Wie würdest Du dich entscheiden?

Wir würdest Du dich entscheiden?

  • Ich akzeptiere mein Schicksal

    Stimmen: 4 14,8%
  • Ich würde mich behandeln lassen

    Stimmen: 23 85,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    27

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Mhm schwere Frage.

Jetzt mal im erst hast du irgendetwas?

Bedrückt dich die Zeit wieder der Gedanke an deine Frau ?

Wenn ja, dann schreib dir das vom Leib wir hören dir zu.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Denk dir was "spaßiges" aus.

Zum Beispiel wie schon genannt Speise- oder Luftröhrenkrebs und bedingt dadurch dann Ernährung mit Magensonde etc.
Das würde ich machen. Ja. Lieber Astronautennahrung als tot.
Lieber Rollstuhl als tot.
Lieber Medikamente, die mich sehr müde machen, als tot.
Lieber auf Haushaltshilfe ubd Pflege angewiesen sein, als tot (sofern man trotzdem noch Dinge erleben kann. Pflege möchte in diesem Fall nicht mit bettlägerigkeit gleichsetzen).
Lieber ein Körperteil verlieren, als tot.
Lieber Dialyse, als tot.
Lieber künstlerischer Darmausgang, als tot.
Dies gilt für mich in allen Fällen, dass dafür die Grunderkrankung geheilt wäre, bzw das Grundproblem behoben. Bei Darmkrebs im Endstadium wäre das sicher etwas anderes. Dafür hat man dann eben erhebliche Einschränkungen, mit denen man trotzdem am Leben noch teilhaben kann, wenn auch eingeschränkter.
 
G

Benutzer

Gast
Ich würde bei einer Diagnose die fast aussichtslos ist, nicht zur Behandlung greifen.
Dennoch ist das nicht pauschal zu sagen!
Jeder geht anders mit so einer Situation um. Kann jedem nur Kraft wünschen der vor so einer Entscheidung steht.

Das leben weiter genießen so gut es geht - das wäre mein Weg
 

Benutzer151496 

Meistens hier zu finden
Ich würde nach Diagnose entscheiden. Habe ich eine reelle Chance? Und sind die Einschränkungen, die zu vermuten sind welche, mit denen ich leben könnte?

Ich glaube aber, daß die Vermutung, wie man sich entscheidet wenn... sehr abweichen kann von der Entscheidung, die man trifft, wenn man wirklich betroffen ist. Wenn das eigene Leben ernsthaft bedroht ist, sieht man wohl, wie sehr man eigentlich am Leben hängt. Aus der Sicherheit heraus (im Moment) gesund zu sein, läßt sich darüber leicht philosophieren...
 

Benutzer164451 

Meistens hier zu finden
Ich bin ja bereits einmal schwer erkrankt und hab auch viele Leute in der Situation kennengelernt - man glaubt gar nicht, was man alles tut um zu überleben.
Abgesehen von den dunklen Gedanken die man hat wenn die Schmerzen gerade so heftig sind, dass man es nicht mehr aushält - aber aus diesem Grund kann man die Fenster in den meisten Krankenhäusern auch nur kippen.
 
G

Benutzer

Gast
Ob jemand dann am Leben hängt ist auch von Fall zu Fall unterschiedlich. Ich hab selbst einige Situationen erleben müssen und weiß das es manchmal besser ist jemanden gehen zu lassen. Als sich einer Medizinischen Behandlung zu unterziehen die letztlich zu nichts führt außer das der jenige doch Sterben wird.
Schwierig das fest zu machen.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Da braucht man definitiv mehr Details, aber generell bin ich da auch nahe an Inspektor Notauge .
Ich habe schon zu viel schreckliches End-of-Life gesehen, und ich würde vermutlich zusätzlich zu allen Abklärungen auch auf ein Palliative-Care-Konsil bestehen, einfach damit da auch mal wer dran denkt.

Ich bin schon chronisch krank, es hängt sehr stark davon ab, was da noch dazu käme, bzw. was die Details dann eben genau sind.
Ausserdem: man kann auch immer einmal eine Therapie anfangen, und wenn man feststellt, dass die Einschränkungen der Therapie doch zu gross sind, wieder darauf verzichten.
 

