Wie geht es weiter?

Benutzer171790 

Öfters im Forum
Du hast zu Beginn der Beziehung lediglich gewusst, dass er gelegentlich einen Joint raucht und hast es akzeptiert.
Es ist ein krasser Unterschied, ob jemand z B alle 14 Tage beim Weggehen einen Joint raucht oder jeden Tag mehrere Joint konsumiert.
Es hat sich nur dein Wissen über seinen regelmäßigen Drogenkonsum geändert, aber nicht sein Wesen. Soll bedeuten, dass du jetzt sein ganzes Handeln, seine Gesprächsinhalte keinesfalls mit Argusaugen beobachten und bewerten sollst und seine Sucht auch nicht ständig thematisierst. Versuche dich so zu verhalten, wie du dich vor dem Bekanntwerden seiner Sucht verhalten hast, sonst machst du euch beide fertig.
Besorge dir bei einem Vertrauensarzt, bei Beratungsstellen usw Informationen über die möglichen physischen und psychischen Auswirkung seines langjährigen Drogenkonsums bzw auch Informationen über die Auswirkungen der Sucht auf nachkommende Kinder.
Dein Freund widerlegt die Meinung vieler Medien und Verantwortlichen, dass der Konsum von Cannabis-Produkten nicht abhängig macht. Wenn dem so wäre, könnte er jederzeit problemlos aufhören.
Jeder Süchtigte versucht seine Sucht zu verheimlichen, in Abrede zu stellen oder zu rechtfertigen. Natürlich ist es schwierig, immer eine geeignetes Gegenargument parat zu haben, aber je mehr Wissen du über seine Sucht hast, je besser deine Gegenargumente.
 

Benutzer172685 

Ist noch neu hier
Du hast zu Beginn der Beziehung lediglich gewusst, dass er gelegentlich einen Joint raucht und hast es akzeptiert.
Es ist ein krasser Unterschied, ob jemand z B alle 14 Tage beim Weggehen einen Joint raucht oder jeden Tag mehrere Joint konsumiert.
Es hat sich nur dein Wissen über seinen regelmäßigen Drogenkonsum geändert, aber nicht sein Wesen. Soll bedeuten, dass du jetzt sein ganzes Handeln, seine Gesprächsinhalte keinesfalls mit Argusaugen beobachten und bewerten sollst und seine Sucht auch nicht ständig thematisierst. Versuche dich so zu verhalten, wie du dich vor dem Bekanntwerden seiner Sucht verhalten hast, sonst machst du euch beide fertig.
Besorge dir bei einem Vertrauensarzt, bei Beratungsstellen usw Informationen über die möglichen physischen und psychischen Auswirkung seines langjährigen Drogenkonsums bzw auch Informationen über die Auswirkungen der Sucht auf nachkommende Kinder.
Dein Freund widerlegt die Meinung vieler Medien und Verantwortlichen, dass der Konsum von Cannabis-Produkten nicht abhängig macht. Wenn dem so wäre, könnte er jederzeit problemlos aufhören.
Jeder Süchtigte versucht seine Sucht zu verheimlichen, in Abrede zu stellen oder zu rechtfertigen. Natürlich ist es schwierig, immer eine geeignetes Gegenargument parat zu haben, aber je mehr Wissen du über seine Sucht hast, je besser deine Gegenargumente.

Vielen Dank für deinen Zuspruch!!
Mein Problem besteht darin, dass ich alles nur noch mit Argusaugen betrachte und hinter jeden kleinsten Wort und Handeln Drogen sehe.
Das muss ich auf Dauer wirklich abstellen, weil sonst können wir uns wirklich trennen. Und ich finde, dass ist ihm gegenüber auch nicht korrekt.
[doublepost=1549867511,1549867442][/doublepost]Ich frage mich, wie man einen Süchtigen dazu bekommt, einen Entzug zu machen bzw. fremde Hilfe anzunehmen. Was muss dazu passieren, dass er es macht?
 

