Wie mehr Leidenschaft wecken?

S

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Gast
Hallöchen liebe Forengemeinde,

meine Freundin und ich oder besser gesagt ich haben ein Problem in der Beziehung, eher gesagt mit unserem Sexleben. Unsere Beziehung ist harmonisch auch wenn wir eigentlich total unterschiedliche Charaktäre sind. Trotzdem habe ich langsam erhebliche Probleme mit unserem Sexleben. Man muss hierzu erwähnen dass meine Freundin in Sachen Sex vorbelastet ist durch einen Missbrauchsvorfall ziemlich damit zu kämpfen hat. Dies ist zwar schon 6 Jahre her aber ich denke so was verlässt einem nie wirklich, in Therapie war sie ebenfalls. Sprechen tut sie aber nur sehr wenig mit mir darüber und ich möchte ihr da auch den Freiraum geben den sie braucht. Wenn dann soll sie mir freiwillig darüber erzählen. Soweit zum Vorgeplänkel.

Konkret stören mich folgende Dinge:

Allgemein die Leidenschaft von meiner Partnerin, sie liebt mich, das weiß. Trotzdem fehlt mir das Verlangen beim Sex. Mein Körper spielt so gut wie nie ein Punkt in unserem Liebesspiel und das frustriert mich.

Ab und an fehlt mir die Initiative zum Sex. Es geht mir zu wenig von ihr aus. Ich bin dauernd und ständig der bestimmende Punkt und ich bin ebenfalls der Jeniger der über den Verlauf des Sexes bestimmt. Wenn ich aufhöre und mich nicht mehr um sie kümmere, dann wird auch aus dem Sex nichts mehr.

Es kommt häufiger vor, dass Sex im Sinne von GV nicht möglich ist da sie Schmerzen hat. Woher oder wodurch das kommt weiß ich nicht. Ich finde es auch nicht schlimm mal keinen GV zu praktizieren und kümmere mich auch so gerne um sie. Doch bei mir sieht es dann wieder mau aus und ich darf vollkommen unzufrieden schlafen gehen. Hier macht sie ihre Unerfahrenheit als Grund fest.

Sie geht nicht auf meine Wünsche ein, wenn ich z. B. den Wunsch äußere sie mal in Dessous zu sehen als dauernd in Panti und T-Shirt. Dazu wäre wohl zu erwähnen das sie mal als Teenager unter Magersucht litt. Oder wenn ich darum bitte, dass sie mich doch mal Fesseln könnte oder anderweitige Dinge. Dann passiert das nicht, weil sie angst hat, da ich mehr Erfahrungen habe und es mir ja nicht gefallen könnte.

Ich bin langsam am verzweifeln, denn ich liebe sie wirklich und ich möchte das sie endlich ein normales Sexleben genießen kann aber ich bin langsam am Ende meines Lateins. Ich weiß das es hier einige wenige gibt, denen ähnliches widerfahren ist und hoffe sie können mir Denkanstöße geben um zu verstehen was und wie ich es machen muss. Damit sie ihre Hemmungen und Ängst ablegen kann.
 

Benutzer102467  (35)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hey Kollege,

schwierig, ich hatte in meiner damaligen Beziehung ein ähnliches Problem, das man sich grundsätzlich absolut geliebt hat es im Bett aber nicht gelaufen ist.

Hast du mit deiner Partnerin über das Problem schonmal gesprochen? Möglicherweise ist deine Angst ja auch unbegründet Sie mit einem solchen Thema unter Druck zu setzen und Sie hat sich vielleicht ähnliche Gedanken gemacht?

Uns hatte es damals temporär geholfen sich für Sex an ungewöhnlichen Orten zu "verabreden". Beispielsweise in der Umkleidekabine einer Kaufhauskette, nach einem Picknick im Wald oder was dir/euch so einfällt.
 
S

Benutzer

Gast
Ja ich habe schon mit ihr darüber gesprochen, mehrmals. Auch Sex an unterschiedlichen Orten. Es ist ja nicht so, dass der Sex scheiße ist. Nur alles was von ihr kommt birgt Probleme, da sie unsicher, ängstlich und eine menge Blockaden hat. Sie selber sagte mir, ihr Kopf will nur ihr Körper will nicht. Seltsam ist auch, dass ihr "Tatendrang" offensichtlich von der Pille gehemmt wird. Denn in der Zeit wo sie Antibiotika bekam und die Pille absetzte, war sie fast wie ausgewechselt. Sie traute sich mehr und verkroch sich nicht in sich selber. Von Quickys ist sie auch nicht angetan und es muss dann schon eher längerer Sex sein, womit auch nicht jeder Ort/ Gelegenheit geeignet ist.

Ich gehe auch davon aus, dass Dinge wie Umkleide usw. nicht machbar sind. Damit würde ich sie eher überfordern und sie würde dann wohl eher verkrampfen und an Sex wäre dann erst recht nicht zu denken. Mir geht es nicht darum, dass er nicht Abwechslungsreich wäre, denn da wüsste ich wohl genug. Ich selber hatte bis jetzt nur noch kein Partner der derart Devot war. Sicherlich weiß ich, dass ich meine "Erwartungen" zurückschrauben muss und das tue ich auch.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das Phänomen mit der Pille ist gar nicht so ungewöhnlich - die kann durchaus mehr oder weniger deutlich auf die Libido schlagen. Viele Frauen berichten, nach Absetzen der Pille wesentlich mehr Lust zu haben und in einer vergangenen Beziehung hab ich das auch schon erlebt. Wär's vielleicht ne Möglichkeit nur mit Kondomen zu verhüten?

Ansonsten kann ich Dir eigentlich nur raten Geduld zu haben, zwar mal darüber zu reden aber keinesfalls Druck auszuüben, nicht zu viel auf einmal auf den Tisch zu packen und sie zu überfordern. Du hast da ja schon ein ganzes Füllhorn an Wünschen, so schnell werden die sicher nicht alle erfüllt werden. Ich glaube was ihr braucht ist da auch Zeit. Zeit in der sich daran gewöhnen kann, weiter Vertrauen in Dich, sich und die Situation fassen kann, in der Du sie sachte an der Hand nimmst, ihr Möglichkeiten zeigst, aber eben nur in kleinen Schritten. Sag nicht unbedingt "das und das will ich", versuch ihr mehr zu zeigen was Dir gefällt, was sie "richtig" macht, wie sehr Dich das anmacht. Learning by doing, mit Erfolgserlebnissen sozusagen.
 
G

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Gast
Also gerade solche Wünsche wie das Fesseln musst du glaube ich wirklich erstmal ganz nach hinten stellen. Dafür braucht es ja auch enormes Vertrauen und wenn man sich dabei von Anfang an nicht wohl fühlt, hat das auch keinen Sinn, dann bringt es niemandem etwas.

Vielleicht redet ihr mal darüber, was IHR Spaß machen würde, was sie gerne mal ausprobieren würde und nicht nur über deine Wünsche. So könntet ihr ja auch etwas Neues ausprobieren, es käme etwas Abwechslung rein, was dir ja auch gefallen würde. Vielleicht findet sie dann eher etwas Gefallen daran und probiert dann auch noch andere Dinge mit dir aus.

Ansonsten kannst du sie ja vielleicht auch ein bisschen locken, wenn du mal gar nichts machst und wartest, bis sie auf dich zukommt?
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Ich gehe davon aus, dass "neue Orte" nichts für sie sind.

Hmm.. tut mir leid das von dir zu hören. An sich bist du ja immer glücklich mit deiner Freundin bist. Die Probleme überraschen mich grad, aber ich verstehe dich. Leidenschaft ist ein verdammt wichtiges Ding. Von heute auf morgen ist sowas eig nicht zu ändern, aber es läuft ja anscheinend schon länger so. Aber nicht von Anfang an, oder? Hat sie früher mehr Initiative gezeigt?
Ist Pille absetzen und neues Verhütungsmittel eine Alternative?
Sie arbeitet ja auch viel, das hat nichts damit zu tun? Wirklich "nur" die Blockaden? Ist eine Therapie keine Möglichkeit?
Der einzige konstruktive Vorschlag, den ich so geben kann, ist der Folgende (aber vl macht ihr das eh schon). Versucht, die Leidenschaft, die Schmetterlinge, das Kribbeln wieder zurückzuholen. Verabredet euch irgendwo, macht euch schick, freut euch aufeinander, seht den anderen von Weitem kommen. Ich weiß ja, dass sie dich liebt und nur die Leidenschaft fehlt. Aber ev ist auch n Tick Alltag mit schuld, wenn sie eig will?
 

Benutzer74229 

Verbringt hier viel Zeit
Ja, schwieriger Fall, keine Frage. Mein Ratschlag Nr. 1 lautet:
Sucht einen Frauenarzt auf, der ihr eine andere Pille verschreibt.
In meiner bislang einzigen Beziehung gab' es auch eine Zeit,
in der die Libido meiner Ex-Freundin gegen Null tendierte; glücklicherweise
hat sie sich sehr eigenständig und von sich aus dieses Problems angenommen
und eine ander Pille sich verschreiben lassen. Danach lief es prima.

Abseits davon drängt sich mir bei dir eine Frage auf:
Kannst du dich beim Sex ihr hingeben ?

Ich hab' nämlich den Eindruck, dass du das willst;
darauf weist dein Wunsch, gefesselt zu werden hin, und die
Tatsache, dass du ihr Verhalten bei der Problembeschreibung
als devot bezeichnest.

Wenn das zutrifft, wär' das halt weiterführend die Frage,
wie man die dominante Seite einer Frau erschließt...
sowas wie Outdoor-Sex würd' sie überfordern, darüber braucht
man erst mal gar nicht reden... aber das mit den Dessous...
hm... vielleicht könnte man das aufbauender gestalten...
nicht Dessous beim Sex sehen wollen, sondern sich mal einen
Tag frei nehmen, mit ihr Shoppen, und dabei auch in eine
Dessous-Abteilung gehen und dann gemeinsam etwas für sie
aussuchen... dann zu Hause noch mal anprobieren lassen, u.s.w. ...
ich hab' ja den Hang, Sex in Stiefeln zu empfehlen, weil das die
Frau sich auch dominanter fühlen und entsprechend agieren lässt,
aber ich befürchte, dass der gleichfalls damit einhergehende
verruchte Ausdruck für sie (noch) schlecht verdaubar ist...
ja, aber was könnt' man da bloß für 'ne seichtere Vorstufe wählen ?
Das ist echt schwierig... vielleicht solltest du sie mal im Knien lecken,
während sie vor dir steht... oder vielleicht Fußerotik austesten...
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass du bei einer psychisch labilen Persönlichkeit viel durch Reden erreichen kannst. Klar, du kannst sie bitten die Pille abzusetzen, aber davon abgesehen bleibt dir wohl bloß die Akzeptanz eurer Sexualität. Ich glaube nicht, dass das über die Jahre mit mehr Vertrauen besser wird.
 
S

Benutzer

Gast
Das Phänomen mit der Pille ist gar nicht so ungewöhnlich - die kann durchaus mehr oder weniger deutlich auf die Libido schlagen. Viele Frauen berichten, nach Absetzen der Pille wesentlich mehr Lust zu haben und in einer vergangenen Beziehung hab ich das auch schon erlebt. Wär's vielleicht ne Möglichkeit nur mit Kondomen zu verhüten?

Das tut sie offenbar auch. Mit Kondomen ist zwar eine Idee, sie hat zwar eine Latex Allergie, aber irgendwie finde ich Kondome nun auch nicht die ultimative Lösung. Sie selber würde es auch eher weniger begrüßen. Über andere Verhütungsmethoden haben wir schon nachgedacht aber noch zu keinem Ergebnis gekommen.

Ansonsten kann ich Dir eigentlich nur raten Geduld zu haben, zwar mal darüber zu reden aber keinesfalls Druck auszuüben, nicht zu viel auf einmal auf den Tisch zu packen und sie zu überfordern.

Mir ist auch nichts daran gelegen, Druck oder ähnliches auszuüben. Ebenfalls werde ich nicht auf den Tisch hauen.


Du hast da ja schon ein ganzes Füllhorn an Wünschen, so schnell werden die sicher nicht alle erfüllt werden. Ich glaube was ihr braucht ist da auch Zeit. Zeit in der sich daran gewöhnen kann, weiter Vertrauen in Dich, sich und die Situation fassen kann, in der Du sie sachte an der Hand nimmst, ihr Möglichkeiten zeigst, aber eben nur in kleinen Schritten.

