Wie verändert sich die Beziehung nach dem 1. Kind?

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Neben den vielen interessanten Antworten zur Ausgangsfrage finde ich es mindestens genau so interessant, dass einige User diese Antworten so abschreckend finden und aufgrund dessen sogar am eigenen Kinderwunsch zweifeln.

Obwohl ich selbst nicht zum Optimismus neige, sondern eher ein leicht pessimistischer Realist bin, dessen Glas eher halb leer, als halb voll ist, interpretiere ich die Antworten ganz anders:
Sie bestätigen mich darin, dass es trotz aller Probleme, die es zu meistern gilt, eine wundervolle Sache ist, eine Familie zu gründen.

Sicherlich kann vieles schief gehen und sicherlich sind Kinder auch eine große Belastung für die Eltern und deren Beziehung.
Aber bei den allermeisten Eltern und Kindern funktioniert die ganze Sache im Großen und Ganzen trotz diverser Probleme doch recht ordentlich.
Warum sollte das dann bei mir nicht auch funktionieren? Meine Sorgen in Sachen Job und Finanzen halten sich in Grenzen, ich bin körperlich, geistig und psychisch fit, gesund und belastbar und komme zumindest mit Kindern ab ca. 5 Jahren im Allgemeinen sehr gut zurecht. Das sind doch nun wirklich keine Voraussetzungen, die mich von meinem Kinderwunsch abbringen sollten.
Obwohl ich viele andere Dinge so lange zerdenke, bis ich Gegenargumente finde, sehe ich die Sache mit Kindern erstaunlicherweise viel lockerer...

Und gerade die Beiträge von Lollypoppy, Sweety und teilweise auch die von Piratin bestärken mich noch mehr darin, dass ich Kinder haben will:
Meine einzige, wirkliche Sorge gilt nämlich den ersten Lebensjahren meiner hoffentlich irgendwann mal kommenden Kinder, weil ich zumindest bisher erst dann mit Kindern wirklich etwas anfangen kann, wenn ich mich halbwegs vernünftig mit ihnen unterhalten kann. Also so grob ab dem Grundschulalter.
Und da ist es schön, zu hören, dass es Eltern gibt, denen es ähnlich geht, die aber trotzdem auch mit ihren Kleinkindern zurecht kommen und die die Zeit, in der ihre Kinder größer sind, noch mehr genießen.
 

Benutzer4590 

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Meine einzige, wirkliche Sorge gilt nämlich den ersten Lebensjahren meiner hoffentlich irgendwann mal kommenden Kinder, weil ich zumindest bisher erst dann mit Kindern wirklich etwas anfangen kann, wenn ich mich halbwegs vernünftig mit ihnen unterhalten kann. Also so grob ab dem Grundschulalter.

Das hat mein Bruder früher auch immer gesagt. Viele seiner Freunde haben schon vor ihm Kinder bekommen, entsprechend war er regelmäßig mit Babys und Kleinkindern konfrontiert und meinte immer: "Ja, ganz niedlich, aber interessant werden sie erst so mit 3-4 Jahren, vorher kann man mit denen doch nix anfangen." Und jetzt sitzt er da und beschäftigt sich begeistert mit seinem inzwischen 6 Monate alten Sohn, da wird zusammen gespielt und zusammen gebadet oder man führt "Gespräche unter Männern", und beide haben eine Riesengaudi. :zwinker: Beim eigenen Kind ist es einfach was anderes.
 

Benutzer10752 

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Es ist in der Tat erstaunlich, wie stark Kinder bereits mit einem oder zwei Jahren einen ganz eigenen Charakter herausgebildet haben, der sie vom schreienden Säugling in einen Menschen verwandelt, auch wenn man das von einem Einjährigen nicht erwartet.
 
A

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Gast
Ich weiß das schon. :zwinker: ich weiß dass mein Mann harte 8 Stunden arbeitet und das anstrengend ist (kenne seine ARbeit) und ich versuche SEHR mich zurück zu halten wenn ER zu mir sagt er hätte ja schwer gearbeitet klingt dann für mich so als ob ich den ganzen Tag nichts mache (...)

