Wenn du wüsstest wie sehr ich dich Liebe

B

Benutzer

Gast
Sie las wie ihr Kevin sich immer Tiefer mitreißen ließ und er schließlich so tief drin steckte, dass er nicht mehr herauskommen konnte, selbst wenn er es gewollt hätte. Er war so in den Intrigen verstrickt, dass er sich mitten in einen Skandal von einer großen Falschgeld - Druckerei hineinwarf und alles vermasselte. Und in der Falschgeld - Branche ist es nicht üblich, dass jemandem vergeben wird. Am Schluss wurde es meistens so gehandhabt, das der schuldige sich so tief verschulden musste, dass er wie ein Sklave arbeiten musste.

In dem Buch stand von Max Handschrift verfasst “ Kevin bricht in Panik aus und versucht gerade zu fliehen... doch seine Chancen stehen sehr schlecht, er versucht über die Grenze zu fliehen.... doch es ist sinnlos, sie kriegen ihn! Egal was er versuchen wird!” etwas später stand ein Eintrag in dem stand “er wollte das ich ihn begleite, aber ich habe ihm schon oft genug angeboten ihm daraus zu helfen und er hat meine Hilfe immer abgelehnt, jetzt ist es zu spät, aber ich kann ihn nicht hängen lassen, ich kann es einfach nicht. Aber wir werden zu dritt fahren, mein Zwillingsbruder wird auch mitkommen, um ihm zur Seite zu stehen. Wir werden heute Abend losfahren und ihn werden seine besten Freunde begleiten. Auch wenn ich nicht glaube, dass wir es schaffen, bete ich zu Gott das uns nichts passiert!” Kiran blätterte wortlos um.

22.4. : Es ist passiert. Er ist tot. Mein Zwillingsbruder Marc und ich leben noch.... aber auch uns hat es erwischt... mein Bruder Marc wird nie wieder das Gesicht tragen das er vorher hatte... das Auto ist explodiert.... es war ein Anschlag, da bin ich mir sicher... ich habe es mir genauer angesehen ... das Gesicht von Marc sieht schrecklich aus, die Ärzte sind immer noch daran.... auch mich hat es erwischt... ich habe meinen linken Arm verloren ... Warum mussten wir mitfahren? Warum musste Kevin so weit sinken? Warum nur?”

Kiran sah entsetzt auf und leuchtete auf den Grauen Mann, er zog ganz langsam seinen linken Ärmel hoch. Nein, das wollte sie nicht glauben. Es kam ein Metallgestell zum Vorschein. Kiran schüttelte immer noch den Kopf, ihre Augen waren starr. “Du bist .....?”, sie war aufgestanden, das Buch war zur Seite gefallen. Sie wollte es einfach nicht glauben, doch sie sah wie der Graue Mann nickte: “Ja...”. Das war zuviel für Kiran, sie ließ sich nach hinten fallen. Sie spürte den kalten Boden nicht mehr, sie spürte das feuchte Gras nicht mehr, sie spürte einen Moment gar nichts mehr. Sie saß einfach nur da, ganz still, ihre Gedanken waren ruhig, es war der schock der sie ruhig gestellt hatten.

Sie nahm das Buch wieder in ihren Schoß und strich über den alten Einband. Sie hätte nie gedacht, dass ein Buch ihr jemals soviel bedeutendes für sie, für ihr Leben verraten würde. Ihr Mann hätte fast zwei Unschuldige mit in den Tod gerissen. Wie blind war sie, dass sie nie etwas gemerkt hatte. Nie bemerkt hatte, was er trieb. Nie bemerkt... Ihr Bild von ihrem Kevin hatte eine rapide Wendung bekommen, jetzt war da nicht nur der immer liebenswerte Kev, von dem sie gedacht hatte, dass dieser nur einer Fliege was zu leiden tun könnte. Jetzt war da auch noch die andere Seite von Kev, die Seite, die in seinem Leben dominiert hatte, die Seite die er in vollen Zügen ausgelebt hatte, die Seite, die er vor ihr immer geheim gehalten hatte. Die ganzen Jahre. Und sie hatte nichts bemerkt.
 
