wie steht ihr zur Literatur?

Benutzer25560  (36)

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mich würde mal interessieren wie viele in diesem Forum literaturinteressiert sind.

Ich lese nämlich gerne literarische werke. Goethe, Schiller, Lessing, Schnitzler ... usw. und hierbei werde ich immer wieder komisch angeschaut bzw. angesprochen warum ich sowas nur lesen kann.

wie siehts bei euch aus?

bin schon gespannt auf eure antworten
 

Benutzer12685 

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Also ich hab mal "geht so" angekreuzt. Ich lese zwar kein Schiller & co., sondern eher andere Sachen die mich interessieren.
 
M

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Gast
Joa, hab auch "geht so", weil ich auf der einen Seiten gerne Romane und so lese, aber auf der andern Seite sowas wie deine Beispiele total hasse...
 
V

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Gast
Also mit Goethe kannst Du mich jagen - schrecklich, nach der ganzen Quälerei in der Schule; genauso Brecht :kotz:
Aber eigentlich les ich gerne, aber eben eher neuere Sachen, wie Hesse,Frisch, Süßkind, Schlink - weiß nicht, ob Du das noch als "literatur" bezeichnest?!
 

Benutzer12685 

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Ich lese bald mal was von Nicolas Vanier, aber ich glaub den kennt keiner hier oder?
 

Benutzer1274 

Sehr bekannt hier
Das, was du da als Literatur bezeichnest, interessiert mich nicht die Bohne.
 

Benutzer11806 

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Literatur interessiert mich sehr und zwar alle möglichen Epochen sowie aus allen möglichen Ländern.
 

Benutzer6956 

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Ich interessiere mich für Literatur, aber meine Freunde nicht: neulich sind wir spät abends durch die Stadt gegangen, als uns eine gute Bekannte von mir (sie ist Deutschlehrerin) entgegengekommen ist. Sie hat zu mir gemeint, "Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?", und daraufhin einer meiner Freunde: "Hey, das kommt doch in einem Lied von Rammstein vor!"
 

Benutzer16274  (35)

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vanillagirl schrieb:
neuere Sachen, wie Hesse, ... - weiß nicht, ob Du das noch als "literatur" bezeichnest?!

jetzt macht doch bitte nicht unsere guten Literaten des 20. Jahrhunderts runter
 

Benutzer20202 

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vanillagirl schrieb:
Also mit Goethe kannst Du mich jagen - schrecklich, nach der ganzen Quälerei in der Schule; genauso Brecht :kotz:
Aber eigentlich les ich gerne, aber eben eher neuere Sachen, wie Hesse,Frisch, Süßkind, Schlink - weiß nicht, ob Du das noch als "literatur" bezeichnest?!
Also Hesse ist eigentlich nicht neuer als Brecht, etwa gleiche Zeit. Brecht's Geschichten vom Herrn K. haben mir immer sehr gut gefallen.

Ich tu mir etwas schwer mit dem Begriff "Literatur". Ich frage mich eben oft, ob diejenigen, die mit Dostojewski unter dem Arm rumlaufen, nicht einfach nur den Bildungsbürger rauhängen wollen und in Wirklichheit lieber den neuesten Band von Disney's Lustigen Taschenbüchern hätten. Und da ich bei mir selbst auch immer diese Neigung vermute, werde ich jetzt nicht anfange, aufzuzählen, welche Klassiker der Weltliteratur ich schon gelesen habe (und welche mir davon auch gefallen haben). Ich gebe offen zu, dass für mich das größte literarische Ereignis im nächsten Jahr sein wird, wenn der "Half-Blood Prince" endlich rauskommt, und dass die für mich persönlich wichtigsten Bücher in meinem Schrank der Herr der Ringe und der Hitchhiker's Guide sind.
Auf der anderen Seite, weiss ich es durchaus auch zu schätzen, wenn ein Buch gewisse literarische Mindeststandards erfüllt und ein Autor auch ab und zu mal Nebensätze und Konjunktionen einsetzt. Mit dem größten Schund kann ich von daher nichts anfangen, da rege ich mich zu sehr über die Sprache auf. Letztendlich steht für mich aber die erzählte Geschichte im Vordergrund, nicht die verwendete Sprache, diese darf sich durch ihre Mängel nur nicht als Medium für die erzählte Geschichte disqualifizieren. Thomas Manns Zauberberg zum Beispiel ist sicherlich wunderbar geschrieben, aber für mich persönlich hatte die erzählte Geschichte zu wenig Tempo. Das sehe ich auch gar nicht als einen Mangel an, weil ja nirgends geschrieben steht, dass die Handlung eines Buches das wichtigste sein muss und manchmal die Beschreibung von Stimmungen und Stituationen viel spannender ist. (Siehe hierzu auch Debatten über den Film "Lost in Translastion".) Aber ich bin eben jemand der bei Bücher eben zuerst auf eine interessanet Geschichte und erst auf den zweiten Blick auf die Sprache achtet.
Ich bin aber auf jeden Fall immer offen für neue literarische Herausforderungen und schrecke ganz sicher nicht davor zurück mich in Klassiker einzulesen. Der Faust ist zum Beispiel eine ausgezeichnete Geschichte.
 

Benutzer7314  (41)

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Fuer mich ist ein gutes Buch Literatur so wie ein perfekts Abemndessen!

Ich les zur Zeit Robert Garniers indochina Reise von 1866, is aber mehr ein Tagebuch.

Sonst bin ich zur Zeit auf Stefan Zweigs Erasmus von Roterdamm, Karl Popper fuer den Verstand und Stieglietz fuers Wissen.
 
S

Benutzer

Gast
Als Ex-Deutsch-Lkler hab ich mir einiges einverleiben müssen. Einiges war durchaus interessant, andere Werke eher langweilig.
Privat bevorzuge ich eher "anspruchslosere" Bücher.
Allerdings habe ich mir neulich auf nem Flohmark "Der Richter und sein Henker" von Dürrenmatt gekauft, weil ich schon zigmal was drüber gehört habe und darum das Buch auch mal lesen wollte.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Der Richter und sein Henker gehört zu den wenigen Büchern die ich von A-Z gelesen habe. Ich lese auch noch gern Gedichte wenn sie meine Gefühle ausdrücken. Auch weil sie meistens kurz sind.

Sonst bin ich kein Leser Typ. Ich habe auch keinen Literatur Leistungskurs (?) gewählt. Aber abwählen können wir das Zeug nicht. (Mein kl.Bruder der "Möchtegern-Bodybuilder" sieht noch weniger nach Leser aus, aber der liest tonnenweise!)
 

Benutzer17556 

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sway schrieb:
mich würde mal interessieren wie viele in diesem Forum literaturinteressiert sind.

Ich lese nämlich gerne literarische werke. Goethe, Schiller, Lessing, Schnitzler ... usw. und hierbei werde ich immer wieder komisch angeschaut bzw. angesprochen warum ich sowas nur lesen kann.

wie siehts bei euch aus?

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mir gehts genauso. das ist bei mir auch so mir musik.
 

Benutzer15049  (35)

Beiträge füllen Bücher
also schiller findich schreibt extrem tolle sachen,was ich wiederrum eher nich so von den anderen genannten sagen kann!dafür steh ich noch auf so nen kram von brecht und borchert :zwinker:

Trogdor schrieb:
und dass die für mich persönlich wichtigsten Bücher in meinem Schrank der Herr der Ringe und der Hitchhiker's Guide sind.


natürlich geht nichts über douglas adams,ganz recht :zwinker:
 

Benutzer15156 

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Also lesen an sich ist eins meiner größten hobbies und ich liebe es :smile:. allerdings lese ich nur romane oder ab und an mal ien sachbuch. derartige sachen,wie du sie liest muss ich in der schule schon zu genüge lesen und hauen mich ehrlich gesagt nicht vom hocker. also ich würde sie nie in meiner freizeit lesen....
 

Benutzer18610 

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Wo fängt Literatur an - wo hört sie auf?

Ich lese so ziemlich alles, was man lesen kann. Vom "Lustigen Taschenbuch" bis Enzensberger und Fried.
 

Benutzer2069  (35)

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SEHR ist zwar vielleicht übertrieben, aber immernoch richtiger als "geht so". ich hab Deutsch-LK daher muss ich mich dafür interessieren, aber auch so lese ich sehr gerne, auch literarische Werke. Was ich gut und gern gelesen hab, war Faust I und Iphigenie auf Tauris, Faust II allerdings finde ich, ist absoluter Schwachsinn (ich hab nach 30 Seiten aufgegeben, Gott sei Dank mussten wir's nur in Auszügen lesen).
 

Benutzer24126  (34)

Meistens hier zu finden
Ich lese gerne und viel. Aber nicht solche Sachen wie Gothe,Brecht und so (es sei denn es geht um Gedichte). Aber bei mir ist das Prob, wenn ich solche Werke wie z.B.: Nathan der Weiße oder Antigone lese, dann versteh ich nicht worum es geht, das fällt mir mega schwer. Aber ich glaube, dass ich eher praktisch veranlagt bin, denn beim lesen mag ich allzu viel nachdenken, sondern einfach entspannen...
 
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