Wie seid ihr auf euer Studium gekommen?

K

Benutzer

Gast
Guten Morgen :zwinker: (naja, fast :grin: )

Wie seid ihr eigentlich auf euer Studium gekommen, was ihr studiert oder abgeschlossen habt?

Weil sich danach lukrative Verdienstmöglichkeiten bieten?
Durch Familie, Verwandte? Oder weil ihr sowas schon immer machen wolltet?
 

Benutzer78363 

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...
 
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Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Durch Interesse :zwinker:
Ich könnte nie etwas studieren, das mir überhaupt nicht liegt, wegen angeblicher lukrativer Verdienstmöglichkeiten.
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Interesse und Neigung, da ich in diesem Bereich schon immer ein gewisses Talent hatte. Der letztendliche Studienort ergab sich (mit) aus der Nähe zu einem vorherigen Wohnort.
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Auf verschlungenen Wegen :zwinker:. Meine Interessen sind so gelegt, dass mich ein 08/15-Studienfach nicht lange interessiert hätte, weshalb ich mich 2x für etwas ungewöhnliche Fächer entschieden und es durchgezogen habe.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Ehrlichgesagt durch Zufall.
Ich hatte doch beim Abi keine Ahnung, was 'Kommunikation und Kulturmanagement' sein soll, aber die Uni klang spannend (die hab ich auf Google zufällig entdeckt), die Fächer klangen irgendwie cool und die Bewerbungsfrist war noch nicht abgelaufen.
Also hab ich mich einfach mal beworben, ich hatte aber eigentlich keine Ahnung, was auf mich zukommt im Studium.
Hat dann aber genau gepasst.

Den ökonomischen Gedanken hatte ich aber bei der Zusage schon im Hinterkopf, ich habe für das Studium hohe Studiengebühren bezahlt und ich könnte nie ein Studium aufnehmen, nur weil es mich interessiert, ohne zu wissen wie danach die Jobchancen stehen.
Da ich aber eher generalistisch studiert habe, habe ich viele Möglichkeiten, das hat sich bisher auch bewährt :smile:
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
ich hatte großes interesse daran, mein wissen in diesen beiden geisteswissenschaften zu vertiefen und wusste schon lange, dass ich unbedingt mit kindern bzw. jugendlichen arbeiten möchte. ein job, den man später mit der eigenen famlie vereinbaren kann, stand immer ganz oben auf meiner wunschliste.

was lag da also näher als lehrer zu werden? :zwinker:

bei meiner fächerwahl gab mein interesse den ausschlag. auch wenn ich damit auf dem momentanen arbeitsmarkt nicht die besten chancen habe, bereue ich es nicht. ich wollte eh von anfang an ein 3. unterrichtsfach draufsetzen, das glücklicherweise gerade sehr gefragt ist. wann genau ich das zusatzstudium mache, weiß ich noch nicht, das wird die zeit zeigen.

mit verwandten und bekannten hatte das nichts tun. im gegenteil, die wollten mir alle davon abraten. :grin:
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Keine Ahnung, ehrlich gesagt weiß ich das auch nicht genau. Ich habe mich "schon immer" für die übergeordneten einzelnen Komponenten meines Fachs interessiert, der Zusammenschluss ist eher Zufall (welcher nach dem Ausschlussprinzip entstanden ist :grin:). Ein Aspekt war, dass ich damit im In- sowie Ausland arbeiten kann. Außerdem habe ich ein Praktikum in dem Bereich gemacht und das Arbeitsfeld hat eigentlich ziemlich gute Bedingungen.
 
R

Benutzer

Gast
Ich wusste eigentlich schon als Kind, dass ich mal diesen Beruf haben wollen würde. :hmm:

Nach dem Abi hatte ich mich dann zwar noch für einen anderen Studiengang beworben und wäre auch genommen worden, habe mich dann aber dagegen entschieden.
Innerhalb meines Studienganges wollte ich im 2. Semester mal ein Fach wechseln, hab mich ebenfalls beworben und hätte ein neues Fach studieren können, hab mich dann aber doch dagegen entschieden. Das andere Fach stand eh schon immer fest und daran gab es nie auch nur den kleinsten Zweifel. Von daher denke ich schon, dass ich das (für mich) Richtige studiere.
Verdienstmöglichkeiten spielen zwar auch ne Rolle, aber der Arbeitsmarkt sieht momentan nicht sooo toll aus für mich...Naja, abwarten.
 

