Wie schnell seid ihr zusammengezogen?

Benutzer56469  (36)

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Wir sind nach 4 Monaten Beziehung zusammen gezogen. Er hat nach seiner letzten Trennung vorübergehend wieder bei den Eltern gewohnt ich noch zuhause, da wir im Prinzip nirgends unsere Ruhe hatten und das wollten haben wir uns dazu entschlossen zusammen zu ziehen. Ich war zu dem Zeitpunkt also 22 wo ich von zu Hause ausgezogen bin. Wir haben uns gemeinsam eine Wohnung durch einen Markler gesucht welche wir uns gemeinsam leisten konnten sodass jeder die Hälfte der Miete zahlt. Die ersten 2 Jahren wohnten wir in einer Mietwohnung (Dachgeschoss) wo es im Sommer 35 Grad in der Bude hatte und im Winter arsch kalt war. Die Wohnung war nicht groß und da wir uns dann eine zweite Mietze holten wurde es bissl eng.
Dann hab ich die ETW von meinen Eltern geschenkt bekommen und in der wohnen wir jetzt seit 2 Jahren.

Wir bzw. ich bereue es keinen Tag dass wir so früh zusammen zogen. Anfangs gab es natürlich ein paar "Schwierigkeiten" weil man natürlich die "Macken" des Partners kennen lernt aber man lernt sich recht schnell noch besser kennen und irgendwann weiß man wie der Hase läuft. :zwinker: Auch was das Kochen betrifft das war für mich klar dass ich das mache bzw. koche damit wir wenn er von Arbeit kommt gemeinsam Essen können. Das ich Wäsche waschen und Haushalt führen muss war mir zuhause auch schon klar und das funktionierte alles reibungslos. :smile:
 

Benutzer88035 

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Wir sind nach vier Monaten Beziehung zusammen gezogen. Viel länger kannten wir uns bis dato auch nicht, vielleicht zwei Wochen :zwinker:

Da ich schon meine eigene, kleine Wohnung hatte und er noch bei seinen Eltern wohnte, ist er zu mir gezogen. Für ihn war es definitv ein großer Schritt. Komplett andere Stadt, also quasi alles "zurückgelassen" (mal überspitzt ausgedrückt, da es nur 15-20 Minuten Autofahrt sind).

Jetzt, nachdem wir etwas über zwei Jahre zusammen wohnen, haben wir uns vor kurzem eine größere Wohnung gesucht :smile:

Bereuen tue ich diesen Schritt, auch wenn er vielleicht sehr früh kam, überhaupt nicht!
 
D

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Gast
Gute Frage.

1. Zusammenzug: Nach 8 Monaten
2. Zusammenzug: Nach 4 Jahren
3. Zusammenzug: Nach 6 Wochen

SOnst habe ich immer alleine gewohnt, oder aber Wert drauf gelegt, dass jeder seine eigene Wohnung hatte.

Für die Statistiker:
1) Beziehung hielt 19 Jahre - Sie ist 2 Jahre älter und ICH bin zu Ihr gezogen
2) Beziehung hielt 10 Jahre - Sie ist 5 Jahre älter und ICH bin zu Ihr gezogen
3) Beziehung ist 3 Monate alt - sie ist 2 Jahre älter und ICH bin zu Ihr gezogen....

Alle Beziehungen habe ich beendet und bei allen Beziehungen bin ich wieder ausgezogen/weggezogen. Und das in je eine andere Stadt - aber noch NIE direkt bei einer aus und bei der anderen Frau wieder eingezogen.....

:grin:
Nochwas?
 

Benutzer73842  (34)

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Nach 1 1/2 Jahren sind wir zusammengezogen.

