Wer hat Lust Nichtraucher zu werden?

Benutzer58352 

Verbringt hier viel Zeit
Hagakure - du haust da ganz schön auf den Putz, findest du nicht?
Du bestätigst gerade den Spruch: die schlimmsten Nichtraucher, sind die Ex-Raucher. :rolleyes:

Das kann sein.
Aber ich sehe nicht den Sinn darin so wie 54ph3r3 das Entwöhnen als unmöglich darzustellen.
Was ist das bitte für eine Einstellung wenn man mit Rauchen aufhören will?
Da muss man sich nicht wundern wenn man es nicht hinbekommt.

Und wenn man was in seinem Leben ändern will muss man das immer direkt, offen und teilweise sogar übertrieben angehen.
Von "ein bißchen" versuchen hat es noch keiner geschafft.
Deshalb schreibe ich hier auch lieber hart an der Grenze als nett und einfühlsam, das hilft doch keinem.

Ich hab mir in meinem Leben Rauchen und eine harte Droge abgewöhnt und das ist letztendlich leichter gewesen als man vllt. denkt wenn man an dem Punkt ist dass man es wirklich will.
Meine Eltern z.B. haben 20 Jahre lang geraucht und es sich dann irgendwann beide zusammen einfach abgewöhnt.
Jetzt fühlen sie sich besser als je zuvor und bereuen es solange geraucht zu haben.

Das sind keine Märchengeschichten sondern die Fakten.
Von daher kann ich es einfach zu null Prozent nachvollziehen wenn hier jemand kommt und selber Märchengeschichten von der ach so schlimmen Nikotinabhängigkeit erzählt.
Was das in meinen Augen bedeutet habe ich ja schon mehrfach erwähnt...

Diese hier angesprochene "Vermeidungsstrategie" ist ein gutes Beispiel wie hier zum einen Worte herumgedreht werden und zum anderen eine völlig verkehrte Einstellung an den Tag gelegt wird.
Drogen zu vermeiden und sich dadurch zu entwöhnen ist doch nur der Weg...
Dass du mit Rauchen aufhören willst und musst, das musst du dir schon vorher in den Kopf gehämmert haben.
Diese Vermeidungsstrategie ist nur ein Mittel dieses Ziel zu erreichen...
Und was schließen wir hierraus?
Es mangelt am Willen mit Rauchen aufzuhören, überraschend oder?

Und ich kann es nur nochmal unterstreichen es gibt keine Ausrede für eine Sucht.
Wenn jemand süchtig ist nach einer Droge und davon nicht loskommt bedeutet das immer das er noch andere Probleme hat dir er zuerst lösen sollte.
Nur ein in Körper und Geist gesunder Mensch (mit Ausnahme der Droge logischerweise) kann das bewältigen.
Also wenn du nicht genug Disziplin hast, solltest du daran arbeiten erstmal und versuchen das zu trainieren, mach mal eine Diät oder so, trainiert die Disziplin.
Wenn du Drogen nimmst um irgendwelche sozialen Probleme oder was auch immer zu kaschieren, solltest du diese zuerst lösen, da gibts genug Hilfen überall.
Man kann sich heutzutage für alle Probleme die man hat irgendwo professionelle Hilfe suchen, man kann alles schaffen, man muss es nur, überraschung, wollen.

Und genau das ist bei allem der Knackpunkt, da kannst du mir mit sonstwas für Studien, wissentschaftlichen Belegen und bla bla kommen.
Es geht immer nur um diesen einen Punkt an dem alle scheitern um nichts anderes.
 
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Benutzer

Gast
Mag ja sein dass DU so bist, rigoros und schmerzfrei und willensstark bis zum Gehtnichtmehr, die Allgemeinheit tut sich damit aber ein bisschen schwerer, oder warum rauchen so viele Menschen (auch Menschen die es z.T. schon aufgehört hatten)?

Im Nachhinein gesehen ist das Aufhören vielleicht leicht, aber die Angst vor dem Aufhören, die hält viele davon ab.
 

Benutzer120810  (35)

Benutzer gesperrt
Das sind keine Märchengeschichten sondern die Fakten.
Von daher kann ich es einfach zu null Prozent nachvollziehen wenn hier jemand kommt und selber Märchengeschichten von der ach so schlimmen Nikotinabhängigkeit erzählt.


