Wie ein Schwamm...

Der Ersteller des Themas war schon sehr lange nicht mehr online.
D

Dreamerin

Gast
Ich habe ein Problem…

ich trinke ziemlich wenig… also meistens zwischen 700 ml und 1,3 Liter. Manchmal trink ich nicht einmal was, wenn ich Durst habe.

Grund:
Ich trinke und trinke und es kommt nichts raus. Ich habe mal Freitagvormittag 1,5 Liter getrunken. Wasser und Grünen Tee. Und ich konnte nicht wirklich aufs Klo gehen bis Nachmittag. Sowas macht mich wahnsinnig.

Ich komme mir vor wie ein Schwamm, der einfach alles aufsaugt. Wo geht das ganze Wasser hin?

Wenn ich täglich 2,5 Liter trinken würde, würde ich jeden Tag ein kg zunehmen.

Weiß nicht, ob das nicht ein Teufelskreis ist. Ich trinke wenig, um nicht zuzunehmen. Auf der anderen Seite bring ich kaum Gewicht weg, trotz wenig Essen. Weil ich mit dem wenigen Trinken das Abnehmen hemme?

Was kann ich tun?
 

darksilvergirl   (34)

Verbringt hier viel Zeit
soviel trinken dass dein körper nicht jedes bisschen wasser BRAUCHT sondern was über bleibt dass er ausscheiden kann? ;-)

denk dran, du schwitzt auch wasser aus, und das ist garnicht mal so wenig.
 
D

Dreamerin

Gast
Ja, aber ich hab heut Morgen schon 1 Liter getrunken.
Weil ich gestern Abend und heut Morgen einen Krampf im Bein hatte. Gestern im Oberschenkel links, heut in der Wade rechts.
Ohne den Krampf hätt ich übrigens total verpennt heut morgen *g
Und der gestern war mitten unterm Sex.
Also dacht ich mir, ich muss was trinken heut.

Egal... jetzt fühl ich mich jedenfalls wie eine dicke, fette Wasserbombe :geknickt:
 
B

Butterbrot

Gast
darksilvergirl schrieb:
soviel trinken dass dein körper nicht jedes bisschen wasser BRAUCHT sondern was über bleibt dass er ausscheiden kann? ;-)

denk dran, du schwitzt auch wasser aus, und das ist garnicht mal so wenig.

:jaa: genau

...ich trinke jeden tag um die 3 liter und ich muss öfters auf's klo!

dein körper muss sich zudem auch zuerst daran gewöhnen.
 

gohenx  

Verbringt hier viel Zeit
Das war bei mir auch mal so als noch recht wenig Wasser getrunken habe. Hab mir dann angewöhnt 2-4 Flaschen Wasser am Tag zu trinken und plötzlich konnte ich ständig rennen...
Der Körper verbraucht ja auch Wasser. Du schwitzt z.B. einiges wieder aus.
 
D

Dreamerin

Gast
Naja, früher hab ich immer an die 6 Flaschen getrunken (allerdings Cola light) und war in einer Tour aufm Häusl.
Aber jetzt gehts nimmer :frown:
 

Jericho   (37)

Verbringt hier viel Zeit
Dein Körper muss sich wirklich erst an die Wassermenge gewöhnen!

Um Deinen Körper zu entschlacken kannste auch mal Apfelessig-Tabletten zu Fir nehmen...ist nichts schlimmes und rein pflanzlich.
Die bekommste von Tetesept und sonstwas.
Da MUSST Du aber viel bei trinken....sonst enschlackt das nicht und damit kannst Du wirklich viel aufs Klo rennen um Wasser zu lassen...:zwinker:
 
D

Dreamerin

Gast
Hm...
ich hab die ersten 2 Augustwochen Urlaub.
in der ersten hab ich nix vor - da könnt ich doch mal "heilfasten". Nur das Glaubersalz lass ich weg, wegen der Pille.
Aber einfach nur viel trinken und nix essen, 4 Tage lang.

Und dann kann ich auch beruhigt in Urlaub *g
 

Jericho   (37)

Verbringt hier viel Zeit
Also die Apfelessig-Tabletten finde ich sehr gut...habe ich mal 4 Wochen lange gemacht und ich hab richtig gemerkt, dass ich nicht mehr so "aufgeschwemmt" war..:zwinker:

Aber eine Woche Heilfasten bringt nicht wirklich was...weil der Körper sich in der ersten Woche auf die neue Situation umstellt...!
 

