Wieder total down.

Benutzer100727  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich komme gerade einfach absolut nicht klar...

Ich muss mich nur gerade einfach irgendwie ablenken und vielleicht hilft es schon, wenn ich es einfach aufschreibe.
Ich habe in letzer Zeit total krasse Stimmungsschwankungen. Und heute stecke ich wieder in einem absoluten Tief. Gestern ging es mir noch richtig gut, und heute bin ich total mies drauf, obwohl absolut nichts passiert ist und ich einfach gar keinen Grund habe. Ich habe einfach keine Lust mehr, ich WILL einfach nicht mehr.
Ich habe mir den Arm mit einer Schere aufgekratzt, das hilft zumindest für den Moment. Aber das ist ja auch scheiße. Ich habe gerade mit dem Kotzen aufgehört, da will ich nicht mit so einem Mist anfangen. -.-
Ich habe einfach keinen verdammten GRUND um mich so zu fühlen. Das ergibt einfach keinen SINN.
 

Benutzer26398 

Beiträge füllen Bücher
Ich habe einfach keinen verdammten GRUND um mich so zu fühlen. Das ergibt einfach keinen SINN.
hmm was sagen den deine Eltern dazu? bzw. wissen die das?

Wenn du diese Sachen die du beschreibst öfter machst hilft wohl professionelle Hilfe - d.h. ein Psychologe!

Bist du bereits in psychologischer Behandlung?
 

Benutzer100727  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Meine Eltern wissen nichts... die merken nicht mal ansatzweise, dass es mir nicht so besonders geht. -.-
Ich will auch nicht, dass sie es erfahren. Deshalb kann ich auch nicht zum Psychologen gehen. Ich muss das alleine irgendwie hinkriegen, aber ich weiß nicht, wie. Wenn es ein konkretes Problem gäbe, das ich angehen könnte, dann wäre es leichter. Aber ich habe eben eigentlich kein Problem.
 

Benutzer95038 

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Kilian, das klingt garnicht gut. Ich bin mir nicht sicher, ob du in der Lage bist, dir da raus zu helfen.
Du willst deinen Eltern nichts sagen, ok. Aber gibt es überhaupt keine Möglichkeit mehr, Hilfe zu bekommen, ohne dass sie etwas davon erfahren? Denn ganz ehrlich, du wirst Hilfe brauchen.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Es gibt Beratungsangebote von kirchlichen Trägern, manchmal auch Leute in Jugend- oder Bürgerzentren, die dir weiterhelfen können oder die psychosoziale Beratung an einer Uni in deiner Nähe. Mir ist klar, dass du höchstwahrscheinlich (noch) nicht studierst, aber möglicherweise helfen sie dir trotzdem oder verweisen dich an Stellen, in deren Bereich du eher fällst. Nur, falls du Hilfe annehmen möchtest. Das wären die anonymen Angebote, die mir einfielen :smile:. Ansonsten bist du eigentlich überall ganz gut beraten, wo mit Jugendlichen (auch im Freizeitbereich) gearbeitet wird. Die Leute da sind meiner Erfahrung nach immer hilfsbereit und haben weitere Anregungen.
Ich wünsch dir alles Gute.
 

Benutzer100727  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Keine Ahnung... ich könnte höchstens zu einer Beratungsstelle gehen oder so. Aber ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, darüber zu reden. Ich übe das Reden ja sozusagen gerade, indem ich zumindest im Internet darüber schreibe - weil ich einfach merke, dass ich langsam so nicht mehr klarkomme.
 

Benutzer100727  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Nein, habe ich nicht. :schuettel:
Es wird zwar oft verstärkt wenn irgendwas schief läuft, aber ich weiß, dass es nicht daher kommt.
Ich könnte eigentlich wirklich glücklich sein im Moment. :frown:
 

Benutzer59831  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Das klingt mal total nach Depressionen... hatte ich auch schon und bin froh mir damals Hilfe geholt zu haben...
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Liegt das Problem also eher daran, dass es dir schwer fällt, darüber zu reden? Denkst du, es würde dir leichter fallen, mit jemand zu reden, der dich nicht kennt?

Wenn du dich an eine Beratungsstelle wendest, wird nichts von dem, was du sagst, weitergetragen werden. Und auch wenn du zu einem Psychologen gehst, müssen deine Eltern nicht zwangsläufig davon erfahren denke ich.

Mach dir klar, dass dieses Problem viele haben und du nicht der einzige bist damit.

Ich denke auch, dass es hilft, irgendwie darüber zu reden, auch wenn du es nur aufschreibst. Muss ja auch nicht hier sein, nimm dir einfach ein Blatt Papier und schreib drauf los.


Edit:
Was du noch tun kannst, ist es rauslassen, wenn es dir schlecht geht. Das ist auch wichtig, solagne du es nicht an dir oder an jemand anders rauslässt. Das muss ja auch keiner mitbekommen.
Heule, tritt auf Kissen ein, geh Joggen oder so, wenn du dich danach fühlst. Alles, was dir hilft, der Negativität Luft zu machen. Du wirst merken, das du dich danach besser fühlst.
Nur bitte aufpassen, dass du dich nicht verletzt dabei!
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Hey,
ich hab keine Ahnung von Psychologie, aber an deiner Stelle würde ich mir aufschreiben, was passiert ist, bevor es mir schlecht ging und schauen, ob es ein Muster gibt. Einfach ein bisschen Tagebuch führen und gleichzeitig notieren, wann es mir wieder besser ging und ggf. was dazu führte.

Off-Topic:
Übrigens find ichs übel, dass hier schon wieder Diagnosen herumgeschmissen werden...
 

Benutzer100727  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Das Problem ist ja auch, dass es eigentlich nichts zu sagen gibt. Mir geht es scheiße - keine Ahnung warum. Ich habe Angst, in die Bulimie reinzurutschen - keine Ahnung warum ich überhaupt damit angefangen habe. Meine Stimmung fällt innerhalb einer Nacht von 100 auf 0 - ohne Grund.
Ich weiß nicht, was ich da sagen soll. Es gibt nichts zu sagen.
Vielleicht habe ich einfach einen totalen Knall. :frown:
Ich habe schon so viel darüber nachgedacht, woher das kommen könnte, aber ich finde keinen Grund. Ich habe zwar z. B. ab und zu Stress zu Hause, weshalb es mir dann nicht so gut geht, aber früher wäre ich mit diesen Dingen zurechtgekommen. Heute komme ich damit nicht mehr zurecht, weil meine Grundstimmung einfach eine ganz andere ist.
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Was du beschreibst, entwickelt sich meist nicht von heute auf morgen, dazu braucht es eine Weile und Dinge, die einem früher nichts ausmachten sammeln sich an und irgendwie kippt das ganze dann, sodass es nicht mehr weiter geht.

Du hast ganz sicher keinen Knall. Ich denke es ist einfach so, dass sich negative Dinge angestaut haben, die jetzt irgendwie rauswollen (siehe auch, was ich oben noch hinzugefügt habe.)

Wenn du meinst, es gäbe nichts zu reden, ist das ok.
Was ist mit der Bulimie? Darüber zu reden wäre ein Anfang.
 

Benutzer100727  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Das ist eigentlich das letzte, worüber ich reden will - das ist einfach so krank und abartig, das kann ich doch keinem sagen.

Ich versuche schon, mich abzulenken bzw. die Gefühle anders rauszulassen - aber das funktioniert immer nur kurzweilig. Länger als eine Viertelstunde hilft nichts. :frown:
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Das ist eigentlich das letzte, worüber ich reden will - das ist einfach so krank und abartig, das kann ich doch keinem sagen.
Das ist nicht krank, das ist einfach nur der Ausdruck eines bestimmten Befindens, verstehst du?
Wenn bestimmte Gefühle nicht rausgelassen werden, suchen sie sich einen anderen Weg, wie z.B. die Bulimie. Das du nicht drüber reden willst, ist nur ein weiter Aspekt des "Nicht Rauslassens".

Aber wie gesagt, wenn du nicht drüber reden willst, ist es ok. Du kannst das immer noch erstmal für dich allein machen, indem du deine Gefühle und was sonst noch raus will, aufschreibst.

Ich versuche schon, mich abzulenken bzw. die Gefühle anders rauszulassen - aber das funktioniert immer nur kurzweilig. Länger als eine Viertelstunde hilft nichts. :frown:
Hast du denn das Gefühl, dass du dich wohl fühlst? z.B. zuhause oder in der Schule? Such dir ein Plätzchen, wo du sozusagen die Seele baumeln lassen kannst, wo du einfach du selbst sein kannst.
 

Benutzer100727  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich glaube, ob es mir gut geht, hängt fast gar nicht von den Umständen ab. Es kann z. B. sein, dass es mir morgen wieder total gut geht.
Nur seitdem ich mich so seltsam fühle, läuft es in der Schule schlechter, ich habe öfter Stress zu Hause - also dadurch entstehen die Probleme erst...
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Ok, verstehe.
Ganz ehrlich finde ich dass es nötig wäre, dass du dich an eine Beratungsstelle oder so wendest, die dir helfen können. Wenn du das aber nicht möchtest bzw. jetzt noch nicht bereit bist dazu, kannst du wie gesagt schauen, dass du versuchst deine Emotionen rauszulassen und alles, was dich beschäftigt aufschgreibst, einfach, um das alles rauszubekommen.
Es ist auch wichtig, dass du dich selbst nicht als negativ oder "krank" siehst. Ist nicht einfach in der Situation, aber wie gesagt ist es wichtig. Alles, was passiert ist wie ein Topf, der überläuft, weil Negatives sich einen Weg nach draußen sucht.
 

Benutzer26398 

Beiträge füllen Bücher
Ok, verstehe.
Ganz ehrlich finde ich dass es nötig wäre, dass du dich an eine Beratungsstelle oder so wendest, die dir helfen können.

seh ich auch so! Wäre in Falle des Threadstarters sich mit Abstand das sinnvollste!

@Threadstarter:
wenn es dir (verständlicherweise) schwerfällt darüber zu reden dann schreib es wenigstens auf - ähnlich wie hier! Zur Not könntest du sicher auch einen Brief übergeben!

Und was deine Eltern angeht - ich weiß nicht wie du dich mit ihnen verstehst. Falls du aber ein gutes Verhältnis zu ihnen hast solltest du dich ihnen anvertrauen.
 

Benutzer100727  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Vielleicht kann ich mich dazu überwinden, eine Beratungsstelle aufzusuchen - zumindest habe ich den Gedanken schon länger und kann mir das wenigstens vorstellen...

Ich kann mich meinen Eltern nicht anvertrauen... sie würden es einfach nicht verstehen. Ich will nicht noch mehr Stress.....


Jetzt geht es mir plötzlich wieder ganz ok. Das ist total unlogisch.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Hey Killian!

Du scheinst ein eher logisch denkender Mensch zu sein. Deswegen haue ich dir meine Meinung einfach mal direkt um die Ohren:
Von nichts kommt nichts. Es ist in meinen Augen unmöglich, dass du einfach so damit anfängst stimmungstechnisch abzukippen. Du hattest es zwar in deinen bisherigen Postings nur angedeutet, aber scheinbar scheint es in deinem Leben einiges an Problemen zu geben. Dazu gehört offenbar auch ein Problem mit den Eltern, da du dich ihnen offenbar nicht mit deinen ganzen Sorgen anvertrauen kannst.

Es MUß also einen oder mehrere Gründe für deine Probleme geben. Wenn das so ist, MUß es also auch eine oder mehrere Lösungen für deine Probleme geben.

Schritt 1) Herausfinden was denn eigentlich die Probleme sind. Das geht vermutlich nur mit Hilfe, da du es bisher noch nicht selbst geschafft hast.

Schritt 2) Probleme tiefer ergründen. Dazu gehört viel nachdenken und alles ergründen, was da im Argen liegt.

Schritt 3) Strategien erarbeiten um den Mist überwinden zu können

Schritt 4) Strategien anwenden. Falls die Strategien nicht funktioniert haben fängt man wieder bei Schritt 2 oder 3 an.


Da du aber noch ganz am Anfang stehst, habe ich nochmal einen Heißen Tip für dich. Eine sehr gute Freundin von mir hat erst richtig angefangen zu reden als sie die Sorgentelefone für sich entdeckt hat. Da sind dann meistens zwar keine richtigen Psychologen dran, aber sie sind genau zu DER Zeit dran wo man sie braucht und du könntest üben darüber zu reden. Du siehst den Menschen am anderen Ende nicht und wirst das vermutlich auch nicht...und selbst wenn würde keiner den anderen erkennen.

Die Leitungen kosten nichts und du kannst, soweit ich weiss, auch vom Handy anrufen. So kann man die Nummer auf keiner Telefonnummer erkennen.
 

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