Wir sind nun auch schon fast 1 Jahr zusammen und es hat sich in der Zeit zum Anfang auch schon viel gebessert und Vertrauen aufgebaut. Momentan erlebe ich aber irgendwie ein Stillstand als eine Weiterentwicklung. Es wäre ebenso gelogen, wenn ich diese Wünsche nicht hätte und sie weiß davon auch. Das Problem an der Zeit geben ist, dass irgendwann einfach Frustration einzieht. Ich denke auch das dies normal ist.


Sag nicht unbedingt "das und das will ich", versuch ihr mehr zu zeigen was Dir gefällt, was sie "richtig" macht, wie sehr Dich das anmacht. Learning by doing, mit Erfolgserlebnissen sozusagen.

Ich sage auch nicht unmittelbar das ich das und das will, sondern verfolge schon eher das Learning by doing Prinzip. Was ja bis jetzt auch gut geklappt hat. Aber ist es wirklich zu viel von mir, wenn ich nach einem Jahr gewisse Leidenschaft fordere?

Also gerade solche Wünsche wie das Fesseln musst du glaube ich wirklich erstmal ganz nach hinten stellen. Dafür braucht es ja auch enormes Vertrauen und wenn man sich dabei von Anfang an nicht wohl fühlt, hat das auch keinen Sinn, dann bringt es niemandem etwas.

Nein das sagt ja auch niemand. Ich will ja nichts, was gegen ihren Willen ist oder wäre. Natürlich kann ich diesen Wunsch hinten anstellen. Trotzdem denke ich, dass nach einem Jahr gewisses Vertrauen einfach da sein muss. Zu mal ich kein Mensch bin, der etwas tut was das Vertrauen schädigen könnte. Außerdem versuche ich sie, wenn sie Unsicherheit zeigt zu stärken und ihr den nötigen Halt geben.

Vielleicht redet ihr mal darüber, was IHR Spaß machen würde, was sie gerne mal ausprobieren würde und nicht nur über deine Wünsche. So könntet ihr ja auch etwas Neues ausprobieren, es käme etwas Abwechslung rein, was dir ja auch gefallen würde. Vielleicht findet sie dann eher etwas Gefallen daran und probiert dann auch noch andere Dinge mit dir aus.

Das ist ein springender Punkt. Gerne würde ich wissen wollen, was ihr gefällt, nur auf die Frage bekomme ich nie eine Antwort. Das einzige was ich zu hören bekommen: "Ich kann darüber nicht reden, ich weiß es nicht". Was die Sache für mich nicht leichter macht. Wo wir wieder dabei wären, das alles Handeln von mir ausgeht. Ich habe es schon sehr oft angesprochen und versucht mit ihr zu reden, nur wenn ich kein Feedback bekomme kann ich daran nichts ändern.

Ansonsten kannst du sie ja vielleicht auch ein bisschen locken, wenn du mal gar nichts machst und wartest, bis sie auf dich zukommt?

Wenn es um das Küssen oder Kuscheln geht, dann kann sie schon die Initiative ergreifen. Der Übergang von Fummeln (Petting) zum Sex klappt dann einfach nicht. Oder es klappt nicht so, wie ich mir das ab und an gerne Wünsche. Obwohl sie weiß, was mir gefällt. Ist ja nicht so, dass ich sie Blind in irgendwas tappen lasse.

Ich gehe davon aus, dass "neue Orte" nichts für sie sind.

Hmm.. tut mir leid das von dir zu hören. An sich bist du ja immer glücklich mit deiner Freundin bist. Die Probleme überraschen mich grad, aber ich verstehe dich. Leidenschaft ist ein verdammt wichtiges Ding. Von heute auf morgen ist sowas eig nicht zu ändern, aber es läuft ja anscheinend schon länger so. Aber nicht von Anfang an, oder? Hat sie früher mehr Initiative gezeigt?

Nein, es war von Anfang an nicht so das sie Initiative gezeigt hat.

Ist Pille absetzen und neues Verhütungsmittel eine Alternative?

Eigentlich nicht, nein.

Sie arbeitet ja auch viel, das hat nichts damit zu tun? Wirklich "nur" die Blockaden? Ist eine Therapie keine Möglichkeit?

Die Blockaden sind ihrer Meinung nach Schuld daran. Sie hat ja schon eine Therapie gemacht und sicherlich könnte man dies vorschlagen, nur was bringt eine Therapie, wenn der zu Therapierende dies nicht freiwillig macht? Wenn muss sie das ganz für sich allein entscheiden. Genauso, wie ich damals entschiede habe die Hürden auf mich zu nehmen und nicht die nächst Beste zu nehmen.

Abseits davon drängt sich mir bei dir eine Frage auf:
Kannst du dich beim Sex ihr hingeben ?

Ja das kann ich. Sonst könnte ich doch nicht die Forderung stellen mehr Leidenschaft zu erhalten.

Ich hab' nämlich den Eindruck, dass du das willst;
darauf weist dein Wunsch, gefesselt zu werden hin, und die
Tatsache, dass du ihr Verhalten bei der Problembeschreibung
als devot bezeichnest.

Fesselspiele sind lediglich eine Abwechslung, nicht mehr und nicht weniger. Sie ist ja auch devot, was ja nicht schlimm ist nur dauerhaft fördert es nicht gerade einer ausgewogenen Rollenverteilung.

Wenn das zutrifft, wär' das halt weiterführend die Frage,
wie man die dominante Seite einer Frau erschließt...

Darum geht es auch, ja.

sowas wie Outdoor-Sex würd' sie überfordern, darüber braucht
man erst mal gar nicht reden... aber das mit den Dessous...
hm... vielleicht könnte man das aufbauender gestalten...
nicht Dessous beim Sex sehen wollen, sondern sich mal einen
Tag frei nehmen, mit ihr Shoppen, und dabei auch in eine
Dessous-Abteilung gehen und dann gemeinsam etwas für sie
aussuchen... dann zu Hause noch mal anprobieren lassen, u.s.w. ...

Gute Idee, aber auch das habe ich schon versucht. Es gefiel ihr kaum bis gar nichts und das was gefiel war zu teuer. In ihren Augen natürlich, denn ich hätte es ja bezahlt. Nur das wollte sie nicht, da ich ihr so die Eigenständigkeit nehmen würde. Kann ich verstehen, aber ich verdiene nun mal wesentlich mehr als sie daher war es eher als nette Geste gemeint. Ich werde es noch mal auf dem Kiez versuchen, vielleicht habe ich da mehr Erfolg.


ich hab' ja den Hang, Sex in Stiefeln zu empfehlen, weil das die
Frau sich auch dominanter fühlen und entsprechend agieren lässt,
aber ich befürchte, dass der gleichfalls damit einhergehende
verruchte Ausdruck für sie (noch) schlecht verdaubar ist...

Da gehe ich auch stark von aus.


ja, aber was könnt' man da bloß für 'ne seichtere Vorstufe wählen ?
Das ist echt schwierig... vielleicht solltest du sie mal im Knien lecken,
während sie vor dir steht... oder vielleicht Fußerotik austesten...

Das mit dem Lecken werde ich mal ausprobieren, z. B. wenn wir gemeinsam Duschen. Ich sehe es dann ja ob es sie anmacht oder ob sie es überhaupt zu lässt.

Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass du bei einer psychisch labilen Persönlichkeit viel durch Reden erreichen kannst. Klar, du kannst sie bitten die Pille abzusetzen, aber davon abgesehen bleibt dir wohl bloß die Akzeptanz eurer Sexualität. Ich glaube nicht, dass das über die Jahre mit mehr Vertrauen besser wird.

Und ich glaube, dass man nicht alles sofort aufgeben sollte. Ich wusste von Anfang an, dass es nicht leicht wird. Oder das die Sexualität einer Affäre gleich kommen würde. Ebenfalls denke ich, das auch psychisch labile Persönlichkeiten, wie du es so nett umschreibst, ein recht auf darauf haben zu lernen und so genommen zu werden wie sie sind. Was wäre das für eine Ironie zu sagen "ich bin für dich da", wenn ich sofort aufgeben würde und es als unmöglich abtun würde. Klar ist nicht leicht und klar wird es nicht ohne Frustration ablaufen, was aber sicherlich in jeder Beziehung irgendwann mal auftaucht.
 

Benutzer40747  (37)

Verbringt hier viel Zeit
mhm, deine hoffnung in allen ehren....ich persönlich glaube, dass du bei einem mädchen, die in der vergangenheit missbraucht wurde und magersüchtig war......nicht wirklich in absehbarer zeit die chance hast, sie zu einer leidenschaftlichen-sexgötting zu machen.
wenn sie irgendetwas mitmacht, würde sie es sicher nur dir zu liebe tun, ich weiß nicht ob das dann so schön für euch beide wäre.
liebe sie und akzeptiere sie so wie sie ist, sie hatte es nicht leicht.
oder aber, andere idee: sprich mit ihr darüber??! dass du sie sehr liebst egal was sie tut und immer für sie da bist, aber dass du den wunsch nach mehr leidenschaft hast und echt traurig bist deswegen, und ob sie eine idee hätte was ihr in der richtung tun könntet. setz sie aber bitte nicht unter druck. sicher liebt sie dich sehr und vielleicht braucht ihr einfach noch vieeeel mehr zeit damit das vertrauen noch vieeeel mehr wachsen kann, bevor sie sich dir mal in dessous zeigt oder dir sonst mehr entgegen kommt.....
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das tut sie offenbar auch. Mit Kondomen ist zwar eine Idee, sie hat zwar eine Latex Allergie, aber irgendwie finde ich Kondome nun auch nicht die ultimative Lösung. Sie selber würde es auch eher weniger begrüßen. Über andere Verhütungsmethoden haben wir schon nachgedacht aber noch zu keinem Ergebnis gekommen.
Da könnte sich sich aber mal bei ihrer Frauenärztin beraten lassen, wsa alternative Verhütungsmethoden angeht. Oder vielleicht die Pille auf eine niedriger dosierte wechseln... Ansonsten: Es gibt auch Latexfreie Gummis, wenn ich mich nicht täusche. Ich versteh dass Du da nicht so geil drauf bist, allerdings wär's - wenn sich die Pille bei ihr so auswirkt - in meinen Augen immer noch die bessere alternative. Das kann echt verdammt viel ausmachen und wäre das erste, was ich an eurer Stelle in Angriff nehmen würde.
Wir sind nun auch schon fast 1 Jahr zusammen und es hat sich in der Zeit zum Anfang auch schon viel gebessert und Vertrauen aufgebaut. Momentan erlebe ich aber irgendwie ein Stillstand als eine Weiterentwicklung. Es wäre ebenso gelogen, wenn ich diese Wünsche nicht hätte und sie weiß davon auch. Das Problem an der Zeit geben ist, dass irgendwann einfach Frustration einzieht. Ich denke auch das dies normal ist.
Klar, das ist auch verständlich... Das Ding ist eben dass ihre Vorgeschichte da nicht ohne ist - ich denke sowas braucht verdammt viel Zeit, und wenn sie Druck verspürt und verkrampft wird sie nicht mehr Lust auf Sex bekommen, sondern verunsicherter werden. Es ist halt ne Gratwanderung... Vorschläge machen, ihr vorsichtig Wünsche näherbringen, mit ihr darüber reden was sie sich wünscht, vielleicht einfach mal was ausprobieren... Solche Vorschläge wie eben mal gemeinsam in die dEssous-Abteilung gehen find ich z.B. gut. Das kann man ja auch locker spaßig machen.. Oder sie eben mal in der Küche, im Bad, oder so verführen, nen Kuss wenn ihr unterwegs seid mal leidenschaftlicher werden lassen :zwinker: - da muss nicht gleich Sex rausspringen und das kann "locker geschehen" aber es gibt ihr eben Möglichkeiten sich dran zu gewöhnen, bzw, zu erfühlen was sie da reizt... etc.
Ich sage auch nicht unmittelbar das ich das und das will, sondern verfolge schon eher das Learning by doing Prinzip. Was ja bis jetzt auch gut geklappt hat. Aber ist es wirklich zu viel von mir, wenn ich nach einem Jahr gewisse Leidenschaft fordere?
Das Doofe ist: Du KANNST sie nicht fordern. Die entsteht oder nciht. Jeder Druck ist ihr zuwider. Doof gesagt: Du willst, dass sie so ist, so fühlt, so aus sich rauskommt, das muss aber von ihr aus passieren. Du kannst sie unterstützen dahin zu kommen, forderungen bringen aber imho gar nix. Und - ich denke sie will das auch, aber KANN es eben noch nicht so. Auch wenn Du darüber nicht glücklich bist, solltest Du das akzeptieren können, von heute auf morgen wird sie sich nicht ändern können. Wenn es Dir so viel zu wenig ist... dann wird's einfach schwierig.:hmm:
Nein das sagt ja auch niemand. Ich will ja nichts, was gegen ihren Willen ist oder wäre. Natürlich kann ich diesen Wunsch hinten anstellen. Trotzdem denke ich, dass nach einem Jahr gewisses Vertrauen einfach da sein muss. Zu mal ich kein Mensch bin, der etwas tut was das Vertrauen schädigen könnte. Außerdem versuche ich sie, wenn sie Unsicherheit zeigt zu stärken und ihr den nötigen Halt geben.
Ja, aber Du kannst da nicht von Deiner Gefühlswelt ausgehen. Misbrauch ist brutal, es ist sauschwer, das ganz aufzuarbeiten, das reisst Narben die Teils ein Leben lang halten. da kannst Du nicht erwarten, dass sie so schnell vertraut und so locker mit Sex umgeht, wie Du es tust. Sie hat da ein Trauma. Dazu ihre Magersucht... Du kannst sie unterstützen, ihr aber nicht "abfordern" so zu sein wie Du es wünscht. Das wird Zeit brauchen. Viel Zeit.
Das ist ein springender Punkt. Gerne würde ich wissen wollen, was ihr gefällt, nur auf die Frage bekomme ich nie eine Antwort. Das einzige was ich zu hören bekommen: "Ich kann darüber nicht reden, ich weiß es nicht". Was die Sache für mich nicht leichter macht. Wo wir wieder dabei wären, das alles Handeln von mir ausgeht. Ich habe es schon sehr oft angesprochen und versucht mit ihr zu reden, nur wenn ich kein Feedback bekomme kann ich daran nichts ändern.
Ich vermute aber dass sie es wirklich so empfindet, unsicher ist, sich ihrer eigenen Empfindungen beim Sex gegenüber unsicher ist. Bei ihren Erfahrungen verwundert das auch nicht sonderlich... Allein mit Liebe kann man das was bei solchen traumatischen Erlebnissen kaputt geht nicht kitten.
Die Blockaden sind ihrer Meinung nach Schuld daran. Sie hat ja schon eine Therapie gemacht und sicherlich könnte man dies vorschlagen, nur was bringt eine Therapie, wenn der zu Therapierende dies nicht freiwillig macht? Wenn muss sie das ganz für sich allein entscheiden. Genauso, wie ich damals entschiede habe die Hürden auf mich zu nehmen und nicht die nächst Beste zu nehmen.
Stimmt, die Entscheidung müsste von ihr kommen.
 
S

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Danke Brainie für deine Mühen. Ich werde mir deine Ratschläge zu Herzen nehmen und mich in Geduld üben. Wahrscheinlich wollte ich es auch lediglich mal niedergeschrieben haben um mir selber etwas Platz zu schaffen.
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Ne, ich denke auch nicht, dass da schon das letzte Wort gesagt wurde. Das würde ich niemals aufgeben, da verstehe ich dich.

Siehst du, wenn sich schon viel gebessert hat, sehe ich Chancen.. Es kann auch mal zu nem Stillstand kommen, kann ja nicht immer bergauf gehen:smile:

Sorry, falls du das schon erwähnt hat, aber bist du ihr erster Sexpartner/Beziehungspartner? Wenn nicht, weißt du, ob ihr Sexleben sich bei den Exen irgendwann stabilisiert hat?

nur was bringt eine Therapie, wenn der zu Therapierende dies nicht freiwillig macht?
Ne klar, solang s nicht freiwillig passiert. Aber schade... Wäre ja dringend notwendig.
 
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