Wie wahrscheinlich ist es, dass ich HPV bekommen kann trotz Kondom?

krava   (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Und bzgl Therapie hast du dich schon mal erkundigt?
Wie soll das in einem Notfall laufen?
Du musst ja irgendwas machen, um die Angst zu besiegen :hmm:
 

Anonymous765x  

Ist noch neu hier
Und bzgl Therapie hast du dich schon mal erkundigt?
Wie soll das in einem Notfall laufen?
Du musst ja irgendwas machen, um die Angst zu besiegen :hmm:
Erkundigt habe ich mich bereits und der erste Schritt ist, zum Arzt zu gehen und da hört alles leider schon auf. :schuettel:
Bei einem Notfall weiß ich auch nicht.. mir ist noch nie wirklich was schlimmes passiert, weil ich gefährliche Dinge meide, um Krankenhäuser usw. zu meiden. Ich bin leider auch total ziemlich überfordert mit der ganzen Situation und deshalb tut sich einfach nichts. :kopfwand:
 

yoda333  

Sorgt für Gesprächsstoff
Du beschreibst jetzt, dass die Diagnose ärztlich gestellt wurde und ich gehe mal davon aus, dass es sich nicht um eine Ferndiagnose handelt.
Somit hättest Du ja bereits einmal einen Arztkontakt gehabt ( Psychiater?).
Wäre es denn wirklich keine Option, diesen Arzt nochmals aufzusuchen und gemeinsam mit diesem einen Lösungsansatz zu erarbeiten?
Psychiater und auch Psychologen arbeiten in den wenigsten Situationen mit Spritzen oder Nadeln...
 

Erdbeere1106  

Öfters im Forum
Bzgl. der Phobie:
Wenn du deine Situation schilderst, oder z.B. durch deine Eltern schildern lässt, sollte es doch auch Möglichkeiten geben, ein erstes Gespräch per Telefon oder Videotelefonie durchzuführen.
Da kann man den Rahmen abstecken, und dafür sorgen, dass du für ein Gespräch im analog-Persönlichen einen entsprechend gestalteten geschützten Raum hast, also eher Wohnzimmercouch statt Praxis-Pritsche.
 

unitylejean  

Sorgt für Gesprächsstoff
Hilft dir Emla Salbe bei solchen Dingen?
Was bei Kleinkindern hilft, muss bei Großen ja nicht schlecht sein.
 

Sun-Fun  

Verbringt hier viel Zeit
Bei einem Notfall weiß ich auch nicht.. mir ist noch nie wirklich was schlimmes passiert, weil ich gefährliche Dinge meide, um Krankenhäuser usw. zu meiden.
Willst Du wirklich weiterhin so leben? Du kannst doch nicht aufs Radfahren verzichten und übrigens, das ganze Leben ist lebensgefährlich. Es kann immer etwas passieren. Schlimmer oder weniger schlimm, ich würde mir dringend Hilfe suchen. Einen Therapeuten, der Dich evt. auch zum Arzt begleitet.

Wie stellst Du es Dir vor, wenn Du irgendwann die Pille nehmen willst. Oder gar ein Kind kriegen..... Stell Dich Deiner Angst, viel Erfolg
 

krava   (39)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Erkundigt habe ich mich bereits und der erste Schritt ist, zum Arzt zu gehen und da hört alles leider schon auf. :schuettel:
Aha und wo hast du dich erkundigt?


Bei einem Notfall weiß ich auch nicht.. mir ist noch nie wirklich was schlimmes passiert, weil ich gefährliche Dinge meide, um Krankenhäuser usw. zu meiden. Ich bin leider auch total ziemlich überfordert mit der ganzen Situation und deshalb tut sich einfach nichts. :kopfwand:
Die Hände in den Schoß liegen bringt nichts. Ich kann auch nicht verstehen, dass deinen Eltern das so egal ist :ratlos:

Um einen Arzt zu brauchen, muss man nichts gefährliches machen. Du kannst die Treppe runter fallen, ausrutschen oder dich fährt ein Auto an usw.
Gynäkologische Vorsorge ist auch wichtig! Vor allem, wenn du sexuell aktiv wirst. Krebsvorsorge ist nicht nur für ältere Frauen relevant, du erwähnst das Thema Gebärmutterhalskrebs ja selbst. Wie willst du das also je kontrollieren lassen?

