Wie oft streitet ihr euch?

Benutzer46933  (40)

live und direkt
selten. eigtl gar nicht, sind nur missverständnisse und kleinere diskussionen.
 

Benutzer66580 

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Sehe ich ganz genauso. Mir sind diese Pärchen, die sich angeblich nie streiten, sowieso sehr suspekt. Entweder sind beide gähnend langweilig oder es wird einiges unter den Teppich gekehrt.

... oder sie verstehen sich einfach unheimlich gut? :ratlos:

Ist doch ganz normal, dass man mit einem Menschen, der einem so nahe steht wie sonst kaum jemand, auch Auseinandersetzungen hat. Selbst mit seinen Eltern, zu denen man i.d.R. die engste Bindung hat, führt man doch Diskussionen. Das gehört dazu.

Klar, zwischen meinen Eltern und mir fliegen regelmäßig die Fetzen. Das liegt ja aber daran, dass ich mir meine Eltern leider nicht aussuchen konnte :zwinker: deren Einstellungen und Verhaltensweisen treiben mich regelmäßig in den Wahnsinn. Allein deshalb würde ich unsere Bindung nicht als übermäßig eng bezeichnen ... meine Freunde (und natürlich v.a. meinen zukünftigen Partner) habe ich mir doch aber ausgesucht, deshalb verstehe ich mich natürlich wunderbar mit ihnen und es kommt wirklich nur sehr, sehr selten zum Streit.

Wichtig ist halt nur, dass man fair und sachlich bleibt, sowie dass beide bestrebt sind, mögliche Konflikte auch zu lösen. Sich einfach unproduktiv anzuschreien oder anzuschweigen mag ja für den Moment erleichternd sein, aber wenn ein bestimmter Konflikt immer wieder auftaucht, bringt das ja auch nichts.

Da stimmt ich dir zu.


Streit gehört genauso zu einer Beziehung wie Harmonie, denn ohne Streit kann man die Harmonie irgendwann einfach nicht mehr wertschätzen - finde ich.

Warum nicht? Diese Sichtweise finde ich ehrlich gesagt traurig :kopfschue ich hatte noch nie eine Beziehung, aber schon sehr, sehr enge, beziehungs-ähnliche Freundschaften, und da war ich in jedem Moment für das gegenseitige Verständnis und die Harmonie dankbar.

Und was ich auch lernen musste - und gar nicht mal so schlimm finde -: Es gibt immer mal Situationen im gemeinsamen Leben, bei denen man sich einfach nicht einigen kann und damit muss man dann auch leben. Vertragen kann man sich ja trotzdem. :zwinker:

Ds ist wohl wahr, nur sollte das meiner Meinung nach zum einen nur ziemlich selten vorkommen, und zum anderen sollte man dabei nie aus den Augen verlieren, wen man da eigentlich gerade vor sich hat -- den Menschen, den man über alles liebt. Sobald man sich das ins Bewusstsein ruft, werden doch die allermeisten Probleme und Unstimmigkeiten auf einmal ziemlich klein und unwichtig und man ist bestrebt, einen guten Kompromiss zu finden.
Ganz schlimm finde ich, wenn man sich in einer Partnerschaft richtig respektlos anschreit und beschimpft, oder so á la "Du hast mich nie verstanden !!" ... und danach so tut, als ob nichts gewesen wäre :kopfschue (ist jetzt nicht auf dich bezogen, dein Post wirkt nicht so. Meine das allgemein.)

Nicht nur das. Ich denke vor allem, dass sich viele von denen oft auch selbst in die Tasche lügen, einfach weil sie es gerne so hätten und sich einbilden wollen.

Aber dass eine solche Pseudoperfektion für die Beziehung alles andere als gut ist, lernt man auch erst mit der Zeit.

Klar, Pseudoperfektion oder -harmonie ist natürlich nicht gut. Das ist dann ja auch nur eine tickende Zeitbombe, irgendwann platzt dann doch einmal einem von beiden der Kragen, und genau dann kommt es zu diesem "Du hast mich nie verstanden!!!" - Szenario. Wenn einen wirklich etwas stört, muss man das natürlich sagen, nur eben in angemessenem Ton und mit dem der engen Bindung angemessenen Respekt ... so dass das dann eigentlich nicht mehr als "Streit", sondern als Meinungsverschiedenheit oder Diskussion zu sehen ist.


