Wenn euer Partner im Krieg fallen würde, wäret ihr stolz auf seinen Einsatz für Vater

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Benutzer26398 

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Wer freiwillig in den Krieg zieht ist selber dran schuld wenn er im Sarg nach Hause kommt.
selbst schuld nicht unbedingt - aber wenn man den Beruf ergreift sollte man damit rechnen das einem so etwas u.U. passieren kann - genauso wie ein Fliesenleger mit kaputten Knien rechnen kann...

Für mich wäre das "Risiko Auslandseinsatz" im Verhältnis zu Bezahlung viel zu hoch...
 
S

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Gast
Ich persönlich definiere das "Stolz-Sein" anders, als die meisten Menschen. Ich kann nur auf etwas stolz sein, was ich selber geleistet habe. Ich kann z.B. nicht stolz auf mein Vaterland sein, ich kann nicht stolz darauf sein Deutsche zu sein und nein, ich kann meiner Definition nach auch nicht stolz darauf sein, weil mein Partner im Krieg verstorben ist.

Du kannst also nicht stolz auf einen anderen Menschen sein? :ratlos: Dass man nicht stolz darauf sein kann, einer Nationalität anzugehören, die man automatisch durch die Geburt erworben hat, das kann ich nachvollziehen. Aber jegliche Taten, die durch eine Person oder einen Staat (bzw. durch seine Repräsentanten) ausgeführt werden, kann man doch bewerten.

Zum Thema: Nein, ich wäre nicht stolz darauf, da ich Kriegshandlungen ablehne. Ich glaube auch nicht, dass ich mit einem Soldaten zusammensein könnte.
 
S

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Gast
Off-Topic:
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Nein; wie bereits erläutert.

Naja, erläutert hast Du es eigentlich nicht, denn in einem bestimmten Land geboren zu sein, ist ja keine Tat. Aber wenn Du sagst, dass Du nur auf die Dinge stolz sein kannst, die Du selbst fabrizierst hast, dann würdest Du demnach auch nicht stolz auf Deinen besten Freund sein, wenn er eine wichtige Prüfung geschafft hat oder ähnliches.

Das fand ich etwas merkwürdig, aber kann ja sein, dass Du in der Hinsicht nicht empathisch bist :zwinker:
 

Benutzer65590 

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Kommt drauf an, kommt drauf an.

Sicherlich bin ich im Prinzip ein Gegner des Militarismus und des Soldatentums und kann keinen Stolz für die Jungs empfinden, die sich "in unser aller Namen" in Afghanistan die Rübe wegballern lassen.

Das sind für mich Opfer. Opfer einer verfehlten Politik, aber auch Opfer ihrer eigenen Dummheit, die sie dazu gebracht hat, sich in diese Gegend verfügen zu lassen (niemand *muss* Soldat sein, you know).

...
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich nicht für einen gefallenen Partner Stolz empfinden könnte - sicher primär natürlich Trauer, aber eben auch - der bei der unmittelbaren Verteidigung unseres, um dieses leicht anrüchige Wort zu verwenden, "Lebensraumes" (hier anstelle von "Nation" oder "Land" gebraucht) getötet würde.
Soll heißen: der in der Situation des unmittelbaren Verteidigungsfalles, zu dem es keine Alternative gibt und der unverschuldet eintritt, beim Versuch getötet würde, sein Leben und seine Freiheit und das und die seiner Mitbürger zu schützen. Ich vermute, das wäre einfach etwas, für das es sich, so übel und aufgesetzt es klingen mag, meiner Meinung nach "zu sterben lohnen" würde.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
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Naja, erläutert hast Du es eigentlich nicht, denn in einem bestimmten Land geboren zu sein, ist ja keine Tat. Aber wenn Du sagst, dass Du nur auf die Dinge stolz sein kannst, die Du selbst fabrizierst hast, dann würdest Du demnach auch nicht stolz auf Deinen besten Freund sein, wenn er eine wichtige Prüfung geschafft hat oder ähnliches.

Das fand ich etwas merkwürdig, aber kann ja sein, dass Du in der Hinsicht nicht empathisch bist :zwinker:

Das hat meiner Meinung nach absolut null mit Empathie zu tun.

Ich freue mich für meinen besten Freund, sage meinetwegen "Das hast du gut gemacht / hinbekommen" und ggf., dass er stolz auf sich sein kann.
 

Benutzer63135  (31)

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kommt nicht vor. die passen nicht in mein beuteschema.
Nur so, ich hab vor einigen Jahren einen Soldaten kennen gelernt und bin jetzt recht gut mit ihm befreundet. Ich hab ihn damals auf Mitte zwanzig geschätzt, er war 30. Ich hätte mir jeden erdenklichen Bürojob vorstellen können und dann sagte er mir, er sei Ausbildner beim Bundesheer - vom Wesen her total freundlich, höflich, zuvorkommend und ein super Kerl...
Ich mein nur von wegen Beuteschema.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Ich persönlich definiere das "Stolz-Sein" anders, als die meisten Menschen. Ich kann nur auf etwas stolz sein, was ich selber geleistet habe. Ich kann z.B. nicht stolz auf mein Vaterland sein, ich kann nicht stolz darauf sein Deutsche zu sein und nein, ich kann meiner Definition nach auch nicht stolz darauf sein, weil mein Partner im Krieg verstorben ist.
Erstens das, und zweitens wäre ich mit keinem Soldaten zusammen. Achso, und das Wort "Vaterland" würde ich von selbst auch nie denken.
 

Benutzer76022 

Verbringt hier viel Zeit
Man weiß ja, worauf man sich einlässt.. was passieren kann...
Ich wäre traurig.. nicht stolz.
 
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