Wer von euch ist Vegetarier?

P

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Gast
Wollt ich auch grad sagen :zwinker:
Wenn du mir eine unabhängige Seite der Universität XY gezeigt hättest, würde ich das glaubwürdiger finden. Aber diese Seite...:kopfschue Auf peta schreiben sie auch,dass man seine Haustiere vegan ernähren sollte, glaub ich trotzdem nicht :smile:

Nur weil es nicht von einer Uni kommt, heißt es nicht, dass die Fakten falsch sind. Und wenn du dir die Seite genau betrachtest, wirst du sehen, dass Professoren zu Wort kommen.
Natürlich wird hier gemeckert, weil es vom "Vegetarier-Bund" kommt. Ich denke, das wahre Grund für diese Ablehnung ist jedoch, dass sich einige Personen gar nicht ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen wollen.

aber dass ich meinen Hund und meine Katze jetzt vegan (!) füttern soll... Sorry, sowas kann ich beim besten Willen nicht ernst nehmen

Hunde kann man vegan ernähren, Katzen soweit ich weiß nicht. Da müsste ich mich selbst nochmal informieren.

die Hühner in den Legebattarien werden doch genauso beschissen behandelt wie Mastputen.

Stimmt, deswegen esse ich auch auschließlich Eier aus Bio-Haltung. Ich konsumiere (außer durch z. B. Schkolade) eher wenig Milch und esse auch wenig Eier. Aber ich esse relativ viel Käse.
 

Benutzer52655 

Sehr bekannt hier
Hunde kann man vegan ernähren
"Man" kann Hunde sicherlich nicht vegan ernähren.
Jemand mit ausreichenden Kenntnissen über deren Physiologie und Besonderheiten sowie genauen Kenntnissen der Inhaltsstoffe veganer Nahrungsmittel kann das vielleicht. Und auch dann ist diese Ernährung sicher nicht für jeden Hund gleichermaßen geeignet, also muss man auch dazu in der Lage sein, den Gesundheitszustand und die Bedürfnisse des einzelnen Hundes korrekt zu beurteilen. Die Menschen, die das können, kann man (auch unter Fachleuten) ziemlich sicher an einer Hand abzählen.
Einem Laien also zu raten, sein Tier Vegan zu ernähren geht gründlich nach hinten los, weil man zum Wohl anderer Tiere sein eigenes Tier vernachlässigt. Das ist in meinen Augen nichts anderes, als de Oma, die Fiffi mit Sahnetorte vollstopft - falsch verstandene Tierliebe.

Ich habe für mich entschieden, keine Tiere zu essen. Aber ich drücke sicher niemandem (weder Mensch noch Tier) meine Meinung und meine Lebensweise auf.
 

Benutzer8686 

Sehr bekannt hier
:eek_alt: Im Ernst? Ich bin ja gerne bereit, mich mit dem ethischen und ernährungsphysiologischen Für und Wider verschiedener Ernährungsformen auseinander zu setzen - aber dass ich meinen Hund und meine Katze jetzt vegan (!) füttern soll... Sorry, sowas kann ich beim besten Willen nicht ernst nehmen, irgendwo hörts auf.
Das stand da wirklich mal, ungelogen.
Nur weil es nicht von einer Uni kommt, heißt es nicht, dass die Fakten falsch sind. Und wenn du dir die Seite genau betrachtest, wirst du sehen, dass Professoren zu Wort kommen.
Natürlich wird hier gemeckert, weil es vom "Vegetarier-Bund" kommt. Ich denke, das wahre Grund für diese Ablehnung ist jedoch, dass sich einige Personen gar nicht ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen wollen.
Naja, aber wenn ich mich ernsthaft über etwas informieren will, dann mache ich das bei der objektivsten Quelle,die ich finden kann. Wenn ich was über den irakkrieg erfahren will, gehe ich sicherlich nicht auf die Homepage des amerikanischen Außenministeriums.
Eine Freundin von mir ist Vegetarierin, da kann sie auch gern bleiben und ich kann ihre Gründe irgendwo auch verstehen. Es ist nicht so, dass ich jemandem sein Essen schlecht reden will. Allerdings - und hier wiederhole ich mich - sind tierische Proteine, Fette für die Kindesentwicklung enorm wichtig. Denken wir allein an Fischöl (babynahrung), das Omega-3-Fettsäuren enthält oder das Eisen in Fleisch,usw.. Solche Sachen sind nun einmal wichtig für das Wachstum, da brauchen wir uns gar nicht drüber zustreiten.
Man KANN sein Kind vegetarisch ernähren und es gibt bestimmt Leute,die sagen,dass das nicht schlimm ist, aber ich kenne so viele Ärzte, die sagen, dass tierische Eiweiße ganz einfach wichtig für den Organismus sind und wenn man sie schon weglässt, man wenigstens das Kind im Wachstum so ernähren sollte.
 
P

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Gast
dass tierische Eiweiße ganz einfach wichtig für den Organismus sind und wenn man sie schon weglässt, man wenigstens das Kind im Wachstum so ernähren sollte.

Auch ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass man kein totes Tier essen muss, um an tierische Eiweiße zu kommen.

"Man" kann Hunde sicherlich nicht vegan ernähren.

Ob ich selbst meinen Hund vegan ernähren würde steht auf 'nem anderen Blatt. Ich sage ja nur, dass Hunde omnivore Lebewesen sind und auf Fleisch verzichtenkönnen.

Aber der Thread heißt ja auch nicht, ob unsere Haustiere vegan leben ;-)

Was du mit dem "aufzwingen" geschrieben hast finde ich im Grunde aber richtig.
 

Benutzer17231 

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Über die gesundheitliche Schiene braucht ihr nicht kommen.
Man kann Säuglinge, Kinder und Erwachsene vegetarisch ernähren ohne irgendwelche Defizitite, wenn man es richtig macht. Tierisches Fett+Proteine sind auch in allen anderen tierischen Produkten.
Zum Thema Eiweiße:
Tierische Eiweiße sind nicht esseziell. Es gibt essenzielle Aminosäuren und diese kann man allesamt aus pflanzlichen Quellen beziehen. Eien vegane Ernährung ist für einen gesunden Erwachsenen deshalb auch gut möglich.
Ja, die Leistungsfähigkeit ist trotzdem geringer...


So, und Vegetarismus kann man nicht ethisch begründen... Für Milchprodukte, Eier, Gelatine, Strom, Kupfer und Ackerbau müssen zahlreiche Tiere sterben. Deshalb ist Vegetarismus Selbstbetrug, aber jedem das seine...
 
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Gast
So, und Vegetarismus kann man nicht ethisch begründen... Für Milchprodukte, Eier, Gelatine, Strom, Kupfer und Ackerbau müssen zahlreiche Tiere sterben. Deshalb ist Vegetarismus Selbstbetrug, aber jedem das seine...

Es gibt aber nicht nur schwarz und weiß bzw. gar nichts tun oder alles tun. Und kleine Schritte sind besser als keine Schritte. Dennoch gebe ich dir Recht, dass Veganer sehr viel konsequenter als Vegetarier sind. Deswegen bekommt auch jeder Veganer meinen Respekt.
 

Benutzer17231 

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Es gibt aber nicht nur schwarz und weiß bzw. gar nichts tun oder alles tun. Und kleine Schritte sind besser als keine Schritte. Dennoch gebe ich dir Recht, dass Veganer sehr viel konsequenter als Vegetarier sind. Deswegen bekommt auch jeder Veganer meinen Respekt.
Ja, aber der Unterschied zwischen 1 x Fleisch die Woche und Vegetarismus ist minimal. Und von 5x auf 1x ist ja auch ein kleiner Schritt. Muss jeder selbst entscheiden... Ich mein... wieviele KG Fleisch kriegst du von ner toten Mastkuh? So, und wenn du jetzt rechnest wieviele Tiere im Ackerbau sterben, dann ist das halt nicht mehr als ein Zeichen.

Mal ganz davon abgesehen, dass z.B. bei der Eierproduktion alle männlichen Tiere direkt nach dem Schlüpfen vergast werden. Alle, die zu spät schlüpfen, werden zerhexelt. Und das ist auch bei der Bio-Haltung so. Und dass man Milchkühe zich mal pro Jahr künstlich befruchtet, um denen dann die Kälber zu nehmen und zu schlachten, ist auch nicht optimal. Von daher finde ich Fleisch für mich um einiges vertretbarer als Milch und Eier. Ich bin aber so oder so omni...
 

Benutzer53028 

Verbringt hier viel Zeit
Von daher finde ich Fleisch für mich um einiges vertretbarer als Milch und Eier. Ich bin aber so oder so omni...