Grade Frauenärzte bieten Teenager-Sprechstunden an. Da darf zum Beispiel dein Freund mit. Und außer reden passiert da auch erst mal nichts. Das wäre eine gute Möglichkeit. Du bist nicht alleine und hinterher gönnst du dir was schönes als Belohnung für den ersten Schritt :smile:

Es wäre wichtig, dass du was tust!
Rückschläge wirds mal geben und mir ist auch mal flau, wenn ich beim Arzt sitze, je nachdem was der Grund ist. Ich glaub, kein Mensch geht gerne zum Arzt. Aber wenn man eben regelmäßig geht und auch weiß, dass es zu seinem besten ist...
je länger du davor flüchtest, desto schwerer wird es.
Also such dir Hilfe, und zwar schnell!
 
Zuletzt bearbeitet:

Kristan  

Ist noch neu hier
Zitat von Anonymous765x:

Ich kann dir leider nicht helfen, ich wünsche dir aber wirklich alles, alles Gute, das du deine Phobie einmal besiegst.
Toi Toi Toi.
:winkwink::winkwink::winkwink:
 
1 Woche(n) später

blubb  

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde dir raten die fehlenden Impfungen nachzuholen, solange noch die Möglichkeit besteht. Ab 18 bezahlt die Kasse die HPV Impfung nicht mehr.

Natürlich ist es sinnvoll, die Impfung nicht ewig vor sich herzuschieben.

Deine Aussage ist aber trotzdem nicht ganz richtig. Viele Krankenkassen bezahlen die Impfung auch dann, wenn erwachsene Frauen danach fragen. Verpflichtet sind sie dazu allerdings tatsächlich nur bis einen Tag vor dem 18. Geburtstag.
[doublepost=1607727982,1607727347][/doublepost]
Weil die Impfung für ihn bisher noch nicht nötig war.
[

Ganz im Gegenteil: Die Impfung ist eher gerade jetzt für ihn nötig, weil es dafür noch nicht zu spät ist.
 

LULU1234  

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich möchte dich auch nocheinmal ermutigen, dir Hilfe zu hohlen.
Bist du sicher, dass du Angst vor den Spritzen oder vor der Ohnmacht hast?
Wenn man weiß, dass einem schwindelig wird, kann man sich zb gut hinlegen.
Es gibt Phobien, den kann man lebenslänglich aus dem Weg gehen: Flugangst zb. Aber eine Angst vor Spritzen und medizinischen Behandlungen: Da hast du keine Chance.
Die meisten Unfälle geschehen im Haushalt. Irgendwann stürzt mal, irgendwann schneidest du dir mal in die Hand.
Mein Mann, meine Kinder und ich haben uns alle nur in den eigenen vier Wänden oder im Kindergarten durch ganz normale Unachtsamkeiten verletzt. Nichts, was gravierend war. Aber alles Dinge, die mit einer Behandlung in der Notaufnahme einhergehen. Davor kann man sich nicht schützen.
Aber du kannst dich psychisch wappnen. Ein "das ist halt so" nutzt dir nichts.
Hole dir einen Verbündeten: Oma, Schwester, Tante, Freundin. Dann kann dir jemand bei den ersten Schritten beistehen.
 

