Wenn eure Jobbezeichnung englischsprachig wäre, würdet ihr euch wohlfühlen?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Benutzer56624  (32)

Benutzer gesperrt
Immer mehr Firmen benutzen englischsprachige Jobbezeichnungen wie Project Manager, Facility Manager, Cabin Attendant oder Controller. Wenn euer Job in einer deutschen Firma auch so genannt werden sollte anstatt Schaffner, Buchhalter oder Dreher usw., würdet ihr euch wohlfühlen? Oder fremd?

Off-Topic:
Ich habe ja gelernt, dass ein "Controller" kein Schaffner sein soll, der Fahrkarten kontrolliert :grin:
 

Benutzer66223  (35)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich hab einen englischen Jobtitel und wüsste nicht warum ich mich damit unwohl fühlen sollte...
 

Benutzer70527  (31)

Sehr bekannt hier
Kommt drauf an.
"Community Manager" und ähnliches in deutschen Abteilungen einer internationalen Firma - kein Problem.
Aber als Hausmeister dann facility manager genannt zu werden oder in Abteilungen zu sitzen, in denen die meisten Angestellten (Altersdurchschnitt oberhalb der vierzig) nichtmal wissen, was die Abkürzung/Bezeichnung heißt, mit der sie sich identifizieren sollen... naja.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Auch wenn ich manche englische Berufsbezeichnungen in Deutschland ziemlich affig finde, ist es mir ziemlich egal, wie mein Job bezeichnet wird, so lange er mir Spaß macht und genügend Geld abwirft.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
In meiner Branche ist das so üblich. Deutsche Bezeichnungen würden sich einfach auch seltsam anhören. Kein Problem damit.
 

Benutzer36865 

Benutzer gesperrt
Ja, es würde mich stören, weil solche Bezeichnungen wie "Facility Manager", "Controller" oder "Art Director" einfach idiotisch sind.

In meiner Branche ist das so üblich. Deutsche Bezeichnungen würden sich einfach auch seltsam anhören.

Wieso würden sich deutsche Bezeichnungen seltsam anhören? Ist dir die deutsche Sprache so zuwider? Welchen Mehrwert erzielt man mit einer englischsprachigen Bezeichnung? Keinen!

Besonders idiotisch sind solche Sachen übrigens bei Berufen, in denen man höchstwahrscheinlich nie mit englischsprechenden Personen zu tun bekommt, wie beispielsweise beim Hausmeister ("Facility Manager").
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Wieso würden sich deutsche Bezeichnungen seltsam anhören? Ist dir die deutsche Sprache so zuwider? Welchen Mehrwert erzielt man mit einer englischsprachigen Bezeichnung? Keinen!

Ich bin großer Fan der deutschen Sprache, aber wie solch ich mich in ihr z.B. als "data engineer" bezeichnen? Holt mal bitte den Datentechniker, unser WLAN-Kabel hat ein Leck? :tongue:

Zumal genug Firmen den ganzen Weltmarkt bedienen und sich so einer internationalen Kundschaft auch repräsentieren müssen.

Ich sage nicht, dass man es nicht auch übertreiben kann mit diesen Jobbezeichnungen, aber die Umfrage bezog sich ja auf meinen eigenen Job. Und da stört es mich nicht - ich kenne es quasi nur so.
 

Benutzer12216 

Sehr bekannt hier
@Fuchs:

was hättest du bitte gegen Datentechniker einzuwenden, wobei natücrlcih Computertechniker noch einfacher wäre und jeder mensch wüsste was derjenige macht.
 
M

Benutzer

Gast
Die meisten meiner Jobs haben englische Bezeichnungen. Hab auch kein Problem damit.
 

Benutzer36865 

Benutzer gesperrt
Ich bin großer Fan der deutschen Sprache, aber wie solch ich mich in ihr z.B. als "data engineer" bezeichnen? Holt mal bitte den Datentechniker, unser WLAN-Kabel hat ein Leck? :tongue:

Ja und, was ist an "Datentechniker" so schlimm oder abwegig? Das IST doch die Übersetzung von "data engineer"! Meinetwegen auch "Dateningenieur". Klingt komisch? Ja, vielleicht, aber nur deshalb, weil wir gedankenlos alle englischen Bezeichnungen übernehmen, ohne uns Gedanken darüber zu machen, ob es nicht auch ein passendes deutsches Wort dafür gibt.

---------- Beitrag hinzugefügt um 16:20 -----------

Das ist allerdings etwas zu allgemein gefasst. Ein Computertechniker kann ja alles mögliche sein. Die Informatik ist aber zu breit gefächert, um das einfach mit einer Job-Bezeichnung abzudecken.

Tja, dann muß man sich mal ein paar Minuten Gedanken darüber machen, wie man die Tätigkeit dieses Menschen präzise auf Deutsch ausdrücken könnte. Warum soll das auf Deutsch nicht gehen, wenn es doch im Englischen offenbar auch geht?

Ein Beispiel aus dem Bereich Medizin, die ja vom Lateinischen so angetan ist: Wenn man zum Herzspezialisten geht, dann geht man zum Kardiologen - wobei das Wort Herzspezialist noch gut verstanden wird. Aber ich habe noch nie gehört, dass jemand zum Knochenflicker überwiesen wird, wenn es zum Orthopäden geht. :zwinker:

Erstens ist "Orthopäde" nicht Englisch. Und zweitens weiß jeder, was ein Orthopäde macht, weil die Bezeichnung seit langem üblich ist. Aber frag mal Otto Normalbürger, ob er mit "Facility Manager" oder "Data engineer" was anfangen kann.
 

Benutzer70028 

Verbringt hier viel Zeit
Also in internationalen Unternehmen wo viel Kontakt zu ausländischen Kunden und Partnern besteht hätte ich nichts gegen einen englischen Titel einzuwenden. Es wäre mir ziemlich egal. Einerseits lebe ich in Deutschland und somit wäre ein deutscher Titel angemessen, andereseits ist der englische dann auch logisch.

Geht es aber wirklich um Berufsbezeichnungen die englisch werden nur damit sie sich "wichtiger" anhören finde ich es ziemlich albern. Da stimmt die Intention nicht...
Gutes Beispiel: Auf meiner Arbeit wird das reinigen der Flure/Toiletten/Arbeitsräume als "Public Service" bezeichnet.... das finde ich wirklich affig..
 
V

Benutzer

Gast
In meinem zukünftigen Berufszweig sind englische Bezeichnungen absolut unüblich.
Ansonsten habe ich aber kein Problem mit englischen Bezeichnungen. Ich finde, da wird immer zu viel Geschiss drum gemacht :zwinker:.
Wenn ich z.B. einen Termin mit meinem Bankberater habe, dann ist es einfach mein Bankberater. Wenn seine offizielle Stellenbeschreibung Englisch ist, juckt mich das auch nicht weiter.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren