Wie würdet ihr gern bestattet werden?

Benutzer156506 

Meistens hier zu finden
In Anlehnung an schuichi schuichi 's Thema: :zwinker:

Da vermutlich keiner von uns ewig leben wird: Wie und wo wünscht ihr euch denn bestattet zu werden? Also, z.B. Beerdigung, Seebestattung, mit oder ohne Einäscherung, auf einem Friedhof oder Friedewald, im Urnenhain, im Familiengrab, in einem anonymen Gräberfeld, in einem Mausoleum, ausgestopft oder in der Urne im Haushalt der Nachkommen... der (ggf. absurden) Phantasie sollen hier keine Grenzen gesetzt sein, aber ich hätt gern ernstgemeinte Antworten. :smile:
 

Benutzer163532  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Ich wünsche mir eine Baumbestattung, wie sie auch mein Vater schon bekommen hat und meine Mutter sie bekommen wird.
Aber: Ich bin dann schon tot. Ich kann mich also nicht daran "erfreuen", wie ich bestattet wurde. Daher soll mein Mann bzw. unsere Tochter darüber bestimmen, denn das sind die beiden, sie später mal potenziell um mich trauern könnten. Und wenn ihnen eine andere Bestattungsart bei der Trauerbewältigung besser helfen würde, dann sollen sie es machen, wie es für sie am besten ist.
Ich würde mir nur wünschen, dass mein Mann dann eines Tages neben mir bestattet wird, falls möglich.
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Ist bei mir schon alles geregelt.
Meine Partner müssen sich also damit, oder auch der Frage nach Organentnahme (Gibbet nich!) gar nicht erst belasten.
Wenn ich sterbe, werde ich verbrannt. Sollte dann noch jemand von meinen Partnern leben, wird meine Asche zu einem (oder zwei) synthetischen Diamanten verpresst, die die dann bekommen.
Andernfalls wird der Staubsaugerbeutel mit meinen Überresten auf See entsorgt, damit die Leute, die nach meinem Tode noch auf meinem Grab herumtanzen wollen, eine böse Überraschung bekommen.

Klingt lustig...aber dank den deutschen Gesetzgebungen war das echt die Hölle das so hinzubekommen.

Ich hät mir ja auch lieber so eine coole Beerdigung gewünscht mit tanzenden Sargträgern und fröhlicher Musik....aber na ja....der Totenkult hier ist halt....speziell.
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Oh Mann, da hab ich ja was losgetreten mit meinem thread :eek:


Jedenfalls: Auf KEINEN Fall will ich eingeäschert werden. Den Gedanken finde ich ganz schlimm. :ratlos: Nur mehr ein Häufchen Asche, das bleibt :schuettel: Niemals nicht... Das muss ich irgendwann auch nochmal schriftlich verfügen.

Ich bevorzuge definitiv die klassische Variante, eine Erdbestattung am örtlichen Friedhof. Bei meinen Eltern, welche bereits ein Grab angemietet haben. Ja, ich weiß das klingt creepy, hat aber einen logischen Grund...
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Als Kind wollte ich mal einen Grabstein in Buchform ( :grin: ), weil ich so einen irgendwo mal gesehen habe und ihn schön fand, aber ohne den für die Großelterngeneration noch typischeren festen Wohnort der halben Sippe von der Wiege bis zur Bahre ist ein ortsgebundenes, gar noch begrüntes Grab in meinen Augen nur unnötiger Ballast für Hinterbliebene.
Mittlerweile will ich verbrannt werden, das ist allen relevanten Personen auch bekannt. Was danach mit der Asche passiert, ist mir ziemlich egal - vorzugsweise möchte ich irgendwo verstreut werden, insbesondere Seebestattungen stelle ich mir nett vor. Aber auch das birgt hierzulande ja einen gewissen Aufwand, also soll das letzte Wort ruhig der Pechvogel haben, der sich letztendlich darum kümmern muss. Bestattungen sind schließlich nicht für die Toten, sondern für die Lebenden.
 

