Wer legt den PI fest?

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Ich lese mich schon geraume Zeit durch verschiedene Bücher und Internetseiten, die sich Verhütungsmethoden beschäftigen. Nur bin ich etwas verwirrt und frage mich Langsam, wer überhaupt bestimmt, welchen PI eine Verhütungsmethode besitzt und wie er sich überhaupt zusammen setzt? Ist das irgendein Bundesamt (z.B. Zulassungsstelle für Medizinprodukte), oder kann das jeder Hersteller selber machen?

Da wird z.B. unterschieden zwischen "Methodensicherheit" und "Anwendersicherheit", finde dann aber wiederherum nichts dazu, ob jetzt eine Verhütungsmethode einen hohen PI hat, weil die Methode so schlecht ist, oder ob es eher an einer hohen Fehlerquote durch die Anwender kommt.

Ebenfalls fällt mir auf, das sich bei älteren Verhütungsmitteln der PI gerne auch mal ändert. Z.B. liest man beim Diaphragma PI zwischen 1-20 (je nach dem ob mit Spermidzidgel, oder ohne). In älteren Bücher, z. T. aus den neunziger habe ich dagegen gelesen, das Diaphragma und Kondom zusammen mit der "Methodensicherheit" gleichbedeutend mit der Pille sind, aber die "Anwendersicherheit" nicht so hoch ist, aber nirgendwo lese ich einen PI von 20, höchsten 12, gilt aber auch für das Kondom!

Irgendwie kann ich den PI Angaben nicht mehr so ganz vertrauen und wir beide sind eher verunsichert, wegen den vielen verschiedenen Angaben.
 

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
Quintessenz des ganzen:
Information ist gut, entscheidet euch für eine Verhütungsmethode, informiert euch wie die funktioniert und wendet die richtig und fehlerfrei an - Ende.
Dass Gummis bei technischen Fehlern (platzen, im Fleischwolf lagern, abrutschen..)nicht mehr so viel bringen ist ja z.B. logisch.

Den Peal Index kann man natürlich nicht einfach auswürfeln oder sich selbst ausdenken, die Angaben beruhen halt auf Studien. Dabei kann es schonmal vorkommen, dass einzelne Ergebnisse auseinandergehen. Im Zweifelsfall lieber seriösen (!)aktuellen Quellen glauben als 20 Jahre alten Büchern. :zwinker:

Nicht verrückt machen lassen, vielleicht geht ihr mal miteinander zum Frauenarzt - gerade wenn hormonelle Verhütung in Frage kommt wäre das eh angebracht. Scheut euch nicht dort Fragen zu stellen!
 
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