Anonymous765x  

Ist noch neu hier
Bist du sicher, dass du Angst vor den Spritzen oder vor der Ohnmacht hast?
So ist es eher nicht. Es ist eine diagnostiziere Phobie, also ich selber habe keine Angst davor, aber mein Kopf schon. Ich kann das nicht kontrollieren. Es sind ja nicht nur Spritzen, es sind auch die Zusammenhänge, die eine wichtige Rolle spielen.
[doublepost=1607994061,1607993937][/doublepost]
Es gibt Phobien, den kann man lebenslänglich aus dem Weg gehen: Flugangst zb. Aber eine Angst vor Spritzen und medizinischen Behandlungen: Da hast du keine Chance.
Die meisten Unfälle geschehen im Haushalt.
Das stimmt. Hatte mir vor einigen Wochen in den Finger geschnitten mit einer Schere und es hat sehr dolle geblutet und wäre meine Mutter nicht dabei gewesen, wäre ich umgefallen.
Aber so ist es. :confused:
[doublepost=1607994315][/doublepost]
Ein "das ist halt so" nutzt dir nichts.
Das weiß ich schon. Es ist sehr schwer, Menschen, die keine Hämatophobie haben, das rüber zu bringen, was ein Mensch mit einer Hämatophobie wirklich fühlt, denkt und wie er handelt. Ich kann nicht einfach sagen "Ich rufe jetzt beim Arzt an" oder jemanden direkt fragen, ob er mir helfen kann. Das scheint so einfach für alle anderen. :confused: Aber für jemanden, der krankhaft an sowss leidet, ist es alles andere als dies "einfach" umzusetzen.
[doublepost=1607994681][/doublepost]
Die Hände in den Schoß liegen bringt nichts. Ich kann auch nicht verstehen, dass deinen Eltern das so egal ist :ratlos:
Meinen Eltern ist das keineswegs egal. Sie sagen, dass ich alleine den ersten Schritt machen soll, weil ich ja schon 16 sei. Und das mache ich natürlich nicht (Vermeidung: Symptom einer Phobie).. :geknickt:
Ich lege auch nicht meine Hände in den Schoß, es ist nicht einfach, mit so einer wirklich krankhaften Phobie umzugehen und das wird es auch nie sein. Am besten können leider nur in dem Falle die Leute mich verstehen, die auch eine Hämatophobie diagnostiziert haben. Alle anderen versuchen mir zu helfen, wie sie es umsetzen würden als Mensch ohne Phobie und dafür bin ich auch sehr dankbar, nur leider hilft das in dieser Situation nicht.
[doublepost=1607994766][/doublepost]
Aha und wo hast du dich erkundigt?
Bei meinen Eltern, Freunden und Verwandten.
[doublepost=1607994820][/doublepost]
Hilft dir Emla Salbe bei solchen Dingen?
Ich wüsste jetzt nicht, was das sein soll. :confused:
[doublepost=1607994920][/doublepost]
Wäre es denn wirklich keine Option, diesen Arzt nochmals aufzusuchen und gemeinsam mit diesem einen Lösungsansatz zu erarbeiten?
Die Diagnose erfolgte bereits im Kindesalter. Daher, dass mit zunehmendem Alter die Phobie schlimmer wird, gibt es für mich keine Möglichkeit, "einfach so" zum Arzt zu gehen.
 

Horatio  

Klickt sich gerne rein
Es ist eine diagnostiziere Phobie, also ich selber habe keine Angst davor, aber mein Kopf schon. Ich kann das nicht kontrollieren.
Kann ich akzeptieren, aber mögliches Blut siehst du beim Frauenarzt gar nicht. - Klingt für mich arg nach einem Ausweichargument. :zwinker:

Schlussendlich muss es aber deine Entscheidung sein und bleiben. Niemand hat dir etwas vorzuschreiben außer du dir selber. Wenn du nicht willst (warum auch immer) kann dich keiner zwingen.

Bedenke jedoch, das du nicht außergewöhnlich bist. Gibt andere wie dich. Auch die bekommen es hin. Zudem ist jeder Arzt der Gesundheit seiner Patienten verpflichtet.
 

Fantasy.  

Sehr bekannt hier
Du bist nicht deine Phobie und du musst dir davon dein Leben nicht bestimmen lassen - Phobien kann man nämlich loswerden.
Mit entsprechender Therapie.
Therapeuten sind keine Ärzte im klassischen Sinne, da sollten also weder Geruch noch Instrumente irgendetwas auslösen.
Du kannst dir auch ohne Diagnose Termine vermitteln lassen und dir von einem Experten erklären lassen, ob und wie du die Phobie loswirst.

Es gibt auch Ärzte für Angstpatienten, auch da kannst du deine Krankenkasse mal anrufen und fragen, ob es jemanden gibt, der dich trotz Phobie behandeln könnte.

Ich denke, wenn du zu deinen Eltern gehst und sagst, dass du das machen möchtest, dann helfen sie dir auch und rufen vielleicht selbst mal bei einer Krankenkasse oder einem Therapeuten für dich an. Nur ohne Wille kein Weg.
 
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