Werdet ihr Widerspruch gegen Abbildung eures Hauses bei Google Street View einlegen?

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Benutzer56624  (32)

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Google wird schon dieses Jahr mit Street View in Deutschland beginnen. Dann wird die Straßenansicht jeder Straße in den 20 größten Städten Deutschlands im Internet frei einsehbar sein. Also wird im Prinzip jedes Haus zu erkennen sein. Gesichter von abgebildeten Menschen sollen unkenntlich gemacht werden. Häuser werden nur dann vernebelt, wenn deren Bewohner ausdrücklich Widerspruch dagegen eingelegt haben, und zwar innerhalb von 4 Wochen ab jetzt.
Wenn ihr das nicht tut, kann auch euer Haus bei Street View gezeigt werden.

Werdet ihr innerhalb der nächsten 4 Wochen Widerspruch gegen die Abbildung eures Hauses bei Street View einlegen?
Google startet "Street View" in Deutschland bis Jahresende | tagesschau.de
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
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Würde ich, wenn ich in einer der Städte wohnen würde.

Wobei ich es für eine Frechheit halte, dass es sich um eine kommerziell motivierte Aktion eines privaten Unternehmens handelt und nicht das Unternehmen, sondern die Bewohner, unter Handlungszwang stehen!
 

Benutzer3277 

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Ich wohne in einem Mietshaus, kann das also nicht allein entscheiden.
 

Benutzer6874  (35)

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Ich glaube bei uns nimmt sich der Datenschützer der Sache an.
 

Benutzer93633  (36)

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Betrifft mich zwar nicht, würde aber keinen Widerspruch erheben. Ehrlich gesagt kann ich nicht wirklich verstehen, warum manche da so ein Trara drum machen und die Sache so aufbauschen.
 

Benutzer29290 

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Meine Wohnung ist schon in Google Street View und die Vorige auch. Witzigerweise hat Google bei der vorigen Wohnung das Bild gemacht, als meine Eltern aus Deutschland zu Besuch waren und man sieht meinen Vater von hinten im Fenster. Ich weiss gar nicht, ob man hier Einspruch einlegen konnte, aber ich haette es sowieso nicht gemacht. Mich stoert das nicht.
 

Benutzer7078 

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Ich wohne in einem Mietshaus, kann das also nicht allein entscheiden.

nach meinen informationen reicht es, wenn ein mieter oder eine partei aus einem mehrparteienhaus widerspruch einlegt. also kannst du durchaus.

im streetview anderer länder sind ja angeblich die autokennzeichen und die gesichter ebenfalls unkenntlich. gut gemacht ist das in meinen augen nicht. wenn man die entsprechende person kennt, dann erkennt man sie immer noch gut und auch autokennzeichen lassen sich noch erkennen. zumindest bei dem land, was wir uns die tage mal angesehen haben.

ich wohn zwar nicht in einer der 20 städte, aber sobald wir erhoben werden, lasse erhebe ich widerspruch. man kann übrigens auch nach der 4-wöchigen frist eine unkenntlichkeitsmachung verlangen. ich hab schlichtweg keine lust auf eine vollständige vergläserung von jedwedem leben.
 
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Da ich zur Miete wohne und meine Stadt sicher nicht zu den 20 größten in Deutschland zählt, brauche ich nichts machen.
Aber wäre ich betroffen, würde ich wohl Widerspruch einlegen.
 

Benutzer50283 

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Da ich zur Miete wohne und meine Stadt sicher nicht zu den 20 größten in Deutschland zählt, brauche ich nichts machen.
Aber wäre ich betroffen, würde ich wohl Widerspruch einlegen.
Genau, wenn man von meinem Elternhaus spricht. In meiner jetzigen WG (die wohl auch bald von außen online zu bewundern sein wird^^) werde ich wohl nur noch ein paar Jahre wohnen, da ist es mir egal.
 
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Gast
Darf ich fragen, was daran so schlimm sein soll. Finden ja einige hier doch merklich doof, was die da machen.
 

Benutzer40590  (42)

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Mir ist das sowas von Latte ... was soll es mich stören wenn man das Haus in dem ich wohne sehen kann ? Naja, wohn eh in ner Mietswohnung, da kann ich das auch nicht allein entscheiden.

Mir wäre es sogar vollkommen egal, wenn man mich sehen könnte - 99,9% der Menschen die das evtl. sehen kennen mich eh nicht.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Darf ich fragen, was daran so schlimm sein soll. Finden ja einige hier doch merklich doof, was die da machen.

Kommt sicher darauf an, was man tatsächlich darauf sieht, würde ich sagen.
Als Hausbesitzerin befürchte ich ganz persönlich das dann noch tausend Angebote mehr kommen, meine eine freie Hauswand als Werbefläche nutzen zu dürfen, ungefragte Angebote von Handwerkern zur Haussanierung,Umbau, Mietanfragen usw. sowas eben, wieviel Zugänge ein Haus hat, Einbruchsschwachstellen usw....

Das man meine Wäsche auf der Leine sieht oder was/wievieleAutos für ein Auto im Hof stehen udn ob ich nackisch auf der Terrasse turne, stört mich da noch am wenigsten, naja vielleicht auch das.:grin:

An sich finde ich Streetview zur weiteren Orientierung ganz ok, würde aber reichen, wenn man die Gegebenheiten auch leicht vernebelt sieht.

Ich denke zwar nicht das wir zu den 20 größten Städten gehören, allerdings habe ich im Laufe des Frühjahrs die Kamerawagen von Google mehrfach und systematisch die Stadt durchstreifen sehen, wir werden wohl auch bald drann sein.:ratlos:
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Zur besseren Vorbereitung von Einbruchs-Touren ist Google Street View sicher nicht schlecht.
Auch habe ich schon manchmal bedauert, dass ich nicht 3 Meter gross bin und ein wenig über die Gartenzäune sehen kann.


Frage an die Fachlleute: Dürfen eigentlich alle auf der Strasse eine Leiter aufstellen und Privathäuser und Gärten fotografieren? :grin:
 

Benutzer26435  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Meiner Meinung nach ist der EINZIGE wirklich juristisch überzeugende Grund gegen StreetView die Höhe der Kamera.
Gemäß der geltenden Panoramafreiheit darf nämlich jeder Fotos von Privatgebäuden machen (und diese auch kommerziell verwenden), sofern hierbei folgende zwei Bedingungen eingehalten werden:

- Das Foto wirdvom öffentlich zugänglichen Straßenraum aus aufgenommen
- Es werden keine künstlichen Hilfsmittel benutzt, um die Kameraperspektive zu erhöhen.

Punkt 1 ist bei StreetView zweifelsohne erfüllt, nur entspricht die Höhe des Stativs auf den Autos nun nicht mehr ganz der Definition "ohne Hilfsmittel". Das ist aber auch der einzige Grund, warum Google überhaupt diesen Terz mit der Löschaktion macht. Wäre die Kamera tiefer montiert, könnte man zwar nicht mehr über parkende Autos rüberfotografieren, aber es könnte ihnen juristisch niemand etwas anhaben.

Und ja, gemäß der Panoramafreiheit hat es der geneigte Hausbesitzer nunmal in Deutschland zu akzeptieren, wenn ich sein Haus gemäß der oben genannten Bedingungen fotografiere, egal zu welchem Zweck...wo kämen wir denn da hin, wenn das nicht mehr frei gestattet wäre...
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Unser Haus steht in Österreich und noch dazu in keiner Großstadt. Aber hier ist das ja ähnlich. Auch in Österreich wurde Google erstmal gestoppt.
Aber ich denke mal, dass ich keine Vernebelung beantragen würde. Von der Straße aus kann man bei uns eigentlich kaum was sehen. Ich würde mir die Bilder also zunächst mal anschauen und dann entscheiden.
 
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