Du findest es vertretbarer, ein Tier zu töten und sein ganzes Leben zu dem Zweck zu führen, dass es geschlachtet wird? Vertretbarer, als ein Kalb von seiner Mutter zu trennen, die Mutter permanent künstlich schwanger zu halten und wie du schon gut gesagt hast, männliche Küken sofort zu töten? Die Methoden und Vorgehensweisen in der Milch- und Eiproduktion sind grausam, aber dennoch doch wohl nicht schlimmer, als ein Tier vorsätzlich zu töten, und das auf eine Weise, bei der es stark leiden muss und oftmals weder sofort tot ist noch betäubt wurde. Ja, stimmt schon, das ist ja nicht so schlimm. :rolleyes:

Es gibt aber nicht nur schwarz und weiß bzw. gar nichts tun oder alles tun. Und kleine Schritte sind besser als keine Schritte. Dennoch gebe ich dir Recht, dass Veganer sehr viel konsequenter als Vegetarier sind. Deswegen bekommt auch jeder Veganer meinen Respekt.

Und da stimme ich absolut zu. Dieses ewige Nicht-Vegetarier-Argument von wegen ein Einzelner macht doch keinen Unterschied. Wenn das jeder denkt, dann macht es niemand. Zumal ich auch nicht wollen würde, dass ein Tier für mich geschlachtet wird.
 

Benutzer17231 

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Du findest es vertretbarer, ein Tier zu töten und sein ganzes Leben zu dem Zweck zu führen, dass es geschlachtet wird? Vertretbarer, als ein Kalb von seiner Mutter zu trennen, die Mutter permanent künstlich schwanger zu halten und wie du schon gut gesagt hast, männliche Küken sofort zu töten? Die Methoden und Vorgehensweisen in der Milch- und Eiproduktion sind grausam, aber dennoch doch wohl nicht schlimmer, als ein Tier vorsätzlich zu töten, und das auf eine Weise, bei der es stark leiden muss und oftmals weder sofort tot ist noch betäubt wurde. Ja, stimmt schon, das ist ja nicht so schlimm. :rolleyes:
Vertretbar finde ich beides, schön keines von beiden. Tiere töten finde ich absolut vertretbar, wenn es einem menschlichen Vorteil dient. Tierversuche in der Medizin finde ich OK, in der Kosmetik nicht immer OK. Tierschutz finde ich wichtig, das hat aber nichts damit zu tun, wie oder wofür wir Tiere nutzen und ausnutzen. So ist sie halt, die Natur: kalt und grausam.
 

Benutzer18889 

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Mal ganz davon abgesehen, dass z.B. bei der Eierproduktion alle männlichen Tiere direkt nach dem Schlüpfen vergast werden. Alle, die zu spät schlüpfen, werden zerhexelt. Und das ist auch bei der Bio-Haltung so.

Woher beziehst du denn deine Informationen? Das ist definitiv nicht überall so. Meine Oma hält Hühner (die Eier gehen an die Familie und einige verkauft sie) und wenn sie eine Gluckhenne mit Küken hat, dann bleiben auch die Hähne bei ihr und rennen da eine zeitlang rum, also über ein Jahr jedenfalls. Danach werden sie geschlachtet, aber nach so einer Zeit finde ich persönlich das auch in Ordnung. Dann hatten sie ein super Leben bis dahin. Bei ihr stirbt kein Hahn nach der Geburt.
 

Benutzer17231 

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Woher beziehst du denn deine Informationen? Das ist definitiv nicht überall so. Meine Oma hält Hühner (die Eier gehen an die Familie und einige verkauft sie) und wenn sie eine Gluckhenne mit Küken hat, dann bleiben auch die Hähne bei ihr und rennen da eine zeitlang rum, also über ein Jahr jedenfalls. Danach werden sie geschlachtet, aber nach so einer Zeit finde ich persönlich das auch in Ordnung. Dann hatten sie ein super Leben bis dahin. Bei ihr stirbt kein Hahn nach der Geburt.
Ähm... ist das dein Ernst? Also ich rede von industrieller Haltung. Das ist mir schon klar, dass man auf nem Bauernhof keine Hühner wegwirft. In der Industrie aber schon. Soweit ich weiß, gehen 90% der Industrie-Eier in die Weiterverarbeitung und landen dann in Torten, Keksen, Nudeln usw., das ist übrigens alles Käfighaltung. Nur ca. 10% werden direkt vom Konsumenten gekauft.

Legehennen sind auf Legeleistung gezüchtet (ca. 300 Eier pro Jahr, normal sind 5-6). Da nur die weiblichen Tiere Eier legen, sind die männlichen überflüssig, werden getötet und weggeworfen. Die Fleischhühner wiederum sind auf Körpermasse gezüchtet, deshalb kann man die Lege-Hähne dafür nicht gebrauchen, wiegen zu wenig.

Künast nennt das einen "Skandal". Es verstößt zwar gegen das Tierschutzgesetz, aber es gibt da in der kapitalistischen Verwertungslogik halt keine Alternative.
Die Alternative wäre, weniger Ei zu essen, aber wer will das schon?
Also es ist ein offenes Geheimnis, auf ZDF lief dazu mal ne Doku, wo ein Fabrikmitarbeiter mit ner Metallschaufel einen Container mit tausenden von Leichen gefüllt hat. War makaber.

Wenn du in deinem Vorgarten noch Platz hast für 100 Millionen männliche Küken hast, könntest du da eventuell ein Zeichen setzen. :smile:
 

Benutzer18889 

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Ähm... ist das dein Ernst? Also ich rede von industrieller Haltung. Das ist mir schon klar, dass man auf nem Bauernhof keine Hühner wegwirft. In der Industrie aber schon. Soweit ich weiß, gehen 90% der Industrie-Eier in die Weiterverarbeitung und landen dann in Torten, Keksen, Nudeln usw., das ist übrigens alles Käfighaltung. Nur ca. 10% werden direkt vom Konsumenten gekauft.

Legehennen sind auf Legeleistung gezüchtet (ca. 300 Eier pro Jahr, normal sind 5-6). Da nur die weiblichen Tiere Eier legen, sind die männlichen überflüssig, werden getötet und weggeworfen. Die Fleischhühner wiederum sind auf Körpermasse gezüchtet, deshalb kann man die Lege-Hähne dafür nicht gebrauchen, wiegen zu wenig.

Künast nennt das einen "Skandal". Es verstößt zwar gegen das Tierschutzgesetz, aber es gibt da in der kapitalistischen Verwertungslogik halt keine Alternative.
Die Alternative wäre, weniger Ei zu essen, aber wer will das schon?
Also es ist ein offenes Geheimnis, auf ZDF lief dazu mal ne Doku, wo ein Fabrikmitarbeiter mit ner Metallschaufel einen Container mit tausenden von Leichen gefüllt hat. War makaber.

Wenn du in deinem Vorgarten noch Platz hast für 100 Millionen männliche Küken hast, könntest du da eventuell ein Zeichen setzen. :smile:


Was denkst du, warum ich nur Eier esse, die von Leuten wie meiner Oma (bzw deren Hühern) stammen? Richtig, deshalb. Nur solltest du nicht so verallgemeinern oder es dann wenigstens dazu schreiben, denn es gibt noch genug Bauern, die ihre Tiere vernünftig halten. Besonders bei uns auf dem Land ist das häufig so.

Dass 5-6 Eier pro Jahr normal sind, bezweifle ich. Omas legen durchschnittlich alle 2 Tage ein Ei. Sie bekommen Kraftfutter, aber mehr auch nicht. Das schadet ihnen ja nicht.

Ich möchte wirklich in Zukunft selbst einige Hühner im Garten halten. Erstens ist das gut für mein Gewissen und zweitens finde ich es toll, wenn man morgens in den Stall geht und sich überraschen lassen kann, wieviele Eier wohl da sind. :zwinker:
 

Benutzer17231 

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Was denkst du, warum ich nur Eier esse, die von Leuten wie meiner Oma (bzw deren Hühern) stammen? Richtig, deshalb. Nur solltest du nicht so verallgemeinern oder es dann wenigstens dazu schreiben, denn es gibt noch genug Bauern, die ihre Tiere vernünftig halten. Besonders bei uns auf dem Land ist das häufig so.

Dass 5-6 Eier pro Jahr normal sind, bezweifle ich. Omas legen durchschnittlich alle 2 Tage ein Ei. Sie bekommen Kraftfutter, aber mehr auch nicht. Das schadet ihnen ja nicht.

Ich möchte wirklich in Zukunft selbst einige Hühner im Garten halten. Erstens ist das gut für mein Gewissen und zweitens finde ich es toll, wenn man morgens in den Stall geht und sich überraschen lassen kann, wieviele Eier wohl da sind. :zwinker:
Finde ich auch gut! Halte auch viel von so idyllischer Landatmosphäre und so...

Ich würde es auch begrüßen, wenn es da entsprechende Regulierungen gäbe. Aber das kannst man im Kapitalismus mal ganz knicken. Solange der Bedarf an x Hundert Millionen Eiern pro Jahr steht, geht das so leider nicht.
 

Benutzer73266 

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Zumal ich auch nicht wollen würde, dass ein Tier für mich geschlachtet wird.

Wenn alles gut läuft werde ich in paar Jahren auf dem Land leben und (unter anderem) eigene Hühner haben. Würd sie dann auch selber schlachten, meine Mutter kann mir ja zeigen wie das geht.......

Wäre sowas für dich (bzw. Vegetarier allgemein) ,,vertretbar" oder gibts da auch ein moralisches Problem?
 

Benutzer18889 

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Wenn alles gut läuft werde ich in paar Jahren auf dem Land leben und (unter anderem) eigene Hühner haben. Würd sie dann auch selber schlachten, meine Mutter kann mir ja zeigen wie das geht.......

Wäre sowas für dich (bzw. Vegetarier allgemein) ,,vertretbar" oder gibts da auch ein moralisches Problem?

Nur das Problem, dass ich maximal eine Fliege töten kann, aber mit Sicherheit kein Huhn! Ich fände das ekelhaft. Allein der Gedanke an die Innereien beim Ausnehmen oder der Gedanke, dass das Huhn noch hätte leben wollen. Ne, das könnte ich niemals.
 

Benutzer19495 

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Nur weil es nicht von einer Uni kommt, heißt es nicht, dass die Fakten falsch sind. Und wenn du dir die Seite genau betrachtest, wirst du sehen, dass Professoren zu Wort kommen.
Natürlich wird hier gemeckert, weil es vom "Vegetarier-Bund" kommt. Ich denke, das wahre Grund für diese Ablehnung ist jedoch, dass sich einige Personen gar nicht ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen wollen.

Und keiner kann uns sagen, dass die "Fakten" richtig sind. Hier glaubt ja auch kein Vegetarier an die "Fakten", dass vegetarische Ernährung den Körper schwächt. Also wieso sollten wir ausgerechnet einer Seite glauben schenken, die von Vegetariern betrieben wird. Die schreiben dort sicherlich nichts negatives über ihre Lebensform rein.
Da würde ich ja eher der BILD-Zeitung bezüglich dieses Themas mehr Glauben schenken als dieser Seite....objektiv ist der Vegetarier-Bund sicher nicht.
Und das Profs auch darüber philosophiert haben, ist alles andere als ein Garant für die absolute Richtigkeit dieser vermeintlichen Wahrheiten.
Soll ja auch Profs geben, die Vegetarier sind und so eine Seite sicher gerne unterstützen. :zwinker:
Und Ablehnung gegenüber Vegetariern wird man bei mir nicht finden. Was ich nur gar nicht leiden kann, sind solche, die sich alles schön reden wollen und das NUR sie das richtige tun und NUR sie allwissend sind....und vorallem versuchen andere Menschen als dumm hinzustellen, nur weil diese Gegenargumente haben und diese keinesfalls akzeptiert werden wollen. Warum auch?! :zwinker:

Woher beziehst du denn deine Informationen? Das ist definitiv nicht überall so. Meine Oma hält Hühner (die Eier gehen an die Familie und einige verkauft sie) und wenn sie eine Gluckhenne mit Küken hat, dann bleiben auch die Hähne bei ihr und rennen da eine zeitlang rum, also über ein Jahr jedenfalls. Danach werden sie geschlachtet, aber nach so einer Zeit finde ich persönlich das auch in Ordnung. Dann hatten sie ein super Leben bis dahin. Bei ihr stirbt kein Hahn nach der Geburt.

Und das findest du dann in Ordnung? Es ist also in Ordnung, wenn sie den Hahn erst nach einem Jahr schlachtet? Sorry, aber andere Tierarten werden auch erst nach einigen Monaten geschlachtet.

Also das ist irgendwie eine inkonsequente Einstellung, wenn du das dann in Ordnung findest.
 

Benutzer53028 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn alles gut läuft werde ich in paar Jahren auf dem Land leben und (unter anderem) eigene Hühner haben. Würd sie dann auch selber schlachten, meine Mutter kann mir ja zeigen wie das geht.......

Wäre sowas für dich (bzw. Vegetarier allgemein) ,,vertretbar" oder gibts da auch ein moralisches Problem?

Naja, wieso sollte das wahnsinnig vertretbar sein? Du nimmst einem anderen Lebewesen immer noch sein Leben, um dich für einen Moment zu bereichern. Es ist natürlich schon mal eine Verbesserung, verglichen mit Käfighaltung etc, aber deshalb ist es noch nicht ethisch einwandfrei.
 
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