Daher bin ich der Meinung: ideal wäre es tatsächlich, immer der gleichen Meinung zu sein, weil man einfach seelenverwandt ist und perfekt harmoniert. Dass das natürlich in der Realität exakt so nicht umsetzbar ist und es immer mal kleinere Differenzen gibt, ist klar. Nur sollte das meiner Meinung nach eben nur selten vorkommen, und wenn, dann sollten beide mehr darauf bedacht seinen, einen für beide akzeptablen Lösungsweg bzw. Kompromiss zu finden, und nicht stur den eigenen Willen durchsetzen wollen. Und vor allem einander auch bei Meinungsverschiedenheiten immer noch respekt- und liebevoll behandeln. :smile:
 
S

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Gast
... oder sie verstehen sich einfach unheimlich gut? :ratlos:

Ja, das tut man anfangs immer :grin: Aber mit der Zeit zeigen sich eben auch Verhaltensweisen, die nicht von Anfang an sichtbar waren - da will man den anderen doch besonders beeindrucken :zwinker:

Soll man dann Schluss machen? :ratlos: Man kennt niemanden zu 100% (vor allem nicht anfangs) und da ist es nicht Schlimmes, wenn es Reibereien gibt (ich meine ja auch keine extremen, täglichen Streitereien). Halte ich jedenfalls für realistisch :zwinker:

Und auch wenn man schon längere Zeit mit jemandem befreundet ist, bevor man eine Beziehung eingeht, es ist eben doch noch was anderes, wenn man sich näher kommt.


Klar, zwischen meinen Eltern und mir fliegen regelmäßig die Fetzen. Das liegt ja aber daran, dass ich mir meine Eltern leider nicht aussuchen konnte :zwinker: deren Einstellungen und Verhaltensweisen treiben mich regelmäßig in den Wahnsinn. Allein deshalb würde ich unsere Bindung nicht als übermäßig eng bezeichnen ... meine Freunde (und natürlich v.a. meinen zukünftigen Partner) habe ich mir doch aber ausgesucht, deshalb verstehe ich mich natürlich wunderbar mit ihnen und es kommt wirklich nur sehr, sehr selten zum Streit.

Es gibt aber keinen Partner, der nicht kleine oder größere Verhaltensweisen an sich hat, die einen mal nerven. Und mit Freunden kann man das meiner Meinung nach auch nicht vergleichen, denn der Partner hat emotional einen ganz anderen Stellenwert und man hat ganz andere Erwartungen an ihn.

Aber naja, ist nur meine ganz persönliche Meinung und Erfahrung :zwinker:

Daher bin ich der Meinung: ideal wäre es tatsächlich, immer der gleichen Meinung zu sein, weil man einfach seelenverwandt ist und perfekt harmoniert.


*gähn* Ich sage doch, das klingt langweilig. Und in der Realität will man doch auch eine aufregende Beziehung, in der der Partner auch mal ne andere Meinung hat und nicht nur ein Abziehbild von einem selbst ist.
 

Benutzer29410 

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Und mit Freunden kann man das meiner Meinung nach auch nicht vergleichen, denn der Partner hat emotional einen ganz anderen Stellenwert und man hat ganz andere Erwartungen an ihn.

*unterschreib*

Und er hat auch einen ganz anderen Zugriff auf meine Emotionen.
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Warum nicht? Diese Sichtweise finde ich ehrlich gesagt traurig :kopfschue ich hatte noch nie eine Beziehung, aber schon sehr, sehr enge, beziehungs-ähnliche Freundschaften, und da war ich in jedem Moment für das gegenseitige Verständnis und die Harmonie dankbar.
Freundschaften, egal wie eng, sind aber dennoch immer noch etwas anderes, als eine richtige auf Dauer angelegte Liebesbeziehung.

Nur weil sich Paare auch mal streiten, heißt es doch nicht, dass sie nicht für die Harmonie und das Verständnis dankbar sind. Und Streit bedeutet auch nicht gleich, dass sich die Partner gegenseitig bis unter die Gürtellinie ordinär beschimpfen.

Daher bin ich der Meinung: ideal wäre es tatsächlich, immer der gleichen Meinung zu sein, weil man einfach seelenverwandt ist und perfekt harmoniert. Dass das natürlich in der Realität exakt so nicht umsetzbar ist und es immer mal kleinere Differenzen gibt, ist klar. Nur sollte das meiner Meinung nach eben nur selten vorkommen, und wenn, dann sollten beide mehr darauf bedacht seinen, einen für beide akzeptablen Lösungsweg bzw. Kompromiss zu finden, und nicht stur den eigenen Willen durchsetzen wollen. Und vor allem einander auch bei Meinungsverschiedenheiten immer noch respekt- und liebevoll behandeln. :smile:
Glaub mir, ideal ist das überhaupt nicht. Es wäre wirklich langweilig und sowas kann Menschen nur noch mehr aufbringen und dann wird Streit gesucht, was noch viel schlimmer ist, als wenn man unterschiedliche Meinungen hat und darüber diskutiert.

Mein Gott... wir streiten nie über Politik oder das aktuelle Weltgeschehen. Da sehen wir keinen Sinn drin.

Wenn es Streit gibt, dann über private Dinge. Das sind keine unelemanteren Themen und es ist dann halt nicht immer möglich einer Meinung zu sein. Was ich auch ganz gut finde.

Streit kann ja auch als ein reinigendes Gewitter wahrgenommen werden. Ich hab ehrlich gesagt keine Lust immer in einer schwülen Beziehung zu leben. (Wenn ich das mal so ausdrücken darf. *g*)
 

Benutzer72148 

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Mh also irgendwie scheint mir etwas zu fehlen denn ich finde meine Beziehung ohne streit absolut nicht langweilig (den einen Streit fand ich furchtbar) und von meiner Seite aus gibt es auch keine unausgesprochenen Dinge, die ich lieber wegfallen lasse als sie anzusprechen :confused:
 

Benutzer56469  (36)

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Am Anfang als wir zusammen gezogen sind jeden Tag, aber ich denk das war durch den Stress, Arbeiten, umziehen usw. Mittlerweile alle paar Wochen mal. Gehört für mich dazu, sonst wirds ja langweilig. :zwinker:
 

Benutzer29410 

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und den geilen Versöhnungssex sollte man auch nicht unterschätzen :drool:
 
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Gast
Wir haben uns bisher (1 Jahr zusammen) noch nie richtig gestritten. Es gab einfach keinen Grund.
Zu vielen Themen haben wir zwar unterschiedliche Ansichten, aber ich akzeptiere ihre und sie meine.

Manchmal diskutieren wir schon etwas wilder, aber das ist trotzdem immer sachlich. Und langweilig sind wir deswegen noch lange nicht. :grin:
 

Benutzer29410 

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wissen ob ich mit diesem Partner seelenverwandt bin?

ich will überhaupt gar keinen "seelenverwandten" Partner. (wäre auch eine ganz furchtbare Vorstellung bei meinem teuflischen Charakter, hihi!)

Ich halte mich da eher an das Motto: "Ex adversitas felicitas crescit!" *gg*

Ich hab übrigens ne Freundin die jeden Monat einen neuen "Seelenverwandten" findet.^^
 
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Eigentlich streiten wir uns nicht sehr häufig, vielleicht alle paar Wochen mal. Diskussionen kommen häufiger vor, aber das ist für mich kein Streit.
 

Benutzer75021 

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Diskutiert haben wir schon ein paar Mal, aber wir sind immer zu einer Lösung gekommen.
Richtigen Streit (mit anschreien etc) gab es bisher noch nicht.
 

Benutzer82466  (43)

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Im ersten Jahr gabs öfter so Situationen, wobei mein Freund eher der ist, der schweigt und mich damit auf die Plame bringt :kopf-wand Ich mag Dinge lieber ansprechen.