4 Woche(n) später
B

Benutzer

Gast
Und noch was, der Graue Mann hatte nun eine Identität bekommen. Er war der allerbeste Freund ihres Mannes gewesen, sie hätte ihn eigentlich erkennen müssen. Der Graue Mann erhob sich und sah sie an: “Ich verstehe, dass es ein großer Schock für dich sein muss, alles auf einmal erfahren zu haben und es tut mir leid wenn es dich sehr getroffen hat. Ich werde jetzt gehen und dich deinen Gedanken überlassen, ich glaube es ist gut, wenn du eine Weile darüber nachdenken kannst. Ich wünsche dir eine Gute Nacht.” Kiran saß noch lange nachdem der Graue Mann gegangen war einfach nur da und starrte ins leere.

Schließlich raffte sie sich doch zusammen und stand auf um den Friedhof zu verlassen. Ihre Beine waren schwer und in ihrem Kopf liefen ihre Gedanken kreuz und quer. Wenn jemand sie gesehen hätte, hätte er vermutlich gedacht sie würde schlafwandeln. Als sie bei sich zu Hause angekommen waren fühlte sie wie eine Welle von Müdigkeit sie überfiel. Sie war fix und fertig und fühlte sich zu nix mehr im Stande. Sie schleppte ihren Körper die Treppe hoch und fiel aufs Bett und schlief nach ein paar Minuten der völligen Erschöpfung ein.
Sie schlief unruhig und Träumte verwirrendes Zeug. Sie sah Kevin vor sich, wie er ihr versuchte alles zu erklären, dann verwandelte sich das Gesicht plötzlich in das des Grauen Mannes und so ging es die ganze restliche Nacht weiter.
 
4 Woche(n) später
B

Benutzer

Gast
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, war sie immer noch etwas verstört und ging die Nacht noch mal in Gedanken durch. Sie band ihre Haare zu dem gewohnten strengen Zopf nach hinten zusammen und dachte lange nach. Ihr Mann, ein Verbrecher? Ihr Mann, ein Mörder? Ihr Mann, ein Gesetzloser? Konnte das wirklich wahr sein? Das Tagebuch konnte gefälscht sein... Aber Kiran wusste genau das es nicht so war. Sie schloss die Praxis früher, setzte sich auf die Couch und überlegt was sie jetzt machen sollte, denn sie war kaum im Stande irgendetwas zu machen.

Sie sah das Telefon an, sollte sie Maggy anrufen? Es war ungewohnt für sie zu wissen eine Freundin zu haben die ihr immer zuhört. Natürlich hatte sie schon Freundin gehabt, aber wohl kaum so eine gute wie Maggy, sie hatte noch nie das Gefühl gehabt, dass je zwischen ihr und einer Freundin ein so großes Freundschaftsband entstanden ist, wie bei ihr und Maggy. So griff sie zum Höhrer und schüttete Maggy ihr Herz aus und erzählte ihr alles was geschehen war, es sprudelte nur so aus ihr heraus. Maggy hörte wie immer geduldig zu und gab ihr Ratschläge, aber ihr größter Ratschlag war alles zu vergessen und einen Neuanfang zu machen und mit der Sache abzuschließen auch, wenn es nicht leicht war.