Mag so klingen, als ob Du nichts getan hättest, aber glaube mir: das meint er überhaupt nicht so (nicht mal in irgendeinem Hintergedanken). Ich bin ja auch jemand, der abends gerne mal sagt: ich habe den ganzen tag hart gearbeitet. Damit stelle ich aber keinen Vergleich an, da ich ja weiß, was meine Frau den ganzen Tag leistet, sondern ich stelle das dann einfach nur fest :tongue: Das weiß meine Liebste natürlich, daher ist das auch kein Problem. Und solange keine Sätze fallen, wie: Du lungerst den ganzen Tag ja nur faul rum, solltest Du Dir da auch keine Gedanken machen, oder mit Dir ringen, wie Du dich jetzt am besten zurückhalten kannst. Es gibt Männer, so wie mich, die einfach mal gerne sagen, wie sie sich fühlen. Und das einfach wertfrei :smile:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das hat mein Bruder früher auch immer gesagt. Viele seiner Freunde haben schon vor ihm Kinder bekommen, entsprechend war er regelmäßig mit Babys und Kleinkindern konfrontiert und meinte immer: "Ja, ganz niedlich, aber interessant werden sie erst so mit 3-4 Jahren, vorher kann man mit denen doch nix anfangen." Und jetzt sitzt er da und beschäftigt sich begeistert mit seinem inzwischen 6 Monate alten Sohn, da wird zusammen gespielt und zusammen gebadet oder man führt "Gespräche unter Männern", und beide haben eine Riesengaudi. :zwinker: Beim eigenen Kind ist es einfach was anderes.
Dann hoffe ich einfach mal, dass das bei mir auch so sein wird... Sofern ich es denn überhaupt mal schaffen sollte, eine Parnterin zu finden, mit der sich mein Ziel, eine Familie zu gründen, umsetzen lässt...
 

Benutzer75021 

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Dann hoffe ich einfach mal, dass das bei mir auch so sein wird... Sofern ich es denn überhaupt mal schaffen sollte, eine Parnterin zu finden, mit der sich mein Ziel, eine Familie zu gründen, umsetzen lässt...
Du bist 26, setz dich nicht so unter Druck, das merken die Frauen :zwinker:
Mein Mann war 29 als er mich kennen lernte.
Und bei uns war alles irgendwie sowas von klar, das wir auch keine zig Jahre warten mussten um zu wissen das wir zusammen gehören.
Was soll man da 10 Jahre auf heiraten und Kinder warten?!

Und ja, eigenes Kind ist in der Tat immer was ganz anderes als andere. Die sind dann auch als Baby plötzlich total süß obwohl andere grundsätzlich komisch aussehen :grin:
 
G

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Maaaah, ich hoffe, mein Kerl bekommt auch irgendwann noch Lust auf Kinder. Der ist jetzt 32 und findet Kinder immer noch doof. Ist wirklich der einzige Punkt in unserer Beziehung, der mir Angst macht wenn ich an die Zukunft denke.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Maaaah, ich hoffe, mein Kerl bekommt auch irgendwann noch Lust auf Kinder. Der ist jetzt 32 und findet Kinder immer noch doof. Ist wirklich der einzige Punkt in unserer Beziehung, der mir Angst macht wenn ich an die Zukunft denke.
Haha, ist bei mir und meinem Freund (fast 30) ähnlich. :grin:
Letztens meinte sein 29jähriger Freund mit seinem Neugeborenen im Arm: "Und, wann geht's bei euch los?" (War natürlich nicht ganz ernst gemeint)
Mein Freund: "In 25 Jahren!!"
Sein Freund: "WIE? So lange könnt ihr aber nicht warten!"
Mein Freund: "Ja gut, dann in 20 Jahren!"

Also du siehst, er wehrt sich auch. :grin:
Ich denke mir aber: ZUM GLÜCK! ICH will nämlich JETZT auf keinen Fall Kinder. Wenn, dann mit Anfang/Mitte 30. Mir ist es also ganz Recht, dass er das Thema selbst noch von sich wegschiebt. :smile:
 
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Ich denke mir aber: ZUM GLÜCK! ICH will nämlich JETZT auf keinen Fall Kinder. Wenn, dann mit Anfang/Mitte 30. Mir ist es also ganz Recht, dass er das Thema selbst noch von sich wegschiebt. :smile:

Da geht's mir genauso wie Dir. So mit Ende 20, Anfang 30 würde ich aber auch gern mal loslegen - das ist ja noch ein Weilchen und vielleicht hat er bis dahin seine Meinung geändert. In dem Fall bin ich wirklich froh, dass der Altersunterschied recht groß ist - wäre ich jetzt ebenfalls Anfang 30 müsste ich mir wohl ernsthaft überlegen, inwiefern diese Beziehung noch eine Zukunft hat.
 

Benutzer76802  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Bei uns war es schon bissel heftig alles. wir haben Jahre lang ne Fernbeziehung geführt. wenn mans nun aus der heutigen Sicht so sieht. War der kleine der auslöser das wir nun da sind wo wir sind. Klar hat sich alles verändert. nicht nur in der Partnerschaft sondern auch in der umgebung. besonders für meinen Mann.

er musste "quasi von jetz auf gleich" umziehen, sein leben umkrempeln" ich musste auch mein leben umkrempeln keine frage aber meine heimat ist mir geblieben. er war plötzlich 600 km weit weg.. gut plötzlich wars nicht.. da er erst kam als André nen halbes jahr alt war. trotzdem hat das doch schon was verändert.

Ich war noch nie ein Mensch der gerne ausgegangen ist oder der Party machen musste. das war ich nicht und das bin ich bis heute noch nicht. ich geh lieber mal wo was mit Freunden trinken oder so... aber das konnte ich trotzdem noch machen, auch wenns total selten ist. Die Erste zeit war nicht einfach und ich habe verdammt oft gedacht "ach man verpiss dich einfach, geh da hin wo du hergekommen bist" aber wir haben uns immer zusammengerauft nicht für den kleinen, sondern für uns als Paar.

wir haben schon so viel geschafft das kann man nicht einfach so hinschmeissen und daran ändert auch nichts das André da ist und wir nicht mehr soviel freizeit haben, die wir dank meinen eltern trotzdem in den letzten jahren sehr oft hatten.

Ein Kind ist das beste was einen passieren kann und ich bin verdammt froh, das er da ist. Ohne André geht einfach nichts. und das sehen wir beide so. egal aus welcher sicht. bei mir kommt immer zuerst der Kleine und bei ihm ebenfalls.

Unser Punkt über dem I war dennoch nicht André sondern unsere Hochzeit im Mai. seiddem gehts nur noch bergauf.
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Hallo,

also bein Sohn ist jetzt 10 Wochen alt und ich kann sagen, dass sich nicht so viel verändert hat. Dazu muss man aber sagen, dass wir sehr entspannte Eltern sind und ich schon Erfahrungen mit Säuglingen habe (war Kindermädchen für Zwillinge ab dem 4. Lebensmonat). Die Beziehung ist auch ein bisschen inniger und besser geworden. Wir sind 10 Jahre zusammen, davon 1 Jahr verheiratet. Ich fühle mich meinem Mann nun noch näher und bin liebvoller zu ihm. Unser Leben und die Beziehung sind sehr schön und stabil. Wir gehen viel raus, nehmen den Kleinen überall mit hin (Hochzeit, Festival inkl, Zelt, Regenspziergang im Tuch (ausversehen)) und machen uns immer klar, dass der Kleine nicht aus Zucker ist. Er quittiert uns es damit, dass er so gut wie nie schreit und wenn dann hat er Hunger, ist müde oder ihm tut was weh.

Wenn mein Mann den Kleinen hat, dann hat er ihn und das ab dem 2. Lebenstag. Ich war und werde nie hinter ihm herrennen und ihm sagen wie er was zu machen hat. Wenn er was braucht oder Hilfe benötigt dann fragt er mich. Mir ist es sehr wichtig, dass ich auch mal für einige Stunden "abzischen" kann und er ganz nach seiner Weise mit dem Kind umgeht, es beruhigen kann und dabei auch noch Spaß hat.

Manchmal bin ich etwas müde obwohl der Kleine die Nacht schläft mit einer Stillpause aber für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich nachts und ganz früh um den Kleinen kümmere. Mein Mann geht arbeiten und braucht seinen Schlaf auch am Wochenende. Ich verlange nicht von ihm, dass er sich nachts um die Maus kümmert. Das findet mein Mann toll und ist gleich noch viel lieber zu mir, wenn er hört wie andere arbeitende Väter eingespannt werden.


Es ist alles wie vorher, nur dass wir uns oft so zusammen freuen und ich nicht mehr 2 Mal pro Woche zu einer Party gehe und dann dort recht viel trinke. Ausgehen tue ich/wir immernoch nur ich trinke z.Z. kaum, da ich noch stille. Manchmal fremdelt der Kleine weil sein Vater oft ganze Arbeitswochen auf Dienstreise ist, aber das geht recht schnell wieder weg.
Sex hatten wir noch keinen nach der Entbindung und irgendwie fühle ich mich nicht so wohl damit. Ich habe zwar mein Ausgangsgewicht wieder und auch keine bleibenden Schwangerschaftsstreifen, aber irgendwie finde ich es komisch, wenn beim Sex die Milch ausläuft. Meinen Mann stört den mangelnde Sex nicht (so sagt er), aber sobald ich mich wieder bereit fühle geht auch das wieder los.

Ja, also aus meiner Sichtweise kann ich nurt zum Kinderkriegen ermutigen und würde auch sofort wieder schwanger werden mit dem 2. Kind, wenn nicht der Körper von Natur aus der jungen Mutter die Auszeit erzwingt (wenig Lust und seltene Empfängnis durchs Stillen).
celavie

P.S. Ach ja, bei uns dreht sich auch nicht alles ums Kind. Wir sind uns sehr wichtig und so ist mir mein Aussehen d.h. ich muss Zeit haben meine Nägel zu machen, Sport zu treiben und etwas Make-Up aufzulegen. Da kommt der Kleine einfach mit ins Bad oder auf die Yogamatte bzw. Tragetuch.
 
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Benutzer29410 

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Ich persönlich finde ja, ein Kind geht noch. Da ändert sich nicht sooo viel. Aber das 2. (eigentlich ja bei uns das 3.), das hab ich schon sehr, sehr gemerkt. Hatte mal mit ner Freundin telefoniert, die hatte 2 Kinder, ähnlichen Altersabstand wie meine 2, die meinte am Telefon: "Das hätten die einem vorher sagen müssen!":grin: Bei uns war es eben nicht so, dass das nachgeborene Kind "einfach mitlief", wir haben 2 Krawallmonster bekommen, die sich ihre Aufmerksamkeit besonders lautstark eingefordert haben. Ein Einzelkind lässt sich auch leichter bei Verwandten unterbringen und mitnehmen, wenn man mal was vorhat oder Urlaub machen will, da sind mehrere Kinder - besonders sehr kleine - sehr, sehr unhandlich.
Bei uns müssen beide immer kräftig zupacken, die Schonzeit ("Liebling, ruh dich aus, ich mach das schon") ist für meinen Mann und mich lange vorbei. Wir sind beide immer mit irgendeinem Kleinkind behängt, wenn wir irgendwohin gehen, und haben immer zu tun. Dafür, und damit trösten wir uns :tongue: , haben wir die Wickel- und Fläschchenanrührzeit in einem Schwung durch. Bei einem größeren Altersabstand wickelt man unter Umständen 6 Jahre lang durch und rührt genauso lange Milchflaschen an.
Ich habe mal ausgerechnet, dass ich in einem Jahr 500 Liter Kindermilch anrühre. Püppi trinkt pro Tag einen halben Liter, und Keksi einen ganzen (meine Kinder LIEBEN Milch), da kommt schon einiges zusammen.
 
