Wie steht ihr zu Rechtschreibfehlern?

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Benutzer70969 

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Inspiriert von dem Thread, der ja jetzt geschlossen ist, wollte ich mal wissen, was ihr über eine Person denkt, die viele Grammatikfehler / Rechtschreibfehler macht?

Ich kann mich irgendwie gar nicht dagegen wehren, dass die Person dann von meinem Unterbewusstsein automatisch als ein bisschen "dumm" oder ungebildet eingestuft wird.... Mir ist klar, dass das nicht in jedem Fall so ist und dass es auch Legastheniker und Co. gibt. Es ist einfach so ein Vorurteil, das ich dann automatisch habe.

Wie ist das bei euch? Und bei welchen Fehlern seid ihr "toleranter" und bei welchen weniger tolerant?

Als Beispiel: Ich find's ganz schlimm, wenn "das" und "dass" nicht unterschieden werden kann.

PS: Auch ich mache möglicherweise Fehler, aber das soll diesmal nicht Thema des Threads werden... :zwinker:

//diskussionen über "dummheit" von menschen, die rechtschreib- und/oder grammatikfehler machen, sind nicht okay und werden entfernt. greets, sq
 

Benutzer67771 

Sehr bekannt hier
Es gibt viele Gründe für mangelnde Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse, deshalb bilde ich mir nur anhand der Sicherheit einer Person auf diesem Gebiet kein Urteil über sie.
 

Benutzer77893 

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Sorry, aber ich halt das für blasiert. Wichtig ist doch was jemand sagt, nicht wie!
 

Benutzer46910 

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Nein, für dumm halte ich die Personen dann nicht, vor allem, weil ich selber bei der neuen Rechtschreibung nicht wirklich durchblicke.
Die Personen wissen ja selbst oft nicht, dass sie die Dinge falsch machen.
Ich finde es nur traurig, dass viele, die darauf hingewiesen werden, dann nichts verbessern möchten.
 

Benutzer70969 

Verbringt hier viel Zeit
Sorry, aber ich halt das für blasiert.

Ich hab ja auch schon selbst geschrieben, dass mir klar ist, dass dieses VORurteil von mir nicht unbedingt stimmen muss. Es ist halt so ein Eindruck, gegen den ich nichts machen kann.

Wichtig ist doch was jemand sagt, nicht wie!

Naja, ich finde solange es sich in gewissen Grenzen hält, hast du Recht. Wenn man es kaum noch lesen und verstehen kann, nicht...
 

Benutzer99146 

Benutzer gesperrt
mich stört es auf jedenfall sehr. ich mag die deutsche sprache und finde, dass man sie als muttersprachler auch richtig anwenden sollte (natürlich können einem mal kleine fehler unterlaufen, insgesamt sollte es aber stimmig sein). fatal ist es natürlich v.a. bei denjenigen, die es theoretisch besser könnten, praktisch aber einfach kein interesse daran haben. besonders schockierend wird es im studentischen umfeld: wie kann ich an einer uni sein, die deutsche sprache aber nicht richtig beherrschen?

wenn jemand legasthenie hat, dann ist es natürlich insofern etwas anderes, als dass er nichts dafür kann. schön zu lesen ist es natürlich dennoch nicht, aber ich würde diese person dann nicht aufgrunddessen herabstufen.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich fälle da auch kein charakterliches Urteil, aber ich gebe zu dass es mich nervt :zwinker:
Ich persönlich stehe mit fast jedem Komma auf Kriegsfuß, trotzdem fällts mir bei andern auf... generell springen Rechtschreibfehler mich regelrecht an.
Ganz schlimm find ich, wenn jemand mit Fremdwörtern um sich wirft, die er nicht schreiben kann. Dann soll er sie um Himmels Willen bleiben lassen. Oder falsche Pluralformen, da rollen sich schon ein wenig die Zehennägel hoch *seufz*

Kein Nervpotential haben offensichtliche Tippfehler, wie mal ein Buchstabe zu viel oder zu wenig, oder Buchstaben verdreht. Das passiert mir dauernd, weil ich immer versuche mit dem Tippen meine Gedankengeschwindigkeit zu erreichen :zwinker:
Außerdem fehlende Kommata - oder sonstige Satzzeichen, zwar etwas irrtierend beim Lesen aber sonst schnuppe.

Außerdem nervt mich dieses iwann und iwie und aba und diese ganze blöde sms Babysprache ganz ernorm. Kann da ein Augenrollen meist nicht verkneifen^^ vor allem, wenn man Hochdeutsch schreibt, dann soll mans machen, oder man schreibt eben GANZ Dialekt, das mach ich auch ab und an. Aber dieses möchtegern-coole Herumabgekürze nervt mich beim lesen.

Grammatik stört mich meist auch, wenns ganz grobe Schnitzer sind und nicht auf Dialekt zuückzuführen.

Aber ich fürchte das sind Nachwirkungen redaktioneller Tätigkeit, ich KANN gar keinen Text lesen ohne auf so etwas zu achten... da kann der Schreiber ja nun wirklich nichts dafür.
 
M

Benutzer

Gast
Kommt auf den Grund an. Wer eine Lese-Rechtschreib-Schwäche hat, dem werde ich das nicht nachteilig auslegen. Wer einfach nur aus Faulheit etc jede Menge Fehler reinhaut und auf Verbesserungen mit Gezicke reagiert, der sinkt in meiner Gunst.
 

Benutzer77893 

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Ich hab ja auch schon selbst geschrieben, dass mir klar ist, dass dieses VORurteil von mir nicht unbedingt stimmen muss. Es ist halt so ein Eindruck, gegen den ich nichts machen kann.

Off-Topic:

Dann tue was gegen dein VORurteil... :zwinker:


Naja, ich finde solange es sich in gewissen Grenzen hält, hast du Recht. Wenn man es kaum noch lesen und verstehen kann, nicht...

Da gebe ich dir recht und trotzdem bedeutet es nicht, dass man deswegen dumm ist. (Hoffe ich habe es richtig gemacht) :zwinker:
 
L

Benutzer

Gast
Nein, denn ich kenne einige ehemalige Mitschüler, die in diesem Bereich Probleme haben und trotzdem intelligent sind.

Außerdem kanns ja auch daran liegen, dass jmd mit einem Grammatik- und Rechtschreibproblem eine andere Muttersprache spricht.

Genauso wenig würde ich jemanden als dumm bezeichnen, weil er kein Mathe kann. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, zu den Schwächen kann genauso gut das Sprachliche zählen.
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Nicht unbedingt als dumm, aber es nervt mich und ich würde z.B. nicht mit einem Mann zusammen sein wollen, dessen Rechtschreibkenntnisse übel sind. Ich erinnere mich beim letzten Date noch genau daran, wie er trotz sonst echt guter Rechtschreibung mehrmals den und denn verwechselt hat. Mit so jemandem möchte ich nicht zusammen sein. Da würde ich mich immer drüber aufregen und ich kann es eben auch absolut nicht nachvollziehen.

Wenn ich nicht weiß, wie ich ein Wort schreiben muss, schlag' ich es nach. Ist dafür keine Zeit, ersetze ich das Wort durch ein mir bekanntes.

Handelt es sich bei Deutsch nicht um die Muttersprache einer Person, habe ich für Fehler mehr Verständnis. Das ist aber auch eine ganz andere Ausgangssituation.

Ob jemand z.B. in Mathe Probleme hat, ist mir hingegen ziemlich egal, da man das in der Regel im Alltag weniger spürt und weniger braucht. Prozente oder die Kosten im Supermarkt wird hoffentlich jeder hinbekommen und Dinge wie Vektoren brauche ich im Alltag nicht.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Es macht einen Unterschied, ob jemand dass/das, seid/seit, usw. nicht richtig verwendet, was mich nervt, aber nicht weiter schlimm ist, oder wenn jemand "iwie", "jezz", etc. schreibt. Und ich mache mir dementsprechend schon mein Bild über die Person und bei Letzterer fällt es eher "merkwürdiges Umfeld".
 

Benutzer65590 

Beiträge füllen Bücher
Hatten wir so einen Thread nicht erst vor kurzem? Quintessenz war doch: im Internet drückst du dich über deine Schriftsprache aus, so wie du dich im RL über das gesprochene Wort ausdrückst. Extreme Rechtsschreibnachlässigkeit im Netz entspricht also dem Sprachfehler in RL, und ebenso wie Leute mit Sprachfehler scheel angeguckt und gerne mal für zurückgeblieben gehalten werden, machst du online halt mit schlecht geschriebenem Deutsch einen schlechten Eindruck, der von "lästig" bis hin zu "dumm" gehen kann.

Mir persönlich ist es egal, jeder vertippt sich mal, und gewisse Wörter schreibt man halt auch mal aus Gewohnheit falsch. Wenn allerdings, und das gebe ich zu, Leute andauernd grobe Rechtschreibfehler produzieren - besonders die ganz basalen, und das wiederholt - dann denke ich mir schon meinen Teil. Das ist aber auch Berufskrankheit, ich korrigiere Erstsemsterarbeiten und es stimmt schon - die Qualität selbst akademischer Einstiegsarbeiten ist halt teilweise bescheiden, da entwickelt man ganz unebwusst einen gewissen Nasehoch-Effekt.

Oh, ja: die permanente Verwendung von jugend/internetsprachlichen Wortverstümmelungen wie "abba", "oda", "ya", etc pp führt tatsächlich zu einem automatischen "Idiot", weil ich mir ganz unwillkürlich den zugehörigen 16jährigen Checker vorstellen muss. Auch das analog zum RL; ich würde auch nicht unbedingt dazu neigen, eine Person ernst zu nehmen, die mich mit einem "Ey, alda, wosgeht?" anspricht.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Auch das analog zum RL; ich würde auch nicht unbedingt dazu neigen, eine Person ernst zu nehmen, die mich mit einem "Ey, alda, wosgeht?" anspricht.

Off-Topic:
:grin: ich dachte ich fall vom Stuhl als ich letztens in der U Bahn TATSÄCHLICH jemanden hab in tiefstem Wienerisch "Uuuurkraaaass Maaaan" sagen hören, GENAU wie Mayerhofer und Hauptmann im Wecker :grin:
 

Benutzer78196 

Meistens hier zu finden
Für "dumm" halte ich jemanden, der (andauernd) Rechtschreibfehler produziert, nicht, aber doch für "fehlinformiert", sollte die Art der Fehler eine gewisse Struktur aufweisen.

Ich unterscheide auch zwischen verschiedenen Fehlerarten. Normale Tippfehler wie Buchstabenverdreher oder lustige Neukreationen, zu denen es kommt, wenn der Schreiber versehentlich den Nachbarn des eigentlich richtigen Buchstaben gedrückt hält, fallen mir zwar auf, aber stören mich nicht. Die sind wie Versprecher in der gesprochenen Sprache.
Wenn es jedoch über einfache Tippfehler hinausgeht und das Geschriebene so aussieht, als würde Derjenige so schreiben wie er spricht, dann frage ich mich oft unwillkürlich, ob hier eine mehr oder weniger starke Legasthenie vorliegt oder ein gewisses grundlegendes Sprachgefühl fehlt; gerade wenn ein bestimmter User immer die selbe Art Fehler macht. Beispiel: "Einmannfrei" statt "einwandfrei" oder "Therapolt" statt "Therapeut".
Am unangenehmsten von allen Rechtschreibfehlern fallen mir aber falsch geschriebene Fremdworte, bzw. entsprechende Ausdrücke auf. Beispiel: "En gros" und "en masse" werden ab und zu zu "ongro" und "onmass" (oder so ähnlich) und das finde ich schon unangemessen. Da frage ich mich oft, was das soll. Entweder ich weiß, wie ich diesen fremdsprachlichen Ausdruck schreibe oder ich benutze ein genauso gutes deutsches Wort.

Bauchschmerzen bereiten mir grobe Grammatikfehler (und "grob" entspricht hier meiner ganz persönlichen Ansicht), wie z.B. die Verwechslung der Fälle und Tempora.
Ist mein Geschenk "für ihn" oder doch "für ihm"? Darüber wundern tu ich mich allerdings nicht mehr, dazu hat es schon zu große Ausmaße angenommen.
Die unsinnig übermäßige Anwendung des Plusquamperfekts finde ich auch seltsam. "Gestern war ich beim Fußball gewesen" ist ein nettes Beispiel dieser Art und fällt mir oft auf. Meine persönliche Vermutung ist, dass dahinter die Vermeidung von einteiligen Vergangenheitsformen steht. Wir sind es in der Umgangssprache gewöhnt, die Vergangenheit mit dem Perfekt auszudrücken; lediglich die Präteritum-Form von "sein" wird nach meiner Erfahrung noch genutzt. Das scheint sich jetzt langsam auch aufzulösen, indem man aus der Präteritum-Form schnell noch am Ende des Satzes ein Plusquamperfekt macht; nach dem Motto: "Gestern war ich beim Fußball... -halt, da fehlt doch noch was- gewesen." Oder aber -und das wäre mir persönlich lieber :zwinker: - Derjenige schreibt/spricht so, weil es seinem Dialekt entspricht.
Gewisse Sachen kann man damit jedoch nicht rechtfertigen. Ein häufiger Fehler ist "wider" in Verbindung mit dem Genitiv. "Wider" verlangt den Akkusativ, das ist einfach so. Etwas kann "wider die Natur" sein, jedoch nicht nicht "wider der Natur". Das Gleiche gilt umgekehrt für bestimmte Verben, die den Genitiv verlangen und dafür häufig mit Akkusativ gebildet werden. :confused:

