Wie viele Gemeinsamkeiten braucht eine Beziehung?

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Gast
Für mich ist es wichtig, dass man sehr ähnliche Vorstellungen vom gemeinsamen Leben und Alltag hat.

Das heißt, ich könnte mit jemandem, der jedes Wochenende auf dem Fußballplatz steht, wenig anfangen. Oder mit jemandem, der ständig trinken und feiern möchte. Oder mit jemandem, der nach einem langen Arbeitstag noch große politische Diskussionen mit mir führen will. Oder mit jemandem, der nur nach einer großen Karriere strebt und dafür alles andere hinten anstellt.

Mein Freund und ich haben kein klassisches gemeinsames Hobby.
Aber wir lieben es, abends gemütlich und möglichst gesund und zugleich lecker zu kochen, unter der Woche dann einfach nur bei Netflix oder Höhle der Löwen abzuschalten und am Wochenende dann erstmal gemeinsam zum Sport zu gehen (wo er dann aber in der Kraftsportecke verschwindet und ich im Gerätekreis), dann vielleicht noch etwas bummeln zu gehen, abends dann ins Kino, mit Freunden was essen oder Cocktails trinken gehen...und hin und wieder machen wir dann sowas wie Quad-Touren im strömenden Regen, große und kleine Wanderungen in der Umgebung, gucken uns ein Eishockey-Spiel im Stadion an oder gehen zum Schokoladenseminar. :grin:

Wir verreisen beide sehr gerne und machen eigentlich alle 8 Wochen einen Kurztrip, wir haben den Hund als gemeinsame Beschäftigung und machen somit generell sehr viel gemeinsam.

Trotzdem guckt er gerne Fußball, was ich hasse, und ich gehe zu Konzerten, deren Musik ihm nicht gefällt - das machen wir dann halt getrennt, genau wie wir auch unsere Freunde öfters mal alleine treffen.

Für mich ist das perfekt so. In meiner letzten Beziehung hat auch eher jeder sein Ding gemacht, was mir nicht wirklich gefallen hat.
 

Benutzer162345  (32)

Ist noch neu hier
Also ich bin ein großer Verfechter der These/Seite, dass man so viele Gemeinsamkeiten wie möglich haben sollte. Grundvoraussetzung (für mich) ist, dass man vor allem bei den großen Themen im Leben, Lebenstil, Weltanschauung, Politik. Religion und Leidenschaften (Haupt-Interessensgebiete, Freizeitgestaltung) sich sehr sehr ähnlich sein sollte.
Denn ein paar Unterschiede gibt es sowieso immer, also das Argument der "Gegenseite", dass das langweilig wird zählt für mich nicht - denn es gibt keine 100% Übereinstimmung.
 

Benutzer102673 

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Im "virtuellen Forendiskurs" hasse ich zwar nichts mehr, als Beiträge, die aus einer Aneinanderreihung kommentierter Zitate bestehen, aber ich will mal versuchen, auszudrücken, was mir auffällt.
Dazu zwei Punkte:

1. Viele Deiner Handlungsweisen erklärst Du mit Deinen Kindheitserfahrungen. Bei einigen Dingen scheinst Du Dir vorgenommen zu haben "Das möchte ich nie mehr erleben." Das kann ich zum einen gut verstehen - und es muss ja auch nicht jeder auf Gesellschaftsspiele stehen.
Das hier:
Ich habe es nicht ein bisschen ernst genommen

schließlich hätte ich keinen Spaß daran, wenn ich mich "anstrengen" müsste, geschweige denn das Ganze auf irgendeine Art und Weise ernst zu nehmen.

ist natürlich eine nachvollziehbare, da Dir schutzgebende Handlungsweise -
die wahrscheinlich verhindert, dass Du in Tränen ausbrichst oder Dich von spaßig gemeinten Kommentaren verletzt fühlst. Aber sie hat auch eine große Aussagekraft auf Deinen Partner und darüber, wie Du ihn/sein Hobby/Eure gemeinsam verlebte Zeit...ansiehst.
Off-Topic:
Erinnert mich an meine Mutter, die immer, wenn ich in meinem jugendlichen Sport- und Trainerwahn mit/an ihr irgendwelche Übungen ausprobieren wollte und sie schon bei der Beschreibung der Grundhaltung albern zu kichern anfing. Ich kann Dir nur erzählen, wie das auf mich wirkte: total respektlos, verletzend und kindisch. Ich habe mich dann auch abgewandt, denn eines wird aus so einer extrem albernen Haltung deutlich: derjenige Mensch hat ein Problem mit sich selbst.