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3 Monat(e) später

Benutzer107106 

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Redakteur
Ich dachte, ich melde mich mal wieder :smile:
Bei meinem ersten Post auf Seite 1 war meine Tochter 3,5 Monate alt. Zu dem Zeitpunkt trank sie nachts bis zu 3 Mahlzeiten und war immer wieder sehr nörgelig (blöder Schub).
Jetzt wird sie bald 8 Monate alt. Sie rollt, fängt an zu krabbeln, blubbert, kann kleine Spiele und kann mit uns "kommunizieren". Langsam verschwindet das Baby aus unserem Haushalt und ein Kleinkind zieht mit ein. Dazu gehören auch wieder viele neue Veränderungen, die sich auch auf die Paarbeziehung einwirken:

- Schlaftackt: Unsere Zuckermaus hat einen ziemlich festen Schlaftackt (GsD). Sie schläft meist ganz von alleine, nach dem wir sie wach in ihr Bett legen (neben unserem Ehebett) zwischen 20.00 und 21.00 Uhr ein und schläft gänzlich ohne Mahlzeiten dazwischen bis um meist 8.00 Uhr morgens (+/- eine Stunde). Dadurch sind wir a) selbst ausgeruhter: Wir wechseln uns nachts ab, einer hat Schnullerdienst und muss alle 1, 2 Std den Schnuller wieder im Mund positionieren, der andere kann pennen wie ein Stein :zwinker: Und b) da wir die Abende nun für uns haben, ist das "normale" Paar sein, mit allen Vorzügen auch wieder möglich. Einziger Nachteil: Rausgehen ist mit kleinem Baby deutlich einfacherer, die bekommen nicht so viel mit und können zur Not im Kinderwagenkörbchen im Arbeitszimmer bei Freunden schlafen. Das geht jetzt nicht mehr.

- Ausgehen: Ein 8 Monate altes Kind ist berechenbarer. Man weiß was man seinem Kind zu muten kann und was nicht und kann dementsprechend auf Veranstaltungen gehen - oder eben nicht. Restaurants und Café sind mit unserer Tochter gar kein Problem: Die Leute findet sie spannend und meistens spielt sie unterm Tisch mit anderen Kindern oder Hunden - oder Kellnern :grin: Selbst bei einer Beerdigung war sie mit dabei, die Musik fand sie spannend, bei der Predigt hörte sie andächtig zu und der Zug hinter her über dem Friedhof hat ihr - nun ja - Spaß gemacht. Größere Feiern mit vielen Leuten und Gewusel gehen dafür nicht, genauso wenig enge Geschäfte oder Einkaufzentren zur Adventszeit.

- Babysitter: Mit 8 Monaten hat ein Kind schon Bezug zu anderen Personen. Ihre Großeltern erkennt sie freudestrahlend von weitem: Ohne Probleme können wir sie dort "abladen" und ohne schlechtes Gewissen können wir für einige Stunden etwas unternehmen. Bei den Eltern meines Mannes hat sie nun schon einige male völlig problemlos geschlafen. Solche "Alone-Time"-Abende tun einem als Paar natürlich gut. Babyfon am Ohr ist nicht immer sexy.

- Hobbys: Ich habe mir wieder ein Hobby gesucht und über es mehr oder weniger regelmäßig mit einer Freundin aus. Das ist gut für sich selbst.

- Rituale: Mein Mann und ich haben uns Rituale geschaffen, die uns gut tun. Bei uns ist das gemeinsame Kuscheln unter einer Decke auf dem Sofa. Dazu einen Tee und ein Keks oder Popcorn und man redet einfach, spielt etwas oder guckt einen Film.
Und wenn man ins Bett geht, dann starrt man auch nach 8 Monaten noch immer völlig ungläubig auf dieses kleine Geschöpf, was da im Bett neben einen liegt und die niedlichsten Geräusche der Welt von sich gibt. Jeden Abend fasst man noch einmal auf die Brust um zu schauen, ob man auch wirklich einen Herzschlag fühlt. Und dann kann man auch nach 8 Monaten noch immer nicht einschlafen, weil man dieses kleine Wunder einfach beim Schlafen beobachten will. (Das tollste der Welt ist für mich immer noch ein Mittagsschlaf in Löffelchenstellung mit meiner Prinzessin. :love: )

Was ich damit sagen möchte: Umso älter das Kind wird, umso mehr wächst man in die neue Rolle und in das Familienleben hinein. Und dann wird es auch mit der Paarbeziehung wieder besser.

Vielleicht kann ich so die Panik in dem einen oder anderen User etwas besänftigen :zwinker:
 
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