Aber egal, ist halt jeder so wie er ist und mittlerweile haben wir uns zusammengerauft, so dass diese "Sreits" nur noch selten auftreten. Hatte anfangs glaub ich auch was mit Grenzen austesten zu tun :zwinker:
 

Benutzer66580 

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Ja, das tut man anfangs immer :grin: Aber mit der Zeit zeigen sich eben auch Verhaltensweisen, die nicht von Anfang an sichtbar waren - da will man den anderen doch besonders beeindrucken :zwinker:

Ich will niemanden beeindrucken. Was für einen Sinn hätte das? Ich will einen Partner, der mich zu 100% kennt und versteht. Wie soll das gehen, wenn ich nicht zu 100% ich selbst bin, ihm gegenüber? :zwinker:
Und ich würde nur mit jemandem eine Beziehung eingehen, den ich schon lange genug kenne, um ihn wirklich gut und, ja, annähernd vollkommen zu kennen. Sonst sehe ich den Sinn einer Beziehung gar nicht.

Es gibt aber keinen Partner, der nicht kleine oder größere Verhaltensweisen an sich hat, die einen mal nerven. Und mit Freunden kann man das meiner Meinung nach auch nicht vergleichen, denn der Partner hat emotional einen ganz anderen Stellenwert und man hat ganz andere Erwartungen an ihn.

Freundschaften, egal wie eng, sind aber dennoch immer noch etwas anderes, als eine richtige auf Dauer angelegte Liebesbeziehung.

Gibt es nicht? Hm, ich denke hab schon das Gegenteil kennengelernt :schuechte_alt: ... möchte aber hier in einem öffentlichen Forum nicht en detail über meine privaten Erfahrungen und Gefühle schreiben. Nur halte ich das definitiv für möglich. (Natürlich muss man hier "nerven" definieren. Das man nicht ALLES, was der Partner tut, supertoll findet, ist logisch. Nur sollte, wie ich oben beschrieben habe, nichts an ihm so nerven, dass man deswegen wirklich böse wird und zumindest für kurze Zeit den Respekt verliert.)

Aber naja, ist nur meine ganz persönliche Meinung und Erfahrung :zwinker:

Same here :zwinker: und ich lege ja auch nur dar, wie ich es für mich und meine zukünftige Beziehung für gut empfinde. Wenn andere Leute anders glücklich werden, hat das ja keinerlei Einfluss auf mein Glück und deshalb hab ich logischerweise nichts dagegen :grin:

*gähn* Ich sage doch, das klingt langweilig. Und in der Realität will man doch auch eine aufregende Beziehung, in der der Partner auch mal ne andere Meinung hat und nicht nur ein Abziehbild von einem selbst ist.

:eek: da bin ich tatsächlich vollkommen anderer Meinung. Was ist denn an "Seelenverwandschaft" (nicht im spirituellen oder gar astrologischen Sinne, you know) bzw. völliger Harmonie langweilig? Nur so möchte ich eine Beziehung führen. Und mein Partner sollte natürlich nicht deshalb meine Einstellung teilen, weil er keine eigene hat, sondern weil wir einfach die selbe haben :tongue:


Nur weil sich Paare auch mal streiten, heißt es doch nicht, dass sie nicht für die Harmonie und das Verständnis dankbar sind. Und Streit bedeutet auch nicht gleich, dass sich die Partner gegenseitig bis unter die Gürtellinie ordinär beschimpfen.

Wie würdest du dann "Streit" definieren? Ich sage ja, Diskussionen sind natürlich notwendig, wenn man einmal unterschiedlicher Meinung ist. Nur sollte das eben sachlich und in möglichst "freundlicher" Athmosphäre passieren, selbst wenn man sich ein wenig ärgert. Eben weil einem immer bewusst sein sollte, was für ein unglaubliches Glück man hat, diesen tollen Menschen als Partner gefunden zu haben. Und so ...

Glaub mir, ideal ist das überhaupt nicht. Es wäre wirklich langweilig und sowas kann Menschen nur noch mehr aufbringen und dann wird Streit gesucht, was noch viel schlimmer ist, als wenn man unterschiedliche Meinungen hat und darüber diskutiert.

S.o., ich finde das keinesfalls langweilig, sondern ideal.
Ich bin nicht auf Teufel komm raus "harmoniebedürftig", wie gesagt, zwischen mir und meiner Familie fliegen öfters die Fetzen, eben weil ich sie und ihre Einstellungen oft nicht respektieren kann (tolerieren, ja). Ich benötige nur keine künstliche "Aufregung" in meiner Beziehung in der Form von Streit, nur damit es "nicht langweilig" wird.

Mein Gott... wir streiten nie über Politik oder das aktuelle Weltgeschehen. Da sehen wir keinen Sinn drin.

Wenn es Streit gibt, dann über private Dinge. Das sind keine unelemanteren Themen und es ist dann halt nicht immer möglich einer Meinung zu sein. Was ich auch ganz gut finde.

Ja, vllt sollte man hier mal Bsp. für Streit-Themen bringen, weil man sonst vllt aneinander vorbeiredet.

Also mal ein Bsp, so richtig schön "aus dem Alltag":
Ich bin Vegetarierin und sehr empfindlich, was Kontakt mit Fleischartikeln angeht, ich find das wirklich super-eklig. Deshalb regt es mich natürlich auf, wenn im Kühlschrank auf Nahrungsmitteln, die ich noch essen möchte, eine fettige Wurst drauf liegt oder so. Dann mag ich mein Essen gar nicht mehr haben und bin natürlich sauer.
Wenn mein Partner (gesetzt den Fall, dass er selbst Fleisch isst) jetzt frisch mit mir zusammengezogen wäre und das mal vorkommen würde, wäre ich ihm nicht böse und würde ihn nicht "anschnauzen" o.Ä. Denn ich kann mir ja denken, dass er bei sich zuhause nie auf so etwas achten musste, und daher werte ich das dann nicht als mangelnden Respekt, sondern einfach als leichte Vergesslichkeit, wenn jetzt so ein vorher ungewohntes Verhalten von ihm gefordert ist.
(Etwas anderes wäre es natürlich, wenn er das immer weiter machen würde ... nur das würde er nicht, sonst wäre er nicht mein Partner :zwinker: )

Streit kann ja auch als ein reinigendes Gewitter wahrgenommen werden. Ich hab ehrlich gesagt keine Lust immer in einer schwülen Beziehung zu leben. (Wenn ich das mal so ausdrücken darf. *g*)

Ich wiederhole mich :tongue: natürlich sollte es in der Beziehung nicht "schwül" sein, weil man nötige Themen nicht anspricht. Das hab ich doch auch geschrieben! Nur wenn einen eben etwas bedrückt, kann man das doch sachlich ansprechen? Ich verstehe nicht, warum das dann in Streit enden muss.


Mh also irgendwie scheint mir etwas zu fehlen denn ich finde meine Beziehung ohne streit absolut nicht langweilig (den einen Streit fand ich furchtbar) und von meiner Seite aus gibt es auch keine unausgesprochenen Dinge, die ich lieber wegfallen lasse als sie anzusprechen :confused:

:bier:


Hä? Wie soll man denn etwas richtig wertschätzen ohne das Gegenteil zu kennen? Das geht doch garnicht!

Man kennt doch das Gegenteil! Man weiß doch noch, wie es war, als man alleine und einsam war. Deshalb ist man unheimlich dankbar, mit dem geliebten Partner zusammen zu sein.

Wenn du schon so ein eher unpassendes *hust* Bsp. á la Wasser bringst, kann ich das auch:
laut deiner Argumentation müsste man ja auch hin und wieder vom Partner geschlagen werden, um die Gewaltlosigkeit in der Beziehung hinterher genießen und wertschätzen zu können. :engel:

Im Übrigen: Woher soll ich denn nach -sagen wir mal 4 Wochen Kennenlernen- wissen ob ich mit diesem Partner seelenverwandt bin? Das geht einfach nicht!

4 Wochen Kennenlernen? ... darum geht es hier zwar egtl nicht, aber ich kann echt nicht nachvollziehen, wie man nach so kurzer Zeit schon eine Beziehung eingehen kann. Ich muss einen Menschen monate-, bzw. eher jahrelang kennen, um ihn für eine Beziehung wirklich ernsthaft in Betracht zu ziehen. Sonst kann ich mich nicht verlieben, geschweige denn lieben.

Man merkt wohl dass du noch nie eine Beziehung hattest.
Auch super-enge Freundschaften sind einfach keine Beziehung.

Wie oben gesagt, ich möchte nicht en detail auf mein Privatleben eingehen, und es tut auch nicht wirklich was zur Sache. Natürlich kann es sein, dass ich irgendwann merke, dass ich falsch gelegen habe. Nur sehe ich nicht, warum das passieren sollte :smile:


ich will überhaupt gar keinen "seelenverwandten" Partner. (wäre auch eine ganz furchtbare Vorstellung bei meinem teuflischen Charakter, hihi!)

Ich halte mich da eher an das Motto: "Ex adversitas felicitas crescit!" *gg*

Okay, dann reden wir aneinander vorbei.

Ich hab übrigens ne Freundin die jeden Monat einen neuen "Seelenverwandten" findet.^^

Dann hat deine Freundin ziemlich wenig Ahnung :zwinker:
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
In letzter Zeit leider öfter...wobei es eher Kommunikationsprobleme oder Missverständnisse sind als Streits. Totzdem nicht schön.
Wirklich schlimm ist es aber nur ca. 1 Mal im Monat, wenn überhaupt. Ich kann auch nie lange böse sein, weil ich ihn so liebe :herz:
 

Benutzer82466  (43)

Sehr bekannt hier
In letzter Zeit leider öfter...wobei es eher Kommunikationsprobleme oder Missverständnisse sind als Streits.
Das war bei uns anfangs auch immer der Grund. Aber mittlerweile kennen wir uns ja viel besser, so dass das nur noch selten vorkommt :zwinker:
 

Benutzer66580 

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Off-Topic:
Und selbst nach 3 Jahren kannst du dir noch nicht sicher sein, ob der/die potentielle nicht noch irgenwelche Abgründe hat.

Das stimmt, nur kann man in 3 Jahren jemanden schon sehr, sehr gut kennen lernen. Es kommt ja vor allem auf die Kommunikation an, und wenn die sehr gut ist, und man nie Small Talk, sondern immer richtig gute Gespräche führt und sich alles erzählt, dann müsste man nach 3 Jahren (die Zahl stammt von dir :zwinker: ) schon ein ziemlich aussagekräftiges Bild von der Person haben.


Off-Topic:
Wenn sich also jemand in dich verliebt, nach unverschämten 2 Monaten, dann sagst du ihm "Tut mir leid, ich muss dich erst noch 1,5 Jahre beschnuppern, denn ich bin mir nicht sicher ob wir uns nicht evtl. mal streiten könnten!"?
Na Prost!

In was will er sich denn verliebt haben, nach 2 Monaten? Da kann er mich doch noch gar nicht wirklich kennen. Dann verliebt er sich vielleicht in die Idee von mir, indem er aus dem, was er bisher von mir kennt, den Rest idealisiert. Das würd ich dann eher "verknallen" nennen. Und das ist ja nicht negativ, nur absolut kein Grund, eine Beziehung einzugehen.
Ein Grund, eine Beziehung einzugehen, wäre, wenn er mich dann immer besser kennen lernt und feststellt, dass sein idealisiertes Bild von mir mehr oder weniger der Realität entspricht. Und dann kann irgendwann aus "Verknalltheit" "Verliebtheit", und iiiiiiirgendwann sogar "Liebe" werden.

Und wenn er das nicht so sehen würde, sondern nach 2 Monaten schon behaupten würde, totaaal in mich verliebt zu sein und eine Beziehung eingehen wollen würde, käme er definitiv nicht mehr als Partner in Betracht, da wir dann vollkommen unterschiedliche Einstellungen und Ideale hätten.

Und dadurch, dass ich meinen Partner schon vor Eingehen einer Beziehung in- und auswendig kennen will, will ich nicht primär "schlechtes verhindern", also zB Streits. Sondern ich will "gutes ermöglichen". Ich kann mich überhaupt nur wirklich verlieben, wenn ich jemandem vollkommen vertrauen kann. Und ich kann nur jemandem vertrauen, der mich versteht. Und man kann mich nur verstehen, wenn man genauso denkt wie ich ...
 
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