Das zweite Beispiel ist der Haushalt. Ebenfalls erklärst Du hier Deine Haltung mit Kindheitserfahrungen. Das kann und sollte aber nicht handlungsweisend für den Beziehungsalltag sein. Natürlich kann man dem Partner sagen, dass man wahrscheinlich in diesem oder jenem Punkt einen "Knall" hat, weils früher so lief. Der Partner sollte auch darauf eingehen, die Ängste nehmen, irgendwie reagieren (Haushaltsplan usw.). ABER: Die Partnerschaft ist kein Revival des Familienlebens, was man als Kind hatte.

Und das ist ne Riesenchance.

--> Mach Dich frei von diesen Zwängen, die Dich noch aus früheren Zeiten verfolgen. Und finde irgendwie die Mitte - wenn dann halt doch mal ein Abend mit Gesellschaftsspielen ansteht, dann gibt es zwischen einem verbissenen Wettkampf und einem alles zerstörenden, sich verweigerndem Lachen durchaus einen gesunden Mittelweg.

2. Ich habe beim Lesen den Eindruck, dass Du Dich nur schwer auf ein Gegenüber einlassen kannst. Sobald nicht Deine Interessen geteilt werden, quälst Du Dich halt ein paar Monate, in dem Du Interesse vortäuschst oder die Bereitschaft zeigst, Dinge zu tun, die Dich nicht so interessieren - aber wirkliche Teilnahme ist das nicht.

In der Kennenlernphase sitzt man natürlich noch zu zweit zusammen und unterhält sich, aber nach fünf Monaten gehe ich im Anschluss entweder ins Bett oder unternehme noch was.
Hier gibt es doch durchaus noch viel mehr Alternativen, die man auch besprechen kann. Man kann auch innerhalb der Beziehung "Dates" verabreden. Und einen Ausgleich finden. Dann muss der eine kein langes Gesicht ziehen, wenn einmal im Monat gemütlich Wein getrunken und sich unterhalten wird, und der andere muss keinen Schnupfen vortäuschen, wenn nochmal die Kneipe aufgesucht wird.

denn es gibt keine 100% Übereinstimmung.

Eben. Irgendwie vermisse ich bei Deinen Beiträgen, dass eine Bereitschaft zu Kompromissen besteht. Auch Kleinigkeiten werden zur unüberwindbaren Qual und scheinen sich anzufühlen, die eigene Identität zu verraten. Verlierst Du etwas von Dir selbst, wenn Du Dich auf Dinge einlässt, die Dein Gegenüber gerne möchte? Und ich rede hier nicht von den ersten paar Monaten.

Es kann sich auch gut anfühlen, dem Partner zuliebe etwas zu tun. Wenn so eine Gedankenspirale losgeht "jetzt zieht er los, und ich bleibe hier mit dem Haushalt!" / "der tut so, als ob das Mensch-Ärger-Dich-nicht Spiel irgendeinen Wert hätte" kann man sich auch gut selbst ausbremsen. Übungssache.

Natürlich muss eben eine Schnittmenge an Gemeinsamkeiten bestehen, selbstverständlich. Und es gibt auch immer den Partner, der auch seine Verantwortung für das Gelingen und Scheitern einer Beziehung trägt. Das alles habe ich jetzt mal außen vorgelassen, da ich darüber nichts wissen kann, sondern mich auf Dinge bezogen, die vielleicht für Dich nachdenkenswert sein könnten. Denn an sich selbst kann man ja auch immer ein wenig arbeiten.
 

Benutzer97517 

Meistens hier zu finden
Sorry... ich finde die Frage interessant aber musste erstmal lachen.
Das fuer mich wichtigste ist das man ähnliche Vorstellungen vom gemeinsamen Leben und Alltag hat.

Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen aber einge hier haben in meinen Augen ein Luxusproblem. Wartet mal wenn Kinder da sind, das Haus gebaut wird, usw. Da bleibt dann ploetzlich ganz wenig Zeit fuer Gemeinsamkeiten. Da muessen Dinge einfach funktionieren.
Nun gut nun ein wenig zu meiner Frau und mir... und unseren Gemeinsamkeiten. Sie mag die Stadt, Shopping, keine Sonne, Luxushotels, gutes Essen, alles sauber und klinisch rein, Liebesfilme, Social Media, kaltes Wetter, Popmusik, nichts gefaehrliches, usw. usw. Ich mag Sonne, Strang, Gebirge, heisses Wetter, Camping, kein Shopping, Essen brauche ich nur um zu ueberleben, mag keine Liebesfilme, Rock, Tauchen, Gleitschirmfliegen, usw. Also man kann wirklich nicht sagen das wir Gemeinsamkeiten haben... jedenfalls nicht viele. Trotzdem klappt es ganz gut. Kompromiss heisst das Zauberwort... Ja, wir werden nie eine gemainsame Trackingtour duch die Rocky Mountains machen... Aber ich / wir koennen damit leben, denn wenn wie oben beschrieben Kind, Hause, beide berufstaetig da bleibt sowieso nicht viel Zeit...

Ich gebe jedoch zu das ich auch schon mal eine "Kriese" gab. Wir sind mit unseren Sohn an den Strand gefahren was sowieso schon selten ist. Dort angekommen haben wir festgestellt das es super windig ist. Der Sand flog einem permanent ins Gesicht. Sie natuerlich... oh man kann sich ja gar nicht einkremen, und Essen kann man auch nichts, hab immer Sand zwischen den Zaehnen, zu heiss, Zelt aufbauen war auch schwierig wegen dem Wind.
Lange Rede kurzer Sinn alles was schlect. Neben uns jedoch eine Gruppe von Surfern die Spass haten, sogar gegrillt haben und sich ueberhaupt nicht an dem Sand gestoert haben.
Irgendwann ist mir dann die Hutschnur geplatzt und ich habe auf die Leute neben uns verwiesen und das diese eben nicht am Noergeln waeren. Na jedenfalls es endete im Streit und wir sind nach Hause gefahren.
Eine Woche spaeter bin ich dann mit unserem Sohn an den Strand gefahren. Sie wollte nicht mit. Wie es der Teufel will habe ich am Strand eine der Surferinnen von letzter Woche kennengelernt und wir haben uns unterhalten. War eine super Unterhaltung, wir moegen beide Sonne, Strand, Meer, Wassersport, usw. Eine Wellenlaenge, usw. und dann faengt man doch an zu zweifeln... Zudem das die Dame auesserst attraktiv war... Irgendwann kam im Laufe des Gespraeches jedoch herraus das sie relativ oft Drogen nimmt, viel trinkt, usw.
Gemeinsame Interessen hatten wir aber total unterschiedliche Einstellungen... meine Meinung nach das schlimmste was einem passieren kann...
 

Benutzer154731 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Daniel Duesentrieb Daniel Duesentrieb ich weiß was du sagen möchtest und gemeinsame Wertvorstellungen sind natürlich wichtig, aber man kann es sich natürlich auch extra schwer machen, wenn man sich als Abenteurer eine so häusliche Partnerin sucht. Schön wenn es für euch funktioniert, aber empfehlenswert wäre das für mich auch nicht.

Meine ganze Familie hat sich Partner gesucht, die sehr unterschiedlich zu ihnen sind, teilweise in den Wertvorstellungen und Einstellungen, teilweise in den Hobbys. Da alle streng religiös dürfen sie sich nicht trennen und leiden teilweise schon Jahrzehnte miteinander. Das muss ich nun wirklich nicht haben, und ne gemeinsame Bergbesteigung schweißt einerseits zusammen und ist außerdem einfach eine wunderbare Erfahrung, das würde ich nicht missen wollen.


cocos cocos deinen Beitrag würde ich am liebsten komplett nochmal zitieren, der hat es voll auf den Punkt gebracht.
 

Benutzer162994  (32)

Ist noch neu hier
:herz:
Aber wenn ihr euch schon nach 5 Monaten nicht mehr unterhaltet, wie sehr interessiert ihr euch dann füreinander?

Auch wenn ich jetzt wie ein Leierkasten klinge, aber für mich ist wichtig mit dem Partner was zu unternehmen. Wenn das nicht funktioniert, können wir uns noch so gut unterhalten.

Da solltest du dran arbeiten. Fühlst du dich in deinen eigenen vier Wänden nicht wohl? Oder nur wenn auch dein Ex da war?
Dass du früher im Haushalt helfen musstest kann eigentlich nur ein Vorwand sein.
Ich mein, erledigen musst du ihn so oder so, aber du bist erwachsen und kannst frei entscheiden, wie und wann du das machst. Dass du Angst vorm Haushalt hast kann nicht der Grund sein, warum du ständig raus willst, das halte ich für einen Vorwand.

Ich denke sowas nennt sich Sozialisierung bzw. Erziehung. Wenn jemand seit kleinster Kindheit Zuhause mithelfen musste, sobald er im Haus war, gewöhnt man sich daran, die eigene Freizeit so oft es geht im freien zu verbringen. Mit meinen Geschwistern hatte ich auch immer jemanden, der mit mir was unternommen hat. Um es kurz zu halten: Ich bin einfach kein Stubenhocker!

Mittlerweile gehe ich auch davon aus, dass dieses Verhalten von meinen Eltern beabsichtigt war, damit wir einerseits viel Zeit draußen verbringen, andererseits aber auch lernen die Familie, da wo es geht zu unterstützen.

Ich selbst habe keine Scheu davor den Haushalt zu machen, mittlerweile tue ich das sehr gerne. Höre dabei ein Hörbuch und entspanne geistig ein wenig :smile:

War die Beziehung am Ende, weil ihr unterschiedliche Prioritätensetzung bei der Freizeitgestaltung hattet oder hattet ihr unterschiedliche Prioritätensetzung bei der Freizeitgestaltung, weil die Beziehung am Ende war?