Benutzer67771 

Sehr bekannt hier
Der Hauptmotivator war ganz klar das Fachinteresse. Dass die beruflichen Möglichkeiten mir ebenfalls sehr zusagen, war ein angenehmer Nebeneffekt. :zwinker:

mit verwandten und bekannten hatte das nichts tun. im gegenteil, die wollten mir alle davon abraten. :grin:
Kommt mir bekannt vor. :grin:
 
S

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Gast
Hm... ich hab damals ab der 11. Klasse das Fach Recht in der Schule gehabt. Eigentlich hab ich das Fach damals nur angewählt, weil es von einer Lehrerin unterrichtet wurde, die ich sehr mochte und in dem Alter damals irgendwie eine Vorbildfunktion für mich hatte.
Das Fach selbst fesselte mich gleich in der ersten Stunde und von da an wusste ich, dass ich später ebenfalls in diese Branche einsteigen werde.
Wollte dann gleich nach dem Abi Jura studieren. Allerdings hab ich mich von Familie und auch von meinem Freund zu sehr beeinflussen lassen. Sie rieten ab und meinten, das sei zu schwer. Ich solle erstmal eine Ausbildung in dem Bereich machen. Also bin ich Rechtsanwaltsfachangestellte geworden.
Ich bereue das in keinster Weise, aber ich wusste bereits während des ersten Lehrjahres, dass ich danach doch studieren werde. Die Ausbildung deswegen aber abzubrechen, kam nicht in Frage. Ich bin kein Abbrechertyp. Wenn ich was angefangen hab, ziehe ich es durch. Also Ausbildung beendet und danach sofort für Jura beworben, genommen und seitdem ist es für mich DAS Fach. :zwinker:
 
D

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Gast
Seit ich 14 war hab ich mich für Philosophie, Geschichte, Literatur, Politik, Ethik und Gesellschaft interessiert. Da lag es nah Geschichte und Philosophie zu studieren. Geld, Jobchancen und diese ganzen "weltlichen" Dinge haben mich erst mal nicht wirklich interessiert. Ich kann gut ohne Geld (also halt mit dem "Existenzminimum") leben (ich sag nur Diogenes^^), daher war das erst mal zweitrangig. Außerdem bin ich Optimist, da findet sich schon was. Hat bisher immer so funktioniert, oft besser als bei denen, die sich ständig Sorgen machen und planen müssen. :grin:
Ich schließe gerade meinen BA mit Lehramtsoption ab (einen BA nur für Lehrer gab es bei uns nicht). Anfangs wusste ich auch gar nicht, ob ich unbedingt Lehrer werden will. Aber nachdem ich festgestellt habe, dass ich dieses wissenschaftliche Leben recht befremdlich finde und mir mein Praktikum in der Schule Spaß gemacht hat, ich mit den Schülern gut klar kam, freue ich mich schon darauf Lehrer zu sein. Aber ich kann mir auch völlig andere Dinge vorstellen. Ich bin da recht offen. Solange ich nicht ins Ausland muss oder generell hier wegziehen muss, kann ich vieles machen. Ich bin, besonders für pratkische Dinge sehr begeisterungsfähig. Ich find meinen Nebenjob in der Videothek auch gerade super. Kann ich auch gut mit leben, das erst mal nach dem Studium zu machen. Ich fahr auch gern Auto, Taxifahrer würde sich auch anbieten. :grin:
Wichtig ist mir halt, dass ich etwas mache, wo ich der Meinung bin, dass es den Menschen/Kindern/Jugendlichen hilft, sich selbst und zu einem guten Leben zu finden. Es muss also ein sozialer Beruf sein.
Dazu kommt, dass mir mein Privatleben sehr wichtig ist. Ich brauche viel Zeit für mich und meine Freunden und meinen Hund. Ich will nicht durch die Welt reisen und viel Geld verdienen, wenn dabei mein Beziehungsleben, wie ich es mir vorstelle, stark darunter leider. Ich will keinen vollgepackten Tag, bei dem ein Termin nach dem anderen kommt. Das ist nix für mich. Außerdem brauch ich viel Urlaub. Ich glaube, das lässt sich alles in dem Lehrerberuf vereinbaren und daher scheint mir die Berufswahl für mich die richtige zu sein. Aber das werde ich erst in ein paar Jahren sehen.

---------- Beitrag hinzugefügt um 12:58 -----------

mit verwandten und bekannten hatte das nichts tun. im gegenteil, die wollten mir alle davon abraten. :grin:

Bei mir auch. Meine Eltern sind Lehrer und die haben, und tun es immernoch, mir davon abgeraten jemals diesen Beruf auszuüben.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Off-Topic:
Bei mir auch. Meine Eltern sind Lehrer und die haben, und tun es immernoch, mir davon abgeraten jemals diesen Beruf auszuüben.

ich werde der erste lehrer in meiner ganzen (nicht gerade kleinen) familie und trotzdem wollten mich alle davon überzeugen, mein heutiges hauptfach als monobachelor zu studieren und dann damit karriere zu machen. aber nö, wollte und will ich nicht.
eine bekannte ist grundschullehrerin, die erklärt mich heute noch für verrückt. auch wegen meiner fächerkombi. :grin:
 
D

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Gast
Off-Topic:


ich werde der erste lehrer in meiner ganzen (nicht gerade kleinen) familie und trotzdem wollten mich alle davon überzeugen, mein heutiges hauptfach als monobachelor zu studieren und dann damit karriere zu machen. aber nö, wollte und will ich nicht.
eine bekannte ist grundschullehrerin, die erklärt mich heute noch für verrückt. auch wegen meiner fächerkombi. :grin:
Off-Topic:

Ja, ich sollte auch Maschinbau studieren und Igenieur werden. Damit macht man Kohle, aber doch nicht als Lehrer. :schuettel: :grin:
Was war deine Kombi noch mal?
 

Benutzer65149 

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Ganz klar: Interesse und die berufliche Zukunft sieht, sofern es bei mir hoffentlich bald mal endlich mit dem Zweitfach klappt, gar nicht sooo schlecht aus.
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Ganz klar: Als ich mich für den Studiengang in der Gewissheit angenommen zu werden beworben habe, wars mehr so ne Notlösung. Mein Wunschfach Medizin war wg meiens plötzlich rapide abgesunkenen NCs in unerreichbare Ferne gerückt (auch vorher wäre es schwierig, aber vllt machbar gewesen). Ich habe mich als für ungefähr 100000 zulassungsbeschränkte Fächer beworben, während meine Medizin BEwerbung bei der ZVS war.

Ich war mir relativ sicher, wenn Jura, dann auch bitte nur in Düsseldorf.
Trotzdem habe ich mich zusätzlich in Bochum beworben.
An beiden Unis dachte ich nach der Betrachtung der NCs der letzten Jahre 100%ig einen Platz zu kriegen.

Auf Jura bin ich überhaupt erst gekommen, weil mein Vater - selbst Jurist, der nebenbei als Lehrbeauftragter an der Uni tätig ist - ohne Zwang gemeint hat, ich wäre geschaffen für ein Jurastudium. (Zielstrebig denken, gut auswendig lernen, gute Selektions"fähigkeit").

Nachdem die Bewerbungen draußen waren, befasste ich mich erstmal damit, was ich eigl wollte.

Ich fühlte mich immer weiter hingezogen zu Jura wegen der späteren eventuellen Möglichkeit (sehr guter Abschluss erforderlich) in den Staatsdienst aufgenommen zu werden. Auch, wenn man in der Wirtschaft vllt besser verdient, wäre ein Job als Beamtin für mich als Frau, die gerne Kinder und Arbeit unter einen Hut kriegen möchte, genau das Richtige.
Desweiteren war Jura in meiner Kindheit mein Traum. Schließlich ist der Papa böser Staatsanwalt!

Als die "Annahmen" ins Haus flatterten, war natürlich auch Jura dabei. Allerdings nur für Bochum. Düsseldorf hatte diesmal einen enorm hohen NC. Mit meinem Schnitt kamen noch einige per Losverfahren rein.. Nur ich nicht ._.
Nach einiger Zeit habe ich mich auch mit dem Gedanken an die RUB angefreundet, aber immer noch nicht ganz sicher, ob das Studium mir zusagen wird.

Im 1. Semester wurde für mich dann ganz klar, dass das die perfekte Wahl für mich war. Ich bin jetz wirklich froh mit meinem Studiengang, auch, wenn ich mehr oder minder blind und zweifelnd reingetapst bin.

Mittlerweile kann ich mich auch mehr und mehr mit den Tätigkeiten eines Juristen (was ja ein sehr großes Feld) ist, anfreunden, die über Richter und CO hinausgehen. Dass man als Jurist eh nur mit einem guten Abschluss weit kommt, ist mir klar. Ich mache keine halben Sachen :grin:
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Schon als Kind wollte ich "kranken Menschen helfen". Und war ein Fan vomUrwaldoktor Albert Schweitzer.

In der Pubertät hatte ich dann gewisse Entwicklungsstörungen, dabei wurde mir die Medizin ein vertrautes Gebiet, wie ein Schulfach.
Ich habe schon vor der Matur ab und zu im Spital oder im Altersheim gearbeitet. Mein Berufsziel war immer im Gebiet Krankenpflege oder Medizin (am liebsten Kinderarzt). Ich dachte zeitweise sogar daran "Hebamme" zu werden. Aber ich spürte, dass einem Mann in diesem Beruf grosse Widerstände entgegen gesetzt werden.
Den Eignungstest bestand ich, die Matura zum Glück auch (was wegen den Sprachen zeitweise unsicher war....). Damt war das Ziel Allgemeine Krankenpflege fürs Erste weg, der Hebammenberuf eigentlich auch. denn ich sah keinen Grund mehr auf einem Umweg dann doch noch Arzt zu werden.

Seitdem studiere ich Humanmedizin, mit dem Ziel Pädiatrie oder Allgemeinpraktiker. (Die Berufsaussichten sind deutlich besser als die finanziellen Aussichten :grin:)
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Durch meinen Exfreund. Hatte vorher was ähnliches studiert, aber dann gesehen, was mein Ex so macht und das sprach mich dann eindeutig mehr an. Ist jetzt zwar auch nicht das, was mich so unglaublich doll ausfüllt, aber immerhin kann man kreativ sein und Sachen schön machen :smile: Am Liebsten wär ich eigentlich Tierpflegerin im Zoo geworden, aber da wird man ja nur schief und ungläubig angeguckt.
 

Benutzer37399 

Benutzer gesperrt
Eigentlich wollte ich etwas völlig anderes machen um die Geschäftsführung im Familienunternehmen zu übernehmen, aber mein Vater hatte Angst das ich mich todunglücklich damit machen würde. Nach einer durchgefeierten Nacht mit Freunden kam die Idee auf, ebenfalls in die Steuerberatungsbranche einzusteigen. Seitdem studiere ich erfolgreich Steuerwesen (nein, nicht BWL mit bisschen Steuern und auch kein Jura, auch wenn ich manchmal ein anderes Gefühl habe) und werde in wenigen Wochen den Abschluss in der Tasche haben.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich studiere Biochemie.

Eigentlich bin ja eher der Sprachler. Ich lerne gerne und leicht Grammatik, merke mir neue Worte schnell und habe Worte einfach gern. :smile:
Trotzdem wusste ich nie, was ich mit meinem "Talent" anstellen sollte. Lehrer wollte ich nie werden und die restlichen Fächer, die mit Sprachen zu tun haben, scheinen quasi alle in der Arbeitslosigkeit zu enden, bzw. es ist sehr schwer, damit einen wirklich guten Job zu finden.
Gleichzeitig habe ich aber auch immer die Biologie und auch die Chemie in der Schule geliebt und wirklich mit Freude dafür gelernt.
Und so habe ich es mi Biochemie probiert. Ich bin noch nicht sicher, ob es das Richtige für mich ist, weil der Arbeitsaufwand ernorm ist und ich nicht mit allen Fächern, die ich habe, gut zurecht komme, aber Spaß macht es mir auf jeden Fall. :smile:
 

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