Wie viel Taschengeld bekommt ihr?was müsst ihr kaufen?

Benutzer31066  (38)

Verbringt hier viel Zeit
ich kriege hier echt die krise.... wenn ich das schon höre "meine eltern bezahlen führerschein und auto, ach ich habe ja soviele ausgaben als schüler, handy,klamotten,schminke..." rrr... da krieg ich die krise. Ich finde wenn man auf so einen luxus als schüler (!!!!!) besteht sollte man auch selbst dafür arbeiten.und nicht sich beschweren wenn man das geld nicht reicht.
Es ist ausserdem völlig normal wenn man vom taschengeld kosmetikartikel und klamotten etc. bezahlen muss. Shampoo,Lebensmittel etc. die eltern.

das is echt unglaublich worauf junge leute bestehen :frown: :ratlos:
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
Cats schrieb:
ich kriege hier echt die krise.... wenn ich das schon höre "meine eltern bezahlen führerschein und auto, ach ich habe ja soviele ausgaben als schüler, handy,klamotten,schminke..." rrr... da krieg ich die krise. Ich finde wenn man auf so einen luxus als schüler (!!!!!) besteht sollte man auch selbst dafür arbeiten.und nicht sich beschweren wenn man das geld nicht reicht.
Es ist ausserdem völlig normal wenn man vom taschengeld kosmetikartikel und klamotten etc. bezahlen muss. Shampoo,Lebensmittel etc. die eltern.

das is echt unglaublich worauf junge leute bestehen :frown: :ratlos:

meinst du nicht, du übertreibst ein wenig?

erstens bist du selbst noch jung :zwinker:

zweitens kannst du von ein paar posts hier nicht wirklich auf "die jungen leute" schließen.
 

Benutzer7573  (35)

Verbringt hier viel Zeit
es kommt mir zum teil so vor, als ob ihr verdammt neidisch darauf seid, dass andere mehr geld kriegen. und dann versucht ihr euch damit zu beruhigen, dass die dann nicht so selbstständig sein können, wie ihr.

ist ziemlich offensichtlich. :tongue:
 

Benutzer1539 

Sehr bekannt hier
@sad_girl

Wenn du meinst. Ich bin jedenfalls stolz drauf, mein eigenes Geld zu verdienen ... ich könnte ja auch ausziehen und meine Eltern finanzieren lassen. Nur wieso? Ich will das selber erreichen. Sowas nennt man auch "eigenen Stolz" ....

Juvia
 

Benutzer14614  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Dawn13 schrieb:
Und warum genau sollte das unselbständig sein?
Es sagt ja keiner, dass man als Schüler/Student ein Vermögen ansammlen muss und deshalb arbeiten sollte. Es geht ja eher darum, sich durch nen Nebenjob Disziplin und Selbständigkeit im Sinne von "ich weiss den Wert des Geldes zu schätzen" anzutrainieren und was genau man danach damit macht, ist doch egal. Wenn du 350€ ausgibst für blöden Kram ausgibst, ist das deine Sache, aber immerhin hast dus selber erarbeitet und wusstest, was du dafür tun musstest.


Im Übrigen hat Sternschnuppe absolut recht!


Warum das nicht selbstständig ist? Ein Nebenjob ist dazu da die Kasse (als Schüler wohl gemerkt) aufzubessern oder für den Führerschein zu sparen. Es ist echt nicht das schwerste zu kellnern, babysitten etc. Das bekommt man locker auf die Reihe. Ich hab es bei mir selbst gesehen ich hab das Geld weniger geschätzt. Man konnte stolz sagen "ist ja mein eigenes Geld ich brauche kein schlechtes Gewissen haben" und hat es fröhlich verpulvert. Und ehrlich es sind nicht wenige Leute die ihre monatliches Geld komplett ausgeben bzw. nur wenig zurücklegen. Es macht einen Unterschied, ob man 350 Euro im Monat für sinnlosen Krempel ausgibt. Nur weil es mein eigenes Geld ist, heißt dass nicht dass ich plötzlich und auf einmal selbstständig bin.
Nunja bei mir Zuhause hat das jobben auch zu Konflikten mit meinen Eltern geführt. Sie wollen mich sehen, was unternehmen ich muss mal hier und da helfen. Ich weiß nicht wie das bei anderen ist, aber bei uns ist die Familie sehr wichtig und wenn man Morgens und teils Nachmittags in der Schule sitzt um dann sofort seine sämtlichen Nebenjobs zu erledigen kommt das Familienleben deutlich zu kurz.

