"Wert" von Sexualität

Benutzer11128 

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Könnte es sein, dass ihr das Thema Sex etwas "zer"-philosophiert ?

Sex ist ein natürliches Grundbedürfnis, wie Essen, Trinken und Schlafen.
Nur dass es mit einem gesellschaftlich geprägtem Moralverständnis verknüpft ist.

Das unter einen Hut zu bringen ist ureigenste Sache jedes Individuums. Deswegen gibt es auchg kein objektives gut-schlecht oder besser-schlechter.

Jeder muss mit seiner subjektiven Grundhaltung seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden.

So einfach - oder besser so schwer - ist das.

Und bitte eines nicht vergessen: Die subjektive Grundhaltung ist nichts, was statisch ist. Sie ändert sich im Laufe des Lebens andauernd. In die eine oder andere Richtung.
 

Benutzer50618 

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@Waschbär

Die eigentliche frage hat nichts mit philosophieren zu tun, aber teilweise ist man vom Thema abgewichen da hast du schon recht.
 

Benutzer29817 

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Nun, da wäre dann evolutionsbedingt der Fortpfalnzungstrieb, schaut man sich aber mal im Tierreich um, dann treibens doch zum Beispiel die Bonobos wie wild um auch ihre sozialen Kontakte zu pflegen.

Damit bilden die Bonobos aber eine Ausnahme im Tierreich. Sehr wenige Tierarten haben Sex als sozialen Kontakt, bei dem Großteil bleibt doch einfach nur die Fortpflanzung als Zweck. Gorillas zum Beispiel, die dem Mensch gentechnisch am ähnlichsten sind, haben Sex nur zur Fortpflanzung und die Weibchen leben mehr oder weniger monogam.

Ich glaube nicht, dass der SEx in einer Beziehung einen anderen Stellenwert hat als zu Singlezeiten bei ONS. Ich unterstelle einem Großteil der Leute, die viele ONS haben, dass ihre Beziehungen in erster Linie auf Äußerlichkeiten und Sex basieren und nicht auf Gefühlen und Zusammengehörigkeitsgefühl. Dadurch lässt sich das viele Fremdgehen erklären, weil einfach jemand anderer daherkommt, der eben besser aussieht oder mehr im Bett verspricht. In wenigen Fällen entwickelt sich dann eine so enge Beziehung, dass man dem Partner zuliebe darauf verzichtet, mit anderen Sex zu haben, obwohl man das insgeheim gerne hätte.
Also hat Sex bei unterschiedlichen Menschen einen unterschiedlichen Stellenwert. Beziehungsmenschen sehen SEx als etwas sehr Intimes an, das sie nicht mit jedem teilen wollen. Meistens haben kleinere Probleme im Bett auch nicht so starke Auswirkungen wie bei Menschen, denen es hauptsächlich um Sex geht. Wenn ich einen Menschen liebe, dann kann ich auch mal darüber hinwegsehen, wenn er grad mal keinen SEx will oder nicht kommt oder lieber kuscheln will. Basiert aber die gesamte Beziehung auf Sex zerbricht an einem kleinen Problem im Bett auch oft die gesamte Beziehung, weil man auf einmal feststellt, dass man sonst eigentlich nicht viele Gemeinsamkeiten hat.
 

Benutzer16351 

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Könnte es sein, dass ihr das Thema Sex etwas "zer"-philosophiert ?

Sex ist ein natürliches Grundbedürfnis, wie Essen, Trinken und Schlafen.
Nur dass es mit einem gesellschaftlich geprägtem Moralverständnis verknüpft ist.

Das unter einen Hut zu bringen ist ureigenste Sache jedes Individuums. Deswegen gibt es auchg kein objektives gut-schlecht oder besser-schlechter.

Jeder muss mit seiner subjektiven Grundhaltung seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden.

So einfach - oder besser so schwer - ist das.

Und bitte eines nicht vergessen: Die subjektive Grundhaltung ist nichts, was statisch ist. Sie ändert sich im Laufe des Lebens andauernd. In die eine oder andere Richtung.


Es geht ja uch nciht um gut oder schlecht, richtig oder falsch, oder dass hier jemandem ein bedürfnis abgesprochen wird. Es geht um die Ausgangsfrage, wie/ob der Widerspruch erklärt werden kann.
 

