Wett-Verdacht:Schweinsteiger möglicherweise verwickelt

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Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger von Fußball-Rekordmeister Bayern München soll nach Informationen der Münchner «tz» in den Wettskandal verwickelt sein. Zudem sind noch die Akteure Paul Agostino und Quido Lanzaat von Zweitligist 1860 München vom Boulevard-Blatt ins Spiel gebracht worden.

Die drei Profis sollen von der Staatsanwaltschaft München I als «Beschuldigte» geführt werden. Sie sollen sehr hohe Wetteinsätze auf möglicherweise manipulierte Fußballspiele platziert haben. Die drei wurden angeblich bereits von der Polizei verhört. Ein Wettpate hatte die Fußballer gegenüber der Staatsanwaltschaft München I schwer belastet.

Die «tz» schreibt weiter, dass Schweinsteiger am Donnerstag beim Training des FC Bayern fehlte. Er meldete sich wegen Grippe ab, * so heißt es offiziell. Auch Lanzaat stand gestern nachmittag nicht auf dem Platz, fehlte ebenfalls beim Training.

Auf Anfrage der Netzeitung am Mittwoch teilte die Bayern-Pressesprecher Markus Hörwick noch mit, «das ist für uns kein Thema, dazu äußern wir uns nicht».

Quelle: Netzeitung.de
 

Benutzer7754  (37)

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Tz, Schmierblatt hoch Zehn.

tz" München belastete Schweinsteiger sowie zwei
"Löwen"-Profis - Dementis folgten umgehend -
16.03.2006 19:42
Bayern sprechen von "Millionenklage"

Große Aufregung um einen Bericht der Münchener
"tz". Sowohl der FC Bayern als auch der DFB nehmen
den im Zusammenhang mit dem neuen Wettskandal genannten
Nationalspieler Bastian Schweinsteiger massiv in Schutz. Auch
der ebenfalls genannte Quido Lanzaat (1860 München) setzt sich
zur Wehr.

Gegenüber dem "Tagesspiegel" sagte Bayern-Manager
Uli Hoeneß: "Wir haben sofort einen Anwalt
eingeschaltet. Wenn es wahr ist, was wir gehört haben, dann
läuft das auf eine Millionenklage gegen die tz hinaus."
Schweinsteiger habe dem FC Bayern erklärt, er "habe nie
in seinem Leben auch nur einen Euro auf ein Spiel
gesetzt".
In einem persönlichen Gespräch mit den
Bayern-Verantwortlichen habe der 21-Jährige versichert, dass
"die aufgestellten Behauptungen absolut frei erfunden
sind." Der deutsche Rekordmeister betonte ferner, dass
der Spieler weder von der Polizei noch von der
Staatsanwaltschaft München verhört worden sei. Auch gebe es
keine Erkenntnis, dass Schweinsteiger an angeblichen
Wettmanipulationen beteiligt gewesen sei.
Auch der geschäftsführende DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger
nahm Schweinsteiger in Schutz. Von Seiten des DFB ist von
"unverantwortlichen Medien-Spekulationen" die Rede.
Der DFB sichere seinen Nationalspielern angesichts der
jüngsten Entwicklung jegliche juristische Unterstützung zu,
um sie vor derartigen haltlosen Vorwürfen zu schützen.
Zwanziger: "Ich halte es für einen primitiven Vorgang,
wenn durch effekthascherische Berichterstattung in der
Öffentlichkeit stehende Sportler in Misskredit gebracht
werden. Der DFB wird alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen,
die gegen solche Vorgehensweisen eingeleitet werden können.
Wir bagatellisieren nichts, wenn Fakten da sind. So lange
dies aber nicht der Fall ist, müssen wir unsere Spieler und
damit auch unseren Sport mit allem Nachdruck schützen."
Auch Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhof zeigte sich
empört: "Ich finde es unverantwortlich, wenn auf Grund
von Spekulationen praktisch Rufmord an unseren
Nationalspielern betrieben wird."
Auch der in dem Bericht neben seinem Mannschaftskollegen Paul
Agostino genannte Quido Lanzaat setzt sich zur Wehr und behält
sich rechtliche Schritte vor: "Ich habe damit nichts zu
tun. Das habe ich auch meinem Verein gesagt. Ich habe in der
Vergangenheit nicht auf Spiele meines Vereins gesetzt und
werde das auch in Zukunft nicht machen." Von der
Staatsanwaltschaft habe er nichts gehört, sagte er gegenüber
dem "Tagesspiegel" weiter und nahm auch seinen
Teamkollegen Paul Agostino in Schutz: "Bei mir ist das
nur ein Gerücht, und ich gehe davon aus, dass das auch bei
Paul Agostino ein Gerücht ist. Die Leute, die Beweise haben,
sollen sich melden, dann weiß ich, wie mein Name dahin
kommt."
Laut der "tz" sollen Nationalspieler Bastian
Schweinsteiger sowie Quido Lanzaat und Paul Agostino in den
neuen Wettskandal verwickelt sein. Die drei Spieler würden
laut dem Blatt von der Staatsanwaltschaft München I als
"Beschuldigte" geführt und sollen bereits verhört
worden sein. Ein "Wettpate" habe sie massiv
belastet. Genau von der Münchener Staatsanwaltschaft I kam
jedoch umgehend ein Dementi.
"Die Staatsanwaltschaft hat keine Personen vernommen.
Wir werten derzeit Informationen aus. Wir reden nicht über
Namen", sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler der dpa.
"Es gibt noch keine Beschuldigten und auch noch keine
Namen von Verdächtigen", so Winkler weiter.

www.kicker.de
 
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