Nachdem Kiran ihr alles erzählt hatte, ging es ihr viel besser und sie fühlte sich erleichtert. Die nächsten Tage musste sie immer wieder daran denken, doch mit der Zeit verloren sich ihre Gedanken und sie konzentrierte sich vor allem auf die Arbeit, die in der letzten Zeit ein bisschen zu kurz gekommen war. Nach ca. zwei Wochen rief Maggy sie an: “Hallo, wie geht es dir? Ich brauch unbedingt deine Hilfe, vor meiner Tür wurde ein Katon hingestellt und Also wollte ich fragen ob du nicht vorbei kommen könntest um ihn dir mal anzusehen, es japst so komisch daraus und ich trau mich nicht ihn aufzumachen wer weiß was da drin ist. Ich vermute irgendein Tier, aber ich bin mir nicht sicher, also könntest du nicht kommen? “

Kiran wusste nicht was sie darauf antworten sollte und war zuerst ein bisschen verwirrt bis sie sich entschloss ihr zu helfen. Schließlich war sie ihre Freundin und vllt. konnte sie sich etwas revanchieren für das was Maggy schon alles für sie getan hatte. So antwortete sie: “Ja natürlich kann ich kommen, ich bin schon unterwegs, ich muss nur noch schnell noch ein teil meiner Arbeit erledigen ich komm in einer halben Stunde vorbei , in Ordnung? “ Maggy war erleichtert, dass sie bald Hilfe bekommen würde und verabschiedete sich mit den Worten: “Danke, ich warte dann auf dich, bis gleich.”

Kiran legte den Höhrer auf und überlegte, was sie alles brauchte um festzustellen was sich in der Kiste befand. Sie packte ein paar Sachen ein in ihre Tasche und musste die ganze Zeit an das arme kleine Geschöpf denken, das wahrscheinlich immer noch in diesem Katon saß. Sie beeilte sich noch schnell ihre Praxis Arbeit abzuschließen holte sich noch einen Apfel aß ihn, während sie noch ein paar Rechnungen durchging und war dann bald fertig. Sie setzte sich ins Auto und fuhr zu Maggy. Als sie ausstieg hörte sie schon ein leises japsen. Sie beugte sich runter und öffnete vorsichtig den Katon.
 

Benutzer61202  (30)

Verbringt hier viel Zeit
och menno des geht doch net du kannst doch net jetzt aufhören undglaublich.

kann des sein dass du die geschichte nur noch für mihc schreibst oder warum kommentier nur noch ich?

Kommt unterstützt sie mal!!!!!
Die geschichte ist es doch auf alle fälle wert!

gruß michi
 

Benutzer61685 

Verbringt hier viel Zeit
Und ob die Geschichte es wert ist, sie weiter zu erzählen"!!! Ich hab ihr auch schon ne Mail geschrieben gehabt, aber es kam nichts zurück :frown:
 

Benutzer54365  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Lieber Verfasser!
Ich lese die Geschichte schon seit dem ersten Beitrag.
Jedesmal schaue ich bei den Liebesgeschichten nach, ob ein weiterer Beitrag zu lesen ist, und wenn ja freue ich mich bin aber traurig zu gleich. Diese Geschichte geht einem wirklich ans Herz, also bitte enttäusche mich nicht wenn ich das nächste Mal nachschaue :zwinker:
 
3 Woche(n) später
B

Benutzer

Gast
Ich hab die mail gar nicht bekommen Just me... tut mir leid das ich so selten schreibe hab nur im Moment ziemlich viel zu tun :smile2: und vielen Dank für diese positiven Kommentare an alle die kommentiert haben :smile2: ihr gebt mir immer neuen Antrieb weiter zu schreiben hel


Sie betrachtete das kleine aufgeregte Bündel, es war ein winzig kleiner süßer Hund, ein Labradorwelpe, wie sie nach einigen genauen Begutachtungen festellen konnte und noch ein ganz knuffiger dazu, dachte sie bei sich. Sie klingelte und Maggy öffnete sofort die Tür. Sie guckte Kiran an dann nach unten und sah den kleinen Welpen sie war entzückt: “Ooh wie niedlich, der ist aber süß, was machen wir denn jetzt mit dem kleinen?” Kiran wusste auch nicht direkt was sie machen sollte und schlug dann vor ihn vorerst im Katon zu lassen und mit ins Haus zu nehmen, damit sie ihn ein wenig untersuchen konnte.