Benutzer50618 

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Meistens haben kleinere Probleme im Bett auch nicht so starke Auswirkungen wie bei Menschen, denen es hauptsächlich um Sex geht. Wenn ich einen Menschen liebe, dann kann ich auch mal darüber hinwegsehen, wenn er grad mal keinen SEx will oder nicht kommt oder lieber kuscheln will. Basiert aber die gesamte Beziehung zerbricht an einem kleinen Problem im Bett auch oft die gesamte Beziehung, weil man auf einmal feststellt, dass man sonst eigentlich nicht viele Gemeinsamkeiten hat.

DITO
 

Benutzer50540 

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Ich glaube nicht, dass der SEx in einer Beziehung einen anderen Stellenwert hat als zu Singlezeiten bei ONS. Ich unterstelle einem Großteil der Leute, die viele ONS haben, dass ihre Beziehungen in erster Linie auf Äußerlichkeiten und Sex basieren und nicht auf Gefühlen und Zusammengehörigkeitsgefühl. Dadurch lässt sich das viele Fremdgehen erklären, weil einfach jemand anderer daherkommt, der eben besser aussieht oder mehr im Bett verspricht. In wenigen Fällen entwickelt sich dann eine so enge Beziehung, dass man dem Partner zuliebe darauf verzichtet, mit anderen Sex zu haben, obwohl man das insgeheim gerne hätte.
Also hat Sex bei unterschiedlichen Menschen einen unterschiedlichen Stellenwert. Beziehungsmenschen sehen SEx als etwas sehr Intimes an, das sie nicht mit jedem teilen wollen. Meistens haben kleinere Probleme im Bett auch nicht so starke Auswirkungen wie bei Menschen, denen es hauptsächlich um Sex geht. Wenn ich einen Menschen liebe, dann kann ich auch mal darüber hinwegsehen, wenn er grad mal keinen SEx will oder nicht kommt oder lieber kuscheln will. Basiert aber die gesamte Beziehung zerbricht an einem kleinen Problem im Bett auch oft die gesamte Beziehung, weil man auf einmal feststellt, dass man sonst eigentlich nicht viele Gemeinsamkeiten hat.

Dem ist nicht mehr viel anzufügen. Treffend auf den Punkt gebracht.

Travis :bandit_alt:
 

Benutzer49382 

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du hast vollkommen recht, ich finde das auch absolut paradox, daher erlaubern wir uns in unserer Beziehung auch sexuelle Kontakte zu anderen.
 

Benutzer16351 

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du hast vollkommen recht, ich finde das auch absolut paradox, daher erlaubern wir uns in unserer Beziehung auch sexuelle Kontakte zu anderen.

Ja, ausschließlich das kann doch die Lösung sein, wenn man nicht völlig schizophren mit seiner Intimität bzw. Sexualität umgeht.

Finde ich, auch wenn es meinen Bedürfnisses diametral entgegensteht, absolut in Ordnung.
 

Benutzer11128 

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Ja, ausschließlich das kann doch die Lösung sein, wenn man nicht völlig schizophren mit seiner Intimität bzw. Sexualität umgeht.

Finde ich, auch wenn es meinen Bedürfnisses diametral entgegensteht, absolut in Ordnung.

Nein,
weil es nicht nur um deine Bedürfnisse und deren "moralischer" Auslegung geht, sondern auch um die deines Partners.
(Ansonsten wäre es keine Partnerschaft ....)
Wenn das übereinstimmt, dann gut. Wenn nicht, dann hat man ein Problem. Und dann reduziert sich alles auf die Frage, was einem wichtiger ist. Interessensabwägung.
Und ein großes Stück gesellschaftlich-soziologischer Beeinflussung ist auch dabei.
Der Mensch ist komplexer, als die Summe seiner Einzelheiten.
Oder wenn ich mal etwas "platt" sein darf:
Erzähle das mal deinen Eltern ...

Und zur Ausgangsfrage:
Die Einstellungen ändern sich im Leben.
Manchmal empfindet man momentan das, was man in einer anderen Lebenssituation nicht mehr empfindet. Nichts bleibt gleich.
 

Benutzer16351 

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Und zur Ausgangsfrage:
Die Einstellungen ändern sich im Leben.
Manchmal empfindet man momentan das, was man in einer anderen Lebenssituation nicht mehr empfindet. Nichts bleibt gleich.

Es ist aber keine Änderung im Sinne von Erkenntnis oder Verbesserung. Sind die Leute Single - Zack, ONS. Und selbst in der Beziehung bewertet ja niemand von denen seine vergangenen ONS nach den Beziehungsmaßstäben. Da müssten sich die Leute nach deiner Ansicht ja plötzlich vor ihrer Vergangenheit ekeln bzw. diese moralisch zumindest anders werten.
Die Frage ist, weshalb Wert auf Treue bzw. monogame Intimität gelegt wird, wenn Intimität vorher keinen partnerschaftlichen Bezug hatte bzw. haben musste und auch jetzt nicht haben muss. Dann ist es doch nur tumbe Besitzgier und die Menschen wissen eigentlich selbst nicht, weshalb sie eifersüchtig sind, wenn der Partner daran denkt, mit jemand anders in die Kiste zu springen. Es müsste der rein aus Gründen der Triebhaftigkeit praktizierte Sex auch innerhalb der Beziehung völlig bedeutungslos sein.
Der Widerspruch löst sich für mich nicht.

Kurzbeispiel:

Eine Frau und ein Mann haben folgende Einstellung zu Sex:

- abstürze auf Party sind normal, Knutschen, Fummeln, danach in die Kiste.
Beide wollen ihre Sexualität FREIZÜGIG ausleben, haben Spaß daran. Es ist schließlich nur Sex, und nichts Verbotenes. Schließlich leben wir ja nicht im 18. Jh und lassen uns alle von unserer Mami nix mehr sagen, wir wollen schließlich nur Spaß haben und sind erwachsen. Wenn es passiert, passierts! Schließlich ist es NUR Sex und Sex ist geil - jeder sollte ohne dafür irgendwie komisch angeguckt zu werden mit jedem, den er attraktiv findet, in die Kiste springen dürfen. Da sinsd keien großen Gefühle im Spiel, es ist nur Sex.

Das ist die Ausgangsbasis.

Jetzt sind die beiden in einer Beziehung. Wenn der andere Fremdgeht, und sei es nur aus der oben beschriebenen Geilheit, wäre das der Super-GAU, der völlige Vertrauensbruch, die Basis ist weg.

Und ich frage mich: Warum??? Warum hat die Intimität des anderen für die Einzelpersonen dann plötzlich diesen Stellenwert, wenn es doch eigentlich nur Sex, nur Spaß ohne Gefühle ist, wenn man das trennen kann?

Warum knüpft man an etwas, was eigentlich nur nette Spielerei ist, den Fortbestand einer Beziehung? Es ist doch nur Sex, etwas was Spaß macht und man mit attraktiven Personen hat, was NICHT AN GEFÜHLE, AN ZWEISAMKEIT GEBUNDEN SEIN MUSS.

Das liegt nicht daran, dass die Einstellung der Personen sich ändert! Wenn du sie in der Beziehung fragst, ob ONS für sie in Betracht kommen, setzen die ein Grinsen auf und sagen: "Na klar, ist doch nur Sex, aber ich bin gerade in einer Beziehung."

Völlig absurd. VÖLLIG absurd!
 

Benutzer11128 

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Es ist aber keine Änderung im Sinne von Erkenntnis oder Verbesserung. Sind die Leute Single - Zack, ONS. Und selbst in der Beziehung bewertet ja niemand von denen seine vergangenen ONS nach den Beziehungsmaßstäben. Da müssten sich die Leute nach deiner Ansicht ja plötzlich vor ihrer Vergangenheit ekeln bzw. diese moralisch zumindest anders werten.

Nein, es verschieben sich nur die Wertigkeiten und die Umstände.

Bei ONS/Zweck- oder Fickbeziehungen stellt sich ja nur immer die Frage, ob man sie ausschließlich als solche gewollt oder so bekommen hat, obwohl man etwas anderes gewollt hat. Will meinen, dass das von Fall zu Fall verschieden ist.

Die Frage ist einfach zu individuell, als dass man sie "allgemeingültig" beantworten könnte.

Für mich ist Sex ohne Verpflichtungen geil.
Sex in einer Beziehung ist - für mich persönlich - aber das Schönste, was es diesbezüglich für mich gibt.

Für andere Menschen ist das nicht der Fall. Je nach dem, in welcher Situation sie sich befinden.
 

Benutzer32057 

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Die Frage ist, weshalb Wert auf Treue bzw. monogame Intimität gelegt wird, wenn Intimität vorher keinen partnerschaftlichen Bezug hatte bzw. haben musste und auch jetzt nicht haben muss. Dann ist es doch nur tumbe Besitzgier und die Menschen wissen eigentlich selbst nicht, weshalb sie eifersüchtig sind, wenn der Partner daran denkt, mit jemand anders in die Kiste zu springen.
Ja, klingt sehr logisch.
Aber ich würde die Besitzgier eher als Angst beschreiben, dass der Partner wieder "Spaß" an dem vorherigen freien Leben entwickelt. Somit verfliegt sämtliche intimität in einer Partnerschaft-und da hat doch die Partnerschaft an sich keinen Sinn mehr. Nur warum wir so auf "Parnterschaft" aus sind und uns unter diesem Vorwand die Freiheit rauben....ich habe keine Ahnung.

Gr33tz
Tafkadasom2k5
 

Benutzer32057 

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Inkonsequent :smile: Heute Todesstrafe, morgen nicht. Werte benötigen Konstanz, um solche zu sein.

Ohgott, stell dir das mal tatsächlich vor.
Werte sind subjektiv und von Charakter und Situation abhängig. Und doch sind sie deine Werte, nach denen du lebst.

Wenn Werte konstant wären...mh..dann würde ja nie jemand was dazulernen?
 
B

Benutzer

Gast
ich hab mal keins der kommentare gelesen und hoffe nichts zu wiederholen..

ich seh das genauso:
-konsistenz in der bewertung bedeutet:
sex ohne gefühle: ok => sex mit gefühlen hat nicht so hohen mehrwert; weinig bedeutungsvoll sex ohne gefühle: nicht ok => sex hoher stellenwert/mehrwert und bedeutungsvoller;

austrixen kan man andere aber nicht sich selbst :zwinker:
 

Benutzer29817 

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Aber es ist doch nun mal oft so, dass Leute mit ausschweifendem Sexleben meistens auch wenig enge Beziehungen führen. Die können dann auch wirklich Sex von emotionalen Bedürfnissen trennen, haben ihre Freundschaften, wo Gefühle ausgelebt werden, und haben eben Sex. Es gibt meiner Meinung nach wenige, die ONS und Sex als A und O ansehen. Vielmehr ist es doch oft so, dass man auf der Suche ist, jemanden kennenlernt, Sex hat und dann draufkommt, dass man doch nicht zusammenpasst. Also im Prinzip ohnehin auf der Suche nach einer Beziehung ist, und die ONS unterwegs einfach "passieren". Ist dann keine Lebenseinstellung, sondern einfach etwas, was auf dem Weg zur Beziehung, die man eigentlich von Anfang an will, vorkommt. Oder man ist verknallt in jemanden, hat ne Sexbeziehung aber die Hoffnung auf mehr, aber der andere blockt ab. Diese beiden Situationen lassen sich meiner Meinung nach überhaupt nicht vergleichen mit Leuten, die einfach zum Spaß und für den Kick jedes WOchenende losziehen und jemanden aufreißen wollen.
 

Benutzer11128 

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Inkonsequent :smile: Heute Todesstrafe, morgen nicht. Werte benötigen Konstanz, um solche zu sein.

Käse, jetzt redest du richtig Käse.

Schon mal etwas von Entwicklung gehört ?

Sonst hätten wir heute noch die Strafbewehrung der Homosexualität, das Kranzgeld und den alten § 218 StGB

Und du würdest noch in einer Höhle hausen und deine Frau an den Haaren hinterher schleifen ...

Bisher war diese Diskussion ja sehr rational und sachlich, aber wenn es in diese Bahnen gleitet ... *ugaugauga* :kopfschue
 

Benutzer16351 

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Käse, jetzt redest du richtig Käse.

Schon mal etwas von Entwicklung gehört ?

Sonst hätten wir heute noch die Strafbewehrung der Homosexualität, das Kranzgeld und den alten § 218 StGB

Und du würdest noch in einer Höhle hausen und deine Frau an den Haaren hinterher schleifen ...

Bisher war diese Diskussion ja sehr rational und sachlich, aber wenn es in diese Bahnen gleitet ... *ugaugauga* :kopfschue

Wir sprechen ja nicht von gesellschaftlichen Werten. Diese verändern sich unabhängig vom individuellen Menschenleben, sind Produkt von unzähligen Faktoren.
Gesellschaftliche Zwänge etc. sollen vollständig aussen vor bleiben.

Ich spreche denjenigen, die sich auf die paradoxe Art und Weise verhalten, wie ich sie versucht habe zu beschreiben, nur jegliche Wertbildung hinsichtlich partnerschaftlicher Sexualität ab, da sie eben nicht aufgrund eines WERTES auf Treue pochen. Für diese Menschen hat sich hinsichtlich der Bewertung der eigenen Sexualität NICHTS geändert. ONS wären immer noch ok, weil es nur Sex ist. Somit scheidet auch eine Projektion auf den Partner zur Bildung einer wertbehafteten zwischenmenschlichen Intimität aus. Es ist immer noch Sex, auch wenn er intensiver erlebt wird, wenn er mit Liebe verbunden ist.
Der Widerspruch wird nicht gelöst.

Wo KEIN Wert ist, kann sich kein Wert ändern. Wenn ein Wert NEU gebildet wird, müsste der ONS, die Fickbeziehung dauerhaft abgelehnt werden. Alles andere ist krank, oder vom Trieb überschattet.

Und wenn du mir sagst, dass ein Wert sich mit eingehen einer Partnerschaft ändert, nach der Partnerschaft wieder zurückschlägt und in einer neuen Partnerschaft wieder umspringt, sage ich:

Das ist kein Wert, das ist eine Laune. Man richtete seine Ansichten nach sineen Bedürfnissen aus.

Werte benötigen Konstanz, um solche zu sein. Wenn die Verfssung alle zwei Wochen geändert würde, wären da Werte vorhanden?
 

Benutzer11128 

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Wir sprechen ja nicht von gesellschaftlichen Werten. Diese verändern sich unabhängig vom individuellen Menschenleben, sind Produkt von unzähligen Faktoren.
Gesellschaftliche Zwänge etc. sollen vollständig aussen vor bleiben.

Das geht eben genau gar nicht, weil der Mensch eben ein Produkt seiner individuellen Prägung und der Prägung durch die Gesellschaft (in der er sich befindet) ist.

Wo KEIN Wert ist, kann sich kein Wert ändern. Wenn ein Wert NEU gebildet wird, müsste der ONS, die Fickbeziehung dauerhaft abgelehnt werden. Alles andere ist krank.

Abgesehen davon, dass ich es nicht gerade toll finde, dass du alles, was nicht deiner Meinung entspricht, als "krank" bezeichnest ....

RÜCKWIRKEND hat man immer eine andere Sicht der Dinge.
In der Situation nicht.
Alles andere ist Hellseherei.

Versuche es mal mehr mit Logik und Erfahrung, als mit einer momentan statischen Präferenz.

Waschbär out.
 

Benutzer29817 

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Good'n'Evil schrieb:
Es ist immer noch Sex, auch wenn er intensiver erlebt wird, wenn er mit Liebe verbunden ist.
Gibst du dir damit nicht gleichzeitig selbst eine Antwort? Der Sex wird intensiver erlebt, weil man den Menschen liebt, mit dem man ihn praktiziert. Und für diesen Menschen, für diese Liebe und genau diesen Sex verzichtet man eben auf anderen Sex mit anderen Menschen, damit man diese eine Person udn den dadurch einzigartigen Sex nicht verliert. Fremdzwänge werden zu Selbstzwängen umgewandelt, ist ein immer wiederkehrendes Prinzip der Sozialisierung.
 
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