Ich halte jedoch niemanden, der solche Fehler macht, für dumm - wie gesagt. Fehler stören mich manchmal mehr oder weniger stark, aber verurteilen tue ich deswegen niemanden.
Nein, verurteilt wird nur, wer sich einfach keine Mühe gibt und mit Sprüchen wie "Gut schreiben muss ich doch schon in der Schule/im Job, das hier ist Freizeit" kontert. Sowas zeugt in meinen Augen von Respektlosigkeit und Ignoranz.
Mal ehrlich: Wie kann man nicht vernünftig schreiben WOLLEN? Im Internet hat man vom User oft nur das Geschriebene; es ersetzt das Gesicht; darüber weist man sich hier quasi aus. Ich geh doch auch nicht mit ungepflegtem Äußeren auf die Straße und erzähle jedem, der mich deswegen schief anschaut, dass es ja wohl genug sei, dass ich schon auf Arbeit gut aussehen muss. :ratlos:
Ich bin allerdings froh sagen zu können, dass diese Form der "Fehlermacher" zumindest hier in diesem Forum sehr selten vorkommt.
 
K

Benutzer

Gast
Ungebildet ja, auf jeden Fall ... ich kenne einige, welche die banalsten Sachen nicht beherrschen ... "Hielfe" (Hilfe) und sowas ... "böhse" ist noch schlimmer ... und die lesen keine Bücher, wundert mich also nicht ...

Aber dumm müssen sie nicht sein ... sie haben das einfach versäumt im Leben.
 
M

Benutzer

Gast
welche, die sich keine mühe beim schreiben geben und nicht eine lese- & rechtschreibschwäche haben oder aus dem ausland kommen, ja die halte ich für dumm.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Dumm ist ein bisschen hart ausgedrückt, aber mich ekelt ein schlechter Sprachgebrauch an. Gerade in virtuellen Gefilden ist Sprache das wichtigste Ausdrucksmittel und wer sich dort keine Mühe gibt und mehr nach dem Motto: "Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!" seine Posts verfasst, sammelt bei mir keine Sympathie.

Ich kontrolliere alles, was ich schreibe, bevor ich es irgendwo veröffentliche und falls jemand in eine Diskussion mit mir einsteigt, erwarte ich das auch von ihm. Dementsprechend halte ich denjenigen eher für respektlos und weniger für dumm, wenn er mir so viele Fehler vorsetzt. Mit Menschen, die sich respektlos mir gegenüber verhalten, werde ich auch nicht warm.

Und ich bin da leider auch ziemlich streng: Mich stören bereits falschgesetzte Leerzeichen oder ein schlechtes Satzbild und das kann dann auch dazu führen, dass ich nicht antworten mag.

Nebenbei bemerkt, habe ich einen guten Freund, der eine Rechtschreibschwäche hat und auch Legastheniker ist. Er ruht sich aber nicht drauf aus, nimmt sich immer wieder vor, mal dies und das zu lesen (was meistens scheitert) und zeigt auch Bemühungen, sich gut auszudrücken (was leider auch scheitert). Deswegen ist er nicht dumm und wenn ich was von ihm lese, dann habe ich mit dieser Info im Hinterkopf auch noch genug Respekt vor ihm, dass ich mein Sprachempfinden da zurückschrauben kann. Gegenüber jemand Fremden, kann ich das aber nicht. Die bekommen von mir nicht den "Vielleicht ist er ja Legastheniker"-Bonus, sondern da wird ein schlechter Ausdruck eben als mangelndes Bemühen ausgelegt. Das ist ein Recht, was ich mir ruhigen Gewissens rausnehme.
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
also ich musste mich hier in diesem forum mal erklären, das ich beim bäcker wirklich das bekomme was ich haben möchte und auch wirklich das bezahle was es kostet.

manch jemand hat wohl wirklich eine komische einstellung was grammatik und rechtschreibung angeht ... ich bin mir darüber bewusst das ich eine schreib-lese-schwäche habe.

gleichzeitig habe ich aber wirklich manchmal meine probleme, wenn mir jemand schriftlich mitteilt, das er am mo mit isi sich am we per fb verabredet hat und dann sie ka hat ob sie so kommt. :smile:

Off-Topic:
ich habe meine eigene rechtschreibung und bei mir gibt es kein "ss" beim da!
 
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