Sie nahm den Katon auf den Arm und der Hund wurde mit einem mal ganz still und verkroch sich ängstlich in eine Ecke des Katons und versuchte sich so klein wie möglich zu machen. Er hatte sein kleines Gesicht so tief es ging in die Ecke gesteckt. Als Kiran den Katon auf dem Wohnzimmerboden abstellte, kroch er ganz langsam wieder hervor und blickte sie mit seinen großen Braunen Augen an. Jetzt bemerkte Kiran, das es eigentlich doch kein reiner Labrador sein konnte und wohl eine Promenadenmischung vor ihnen lag.

Sie begann sich ihm langsam zu nähern und der Hund spitzte seine kleine Öhrchen. Sobald Kirans Hand in reichweite war, stürzte der Kleine auf sie los und begann wie wild an ihr herumzulecken. Über Kirans Gesicht huschte ein Lächeln, wie lange der Kleine wohl alleine gewesen sein musste und wer ihn wohl vor der Haustür ausgesetzt hatte? Im gleichen Moment wo sie sich die Fragen stellte, sprach Maggy sie aus:”... und was machen wir jetzt mit ihm? Ist er in Ordnung? Hat er irgendwas?” Kiran sagte grinsend: “Ich habe keine Ahnung was wir mit dem Kleinen machen können. Nein er ist quicklebendig und gesund er könnte nur etwas mehr auf den Knochen vertragen, denk ich, aber wohin jetzt mit dem Kleinen?”


Sie sahen sich beide ratlos an und schwiegen eine Weile bis Maggy begann: “Also ich kann ihn auf keinen Fall nehmen, ich habe eine Katze und ich glaube nicht dass sie sich mit einem Hund vertragen könnte, auch wenn es so was geben soll. Außerdem wäre mein Mann auch nicht so begeistert zusätzlich zu der Katze noch einen Hund, ich glaube da würde er nicht mitmachen. Andernseits ist der Hund wirklich schnuckig und es wäre wirklich zu Schade ihn ins Tierheim zu geben, denn das hat er wirklich nicht verdient. Und vielleicht war es Schicksal, dass er vor meiner Tür gelandet ist. Vielleicht könntest du ihn ja vorübergehend nehmen, ich weiß das ist schwer aber du kennst dich doch auch mit Tieren aus und dann wärst du auch nicht soviel alleine das würde dir bestimmt auch gut tun, könntest du dir das vorstellen? “ Sie holte Luft und sah Kiran fragend an. Es kam keine Antwort.
 
1 Monat(e) später

Benutzer65338  (28)

Verbringt hier viel Zeit
WoWoWowwOO

schreib weiter!! BITTE! die geschichte ist total gut! hab sie grade gelesen! echt respekt! klasse!
 

Benutzer75276 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich bin Black Beauty, hab mich nur neu angemeldet weil ich mein passwort vergessen hab und so, die geschichte wird natürlich vorgeführt, und gleich werd ich rot bei sovielen positiven kommentaren :smile2:))


Kiran überlegte. Irgendwo hatte Maggy ja recht, sie fühlte sich teilweise wirklich sehr alleine und der Hund würde sie auch davon abhalten dass sie sich wieder in die Arbeit stürtzte. Und der Auslauf würde ihr bestimmt auch gut tun, sie ging eh gerne spazieren, also warum nicht? Kiran antwortete:" Ja du hast wohl recht und er sieht auch zu niedlich aus und voll lieb, wie er mich mit seinen großen traurigen braunen hundeaugen anguckt, da kann ich wohl kaum wiederstehen. Ich denke, ich werde ihn vorerst zu mir nehmen, man kann ja dann mal sehen." Kiran lächelte den kleinen liebevoll an und konnte es nicht fassen. Jetzt war sie doch tatsächlich zufällig die Besitzerin eines so niedlichen Hundes geworden, was der Tag wohl noch bringen würde? Maggy flippte aus und freute sich für Kiran, das sie den Hund aufnahm. Am liebsten hätte sie ihn selbst genommen aber bei Kiran war er besser aufgehoben.

Maggy war ganz aufgeregt und plante schon im voraus was sie alles machen könnten. Das sie unbedingt mit dem kleinen in den Park spazieren mussten, wenn er größter war und das sie unbedingt einen Namen für den Kleinen brauchten und und und... Sie hörte gar nicht mehr auf zu reden. Kiran freute sich still und grinste vor sich hin während sie den Kleinen auf den Arm nahm und streichelte. Anfangs zappelte er noch ein wenig, wurde aber bald ruhig.

Es klingelte und es kam Maggys Mann nach Hause. Es war das erste Mal dass Kiran ihn zu Gesicht bekam. Er machte eigentlich einen recht sympatischen Eindruck, aber in seinen Augen lag auch eine Strenge, die darauf hinwies das mit ihm nicht zu spaßen war. Maggy wurde ruhiger und begrüßte ihren Mann mit einer Umarmung:"Hallo Schatz, schön das du da bist, guck mal was wir vor unserer Haustür gefunden haben, einen kleinen Hund, ist er nicht süß?" Sie sah wie sich das Gesicht verzog und konnte seine Gedanken erraten: "Nein, nein er ist nicht für uns, Kiran nimmt ihn zu sich." Sie lächelte ihn an und auch auf seinem Gesicht machte sich ein grinsen breit:" Hallo Kiran, ich bin Markus, Maggys Mann, es freut mich für sie, dass sie zu diesem kleinen ein Zu Hause geben wollen." Kiran gab ihm die Hand und sagte auch Hallo.

Maggy hatte plötzlich eine Idee: Markus, hast nicht einen Moment Zeit, weil ich habe eine Idee, Kiran hat ja noch nicht alles für diesen kleinen Welpen, deshalb könnten Kiran und ich doch einkaufen gehen, wir bräuchten nur jemanden, der sich in der Zeit um den Kleinen kümmert, würdest du das machen? Kiran du hast doch lust nen bisschen Hunde-shopping zu machen?" Und ob Kiran Lust hatte, sie nickte mit einem strahlen und blickte dann fragend auf Maggys Mann. Er überlegte kurz und meinte dann: "Klar kann ich auf den kleinen aufpassen während ihr wegseid, solange ihr wiederkommt und ihn irgendwann abholt." Maggy fiel ihm um den Hals und drückt ihn und auch Kiran bedankte sich herzlich.

Kiran setzte den Kleinen auf den Boden und sah wie er tapsig auf Markus zulief. Es sah zu putzig aus wie er eine Pfote vor die andere setzte. Kiran und Maggy machten sich fertig und fuhren dann los in die Stadt.
 

Benutzer71340 

Verbringt hier viel Zeit
Also eigentlich hätte ich ja heute Vormittag richtig mega viel zu lernen gehabt, aber die Geschichte...Wow!...die hat mich einfach gefesselt und nicht mehr losgelassen.
Super! Mach weiter so und ich hoffe doch, dass man die demnächst beim Wittwer kaufen kann, denn die ist einfach nur genial.
Du hast meinen vollen Respekt!
Hoffe bald den nächsten Teil lesen zu dürfen!:drool:
 

Benutzer27866 

Verbringt hier viel Zeit
Also auch von mir Respekt für deine Geschichte..Ich habe sie schon weiterempfohlen...Die ist wirklich gut und lässt sich auch sehr angenehm lesen. Ich bin ja mal gespannt, wie es weitergeht..:smile:

Bis dann!!

Feel
 

Benutzer57716  (33)

Verbringt hier viel Zeit
Stimmt, Feel hat die Geschichte wirklich weiterempfohlen. Mir nämlich beispielsweise. Und ich muss sagen, dass ich sie echt toll finde. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut und es gibt auch die richtige Menge Spannung während der ganzen Story. So sollten mehr Geschichten geschrieben werden.

