Wenn du springst - spring ich auch

Benutzer84240 

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Zurücklassen oder so würde ich sie auf garkeinen Fall. Ich würd sie entweder in das Boot setzen und wenn sie partout nicht will, dann würde ich mit ihr zurückbleiben und entweder versuchen es mit ihr zusammen zu schaffen oder zumindest sie irgendwie zu retten.
 

Benutzer472 

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Wenn es wirklich keine andere Wahl gibt, dann geht mein Gefühl für den Anderen vor meinen Egoismus.
Die Frage ist nur, ob dein Verhalten nicht viel egoistischer ist: Wer gestorben ist, braucht um seinen Partner nicht mehr zu trauern. Wer hingegen überlebt, muss mit dem Tod des Partners und den Schuldgefühlen klar kommen.:cool1:
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Mal von den Kindern ganz abgesehen -Ich denke, jeder WIRKLICH Liebende würde seinen Partner ins Boot treten :zwinker:
Ja, aber das wird ja wohl beiden dann so gehen, womit wieder ein Problem da ist...Der, der stirbt braucht ja dann auch nicht mit dem Verlust zu leben und hat es im Grunde leichter. Kinder waeren fuer mich ein guter Grund doch einzusteigen, aber an sich, wuerde ich ungern allein ohne meinen geliebten Partner weiterleben.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Off-Topic:

Wenn ich die Wahl zwischen ertrinken, ohne Chance auf Rettung und Bewegung mit einer minimalen Chance auf Rettung hab dann nehm ich letzteres..

Derjenige von dem Paar, der glaubt sich durch Schwimmbewegungen retten zu können sollte in das Boot. :grin: Es gibt wahrscheinlich kaum eine sicherere Methode um sich zu exekutieren. :zwinker:



Ich kann überhaupt nicht sagen wie ich mich in so einer Extremsituation verhalten würde. Diese Situation ist mir zu theoretisch.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Klassisches Dilemma. Ihr könnt es drehen und wenden wie ihr wollt - solange ihr die idealisierte Version betrachtet, führen beide Möglichkeiten in die Katastrophe.

Ich sehe auch nicht unbedingt Logik dahinter, zu sagen: wenigstens einer sollte überleben. Das führt nur ins nächste Dilemma.

Weg von der idealisierten schwarz/weiß-Betrachtung, ergeben sich eine Vielzahl an grauen Möglichkeiten. Dummerweise reagiert man in solchen Situationen anders, als man es sich vorstellen kann. Da spielt viel Adrenalin mit :zwinker:

Ich persönlich wäre mit dieser Situation wahrscheinlich überfordert und könnte mich nicht entscheiden (da sieht man mal wieder, das gewisse Charaktereigenschaften gefährlich sein können). Von daher würde das viel von meiner Partnerin abhängen.

Psychologisch am einfachsten zu verarbeiten ist es wohl wirklich, den jeweils anderen Partner in das Boot zu zwingen. Aber ich kann wirklich nicht sagen, ob ich dazu fähig wäre.
 
S

Benutzer

Gast
Er setzt sich auf den Platz und ich mich auf seinen Schoß.

Bevor ich mir Gedanken darüber mache, wer von uns nun überleben darf, finde ich lieber einen Weg, wie wir BEIDE überleben können. Eine Person mehr oder weniger macht auf einem Boot nun auch nichts mehr aus..
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich würde einsteigen und da muss ich auch nicht lange drüber nachdenken. Erstens hat keiner was davon, wenn beide sterben. Zweitens: Wenn einer überleben kann, warum dann nicht ich selbst? Drittens finde ich etwas Egoismus nicht verkehrt, zumal es in einer solchen Situation kein Falsch oder Richtig gäbe.
 

Benutzer37992 

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Ich würde einsteigen.
Besser einer im Boot, als keiner.
Zumal mein Freund eh besser schwimmen kann/eine Extremsituation aushalten kann usw.
 

Benutzer58933 

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Ich würd nicht einsteigen, aber er würde mich warscheinlich auch ins Boot schupsen und festketten. In solchen Situationen lässt er gerne mal den dramatischen Helden raushängen.
 

Benutzer54698 

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Wenn es wirkich keine Möglichkeit gäbe zu zweit aufs Boot zu gehen würde er mich vermutlich festketten damit ich dort bleibe. Bin mir ziemlich sicher er würde alles dafür tun, dass ich nicht mit ihm dort bleibe.
Ich würde es aber vermutlich freiwillig genauso machen...
 

Benutzer78109 

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Ich glaube nicht, dass irgendjemand hier beurteilen kann, wie er in einer Situation reagiert, in der Panik und Todesangst ihn beherrschen. Ich bezweifle, dass man dann noch bei klarem Verstand ist und sein Leben gegen das des anderen tauscht.
Klar, jetzt würd ich auch sagen, ich bleib bei meinem Partner. Aber ich könnte es nicht schwören.
 

Benutzer25356  (36)

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Schwer vorzustellen.
Aber wahrscheinlich würd ich mich an ihn klammern und ihn nicht mehr loslassen wollen. Mit logisch denken wär da bei mir nicht mehr viel.
 

Benutzer83584  (32)

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Die anderen Leute sollen sich gefälligst nicht so fett machen und ein bissl enger zusammen rücken. Notfalls setze ich mich eben einfach auf seinen Schoß :grin:
Ich würde meinen Partner, komme was wolle, einfach irgendwie ins Boot nehmen.
Wahrscheinlich würde ich ihn auch nicht alleine lassen, weil er mir zu wichtig wäre. Aber keine Ahnung, wie ich tatsächlich auf so eine Situaton reaigeren würde, hatte ich schließlich noch nie.
 

Benutzer11128 

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Die Frage ist nur, ob dein Verhalten nicht viel egoistischer ist: Wer gestorben ist, braucht um seinen Partner nicht mehr zu trauern. Wer hingegen überlebt, muss mit dem Tod des Partners und den Schuldgefühlen klar kommen.:cool1:

Denkfehler.

ICH habe meinen Partner ins Boot geschubst. Das war mein freier Wille.

Und es gibt sicherlich irgendwo eine Person, die genau so gut zu meinem Partner passt (zu jedem Topf passen mehrere Deckel).
Gilt natürlich auch umgekehrt.

Aber ICH wollte das in diesem Moment so haben. Und danach war gefragt :zwinker:
 

Benutzer18133  (42)

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Was hierbei insgesamt bisher außer Acht gelassen wurde ist der wichtigste Faktor: die Komponente Mensch.
Vernunftbegabt - hmjoahr, ich würde sagen mäßig
Fähig die Umwelt seinen Bedürfnissen anzupassen - ja, unbestritten
Fähig Dinge zu erschaffen die Schönheit beinhalten und von Bestand sind - ja auch, im kleinen Rahmen.

Als das macht den Menschen aus, und doch wird übersehen, daß wir nicht "Gottes Ebenbilder" sind,
sondern Tiere. Schöpferisch begabt, intelligent, improvisationsfähig, mag ja alles sein, aber denoch nur Tiere.
Und Tiere neigen dazu, in gefährlichen Situationen in Panik zu geraten.

Deshalb springen Menschen bei Bränden oder Erdbeben aus Hochhäusern,
deshalb trampeln Menschen sich gegenseitig nieder wenn es in Einkaufszentren brennt.
Weil der Mensch, genau wie seine vierbeinigen Geschwister im Wald, in Extremsituationen überreagiert und
die Kontrolle abgibt an den ultimativen Instinkt - überleben um jeden Preis.

Natürlich kann man hier viel schönes schreiben, so in der Art von:
"Jaa, ich würde meinem Partner sagen: nimm du den letzten Platz im letzten Boot, das dich in Sicherheit bringt,
ich finde schon einen anderen Weg heil zu dir zu kommen
" :rolleyes_alt: ... ja ne, is klar...

So rational ist kein Mensch. Wenn man wirklich vor der Situation steht, sein Leben retten zu können in dem man in dieses Boot steigt, oder man gibt seinem Partner diesen Platz und bleibt zurück, oder man bleibt zusammen mit dem Partner zurück und
irgend so eine andere verkommene Kreatur, die sich als Mensch bezeichnet, nimmt dann diesen Platz ein; egal was ihr jetzt auch sagt,
ihr würdet euer Leben retten.

Wenn euer Partner sagt "Geh du ins Boot, ich finde schon was und komme nach", dann würdet ihr sagen "okay, mach' ich".
Wenn ihr zusammen mit 300 anderen Passagieren in Richtung der Boote lauft, in denen nur 50 Menschen Platz haben,
würdet ihr nicht stehenbleiben um auf euren Partner zu warten der hingefallen ist, sondern ihr würdet weiterlaufen.
Eigentlich wollt ihr das ja gar nicht, aber ihr tut es trotzdem, denn der Instink war vor der Vernunft,
und der Instink befiehlt euch am Leben zu bleiben.



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