Keine Lust mehr auf Dein Gewäsch ... Fakten willst Du? Bittesehr:


380px-Rational_scale_to_assess_the_harm_of_drugs_%28mean_physical_harm_and_mean_dependence%29_de.svg.png


Und nu bin ich raus.[DOUBLEPOST=1343930528,1343917709][/DOUBLEPOST]Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Tobacco#Health
 

Benutzer56557  (35)

Benutzer gesperrt
- Habt ihr es schon oft versucht, es aber noch nicht geschafft?

Ich bin seit gut zehn Jahren Raucherin, mit einem guten Jahr Unterbrechung, als ich 18/19 war, aber seit über 6 Jahren ununterbrochen, und ich habe bisher leider auch nicht wenig geraucht, so etwa 30 Stück am Tag.
Seit einigen Monaten versuche ich es mit dem Aufhören ernsthaft, erst durch Reduzieren, und vor kurzem war ich auch mal drei Wochen ganz rauchfrei, leider aber durch Streß wieder rückfällig geworden.

- Spielt ihr seit Längerem mit dem Gedanken, habt den Versuch aber noch nicht gewagt?

Wie gesagt, ich versuche es ja derzeit. Und der Wunsch aufzuhören existiert schon lange, eigentlich seit Jahren.

- Habt ihr am Ende des Geldes zu viel Monat übrig und könntet das verrauchte Geld gut gebrauchen?

Geld ist nicht das Hauptargument zum Aufhören, aber daß ich einiges spare, seitdem ich wenigstens nicht mehr so viel rauche, ist natürlich ein schöner Nebeneffekt.

- Habt ihr vielleicht sogar gesundheitliche Probleme, die evtl. besser wären, wärd ihr Nichtraucher?

Bisher glücklicherweise nicht.

- Wollt ihr schwanger werden?

Momentan nicht.

Egal aus welchem Grund - habt ihr Lust es mit mir zu versuchen?

Gerne, wie weit bist du denn? Und wieviel und wielange rauchst du denn schon?
 

Benutzer102949 

Beiträge füllen Bücher
Mein Freund und ich rauchen ja nun schon seit einigen Jahren. Ich hab zwischendurch mal für ein 3/4 Jahr aufgehört, aber dann wieder angefangen. Vor einem halben Jahr haben wir es uns schon mal vorgenommen, aber nach ein paar Tagen wieder angefangen.
Jetzt sagte mein Freund vorhin zu mir, dass er nächsten Monat endgültig aufhören will. Ich finde das ja echt super, aber ich weiß einfach nicht was ich davon halten soll. Im Moment denke ich ans Aufhören gar nicht, weil ich Unitechnisch viel zu tun hab und da brauche ich das besonders. Aber wenn schon, denn schon. Nächsten Monat wollen wir es uns vornehmen. Das Buch "Endlich Nichtraucher" habe ich ihm letztes Jahr schon geschenkt, vielleicht kommt es jetzt endlich mal zum Einsatz :grin:
 

Benutzer65149 

Meistens hier zu finden
Ich bin eigentlich nur Hardcore-Partyraucherin mit phasenweise alleine ca. eine Schachtel in der Woche (inklusive Wochenende) aufrauchen, aber das möchte ich eigentlich auch drosseln. Problem ist nur, dass in meiner einen Clique zu 85% nur Raucher sind und man da eben schnell nach einer fragt, wenn man keine eigene Schachtel dabei hat. Außerdem rauchen in meinem Nebenjob alle und wenn man da Pause hat, möchte man natürlich jemandem zum Reden haben, aber die hocken alle im Raucherraum, also raucht man da auch mit... In 2 Wochen ist bei uns ein riesiges Volksfest und ich habe mir vorgenommen, bis dahin keine eigene Schachtel mehr zu kaufen und auf dem besagten Fest maximal 2 Schachteln zu rauchen und danach möglichst ohne auszukommen. Drückt mir die Daumen!
 
L

Benutzer

Gast
Gerne, wie weit bist du denn? Und wieviel und wielange rauchst du denn schon?

Ich habe so 14 - 15 Jahre geraucht (1 Schachtel am Tag) :ashamed: und bin jetzt seit knapp 2 Wochen Nichtraucher.

Ich muss sagen, es klappt erstaunlich gut.

Ich habe vor dem Aufhören "Endlich Nichtraucher" gelesen, war aber nicht wirklich motiviert...
Komischerweise erkennt man aber durch das Buch mehr Sinn im Nichtrauchen,
denn im Rauchen und kann sich, durch die ständigen Wiederholungen im Buch, vieles einprägen.
So schafft man dann die ersten Tage, die leider nicht leicht sind...

Mittlerweile lässt die Lust auf eine Zigarette langsam nach. :jaa:

Reduzieren wäre für mich nicht in Frage gekommen, ich glaube ich hätte ständig nur der nächsten Zigarette entgegengefiebert. Ich habe während des Lesens beschlossen nach der letzten Zigarette nie mehr eine zu rauchen, das hatte ich mir zwar zu dem Zeitpunkt nur eingeredet, mittlerweile kann ich es mir aber tatsächlich vorstellen.
 
4 Monat(e) später

Benutzer66223  (35)

Planet-Liebe Berühmtheit
Uh, ich bin seit 3 Tagen Nikotinfrei :smile: Habe vor einer Woche beschlossen, mein Päckchen noch fertig zu rauchen und dann aufzuhören. Drückt mir die Daumen!
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
Ich bin ehemalige Raucherin und habe am 1.1.2010 aufgehört zu Rauchen.

- Habt ihr es schon oft versucht, es aber noch nicht geschafft? Ich habe einmal in der Fastenzeit nichts geraucht. Das war 2005.
- Spielt ihr seit Längerem mit dem Gedanken, habt den Versuch aber noch nicht gewagt? Der Versuch in der Fastenzeit nichts zu rauchen war nur ein Test für mich ob ich das schaffe. War kein Problem für mich. Habe allerdings am ersten Tag nach dem 40 Tagen wieder angefangen. Danach war kein Versuch mehr da bis 2010.
- Habt ihr am Ende des Geldes zu viel Monat übrig und könntet das verrauchte Geld gut gebrauchen? Ich hatte/habe nie viel Geld und hab mir die Kohle für das Rauchen (1Päckchen am Tag) meistens zusammen gekratzt, manchmal hats dann auch ein Nichtrauchender Freund gezahlt oder ich hab beim Schwiegerpapi geschnorrt.
- Habt ihr vielleicht sogar gesundheitliche Probleme, die evtl. besser wären, wärd ihr Nichtraucher? Nachdem ich dann aufgehört habe, übrigens ohne Neujahrs Vorsatz, ich habe davor schon einige Zeit drüber nachgedacht und nachdem wir ja Kinder woll(t)en passte das ganz gut, ausserdem war ich über Silvester krank und da schmeckt es mir nicht. Ich bekomme besser Luft, ich konnte vieles wieder besser riechen, besser schmecken das hat mir schon gefallen. Die Kleidung stank nicht mehr, ich musste nicht mehr auf den kalten Balkon gehen usw. Hat alles seine Vorteile ^^
- Wollt ihr schwanger werden? Ich wurde 1 Jahr später also 2011 schwanger und jetzt bin ich wieder schwanger und werfe bald. :zwinker:

Es ist sicher bei vielen Rauchern so die aufhören wollen dass sie Hilfe brauchen (Pflaster, Kaugummi, Therapien etc.) aber ich hab das ohne alles geschafft, ich hab mein Päckchen zu Ende geraucht (immerhin kostet es ja viel Geld) und das war´s dann, die Zigaretten die ich in irgendwelchen Handtaschen noch gefunden habe habe ich rauchenden Freundinnen geschenkt weil zum wegwerfen ist es mir auch zu schade. Was ich nach dem aufhören gemacht habe war ganz viel Vitamine zu mehr nehmen, also sehr viel Obst, frisch gepressten Orangensaft usw. Gleichzeitig hab ich auch keinen Kaffee mehr getrunken weil das für mich immer so ein Ritual war. Red Bull war dann auch eine Zeitlang tabu für mich.

Ich hab dann ab und zu beim fortgehen 1 Zigarette geraucht (weil ich Alkohol getrunken habe) diese schmeckte mir, witzigerweise hatte ich aber am nächsten Tag absolut keine Lust und keinen Gusto mehr auf eine Zigarette. Das ging noch ein paar Mal so nachdem ich aufgehört habe (ist praktisch wenn man teilweise einzelne Zigaretten kaufen kann in ner bar) aber wie gesagt es war dann kein Verlangen da dass ich wieder anfange. Soweit hatte ich mich schon unter Kontrolle. :zwinker:

Bald sinds zwei Jahre wo ich nix mehr rauch und mittlerweile (kann aber auch an der Schwangerschaft liegen) mag ich es überhaupt nicht wenn jmd. neben mir raucht, das war eine zeitlang nach dem Aufhören schon so dass mich das nicht gestört hat aber jetzt ist es für mich einfach nur ein Gestank ich pudel mich aber deswegen nicht auf.
 
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