Ich würde mich jedenfalls sehr über baldige Fortsetzung freuen!

Gruß,
Jacky
 

Benutzer75276 

Verbringt hier viel Zeit
In der Stadt angekommen klapperten sie fast jedes Geschäft ab, was nur so aussah als könne es Hunde Sachen verkaufen. Nach zwei Stunden hatten sie alles und stopften die Sachen ins Auto. Sie unterhielten sich und Kiran freute sich richtig darauf dem kleinen tapsigen in die augen zu schauen.
Sie hörte Maggy nur mit halben Ohr zu, bis maggy sie fragte:"wie soll der Kleine eigentlich heißen?" Kiran überlegte, stimmt, er brauchte ja noch einen Namen, sie antwortete:"Ich weiß nich, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, wir brauchen auf jeden fall einen Namen für ein Hündin." Sie lächelte breit und beide überlegten angestrengt an einem Namen, bis Kiran einer einfiel der ihr gefiel:" Ich glaube ich nenne sie Yara."

Maggy war begeister: "Was für ein schöner Name, ja es passt auch zu ihr, es ist wahrscheinlich ein richtiges energiebündel, du wirst noch einen menge arbeit haben sie zu erziehen, aber ich glaube du schaffst das, willst du sie eigentlich in eine Hundeschule stecken oder selbst erziehen?" Kiran überlegte nicht lange: "Ich denke ich werde sie selbst erziehen, ich werde mir noch einige Bücher dazu kaufen und morgen werde ich das formale Regeln, finanziell wird das bei mir kein Problem sein, es tut mir wahrscheinlich gut, wenn ich nicht immer alleine bei meinen Spaziergängen bin." Maggy nickte zustimmend.

Sie waren bald bei Maggys Haus angelangt, da fragte Maggy noch: "In zwei Wochen kommen alte Freunde von mir zum Kaffeetrinken und ich wollte dich fragen ob du nicht lust hättest auch zu kommen, es wird bestimmt schön." Kiran zögerte, eigentlich wollte sie nicht also sagte sie: "Ja also ich weiß noch nicht, ich werd mal sehen ob ich da zeit hab oder ich nicht doch arbeiten muss, denn der Hund wird auch noch ne Menge zeit in anspruch nehmen und ich kann ihn auch nicht alleine in der Wohnung lassen vorerst." Maggy wusste, das Kiran am liebsten Nein gesagt hätte, aber sie wollte versuchen Kiran wieder unter die Leute zu bringen und würde alles versuchen und drängen, dass Kiran zum Kaffee trinken kommt: "Ist ok, überleg es dir, aber ich würde micht tierisch freuen wenn du kommen könntest, du kannst deinen Hund auch mitbringen, das wird kein Problem sein."

Bei Maggy angelangt stiegen sie aus dem Auto und gingen in die Wohnung. Der kleine Hund kam schon yapsend auf sie zugetappelt, die Geräusche hörten sich zu komsich an und Maggy sagte lachend: Guck mal, da kommt deinen Yapsende Yara schon auf dich zu, sie scheint sich richtig zu freuen." Kiran bückte sich und hob Yara auf:"Soo meine kleine Yara, jetzt geht es ab nach Hause, wir wollen Maggy nicht länger belästigen und ich hab dir auch ganz viele tolle Sachen gekauft." Sie lächelte entzückt und Maggy grinste: "Ok, es war schön, das du gekommen bist und das du den kleinen mit nach Hause nimmst und ihm ein Zu Hause schenkst. Und ich hoffe du kommst in zwei Wochen zu dem Kaffee trinken." Kiran sah sie skeptisch an:" Ja ich lass es mir durch den Kopf gehen, es war schön mit dir, auch das einkaufen, dankeschön." Kiran fiel noch etwas auf: "Sach mal wie soll ich Yara eigentlich im Auto transportieren? Hättest du vielleicht einen großen Korb oder so?" Natürlich hatte Maggy einen und gab ihn Kiran, der kleine passte super rein und hatte sogar noch was platz, er guckt mit seinem kopf über den Korbrand. Kiran bedankte sich und drückte Maggy beim Verabschieden.

