Wie sieht es mit dem "Glauben" in der heutigen Zeit aus? Glaubt ihr?

Benutzer53568 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo, ich denke die Überschrift sagt schon alles.

Bin gespannt auf eure Antworten.

Glauben = Evang. / Kathol. / Hinduismus / Islam usw.
 

Benutzer50792 

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joah,
zumindest an die teile die ich meine annähernd begriffen zu haben und das sind nicht viele.
 
S

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Gast
Ich glaub an mich. Nicht mehr, nicht weniger.Mit dem Rest hab ich nix am Hut.
 

Benutzer32811  (34)

...!
Ich glaube daran demnächst Religionswissenschaften zu studieren :zwinker:
Mehr aber auch nicht.
 
B

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Gast
da stellst du fragen...

ich glaube an die existenz von gesetzen sagen wir mal "karmischer" natur.. also nicht mit wiedergeburt aber innerhalb eines lebens kommt was du machst und gibst irgendwann zu dir zurück, und das nach bestimmten regeln..

und diese regeln "wollen" eigentlich nichts anderes als ein schönes und faires leben..

allerdings hat man unabhängige interessensquellen, die nicht alle unbedingt a priori gut oder schlecht sind, oder nur gute oder schlechte konsequenzen haben aber..kontextabhängig zu gutem oder schlechtem führen wenn man ihnen nachgeht..

ich denke es gibt sowas wie ne natur-ethik die sich in der emotionalität wiederspiegelt und die ethischen grundsätze/bzw die anerkennung für diese erst liefert die der intellekt nicht liefern kann (man kann keine ethik bewerten ohne eine heranzuziehen die man wieder infrage stellen kann.. das geht so rekursiv bis in die unendlichkeit.. ne deklaration/festlegung auf grundsätze (also die parteinahme/ anerkennung als verbindlich) kann nur emotionell geschehen und diese emotion ist vorhanden... erst dann kann man implikationen mit dem intellekt kennenlernen.. so wie in der physik die naturkonstanten nicht aus der theorie folgen.. das theoriegebilde macht keine aussagen über den wert von konstanten; sie gibt ihnen nutr den platz und die rolle.. erst die messung gibt die antworten)
 

Benutzer21668  (50)

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ich weiß nicht ob ich glauben soll
aber eher nicht :ratlos:
 
B

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Gast
aber ich glaube auch an verantwortung; denn selbst wenn es zurückkommt.. der schaden ist da obwohl er nicht sein braucht..
 

Benutzer14773 

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Ich glaube nicht bedinungslos.
Ich zweifel schon an vielen Sachen. Aber eigentlich würde ich gerne intensiver glauben.
Sobald ich in München wohn, werd ich mich auch mehr damit beschaffen... und in die Kirche gehen und so. Und dann schauen, worauf es hinausläuft.
 

Benutzer8458  (38)

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ich habe keinen glauben. ich brauche realität
 

Benutzer53548  (33)

Meistens hier zu finden
Ich bin mir da ehr unsicher. Ich kann nur sagen, dass ich an Schutzengel bzw. Engel im Allgemeinen glaube. Ich weiß nicht.. aber ich denk schon, dass es die gibt :smile:
 

Benutzer51063 

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Also ich bin gläubig.

"Phantasie ist Wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."

"Wer sich nicht mehr wundern und in Erfurcht verlieren kann, ist bereits seelisch tot."

Ich muss nicht alles wissen, ich find glauben viel interessanter :smile:

Bin sowohl buddhistisch als auch röm.kath. erzogen worden, neige persönlich aber zum crhsitlichen Glauben.
 
G

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Gast
Nein, ich bin nicht gläubig.

Aber ich interessiere mich schon für die verschiedenen Religionen.
 
B

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Gast
ich kritisier mal eben den "gängigen" glaubens-begriff:

-es wird glaube und das anerkennen eines wertesystem oft gleichgesetzt;
-das sind zwei völlig unterschiedliche sachen
-----------
-das prinzip von moral ist: die moralischen grundsätze sind allgemeingültig und unverhandelbar
-so soll es sein, sonst ist man opportunist und hat keine moral
 

Benutzer54073 

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Glauben ist eine Flucht aus der Realität.


Meine Meinung.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Glaube ist für mich irgendwie was für Leute, die Angst haben sich etwas nicht erklären zu können. Ich beschränk mich lieber auf die Dinge die man wissen kann und alles was man nicht wissen, bzw beweisen kann wird auch seinen Grund haben warum es da ist. :zwinker:
 
B

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Gast
ob man aber an einen gott an meherere oder keinen glaubt ist völlig irrelevant, denn:

glaub ich dran kann ich immernoch böse sein
glaub ich nicht dran kann ich trotzdem korrekt sein..

moralität benötigt keine belohnende oder bestrafende instanz; den sie(moral) legt fest was gut oder was schlecht ist; sie kann ja nicht anders..
es liegt in der struktur der logik, dass die grundlagen frei gewählt werden können.. und da die existenz einer fragwürdigen kreatur als nichtbestreitbarer fakt hinzustellen ist nichts als unwissenschaftlicher ethisch irrelevanter machtmissbrauch...

aber es scheint trotzdem noch ganz "in" zu sein..

hauptsache ist, die leute sind korrekt und haben spass dran..
ethik kann man nicht begründen.. nur deklarieren.. die theistischen modelle sind nur eine von vielen möglichkeiten.. mit der schwäche: paranoidität wird vorausgesetzt und geförtdert, aber keine wissenschaftlichkeit im rahmen eines offenen, sozialen miteinanders, mit der möglichkeit selber eine religion zu entwickeln als kunstwerk sozusagen.. ethik ist rohstoff; das weltbild ist wissenschaft gepaart mit kunst.. mehr nicht

im gegenteil sogar:

moralität von bestrafung und belohnung abhängig zu machen ist zutiefst unmoralisch, da moral nicht von den "kosten" abhängen darf.. sons opportunismus.. und das ist keine moral..

deshalb könnte man theisten sagen: i´m not a bitch :zwinker:
 

Benutzer14773 

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ob man aber an einen gott an meherere oder keinen glaubt ist völlig irrelevant, denn:

glaub ich dran kann ich immernoch böse sein
glaub ich nicht dran kann ich trotzdem korrekt sein..

moralität benötigt keine belohnende oder bestrafende instanz; den sie(moral) legt fest was gut oder was schlecht ist; sie kann ja nicht anders..
es liegt in der struktur der logik, dass die grundlagen frei gewählt werden können.. und da die existenz einer fragwürdigen kreatur als nichtbestreitbarer fakt hinzustellen ist nichts als unwissenschaftlicher ethisch irrelevanter machtmissbrauch...

aber es scheint trotzdem noch ganz "in" zu sein..

hauptsache ist, die leute sind korrekt und haben spass dran..
ethik kann man nicht begründen.. nur deklarieren.. die theistischen modelle sind nur eine von vielen möglichkeiten.. mit der schwäche: paranoidität wird vorausgesetzt und geförtdert, aber keine wissenschaftlichkeit im rahmen eines offenen, sozialen miteinanders, mit der möglichkeit selber eine religion zu entwickeln als kunstwerk sozusagen.. ethik ist rohstoff; das weltbild ist wissenschaft gepaart mit kunst.. mehr nicht

im gegenteil sogar:

moralität von bestrafung und belohnung abhängig zu machen ist zutiefst unmoralisch, da moral nicht von den "kosten" abhängen darf.. sons opportunismus.. und das ist keine moral..

deshalb könnte man theisten sagen: i´m not a bitch :zwinker:

In Bezug darauf, was Glauben vermittelt, hast du Recht.
Man muss nicht gläubig sein, um ein guter Mensch zu sein. Und umgekehrt ist nicht jeder ein guter Mensch, nur weil er in die Kirche geht. ( gut= moralisch richtig handelnd). (Deshalb auch "Wer denkt, in die Kirche zu gehen, genüge, um ein guter Christ zu sein, irrt. Man wird ja auch kein Auto, nur weil man in der Garage steht.").

Aber Glauben ist ja noch mehr... für jeden persönlich. Glauben gibt ja auch Halt und Kraft und Hoffnung und solche Sachen. Und insofern ist es für jeden persönlich relevant, ob er glaubt oder nicht.
 
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