Benutzer70365 

Verbringt hier viel Zeit
Die günstigste zur Verfügung stehende Variante, weil ich es ohnehin nicht erlebe, ist's mir vollkommen egal. Man darf gerne an mich denken, dafür brauchts kein schönes Grab. Diese Einstellung liegt teilweise an meiner Mutter, die mir immer wieder in den Ohren liegt, ich soll doch mehr ins Grab meines Vaters investieren. Sie waren zwar geschieden, doch wie das Grab für Leute die sie kannten aussieht, da müsse sich ja genieren. Mir sind Gräber wiederum egal, der Gedanke zählt - nicht wie für andere aussieht.

Wir Österreicher sind grundsätzlich Organspender und das ist gut so. Wer das nicht möchte, muss es hier dezidiert ablehnen.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Bestattungsart : Seebestattung Amerikanisch (Sarg aus Aluminium ab durchs Torpedorohr) und als Baustein für Riffe dienen.

Grab bzw Gedenkstein : Ein weißes Kreuz. In Gedenken an die vielen unsinnig Gefallenen.

Trauer Art : Meine Bestattung soll fröhlich sein, die Menschen sollen sich erinnern aber auch einfach kommen wie sie sind. Wer sonst kein Schwarz trägt aber mit Schwarz und Teauerschleier kommt. Der kommt nicht rein. Es soll ne Mischung aus Traditionellem Protestantischem Gottesdienst sein und einer Feier, dass ich endlich bei Gott bin.

Ich habe schon viel Notariell abgeklärt.
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Oh Mann, da hab ich ja was losgetreten mit meinem thread :eek:


Jedenfalls: Auf KEINEN Fall will ich eingeäschert werden. Den Gedanken finde ich ganz schlimm. :ratlos: Nur mehr ein Häufchen Asche, das bleibt :schuettel: Niemals nicht... Das muss ich irgendwann auch nochmal schriftlich verfügen.

Ich bevorzuge definitiv die klassische Variante, eine Erdbestattung am örtlichen Friedhof. Bei meinen Eltern, welche bereits ein Grab angemietet haben. Ja, ich weiß das klingt creepy, hat aber einen logischen Grund...
Off-Topic:
Es ist Herbst kurz vor Allerheiligen. Da denken viele über den Tod nach, du hast nur einen Saisonalen Trend ausgebuddelt.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ich möchte verbrannt werden, insbesondere, sollte ich mal Chemo oder Bestrahlung bekommen, damit meine Reste nicht das Grundwasser verseuchen.
Beerdigung in einem Friedwald fände ich schön.
 

Benutzer113048 

Sehr bekannt hier
Als Kind konnte ich mir nie vorstellen, verbrannt zu werden. Inzwischen denk ich mir, dass n großes Grab eh nur Arbeit macht, daher lass ich mich verbrennen.
Ich möchte "auf der grünen Wiese" bestattet werden, so wie meine Oma. Also Loch auf einem grünen Stück Wiese aufm Friedhof und nur ne kleine Platte drüber, anhand derer man erkennen kann, dass ich dort bin. In den Wurzeln eines Baumes oder in einem hellen Wald könnte ich mir auch vorstellen.
Wie meine Hinterbliebenen trauern sollen, möchte ich eigentlich nicht vorschreiben. Aber wünschen würde ich mir auch eher eine Feier der Erinnerung, farbig und fröhlich.
Musikalisch fände ich momentan für ne Trauerfeier "Haut mir kein' Stein" von Versengold sehr ansprechend.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Am Liebsten gar nicht, eigentlich fände ich es schön wenn meine Kinder (?) meine Asche an meinen Lieblingsorten verstreuen, weil sie dann dorthin reisen und hoffentlich an viele schöne Geschichten und Abenteuer mit mir denken.
Aber in Deutschland gibt es ja die Beerdigungspflicht, da muss man ein bisschen tricksen, z.B. mit dem Sarg in die Schweiz fahren und dort kremieren lassen... :zwinker:
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Seebestattung, ganz klar. :smile:

Wäre auch eine Option für meinen Hund, die ich in Erwägung ziehe. Alternativ normale Einäscherung, damit ich die Asche bei mir haben kann.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich will keinen Aufwand machen, weder finanziell noch an Mehrarbeit. Ich persönlich hätte gerne meine Asche bei einen Baum an einem Ort den ich mochte. Mit Aussicht - nur für den Fall :zwinker:

Aber eigentlich dürfen sich das diejenigen, die damit umgehen müssen, aussuchen, was für sie das Beste ist. Ich bin eh weg. Und so wichtig, dass man auf ewig an mich denkt, bin ich nicht :zwinker: Finde ich auch nicht schlimm, man hat eine Zeit für sich, und dass die endlich ist, macht sie umso wertvoller. Was danach ist, ist mir eigentlich egal.
Ich bin mehr als mein Körper. Wie damit zur Trauerunterstützung für diejenigen, die mich vermissen umgegangen wird, ist mir nicht wichtig.
Allerdings mag ich keine Gräber, und katholischen Beerdigungen. Sollte das jemand unbedingt für sich brauchen, joa mei, soll mir Recht sein, ich bekomme am allerwenigsten mit davon.
 
G

Benutzer

Gast
Organe dürfen komplett entnommen werden. Empfinde ich als sehr wichtig und würde mich freuen, einem Menschen ggf. ein bisschen mehr Leben schenken zu können.

Ich möchte verbrannt werden und dann iwo hin, wo ich keinem zur Last falle.
Tot ist tot und ich finde es absolut unnötig, dass sich da irgendwer um ein Grab kümmern "muss".
 

Benutzer133456  (49)

Beiträge füllen Bücher
Die sollen mit mir machen, was sie wollen. Schliesslich bin ich dann ja nicht mehr da. Ich wuerde wohl in meinem Testament sowas schreiben wie "macht's Euch so einfach wie möglich, und bloss keine Umstände."
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Verbrannt, Asche bitte verstreuen in meinem Heimatfluss - an dem hab ich als Kind gespielt, immer gewohnt und heute gehe ich mit meinen Hund oft dort entlang. Weiß gar nicht ob das geht in Deutschland - vermutlich nicht. Und wenn wirds wohl sauteuer. Vor kurzem habe ich im Ausland einer "Beerdigung" beigewohnt ... das kleine Eimerchen mit der Asche wurde in einem Wald verstreut ... fertig. So wollte es der Verstorbene und es war kein Problem.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
in einem Gemeinschaftsgrab, ganz wie es heute schon fast normal ist. Weiter leben will ich im Herzen von denen die mich gekannt haben. Gräber werden nach 20 Jahren (oder wenig später) aufgehoben.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Mir erschließt sich das Konzept des Friedhofes nicht. Ich möchte eingeäschert werden. Am liebsten möchte ich dann in der Natur verteilt werden - am liebsten am/im Meer.

Und ich hätte es gerne, dass man nicht schwarz trägt, lecker isst und trinkt und sich an die schönen Momente mit mir erinnert.
Das fänd' ich schön, auch wenn ich das leider nicht einfordern kann.
 

Benutzer163532  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Jedenfalls: Auf KEINEN Fall will ich eingeäschert werden. Den Gedanken finde ich ganz schlimm. :ratlos: Nur mehr ein Häufchen Asche, das bleibt :schuettel: Niemals nicht...
Ich empfinde das wiederum ganz anders. Für mich ist eine klassische Beisetzung eine weniger schöne Vorstellung.

Edit: Formulierung geändert, da sie vielleicht Andere verletzen könnte.


Ich möchte eingeäschert werden. Am liebsten möchte ich dann in der Natur verteilt werden
Für mich war die Baumbestattung bei meinem Papa ein guter Kompromiss. Der Teil des Friedhofes sieht eigentlich wie ein Park aus, keine Grabsteine, die Urne biologisch abbaubar, seine Überreste werden nie ausgebuddelt werden müssen, die Asche wird einfach Teil der Erde werden, die den Baum, an dem er bestattet wurde, nährt. Die Vorstellung fand ich sehr friedvoll und schön. Für meine Mama ist ein Platz neben ihm reserviert, sie wollte das unbedingt.
 
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