Wie definiert ihr Musikgeschmack?

Benutzer123446 

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Generell finde ich das Thema total interessant, grade weil das bei mir innerfamiliär für große Irritation gesorgt hat, häufig :grin: Ich komm aus einer stark "klassisch" geprägten Familie, mein Bruder hört ab und an wohl auch Klassik aber ansonsten zählt er für mich zu den indifferenten "Was im Radio kommt"-Menschen. Ich hab mich ab Pubertät wohl doch recht ausprobiert und bin im Bereich Rock/Punk/Metal/Oldies zu finden, manchmal als Remineszenz an meine Vergangenheit auch Dark Wave und Ähnliches. Es gibt aber auch immer wieder Songs und Künstler aus anderen Genres die mir gefallen, oder auch Bands die irgendwie hervorstechen, die aber absolut niemand mir zuordnen würde (z.B. "Krawall und Remmidemmi", "Dickes B").

Aber das wurde hier ja schon wunderschön gesagt: Auch für mich muss Musik etwas in mir berühren. Musik kann mich zum Heulen und zum Lachen bringen, ich reagiere da wahnsinnig stark drauf, aber im Zweifelsfall auch wahnsinnig gestresst und genervt (meist von HipHop und Elektrokrams, wenn es nicht ausm Gothic-Bereich kommt).
Ich erinnere mich auch sehr lange an Lieder, die kommen mir manchmal einfach in den Sinn, und das ist ganz nervig wenn es anstrengende Lieder sind. Manchmal hab ich auch in meinen Träumen Backgroundmusik, die mich den ganzen Tag begleitet.

Ich finde es sehr... keine Ahnung, albern oder so, wenn mir Leute dann erzählen, dass mein Musikgeschmack "schlecht" ist. Weil ich zum Beispiel mit so Progressive-Kram überhaupt nichts anfangen kann. Ich mag oft simple Sachen, amüsier mich dann auch über mich selbst, aber darin fühle ich mich eben wohl.

Für mich ist ein Song / Künstler gut, wenn sich nicht jedes Lied gleich anhört, und der Künstler es schafft, durch verschiedene Stile in verschiedenen Liedern die Bandbreite seines Könnens darzustellen.
Das geht mir zum Beispiel nicht so. Ich liebe z.B. Rhapsody (den alten Kram!!!) und Manowar. :grin: Vermutlich machen die objektiv keine gute Musik, es ist immer gleich, die Texte sind grauenvoll, aber sie machen schrecklich famose Laune. Bad Religion klingt auch fast immer gleich, aber die mag ich auch :smile:

Und ich bin immer wieder irritiert, wie viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern das Radio hören erlauben (oder wie viele während der Arbeitszeit auf PL surfen können :eek: ) vom Malerbetrieb bis zum Büro des Rechtspflegers. Aus eigener Erfahrung und durch Beobachtung anderer sehe ich eine Minderung der Konzentration und damit der Arbeitsleistung, so kann ich es eigentlich auch verstehen, dass alle meine Arbeitgeber bisher (egal ob in Jobs mit körperlicher oder geistiger Arbeit) das Radiohören untersagten. Immer wieder erstaunt es mich, dass es bei so vielen anders ist.
Ich kenn das von mir, wenn ich mal was Körperliches arbeiten muss... ob das jetzt aufräumen oder putzen oder sowas ist, oder auch mal was Geistiges wie z.B. einen Vortrag vorbereiten, dass mir Musik beim Konzentrieren hilft. Manchmal auch nicht, dann schalte ich ab, aber grade in den Aufräumphasen (ich meine jetzt wirklich auf der Arbeit!) tut mir das total gut und pusht mich auch.
 

Benutzer122299 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:



Und ich bin immer wieder irritiert, wie viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern das Radio hören erlauben (oder wie viele während der Arbeitszeit auf PL surfen können :eek: ) vom Malerbetrieb bis zum Büro des Rechtspflegers. Aus eigener Erfahrung und durch Beobachtung anderer sehe ich eine Minderung der Konzentration und damit der Arbeitsleistung, so kann ich es eigentlich auch verstehen, dass alle meine Arbeitgeber bisher (egal ob in Jobs mit körperlicher oder geistiger Arbeit) das Radiohören untersagten. Immer wieder erstaunt es mich, dass es bei so vielen anders ist.

Ach ja? soweit ich weiß, gibt es sogar Belegedafür, dass die Konzentration besser ist, wenn ein gewisser Hintergrund"Lärm" herrscht. Bei mir ist das auch so, ich kann man mich besser konzentrieren, wenn Musik läuft (wenn sie gut ist, noch besser). Besonders beim Autofahren fällt mir das auf.
Und grade bei körperlicher Arbeit verstehe ich nicht, wie Musik die Konzentration mindern soll...
 

Benutzer133456  (49)

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Es gibt auch Ausreisser, die man an irgendwas festmacht.
Im Gym hoert ich neulich "Coming Home" von Dharma Protocol, featuring Boy George; so Zeug laesst mich normalerweise kalt, aber seit ich weiss, ich ziehe nach Schweden, und dort wartet ein Lincoln auf mich, beruehrte mich das tief. Schweden und Lincolns sind mein Zuhause.
Und schon hat's einen Ehrenplatz bei mir.

 
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