Wie oft esst ihr Fleisch?

Wie oft esst ihr Fleisch?

  • (w) Mehr als 15 Mal die Woche

    Stimmen: 3 2,9%
  • (w) Mehr als 5 Mal die Woche

    Stimmen: 18 17,5%
  • (w) 1-3 Mal die Woche

    Stimmen: 25 24,3%
  • (w) 1-2 Mal im Monat

    Stimmen: 1 1,0%
  • (w) seltener als 1-2 Mal im Monat oder nie

    Stimmen: 15 14,6%
  • (m) Mehr als 15 Mal die Woche

    Stimmen: 7 6,8%
  • (m) Mehr als 5 Mal die Woche

    Stimmen: 20 19,4%
  • (m) 1-3 Mal die Woche

    Stimmen: 10 9,7%
  • (m) 1-2 Mal im Monat

    Stimmen: 0 0,0%
  • (m) seltener als 1-2 Mal im Monat oder nie

    Stimmen: 4 3,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    103

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Bei mir enthält praktisch jede Mahlzeit Fleisch, von daher also mehr als 15x pro Woche. Warum? Ich esse es gern - einen anderen Grund gibts nicht.
 

Benutzer49300 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:

Wie meinst du das?
Sarkastisch ... aber vielleicht ist die Intention nicht so deutlich geworden ... nur früher war Fleisch deutlich teurer als heute. Außerdem ist wird sich einerseits über die Haltung aufgeregt, aber das eine artgerechte Haltung auch kostet muss man auh berücksichtigen. In der Mensa habe ich zu letzt immer das Fleischgericht gemieden, auch wenn die alternative nicht grad Delikat war.
 

Benutzer99399 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
z.B. dass sportliche Leistungen und Sättigungsgefühl (:zwinker:, ne!?) nichts mit fleischloser Ernährung zu tun haben...

Das hast du sicherlich anders gemeint, aber so formuliert könnte man das als Argument gegen vegetarische Ernährung werten. :zwinker: :grin:
 

Benutzer74907 

Benutzer gesperrt
Ich esse es oft genug aber achte nicht darauf wie oft denn nun in der Woche oder im Monat.
 
G

Benutzer

Gast
Ich esse seit einem halben Jahr etwa so gut wie gar kein Fleisch mehr und habe mich mittlerweile dafür entschieden, in Zukunft ganz darauf zu verzichten. Auch wenn ich niemals gedacht hätte, dass ich jemals an diesen Punkt kommen würde.

In meinem Elternhaus wurde sehr gern und auch sehr viel Fleisch gegessen. Mein Vater war immer der Meinung, wenn "der liebe Gott gewollt hätte, dass ich nur Grünzeug esse" wäre er "als Kaninchen" zur Welt gekommen. Nur Schwein gab es nie, weil mein Vater das aufgrund des hohen Fettanteils nicht gut vertragen hat.
Als ich dann ausgezogen bin, hab ich den Fleischkonsum automatisch reduziert. Einmal, weil ich so gut wie nie groß für mich allein gekocht habe und zweitens, weil es vergleichsweise teuer war. Das abgepackte Supermarkt-Fleisch war mir immer schon suspekt und ich habe lieber einen Bogen drum gemacht. Trotzdem war mir Wurst lieber als Käse und kam bevorzugt aufs Brot.

Vegetarisch zu leben kam mit auch deshalb nie in den Sinn, weil ich das Verhalten von vielen Vegetariern absolut nervtötend und überzogen fand. Wenn ich mein Steak essen möchte und jemand neben mir jedesmal aufschreit, wenn ich das Messer ansetze, dann führt das (zumindest bei mir) nur zu Trotz. Und ich hab mein Steak noch genussvoller verspeist, während der Vegetarier neben mir fast einen Herzkasper erlitten hat. Damit möchte ich selbstverständlich nicht alle Vegetarier über einen Kamm scheren - ich habe, gerade im Bekanntenkreis, auch schon sehr positive Erfahrungen gemacht - aber o.g. Situation hab ich, leicht abgewandelt, häufiger erlebt.
Wenn jemand versucht, mich zu missionieren und mir damit implizit vermittelt, ich sei ein schlechter Mensch, weil ich Tiere esse, dann erreicht er damit schnell das Gegenteil.

Der Sinneswandel kam mit meinem aktuellen Freund, der selbst Vegetarier ist. Das aber hauptsächlich deswegen, weil er Fleisch (abgesehen von Geflügel) geschmacklich nicht mag. Dadurch, dass wir regelmäßig zusammen kochen, ist mir erstmal klar geworden, wie gut das funktioniert. Ich hatte vorher immer das Klischee des "Beilagen-Essers" im Kopf, der an seinem Salatblatt knabbert, während alle anderen sich ein 'ordentliches' Menü reinpfeiffen. Im Restaurant mag die Auswahl tatsächlich sehr dürftig sein, aber privat kann man wirklich ausgewogen, lecker und gesund kochen.

Dadurch, dass ich gemerkt habe, dass es mir an eigentlich nichts fehlt, wenn ich auf Fleisch verzichte und ich eine gewisse Distanz auf meine ursprüngliche Haltung zum Thema Fleisch gewonnen hatte, kam automatisch die genauere Auseinandersetzung mit dem Thema. Sprich: wo das Fleisch, das ich esse, herkommt, wie die Tiere gehalten werden, wie sie geschlachtet werden, etc. Dieses Wie hat mich so dermaßen abgestoßen, dass ich für mich entschieden habe, kein Fleisch mehr zu essen. Ich finde einfach, wenn ich die Entstehungsumstände nicht akzeptieren kann und wenn ich, extrem ausgedrückt, nicht selbst bereit wäre, ein Tier zu schlachten, dann sollte ich auf den Konsum des Erzeugnisses 'Fleisch' verzichten.
Ähnlich ätzend wie die militanten Vegetarier finde ich (und fand ich schon immer) nämlich die Fleischesser, die solche Sprüche loslassen wie "also nee, Spanferkel würde ich NIEMALS essen! Da sieht man ja noch, dass es mal ein Schwein war!", "Igitt, an dem Schinken hängt ja noch der Knochen dran!" oder, ganz toll: "nee, Lamm und Kalb und so, das esse ich nicht. Das sind ja noch kleine Tiere! Und Kaninchen kommt auch nicht auf den Tisch - die sind ja so süß!" - ach, aber wenn das süße Lämmchen oder das hübsche Kälbchen ein halbes Jahr älter ist, dann ist es weniger wert und darf geschlachtet werden? Und das Kaninchen ist mehr wert als ein Schwein, weil es knuddeliger ist und darf deswegen nicht geschlachtet werden?
Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber das sind Aussagen, bei denen mir schon als überzeugtem Fleischesser der Hut hochgegangen ist. Wenn ich etwas essen möchte, dann sollte ich mir - und das gilt für alle Lebensmittel - auch Gedanken machen, wo es herkommt und wie es erzeugt wird.
 

Benutzer15352 

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Ich schätze mal so ca. 3x pro Woche.
1x pro Woche (manchmal auch zwei Wochen gar nicht) gibt's "richtiges" Fleisch und 1-2x pro Woche hab ich Lust auf Wurst- oder Schinkenbrot. All das kaufe ich aber immer in Bioqualität.
 

Benutzer56469  (36)

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Momentan esse ich mehr Fleisch (Wurstbrote früh + abends) weil ich nichts süßes essen darf.
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Ich esse Fleisch meist in Form von Wurst oder Mett. Und ja, bestimmt 2-3 Wurstbrote am Tag (jedenfalls wenn ich in der Uni bin). Mit Steaks halte ich es da etwas anders, mehr als 1 Stück Fleisch esse ich in der Woche nicht. Aber als Hack in einer Nudelsauce oder im Auflauf oder als Stückchen in der Hühnersuppe...Ja, ich komme vermutlich schon auf mehr als 15 Mal die Woche. Stolz bin ich nicht drauf, aber da ich wegen einer Nahrungsmittelallergie sowieso schon recht eingeschränkt bin, was Essen angeht, wär es für mich schwer, mich auch noch bei Brotaufschnitt einzuschränken.
 

Benutzer93844 

Verbringt hier viel Zeit
Ich esse meistens zum Mittag oder Abendessen Fleisch, Abends meist in Form von Wurst- & Käsebrot. Ich esse aber z.B. auch gerne mal eine Scheibe Pumpernikel mit Kräuterquark oder beim DVD-Abend Karotten/Gurkensticks.

Ich brauche Fleisch nicht jeden Tag und ob ich das vegetarische Essen in der Kantine nehme oder das Fleischgericht hängt eher davon ab, was es gibt.

Mein derzeitiger Arbeitspartner ist durch seine neue Beziehung zum Vegetarier "mutiert" :zwinker: , womit es beim Mittagessen schon ab und an Diskussionen und "Bekehrungsversuche" gibt. :grin:

Für mich gehört Fleisch einfach zu meiner Ernährung dazu, und ich denke auch nicht, dass eine rein vegetarische Ernährung so viel Gesünder wäre - bin halt doch ein Raubtier :grin:
 

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