Wenn eure Partnerin vergewaltigt und schwanger wird, wollt ihr, dass sie abtreibt?

Wenn eure Partnerin vergewaltigt und schwanger wird, wollt ihr, dass sie abtreibt?

  • Ich würde die Entscheidung über Abtreibung ihr überlassen und sie nie bequatschen.

    Stimmen: 9 36,0%
  • Ich möchte, dass sie abtreibt, und das würde ich auch sagen. Aber sie soll entscheiden.

    Stimmen: 8 32,0%
  • Ich möchte nicht, dass sie abtreibt, und das würde ich ihr sagen. Aber sie soll entscheiden.

    Stimmen: 1 4,0%
  • Wenn sie nicht abtreibt, werde ich mich von ihr trennen.

    Stimmen: 6 24,0%
  • Wenn sie abtreibt, werde ich mich von ihr trennen.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich würde ihr immer wieder sagen, dass Abtreibung Mord ist. :mad:

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich wüde ihr immer wieder sagen, dass sie unbedingt abtreiben muss.

    Stimmen: 1 4,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    25
Status
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Benutzer40734  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde ihn da mehr als gut verstehen, dass er das Kind nicht wollen würde. Ich würde es aber noch weniger wollen.
 
J

Benutzer

Gast
Diese Ähnlichkeit ist derart weit entfernt, dass von einem "nicht viel besser" keine Rede sein kann.
achja? Dir ist sicher schon klar, dass die körperlichen Verletzungen vl in 1-2 Wochen verheilen, aber der seelische Schaden, dem man den Menschen zufügt um einiges mehr ist, gerade in so einer labilen Phase direkt nach so einem Erlebnis.
DU magst vl noch den Kopf etwas klar haben, aber du kannst nicht davon ausgehen, dass sie dir zustimmt und sagt "wenn du gehen willst, dann geh, ich schaff das hier auch allein, ist ja nur ne Schwangerschaft und der Vorfall letzte Woche is ja nich so schlimm".
Was sie in dem Moment braucht ist auf jedenfall Unterstützung, egal in welcher Hinsicht auch immer. Eine Diskusion ob das Kind nu abgetrieben wird oder nicht mit der Androhung einer Trennung, ist eine unnötige zusätzliche Belastung.

Und sry, nur weil das Kind aus sowas entstanden ist, es nicht auch lieben zu können, halte ich für eine lächerliche Ausrede. Versucht bitte den Vergewaltiger vom Kind zu unterscheiden. Das Kind kann nix dafür, dass es entstanden ist und es sollte auch kaum für das bestraft werden.
Würdet ihr, wenn ihr ein Kind adoptiert auch fragen, ob bei der Zeugung auch viel Liebe angewandt wurde?
Fragt euch lieber, warum sie das Kind eventuell behalten möchte, anstatt euch nur mit eurem eigenen Willen zu beschäftigen.
 

Benutzer40734  (37)

Verbringt hier viel Zeit
DU magst vl noch den Kopf etwas klar haben, aber du kannst nicht davon ausgehen, dass sie dir zustimmt und sagt "wenn du gehen willst, dann geh, ich schaff das hier auch allein, ist ja nur ne Schwangerschaft und der Vorfall letzte Woche is ja nich so schlimm".
Was sie in dem Moment braucht ist auf jedenfall Unterstützung, egal in welcher Hinsicht auch immer. Eine Diskusion ob das Kind nu abgetrieben wird oder nicht mit der Androhung einer Trennung, ist eine unnötige zusätzliche Belastung.


Ich wäre in diesem Fall die Betroffene und ich versteh ihn da mehr als gut und wie oben schonmal erwähnt. Ich käme auch nie auf den Gedanken ein Kind aus einer Vergewaltigung auszutragen. NIE im Leben!!
 

Benutzer89886 

Sorgt für Gesprächsstoff
achja? Dir ist sicher schon klar, dass die körperlichen Verletzungen vl in 1-2 Wochen verheilen, aber der seelische Schaden, dem man den Menschen zufügt um einiges mehr ist, gerade in so einer labilen Phase direkt nach so einem Erlebnis.

Eine Vergewaltigung bedeutet eben nicht nur körperliche Schäden die in 1-2 Wochen verheilen, sondern gerade seelische Schäden, die garantiert wesentlich tiefgreifender sind als vom Partner verlassen zu werden.
 
J

Benutzer

Gast
Eine Vergewaltigung bedeutet eben nicht nur körperliche Schäden die in 1-2 Wochen verheilen, sondern gerade seelische Schäden, die garantiert wesentlich tiefgreifender sind als vom Partner verlassen zu werden.
ach und du meinst, dass eine Trennung da nicht weiter ins Gewicht fällt? :ratlos:
Schonmal daran gedacht, dass die Trennung den Schaden vergrößert?

@SeatCordoba es geht darum, dass sie will und er nicht. Wenn beide nicht wollen, sind sich ja beide einig.
 

Benutzer89886 

Sorgt für Gesprächsstoff
ach und du meinst, dass eine Trennung da nicht weiter ins Gewicht fällt? :ratlos:

Versuch mir nichts in den Mund zu legen was ich nicht gesagt habe. Ich sagte die psychischen Folgen einer Vergewaltigung (die Du ja anscheinend nicht mal gesehen hast, sondern nur die körperlichen) sind krasser als die psychischen Folgen des Verlassenwerdens, und deshalb kann man jemandem der sich von seiner Freundin trennt (aus welchen Gründen auch immer) nicht mit einem Vergewaltiger vergleichen.

Und wenn Du das nicht einsiehst tust Du mir leid.
 
L

Benutzer

Gast
er schrieb doch nirgends, dass es keine seelischen Schäden gibt :ratlos:

Ich versteh auch nicht, wie man seine Freundin in so einer schlimmen Situation im Stich lassen kann.

Ich kenne ein Baby, dass so entstanden ist. Klar war es sehr schwer, aber die Kleine ist nun bald 3 und ein total liebes Mädchen. Und ja, ihre Mutter liebt sie und der "Vater" auch. Funktionieren kann alles, wenn man will, es sei denn die Beziehung ist nicht gefestigt genug.

Aber das versteht hier wohl (fast) niemand, weil keiner noch in soner Situation war und hier groß reden kann, dass er sie sofort verlässt, wie es in Echt in aussieht, kann hier eh keiner sagen ^^ (ich wünsche keinem, in sone Situation zu geraten).
 

Benutzer9517  (31)

Benutzer gesperrt
Ich würde den Entscheid ihr überlassen, aber bei ihr bleiben.
 
J

Benutzer

Gast
Versuch mir nichts in den Mund zu legen was ich nicht gesagt habe. Ich sagte die psychischen Folgen einer Vergewaltigung (die Du ja anscheinend nicht mal gesehen hast, sondern nur die körperlichen) sind krasser als die psychischen Folgen des Verlassenwerdens, und deshalb kann man jemandem der sich von seiner Freundin trennt (aus welchen Gründen auch immer) nicht mit einem Vergewaltiger vergleichen.

Und wenn Du das nicht einsiehst tust Du mir leid.

Ich wills dir mal verdeutlichen, indem ich den psychischen Schaden in physischen Schaden in einem hypothetischen Bsp verdeutliche:
Stell dir vor sie wurde zusammengeschlagen und liegt am Boden und du kommst vorbei und trittst nochmal zu.

Das klingt jetzt schockierend doch genau das machst du im psychischen Sinn. Du nimmst ihr den letzten Rest Halt, den sie braucht und stößt sie nur noch tiefer, wo sie psychisch schon längst am Boden liegt.
Ich frag dich mal was: Kannst du es verantworten, dass sie sich infolgedessen das Leben nimmt? Ich kanns mir ziemlich gut vorstellen, dass viele betroffene Frauen mit diesen Gedanken spielen. Und dann gefährdest du nicht nur das Leben eines ungeborenen Kindes, sondern das deiner Freundin gleich mit.
Eine Frau... die in ihrer Intimsphäre aufs schlimmste gedemütigt wurde und von ihrem Liebsten in der größten Not im Stich gelassen wurde... ehrlich, ich kann so eine Frau ziemlich gut verstehen, wenn sie Suizidgedanken hegt. Überleg es dir gut. Du kannst nichts rückgängig machen, aber du kannst verhindern es selbst noch schlimmer zu machen...
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Nein. Ich habe da nichts zu "wollen". In so einer Situation wird meine Freundin meine Hilfe doppelt brauchen. Das müsste ihr Entscheid sein und ich würde zu dem stehen.

Man kann schon sagen, solche Aussagen seien virtuell. Aber ich müsste mich hassen wenn ich meine Freundin in dieser Lage verlassen würde :ratlos:
 

Benutzer89886 

Sorgt für Gesprächsstoff
Stell dir vor sie wurde zusammengeschlagen und liegt am Boden und du kommst vorbei und trittst nochmal zu.

Bullshit. Hier stellst Du Körperverletzung neben Körperverletzung, während Du zuvor Trennung neben Vergewaltigung gestellt hast. Schalt Dein Hirn ein.

Ich frag dich mal was: Kannst du es verantworten, dass sie sich infolgedessen das Leben nimmt? (...) Überleg es dir gut. Du kannst nichts rückgängig machen, aber du kannst verhindern es selbst noch schlimmer zu machen...

Jetzt entgleist der Schwachsinn völlig.
 
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