Benutzer172685 

Ist noch neu hier
Aber was muss dann für ein externes Ereignis geschehen, dass er es einsieht?
 

Benutzer172688  (39)

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Aber was muss dann für ein externes Ereignis geschehen, dass er es einsieht?

Bei manchen reicht nichts dazu. Nichtmal eine Trennung. Wenn die Sucht so groß ist, dass er es nicht kontrollieren kann und auch nicht WILL, dann hast du Pech. Liebt er dich so sehr, dass es ihm wichtig ist zusammen zu bleiben UND ist er in der Lage die Sucht anzugehen, dann kann auch etwas kleineres reichen.
Man sagt/liest ja nicht umsonst immer wieder, dass jemand nur aus der Sucht raus kommt (egal welche), wenn er selber auch davon weg kommen will. Und manchmal wenn Freunde und Verwandte sagen, dass sie damit auch nichts mehr zu tun haben wollen, wenn keinerlei Einsicht kommt. Oft öffnet das die Augen, wenn man plötzlich alleine da steht, aber eben auch nicht immer.
Dein Partner macht auf mich durch deine Erzählungen nichtmal den Anschein, als würde er überhaupt ein Problem darin erkennen und somit erst recht nicht, als würde er es irgendwie in Betracht ziehen, etwas zu ändern. Sein Kompromiss war ja nur noch außerhalb deines Sichtfeldes Drogen zu konsumieren - ganz toll...

Vielen Dank für deinen Zuspruch!!
Mein Problem besteht darin, dass ich alles nur noch mit Argusaugen betrachte und hinter jeden kleinsten Wort und Handeln Drogen sehe.
Das muss ich auf Dauer wirklich abstellen, weil sonst können wir uns wirklich trennen. Und ich finde, dass ist ihm gegenüber auch nicht korrekt.
[doublepost=1549867511,1549867442][/doublepost]Ich frage mich, wie man einen Süchtigen dazu bekommt, einen Entzug zu machen bzw. fremde Hilfe anzunehmen. Was muss dazu passieren, dass er es macht?

Ich kann dich verstehen, ich würde mich total hintergangen fühlen. Zumal er es ja heimlich gemacht hat, damit du es nicht mitbekommst.
Was sagte er denn, WARUM er es nicht reduzieren will? Hat er eine Begründung?
Ich bin niemand, der sich leichtfertig trennt, ich "ertrage" leider immer vieles, bis ich fast daran kaputt gehe. Das ist aber nicht gerade gesund und hat nie zu einem "Happy End" mit guter Wendung geführt, sondern endete immer in einer Trennung, die schon Monate vorher sinnvoll gewesen wäre. Ich bin darin Spezialistin. :zwinker: :grin:
Als Außenstehende mit meiner Einstellung zu Drogen empfinde ich deine Situation so, dass ich so nicht glücklich werden könnte. Ich würde in ständiger Angst leben, dass sich die Sucht verstärkt und dann auf unser Leben auswirkt. Ich würde mit ihm keine Kinder bekommen, da ich keinen süchtigen Kiffer für meine Kinder als Vater haben wollen würde - das würde ich ihnen nicht wissentlich antun. Kinder gehen an sowas auch kaputt, da trage ich Verantwortung. Auto fahren würde ich auch nicht mehr mit ihm. Ich könnte ihm nicht mehr vertrauen. Und ich würde, genau wie du, ständig beobachten was er macht und die Drogen dahinter vermuten. Da würde mein Gehirn nichts anderes zulassen. Ich würde ständig versuchen ihn zu einer Therapie zu bringen. Und das er nichts ändern will, würde mich zutiefst verletzen. Würde er sagen "ich kann nicht anders, vielleicht kriegen wir das zusammen hin" würde ich ihn komplett unterstützen!
Nur was habe ich letztendlich davon es auszuhalten, wenn er es gar nicht will? Eigentlich nichts... Ich wäre nur noch unglücklich. Manche gehen mit Drogen locker um, ich nicht. Das will ich auch nicht lernen und mich auch keinesfalls damit abfinden. Das ergibt für mich keinen Sinn, da es nichts Positives beinhaltet.
Und wenn wir jetzt mal von den Drogen weg gehen und dafür "Sport" oder was anderes einsetzen würden, kommt man ja zum gleichen Ergebnis. Man passt einfach nicht zusammen. Der eine will täglich stundenlang zum Sport und den anderen stört es extrem und wird immer trauriger und misstrauischer, weil er dafür hintergangen wurde. Er geht nicht ansatzweise auf dich zu. Wo liegt da die gemeinsame Zukunft? Für mich wäre es keine Lösung, dass er es heimlich macht.
 

Benutzer172685 

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Bei manchen reicht nichts dazu. Nichtmal eine Trennung. Wenn die Sucht so groß ist, dass er es nicht kontrollieren kann und auch nicht WILL, dann hast du Pech. Liebt er dich so sehr, dass es ihm wichtig ist zusammen zu bleiben UND ist er in der Lage die Sucht anzugehen, dann kann auch etwas kleineres reichen.
Man sagt/liest ja nicht umsonst immer wieder, dass jemand nur aus der Sucht raus kommt (egal welche), wenn er selber auch davon weg kommen will. Und manchmal wenn Freunde und Verwandte sagen, dass sie damit auch nichts mehr zu tun haben wollen, wenn keinerlei Einsicht kommt. Oft öffnet das die Augen, wenn man plötzlich alleine da steht, aber eben auch nicht immer.
Dein Partner macht auf mich durch deine Erzählungen nichtmal den Anschein, als würde er überhaupt ein Problem darin erkennen und somit erst recht nicht, als würde er es irgendwie in Betracht ziehen, etwas zu ändern. Sein Kompromiss war ja nur noch außerhalb deines Sichtfeldes Drogen zu konsumieren - ganz toll...



Ich kann dich verstehen, ich würde mich total hintergangen fühlen. Zumal er es ja heimlich gemacht hat, damit du es nicht mitbekommst.
Was sagte er denn, WARUM er es nicht reduzieren will? Hat er eine Begründung?
Ich bin niemand, der sich leichtfertig trennt, ich "ertrage" leider immer vieles, bis ich fast daran kaputt gehe. Das ist aber nicht gerade gesund und hat nie zu einem "Happy End" mit guter Wendung geführt, sondern endete immer in einer Trennung, die schon Monate vorher sinnvoll gewesen wäre. Ich bin darin Spezialistin. :zwinker: :grin:
Als Außenstehende mit meiner Einstellung zu Drogen empfinde ich deine Situation so, dass ich so nicht glücklich werden könnte. Ich würde in ständiger Angst leben, dass sich die Sucht verstärkt und dann auf unser Leben auswirkt. Ich würde mit ihm keine Kinder bekommen, da ich keinen süchtigen Kiffer für meine Kinder als Vater haben wollen würde - das würde ich ihnen nicht wissentlich antun. Kinder gehen an sowas auch kaputt, da trage ich Verantwortung. Auto fahren würde ich auch nicht mehr mit ihm. Ich könnte ihm nicht mehr vertrauen. Und ich würde, genau wie du, ständig beobachten was er macht und die Drogen dahinter vermuten. Da würde mein Gehirn nichts anderes zulassen. Ich würde ständig versuchen ihn zu einer Therapie zu bringen. Und das er nichts ändern will, würde mich zutiefst verletzen. Würde er sagen "ich kann nicht anders, vielleicht kriegen wir das zusammen hin" würde ich ihn komplett unterstützen!
Nur was habe ich letztendlich davon es auszuhalten, wenn er es gar nicht will? Eigentlich nichts... Ich wäre nur noch unglücklich. Manche gehen mit Drogen locker um, ich nicht. Das will ich auch nicht lernen und mich auch keinesfalls damit abfinden. Das ergibt für mich keinen Sinn, da es nichts Positives beinhaltet.
Und wenn wir jetzt mal von den Drogen weg gehen und dafür "Sport" oder was anderes einsetzen würden, kommt man ja zum gleichen Ergebnis. Man passt einfach nicht zusammen. Der eine will täglich stundenlang zum Sport und den anderen stört es extrem und wird immer trauriger und misstrauischer, weil er dafür hintergangen wurde. Er geht nicht ansatzweise auf dich zu. Wo liegt da die gemeinsame Zukunft? Für mich wäre es keine Lösung, dass er es heimlich macht.

Danke für deine Worte. Er will einfach nicht. Ihm hilft nur das. Und er macht es schon lange so. Das sind seine Gründe nicht aufzuhören. Vielleicht sollte ich ihn fragen, ob er was an sich ändern würde, wenn ich mich wegen den Drogen von ihm trennen würde. Aber das würde ihm wahrscheinlich auch nichts ausmachen, weil er ein Einzelkämpfer war/ist und schon so viele schwierige Situationen im Leben hinter sich hat und danach immer wieder alleine da stand.
[doublepost=1549913128,1549913049][/doublepost]Er ist das förmlich schon gewöhnt. Er wurde bisher immer enttäuscht.
[doublepost=1549913929][/doublepost]Ich habe nicht mal Argumente, warum ich keine Drogen mag.
[doublepost=1549914291][/doublepost]Kann ich ihn vor die Tatsache stellen, dass er, wenn er mich wirklich liebt, versucht eine Entwöhnung zu machen? Oder eben ich verlasse ihn, weil ich ihm dann sowieso nicht wichtig bin. Oder ist das schon wieder Erpressung?
[doublepost=1549914392][/doublepost]Oder ich setze ihn vor vollenendete Tatsachen und sage ihm, er hat einen Termin mit mir zusammen beim Vertrauensarzt?!
[doublepost=1549914486][/doublepost]Mein Problem ist nur, er argumentiert immer damit, dass alles gut wäre, wenn er es mir nicht erzählt hätte. Und was bringe ich dann nach so einer Aussage als Gegenargument?
 

Benutzer33568  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Gegenargument: Schön, das du nie ehrlich mir warst in dem Punkt....
Warum du keine Drogen magst? Es macht den Körper abhängt, kaputt und sozial kann es passieren, das man in eine völlig falsche Richtung rutscht.
 

Benutzer33568  (36)

Verbringt hier viel Zeit
und letztendlich machst du dich damit auch kaputt. Ich habe das mitbekommen, abhängige "bauen" sich irgendwann ihre eigene schöne welt.... mach dich nicht mit kaputt....
 

Benutzer138994  (40)

Meistens hier zu finden
abhängig wirst du schonmal, das is einfach so und der Rest ist leider meist die Konsequenz, ich bin bei dir, das es nicht zwangsweise so enden muss.
Es gibt aber nochmal Unterschide zwischen psysischer und physicher Abhängigkeit. Cannabis macht von allen Drogen (Alkohol und Nikotin mit eingeschlossen), am wenigsten den Körper kaputt.
 

Benutzer172688  (39)

Ist noch neu hier
Mein Problem ist nur, er argumentiert immer damit, dass alles gut wäre, wenn er es mir nicht erzählt hätte. Und was bringe ich dann nach so einer Aussage als Gegenargument?

Er hat dich belogen und es verschwiegen. Außerdem bist du dir nicht sicher, dass es nicht mehr wird.
Er wird ja nicht mit dieser "Dosierung" angefangen haben, sondern es nach und nach gesteigert haben, bis er bei seinem täglichem Konsum gelandet ist.
Wer sagt, dass jetzt Schluss ist?

Es gibt aber nochmal Unterschide zwischen psysischer und physicher Abhängigkeit. Cannabis macht von allen Drogen (Alkohol und Nikotin mit eingeschlossen), am wenigsten den Körper kaputt.

Was bringt ein heiler Körper bei kaputter Seele / Psyche? :frown:
Und abhängig scheint er ja zu sein, wenn er sagt, dass nur das "ihm hilft" und er deswegen nicht aufhören will.
Ich sehe es auch so, dass gelegentlicher (!) Konsum von Cannabis für den Körper vermutlich weniger schädlich ist als Alkohol oder andere harte Drogen. Es soll ja sogar gut bei Krebs und Schmerzen helfen. Und da finde ich es auch ok.
Aber wenn eine Abhängigkeit da ist, ist doch alles schädlich.:dizzy:
 

Benutzer172685 

Ist noch neu hier
Ich bin auch so hin und her gerissen mit meiner Meinung! Aber es gibt auch andere Mittel als Cannabis. Und mich macht sein Konsum auf Dauer kaputt. Ich bin jetzt schon völlig am Ende. Ich werde ihm einen Brief schreiben, in dem ich ihm sage, dass er was ändern muss, wenn er mich wirklich liebt oder eben Schluss ist.
 

Benutzer172688  (39)

Ist noch neu hier
Ich bin auch so hin und her gerissen mit meiner Meinung! Aber es gibt auch andere Mittel als Cannabis. Und mich macht sein Konsum auf Dauer kaputt. Ich bin jetzt schon völlig am Ende. Ich werde ihm einen Brief schreiben, in dem ich ihm sage, dass er was ändern muss, wenn er mich wirklich liebt oder eben Schluss ist.

Ich würde es wohl auch so machen, auch wenn es schwer ist. Menschen sind verschieden und ich sehe es wohl so wie du und habe im Bezug auf Drogen ähnliche Ansichten. :sorry:
Ich würde aber noch dazu schreiben / sagen, dass ich ihn auf jeden Fall unterstütze, wenn er sich entscheidet etwas zu ändern.
 

Benutzer171790 

Öfters im Forum
Es gibt aber nochmal Unterschide zwischen psysischer und physicher Abhängigkeit. Cannabis macht von allen Drogen (Alkohol und Nikotin mit eingeschlossen), am wenigsten den Körper kaputt.
Bei langjährigem Cannabiskonsum entsteht oftmals eine Abhängigkeit und es kommt sehr wohl zu körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen. Ist auf einschlägigen Seiten nachzulesen - z B WHO. In manchen Ländern wurde der Konsum leichter Drogen zwar legalisiert, aber man hat damit nicht der Drogensucht entgegengewirkt oder diese gar verhindert, sondern sie lediglich entkriminalisiert.
Manche Menschen lehnen Raucher als Beziehungspartner ab, andere Alkoholkonsumenten und andere wiederum halt Drogenkonsumenten.
[doublepost=1549927650,1549926147][/doublepost]Ein Entzug oder Entwöhnung ist nur dann erfolgversprechend, wenn es der Süchtige aus eigenem Antrieb macht.
Argumente gegen Drogenkonsum findest du leicht in Internet, lass Google dir helfen..
 

Benutzer172685 

Ist noch neu hier
Bei langjährigem Cannabiskonsum entsteht oftmals eine Abhängigkeit und es kommt sehr wohl zu körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen. Ist auf einschlägigen Seiten nachzulesen - z B WHO. In manchen Ländern wurde der Konsum leichter Drogen zwar legalisiert, aber man hat damit nicht der Drogensucht entgegengewirkt oder diese gar verhindert, sondern sie lediglich entkriminalisiert.
Manche Menschen lehnen Raucher als Beziehungspartner ab, andere Alkoholkonsumenten und andere wiederum halt Drogenkonsumenten.
[doublepost=1549927650,1549926147][/doublepost]Ein Entzug oder Entwöhnung ist nur dann erfolgversprechend, wenn es der Süchtige aus eigenem Antrieb macht.
Argumente gegen Drogenkonsum findest du leicht in Internet, lass Google dir helfen..

Ja der eigene Antrieb fehlt. Vielleicht bekommt er den, wenn ich mich ansonsten von ihm trenne. Falls er nichts machen will, dann liebt er mich wohl auch nicht. Wobei ich dann eher glaube, dass er so tief in der Sucht steckt, dass er keinen anderen Ausweg kennt. Das kann ich mir bei Süchtigen schon vorstellen.
 

Benutzer132552 

Meistens hier zu finden
Wow, immerhin hat es acht Seiten gedauert, bis der Thread endgültig in "Macht Cannabis abhängig oder nicht und wie böse ist es" abgerutscht ist :smile:

@TS: ich finde, das ist egal. Es ist ja noch nicht einmal klar, ob Dein Freund "hart" abhängig ist, oder nur aus gelassener Gewohnheit regelmäßig kifft, einfach gerne kifft. Für mich geht es nur um die Frage: willst / kannst Du mit einem Kiffer zusammen sein, oder nicht. Und offensichtlich beantwortest Du diese Frage mit nein. Er will aber kiffen. Ihm scheint das Kiffen wichtiger zu sein, als die Beziehung zu Dir. Dann bleibt Dir nur die Trennung.

Ich wollte mit keiner Kifferin zusammen sein. Und auch nicht mit einer Raucherin. Andere Leute können mit keinen Menschen zusammen sein, die Alkohol trinken (dazu gab es hier vor ein paar Tagen eine Thread). Aber ich trinke ganz gern mal Alkohol. Und da ich ein großer Freund von "symmetrischen Beziehungen" bin, hätte ich wohl auch Schwierigkeiten, mit einer Partnerin zusammen zu sein, die gar keinen Alkohol trinkt. Ich möchte sie nicht vollstinken. Und auch wenn ich mir sehr sicher bin, dass Alkohol keine "bösen" Eigenschaften bei mir herbeiführt, verändern sich Inhalt und Art der Gespräche nach drei Drinks doch ein wenig. Da finde ich es besser, das Laster zu teilen, ohne jede Diskussion um Abhängigkeit und mögliche körperliche Folgen.

Hier wird ganz oft darüber gesprochen, dass in Beziehungen rechtzeitig abgecheckt werden sollte, ob Grundfragen wie Kinderwunsch, Zusammenleben, sexuelle Präferenzen usw. kompatibel sind. Für mich gehört eine "Lasterkompatibilität" auch dazu. Und die ist bei Euch nicht gegeben.
 

Benutzer138994  (40)

Meistens hier zu finden
Bei langjährigem Cannabiskonsum entsteht oftmals eine Abhängigkeit und es kommt sehr wohl zu körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen. Ist auf einschlägigen Seiten nachzulesen - z B WHO. In manchen Ländern wurde der Konsum leichter Drogen zwar legalisiert, aber man hat damit nicht der Drogensucht entgegengewirkt oder diese gar verhindert, sondern sie lediglich entkriminalisiert.
Manche Menschen lehnen Raucher als Beziehungspartner ab, andere Alkoholkonsumenten und andere wiederum halt Drogenkonsumenten.
[doublepost=1549927650,1549926147][/doublepost]Ein Entzug oder Entwöhnung ist nur dann erfolgversprechend, wenn es der Süchtige aus eigenem Antrieb macht.
Argumente gegen Drogenkonsum findest du leicht in Internet, lass Google dir helfen..
Diese Abhängigkeit ist aber nur psychischer Natur und nicht körperlich. Das hat was mit dem zu tun, was sich dann im Kopf abspielt und nicht wie bei Zigaretten, in denen Substanzen enthalten sind, die den Körper gleichzeitig abhängig machen. Ich weiß das. Auch das schwitzen nach eine kurzen Entzug lässt nicht auf einen körperlichen Einfluss dieser Droge schließen.
 
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