Wissenswertes Wie geht eigentlich schlechter Sex?

Benutzer89539 

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Hmm, sich darüber auszutauschen, wie Sex NICHT sein soll - kann man natürlich machen. Ich kann mir vorstellen, dass das eine etwas weniger verbissene Variante darstellt. Aber wie schon gesagt, setzt es einen gewissen Humor voraus. Ich würde noch hinzufügen, dass es obendrein sicher auch ein gewisses sexuelles Selbstbewusstsein in der Beziehung voraussetzt, bevor sich jemand dadurch in Frage gestellt fühlt.

Interessant fand ich die Aussage, dass Sex nur die Bedeutung hat, die man ihm gibt. Sehe ich ähnlich - allerdings nicht nur in der Rückschau. Auch davor und währenddessen. Körperliche Stimulation allein finde ich irgendwie unspektakulär. Ein bisschen Mindfuck gehört auch dazu. :grin:
 

Benutzer140332  (33)

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Ich hab jetzt nicht ganz verstanden, an welche Zielgruppe der Tipp 'schlechter Sex' gehen soll?
Wenn ich phänomenalen Sex habe, muss ich mir doch keinen schlechten Sex vorstellen oder gar praktizieren?
Also geht es eher an die Paare, deren Sexleben nicht optimal ist? Ich bin verwirrt.:grin:

"Genau das ist die entscheidende Frage: Wozu sagt jemand Nein? Das variiert sehr. Sagt jemand Nein zum Geschlechtsverkehr? Zu Nähe und Körperlichkeit? Dazu, überhaupt gemeinsame Zeit zu verbringen, die gleiche Luft zu atmen? Der Urlaub macht ein paar Ausreden unmöglich und es zeigt sich offensichtlicher, worum es eigentlich geht."
- Das Zitat fand ich ganz spannend und kann es gut nachvollziehen.

"Frauen empfinden Sex subjektiv als länger als Männer?"
"Ja, sie sagen, das hat viel früher angefangen, schon als man etwa beschlossen hat, zum Strand zu gehen. Es gibt eine lustige Definition des Vorspiels: "Vorspiel ist alles seit dem letzten Geschlechtsverkehr." Den Frauen gefällt das, die Männer schlucken und denken "Oje!".


Ist das wirklich so? Gibt es dazu irgendwelche Studien, etc.?
Das würde mich wirklich interessieren, ob das Empfinden so unterschiedlich ist.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich hab jetzt nicht ganz verstanden, an welche Zielgruppe der Tipp 'schlechter Sex' gehen soll?
Wenn ich phänomenalen Sex habe, muss ich mir doch keinen schlechten Sex vorstellen oder gar praktizieren?
Also geht es eher an die Paare, deren Sexleben nicht optimal ist? Ich bin verwirrt.:grin:
dito.verstehe nun auch nicht,wem das irgendwie nützen sollte...
 

Benutzer150788 

Praxis für Sexualität
Ich erlebe in meiner Arbeit es als Bereicherung, sich bewusst auch die andere Seite von "gelungener Sexualität" anzuschauen. Ich glaube manchmal fällt es Menschen (vor allem im Paarkontext) einfacherer Dinge zu benennen die man nicht möchte, als Dinge anzusprechen die man mag oder die man sich wünscht. Dieses ist zu vergleichen mit der Frage: Was kannst Du gut? und Was kannst du nicht gut? Oft können Menschen auf die Frage nach nicht so guten Eigenschaften viel leichter eine Antwort geben. Dieses Phänomen erlebe ich wie gesagt relativ oft, Ziel ist es über den "negativen" Zugang zu den "positiven" Wünschen und Bedürfnissen zu kommen und dementsprechend kann es für ein Menschen ein anderer und ggf. auch leichterer Zugang sein um über Sexualität ins Gespräch zu kommen.
 

Benutzer140332  (33)

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Dieses Phänomen erlebe ich wie gesagt relativ oft, Ziel ist es über den "negativen" Zugang zu den "positiven" Wünschen und Bedürfnissen zu kommen und dementsprechend kann es für ein Menschen ein anderer und ggf. auch leichterer Zugang sein um über Sexualität ins Gespräch zu kommen.
Was aber nur Sinn macht, wenn man als Paar da Änderungsbedarf sieht.:zwinker:
Deshalb meine Frage, an wen sich der Artikel richtet.
 

Benutzer150788 

Praxis für Sexualität
Verstehe was du meinst, aber geht es eben wirklich nur darum wenn man Änderungsbedarf sieht über Sexualität sich auszutauschen? Kann es nicht auch sein, dass man ins Gespräch kommt und einfach mal aus einer anderen Blickrichtung sich austauscht und dadurch auf andere Dinge kommt die man sonst nicht besprechen würde?
Ist ja auch nur eine Möglichkeit. Kann passen, muss aber eben auch gar nicht. Mir war es nur wichtig diesen möglichen Blickwinkel und Ansatz mal reinzubringen.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich erlebe in meiner Arbeit es als Bereicherung, sich bewusst auch die andere Seite von "gelungener Sexualität" anzuschauen. Ich glaube manchmal fällt es Menschen (vor allem im Paarkontext) einfacherer Dinge zu benennen die man nicht möchte, als Dinge anzusprechen die man mag oder die man sich wünscht. Dieses ist zu vergleichen mit der Frage: Was kannst Du gut? und Was kannst du nicht gut? Oft können Menschen auf die Frage nach nicht so guten Eigenschaften viel leichter eine Antwort geben. Dieses Phänomen erlebe ich wie gesagt relativ oft, Ziel ist es über den "negativen" Zugang zu den "positiven" Wünschen und Bedürfnissen zu kommen und dementsprechend kann es für ein Menschen ein anderer und ggf. auch leichterer Zugang sein um über Sexualität ins Gespräch zu kommen.
Aber kann es da nicht auch schnell passieren, dass ein "das will ich nicht" vom Partner als ein "das machst du falsch" verstanden wird? (daher mein Einwand mit dem Selbstbewusstsein)
 

Benutzer140332  (33)

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Verstehe was du meinst, aber geht es eben wirklich nur darum wenn man Änderungsbedarf sieht über Sexualität sich auszutauschen?
Nein, ganz bestimmt nicht, praktiziere ich selber auch nicht.
Ich und mein Partner haben aber auch keine Hemmschwelle bei dem Thema.
Aber ich käme jetzt nie auf die Idee, wenn es bei mir im Bett gut läuft, schlechten Sex zu praktizieren.
Kann es nicht auch sein, dass man ins Gespräch kommt und einfach mal aus einer anderen Blickrichtung sich austauscht und dadurch auf andere Dinge kommt die man sonst nicht besprechen würde?
Das kommt natürlich drauf an, wie man selber zu dem Thema steht. Es gibt bestimmt Paare, bei denen so eine Übung Sinn macht, den Sinn sehe ich aber bei Paaren nicht, die ein erfülltes Sexleben haben.
 

Benutzer150788 

Praxis für Sexualität
In dem Interview geht es ja letztendlich auch nicht schlechten Sex zu praktizieren , sondern eine provokante Intervention, es ist ein Aufhänger und den finde ich wirklich spannend.
 

Benutzer140332  (33)

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Ich bin immer noch nicht so begeistert, wie er die Damen darstellt. Empfinden wir den Sex wirklich als länger als Männer? Und wenn ja, wirklich so plakativ?
Also ich als Frau käme jetzt nicht auf die Idee, den Strandspaziergang als Vorspiel zu betrachten.:what::grin:

"Frauen lassen Sex meistens früher beginnen als Männer.
ZEITmagazin ONLINE: Frauen empfinden Sex subjektiv als länger als Männer?
Clement: Ja, sie sagen, das hat viel früher angefangen, schon als man etwa beschlossen hat, zum Strand zu gehen. Es gibt eine lustige Definition des Vorspiels: "Vorspiel ist alles seit dem letzten Geschlechtsverkehr." Den Frauen gefällt das, die Männer schlucken und denken "Oje!".
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
"Frauen lassen Sex meistens früher beginnen als Männer.
ZEITmagazin ONLINE: Frauen empfinden Sex subjektiv als länger als Männer?
Clement: Ja, sie sagen, das hat viel früher angefangen, schon als man etwa beschlossen hat, zum Strand zu gehen. Es gibt eine lustige Definition des Vorspiels: "Vorspiel ist alles seit dem letzten Geschlechtsverkehr." Den Frauen gefällt das, die Männer schlucken und denken "Oje!".
Um Gottes Willen. Der Absatz reicht mir als Beweis, den Zeit-Artikel gar nicht erst lesen zu müssen. :ratlos:
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Off-Topic:
Meine persönliche Meinung zu solchen Artikeln ist oft nicht die beste. Was ich in diesem Fall allerdings gut finde, ist dass er nicht von dem einen leuchtenden Königsweg für alle spricht, sondern individuelle/paarspezifische Unterschied betont. Das mit dem Strandspaziergang war vermutlich eher überspitzt gemeint, aber er behauptet ja auch nicht, dass das alle Frauen so sehen. :zwinker:
 

Benutzer140332  (33)

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Das mit dem Strandspaziergang war vermutlich eher überspitzt gemeint, aber er behauptet ja auch nicht, dass das alle Frauen so sehen. :zwinker:
Das nicht, aber irgendwie muss man ja zu so einer Aussage kommen. Und das würde mich halt interessieren, wie er darauf kommt. Für mich liegt der Gedanke nämlich sehr fern - was ja auch nicht viel bedeuten muss, ich habe ja generell eine sehr individuelle Ansichtsweise.:grin:
 

Benutzer150788 

Praxis für Sexualität
Aber vielleicht kann Teil des Vorspiels das Lustvolle gemeinsame Essen mit einem guten Wein sein ;-)
 

Benutzer150788 

Praxis für Sexualität
Ich denke es geht darum, das ein Vorspiel auch im nicht sexuellen Raum passieren kann und das finde ich einen gute und interessanten Ansatz. Eine eindeutige SMS an den Partner/in könnte sowas ja auch sein.
[DOUBLEPOST=1423062136,1423062098][/DOUBLEPOST]Schade wenn Sexualität nur auf AKT ausgelegt wird.
 

Benutzer140332  (33)

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Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich denke es geht darum, das ein Vorspiel auch im nicht sexuellen Raum passieren kann und das finde ich einen gute und interessanten Ansatz. Eine eindeutige SMS an den Partner/in könnte sowas ja auch sein.
[DOUBLEPOST=1423062136,1423062098][/DOUBLEPOST]Schade wenn Sexualität nur auf AKT ausgelegt wird.
mir ist klar,was du meinst,bin ja nicht doof.
ich finds dennoch albern.und btw soll auch leute geben,die gar kein vorspiel brauchen.^^

und ich möcht auch noch hinzufügen,dass ich Mrs. Brightside in allem zustimme.zb zähle ich natürlich nicht nicht-sexuelles zum sex,weils eben keiner ist!und mir kommt die dauer des sex ansich immer kürzer vor als länger-da fühlt sich idr eine stunde wie 10 min an.
[DOUBLEPOST=1423062456][/DOUBLEPOST]
Schade wenn Sexualität nur auf AKT ausgelegt wird.
wieso das denn bite?!also wenn ich sex hatte,meine ich damit den akt an sich.sonst würd ich nicht von sex reden,sondern eben von dem,was es war;spazieren,essen gehen,was auch immer.
 

Benutzer150788 

Praxis für Sexualität
Ja das Stimmt und trotzdem ist es doch auch so, das Lust nicht immer direkt und automatisch da ist und dementsprechend manchmal entstehen muss/kann und dieses findet meiner Meinung nach auch im "Nicht-sexuellen" Raum statt. Aber das ist ja bestimmt auch eine Ansichts- und Erfahrungssache.
 
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