wer von euch nimmt Antidepressiva?

Benutzer54769 

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Ich habe eine Zeit lang Cypramil genommen wg Depressionen. Hab ich dann abgesetzt um ZUM GLÜCK nicht mehr gebraucht bis jetzt.
 

Benutzer37413  (42)

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Genau. wieder zurück zum Thema:

Auch wegen Tinnitus habe ich ein Antidepri Mittel genommen, heißt stangyl, und schmeckt einfach furchtbar. Es wirkt bei mir aber in erster Linie als Einschlafmittel, erst in Konzentrationen ab 50 Tropfen hat es antidepressive Wirkung (wenn ich es nehm. dann nehm so 15 - 20).

Allerdings brauche ich es nicht mehr, ich habe es nur noch für die Reserve.
Denn: ich habe den tinnitus immer noch, aber er ist mein kleiner Freund geworden, da ich ihn als Anlass genommen habe, vieles in meinem Leben umzukrempeln. Sprich: durch Tinnitus bin ich erst ein besserer Mensch geworden, ohne den wäre ich z.b. sicher immer noch single.

Fall es dem Threadersteller hilft: wenn du einen Lärmtinnitus hattest und er erst ein paar Wochen alt ist, kann dir eine Sauferstoff-Überdruck-Therapie helfen (jedenfalls hat sie mir geholfen und ALLEN anderen auch, die mit mir daran teilgenommen haben und den Tinni erst sein wenigen Wochen hatten). Bei mir (und allen anderen auch) ist dadurch der Ton leiser und höher geworden, so dass er sich jetzt nur noch anhört wie das Zischen einer Heizung im Winter (also kein Problem mehr!).

Wenn du mehr Infos willst: Mail / PN an mich!
 

Benutzer37413  (42)

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Erklärung:

Ich war vor Tinnitus Single, hab v.a. für die Uni gelebt, kaum ausgegangen und neben meinen Büchern war ich ziemlich allein.

Als dann der Tinnitus kam, ich 2 Monate fast narrisch geworden bin, kaum schlafen konnte (mich vor dem schlafen gehen regelrecht fürchtete) und dann die HBO-Therapie Gottseidank angeschlagen hatte, wußte ich einfach, dass das Leben kurz ist: man kann sich ja nicht mal auf seine Ohren verlassen, wie sieht dann das erst mit dem Rest vom Körper aus.

Mir ist damit klar geworden: alles ist vergänglich! und daher muss man das vergängliche eben umso intensiver nutzen. Kurz danach hatte ich eine Freundin und habe mir wesentlich mehr Zeit für Freizeit genommen.
 

Benutzer9312 

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Ich habe auch klein angefangen mit Johanniskraut, irgendwann hilft es nicht mehr, dann kamen langsam die Psychopharmaka hinzu. Ich nehme derzeit sieben Präparate, darunter auch Cipralex, das hier erwähnt wurde, und Stangyl, allerdings keine 10 sondern 100 Tropfen. Und an manchen Tagen gehen die Gedanken doch wieder kreuz und quer, und ich weiß nicht, was ich machen kann.
 

Benutzer1274 

Sehr bekannt hier
Ich habe nie was genommen - und darüber bin ich verdammt froh.
Möchte ich nämlich nicht.
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Ich nehme keine und bin sehr froh darüber. Solche Medikamente machen einen auf Dauer kaputt. Machen die eigentlich süchtig? Wahrscheinlich schon, oder? Die Leute, die ich im Krankenhaus sehe, die welche nehmen, sind meistens schon sehr weit unten. Scheinbar bringen da auch Antidepressiva nichts mehr.

Man sollte versuchen, sein Leben ohne sowas in den Griff zu kriegen. Die beseitigen ja nur die Symptome, aber nicht die Ursachen.
 

Benutzer55399 

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Ich nahm vor einigen Jahren, nach einem äusserst traumatischen Erlebenis ca 4 Monate lang Xanax.
 
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