Serenity  

Team-Alumni
Wundert dich das ernsthaft?

Der Körper braucht MINIMUM 1,5l Flüssigkeit am Tag.. Wenn du zu wenig trinkst, geht alles erst mal an die wichtigen Stellen - und Urin gehört nicht dazu. Auch wenns ab und an ganz nett wäre die Giftstoffe mal aus dem Körper zu kriegen :downunder Wenn du das noch weiter reduzierst, schwitzt du kaum noch, der Körper überhitzt und das kann im Krankenhaus enden.

Versuchs dir anzugewöhnen mehr zu trinken, momentan kann das der Körper noch kompensieren, wenn du älter wirst arbeitest du auf ein akutes Nierenversagen hin - die Vorstellung 3x die Woche zur Dialyse zu müssen, find ich immer sehr motivierend.. Cola und allgemein Coffein ist übrigens ganz schlecht, das entzieht dem Körper mehr Wasser als er zuführt (Coffein hemmt die Bildung ADH - sozusagen das "Anti-Pinkel-Hormon". Deswegen musst du dauernd auf die Toilette. Würde dieses Hormon komplett ausfallen, würdest du um die 20l Urin am Tag ausscheiden, nur, damit du mal eine Hausnummer hast was das ausmachen kann.. Das Hormon sorgt auch dafür, dass du alles was zu viel ist, ausscheidest.)


Such dir irgendwas, was schmeckt. Stell dir ne Flasche davon hin und sieh zu, dass das Glas immer voll ist. Wer täglich 3l trinkt, nimmt im Jahr automatisch 3,5kg ab, falls das motiviert :zwinker: Ich mag z.B. kein Mineralwasser, sondern trinke das ALDI Zeugs "Well & Active", ist nicht so süß..
 
D

Dreamerin

Gast
Nein, es wundert mich nicht.
Ich weiß, dass ich mir damit über Kurz oder Lang alles kaputt mache.

Aber es ist ein so doofes Gefühl, so aufgebläht zu sein.
Und es ist auch doof, zuzunehmen.
Nur deshalb trink ich so wenig.

Aber 1,5 Liter am Tag müsste ich schon schaffen. Erst mal.
Und dann steigern.

Es gibt auch Tage, wo ich einfach mehr trinken muss. Wo ich schwitz und Sport mache, da könnens dann in Ausnahmefällen an die 2,5 Liter werden :schuechte
 

Serenity  

Team-Alumni
Dreamerin schrieb:
Aber es ist ein so doofes Gefühl, so aufgebläht zu sein.
Und es ist auch doof, zuzunehmen.
Nur deshalb trink ich so wenig.
Andersrum wird ein Schuh draus: Du kannst nicht vernünftig abnehmen, wenn du zu wenig trinkst.. Und das aufgeblähte Gefühl wird sich legen, wenn der Körper erst mal "gelernt" hat, dass genug Wasser kommt - und er nicht jeden Tropfen krampfhaft festhalten muss..

Wenn du Angst um die Figur hast: trink Mineralwasser. 0 kcal, der Körper muss es unter Energieaufwand erst mal aufwärmen (es sei denn du trinkst die Brühe mit 37 °C :zwinker: ) und deine Nieren freuen sich. Ich muss mich auch immer zwingen, aber nach einigen schlaflosen Nächten aufgrund der Wärme und der Tatsache, dass der Körper einfach kein Wasser zum schwitzen übrig hat, achte ich mehr drauf.
 
D

Dreamerin

Gast
Schwitzen kann ich allerdings noch super.
Erst gestern war mein ganzes T-Shirt nass *wunder*

Aber trotzdem - 1,5 Liter Minimum!

Heut hab ich schon 500 ml Bonaqa-Sport getrunken (ca. 4 kcal auf 100 ml) und 500 ml Müller Molke+Saft+Vitamine. Ich glaub das passt.
Und ich werde bestimmt noch 300 ml Wasser trinken, solang ich in der Arbeit bin. Und daheim noch ein Glas vorm Schlafengehen oder so.

Es sei denn ich geh schwimmen. Da kann ich immer ganz oft pipi machen.
Und wenn ich Glück hab, geht mein (fauler) Freund heut mit mir schwimmen :grin: Wenn ich Pech hab, gehen wir Inlineskaten.
 
B

Butterbrot

Gast
@dreamerin: ich hab mir dass viel trinken vor 4 jahren angewöhnt. seit dann trinke ich bis zu 3 1.5 liter flaschen am tag. je nach hitze und wohlbefinden!

durch das trinken fühl ich mich richtig wohl und sobald ich eine stunde kein wasser zu mir nehmen kann, fühl ich mich total ausgetrocknet und mein maul klebt!

...serenity hat sonst alles sehr schön erklärt! :zwinker: also gib dir mühe und lass dein körper sich an das viele wasser gewöhnen!

prost :smile:
 
D

Dreamerin

Gast
Mach ich.

Ich hab nämlich gelesen, was man alles hat, wenn man zu wenig trinkt. Und einiges davon hab ich ja: Müdigkeit, Muskelkrämpfe usw.

Außerdem stand da wie gesagt, dass man nicht abnehmen kann, wenn man zu wenig trinkt. Das Beispiel mit dem Kachelofen war schon super.

Also trink ich heut in der Arbeit schon mal 1,5 Liter.

Hab auch vorhin pipi gemacht :smile: So viel kam wie gestern Abend *g

Gestern war ich nur einmal morgens, einmal abends und einmal vorm Schlafen pipi.
 
S

sunshine80

Gast
Kann mich Serenety nur anschließen.

Trinkst du immer weniger als Grenze...Körper gewöhnt sich daran. Trinkst du etwas mehr, mal einen Tag so und einen Tag so, dann speichert er sich das für schlechte Zeiten, weil er Angst hat, dass wieder eine Durststrecke kommt. (ist wie bei jojo-effekt mit dem essen).

Trinkst du konsequent jeden Tag 3 Liter wirst du nach ein paar Tagen merken, wie es auf Toilette wieder sprudelt. Dann weiss der Körper, er bekommt jeden Tag seine Ration. Aber du müsstest Wasser oder ungesüsste Früchte oder Kräutertees trinken. Trinkst du Cola, Kaffee oder grünen Tee, musst du im gleichen Zug auf die Menge, die gleiche Menge Wasser trinken, denn Koffein entzieht dem Körper wieder Flüssigkeit.

Entschlackungstage sind gut. Heilfasten habe ich auch schon gemacht. Vergiss zwischendurch aber die gemüsebrühe nicht, sonst kippste um. Dein Körper braucht Mineralien.

Was noch gut ist: Iss bis 12 Uhr Mittags auf Arbeit ne Halbe Wassermelone und trinke dazu ordentlich Wasser. Du wirst sehen, wie schnell dein Körper auf einmal entschlackt!!!

Ach ja, wer abnehmen will muss sooooo viel trinken, dass es wieder aus den Ohren rauskommt. Trinkst du weniger als 2 l kannst du es sowieso vergessen mit dem Abnehmen, weil der Körper die Giftstoffe und Schlacken usw nicht abtransportieren kann. Blut fliesst langsamer und Stoffwechsel schläft langsam ein. Wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert, nimmt man nicht ab.

Ich habe mal gelesen, man soll jede Stunde ein grosses Glas Wasser trinken. So kommst du automatisch auf deine Literzahl.

Ich habe ne Zeitlang normal gegessen aber am Tag ca. 5-6 liter Tee bzw. Wasser zu mir genommen. Ich habe so viel abgenommen in kürzester Zeit, das ist wirklich wahr.
 

mosquito  

(be)sticht mit Gefühl
Serenity schrieb:
. Cola und allgemein Coffein ist übrigens ganz schlecht, das entzieht dem Körper mehr Wasser als er zuführt (Coffein hemmt die Bildung ADH - sozusagen das "Anti-Pinkel-Hormon". Deswegen musst du dauernd auf die Toilette. Würde dieses Hormon komplett ausfallen, würdest du um die 20l Urin am Tag ausscheiden, nur, damit du mal eine Hausnummer hast was das ausmachen kann.. Das Hormon sorgt auch dafür, dass du alles was zu viel ist, ausscheidest.)

dazu hier:
Link wurde entfernt

Ist Kaffee ein „Flüssigkeitsräuber“?
12.01.2005

DGE-aktuell 01/2005 vom 12.01.2005

Die DGE klärt über die Bedeutung des Kaffees für den Flüssigkeitshaushalt auf

(dge) Nach jeder Tasse Kaffee solle auch ein Glas Wasser getrunken werden, da Kaffee „treibt“, so ein häufig gut gemeinter Rat. Aber stimmt es, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht und somit nicht zur Flüssigkeitszufuhr hinzuzählt? Nein, so die Antwort der DGE. Es schadet zwar nicht, zu einer Tasse Kaffee auch ein Glas Wasser zu trinken, notwendig ist es aber nicht. Für viele Menschen leistet Kaffee einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Gesamtwasserzufuhr. Es wird in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen - wie jedes andere Getränk auch, z. B. ein Glas Saft, eine Tasse Tee oder ein Glas Bier am Abend.


Richtig ist, dass im Kaffee enthaltenes Koffein einen harntreibenden Effekt hat. Sowohl die Menge des Koffeins als auch die Frequenz des Kaffeekonsums haben hierauf einen Einfluss. Der Effekt ist jedoch nur vorübergehend und bei regelmäßigem Kaffeekonsum weniger stark ausgeprägt, so dass sich der Flüssigkeitshaushalt innerhalb eines Tages wieder im Gleichgewicht befindet. Bei höheren Koffeinkonzentrationen führt die hohe Koffeinzufuhr neben der vermehrten Wasserausscheidung auch zu einer vermehrten Salz- und insbesondere Natriumausscheidung. Auch dieser Effekt wird regelmäßig durch Kompensationsmechanismen ausgeglichen.

Wegen seiner anregenden Wirkung auf Herz und Kreislauf sollte Kaffee nicht zum Durstlöschen verwendet werden, so die Empfehlung der DGE. Hier sind Mineral- und Trinkwasser und andere kalorienarme Getränke, wie Schorlen aus Fruchtsaft und Wasser sowie Früchte- und Kräutertees die bessere Alternative. Gegen den täglichen moderaten Genuss von bis zu 4 Tassen Kaffee mit 350 mg Koffein ist allerdings nichts einzuwenden.

Hintergrundinformation: Bei einmaligem Genuss weniger Tassen Kaffee reichen 24 Stunden aus, um die geringe harntreibende Wirkung des Koffeins innerhalb von 3 bis 7 Stunden durch Gegenregulationsmechanismen zu kompensieren. Kaffee beeinflusst den Flüssigkeitshaushalt deshalb mittelfristig allein durch die mit dem Getränk zugeführte Wassermenge.

Die Empfehlung, zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser zu trinken, beruhte u. a. auf der Fehlinterpretation der Ergebnisse einer Studie, in der die Gesamtwassermenge als alleiniges Maß für die Beurteilung der Flüssigkeitsversorgung herangezogen wurde:

Bei zwölf Freiwilligen, die seit fünf Tagen keinen Kaffee mehr getrunken hatten, führte der Konsum von sechs Tassen Kaffee am Versuchstag zur durchschnittlichen Abnahme des Körpergewichts von 0,7 kg und einem gleichzeitigen Anstieg des Urinvolumens und der Natriumausscheidung. Die Schlussfolgerung von Kaffee als Flüssigkeitsräuber beruht auf einem Irrtum, der die vorübergehende Abnahme des Körpergewichts und damit der Gesamtkörperwassermenge mit einer Verschlechterung der Flüssigkeitsversorgung gleichsetzte. Diese Abnahme stellt jedoch nicht zwangsläufig eine Verschlechterung der Flüssigkeitsversorgung dar. Ein Wasser- bzw. Flüssigkeitsmangel ist durch Faktoren, wie die Erhöhung der Urinkonzentration (Anzahl gelöster Teilchen, Osmolalität) und erhöhter Elektrolytausscheidung gekennzeichnet.

Wird Kaffee regelmäßig in konstanter Menge konsumiert, so besteht keine erhöhte Wasser- sowie Natriumausscheidung infolge der erhöhten Aktivität verschiedener Kompensationsmechanismen.

fand ich ganz interessant.

gruß
mosquito

sunshine80 schrieb:
Trinkst du konsequent jeden Tag 3 Liter wirst du nach ein paar Tagen merken, wie es auf Toilette wieder sprudelt. Dann weiss der Körper, er bekommt jeden Tag seine Ration. Aber du müsstest Wasser oder ungesüsste Früchte oder Kräutertees trinken. Trinkst du Cola, Kaffee oder grünen Tee, musst du im gleichen Zug auf die Menge, die gleiche Menge Wasser trinken, denn Koffein entzieht dem Körper wieder Flüssigkeit.

siehe oben, diese ansicht von kaffee als flüssigkeitsdieb gilt als überholt (fehlinterpretation studie).

Entschlackungstage sind gut. Heilfasten habe ich auch schon gemacht. Vergiss zwischendurch aber die gemüsebrühe nicht, sonst kippste um. Dein Körper braucht Mineralien.

Was noch gut ist: Iss bis 12 Uhr Mittags auf Arbeit ne Halbe Wassermelone und trinke dazu ordentlich Wasser. Du wirst sehen, wie schnell dein Körper auf einmal entschlackt!!!

Ach ja, wer abnehmen will muss sooooo viel trinken, dass es wieder aus den Ohren rauskommt. Trinkst du weniger als 2 l kannst du es sowieso vergessen mit dem Abnehmen, weil der Körper die Giftstoffe und Schlacken usw nicht abtransportieren kann. Blut fliesst langsamer und Stoffwechsel schläft langsam ein. Wenn der Stoffwechsel nicht richtig funktioniert, nimmt man nicht ab.

dazu hier: Link wurde entfernt
Als Maßnahme für die Gewichtsreduktion wird das Heilfasten nicht eingeordnet. Heilfasten kann aber ein Impuls für eine Änderung des Lebensstils sein. Die positiven Erfahrungen einer Heilfastenkur können zu einer gesundheitsbewussteren Lebensführung und einer Änderung der Ernährungsgewohnheiten führen. Eine Heilfastenkur kann jedoch eine medizinisch notwendige Therapie nicht ersetzen. Viele positive Wirkungen des Heilfastens sind wissenschaftlich kaum oder nur ungenügend belegt. Der in Zusammehang zum Heilfasten immer wieder genannte Begriff „Entschlacken“ ist wissenschaftlich nicht begründbar. In einem gesunden menschlichen Körper gibt es keine Ansammlung von Schlacken und Ablagerung von Stoffwechselprodukten. Nicht verwertbare Stoffe werden bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr über den Darm und die Nieren ausgeschieden.

viel wasser trinken ist nötig und gesund, auf jeden fall, da stimme ich zu. aber "entschlacken" ist unsinn, so oft man das auch hört.

Ich habe mal gelesen, man soll jede Stunde ein grosses Glas Wasser trinken. So kommst du automatisch auf deine Literzahl.

guter tip. will ja nicht nur nörgeln. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
S

sunshine80

Gast
@ mosquito

jetzt raube doch nicht die Illusionen :frown:
Bei mir hat es wunderbar geholfen. Durch dieses Entschlacken und nichts Essen beim Fasten (Habe übrigens Saft-/Wasser- und Teefasten gemacht), habe ich mich nach 2 Wochen körperlich so wohl gefühlt. Mein Körper hat alle Endorphine ausgeschüttet ;-) und nach dem Fasten habe ich die Ernährung umgestellt. Mein Körper hatte keinen Zwang mehr , Süssigkeiten zu essen, kein verlangen nach weissem Mehl... Der Körper hat nach dem Fasten die süchtigmachenden Stoffe ausgeschieden und das ist die Grundlage für eine Ernährungsumstellung. Hab auch viele Bücher darüber zu hause.
 

mosquito  

(be)sticht mit Gefühl
sunshine80 schrieb:
@ mosquito

jetzt raube doch nicht die Illusionen :frown:

doch. sorry. aber das wort entschlacken ist schon seit jahren auf meiner unwort-liste.

Bei mir hat es wunderbar geholfen. Durch dieses Entschlacken und nichts Essen beim Fasten (Habe übrigens Saft-/Wasser- und Teefasten gemacht), habe ich mich nach 2 Wochen körperlich so wohl gefühlt.

das ist schön für dich, dass dir das fasten gut tat.

Mein Körper hat alle Endorphine ausgeschüttet ;-)

Irrtum Nummer drei: Fasten entgiftet und entschlackt den Körper

„Das ist schlichter Unsinn“, meint der „Morning Doc“. „Im Körper gibt es keine Giftmülldeponie und Schlacken entstehen bei der Erzgewinnung“. Die Beseitigung von Stoffwechselresten übernehmen Leber, Nieren und der Darm. Und die funktionieren auch ohne Fasten. Während des Fastens entsteht ein unangenehmer Körpergeruch. Viele Fastenanhänger deuten das als Beweis für die Entschlackungstheorie. In Wahrheit aber produziert der Körper durch die gesteigerte Fettverbrennung eine große Menge an Ketosäuren. Zu ihnen gehört auch Betahydroxybuttersäure, eine Substanz, die gerne für Stinkbomben verwendet wird. Diese Fettstoffwechselprodukte sind also in Wirklichkeit für den unangenehmen Geruch verantwortlich. Doch Geruch ist nur eine mögliche Folge dieser Säuren. In schlimmen Fällen kann die Übersäuerung des Körpers schmerzhafte Gichtanfälle auslösen.

Irrtum Nummer vier: Fasten verleiht dem Körper mehr Energie

Fastende berichten oft von Euphorie und plötzlichen Energieschüben. Ursache ist eine verstärkte Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Serotonin. Allerdings ist das eine Stressreaktion auf das Hungern und damit alles andere als gesund. Nach einigen Fastentagen sinkt der Serotoninspiegel wieder und Niedergeschlagenheit und Depression können folgen.

desillusionierend, was?

und nach dem Fasten habe ich die Ernährung umgestellt.

DAS ist das wichtige. nach dem fasten weiter bewusst ernähren und nicht auf alte muster reinfallen, zu alten sünden zurückkehren. das dauerhafte gesunde ernähren ist das wichtige.

im text, den ich zitiert habe, gehts noch weiter:
Viele verbinden mit dem Fasten einen bewussten Verzicht auf den gewohnten Überfluss. Begreifen die Fastenzeit als gute Gelegenheit, eingefahrene Lebensgewohnheiten neu zu überdenken. Fasten kann deshalb auch der Start in ein Leben mit gesünderen Essgewohnheiten sein. Man muss sich dafür aber nicht quälen und auf Nahrung komplett verzichten. Essen Sie doch mal ganz bewusst viel Gemüse und Obst und schränken Sie den Genuss von Kaffee, Nikotin und Alkohol bewusst ein. Das funktioniert auch und ist mit Sicherheit gesünder.

link: http://www.aok.de/bund/morning_doc/fasten_irrtuemer.php?sid=

Mein Körper hatte keinen Zwang mehr , Süssigkeiten zu essen, kein verlangen nach weissem Mehl... Der Körper hat nach dem Fasten die süchtigmachenden Stoffe ausgeschieden und das ist die Grundlage für eine Ernährungsumstellung. Hab auch viele Bücher darüber zu hause.

gibt auch viele bescheuerte bücher. sorry. grad im bereich "wellness" und diäten ist enorm viel mist auf dem markt.

DU hast dich dafür entschieden, keine süßigkeiten mehr zu essen und deine ernährung umzustellen. weil du merktest, dass dir gesündere ernährung guttut. wunderbar.

mit "entschlacken" hat das nix zu tun. denn das gibts nicht. da kannste mir noch so viele bücher nennen, die übers entschlacken dozieren...

klar klingts plausibel und ist so schön bildhaft mit dem "abtransportieren von schlackenstoffen", nur ist es schlicht nicht so.

gegen fasten sag ich nichts. nur der von dir erzählte hintergrund des entschlackens ist inhaltlich falsch; wenn du weiter an verschlackte körper glauben willst, dann mach das. ;-)
 

Serenity  

Team-Alumni
@mosquito

Ich frag mich wie der Körper das ausgleichen will, wenn er nur Coffeinhaltiges bekommt.. Die Menge Wasser in der Cola/dem Kaffee kanns fast nicht sein, wenn er 3-7 Stunden braucht um das zu kompensieren - bis dahin ist das nämlich schon wieder raus.. Hmm..

Grad bei Alk wunderts mich, schließlich wurde mit dem Flüssigkeits-/Mineralienverlust immer der Kater am nächsten Morgen begründet - und jeder, der ab und an mal ein Bier trinkt, weiß, wie viel Zeit man auf der Toilette verbringt :zwinker:

Naja, gibt noch andere Gründe gegen Cola (Phosphorsäure) und gegen Alk sowieso..
 
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