Benutzer11345 

Meistens hier zu finden
Ich finde diese "was wäre wenn" Fragen nicht zielführend.
Ohne betroffen zu sein kann man sehr viele Überlegungen anstellen.

Wie du dich jedoch in Folge entscheiden würdest wenn diese Theorie wirklich eintritt, ist wiederum etwas völlig anderes.
 
G

Benutzer

Gast
Ausserdem: man kann auch immer einmal eine Therapie anfangen, und wenn man feststellt, dass die Einschränkungen der Therapie doch zu gross sind, wieder darauf verzichten.
Wobei das doch auf die Therapie ankommt.
Wenn zur Therapie z.B. eine Operation (z.B. Entnahme eines (Teil-)Organs) gehört, dann kann man diese Operation ja nur, entweder machen lassen, oder auch nicht.
Rückgängig machen, lässt sich ja dann die erfolgte Operation nicht mehr, wenn man dann doch den Status qou ante gerne wieder hätte.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Wobei das doch auf die Therapie ankommt.
Wenn zur Therapie z.B. eine Operation (z.B. Entnahme eines (Teil-)Organs) gehört, dann kann man diese Operation ja nur, entweder machen lassen, oder auch nicht.
Rückgängig machen, lässt sich ja dann die erfolgte Operation nicht mehr, wenn man dann doch den Status qou ante gerne wieder hätte.

Das ist klar, der Grossteil der Therapien bei chronischen Erkrankungen wird aber auf die eine oder andere Art via Medikamenten/Chemo/o.ä. laufen.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Ach, wie oft hab ich diese Diskussion im letzten Jahr mit meiner Mutter geführt......


Ich hab das ja in den letzten Jahren und Monaten nah mit"erleben" dürfen, wie mit dieser ewigen Hoffnung auf "Lebensverlängerung" gespielt wird und wie man süchtig danach wird und unter der Therapie das Leben vergessen kann oder Die Therapie zum Lebensinhalt wird.

Wenn ich je darüber nachdenken hätte müssen, jetzt nicht mehr, ich nehm das (kurze) Leben mit bestmöglicher Lebensqualität und alles Morphium dieser Welt zum Schluss.

Wobei ich vermutlich erste Therapieansätze noch nutzen oder ausprobieren würde (Oder von meiner Familie dazu gezwungen werden würde), mir aber wünschen würde, rechtzeitig den Absprung zu finden, mich für das Leben und nicht für die Krankheit zu entscheiden.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das würde ganz auf die Einschränkungen ankommen. Wahrscheinlich würde ich die Behandlung machen und schauen, ob ich mich mit den Einschränkungen arrangieren könnte. Wenn ich dann merke, dass mein Leben mehr Qual als Freud ist, dann kann ich immer noch aufgeben.
 

Benutzer22419 

Sehr bekannt hier
Fällt mir schwer, mich ins Single-Dasein zurückzuversetzen.

Jetzt, mit zwei kleinen Kindern, würde ich zunächst mal nichts unversucht lassen, noch genug Zeit rauszuschlagen um sie durch die Pubertät begleiten zu können. Wohl auch im Rollstuhl, mit Magensonde oder künstlichem Ausgang. Als Pflegefall eher nicht. Wenn ich durch die Therapie zwar weiterleben könnte, dadurch aber eine enorme Belastung für meine Familie wäre, würde ich lieber das kürzere Leben wählen und versuchen, da möglichst viel Liebe reinzupacken.

Ohne Kinder (auch mit Partner!) würde ich die noch genauer überlegen, welche Einschränkungen vertretbar wären. Dann ganz klar lieber den Tagen mehr Leben als dem Leben mehr Tage.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
solange meine eltern leben sehe ich eine gewisse verpflichtung für mich, auch am leben zu bleiben - in dem sinne würde ich vermutlich erstmal die behandlung wählen.
ansonsten lebe ich aber lieber nicht, als ernsthaft leidend zu leben. blindheit z.b. wäre für mich die hölle, während ich mich mit einem rollstuhl durchaus noch arrangieren könnte. pflege durch andere menschen zu brauchen gänge garnicht, dauerhaft medikamente nehmen zu müssen wäre ätzend, aber akzeptabel.
 

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