Bot sich aber auch an, es war eine (und ist es immernoch) Schnäppchenwohnung, meiner Mutter & Schwester gingen die Besuche bissl aufn Keks, und er wohnte etwa 45km weg, alles soweit nicht schlimm, aber wir wollten unbedingt zusammenziehen. War wunderbar! ;-)
 

Benutzer42813 

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Hey du :smile: Ich schreib jetzt einfach mal mit zwei Farben für zwei Beziehungen - denn ich hatte eine, die daran gescheitert ist, dass wir zu schnell zusammengezogen sind. Rot ist die Beziehung, die schief ging. Grün ist meine jetzige.

Mich würde mal interessieren, wie schnell (oder langsam) ihr zusammengezogen seid. Wie lange wart ihr schon ein Paar, als ihr euch dafür entschieden habt?Wie habt ihr die Entscheidung getroffen: Hat einer gefragt? Wenn ja, eher "antragslike", weil großer Beziehungsschritt, oder mehr so zwischen Tür und Angel? Oder war es ein schleichender Prozess, indem die eine Wohnung immer seltener aufgesucht wurde?

Nach vier Monaten teilte meine Mitbewohnerin mir mit, dass sie mit ihrem Freund zusammenziehen wollte. Für mich wurde also klar, dass ich so oder so auf Wohnungssuche gehen musste. Da wir zu diesem Zeitpunkt sehr glücklich miteiander waren und ich sowieso in fünf von sieben Nächten bei ihm schlief, schien es logisch, zusammenzuziehen.

Nach einem Jahr Beziehung (zwei Dörfer an verschiedenen Enden einer Kleinstadt, dazu extrem hardcore-Pendeln für mich zum Job) hatte ich eine extrem stressige Prüfungsphase, in der ich das Pendeln zwischen den Wohnungen nicht mehr ertrug. Daher zog ich für sechs Wochen auf Probe bei ihm ein. Es klappte recht gut. Daher gab ich meine Wohnung auf und zog für den Rest meiner Ausbildung zu ihm.

Wirklich schön wurde es allerdings erst, als wir gemeinsam in eine andere Stadt zogen, eine Wohnung auswählten und gemeinsam tapezierten und den Boden mit Klick-Laminat auslegten. Das war alles echte Team-Arbeit und staubig, aber wunderschön. Erst seitdem habe ich wirklich das Gefühl, eine gleichberechtigte Beziehung zu führen. Vorher war ich doch immer ein bisschen von ihm abhängig.

Habt ihr euch eine neue Wohnung gesucht oder seid ihr zugezogen bzw. wurdet bezogen? :zwinker:

Siehe die Frage davor.

War das Zusammenziehen für einen von beiden mit größeren Risiken verbunden (große Distanz überwunden, Familie und Freunde zurückgelassen, extra den Job gewechselt, Abgabe von Tieren (will ich mal nicht hoffen :grin:), Aufgabe der Traumwohnung, ...)?

Für mich ja, für ihn nicht. Denn ich hatte mein letztes Geld in den Umzug gesteckt und war danach finanziell von ihm abhängig - zumindest so weit, dass ich nicht ohne weiteres wieder ausziehen konnte. Daher habe ich im Endeffekt in Streits oft das Gefühl gehabt, nachgeben zu müssen - schließlich war ich ein "Eindringling" in seinem Raum. Es war ein Ungleichgewicht, was der Beziehung geschadet hat.

Ich habe es vorsichtig angegangen, als wir in seiner Wohnung zusammengezogen waren. Da wir dann schon zusammenleb-erprobt waren, gelang der Wechsel in die zweite "echt gemeinsame" Wohnung deutlich leichter. Für die zweite Wohnung haben wir beide ein großes Risiko auf uns genommen, sie lag nämlich in einer ganz anderen Stadt. Aber es war kein Ungleichgewicht, weil der Schritt für beide gleich groß war.

Haben sich durch das Zusammenleben irgendwelche "Probleme" (oder auch nur Macken des Partners) im Alltag bzw. Haushalt gezeigt, mit denen ihr nicht gerechnet hättet? Wenn ja, welche?

Ja. Er war genau wie ich ein bisschen unordentlich. Alles, was ich herumliegen ließ, war seit dem Zusammenziehen das kleine Fitzchen zu viel, was er nicht mehr ertragen konnte. Und das ließ er an mir aus. Alten, das hat mich damals so fertig gemacht...

Ja. Wenn er beruflich sehr im Stress ist, zieht er sich zurück und wird cholerisch, wenn man ihm diesen Rückzug nicht lässt. Das hatte er mir zwar in der Theorie gesagt, aber das in der Praxis zu erleben, hat mich am Anfang durchaus mal erschreckt. Umgekehrt bin ich in Zeiten von großem Stress blind für Unordnung.

Bereut ihr die Entscheidung manchmal insofern, als es vielleicht zu schnell ging oder auch noch gar nicht hätte sein müssen?

Ja. Dieses ständige Gefühl, ein Eindringling in seinem Reich zu sein, der ihm zu viel wurde, wenn er einen schlechten Tag hatte oder ich einen schlechten Tag hatte... Das hat tierisch viel in mir kaputt gemacht. In die Einzelheiten mag ich hier nicht gehen.

Nein. Niemals. Ohne ihn hätte ich nie die Kraft gefunden, all die Wunden aus der (hier rot markierten) Zeit endlich zu heilen und wieder die starke Frau zu werden, die ich vor meinem ersten und übereilten Zusammenziehen gewesen war.
 

Benutzer27629 

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Offiziell zusammengezogen sind wir nach einem Jahr. Davor haben wir aber auch schon ein Dreivierteljahr fast ausschließlich in meiner Wohnung verbracht. Wir wollten immer zusammen übernachten und miteinander viel Zeit verbringen, von daher hat es sich automatisch so ergeben. Seine Wohnung musste in der ersten Zeit nebenher mitverwaltet und regelmäßig aufgesucht werden, war daher irgendwann ein Nervfaktor. Wir haben das beide festgestellt und uns deswegen über einen möglichen Zusammenzug unterhalten. Habe ihm dann auch irgendwann gesagt, dass ich möchte, dass wir fest zusammenziehen, er wollte es ebenso und dann ging es an die Planung des Umzugs. Das ist jetzt ein halbes Jahr her und war eine gute Entscheidung.
 

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
Mich würde mal interessieren, wie schnell (oder langsam) ihr zusammengezogen seid. Wie lange wart ihr schon ein Paar, als ihr euch dafür entschieden habt?
3,5 Jahre in einer Fernbeziehung gelebt bis sie nach Beendigung des Studiums und Jobsuche zu mir ziehen konnte

Wie habt ihr die Entscheidung getroffen: Hat einer gefragt? Wenn ja, eher "antragslike", weil großer Beziehungsschritt, oder mehr so zwischen Tür und Angel? Oder war es ein schleichender Prozess, indem die eine Wohnung immer seltener aufgesucht wurde?
War irgendwie klar das wenn sie zu mir zieht wir auch gleich zusammen ziehen bzw sie beimir einzieht. Wozu alles doppelt anschaffen wenn ich doch shcon eine komplette Wohnung habe

Habt ihr euch eine neue Wohnung gesucht oder seid ihr zugezogen bzw. wurdet bezogen?
s.o. aber mittlerweile einmal umgezogen

War das Zusammenziehen für einen von beiden mit größeren Risiken verbunden (große Distanz überwunden, Familie und Freunde zurückgelassen, extra den Job gewechselt, Abgabe von Tieren (will ich mal nicht hoffen ), Aufgabe der Traumwohnung, ...)?
Für sie ja denn sie zog 500km von ihren Eltern weg und extra einen neuen Job gesucht

Haben sich durch das Zusammenleben irgendwelche "Probleme" (oder auch nur Macken des Partners) im Alltag bzw. Haushalt gezeigt, mit denen ihr nicht gerechnet hättet? Wenn ja, welche?

Bereut ihr die Entscheidung manchmal insofern, als es vielleicht zu schnell ging oder auch noch gar nicht hätte sein müssen?
Überhaupt nicht.
 

Benutzer96881 

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Bei uns war es so, dass ich zu Hause gewohnt hab (Studentin, grade beim Exfreund ausgezogen und nichts anderes auf die Schnelle gefunden) und er eine eigene Wohung hatte. Wir haben ca. anderthalb Jahre eine Fernbeziehung geführt, bis ich dann von zu Hause ausgezogen bin, um weiter Weg einen Job anzunehmen. Er hat gefragt, ob ich dann nicht bei ihm wohnen will, weil ich am Wochenende eh immer zu ihm gefahren wäre, und so haben wir es dann auch gemacht. Seine Wohnung war dann sozusagen meine Homebase. Und als ich dann einen Job hier in der Nähe gefunden hab, hatte ich zwar zuerst vor, mir ne eigene Wohnung zu suchen, aber dazu kam es dann nie. Wir wohnen halt gern zusammen. :smile:

Anfangs hab ich gedacht, dass es etwas zu schnell geht, aber im Nachhinein war's genau richtig so.

Wir hatten schonmal kleine Diskussionen (welche Temperatur soll es im Schlafzimmer sein? darf der doofe Benjamini im Wohnzimmer stehen und den Platz für einen Fernsehsessel wegnehmen?), aber wir kommen gut zurecht. Jeder weiß, wie er den anderen und seine Eigenheiten zu nehmen hat. Wir sind beide ungefähr gleich ordentlich (oder chaotisch), also gibt's von daher auch keine Klagen. Alles schick. :smile:

Als ich eingezogen bin, war die Wohnung schon komplett eingerichtet und ich hatte Bedenken, dass ich mich als Eindringling und als nie wirklich zu Hause fühlen würde, aber er ist total entspannt, was das angeht. Er hat in seinen Schränken Platz gemacht und alles von "seins" zu "unserem" deklariert, und im Laufe der Zeit haben wir immer mal ein bisschen was zusammen verändert. Ich hab mich gleich von Anfang an zu Hause gefühlt.

Im Gegensatz dazu bin ich mit meinem Ex nach vier Jahren zusammengezogen und das ging gar nicht gut. Ich würde schon sagen, dass unsere unterschiedlichen Vorstellungen von Ordnung zwar nicht die Trennung ausgelöst, aber dazu beigetragen haben. Das hatte aber nix mit dem Zeitpunkt des Zusammenzugs zu tun, sondern einfach damit, dass es nicht gepasst hat zwischen uns.
 

Benutzer87159 

Verbringt hier viel Zeit
Wir sind nach 1 Jahr und 2 Monaten zusammengezogen, ich bin zu ihm gezogen.
Der Zeitpunkt war insofern klar, als dass da die Semesterferien für mich anfingen, ich alle Seminare besucht hatte und mir nur noch 3 Prüfungen fehlten. Er hatte bereits eine Arbeitsstelle und für mich war es egal, wo ich anfange.
Bin erst mit all meinen Möbeln und allem zu ihm in sein WG-Zimmer gezogen :grin: und nach weiteren drei Monaten sind wir in eine gemeinsame, eigene Wohnung gezogen.
Insofern hab ich schon recht viel "aufgegeben", all meine Freunde in der alten Stadt (immerhin knapp 700 km entfernt) gelassen und bin in die neue Stadt gezogen. Am Anfang gings mir damit auch nicht richtig gut, aber bereut hab ich die Entscheidung nie.
Wir wohnen jetzt seit 3,5 Jahren zusammen und alles läuft prima :smile:
 

Benutzer36171 

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Nach ca. 1,5 Jahren haben wir begonnen, so ziemlich jede Nacht beieinander zu verbringen. Nach 2,5 Jahren sind wir dann zusammen gezogen. :smile: Ergeben hat sich das in Gesprächen. Mein Freund war allerdings der treibende Part. Ich wäre lieber noch eine Weile daheim geblieben (wir wohnten beide noch bei unseren Familien), auch um Geld zu sparen, aber er hat mich schließlich überzeugt.

Probleme gab's nie, im Gegenteil.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Mit meinem Ex bin ich nach etwa anderthalb Jahren zusammengezogen. Das hielt dann noch zwei weitere Jahre.

Mein Freund und ich sind nach 7 Monaten Fernbeziehung zusammengezogen, ich bin bei ihm eingezogen. Ich wollte mir erst eine eigene Wohnung in seiner Nähe suchen, aber meine Mutter meinte, das sei doch eigentlich Quatsch. :grin:

Beruflich und auch sonst war das eine gute Entscheidung, ich bin wieder in meiner alten Studienstadt und dichter an der Heimat. Und dass mein Liebster ein kleiner Chaot ist, wusste ich ja vorher schon. :zwinker: Aber er gibt sich Mühe und so gab es keine großen Überraschungen. Läuft also. Auch wenn das jetzt so schrecklich unromantisch klingt. :grin:

P.S.: Wir haben keinen Fernseher im Schlafzimmer - die beste Entscheidung, die wir überhaupt treffen konnten! :upsidedown:
 
S

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Off-Topic:
P.S.: Wir haben keinen Fernseher im Schlafzimmer - die beste Entscheidung, die wir überhaupt treffen konnten! :upsidedown:

Kann ich nur bestätigen. Wir hatten bei der Planung vor Einzug in die Wohnung eigentlich einen Fernseher im Schlafzimmer geplant. Aus Platzgründen konnte aber doch keiner dort platziert werden. Inzwischen würden wir es beide nicht mehr anders wollen. Wir haben sogar zwei Fernseher, weil wir anfangs dachten: "Naja, wenn einer mal ein anderes Programm gucken will." Ist ebenfalls bisher noch nie vorgekommen, so dass wir den zweiten Fernseher inzwischen sogar vom Netz genommen haben. Er ist nur noch Deko im Arbeitszimmer. :grin: Komischweise will uns das immer keiner glauben und wir werden ungläubig angeguckt, dass wir uns tatsächlich immer auf ein gemeinsames Fernsehprogramm einigen können. :grin:
 
G

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Gast
Sehr interessantes Thema, Mia! Hatte auch schon überlegt, ein ähnliches zu eröffnen, weil mich eure Erfahrungen diesbezüglich interessieren.

Ich persönlich habe noch nie mit einem Partner zusammengelebt. Bewusst nicht. Ich wollte unbedingt erstmal mein eigenes kleines Reich haben und schauen, wie ich allein zurechtkomme. Allein wohne ich mittlerweile etwas über vier Jahre - und hab so langsam die Nase voll davon :grin:

Ähnlich verhält es sich mit meinem Freund, der ebenfalls noch nie mit einer Freundin zusammengelebt hat. Was evtl. deswegen ungewöhnlicher ist, als dass er acht Jahre älter ist als ich und schon Beziehungen geführt hat, die einige Jahre hielten und dazu noch ein gutes Einkommen hat.
Ich habe ihn mal gefragt, warum er diesen Schritt noch mit keiner gewagt hätte und er meinte ganz klar, für ihn käme das Zusammenziehen, bzw. Zusammenwohnen einer kleinen Verlobung gleich. Klar, wer sich eine gemeinsame Wohnung sucht, der tut das nicht, um sich in absehbarer Zeit wieder zu trennen.

Obwohl wir uns theoretisch einig sind, dass es Unsinn wäre, vor dem zweiten Jahrestag zusammenzuziehen sieht die Praxis so aus, dass wir seit Beginn der Beziehung quasi zusammenwohnen :grin: Die meiste Zeit bei ihm (weil seine Wohnung einfach größer ist), hin und wieder aber auch bei mir (meist, wenn ich früh Uni habe, da der Weg dorthin von meiner Wohnung aus deutlich kürzer ist). Wir haben seit März (bis auf die Wochenenden, die wir getrennt auf Festivals waren) im Grunde keine Nacht mehr ohneeinander verbracht und sind selbst davon überrascht. Wir sind eigentlich beide eher die Typen, die viel Ruhe für sich brauchen und sich von anderen schnell genervt fühlen.

Lange Rede, kurzer Sinn: im Grunde wünsche ich mir schon, mir mit ihm eine gemeinsame Wohnung zu nehmen. Ich bin gern bei ihm, aber auf die Dauer hätte ich doch auch gern mal "meinen Kram" häufiger um mich. Abgesehen davon, dass ich momentan für nix Miete zahle - ich bin ja kaum noch Zuhause.
Ich weiß nur nicht, ob es klug wäre, ihn da so konkret drauf anzusprechen ... habe die Erfahrung gemacht, dass man Männer mit zu früh vorgebrachten Forderungen nach einer gemeinsamen Zukunft (obwohl ich mich da eigentlich nicht für jemanden halte, der das wie ein "ich will jetzt ... und Du musst ...!" rüberbringt) leicht vergraulen kann.

Andererseits führen wir immer häufiger diese halbernst gemeinten Gespräche à la "könntest Du Dir vorstellen, in diesem Haus da zu wohnen?".

Was für mich aber definitiv klar ist: wenn, dann eine neue, gemeinsame Wohnung. So wohl ich mich bei ihm fühle, aber ich würde nicht zu ihm ziehen wollen.
Wüsste auch gar nicht, wie ich meinen ganzen Krempel (immerhin auch eine komplette Einrichtung) bei ihm unterbringen sollte ...
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Mich würde mal interessieren, wie schnell (oder langsam) ihr zusammengezogen seid. Wie lange wart ihr schon ein Paar, als ihr euch dafür entschieden habt? Das war eine ganz schnelle entscheidung. Nach bereits 4 Wochen

Wie habt ihr die Entscheidung getroffen: Hat einer gefragt? Wenn ja, eher "antragslike", weil großer Beziehungsschritt, oder mehr so zwischen Tür und Angel? Oder war es ein schleichender Prozess, indem die eine Wohnung immer seltener aufgesucht wurde? War eine spontane Kiste. Ich brauchte dringen eine neue Bleibe und es hat wunderbar mit uns geklappt

Habt ihr euch eine neue Wohnung gesucht oder seid ihr zugezogen bzw. wurdet bezogen? :zwinker:Ich bin bei ihm eingezogen er hatte schon eine grosse schöne Wohnung :smile:

War das Zusammenziehen für einen von beiden mit größeren Risiken verbunden (große Distanz überwunden, Familie und Freunde zurückgelassen, extra den Job gewechselt, Abgabe von Tieren (will ich mal nicht hoffen :grin:), Aufgabe der Traumwohnung, ...)? Nein wir haben beide nur gewinnen können, darum fiel uns die Entscheidung auch ganz einfach. Ich wollte Daheim raus und er hatte Platz.

Haben sich durch das Zusammenleben irgendwelche "Probleme" (oder auch nur Macken des Partners) im Alltag bzw. Haushalt gezeigt, mit denen ihr nicht gerechnet hättet? Wenn ja, welche?
Klar gab es Macken die wir beide am anderen heraus fanden aber nichts was schlimm wäre und womit wir beide nicht klar kommen würden.

Bereut ihr die Entscheidung manchmal insofern, als es vielleicht zu schnell ging oder auch noch gar nicht hätte sein müssen? Auf keinen Fall. Das einzige was jetzt noch geändert werden sollte wäre eine grössere gemeinsame Wohnung. Da suchen wir noch (wenn auch nicht so intensiv). Halt was gemeinsames das wir beide uns ausgesucht haben.
 

Benutzer42813 

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Kann ich nur bestätigen. Wir hatten bei der Planung vor Einzug in die Wohnung eigentlich einen Fernseher im Schlafzimmer geplant. Aus Platzgründen konnte aber doch keiner dort platziert werden. Inzwischen würden wir es beide nicht mehr anders wollen. Wir haben sogar zwei Fernseher, weil wir anfangs dachten: "Naja, wenn einer mal ein anderes Programm gucken will." Ist ebenfalls bisher noch nie vorgekommen, so dass wir den zweiten Fernseher inzwischen sogar vom Netz genommen haben. Er ist nur noch Deko im Arbeitszimmer. :grin: Komischweise will uns das immer keiner glauben und wir werden ungläubig angeguckt, dass wir uns tatsächlich immer auf ein gemeinsames Fernsehprogramm einigen können. :grin:

Da muss ich jetzt mal ungläubig nachhaken: Ist das tatsächlich so ungewöhnlich? Wie oft seht ihr denn fern? Ich wäre nie auf die Idee gekommen, über einen Fernseher im Schlafzimmer oder einen Zweitfernseher auch nur nachzudenken...
 

Benutzer93289 

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Wie lange wart ihr schon ein Paar, als ihr euch dafür entschieden habt? Nach etwa 1 Jahr Wochenendbeziehung ist mein Mann zu mir und meinen Eltern gezogen. Ich war damals noch mitten in meinen Abi-Prüfungen. Nach weiteren 10 Monaten sind wir aus meinem ca 10 qm kleinen Zimmer in eine eigene Wohnung gezogen.

Wie habt ihr die Entscheidung getroffen: Hat einer gefragt? Es war klar, dass sobald er mit seinem Zivi fertig ist, wir unbedingt zusammen ziehen wollen. Da mein Elternhaus näher an der Großstadt inkl. Uni etc. näher ist, war klar, dass er zu mir zieht.

Natürlich haben wir vorher noch mit meinen Eltern gesprochen, aber da er eh fast jedes Wochenende da war und für sie schon fast wie ein 2. Sohn, fanden sie die Idee sogar richtig toll.

War das Zusammenziehen für einen von beiden mit größeren Risiken verbunden? Er ist gute 100km von seiner Familien und seinen Freunden weg gezogen. Es war wohl nicht mit einem größeren Risiko verbunden, dennoch hat er natürlich seine Eltern und Freunde nur noch recht selten gesehen.

Haben sich durch das Zusammenleben irgendwelche "Probleme" (oder auch nur Macken des Partners) im Alltag bzw. Haushalt gezeigt, mit denen ihr nicht gerechnet hättet?
Nein, gar nicht. Es war einfach nur noch wunderschön. Bis heute können wir es enorm schätzen, dass wir uns jeden Tag sehen dürfen. Das erste Jahr war uns eine gute Schule! :zwinker:
 
S

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Off-Topic:
Da muss ich jetzt mal ungläubig nachhaken: Ist das tatsächlich so ungewöhnlich? Wie oft seht ihr denn fern? Ich wäre nie auf die Idee gekommen, über einen Fernseher im Schlafzimmer oder einen Zweitfernseher auch nur nachzudenken...

Wenn ich mit Freunden oder auch teilweise Personen aus unseren Familien spreche, scheint das schon etwas ungewöhnlich zu sein. Wir haben uns den Zweitfernseher nicht extra angeschafft, sondern er hatte einen Fernseher und ich hatte in meinem Zimmer bei meinen Eltern ebenfalls einen kleinen Fernseher. Wir haben anfangs gedacht, wir bräuchten beide Geräte. Aber doch nicht. Und ich würde schon sagen, dass wir oft Fernsehen gucken - egal ob das normale TV-Programm oder DVDs. Oder wir zocken zusammen an der Konsole. Dass aber einer fernsehen gucken will und der andere lieber an der Konsole zocken, kam noch nicht vor. Insofern streiten wir darüber auch nicht oder verkrümeln uns dann in andere Zimmer. Bei anderen Paaren in unserer Bekanntschaft scheint das aber tatsächlich öfters vorzukommen.
 

Benutzer53338 

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Wir hatten eine Fernbeziehung und sind nach 6 Monaten zusammengezogen. Ich war mit der Schule fertig und es war klar, dass das bei uns etwas ernsteres ist. Dadurch das ich die Schule gerade beendet hatte, ergab sich so die super Gelegenheit woanders neue Wurzeln zu schlagen. Es gab kein wirkliches Gespräch darüber, das war für uns irgendwie von vorneherein klar. Eine Woche haben wir dann zusammen gewohnt und dann hatten wir wieder eine Fernbeziehung, weil er drei Monate auf Lehrgang war. :grin: Er hatte vorher in der Kaserne gewohnt, ich bin also nicht zu ihm gezogen, sondern wir haben dann eine Wohnung zusammen gesucht. Hab meine Familie hinter mir gelassen und bin dann 500 km weiter weggezogen, das war für mich aber kein großes Opfer. Irgendwelche Macken von denen ich vorher nichts wusste, gab es nicht. Probleme gab es auch keine.
 

Benutzer83901  (36)

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Wenn ich mit Freunden oder auch teilweise Personen aus unseren Familien spreche, scheint das schon etwas ungewöhnlich zu sein. [...] Oder wir zocken zusammen an der Konsole. Dass aber einer fernsehen gucken will und der andere lieber an der Konsole zocken, kam noch nicht vor. Insofern streiten wir darüber auch nicht oder verkrümeln uns dann in andere Zimmer. Bei anderen Paaren in unserer Bekanntschaft scheint das aber tatsächlich öfters vorzukommen.
Ja, so kenne ich das auch aus dem Umfeld.

Ich sehe insgesamt sehr wenig fern, ich schiebe aber auch gut und gerne eine 50-60 Stunden-Woche, je nach Auftragslage und Situation im Büro. Dito mein Schatz. Wir schauen aber gerne Filme und Serien und besitzen eine entsprechende DVD-/Blu-ray-Sammlung. Und wir zocken abwechselnd, wenn der andere gerade nicht da ist - oder man schaut einander zu. Aber oft ist das auch nicht der Fall - zu wenig Freizeit bzw. gehen wir ja auch noch dreimal wöchentlich für zwei bis drei Stunden zum Training.

In meinem Umkreis hingegen gibt es einige Fernseheulen, die dann aber auch einen TV im Schlafzimmer haben. Die legen sich dann abends ins Bett und sehen fern und schlafen ein. :hmm: Wir gehen ins Bett und reden oder ich lese etwas vor, oft auch etwas Erotisches. Und dann haben wir gerne unseren Gute-Nacht-Sex, der garantiert, dass wir gut schlafen und zufrieden sind. :zwinker:

Rückblickend kann ich jedenfalls sagen, dass es richtig war, doch recht zügig zusammenzuziehen. Ich habe davor etwa anderthalb Jahre allein gewohnt, mein Schatz etwa ein halbes Jahr, nachdem sein Mitbewohner ausgezogen war.

Letzten Endes bin ich sehr viel zufriedener durch das Zusammenleben mit meinem Liebsten. Und bei dem beruflichen Pensum, das wir beide allwöchentlich bewältigen müssen, würden wir uns andernfalls auch kaum sehen. :ratlos: Nee, nee, das wäre nicht gut.
 

Benutzer100177 

Sorgt für Gesprächsstoff
Als wir zusammengekommen sind war ich 17 und er 20. Wir haben beide noch bei unseren Eltern, im gleichen Dorf nur drei Straßen von einander entfernt, gewohnt. Nach genau einem halben Jahr Beziehung bin ich zu Ihm und seinen Eltern, gezogen, weil ich Probleme mit meiner Mutter hatte, dass war im mai 2011. Wir haben dann als nach einer bezahlbaren Wohnung gesucht und sind im Januar 2012 in unsere Eigene Wohnung auch im gleichen Dorf gezogen. Obwohl wir noch nciht so lange zusammen waren, hat alles geepasst und bisher hatten wir noch keine großen Probleme oder streit miteinander...
 
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