Ersteres.

auch wenn ich gerne mal alleine bin und eigentlich überhaupt keinen Partner brauche, um zufrieden zu sein. Ich finde es klasse und entspannend, auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen und nach Lust und Laune etwas zu unternehmen oder auch nicht.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich wollte nicht deinen ganzen Beitrag zitieren, aber du beschreibst ziemlich gut, warum es genau dann wichtig ist jemanden zu haben, der die eigenen Interessen teilt. Man verbringt sonst sehr wenig Zeit miteinander, weil man sich dann im Kompromiskarussell wieder findet.

--> Mach Dich frei von diesen Zwängen, die Dich noch aus früheren Zeiten verfolgen. Und finde irgendwie die Mitte - wenn dann halt doch mal ein Abend mit Gesellschaftsspielen ansteht, dann gibt es zwischen einem verbissenen Wettkampf und einem alles zerstörenden, sich verweigerndem Lachen durchaus einen gesunden Mittelweg.

Halten wir fest, ich mag keine Gesellschaftsspiele. Meine Brüder haben damals auch nicht die ganze Zeit die Zähne zusammengebissen und ohne einmal die Miene zu verziehen, am Tisch gesessen - geschweige denn mein Partner! Aber sie wollten gewinnen, waren permanent am überlegen, wie man am cleversten vorgeht. Ich hab einfach gespielt, nur das war eben nicht genug. Ich bin nicht diesen Wettbewerb eingegangen und genau, dass hat mein Ex-Partner auch kritisiert.

Wer Lust darauf hat soll es machen - leben und leben lassen - nur eben ohne mich. Ich gehe zum Beispiel gerne zum Improvisationstheater und wenn ich auf der Bühne stehe, versuche ich auch immer eine sehr gute Leistung zu erbringen, mich zu verbessern. Aber das mache ich für mich und sehe mich selbst in keinem Fall in Konkurrenz zu wem anders.

Eben. Irgendwie vermisse ich bei Deinen Beiträgen, dass eine Bereitschaft zu Kompromissen besteht. Auch Kleinigkeiten werden zur unüberwindbaren Qual und scheinen sich anzufühlen, die eigene Identität zu verraten. Verlierst Du etwas von Dir selbst, wenn Du Dich auf Dinge einlässt, die Dein Gegenüber gerne möchte? Und ich rede hier nicht von den ersten paar Monaten.

Ich verstehe leider nicht, was du damit meinst, wenn Kleinigkeiten für mich zur Qual werden. Auf was beziehst du dich da genau?

Du hast sicherlich recht, wenn du sagst das ich mich schwer tue auf Dinge einzulassen. Mein Tag ist immer gut gefüllt und ich kann mich wirklich nicht daran errinnern, wann ich mal langeweile hatte. Wenn dann etwas neues in mein Leben tritt, was mit einem neuen Partner natürlich passiert, dann muss ich eben gucken, was ich aufgebe, um Platz dafür zu schaffen. In dieser Hinsicht bin ich vermutlich auf meinem Baumstamm festgebunden. Daran werde ich in nächster Zeit arbeiten - scheint für mich die größte Baustelle in meinem Leben zu sein.

Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen aber einge hier haben in meinen Augen ein Luxusproblem. Wartet mal wenn Kinder da sind, das Haus gebaut wird, usw. Da bleibt dann ploetzlich ganz wenig Zeit fuer Gemeinsamkeiten. Da muessen Dinge einfach funktionieren.

Du beziehst viele Entscheidungen, die du getroffen hast und welche entsprechend Stress mit sich bringen auf andere! Damit meine ich nicht die Kinder, sondern z.B. Haus bauen, was ich nie vorhabe. Kenne den Stress von meinen Eltern und werde es mir entsprechend nicht antun.

Genauso möchte ich als Mutter und Hausfrau Zuhause bleiben, so wie es meine Mutter auch getan hat. Sich Kinder "anzuschaffen" um diese dann wieder schnellstmöglich in eine Kita abzuschieben, nur um der eigenen "Karriere" nachzugehen ergibt für mich überhaupt keinen Sinn!

Ich will damit keinesfalls sagen, dass deine Frau karrieregeil ist, vielleicht braucht ihr auch beide Einkommen, damit ihr genug zum Leben habt, ich weiß das natürlich nicht.

Auch kam meiner Mutter gut damit klar, dass sie sechs Kinder hatte. Noch heute sagt sie, dass ein richtiger Job vermutlich mehr gestresst hätte und sie niemals mit meinem Vater tauschen wolle. In meinen Augen hat sie uns alle gut erzogen und auch wenn ihr Nachbarn oft vorgeworfen haben, sie hätte zu viel laissez-faire walten lassen ist aus jedem von uns was geworden.


Ich hoffe es ist nicht zu anstregend, wenn ich immer zitiere und dann auf den entsprechenden Beitrag antworte!

Bis hierhin erstmal vielen Dank an alle, die sich hier beteiligen! Ich denke über vieles nach und versuche zu reflektieren :smile::herz:
 

Benutzer81418 

Benutzer gesperrt
Ich hoffe es ist nicht zu anstregend, wenn ich immer zitiere und dann auf den entsprechenden Beitrag antworte!
Off-Topic:
Im Gegenteil! Ich finde das sogar vorbildlich. Viel besser als bloß einen Knochen in die Runde zu werfen und zuschauen, wie die andern danach rennen. :jaa:

Noch einmal: Ich gehe eher meine eigenen Wege, und suche eine Partnerschaft, in der ich auch manchmal am Partner vorbei leben darf. Wichtig ist aber, dass man dabei auch mal Entgegenkommen zeigen und über den eigenen Schatten springen kann. Je starrer man ist, umso genauer muss man zusammenpassen...
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich denke, dass kommt auf den Typ Mensch an. :smile:
dem kann ich mich nur anschliessen.

ich bin ein mensch, der sehr, sehr viele gemeinsamkeiten braucht - gemeinsame gesprächsthemen, gemeinsame hobbys und so weiter.
führt zu: a) lerne ich meinen partner über mein liebstes hobby kennen: zocken. damit ist die gemeinsame freizeit schonmal gut dafür geeignet, dass sie eben auch gemeinsam ist. das war entsprechend in keiner meiner letzten beziehungen ein problem. b), dieser anspruch ist erst mit meinem aktuellen partner hinzu gekommen (weil ich es jetzt wirklich kenne): ich bevorzuge informatiker als partner. nicht programmierer wie ich, das gibt zu viele streitthemen - aber er ist admin, und wir haben sowohl auch geschäftlich gemeinsame gesprächsthemen als auch ergänzen wir uns perfekt. zudem sind wir beide selbstständig.

dass man somit theoretisch 100% der zeit "zusammen" sein kann - das zwingt einen ja nicht, das auch zu sein. trotzdem hat er seine herrenabende, trotzdem verbringe ich jeden tag einige stunden in meiner eigenen wohnung... aber die gemeinsame zeit ist schön und bedient beider interessen.

darüber hinaus haben wir beide noch interessen, die wir nicht teilen.. aber denen gehen wir in der einzelnen zeit nach, das muss nicht in der gemeinsamen stattfinden. für mich gilt also: sowohl auf der geschäftlichen ebene sollte es passen als auch das größte hobby sollte man teilen, dann passt das für mich.
 

Benutzer162121 

Benutzer gesperrt
Ich kann diese Frage gar nicht so pauschal beantworten. Für mich braucht es in der Beziehung nicht so viele Gemeinsamkeiten, wenn es um Hobbies oder Geschmäcker geht. Kommunikation und Kompromisse finden ist mMn wichtiger. Man muss doch auch nicht alles immer mit dem Partner machen. Auch wenn ich in einer Beziehung bin und selbst wenn wir zusammenleben, möchte ich noch meine Zeit und meine Aktivitäten für mich haben. Ansonsten habe ich kein Problem damit mich mit vielen Dingen zu arrangieren.
Was allerdings Weltanschauung und so angeht, da bin ich mittlerweile deutlich weniger kompromissbereit. Religion darf z.B. kein ernsthaftes Thema sein, da ich einfach nicht bereit bin irgendwas auf Grundlage von Bullshit zu tun, zu lasen oder zu diskutieren. Musste jahrelang hart kämpfen, um meinen Sohn vor einer Taufe zu bewahren.
Genauso wenig wie auf Religion, habe ich auf irgendwelche politischen Extreme Bock. Ebenso wenig auf besorgte Bürger oder Identitäre Spinner. :grin: Da muss auf jeden Fall Einigkeit herrschen.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe festgestellt, dass ich nicht mehr bereit dazu bin, große Kompromisse einzugehen. Jemand, der mir nicht sehr ähnlich ist, kommt nicht mehr in mein Leben. Ganz einfach. Ich will mich nicht verbiegen und ich möchte auch keinen Partner haben, der sich nicht für das interessiert, was mich begeistert.

S Sabbel89 Das klingt für mich erst einmal danach, dass du eben gern draußen bist. Das sollte dein Partner also auch sein. Dass du vielleicht eher ungern dazu bereit bist, dir wichtige Inhalte aufzugeben und "Platz zu schaffen" für einen Partner oder eine Beziehung, ist vielleicht wirklich ein Punkt, an dem du arbeiten solltest. Ansonsten bin ich der Meinung: leben und leben lassen.
 

Benutzer102673 

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Ich verstehe leider nicht, was du damit meinst, wenn Kleinigkeiten für mich zur Qual werden. Auf was beziehst du dich da genau?

Du hast sicherlich recht, wenn du sagst das ich mich schwer tue auf Dinge einzulassen. Mein Tag ist immer gut gefüllt und ich kann mich wirklich nicht daran errinnern, wann ich mal langeweile hatte. Wenn dann etwas neues in mein Leben tritt, was mit einem neuen Partner natürlich passiert, dann muss ich eben gucken, was ich aufgebe, um Platz dafür zu schaffen. In dieser Hinsicht bin ich vermutlich auf meinem Baumstamm festgebunden. Daran werde ich in nächster Zeit arbeiten - scheint für mich die größte Baustelle in meinem Leben zu sein.
Sowas in der Art meinte ich. Das ist auch immer Abwägungssache - wenn man das Gefühl hat, man bringt ein Riesenopfer und hat gleichzeitig auch keine Lust auf das, was man stattdessen macht, dann bringt es nichts.
Vielleicht hat's bislang einfach nicht gepasst - wenn man sich z.B. nix zu erzählen hat, dann kann das viele Ursachen haben. Aber u.a. vielleicht auch diese, dass man eben kaum Interessen teilt. Und dann wird ein Gespräch schon krampfig.

Es ist auch wirklich schwer, so "aus der Luft" die richtigen Worte zu finden/die Dinge korrekt einzuschätzen, manchmal liegt man auch voll daneben :zwinker:. Vielleicht hatten Deine Partner und Du bislang tatsächlich zu wenig Gemeinsamkeiten. Vielleicht aber auch ist es dieses "sich-aufeinander-Einlassen", was Dir schwerfällt, weil sich vieles wie Selbstaufgabe anfühlt?

Ich glaube, es kommt auch darauf an, welche Priorität man den Gemeinsamkeiten zuschreibt.
Um es kurz zu halten: Ich bin einfach kein Stubenhocker!
Das ist doch z.B. etwas, was dann eben superwichtig ist für die nächste Beziehung. Ist doch total ok!

Off-Topic:
Ich könnte mir z.B. überhaupt nicht vorstellen, mit einem total Fußballfan, der Stadiongänger ist, und noch die ganzen Bundesligaspiele guckt, noch dazu selbst zum Training geht, zusammenzusein. Da entweder mitzumachen, oder eben diese ganzen Zeiteinbußen hinzunehmen, wären z.B. für mich ein Opfer, das ich nicht bereit wäre, einzugehen.
 

Benutzer15049  (35)

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Mir persönlich scheint der Persönlichkeitstyp weniger wichtig zu sein, als gemeinsame Interessen. Ich bin extrovertiert und mein Freund eher introvertiert. Aber wir intressieren uns in einer recht großen Schnittmenge für den gleichen Kram und das finde ich herrlich. Es nützt ja überhaupt nichts, wenn mein Partner zwar genauso ist wie ich, aber völlig andere Interessen dabei verfolgt. Also mir jedenfalls.
Klar nervt es mich manchmal, dass er zum sprechen und rausgehen immer Motivation braucht und die meisten Aktionen auf meinen Mist wachsen, aber dafür macht er jeden Scheiß mit und wir haben gemeinsam Spaß daran.
Wenn ich näher überlege, war das mit Partnern die meinem Typ ähnlicher waren wirklich eher so, dass uns fast nur der Sex zu einem Paar (nach meiner Definition) gemacht hat :ratlos: Der ganze Rest war eher eine Durchquälerei, sobald die rosarote Brille weg war.
 

Benutzer133456  (49)

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Ich finde eigentlich, es wird lediglich eine seelische Gemeinsamkeit benoetigt, sowie die Bereitschaft, den anderen so zu lassen, wie er ist, und eine organisatorisch funktionierende Umsetzung eines gemeinsamen Lebens, in der jeder bekommt, was er vom anderen will, ansonsten aber seinen Freiraum hat.

Das Suchen nach demografischen oder sonstwie greifbaren Aehnlichkeiten miteinander halte ich fuer nutzlos (sowas wie "beide muessen blond sein/ denselben Dialekt sprechen")..

Man koennte sich wohl keine ungleicheren Partner vorstellen als Madame Tahini und mich, aber bei uns sind eben all die obig genannten Dinge im Lot. Wir sind immer wieder ueberrascht darueber, wie aehnlich wir ueber Zeug empfinden (seelische Gemeinsamkeit); sie bekommt von mir jeden Freiraum, den sie braucht, um ihre buddhistischen Buecher zu lesen, und ich bekomme von ihr Rotwein und Anfeuerung zu Fotosafaris. Und in all dem gibt's regelmaessig Kino und Buffetbesuche.

Vielleicht sollte ich mal eine Art Planungsbogen dazu erstellen...
 

Benutzer96363  (33)

Verbringt hier viel Zeit
Wenn ich näher überlege, war das mit Partnern die meinem Typ ähnlicher waren wirklich eher so, dass uns fast nur der Sex zu einem Paar (nach meiner Definition) gemacht hat :ratlos: Der ganze Rest war eher eine Durchquälerei, sobald die rosarote Brille weg war.
Sehr guter Punkt. Mein Ex war so dermaßen stur und in vielen Dingen anders als ich, dass es echt der Sex war, der das alles noch irgendwie zusammengehalten hat. Eigentlich ziemlich traurig.

Hier wurden schon sehr viele gute Beiträge verfasst, ich gebe trotzdem mal meinen Senf dazu, da ich dieses Thema mit einer Freundin schon oft besprochen habe:
Also die Rahmenbedingungen müssen bei mir passen: zusammenziehen und leben wollen, was miteinander aufbauen im Sinne von fester Bindung mit Kindern und Heirat, schöner Wohnung / Haus. Einfach sein Leben mit dem anderen teilen und zwar im gleichen Tempo. Er muss das Leben so ähnlich wie ich sehen, auch mal Quatsch machen, lachen, aber für mich in dem Maße da sein wie ich für ihn. Ich will dieselbe Unterstützung die er auch von mir bekommt und bekommen hat in schwerer Krankheit. Das grob dazu.

Einmal fragte mich ein geschiedener Bekannter meiner Eltern woher ich denn wüsste, dass es mit meinem Freund hält. Und ich sagte nur ohne zu überlegen: "Ich habe mein Spiegelbild gefunden." Seine Seele ist meiner so ähnlich, mit all den Ängsten und Freuden, dass ich ihn anblicke und wir viel zu oft im selben Moment dasselbe sagen wollen, uns dieselben Fragen stellen. Wenn wir etwas überlegen und er etwas holen will, dann lege ich ihm genau diesen Gegenstand auf den Tisch. Er fragt dann immer ganz verblüfft, woher ich das wusste. Aber ich kenne ihn so gut wie er mich. Und wir funktionieren gemeinsam, als Team, am besten. Wir erledigen alles gemeinsam, aber in unseren Hobbys und Hobby-Interessen sind wir grundverschieden: Musik, Bücher, Filme, Sport, Essen...immerhin mögen wir dasselbe Brot und das findet er toll :grin: Und da wir in unseren Interessen so unterschiedlich sind, wird es nicht langweilig - ich würde es auch gar nicht anders wollen. Er leidet bei meinen Rock-Konzerten wie ein Hund, aber er kommt ohne zu zögern jedes Mal mit, genau wie ich bei seinen. Es ist fantastisch. Der Mann würde mit mir auf einem Schiff gemeinsam untergehen, wenn es sein müsste.
 

Benutzer162960 (45)

Ist noch neu hier
Irgendwann kamen wir an dem Punkt an, wo wir beide nicht mehr so Kompromissbereit waren wie am Anfang der Beziehung und jeder gerne in der Freizeit dem nachgehen wollte was ihn eben am meisten interessiert.

Ich denke das genau das der Punkt ist. Eine Beziehung ist immer ein Kompromiss. Es gibt keine 2 Menschen die genau gleich ticken, die selben Interessen haben, immer gleich gut oder schlecht drauf sind.
Jeder Mensch ist bis zu einem gewissem Punkt Kompromissbereit. Alles was darüber hinaus geht, ist anstrengend, fordernd und führt auf längere Zeit eben zu Trennungen.

Eine Beziehung kann aber auch bereichernd sein. Es können sich 2 unterschiedliche Menschen treffen und von einander lernen und das eigene Leben mit Ansichten, Vorstellungen und Zukunftsplänen bereichern.
Wenn man die Unterschiede als Chance sieht ist die Hälfte schon geschafft.
Bei 2 extrovertierten Menschen stelle ich mir das allerdings leider sehr schwer vor.

Seit gut einem Jahr bin ich nun wieder alleine unterwegs und auch wenn ich mittlerweile das Bedürfnis habe, wen neues kennenzulernen, so möchte ich doch vorherige "Fehler" vermeiden.

Fehler sind ja auch dazu da, sie nicht nochmal zu machen. Mein Tipp: Wichtig ist es sich auf etwas neues einzulassen, dem Partner offen und Ehrlich sagen was man möchte, wofür man einander da ist und für was man selber Freiraum benötigt und wie viel Freiraum man dem anderen gibt.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Wichtiger als möglichst viele Gemeinsamkeiten zu haben ist, wie man mit den Unterschieden umgeht. Meinem Verständnis nach bedarf es nicht wirklich vieler Gemeinsamkeiten, um als Paar eine glückliche Beziehung zu führen. Klar ist es vom Vorteil, wenn man etwas hat, worüber man reden kann, aber solange ein Grundinteresse am Leben des anderen besteht, kann man ja einfach davon berichten, was einem bei seinem (gebenenfalls exklusivem) Hobby widerfahren ist?

Wenn die Partnerin dann nur noch aus Höflichkeit zuhört während sie sich gerade die Nägel poliert und man ebenso gut einen Monolog hätte halten können: klar, dann hat man ein Beziehungsproblem und dann ist es so weit gekommen, dass man schleunigst das Ruder herumreissen muss, sofern es einem das noch Wert ist. Nur an dem Punkt hilft es dir auch nicht mehr, wenn du noch so viele andere Gemeinsamkeiten mit deinen Partner teilst. :zwinker:

Unterschiede sind das, was Beziehungen beleben und spannend machen. Harmonie ist gut und Menschen benötigen Ruhe und Sicherheit (manche mehr, manche weniger), aber es sind immer die Unterschiede, die es spannend machen. Durch eine Partnerin, die sich von mir unterscheidet, kann ich meinen eigenen Horizont erweitern und Dinge erleben, zu denen ich mich sonst nie von alleine überwinden könnte. Wie abgefahren ist das bitteschön? :grin:

Für mich besteht der Sinn einer Beziehung schon dahingehend, dass man jemanden findet, der einen so stark interessiert und beeinflussen kann, dass man aus seiner Komfortzone herauskommt und sich selbst erweitert. Meine Hobbys kann ich auch mit meinen Freunden teilen und benötige da keine Partnerin für. Die Faszination ist das Unbekannte und dafür ist es wert, sich anzustrengen, auch mal zu leiden und zu kämpfen.

Off-Topic:
Es gibt nichts schlimmeres, als jemand, der Brettspiele nicht "ernst" nehmen kann. Du willst keinen Wettbewerb, das ist zu akzeptieren, aber dann lass dich nicht auf Brettspiele ein, die genau dafür entwickelt sind! In diesen Spielen herrscht oftmals eine sehr feine Machtbalance, die nur deshalb besteht, weil alle beteiligten Spieler ihren Gewinn maximieren wollen (Stichwort: Nash-Equilibrium). Schon eine Person, die einfach irrational handelt, weil sie nicht am gewinnen interessiert ist, macht das gesamte Spiel für alle anderen kaputt, da keine Spielmechanik mehr sinnvoll greift und alles letztlich nur noch auf Glück oder persönlichen Gefühlen basiert. Das widerum gefährdet Freundschaften und - du wirst lachen - sogar Beziehungen. Ich denke, Risiko hat schon so einige Partnerschaften auf dem Gewissen... :eek:

Sorry, das musste ich als Brettspielfan mal loswerden. :grin:

Ich würde dir jedoch empfehlen, ko-operative Brettspiele zu spielen, also Spiele wo man als Team gemeinsam verliert oder gewinnt. Dann stellt sich das Problem mit dem Konkurrenzgedanken nicht mehr für dich. :zwinker:
 
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Benutzer

Gast
Für mich besteht der Sinn einer Beziehung schon dahingehend, dass man jemanden findet, der einen so stark interessiert und beeinflussen kann, dass man aus seiner Komfortzone herauskommt und sich selbst erweitert. Meine Hobbys kann ich auch mit meinen Freunden teilen und benötige da keine Partnerin für. Die Faszination ist das Unbekannte und dafür ist es wert, sich anzustrengen, auch mal zu leiden und zu kämpfen.

Bie meiner letzten Beziehung hab ich das auch immer gesagt. Jetzt, bei meinem Mann, merke ich aber, wie geil es ist, wenn der Andere die gleiche Konfortzone hat wie ich. Im Nachhinein glaube ich, dass genau das der springende Punkt ist, warum die Kompromissbereitschaft nach der ersten Verliebtheit abnimmt und man sich mehr und mehr voneinander entfernt. Irgendwann wird dieses ständige "sich aus der Komfortzone bemühen" nämlich nur anstrengend und nervig (zumindest für mich). Die Beziehung sollte mein absoluter Wohlfühlort sein, in dem ich einfach ich selbst sein und abschalten kann.

Mittlerweile finde ich auch, dass es das Beste ist, wenn man viele Gemeinsamkeiten hat. Sicher kann man alle Hobbies die man hat irgendwo auslagern - aber ich möchte mich ja nicht nur wegen Sex mit meinem Mann treffen und ihn die restliche Zeit über unverständlich finden. Ich will mich auch nicht faul/dämlich/einsam fühlen, wenn ich ein Wochenende lang auf der Couch liegen und dämliche Sitcoms schauen will und mein Gegenüber währenddessen einen Berg besteigt, 15 unterschiedliche Leute trifft, bei einem Hilfsprojekt mitmacht und dann noch in einen Kochkurs geht.

Off-Topic:
Ich glaube bei einem Koop-Spiel würde ich der Person, die nicht am Gewinnen interessiert ist, noch viel mehr den Kopf abreißen wollen :grin:
 
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