Ich denke der Umgang mit Geld und die Selbstständigkeit kann man seinen Kindern auch anders beibringen. Ich war nie der Typ der komplett alles ausgegeben hat. Ich hab immer eine bestimme Mindestsumme auf meinem Konto, weil ich schon von meinen Eltern gelernt haben, das immer mal was dazwischen kommen kann. Es ist auch so, dass man seine Kinnaz zum einkaufen mitnehmen kann und ihnen sagen kann was wann teuer ist (zb Obst und Gemüse) und wo man dies und jenes besonders günstig bekommt.

Meine Eltern haben meiner Jobberei damals knallhart den Riegel vorgeschoben. Und ich denke das war auch richtig so. Ich finde es ist nicht richtig, wenn Schüler nebenher arbeiten, ihre Leistungen werden dadurch beeinträchtigt. Heutzutage ist das allerdings gar nicht so schlimm, denn die meisten Schüler arbeiten ja nebenbei, d.h. viele vernachlässigen gerne die Schule. Also passt sich die Schule weiter an sie können ja nicht mehr so viel fordern. Mein Sowileera zb hat uns erzählt, dass er ein Klausurtext vor 20 Jahren aus 2 DIN A4 Seiten (klein geschrieben) bestand. Heute ist der Text ne Halbe Seite lang. Soviel zu den nicht nachlassenden Leistungen in der Schule.
Noch was: eigenes Beispiel von meinem Onkel
Er war sehr begabt im naturwissenschaftlichen Bereich und hätte gerne sein Abitur gemacht um dann schnellst möglich zu studieren. Dies war leider nicht möglich, da mein Opa nur einfacher Arbeiter war und meine Oma mit 6 Kindern im Haus nicht arbeiten gehen konnte. Meinem Onkel konnte das nicht finanziert werden er musste mit 15 eine Lehre machen um Geld zu verdienen und die Familie zu unterstützen (Opa später arbeitslos). Er hat später mit Mühe und Not während seiner Arbeit das Abitur nachgeholt und sein Studium begonnen.
Was ich damit sagen will ist, dass es früher ein Privileg für die Wohlhabenden war eine höhere Ausbildung zu bekommen, da es für die Ärmeren einfach nicht möglich war weiter zur Schule zu gehen.
Und jetzt wo es uns einigermaßen gut geht und wir die Möglichkeit haben eine bessere Ausbildung zu bekommen verschwenden wir diese Chance und gehen wegen unserem Stolz arbeiten.

LG Sara

P.S. Sorry will niemanden angreifen, aber ich fühle mich in der Schule oft angep**** wenn Leute einfach nicht zu Potte kommen und damit andere runterziehen!
 

Benutzer7854 

Verbringt hier viel Zeit
Zum Thema 1000 Euro: ich denke, das kommt auch immer auf die Verhältnisse an, in welchen die Eltern selber sich befinden.

Wenn ich später, sagen wir mal, 10 000 im Monate verdiene, dann würde ich meinem Kind durchaus einen größeren Betrag zur Verfügung stellen - schließlich "leben" die Eltern und "arbeiten" für ihre Kinder (zumindest behaupten das meine ständig).

Und mit dem Geld umzugehen lernt man sowieso erst, wenn man ALLES davon bezahlen muss.

Einen Sinn darin, 5 Nebenjobs zu haben, sehe ich eigentlich nicht - meine Kinder sollen sich auf die Schule konzentrieren können und einen guten Abschluss machen - das ist für ihre Zukunft viel wichtiger, als kellnern zu lernen.
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
ogelique schrieb:
Wenn ich später, sagen wir mal, 10 000 im Monate verdiene, dann würde ich meinem Kind durchaus einen größeren Betrag zur Verfügung stellen - schließlich "leben" die Eltern und "arbeiten" für ihre Kinder (zumindest behaupten das meine ständig).

sicher gönn ich meinem kind dann mehr, als wenn ich von 500 e im monat leben muss, aber ich würde trotzdem grenzen setzen, damit das kind nicht abhebt und später nicht auf die fresse fällt, wenns mal "nur" 100 € nach abzug der fixkosten hat.