Sie stellte den korb auf den Beifahrersitz und furh vorsichtig los. Maggy blickte ihr nach. Es war nicht gut, dass Kiran so alleine war, auch wenn der Hund jetz bei ihr war, hoffentlich würde sie zum Kaffe trinken zusagen. Denn sie hatte Kiran nicht ohne Grund eingeladen, es würde nämlich noch ein männliches Wesen kommen, von dem sie sich vorstellen könnte, das es sich mit Kiran versteht und vielleicht auch mehr....Naja, dachte sie bei sich, einfach mal abwarten.
 
1 Monat(e) später

Benutzer75276 

Verbringt hier viel Zeit
Kiran war zu Hause angekommen und ging mit dem kleinen Hund in die Wohnung. Es schien als würde im Haus gleich eine fröhlichere Atmosphere herschen. Yara wollte natürlich direkt alles erkunden und tapste durch die wohnung und schnüffelte in jede ecke. Kiran schmiss erstmal ihren Kamin an und beschloss in der Küche, im Wohnzimmer und in ihrer Praxis alles Hund gerecht zu errichten. Sie stellte Futternäpfe auf und pfiff dabei ein Lied. Sie achtete gar nicht darauf wo der Hund überall hinlief. Plötzlich fiel ihr auf das es sehr stil war, das tapsen hatte aufgehört und ihre Augen suchten den Hund. Sie rief leise: "Yara, Yara komm her", doch es rührte sich nichts. Sie suchte im Wohnzimmer und fand sie schließlich in einem Regal in der untersten Etage auf einen Stapel fotoalben. Sie musste lächeln, als sie ihn hochhob kniff er die augen zusammen leistete aber keinen Wiederstand. Sie legte ihn vorsichtig in seinen Korb und guckte nochmal worauf er sich gelegt hatte. Es waren alte Fotoalben von früher. Sie nahm einige heraus und setzte sich mit ihnen auf die Couch.

Sie blätterte herum und ein bitterer Schmerz durchfuhr sie, als sie ein Bild sah, auf dem sie angekuschelt an Kevin glücklich auf einer Bank saß. Hinter ihnen ein großer Bambusstrauch. Sie betrachtete das Bild lange. Wie glücklich war sie damals gewesen, ob sie je wieder so glücklich werde können?

Sie schlug das Buch zu, darüber wollte sie sich nun wirklich nicht den Kopf zerbrechen. Was geschehen war, war geschehen, daran ließ sich jetz auch nichts mehr ändern. Eigentlich hatte sie gedacht, dass sie schon mit der Vergangenheit abgeschlossen hatte, aber mit einem Teil ihrer Seele hing sie ihr immer noch hinterher. Sie ärgerte sich über sich selbst und beschloss nun endgültig schluss zu machen. Sie blätterte nochmal kurz durch die Bücher durch und entdeckte ein Bild mit ihrer Freundin. Mit ihrer besten Freundin. Das war eine schöne Zeit mit ihr, bis sich ihre Wege getrennt haben. Sie riss das Photo raus und legte es bei Seite. Nun packte sie den Stapel Alben ging zu dem Kamin. Sie zögerte, sollte sie wirklich ihre ganzen Errinnerungen verbrennen? Sie gab sich einen Ruck und schmiss das erste hinein und sah wie es langsam von den Flammen aufgefressen wurde. Sie warf das nächste herein und mit jedem folgendem Album fühlte sie sich befreiter. Als alle im Feuer waren sah sie zu wie sich die Flammen darum züngelten und sie langsam verschlangen, bis kaum mehr was übrig war.

Kiran fühlte sich erlöst und war stolz das sie sich wieder von einem Teil getrennt hatte. Sie nahm das Photo von ihr und der Freundin in die Hand und ging hoch ins Schlafzimmer. Dort stellte sie das Bild auf ihren Nachttisch und lächelte. Als sie im Bett lag, dachte sie an die Einladung, vielleicht würde sie hingehen, und vielleicht ganz vielleicht würde sie sich jetzt auch wieder verlieben können, wer weiß?
 
2 Woche(n) später
2 Woche(n) später

Benutzer76992 

Verbringt hier viel Zeit
Ja, eine sehr gute und spannende Geschichte..Bin schon richtig neugierig wie es weitergeht..
 

Benutzer56170 

Verbringt hier viel Zeit
hallo,
auch mir gefällt deine Geschichte sehr gut, hoffe du hast bald Zeit für die Fortsetzung:smile:
 

Benutzer75276 

Verbringt hier viel Zeit
Am nächsten Morgen wurde sie von einem Jaulen geweckt, sie guckte auf die Uhr, sie stöhnte, es war grad mal sechs Uhr. Sie gab sich einen Ruck, ook, sagte sie sich streckte sich, gähnte ein letztes Mal und stieg aus dem Bett. Sie ging müde die Treppe runter und sah wie Yara vor der ersten Treppenstufe saß und yapste und sich abmühte ihr entgegenzukommen, doch die Stufen waren noch zu hoch. Kiran vergaß ihren Ärger darüber dass Yara sie so früh geweckt hatte. Und als sie unten war flippte Yara ganz aus sprang an ihr hoch und leckte ihr einmal quer übers Gesicht. Kiran fing an zu lachen und ging in die Küche.

Yara tapste ihr aufgeregt hinterher und folgte ihr die ganze Zeit in der Küche. Sie gab erst Ruhe, als Kiran ihr etwas Hundefutter und Wasser in ihre Schalen gefüllt hatte und sie mit essen beschäftigt war. Mittlerweile machte Kiran sich einen Kaffe. Sie nahm ihn mit in die Praxis und arbeitete den Tag über. So vergingen die Tage und Yara blühte immer mehr auf. Und auch Kiran wurde einen Tick fröhlicher, weil sie nun nicht mehr soviel alleine war. Sie kaufte eine Hundeleine und ging oft in ihren Pausen mit Yara spazieren. Über ihren Hund hatte Kiran ganz vergessen, dass Maggy sie ja eingeladen hatte. So bekam sie an einem Donnerstag einen Anruf von Maggy, die wissen wollte wie es denn nun aussehe und ob sie kommen wolle. Kiran wusste nicht genau und meinte sie würde es sich überlegen und sie am nächsten Morgen zurückrufen.

Am Abend saß sie auf der Couch mit Yara auf dem Schoß und begann mit ihr zu reden:“ Hm, Yara, was meinst du, soll ich zu diesem Kaffetrinken hingehen? Es wird noch jemand da sein.“ Yara hob ihren kleinen Kopf und blickte sie aus ihren braunen Augen an. „Ja, es ist ein Mann, ein alter Freund von Maggy, aber ich weiß nicht, in Maggys Augen hat es so geblinzt als sie mir das erzählt hat, außerdem bin ich mir so unsicher, es kommt mir vor, als wäre ich wieder die schüchterne Jugendliche von damals, die sich nicht traut in der Gegenwart von Jungs zu sprechen, geschweige denn sich mit ihnen zu unterhalten. Ich habe mich so lang nicht mehr mit einem Mann richtig unterhalten, ich glaube es ist viel zu lange her, meinst du man kann so was verlernen?“

Yara hatte den Kopf wieder in ihren Schoß gelegt und Kiran dachte noch lange darüber nach wie sie sich entscheiden sollte. Würde sie sich trottelig anstellen, würde sie für dumm gehalten werden? Würde sie die richtigen Worte finden? Sie legte Yara in ihren Korb und ging ins Bett. Das alles würde sie wohl nur rausfinden, wenn sie das Risiko einging. Sie nahm sich vor gleich Morgen Früh Maggy zuzusagen.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren