Werden wir in 40-50 Jahren als Nicht-Technikaffin abgestempelt?

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Es gibt heutzutage wohl mehrere Gruppen, welche Technik nutzen oder nicht:
- Die Leute, die sich der Technik komplett verweigern (dürften wohl nicht viele sein)
- Die Leute, die die Technik nur nutzen und hochgradig naiv nur das Beste davon denken und nicht darüber nachdenken, WAS sie da eigentlich machen (dürfte mit weitem Abstand die Mehrheit sein)
- Die Leute, die die heutige Technik mit Bedacht einsetzen, weil sie sich der Möglichkeiten im Klaren ist (dürfte auch wieder nicht so viel sein)

Off-Topic:
Da darf man aber auch nicht die Gruppe der Aluhutträger vergessen, die in jeder Technik erst einmal nur die Nachteile sehen und die sofort Angst davor haben, dass ihr komplettes Leben überwacht wird, nur weil man eine Kamera jetzt auf der Nase tragen kann oder ein RFID-Chip in der Unterhose steckt.

Die Zukunft ist weder Utopie noch Dystopie, sie wird dazwischen liegen.
 

Benutzer119444 

Verbringt hier viel Zeit
Hi,

ich bin ja hier im Vergleich auch schon ein ''älteres Semester''

Vor 35 Jahren bekam ich zu Weihnachten eine neue Digitaluhr. Zwei Stunden später konnte ich alle Funktionen blind anwenden.
Heute beherrsche ich ca. 20% der Funktionen meines Smartphones. Die anderen 80 % nutze ich nicht und sie sind mir auch völlig egal.... brauche ich nicht.... will ich nicht.

Im Gegenzug kam letzten Winter eine Kollegin zu mir und erklärte mir: ''Du, mein Auto kreischt!''. Nach der ersten (chauvinistischen) Antwort: ''So wie du fährst... klar, dass es Angst hat'', klärte ich sie über den Keilriemen auf... sie schaute erstmal wie eine Kuh, wenn es blitzt.... Keilriemen? was ist das? Wofür braucht man den? Ist mein Auto jetzt kaputt? Zehn Minuten später war der Keilriemen nachgespannt und das Auto kreischte nicht mehr.

Zum Beginn meiner Autofahrerlaufbahn wäre es völlig unverständlich gewesen, für Zündkerzenwechsel, Filterwechsel, Austausch der Batterie oder ähnliche kleine Wartungsarbeiten in eine Werkstatt zu fahren. Sowas machte man selbst und praktisch jeder konnte es. Heute wären 80 % der 18-jährigen mit einem Reifenwechsel überfordert.

Also..... Opa mit 65 kann Dir vielleicht Deine Elektroinstallation in der Wohnung neu verlegen, dafür ist ihm WhatsApp völlig egal. Er will gar nicht wissen, wie NFC funktioniert, baut aber mit verbundenen Augen die Laugenpumpe der Waschmaschine aus.... jede Generation hat etwas, was sie können muss, können will und kann. Geht Opa so, wird mir so gehen und irgendwann wird ein heute 16-jähriger hören: ''WhatsApp??? das war ja noch in der Steinzeit''
 

Benutzer102346 

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Off-Topic:
Da darf man aber auch nicht die Gruppe der Aluhutträger vergessen, die in jeder Technik erst einmal nur die Nachteile sehen und die sofort Angst davor haben, dass ihr komplettes Leben überwacht wird, nur weil man eine Kamera jetzt auf der Nase tragen kann oder ein RFID-Chip in der Unterhose steckt.

Die Zukunft ist weder Utopie noch Dystopie, sie wird dazwischen liegen.
Naja, du darfst aber auch nicht vergessen, dass die "Aluhutträger", wie du sie hier wieder schön diffamierst, mit den Warnungen ja schon ziemlich richtig lagen.
Echelon war schon seit 15 Jahren bekannt, aber wenn man das ansprach, kam ja nur der "Aluhut" als Argument. Nun stellt sich raus: die Leute hatten Recht. Und nun?
Du sprichst mit der Kamera auf der Nase wohl Google Glass an und ja: das Teil macht sofort eine Gesichtserkennung von den Leuten, die vor der Kamera sind. D.h., wenn ich in der Stadt bin und ein paar Leute kommen mir damit entgegen, kann Google nachvollziehen wann ich wo gewesen bin. Wenn genug Leute so eine Brille in der Öffentlichkeit tragen, dann wird das unmöglich, sich unbeobachtet von A nach B zu bewegen.
Und das ist nicht lächerlich, da sollte man die Leute, die sowas ansprechen auch nicht als "Aluhutträger" diffamieren, sondern sich einfach mal Gedanken machen, ob da nicht was dran sein kann und ob es das wirklich wert ist, eine neue Technologie so weit in das Leben reinreichen zu lassen.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Mein Vater ist Ü60. Er besitzt ein Smartphone, tauscht Fotos von den Enkeln über die Cloud aus, kann sein Navi bedienen und hat sein Win8 Rechner selbstständig auf Win7 umgearbeitet. Gut er arbeitet auch in einer IT-Abteilung. Trotzdem: Man muss es wollen.
Meine Mutter hingegen (genauso alt), kann noch nicht mal den PC anmachen und wenn sie Zeugnisse als Lehrerin schreibt muss mein Vater ihr Word öffnen, weil sie keinen Doppelklick kann. (Und beibringen lassen will sie sich auch nichts).
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Naja, du darfst aber auch nicht vergessen, dass die "Aluhutträger", wie du sie hier wieder schön diffamierst, mit den Warnungen ja schon ziemlich richtig lagen.
Echelon war schon seit 15 Jahren bekannt, aber wenn man das ansprach, kam ja nur der "Aluhut" als Argument. Nun stellt sich raus: die Leute hatten Recht. Und nun?
Recht womit? Dass die Regierung alles überwachen kann? Ich bin geschockt! Die Frage ist doch, was die entsprechenden Leute mit den Informationen anfangen und in der Richtung ist bisher noch nichts weiter passiert.

Du sprichst mit der Kamera auf der Nase wohl Google Glass an und ja: das Teil macht sofort eine Gesichtserkennung von den Leuten, die vor der Kamera sind. D.h., wenn ich in der Stadt bin und ein paar Leute kommen mir damit entgegen, kann Google nachvollziehen wann ich wo gewesen bin. Wenn genug Leute so eine Brille in der Öffentlichkeit tragen, dann wird das unmöglich, sich unbeobachtet von A nach B zu bewegen.
Solche Sachen kommen dann meistens von denen, die die technischen Hintergründe nicht kennen. Das was du da ansprichst, das kann Google Glass z.B. gar nicht, weder gibt es eine entsprechende Datenbank (außer Facebook macht mit), noch würde der Akku dazu ausreichen, von der fehlenden Internetverbindung von GG mal ganz zu schweigen.. Wenn du hingegen unbemerkt von A nach B gehen möchtest, dann solltest du Innenstädte und öffentliche Gebäude meiden und dein Handy zu Hause lassen. Denn damit kann man sehr schön deinen Weg verfolgen, dafür braucht es keine umständliche Gesichtserkennung, für die Terabyte an Daten notwendig wären.

Und das ist nicht lächerlich, da sollte man die Leute, die sowas ansprechen auch nicht als "Aluhutträger" diffamieren, sondern sich einfach mal Gedanken machen, ob da nicht was dran sein kann und ob es das wirklich wert ist, eine neue Technologie so weit in das Leben reinreichen zu lassen.

Richtig, das sollte man sich überlegen. Nur sollte man es nicht übertreiben mit den negativen Visionen, sondern auch mal die Vorteile sehen können. Vom Arzt, der über Gesichtserkennung sofort alle Krankendaten hat (und sich auch mal den Preis merken kann), über Nahrungsmittelinformationen, bis hin zu einfacheren Kommunikation mit seinen Freunden... und X andere Dinge.
 

Benutzer102346 

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Recht womit? Dass die Regierung alles überwachen kann? Ich bin geschockt! Die Frage ist doch, was die entsprechenden Leute mit den Informationen anfangen und in der Richtung ist bisher noch nichts weiter passiert.
Aha? Also muss erst was passieren, damit man Schlechtes wieder abstellt?
Du fährst auch mit dem deutlich schlackernden Rad von der Werkstatt weg, weil "solange nix passiert ist, muss man nix machen". Erst, wenn du im Graben liegst, denkst du dann mal nach, dass das doch besser gewesen wäre, das Rad "vorher" festzuziehen? :zwinker:
Solche Sachen kommen dann meistens von denen, die die technischen Hintergründe nicht kennen. Das was du da ansprichst, das kann Google Glass z.B. gar nicht, weder gibt es eine entsprechende Datenbank (außer Facebook macht mit), noch würde der Akku dazu ausreichen, von der fehlenden Internetverbindung von GG mal ganz zu schweigen.. Wenn du hingegen unbemerkt von A nach B gehen möchtest, dann solltest du Innenstädte und öffentliche Gebäude meiden und dein Handy zu Hause lassen. Denn damit kann man sehr schön deinen Weg verfolgen, dafür braucht es keine umständliche Gesichtserkennung, für die Terabyte an Daten notwendig wären.
Zum Thema "das geht doch gar nicht": http://www.basicthinking.de/blog/20...lass-auch-wenn-google-es-nicht-wirklich-will/
Die Software gibt es schon, und ich meine, dass das auch irgendwo beworben wurde, dass GG einem z.B. den Namen eines Geschäftspartners einblenden kann, wenn man da etwas Unterstützung braucht. Das wurde doch in dem Werbevideo von GG so vorgestellt, du kommst irgendwohin und GG gibt dir übers Netz die Infos zu der Person / Sache, die du anschaust.
Zum Thema kein Internet: http://www.dailymail.co.uk/sciencet...-huge-strain-place-internet-experts-warn.html
Und was den Akku und die Datenmengen angeht: das sind doch nur Probleme der ersten / zweiten... Generation, irgendwann wird so ein Teil deutlich länger durchhalten.
Was dein Argument "dann igel dich doch zu Hause ein" angeht: findest du das nicht erschreckend, dass man das heutzutage schon fast nicht mehr kann, unbeobachtet durch die Gegend gehen?
Gut, Google Glass setzt noch einen drauf, du schleppst ständig ne Kamera mit dir rum.
Richtig, das sollte man sich überlegen. Nur sollte man es nicht übertreiben mit den negativen Visionen, sondern auch mal die Vorteile sehen können. Vom Arzt, der über Gesichtserkennung sofort alle Krankendaten hat (und sich auch mal den Preis merken kann), über Nahrungsmittelinformationen, bis hin zu einfacheren Kommunikation mit seinen Freunden... und X andere Dinge.
Ich will aber nicht, dass Google meine Krankendaten kennt oO. Die gehören in meine Krankenkasse und nirgendwoanders hin. Soweit kommts noch.
Wie gesagt, ich will mich hier nicht als allwissend aufspielen, aber denk mal nach, warum wohl die Leute, die beruflich mit IT zu tun haben, die neuen Technologien teilweise ablehnen: weil sie das Missbrauchspotential einschätzen können. Und sei dir sicher: was gemacht werden kann, das wird auch gemacht. Scheiß auf Gesetze und Vorschriften. Das sollte eigentlich aus dem Prism Skandal mehr als deutlich klargeworden sein.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Aha? Also muss erst was passieren, damit man Schlechtes wieder abstellt?
Du fährst auch mit dem deutlich schlackernden Rad von der Werkstatt weg, weil "solange nix passiert ist, muss man nix machen". Erst, wenn du im Graben liegst, denkst du dann mal nach, dass das doch besser gewesen wäre, das Rad "vorher" festzuziehen? :zwinker:
Wir haben hier allerdings kein klappriges Rat, sondern es funktioniert ja wie es soll. Es gefällt dir nur nicht. Mir wäre es natürlich auch lieber, wenn sich Regierungen komplett aus meinem Leben heraus halten. Ich sehe aber auch die Gründe, dass das nicht immer geht. Jetzt geht es darum, dass man das kontrolliert und beobachtet.

Zum Thema "das geht doch gar nicht": http://www.basicthinking.de/blog/20...lass-auch-wenn-google-es-nicht-wirklich-will/
Die Software gibt es schon, und ich meine, dass das auch irgendwo beworben wurde, dass GG einem z.B. den Namen eines Geschäftspartners einblenden kann, wenn man da etwas Unterstützung braucht.
Es geht nicht um die Software. Gesichtserkennung kannst du natürlich auf jedem Gerät implementieren, das eine Kamera besitzt und programmierbar ist: Smartphones, Computer die Überwachungskameras auswerten oder auch schon "normale" Kompaktkameras.
Es geht um technische Probleme: Viel zu schwache Akkus, keine Datenbank, viel zu große Datenmengen.

Das wurde doch in dem Werbevideo von GG so vorgestellt, du kommst irgendwohin und GG gibt dir übers Netz die Infos zu der Person / Sache, die du anschaust.
Ganz im Gegenteil, Google verbietet sogar Apps mit Gesichtserkennung:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Glass-Google-verbietet-Gesichtserkennung-Apps-1874731.html

Google Glass hat trotzdem keinen eigenen Zugang zum Internet und muss mit einem Smartphone oder WLAN gekoppelt sein, wenn man damit ins Internet möchte.

Und was den Akku und die Datenmengen angeht: das sind doch nur Probleme der ersten / zweiten... Generation, irgendwann wird so ein Teil deutlich länger durchhalten.
Akkus werden noch ziemlich lange ein Problem sein. Man sieht ja, wie lange Smartphones schon mit den Akkus rummachen. Datenmenge wird auch nicht besser, eher schlechter, schließlich will langsam jeder und alles ins Netz, während die Telekom immer mehr überlegt, wie man das den Menschen erschweren könnte.

Was dein Argument "dann igel dich doch zu Hause ein" angeht: findest du das nicht erschreckend, dass man das heutzutage schon fast nicht mehr kann, unbeobachtet durch die Gegend gehen?
Gut, Google Glass setzt noch einen drauf, du schleppst ständig ne Kamera mit dir rum.
GG setzt keinen drauf, fast jeder schleppt heute schon eine Kamera mit sich rum und nein, ich finde das nicht erschreckend. Ich bin nicht unsichtbar, wenn ich mich in einer sozialen Welt bewege, dann werden mich Leute sehen.

Ich will aber nicht, dass Google meine Krankendaten kennt oO. Die gehören in meine Krankenkasse und nirgendwoanders hin. Soweit kommts noch.
GG wird auch kaum eine eigene Kranken-App schreiben, sondern die Krankenhäuser. Microsoft kennt ja auch nicht deine Kontoauszüge, nur weil du unter Windows dein Online-Banking machst. :zwinker:

Wie gesagt, ich will mich hier nicht als allwissend aufspielen, aber denk mal nach, warum wohl die Leute, die beruflich mit IT zu tun haben, die neuen Technologien teilweise ablehnen: weil sie das Missbrauchspotential einschätzen können. Und sei dir sicher: was gemacht werden kann, das wird auch gemacht.

"Leute die beruflich mit IT zu tun haben"... du meinst die Leute, die auf Heise und Co. in den Foren rumhupfen? Ich bin jetzt seit ~10 Jahren in der IT tätig und kenne deshalb auch sehr viele technikbegeisterte Menschen. Die meisten freuen sich eher auf die kommenden Möglichkeiten und sehen die Erleichterung und den Spaß, den man mit neuer Technik haben kann. Die Zweifler sind nur laut aber nach meiner Erfahrung keine Masse, die mit ihrer Kaufkraft großartig etwas ausrichten kann.

Scheiß auf Gesetze und Vorschriften. Das sollte eigentlich aus dem Prism Skandal mehr als deutlich klargeworden sein.
Minority Report? Wir verhaften die Leute jetzt schon, bevor sie etwas getan haben? Natürlich ist Prism scheiße, muss man was gegen tun... man reißt deshalb aber nicht schon vorher das Internet nieder.
 

Benutzer121975 

Benutzer gesperrt
Also ich glaube das es fast jeder mal wird,ich merke es ja jetzt schon!
Meine Schwester hat sich einen neuen TV gekauft meiner ist schon 7 Jahre alt und ich hatte echt Probleme den einzustellen und hab 3 Stunden für gebraucht!
Man kauft sich haltr nicht jedes Jahr Geräte und ein paar Jahre sind bei Technik schon Generationen!
 

Benutzer25243 

Verbringt hier viel Zeit
Es wird nicht immer nur alles komplizierter. Gegen die ersten Computer, die ich kennengelernt habe, sind PCs und Macs heute leicht zu bedienen. DVD-Player von heute nehmen nur halb so viel Einrichtungszeit weg wie früher ein Videokassettengerät.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Was macht dich so sicher? Ich selbst bin da unschlüssig.
Weil ich - gesetz den Fall, dass ich bzgl. der Technik recht habe - nicht glaube, dass alle Mitglieder unserer Generation über längere Zeit bereit sein werden, sich mit neuen Technologien auseinander zu setzen. Ich glaube, ab einem bestimmten Alter werden die meisten irgendwann gerne ihre gewohnte Wohlfühlumgebung haben wollen und die Bereitschaft, sich mit neuem auseinander zu setzen, nimmt ab. Erst recht, wenn man sein Leben lang immer wieder neue Sachen kennen gelernt hat um dann zu sehen, wie sie veralten.

Ich kann mir vorstellen, dass einige diese Herausforderung ihr Leben lang aufnehmen werden und immer auf der Höhe der Zeit bleiben, aber bei allen kann ich mir das nicht vorstellen - und das wird dann das Bild der Generation bei jüngeren prägen. Genau so wie diejenigen Älteren, die heute technisch fit sind, trotzdem nicht das Bild der Nicht-Technikaffinen in ihrer Generation "rausreißen".
 

Benutzer119444 

Verbringt hier viel Zeit
Weil ich - gesetz den Fall, dass ich bzgl. der Technik recht habe - nicht glaube, dass alle Mitglieder unserer Generation über längere Zeit bereit sein werden, sich mit neuen Technologien auseinander zu setzen. Ich glaube, ab einem bestimmten Alter werden die meisten irgendwann gerne ihre gewohnte Wohlfühlumgebung haben wollen und die Bereitschaft, sich mit neuem auseinander zu setzen, nimmt ab. Erst recht, wenn man sein Leben lang immer wieder neue Sachen kennen gelernt hat um dann zu sehen, wie sie veralten.

Ich kann mir vorstellen, dass einige diese Herausforderung ihr Leben lang aufnehmen werden und immer auf der Höhe der Zeit bleiben, aber bei allen kann ich mir das nicht vorstellen - und das wird dann das Bild der Generation bei jüngeren prägen.

In den letzten 20 Jahren ist die ''refresh-Rate'' der Technik auch beträchtlich gestiegen. In den 80er-Jahren kam der Walkman (mit Kassette) von Sony auf den Markt... etwa 5 Jahre später kam der Discman (mit CD). Dazwischen waren nur ein paar kleine Verbesserungen. (Größe, Störungsanfälligkeit, Schüttelfestigkeit).

Mittlerweile vergeht kein Monat, in dem nicht einer der großen Konzerne ein ''völlig neues, revolutionäres Smartphone'' vorstellt. Manche Technik-Victims wechseln ja das Smartphone auch nach 6 Monaten, weil das alte ja ''völlig out'' ist. Sollen jetzt alle jeder kleinen Verbesserung nachrennen und alles neu kaufen? Da wird die ''Wohlfühlumgebung'' zuschlagen und jeder wird sich überlegen:

brauch ich das?
was kostet mich das?
hab ich Lust, für diese minimale Verbesserung Zeit und Geld zu investieren?

Somit gebe ich BrooklynBridge völlig recht...
einige Freaks werden brav alles kaufen und anwenden, was die Industrie so auf den Markt wirft, ein großer Haufen Menschen, die sich über Besitz definieren, werden das Zeug kaufen, weil es ''hip'' ist und ein großer Teil wird sagen.. ''was kann das jetzt mehr als das alte?'' und auf das Nachfolgermodell warten und prüfen, ob bei dem eine wirkliche Verbesserung verbaut ist.
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Als Omi erst? Ich entziehe mich dem ja jetzt schon so weit wie möglich.
 

Benutzer121975 

Benutzer gesperrt
Somit gebe ich BrooklynBridge völlig recht...
einige Freaks werden brav alles kaufen und anwenden, was die Industrie so auf den Markt wirft, ein großer Haufen Menschen, die sich über Besitz definieren, werden das Zeug kaufen, weil es ''hip'' ist und ein großer Teil wird sagen.. ''was kann das jetzt mehr als das alte?'' und auf das Nachfolgermodell warten und prüfen, ob bei dem eine wirkliche Verbesserung verbaut ist.
Und wer ist das?
Meißtens eben Jugendliche und Junge Erwachsene :zwinker:!
 

Benutzer119444 

Verbringt hier viel Zeit
Die, die es nicht selbst zahlen müssen oder ihren Wert als Mensch über materielle Dinge zum Ausdruck bringen müssen.... also zum guten Teil Jugendliche und junge Erwachsene...
 
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