B
Benutzer189418 (20)
Sorgt für Gesprächsstoff
- #1
Hallo,
ich melde mich mal wieder hier, weil ich mit diesem Thema einfach nicht weiterkomme. Ich muss zugeben, dass ich seit vielen Jahren einfach super unglücklich damit bin, single zu sein und von Frauen in romantischer Hinsicht nicht beachtet zu werden. Ich habe in den letzten Monaten bzw. Jahren verhältnismäßig wenig Energie in die Partnersuche selbst gesteckt, sondern habe versucht, mir unabhängig von diesem Thema ein cooles Leben aufzubauen.
Ich studiere jetzt im 4. Semester einen anspruchsvollen Studiengang, der mir echt gut gefällt und mir beruflich vielseitige Chancen ermöglichen wird. Ich mache praktisch täglich Sport – Calisthenics – und seit einigen Monaten bin ich auch im Tanzen. Ich habe mehrere gute Freunde, durchaus auch Menschen, denen ich mich anvertrauen kann. Ich würde mich eher nicht als einsam beschreiben. An sich ist mein Leben objektiv gut. Sowohl beruflich, sportlich als auch sozial läuft es ganz gut. Was mich stört, ist zum einen, dass ich leider keine Familie mehr habe. Meine Großeltern sind alle verstorben und zu meinen Eltern habe ich seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr. Der Rest meiner Familie ist ausgewandert und war mir nie eng. Außerdem ist da der Punkt, dass ich bisher keine Partnerin hatte und für Frauen – in romantischer Hinsicht – völlig unsichtbar war. Alle Annäherungsversuche meinerseits wurden abgelehnt; an mir hatte, soweit ich weiß, auch noch keine Frau Interesse. Platonisch läuft es mit Frauen soweit ganz gut.
Obwohl mein Leben objektiv gefüllt und eigentlich gut sein sollte, fühle ich mich seit Jahren wirklich alles andere als gut. Obwohl ich nicht aktiv auf Partnersuche bin, ist das Thema Liebe/Beziehung in meinem Kopf riesengroß. Wie eine große Gewitterwolke, die den Rest meines Lebens abdunkelt. Ich bin inzwischen wirklich verzweifelt und mache mir selbst Vorwürfe, dass ich so abhängig von diesem Thema bin. Ich habe das Gefühl, dass ich doch eigentlich glücklich single sein müsste und dass ich mich bloß anstelle bzw. in Selbstmitleid bade. Ich denke immer, dass ich undankbar bin und dass es eigentlich total lächerlich ist, so unter dem Thema zu leiden. Aber das Frauen-Thema nimmt gedanklich einfach so viel Raum ein und belastet mich seit Jahren echt stark, egal was ich tue.
Ich habe viel recherchiert und habe auch umgesetzt, was man zu dem Thema so sagt. Oft gewinnt das Dating-Thema ja an Relevanz, weil man sonst nicht viel im Leben hat, wofür man wirklich brennt. Oder weil man durch Freundschaften seine emotionalen Bedürfnisse nicht stillen kann, wodurch dann alles bei der Partnerin landet. Aber das ist bei mir beides objektiv gesehen nicht der Fall. Immer wieder höre ich den Rat "Erfolg bei Frauen vom Selbstwert entkoppeln". Ich kann damit aber einfach nicht so viel anfangen. Ich fühle mich nicht wertlos und mache meinen Wert nicht von Frauen abhängig. Meiner Ansicht nach sind alle Menschen gleich viel wert, egal ob begehrt und erfolgreich oder eben nicht. Was mich so stark belastet, ist die Tatsache, von Frauen nicht begehrt zu werden. Ich würde auch nicht sagen, dass mein Selbstbild so schlecht ist. Ich halte mich für optisch recht durchschnittlich mit sportlichem Körper, bin sozial nicht super charismatisch, aber "normal", angenehm und umgänglich. In der Tanzszene werde ich geschätzt und kann mich ganz gut integrieren; in der Uni bin ich recht unsichtbar, aber auch nicht unbeliebt oder so.
Die einzige Zeit, in der ich mich richtig gut fühle, ist, wenn ich mir gerade aktiv Kompetenzen aneigne. Zum Beispiel in der Tanzschule und tatsächlich auch einfach in der Uni-Bibliothek. Dann fühle ich mich kompetent und produktiv, bin gedanklich voll bei der Sache und mein Schmerzthema rückt in den Hintergrund. Problem ist nur, dass ich mich nicht den ganzen Tag hochkonzentriert beschäftigen kann. In Pausen kommt das Thema wieder hoch, und wenn ich daran denke, fällt es mir schwer, wieder zurück in den "Flow" zu kommen.
Habt ihr noch Tipps, um mein Wohlbefinden zu verbessern? Ziel ist im Endeffekt, dass das Thema Liebe/Beziehung/Dating insgesamt einfach kleiner wird. Es ist ja normal, etwas frustriert zu sein, wenn man lange Zeit unfreiwillig Single ist, aber es sollte doch nicht so schlimm sein, oder? Viele Männer finden keine Partnerin und sind trotzdem subjektiv zufrieden. Wieso ich nicht?
ich melde mich mal wieder hier, weil ich mit diesem Thema einfach nicht weiterkomme. Ich muss zugeben, dass ich seit vielen Jahren einfach super unglücklich damit bin, single zu sein und von Frauen in romantischer Hinsicht nicht beachtet zu werden. Ich habe in den letzten Monaten bzw. Jahren verhältnismäßig wenig Energie in die Partnersuche selbst gesteckt, sondern habe versucht, mir unabhängig von diesem Thema ein cooles Leben aufzubauen.
Ich studiere jetzt im 4. Semester einen anspruchsvollen Studiengang, der mir echt gut gefällt und mir beruflich vielseitige Chancen ermöglichen wird. Ich mache praktisch täglich Sport – Calisthenics – und seit einigen Monaten bin ich auch im Tanzen. Ich habe mehrere gute Freunde, durchaus auch Menschen, denen ich mich anvertrauen kann. Ich würde mich eher nicht als einsam beschreiben. An sich ist mein Leben objektiv gut. Sowohl beruflich, sportlich als auch sozial läuft es ganz gut. Was mich stört, ist zum einen, dass ich leider keine Familie mehr habe. Meine Großeltern sind alle verstorben und zu meinen Eltern habe ich seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr. Der Rest meiner Familie ist ausgewandert und war mir nie eng. Außerdem ist da der Punkt, dass ich bisher keine Partnerin hatte und für Frauen – in romantischer Hinsicht – völlig unsichtbar war. Alle Annäherungsversuche meinerseits wurden abgelehnt; an mir hatte, soweit ich weiß, auch noch keine Frau Interesse. Platonisch läuft es mit Frauen soweit ganz gut.
Obwohl mein Leben objektiv gefüllt und eigentlich gut sein sollte, fühle ich mich seit Jahren wirklich alles andere als gut. Obwohl ich nicht aktiv auf Partnersuche bin, ist das Thema Liebe/Beziehung in meinem Kopf riesengroß. Wie eine große Gewitterwolke, die den Rest meines Lebens abdunkelt. Ich bin inzwischen wirklich verzweifelt und mache mir selbst Vorwürfe, dass ich so abhängig von diesem Thema bin. Ich habe das Gefühl, dass ich doch eigentlich glücklich single sein müsste und dass ich mich bloß anstelle bzw. in Selbstmitleid bade. Ich denke immer, dass ich undankbar bin und dass es eigentlich total lächerlich ist, so unter dem Thema zu leiden. Aber das Frauen-Thema nimmt gedanklich einfach so viel Raum ein und belastet mich seit Jahren echt stark, egal was ich tue.
Ich habe viel recherchiert und habe auch umgesetzt, was man zu dem Thema so sagt. Oft gewinnt das Dating-Thema ja an Relevanz, weil man sonst nicht viel im Leben hat, wofür man wirklich brennt. Oder weil man durch Freundschaften seine emotionalen Bedürfnisse nicht stillen kann, wodurch dann alles bei der Partnerin landet. Aber das ist bei mir beides objektiv gesehen nicht der Fall. Immer wieder höre ich den Rat "Erfolg bei Frauen vom Selbstwert entkoppeln". Ich kann damit aber einfach nicht so viel anfangen. Ich fühle mich nicht wertlos und mache meinen Wert nicht von Frauen abhängig. Meiner Ansicht nach sind alle Menschen gleich viel wert, egal ob begehrt und erfolgreich oder eben nicht. Was mich so stark belastet, ist die Tatsache, von Frauen nicht begehrt zu werden. Ich würde auch nicht sagen, dass mein Selbstbild so schlecht ist. Ich halte mich für optisch recht durchschnittlich mit sportlichem Körper, bin sozial nicht super charismatisch, aber "normal", angenehm und umgänglich. In der Tanzszene werde ich geschätzt und kann mich ganz gut integrieren; in der Uni bin ich recht unsichtbar, aber auch nicht unbeliebt oder so.
Die einzige Zeit, in der ich mich richtig gut fühle, ist, wenn ich mir gerade aktiv Kompetenzen aneigne. Zum Beispiel in der Tanzschule und tatsächlich auch einfach in der Uni-Bibliothek. Dann fühle ich mich kompetent und produktiv, bin gedanklich voll bei der Sache und mein Schmerzthema rückt in den Hintergrund. Problem ist nur, dass ich mich nicht den ganzen Tag hochkonzentriert beschäftigen kann. In Pausen kommt das Thema wieder hoch, und wenn ich daran denke, fällt es mir schwer, wieder zurück in den "Flow" zu kommen.
Habt ihr noch Tipps, um mein Wohlbefinden zu verbessern? Ziel ist im Endeffekt, dass das Thema Liebe/Beziehung/Dating insgesamt einfach kleiner wird. Es ist ja normal, etwas frustriert zu sein, wenn man lange Zeit unfreiwillig Single ist, aber es sollte doch nicht so schlimm sein, oder? Viele Männer finden keine Partnerin und sind trotzdem subjektiv zufrieden. Wieso ich nicht?