Einen Sinn darin, 5 Nebenjobs zu haben, sehe ich eigentlich nicht - meine Kinder sollen sich auf die Schule konzentrieren können und einen guten Abschluss machen - das ist für ihre Zukunft viel wichtiger, als kellnern zu lernen.

falls du mich meinst, den sinn seh ich auch nicht, habe nur gesagt, dass manche mehrere nebenjobs haben MÜSSEN neben schule, studium, darum sollen nicht immer alle sagen, sie hätten keine zeit für nen nebenjob.

sad_girl schrieb:
es kommt mir zum teil so vor, als ob ihr verdammt neidisch darauf seid, dass andere mehr geld kriegen. und dann versucht ihr euch damit zu beruhigen, dass die dann nicht so selbstständig sein können, wie ihr.

ist ziemlich offensichtlich. :tongue:

also ich hab schon zugegeben, dass ich neidisch bin auf leute, die sich alles leisten können, nicht groß rechnen und überlegen und sparen und sich zusammen reißen müssen.

ABER: das heißt nicht, dass ichs gut heiße, wenn jemand extrem viel taschengeld bekommt.
wie schon beschrieben halte ich das eher für schädlich für das kind auf lange sicht.

deine vorschläge, wie man kindern den umgang mit geld beibringen kann find ich gut, sie bringen aber nichts, wenn das kind überdurchschnittlich und unangemessen viel geld zur verfügung hat, denn dann muss es nicht auf preise gucken, vergleichen sparen usw.


Sahneschnitte1985 schrieb:
Ich weiß nicht wie das bei anderen ist, aber bei uns ist die Familie sehr wichtig und wenn man Morgens und teils Nachmittags in der Schule sitzt um dann sofort seine sämtlichen Nebenjobs zu erledigen kommt das Familienleben deutlich zu kurz.

Meine Eltern haben meiner Jobberei damals knallhart den Riegel vorgeschoben. Und ich denke das war auch richtig so. Ich finde es ist nicht richtig, wenn Schüler nebenher arbeiten, ihre Leistungen werden dadurch beeinträchtigt.

du vergisst, dass "nebenher jobben" nicht heißt 20 stunden die woche.

man kann 5 oder 10 stunden die woche arbeiten, da hat man auch noch genug zeit für familie, lernen und freizeit.


Heutzutage ist das allerdings gar nicht so schlimm, denn die meisten Schüler arbeiten ja nebenbei, d.h. viele vernachlässigen gerne die Schule.

was für eine milchmädchenrechnung...

das fettgedruckt eist ja wohl quatsch, total aus der luft gegriffen, dass viele gern die schule vernachlässigen :rolleyes2
es gab schon immer faule und fleißige schüler und die wirds auch immer geben.

und ob die leistungen heutzutage schlechter sind hat nicht wirklich was mit jobben oder taschengeld zu tun.


Und jetzt wo es uns einigermaßen gut geht und wir die Möglichkeit haben eine bessere Ausbildung zu bekommen verschwenden wir diese Chance und gehen wegen unserem Stolz arbeiten.

hallo?
nicht abheben, ich war auch arbeiten, zwischen 2 und 10 stunden die woche und habe keine einzige chance verschwendet!

ich hatte trotzdem freizeit, hab mein abi ganz gut geschafft usw.

das ist wirklich sehr übertrieben und schwarz weiß gesehen.
es gibt doch nicht nur "extrem viel arbeiten -> schlecht in der schule sein -> nur hauptschulabschluss" oder "gar nicht arbeiten -> viel zeit zu lernen -> abi und studium" :rolleyes2
 

Benutzer7854 

Verbringt hier viel Zeit
JuliaB schrieb:
sicher gönn ich meinem kind dann mehr, als wenn ich von 500 e im monat leben muss, aber ich würde trotzdem grenzen setzen, damit das kind nicht abhebt und später nicht auf die fresse fällt, wenns mal "nur" 100 € nach abzug der fixkosten hat.

Das ist klar - ich hab' sogar mich selbst begrenzt, als meine Eltern mir mehr geben wollten. Und als Kind habe ich sogar mal aufs Taschengeld verzichtet, da ich vom DTB unterstützt wurde.
1000 Euro würde mein Kind sicherlich nicht bekommen, außer vielleicht mal als einmaligen Betrag.
Trotzdem ist es unfair, Andere hier so zu verurteilen.


JuliaB schrieb:
falls du mich meinst, den sinn seh ich auch nicht, habe nur gesagt, dass manche mehrere nebenjobs haben MÜSSEN neben schule, studium, darum sollen nicht immer alle sagen, sie hätten keine zeit für nen nebenjob.

Nee-nee, ich habe Dawni (sorry, meine Süße!) damit gemeint. :zwinker:
Klar, wenn man kein Geld hat, MUSS man mehr arbeiten um sich etwas leisten zu können.
Aber wenn ich mir den Luxus erlauben kann, dass mein Kind nur 1 Mal pro Woche arbeitet, dann werde ich es garantiert nicht gutheißen, wenn es viel öfter arbeiten möchte.

Übrigens: Ihr redet hier alle vom Sparen im Sinne von "mit Geld umgehen können".

Ich seh' das ein bisschen anders. Fänd's viel sinnvoller, wenn Menschen anstatt zu sparen lernen würden, ihr Geld zu vermehren.
Anlegen usw.
Vom Sparen wird man leider nicht reich...
 
S

Benutzer

Gast
also, ich bin 18, wohne noch bei meiner mum und bekomm rund 350€ pro Monat. Ist nur mein Kindesnuterhalt, weil mein Dad uns beschissen hat. davon muss ich aber alles zahlen, Handy, Festnetz, internet, Klamotten kosmetik, Hygieneartikel, Duschzeugs, meine Fahrkarte, den Sprit, wenn ich mir das Auto on meiner mum ausleihe....
Als Mietanteil behält sie das Kindergeld ein. Lebensmittleinkäufe eilen wir uns, mal zahlt sie, mal ich.

Zuvor, hab ich mit 17 ca.70€ Taschengeld bekommen, musste die halbe Telefon und meine halbe Handyrechnung zahlen und klamotten, kosmetik, etc...
 

Benutzer14614  (35)

Verbringt hier viel Zeit
JuliaB schrieb:
deine vorschläge, wie man kindern den umgang mit geld beibringen kann find ich gut, sie bringen aber nichts, wenn das kind überdurchschnittlich und unangemessen viel geld zur verfügung hat, denn dann muss es nicht auf preise gucken, vergleichen sparen usw.


du vergisst, dass "nebenher jobben" nicht heißt 20 stunden die woche.

man kann 5 oder 10 stunden die woche arbeiten, da hat man auch noch genug zeit für familie, lernen und freizeit.




was für eine milchmädchenrechnung...

das fettgedruckt eist ja wohl quatsch, total aus der luft gegriffen, dass viele gern die schule vernachlässigen :rolleyes2
es gab schon immer faule und fleißige schüler und die wirds auch immer geben.

und ob die leistungen heutzutage schlechter sind hat nicht wirklich was mit jobben oder taschengeld zu tun.




hallo?
nicht abheben, ich war auch arbeiten, zwischen 2 und 10 stunden die woche und habe keine einzige chance verschwendet!

ich hatte trotzdem freizeit, hab mein abi ganz gut geschafft usw.

das ist wirklich sehr übertrieben und schwarz weiß gesehen.
es gibt doch nicht nur "extrem viel arbeiten -> schlecht in der schule sein -> nur hauptschulabschluss" oder "gar nicht arbeiten -> viel zeit zu lernen -> abi und studium" :rolleyes2


Ich weiß nicht wie gesagt wir sind schon sehr geizig und sparsam daheim und mir würde es nicht in den Sinn kommen mir ein Vittelwasser zu kaufen, wenn es das von Aldi doch auch tut. Das kann ich vermutlich schlecht beurteilen, da nicht alle so sind und denken wie wir.

Zum arbeiten kann ich nur sagen, dass ich es ander Schule wirklich sehr oft mit erlebe wie einige das als Vorwand nehmen. Man muss sich zb auf die speziellen Arbeitszeiten der unterschiedlichen Leute einstellen wenn es darum geht ein Referat zu machen. Wenn sie es dann doch nicht schaffen kommt der Satz: "Du tut mir Leid ich muss arbeiten, aber du hast doch sowieso Zeit weil du nicht arbeitest" Es ist oft so, dass ich mit der Arbeit alleine dasitze. Ich weiß ich scheine an eine Schule gelangt zu sein, wo Schule nicht im Vordergrund steht und die Leera nun wirklich kein gutes Vorbild sind, aber irgendwo kann es auch nicht sein, dass es nur bei mir so ist.
Nunja du redest von 5-10h bei uns haben viele relativ feste Arbeitszeiten. Ne Freundin arbeitet jeden Tag von 18-22h und das machen bei uns viele. Vielleicht sehe ich es dadurch extremer, denn bei den Zeiten finde ich dass es schon ganz schön heftig ist. Bei 2-10h sehe ich das ähnlich wie du. Ich weiß nur dass es auch schnell zur Sucht werden kann Geld ranzuscheffeln.


LG Sara
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
ogelique schrieb:
Nee-nee, ich habe Dawni (sorry, meine Süße!) damit gemeint. :zwinker:
Klar, wenn man kein Geld hat, MUSS man mehr arbeiten um sich etwas leisten zu können.
Aber wenn ich mir den Luxus erlauben kann, dass mein Kind nur 1 Mal pro Woche arbeitet, dann werde ich es garantiert nicht gutheißen, wenn es viel öfter arbeiten möchte.

Aber wieso reinreden, wenn das Kind es von sich aus will?
Meine Eltern waren da überhaupt nicht von begeistert. Aber egal was sie in diesem Bereich getan haben, ich hab nicht nachgegeben und das weiterhin gemacht. Keine Ahnung, für mich war es damals einfach absolut das richtige und natürlich, es hätte wirklich nicht sein müssen, aber ich wollte das wirklich, aus welchen Gründen auch immer... Das ist heute noch so, ich arbeite durchschnittlich 80h die Woche und das absolut auf freiwilliger Basis, vielleicht bin ich einfach nur ein Workaholic... :smile:

@Sahneschnitte
Was das Vernachlässigen der Schule anbelangt, so kann ich das so nicht bestätigen. Ich war trotz der 20h Arbeiten neben 40h Schule eine der Klassenbesten und habe Jahrgangsweit im oberen Drittel abgeschlossen. Das finde ich durchaus ne gute Leistung...


Allgemein: Klar, man kann über Sinn und Unsinn von Nebenjobs streiten und jeder hat ne andere Einstellung dazu (auch von den Eltern mitgekriegt) und Menschen sind wohl auch unterschiedlich belastbar.
Ich halte es für mich sehr sinnvoll und schätze die Erfahrung, die ich relativ jung durch die Nebenjobs gekriegt habe, durchaus. Aber wie gesagt, wenn jemand anders ist oder ihm die Eltern das Arbeiten verbieten, dann find ich das schade, aber nicht weiter schlimm.
Das einzige, was ich wirklich traurig finde, ist, wenn Leute Mitte, Ende 20 sich immer noch völlig durchfüttern lassen und es nicht für notwendig finden, wenigstens ein bisschen zu arbeiten (meistens dann wohl neben dem Studium). Davon kenn ich leider so einige Exemplare, aber naja...
 

Benutzer12963 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe an für sich so gut wie kein Taschengeld bekommen. Zeitweise gab es mal hin und wieder ne Mark zugesteckt - aber regelmäßiges Taschengeld war fast nie drin. Als es uns finanziell etwas besser als beschissen ging (wir hatten also immer noch wenig Geld) hatte ich für einige Zeit die Wahl zwischen Taschengeld und Geld nach Bedarf (wenn es zusätzlich auch noch haushaltskassenmäßig drin war). Ich habe mich für das letztere entschieden und so hab ich mal Monate kein Taschengeld bekommen und mal in einigen Monaten mehr wie mein Bruder, der regelmäßig Taschengeld bekam.
Und wir Kinder haben alle nebenbei Zeitungen ausgetragen, um etwas nebenbei zu verdienen. Der eine blieb länger dabei, der andere eben nicht. Lag also ganz in unserer Hand, mehr Geld zu haben. Und ich hab das Geld noch nicht einmal ausgezahlt bekommen. Wir haben es gespart, damit ich ein neues Fahrrad bekommen konnte.
Und trotzdem würd ich behaupten, dass ich immer gut über die Runden gekommen bin.

Das Kinder neben der Schule regelmäßig arbeiten, finde ich nur gut, solange es in einem vertretbaren Rahmen bleibt. Ein 19jähriger Schüler kann beispielsweise länger und häufiger arbeiten wie eine 12
jährige Schülerin. Aber letztenends müssen die Eltern entscheiden, ob, wie lange und wie viel Geld sie ihren Kindern geben.
 

Benutzer31066  (38)

Verbringt hier viel Zeit
JuliaB schrieb:
meinst du nicht, du übertreibst ein wenig?

erstens bist du selbst noch jung :zwinker:

zweitens kannst du von ein paar posts hier nicht wirklich auf "die jungen leute" schließen.

nö finde nicht das ich übertreibe. Eifersucht?nö, hätte zwar gerne mehr geld aber das liegt ja nicht an meinen eltern. wohne schließlich seit 3 jahren nicht mehr zuhause, kann für mich selber aufkommen und ich bin stolz darauf das ich mit 14 neben der schule schon gejobbt habe. Ich war bis vor 3 jahren noch schülerin und habe immer 2-3 x die woche gearbeitet und trotzdem einen super abschluss gemacht.
meine mutter hat mir bis zum 18.geburtstag taschengeld gegeben. zuletzt ca. 100euro im monat.musste klamotten,kosmetik, fahrkarte davon zahlen und es hat allemal gelangt! dazu habe ich ca. 100euro verdient.
ich bin da total stolz drauf mit 19/20 jahren mir selber mein leben zu finanziert zu haben als azubi.hatte wenig geld dafür wr ich aber glücklich darüber was ich geschafft habe. :zwinker:
führerschein konnte ich mir bisher noch nicht leisten und ich würde auch niemals wollen das jmd. das für mich bezahlt
 

Benutzer7854 

Verbringt hier viel Zeit
@Dawn: Ich werde dem Kind nichts reinreden :zwinker:
Wahrscheinlich werde ich es machen lassen, aber wenn ich merke, dass das sich negativ auswirkt, dann gibt's 'n Verbot :zwinker:

Aber bei meinem Privatleben werd' ich eh' nie Kinder haben :rolleyes2
 

Benutzer14614  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Dawn13 schrieb:
Allgemein: Klar, man kann über Sinn und Unsinn von Nebenjobs streiten und jeder hat ne andere Einstellung dazu (auch von den Eltern mitgekriegt) und Menschen sind wohl auch unterschiedlich belastbar.
Ich halte es für mich sehr sinnvoll und schätze die Erfahrung, die ich relativ jung durch die Nebenjobs gekriegt habe, durchaus. Aber wie gesagt, wenn jemand anders ist oder ihm die Eltern das Arbeiten verbieten, dann find ich das schade, aber nicht weiter schlimm.
Das einzige, was ich wirklich traurig finde, ist, wenn Leute Mitte, Ende 20 sich immer noch völlig durchfüttern lassen und es nicht für notwendig finden, wenigstens ein bisschen zu arbeiten (meistens dann wohl neben dem Studium). Davon kenn ich leider so einige Exemplare, aber naja...


Was mich daran stört ist eben die Tatsache, dass behauptet wird das Schüler die nicht arbeiten nicht selbstständig sind. Das ist eine ähnliche Aussage wie alle Blondinen sind dumm.
Ist ja mittlerweile ganz schön OT

LG SAra
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
ogelique schrieb:
@Dawn: Ich werde dem Kind nichts reinreden :zwinker:
Wahrscheinlich werde ich es machen lassen, aber wenn ich merke, dass das sich negativ auswirkt, dann gibt's 'n Verbot :zwinker:

Klar, so würde ich das auch halten. Aber solange die Schule nicht vernachlässigt wird, seh ich kein Problem...

ogelique schrieb:
Aber bei meinem Privatleben werd' ich eh' nie Kinder haben :rolleyes2

Ach was! :kiss:


Sahneschnitte1985 schrieb:
Was mich daran stört ist eben die Tatsache, dass behauptet wird das Schüler die nicht arbeiten nicht selbstständig sind. Das ist eine ähnliche Aussage wie alle Blondinen sind dumm.

Ich hab das aber SO nicht gemeint. Ich finde nur, es kann auch nicht schaden. Wie gesagt, Menschen sind unterschiedlich und auch verschieden belastbar, nur würde ich als Mutter z.B. die Ausrede "Ich hab keine Zeit" ab einem gewissen Alter definitiv nicht mehr durchgehen lassen.
Es ging mir mehr darum, dass ich es schon krass finde, was die Teenager hier teilweise eins an Kohle zugeschoben kriegen, egal wie oder wozu. Und das finde ich tatsächlich nicht gut, aber da dürfte der "Fehler" wohl schlussendlich eher bei den Eltern zu suchen sein...

Wie auch immer :smile:
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Also ich hab mein letztes Taschengeld mit 15 oder 16 bekommen und das waren 32 Mark für mich und das Getier. Gezahlt habe ich für alles, was nicht nötig war: Essen außerhalb von daheim, Handy, reiten, Süßkram, usw. und so fort. Danach hatte ich einen 630DM-Job und bekam kein Taschengeld mehr.

Allerdings habe ich schon lange vorher gejobbt, angefangen mit ungefähr 10 Jahren (war ich da nicht jünger?! 8? keine Ahnung..) 4x die Woche einer Freundin beim Zeitungen austragen geholfen - welches Kind in dem Alter hat schon jeden Monat 30 oder 40 Mark :zwinker: Später dann Straße kehren und ab 14 hatte ich dann 2 eigene Routen fürs Zeitungen austragen.

Optimal wars nicht, geschadet hats mir allerdings auch nicht.. Ich hab gelernt, dass man sparen muss (weil eben auch Phasen gab, wo ich dann sehr wenig Geld hatte, weil ich z.B. krank war) und dass man z.B. für so ein Handy schon mal 25 Stunden mit Zeitungen austragen verbringt. Ich bin auch bis heute kein Mensch, der immer das Teuerste haben will. Aber WENN ich mir dann mal was leiste (wie z.B. meinen Schleppi), dann ist das gut überlegt und die Erfüllung eines Wunsches dauert dann halt etwas..


Meine Kinder werden später einen festen (angemessenen.. Mehrere hundert Euro sind deutlich zu viel..) Betrag bekommen, mit dem sie haushalten müssen. Extras gibts nur zu bestimmten "Anlässen" oder eben Zuschüsse um sich einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen - aber nicht "och, mein Taschengeld hab ich in Snickers angelegt, will aber heute ins Kino, Mama gib mal Geld."
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Habe mit 18 100 DM von meinen Eltern bekommen und durfte damit alles bezahlen was ich brauchte wenn mein Kühlschrank leer war der zum Wochenanfang gefüllt wurde.
Auto wurde mir bezahlt aber nur weil meine ellis keine Lust hatten mich vom Internat abzuholen oder hinzufahren.
Naja ich kann mich nciht beschweren wenn ich kein Geld hatte und abends weg wollte war mein Vater immer sehr großzügig.
Davor hatte ich keinen bestimmten Betrag wenn ich Geld brauchte hab ich es bekommen.
War aber nie der Fall da ich mit 16 schon ordentlich verdient habe und das auch waerend des studoiums durchgezogen habe.

Jetzt bekomm ich kein Taschengeld mehr...naja könnte ja mal Sunshine1984 fragen ob ich welches bekomme :smile:
 

Benutzer15980 

Verbringt hier viel Zeit
Als ich vor noch ca.4 Jahren taschengeld bekommen habe
waren das 120 DM, davon musst ich aber die monatlichen bus kosten zur schule von ca 100DM bezahlen.
Bezahlt bekam ich meine roller versicherung, ja, äh das wars.
Ich habe natürlich noch daheim gewohnt wie die meisten 16 jährigen und essen+getränke zuhause bezahlt bekommen.
Mit den restlichen 20DM durfte ich machen was ich wollt.
Ich habe aber eine job gehabt, da hatte ich 15DM pro stunde bekommen...
damit konnte man ganz gut leben...
 

Benutzer12012 

Sehr bekannt hier
Cats schrieb:
ich bin stolz darauf das ich mit 14 neben der schule schon gejobbt habe. Ich war bis vor 3 jahren noch schülerin und habe immer 2-3 x die woche gearbeitet und trotzdem einen super abschluss gemacht.

is ja auch richtig so, war bei mir ähnlich.


ich bin da total stolz drauf mit 19/20 jahren mir selber mein leben zu finanziert zu haben als azubi.hatte wenig geld dafür wr ich aber glücklich darüber was ich geschafft habe. :zwinker:

naja, das is eher glückssache, ob man direkt nach dem schulabschluss geld verdient oder nicht.
ich mach ne ausbildung, vollzeit, die nicht bezahlt wird, is eben pech für mich.
da kann ich nix dafür, dass meine eltern mich finanziell noch unterstützen müssen.
is ja nicht so, dass ich faulenze.
und beim studium wärs ähnlich.
nebenjob ginge, aber es wird einem nicht das, was man den großteil seiner zeit tut, bezahlt.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren