Wieder Single mit 36 nach gescheiterter Ehe

Benutzer175298 

Sorgt für Gesprächsstoff
Im Übrigen ist“ Alleinerziehend“ nicht mehr der richtige Terminus - da beide Elternteile nicht nur berechtigt sondern auch gesetzlich verpflichtet sind sich um die Kinder zu kümmern heißt es richtig „Getrennterziehend“ .
Auch wenn die Realität oft anders aussieht. Alleinerziehend ist in etwa so wie das Wort „Neger“ sagt man einfach nicht mehr auch wenn es nicht böse gemeint ist. Sprache macht Wirklichkeit.
 

Benutzer174942 

Sorgt für Gesprächsstoff
naja, diesen paar männern gehts halt dann wie der grossen masse alleinerziehender frauen: "alles" in vielerelei hinsicht erschwert - zeit für sich, zeit zum weggehen, zeit zum wo anders übernachten, zeit zum kontaktaufbau, zeit zum beziehungsaufbau (ganz zu schweigen von einem möglicherweisen zusammenziehen irgendwann) ...
Stimmt wenn du es so aufführst, wird es mir auch ganz deutlich klar. Macht auch Sinn deine Aussage. So hat man wenigstens uneingeschränkt Zeit für sein Kind. :zwinker:
 

Benutzer174652 

Benutzer gesperrt
OT:

Im Übrigen ist“ Alleinerziehend“ nicht mehr der richtige Terminus - da beide Elternteile nicht nur berechtigt sondern auch gesetzlich verpflichtet sind sich um die Kinder zu kümmern heißt es richtig „Getrennterziehend“ .
Auch wenn die Realität oft anders aussieht. Alleinerziehend ist in etwa so wie das Wort „Neger“ sagt man einfach nicht mehr auch wenn es nicht böse gemeint ist. Sprache macht Wirklichkeit.

*lach
alleinerziehend = neger???
seh ich völlig anders.

sprache schafft realität -
bzw. bildet diese ab.

"alleinerziehend" = die realität unzähliger frauen.
"getrennt, aber (wirklich) gemeinsam erziehend" = die realität einiger weniger eltern.

aber ich will dir deine meinung nicht nehmen.
*weiterzieh

NS:
bzgl. der rechtslage (in österreich) solltest dich vielkleicht nochmal schlau machen, wie das so ist mit wann-geborenen-kindern, ehemals verheirateten / unverheirateten getrennten eltern usw.
aber eigentlich auch egal.
 

Benutzer175298 

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Ist inzwischen der offizielle Sprachgebrauch zumindest im öffentlichen Dienst in Bayern

war schon klar, dass da ein Aufschrei der Mütter kommt : Gleichberechtigtigung ist keine Einbahnstraße.
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
Neger“ sagt man einfach nicht mehr auch wenn es nicht böse gemeint ist. Sprache macht Wirklichkeit.

Ich werde den Teufel tun und die Wirklichkeit des Erzeugers, der sich noch nie auch nur einen Deut um seinen Nachwuchs gekümmert hat, mit dem Euphemismus „getrennterziehend“ zu belegen.
Das ist ein passender Ausdruck dort, wo sich wirklich zwei Elternteile gleichermaßen kümmern, sonst nicht.
 

Benutzer180541  (30)

Sorgt für Gesprächsstoff
Das würde ich nicht so verallgemeinern. Viele entwickeln mit neuem Partner auch einen neuen Kinderwunsch, so auch mein Mann – und ebenso seine Ex.

Die Ex meines Mannes kann keine Kinder mehr bekommen und hat diesen unerfüllten Kinderwunsch bis heute. Sie und ihr Partner haben das Thema mit einem Therapeuten behandelt, weil es die Beziehung stark belastet hat. Sie fokussiert sich heute stark auf meine Kinder, weil sie so zumindest passiv nochmal ein bisschen „Neumama“ sein kann.

Kinderwunsch, Familienplanung, Zukunftswünsche – das sind komplexe sensible Themen. Daher finde ich Ehrlichkeit in dem Bereich sehr wichtig.
Das kann ich so unterschreiben. Vor meinem neuen Partner hätte ich selbst auch gesagt, nie wieder.
Nun mit meinem neuen, finde ich es nicht mehr so abwegig. Er selbst hat keine Kinder und einen Wunsch. Auf diesen würde er schweren Herzens auch verzichten. Aber will ich das eigentlich?
Noch sind wir am Anfang unserer Beziehung und ich habe andere sorgen, aber irgendwann werde ich mich damit mehr beschäftigen müssen.
Daher sollte auch ein Schon bestehender Vater sich darüber noch einmal Gedanken machen, was er vielleicht will oder eben nicht will.
 

Benutzer180983 

Ist noch neu hier
Ich selbst habe keine Kinder, aber meine Partnerin hat 2.
Also deine Situation quasi verschärft. Als Frau ist das sicherlich noch schwieriger als für uns Männer.
Ich hatte damit kein Problem. Eher das Umfeld. In einem kleinen Dorf ist man da schnell Dorfgespräch.
Und bei der alten buckeligen Verwandtschaft erst.
 
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