Wie weit trägt das Vertrauen?

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
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In einer offenen Beziehung sollte man sich auf jeden Fall darüber Gedanken machen, ob und wie man sich von Polyamory abgrenzen will.
 

Benutzer115625 

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Jaja. Das ist in meinen Augen ein klassisches Beispiel "How to NOT"

Sie spricht die ganze Zeit von "wir", meint aber "ich". "Ich" ist auch das einzige, was ihr letztlich im Kopf rumschwirrt. Sie ist diejenige, die dieses Beziehungsmodell will und nutzt. Er macht es scheinbar nur mit, weil er sie nicht verlieren will. Zur Krönung hält sie sich schon beim zweiten Typen nicht an die getroffenen Absprachen.

Ihren Betrug macht sie dann wieder zum "gemeinsamen" Problem - "wir" haben ein Problem entdeckt an dem "wir" arbeiten müssen - zum Glück ist er ja sooo "verständnisvoll". Dass sie hart verkackt, kommt ihr überhaupt nicht in den Sinn. Und dann noch dieser geistige Dünnschiss: "Ich habe so viel über mich gelernt." Nee. Nichts haste gelernt. Mach mal die Augen auf. Meine Herren...

Eigentlich fällt mir dazu nur ein: "Was 'ne Tussi." und "Der arme Kerl."

Grüße,

Ali Mente
 
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Benutzer137374  (49)

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Ich schliesse mich da ganz klar Ali Mente an. Die Darstellung trieft nur so vor Egoismus, dass einem uebel werden kann. Man denke auch an die Stelle, dass eine Person nicht alle Beduerfnisse bedienen koenne. Damit hat sie natuerlich recht, aber wie abstossend ist die Einstellung, dass das Leben so beschaffen sein muesste, dass alle Beduerfnisse befriedigt werden? Anstatt Demut und Verzicht Gier und Masslosigkeit. Und die zerstoerische Wirkung ihrer Gier hat ja auch nicht lange auf sich warten lassen. Und zur absolut schamlosen Kroenung beweint sie sich jetzt auch noch selbst, wie sie unter der Trennung von ihrer Liebschaft leiden muss. Solche Frauen verdienen keinen Partner. Erinnert mich ein bisschen an ein Lied von "Echt" (die Gruppe gibt es nicht mehr). "Du traegst keine Liebe in Dir."
 

Benutzer36171 

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Ich sehe das ähnlich wie meine Vorschreiber, nur vielleicht nicht ganz so streng. Mir fehlt von ihrer Seite die Einsicht, einen Fehler gemacht zu haben. Ausgemacht war ein einmaliges sexuelles Erlebnis - aber sie hatte eine Affäre. Das ist in meinen Augen Betrug und davon lese ich in dem Artikel gar nichts.

Jede Beziehung, auch und ganz besonders eine offene Beziehung, lebt und stirbt mit dem Einhalten oder Brechen der untereinander vereinbarten Regeln. Sie scheint jedoch davon auszugehen, dass alles in Ordnung wäre, wenn sie nur zwei Beziehungen gleichzeitig führen könnte, aber ich lese mit keinem Wort, dass ihr Mann damit überhaupt einverstanden wäre. :ninja:
 

Benutzer115625 

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Ich schliesse mich da ganz klar Ali Mente an. Die Darstellung trieft nur so vor Egoismus, dass einem uebel werden kann. Man denke auch an die Stelle, dass eine Person nicht alle Beduerfnisse bedienen koenne. Damit hat sie natuerlich recht, aber wie abstossend ist die Einstellung, dass das Leben so beschaffen sein muesste, dass alle Beduerfnisse befriedigt werden? Anstatt Demut und Verzicht Gier und Masslosigkeit.
Ich bin aber ganz klar ein Freund von offenen Beziehungen, das will ich klarstellen. Das, was die Autorin des Textes da abbrennt, hat aber sehr wenig damit zu tun.

Grüße,

Ali Mente
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Ich bin aber ganz klar ein Freund von offenen Beziehungen, das will ich klarstellen. Das, was die Autorin des Textes da abbrennt, hat aber sehr wenig damit zu tun.
Grüße,
Ali Mente
Und ich bin kein Gegner von offenen Beziehungen oder Polyamorie, wenn die Beteiligten das so wuenschen. Ich habe zwar den Eindruck, dass Exklusivitaet unkomplizierter lebbar ist, aber das haengt von den Umstaenden ab. Die Frau in dem Text verarscht ihren Mann.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich seh's das ähnlich wie Hyrna - die "meine-Bedürfnisse-über-Alles"-Attitüde der Autorin, die sich ganz offensichtlich nur um sich selbst dreht, stößt mir sauer auf. Wobei ich's ähnlich tragisch finde, dass ihr Kerl scheinbar das alles einfach so mit sich machen lässt, Hauptsache sie nicht verlieren. Blöde gesagt: So lernt sie halt auch nicht wirklich, Rücksicht auf ihn oder andere zu nehmen, wenn er sich derart selbst- und willenlos auf Gedeih und Verderb an sie bindet. Ungute Konstellation, in der ein ziemlich ungesundes Ungleichgewicht zu herrschen scheint. :hmm:

Und sicher kein Musterbeispiel offene Beziehungen, die durchaus funktionieren können, wenn beide Partner das wollen, klare Regeln dafür aufstellen und sich daran halten - und vor allem eben auch die Bedürfnisse des anderen respektieren und nicht nur sich selbst sehen.
 

Benutzer115625 

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Wobei ich's ähnlich tragisch finde, dass ihr Kerl scheinbar das alles einfach so mit sich machen lässt
Klar. Es gehören immer zwei dazu. Und er lässt es halt mit sich machen.
Aber von ihm muss ich immerhin nicht derart verklärende Texte in der Zeitung lesen :zwinker:
 
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