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Benutzer182660 (47)
Sorgt für Gesprächsstoff
- #1
Hallo allerseits,
ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben. Bin seit etwas über 2 Jahren in einer Beziehunng mit einer eigentlich tollen Frau, doch leider ist es eine echt komische Beziehung, fast nur am Wochenende, auf der einen Seite mit schön viel Freiraum für mein Kind und meine Freunde, aber auf der anderen Seite fühlt es sich nicht komplett an. Im ersten Jahr machten wir beide noch mehr Anstrengungen um uns öfters zu sehen, 3 Tage die Woche war ein guter Durschnitt, nun 1x maximal 2x. Der Sex darunter hat auch gelitten, früher war es für uns selbstveständlich übereinander herzufallen und morgens bevor jeder seinen Weg geht es zu wiederholen, nun ist einer oder der andere oft lustlos, manchmal beide. Wir telefonieren zwar 2x am Tag, aber was soll ich sagen, es fühlt sich fast wie eine Freundschaft + an, als eine richtige Beziehung. Seit über einem Jahr fühle ich dass die Beziehung abnimmt statt zuzunehmen. Ansonsten ist sie eine tolle Frau, wir haben zwar nur ein gemeinsammes Hobby: Reisen. Und jede Reise oder Ausflug waren genial, ansonsten lachen wir auch viel miteinander und ihre Stärke Nummer 1 ist der Frieden, den sie mir vom ersten Moment gegeben hat, null Stress. Es reicht aber nicht.
Ich überlege seit nun fast einem Jahr was passieren muss um die Sache zu beenden, ob es eventuell noch besser wird, oder ob das Gefühl einfach langsam erlischt. Und nein, ich bin kein Junkie der rosaroten Brille, sonder eigentlich jemand der Wert auf lange Beziehungen setzt. Dies ist Beziehung Nr 4 (die erste waren knapp 9 Jahre, die zweite knapp 10 Jahre, die dritte knapp 1,5 Jahr mit einer kurzen Unterbrechung). Bei keine meiner frühreren Beziehungen habe ich es als so wenig füllend erfunden, ok die letzte Beziehung war extrem (die einzige Achterbahnfahrt der Gefühle und Vezweiflung, das komplette Gegenteil). Ende April steht eine längere Reise an für die wir beide lang gespart haben und ich weiss, es ist ihr grosser Herzenswunsch dorthin zu fliegen, da Lockdon und der Zerbruch ihrer letzten Beziehung dazu führten, dass eine Reise ans selbe Ziel damals scheiterten. Vorher kann ich es nicht übers Herz bringen ihr das anzutun sie zu verlassen. Ich weiss noch nichtmal wie ich es angehen soll. Bei meinen letzten drei Beziehungen war ich der Verlassene, auch wenn ich bei zweien Nein zu einer zweiten Chance sagte, ist aber nicht dasselbe wie aktiv jemand verlassen. Ich kenne das Gefühl den Dolsch im Rücken zu spüren und weiss nicht wie ich es angehen soll.
Um es noch komplizierter zu machen, ist meine seit über 15 Jahren beste Freundin seit 8-9 Monat single. Als ich Sie damals kennenlernte war ich Hals über Kopf in sie verliebt. Sie half mir in einer sehr schwierigen Zeit (meiner ersten Trennung) und ich konnte es damals nicht übers Herz bringen die damals zwar noch sehr kurze aber mir damals schon extrem wichtige Freundschaft aufs Spiel zu setzen und sprach sie nie darauf an, dass da mehr war als eine geniale Freundschaft. Jeder verliebte sich dann in jemand anderes, aber die Freundschaft blieb und wurde stärker. Ich habe sie dann auch lange lange Zeit als nichts anderes gesehen als eine Freundin, auch wenn ich meine Partnerin eigentlich immer mit ihr verglichen habe. Ich denke ich spreche für beide, wenn ich sage, dass es niemanden gibt der einen besser versteht und mehr vertraut wie wir beide uns.
In letzter Zeit haben wir wieder mehr Zeit miteinander verbracht, viel telefoniert und schicken uns andauern doofe Reels. Sie animierte mich noch zu Zeiten, in denen sie in Beziehung war meine Freundin zu verlassen, jetzt noch mehr. Auch wenn sie nie irgendwelche Anzeichen gibt, sucht sie mich und ich sie viel in letzter Zeit. Vor ein paar Monate, deute sie zum einzigsten Mal in all der Zeit an dass es eventuell anders hätte laufen können als wir uns damals kennen gelernt hätten, aber es war ein sehr auf den damaligen Moment bezogener Kommentar. Ach ja, zur Weihnachtszeit traf ich 2 Gruppen Freunde gleichzeitig, sie gehört einem Freundeskreis an. In einem Versuch beide Gruppen zusamenzufüren der scheiterte, blieb sie bei mir und meinen anderen Freunden, während die gemeinsamen Freunde weiter zogen, nacher tranken wir einen letzten Drink in einer Bar die dann leider zu machte und gingen unserer Wege. Heute leben wir fast 1,5 Stunden entfernt, ich habe einen Teenager zu Hause und was mich stark sorgt, ist dass ich leider nicht so ihrem Typ Mann entspreche. Sie ist meist mit so fast 2 Meter grossen, sehr muskulösen, Kerlen liiert gewesen, ich eher standart Grösse, etwas Bauch und kaum Zeit zum Sport treiben. Dazu kommt, dass ihre letzte Beziehung sie total gebrochen hat und sie langsam wieder zu sich selbst findet, wobei ich ihr aus Freundschaft, ohne Hintergedanken, viel geholfen habe. Vielleicht hat dieser viele Kontakt und ihr Vertrauen eine Nähe aufgebaut, die etwas ganz anderes ist als Interesse an mir. Ich stehe aktuell deshalb wieder vor derselben Situation wie vor 15 Jahren: etwas wagen (nachdem ich es aus meiner Beziehung geschafft habe) oder Augenklappen drauf um mich nur auf die tatsächlich vorhandene Freundschaft zu konzentrieren und diese nicht aufs Spiel zu setzen. Wegen unserem Alter (40-50) ist es eventuell unsere letzte Chance.
Das Leben ist kompliziert...danke fürs Lesen und jeden Kommentar den ihr dazu geben wollt
KLEINER NACHTRAG: Fast vergessen zu erwähnen. Mit meiner aktuellen Partnerin fehlt es mir an Zukunftsperspektive, da ich als alleiniger Sohn in absehbarer Zeit wohl wieder in mein altes Elternhaus ziehen werden muss, oder dort zumindest einen grossteils meines Lebens gestalten muss. Meine Mutter erkrankt langsam an Demenz und wird im Laufe des nächsten Jahres Hilfe brauchen. Das wäre der Tod der Beziehung, da meine Mutter obendrein fast 2 Stunden von meiner aktuellen Lebensgefährtin lebt. Dieser Druck, den ich ca. genau dieselbe Zeit spüre seitdem ich an der Beziehung zweifel, trägt natürlich auch viel dazu bei.
ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben. Bin seit etwas über 2 Jahren in einer Beziehunng mit einer eigentlich tollen Frau, doch leider ist es eine echt komische Beziehung, fast nur am Wochenende, auf der einen Seite mit schön viel Freiraum für mein Kind und meine Freunde, aber auf der anderen Seite fühlt es sich nicht komplett an. Im ersten Jahr machten wir beide noch mehr Anstrengungen um uns öfters zu sehen, 3 Tage die Woche war ein guter Durschnitt, nun 1x maximal 2x. Der Sex darunter hat auch gelitten, früher war es für uns selbstveständlich übereinander herzufallen und morgens bevor jeder seinen Weg geht es zu wiederholen, nun ist einer oder der andere oft lustlos, manchmal beide. Wir telefonieren zwar 2x am Tag, aber was soll ich sagen, es fühlt sich fast wie eine Freundschaft + an, als eine richtige Beziehung. Seit über einem Jahr fühle ich dass die Beziehung abnimmt statt zuzunehmen. Ansonsten ist sie eine tolle Frau, wir haben zwar nur ein gemeinsammes Hobby: Reisen. Und jede Reise oder Ausflug waren genial, ansonsten lachen wir auch viel miteinander und ihre Stärke Nummer 1 ist der Frieden, den sie mir vom ersten Moment gegeben hat, null Stress. Es reicht aber nicht.
Ich überlege seit nun fast einem Jahr was passieren muss um die Sache zu beenden, ob es eventuell noch besser wird, oder ob das Gefühl einfach langsam erlischt. Und nein, ich bin kein Junkie der rosaroten Brille, sonder eigentlich jemand der Wert auf lange Beziehungen setzt. Dies ist Beziehung Nr 4 (die erste waren knapp 9 Jahre, die zweite knapp 10 Jahre, die dritte knapp 1,5 Jahr mit einer kurzen Unterbrechung). Bei keine meiner frühreren Beziehungen habe ich es als so wenig füllend erfunden, ok die letzte Beziehung war extrem (die einzige Achterbahnfahrt der Gefühle und Vezweiflung, das komplette Gegenteil). Ende April steht eine längere Reise an für die wir beide lang gespart haben und ich weiss, es ist ihr grosser Herzenswunsch dorthin zu fliegen, da Lockdon und der Zerbruch ihrer letzten Beziehung dazu führten, dass eine Reise ans selbe Ziel damals scheiterten. Vorher kann ich es nicht übers Herz bringen ihr das anzutun sie zu verlassen. Ich weiss noch nichtmal wie ich es angehen soll. Bei meinen letzten drei Beziehungen war ich der Verlassene, auch wenn ich bei zweien Nein zu einer zweiten Chance sagte, ist aber nicht dasselbe wie aktiv jemand verlassen. Ich kenne das Gefühl den Dolsch im Rücken zu spüren und weiss nicht wie ich es angehen soll.
Um es noch komplizierter zu machen, ist meine seit über 15 Jahren beste Freundin seit 8-9 Monat single. Als ich Sie damals kennenlernte war ich Hals über Kopf in sie verliebt. Sie half mir in einer sehr schwierigen Zeit (meiner ersten Trennung) und ich konnte es damals nicht übers Herz bringen die damals zwar noch sehr kurze aber mir damals schon extrem wichtige Freundschaft aufs Spiel zu setzen und sprach sie nie darauf an, dass da mehr war als eine geniale Freundschaft. Jeder verliebte sich dann in jemand anderes, aber die Freundschaft blieb und wurde stärker. Ich habe sie dann auch lange lange Zeit als nichts anderes gesehen als eine Freundin, auch wenn ich meine Partnerin eigentlich immer mit ihr verglichen habe. Ich denke ich spreche für beide, wenn ich sage, dass es niemanden gibt der einen besser versteht und mehr vertraut wie wir beide uns.
In letzter Zeit haben wir wieder mehr Zeit miteinander verbracht, viel telefoniert und schicken uns andauern doofe Reels. Sie animierte mich noch zu Zeiten, in denen sie in Beziehung war meine Freundin zu verlassen, jetzt noch mehr. Auch wenn sie nie irgendwelche Anzeichen gibt, sucht sie mich und ich sie viel in letzter Zeit. Vor ein paar Monate, deute sie zum einzigsten Mal in all der Zeit an dass es eventuell anders hätte laufen können als wir uns damals kennen gelernt hätten, aber es war ein sehr auf den damaligen Moment bezogener Kommentar. Ach ja, zur Weihnachtszeit traf ich 2 Gruppen Freunde gleichzeitig, sie gehört einem Freundeskreis an. In einem Versuch beide Gruppen zusamenzufüren der scheiterte, blieb sie bei mir und meinen anderen Freunden, während die gemeinsamen Freunde weiter zogen, nacher tranken wir einen letzten Drink in einer Bar die dann leider zu machte und gingen unserer Wege. Heute leben wir fast 1,5 Stunden entfernt, ich habe einen Teenager zu Hause und was mich stark sorgt, ist dass ich leider nicht so ihrem Typ Mann entspreche. Sie ist meist mit so fast 2 Meter grossen, sehr muskulösen, Kerlen liiert gewesen, ich eher standart Grösse, etwas Bauch und kaum Zeit zum Sport treiben. Dazu kommt, dass ihre letzte Beziehung sie total gebrochen hat und sie langsam wieder zu sich selbst findet, wobei ich ihr aus Freundschaft, ohne Hintergedanken, viel geholfen habe. Vielleicht hat dieser viele Kontakt und ihr Vertrauen eine Nähe aufgebaut, die etwas ganz anderes ist als Interesse an mir. Ich stehe aktuell deshalb wieder vor derselben Situation wie vor 15 Jahren: etwas wagen (nachdem ich es aus meiner Beziehung geschafft habe) oder Augenklappen drauf um mich nur auf die tatsächlich vorhandene Freundschaft zu konzentrieren und diese nicht aufs Spiel zu setzen. Wegen unserem Alter (40-50) ist es eventuell unsere letzte Chance.
Das Leben ist kompliziert...danke fürs Lesen und jeden Kommentar den ihr dazu geben wollt
KLEINER NACHTRAG: Fast vergessen zu erwähnen. Mit meiner aktuellen Partnerin fehlt es mir an Zukunftsperspektive, da ich als alleiniger Sohn in absehbarer Zeit wohl wieder in mein altes Elternhaus ziehen werden muss, oder dort zumindest einen grossteils meines Lebens gestalten muss. Meine Mutter erkrankt langsam an Demenz und wird im Laufe des nächsten Jahres Hilfe brauchen. Das wäre der Tod der Beziehung, da meine Mutter obendrein fast 2 Stunden von meiner aktuellen Lebensgefährtin lebt. Dieser Druck, den ich ca. genau dieselbe Zeit spüre seitdem ich an der Beziehung zweifel, trägt natürlich auch viel dazu bei.
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