Wenn die Vorstellungen auseinander gehen...

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Benutzer143598 

Sorgt für Gesprächsstoff
du musst keine Angst haben, es ist einfach die Macht der Gewohnheit, dass man sich nicht vom Partner trennen will, da man dann wieder auf sich alleine gestellt ist, aber lenke dich ab, genieß Dinge du die allein machen kannst, geh mit freunden weg, rede über deine Ängste und genieße dein Leben! Leider gibt es einfach diese Beziehungen mit einem Menschen, den man mal geliebt hat und plötzlich fühlt man sich fremd, verlassen oder nicht geliebt und es passt einfach nicht mehr. niemand kann uns eine Garantie geben ob eine Beziehung funktioniert oder nicht, jedoch muss jeder daran arbeiten, wenn man die andere Person wirklich WILL, man mit der Person seine Zukunft verbringen will, ist es ständige Arbeit in einer Beziehung, und wenn es nicht mehr wert ist, diese Arbeit zu verrichten, sollte man sich trennen.
Und Sex ist nicht alles, aber vermutlich war dies wohl schon ein Anzeichen, dass es nicht mehr funktioniert. Es ist doch ein wunderschönes Gefühl mit dem Partner eng verschlungen zu sein, intim zu sein und ein Gefühl zu bekommen, dass man mit niemand anderem haben möchte. Es geht nicht allein um den "Trieb" den wohl viele haben, sondern darum, sich in der intimsten Situation zu vertrauen, sich hinzugeben und den anderen zu respektieren.

wünsche dir viel viel Erfolg in deinem weiteren Leben, auf dich kommt sicher auch noch der Richtige zu, der alles an dir schätzt und diese "bilderbuchbeziehung" ein Stück weit funktioniert, ich bin mir sicher, dass es Menschen gibt, die füreinander bestimt sind.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Meine beste Freundin befindet sich gerade auch mitten im Trennungsprozess und macht dasselbe durch wie du. Auch ihre Beziehung ist einfach "fertig" - aus einer einstigen Liebesbeziehung wurde eine gute Freundschaft mit Vertrauen aber ohne Liebesgefühle. Und obwohl sie auch einsieht, dass es Zeit ist zu gehen, tut es weh. Klar. Man muss sich erst mal komplett neu orientieren.
Aber seid froh, dass ihr den Absprung geschafft habt. Wie viele Partner bleiben bis zum Lebensende aus Gewohnheit zusammen. Schrecklich. Nicht jede Beziehung hält "für immer". Aber das ist ja nichts Schlimmes. Ich vergleiche das gerne mit einem Buch. Es war spannend und schön zu lesen - aber irgendwann ist man eben auf der letzten Seite. Und es gibt keinen zweiten Band.
 
D

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Das Beispiel mit dem Buch beschreibt es ganz gut. Damals hat es gepasst wie der sprichwörtliche "Arsch auf Eimer". Wir hatten das gleiche Hobby, haben auch aufgrund dessen viel gemeinsam unternommen, waren viel unterwegs. Heute, 4 Jahre später, gehen wir mehr oder weniger getrennte Wege. Wir haben uns verändert, ICH habe mich verändert. Unser Hobby habe ich schon vor etwa 2 Jahren an den Nagel gehangen. Kein Interesse mehr. Statt ständig unterwegs zu sein genieße ich meine freie Zeit lieber zu Hause auf dem Sofa. All das macht er mir zum Vorwurf. Ich hätte mich gehen lassen, hätte nichts an mir getan. Ich glaube im Gegensatz zu mir ist er ziemlich gekränkt und hat einen wahnsinnigen Hals auf mich. Weil er mir, meiner Art, die Schuld gibt. Aber auf eine Reaktion gibt es immer eine Gegenreaktion. Das sieht er aber nicht. Er hat in seinen Augen gemacht und getan und ich habe mich in unserer Beziehung gehen lassen, meinen Hinter nicht hochbekommen wie er immer so schön zu sagen pflegt. Ich kann nur hoffen, dass es nicht schmutzig wird, denn darauf kann ich gut verzichten. Ich weiß sowieso noch nicht wie ich das alles machen soll. Wir haben eine gemeinsamen Wohnung. Alleine kann ich die Miete nicht stemmen. Unser Hund, mein Hund, bleibt definitiv bei mir. Das sieht er auch ein und stellt sich da nicht irgendwie quer. Aber er bekommt noch Geld von mir und mein Auto läuft auch noch über ihn, sprich der Kredit und Halter ist auch er. Ich habe Bammel, dass er mir darüber eins auswischen will. Das er schlimmstenfalls versucht den Wagen zu verkaufen. Puh, das ist meine erste Trennung wo soviel dran hängt. Vor 10 Jahren, also in meiner Jugendzeit, war es einfacher...
 

Benutzer123446 

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Es gibt leider tatsächlich Menschen, die mit diesem Gefühl von Vertrautheit und Ruhe wenig anfangen können. "Leider" deshalb, weil manchmal Menschen zusammenkommen, die dann eben nicht zusammen passen - und das scheint bei euch so zu sein.
Ein Gefühl von Ruhe, Sich-Vertrauen-Können, Miteinander-Sein ist für mich in einer Beziehung essentiell. Allerdings auch der Sex und ein gelebtes Miteinander statt ein Nebeneinander-Herleben, und so klingt deine Beschreibung für mich persönlich.
Vielleicht hattet ihr beide nicht das, was ihr eigentlich wolltet, denn eine Beziehung ist in jedem Fall mehr als nur Vertrautheit und Freundschaft. Dass man Krisen hat und die miteinander meistert gehört dazu, ja, aber auf lange Sicht gesehen sollte man sich gegenseitig Stütze sein und nicht runterziehen.
Dennoch scheint es mir nach Aussage deines Freundes, dass eure Vorstellungen wirklich nicht passen. Wenn er das Häuschen im Grünen nicht will, dann wird ihn das nicht glücklich machen. Und wenn du eine offene Beziehung mit Weltenbummeln nicht willst, dann wird dich das nicht glücklich machen. Das ist alles schade, aber nicht zu ändern.

Nimm dir Zeit, es zu verarbeiten und finde jemanden, der wirklich zu dir und deinen Lebensplänen passt.
Ich sehe gerade, dass da noch mehr daran hängt. Er scheint ja ziemlich frustriert zu sein, aber manchmal ist es eben so, dass man sich entwickelt, sich verändert. Daran ist ja nichts schlimmes, ihr habt nur nicht die gleichen Entwicklungen mitgemacht. Vielleicht könnt ihr euch beide, jeder für sich, ein paar Tage Zeit nehmen um runter zu kommen und dann die "Formalia" zu klären.
 
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Mit Sicherheit habe ich mich nicht immer richtig verhalten. Niemand ist perfekt. Und ich trage eine Mitschuld daran, dass es jetzt ist wie es ist. Zu einer Beziehung gehören nun mal Zwei. Aber ich kann doch nichts dafür, wenn sich meine Sichtweisen und Vorstellungen vom Leben irgendwann ändern. Und ich will mich nicht verstellen müssen. Nicht den Rest meines Lebens. Wenn ihm mein Leben zu altbacken ist und er so nicht leben will, dann folgt eben die Konsequenz der Trennung, wenn auch schmerzlich. Er ist ein toller Mensch und wir hatten eine tolle Zeit, aber vieles zwischen uns hat auch vieles kaputt gemacht. Ich bin, besonders hinsichtlich des Sex-Problems, überzeugt davon, dass ich keine Lust mehr auf ihn hatte, weil er mich in gewisser Hinsicht mit einigen Dingen sehr verletzt hat und er somit mit daran "gearbeitet" hat, dass es jetzt so ist wie es ist. Ich weiß nicht, aber jemand der Liebe nur über regelmäßigen Sex bestätigt sieht und sich bockig wie ein kleines Kind verhält wenn es keinen Sex gibt, neee, darauf kann ich absolut nicht. Dann sind letztens noch solche Sprüche gefallen wie "wenn du nicht mehr lieb zu mir bist (sprich, keinen Sex mehr mit mir machst), dann bin ich auch nicht mehr lieb zu dir". Sorry, aber das kann es doch nicht sein in einer Beziehung. In meiner Vorstellung von einer Beziehung jedenfalls nicht. "Typisch Mann" hört sich vielleicht auch gemein an, aber ist doch so...
 

Benutzer122781 

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"Typisch Mann" hört sich vielleicht auch gemein an, aber ist doch so...
nö.
ich brauche sex in einer ausgefüllten beziehung; das macht die sache für mich rund. wenn ich darum betteln müsste, weil mein partner von sich aus nicht auf den trichter kommt mit mir schlafen zu wollen, so wie es offenbar dein ex(?) tun musste, würde die beziehung auch für mich den sinn verlieren. natürlich ist sex nicht alles. aber, wie gesagt, gehört für mich zu einer glücklichen beziehung dazu, und damit steh ich sicherlich nicht alleine (auch auf andere damen bezogen natürlich).
ich kenne allerdings auch die andere, also praktisch deine seite (von einer vorherigen, sehr langen beziehung). und ich kann deine vermutung bestätigen, dass die lust auf sex abnimmt, wenn die lust auf den menschen abnimmt. sprich, wenn ihr andauernd nur palaver hattet, ist es nachvollziehbar, dass da keine stimmung aufkommt.

fakt ist doch (und das erkennt man, wenn man sich nur die titel deiner threads bzgl. dieser beziehung ansieht), dass es von anfang an nicht rund lief. es gab immer wieder zweifel, ungereimtheiten, vertrauensbrüche... im prinzip war das ende doch mehr als absehbar. so, und das kanns echt nicht sein, und da solltest du auch einfach für die zukunft ansetzen. natürlich ist eine beziehung nicht immer friede, freude, sonnenschein, aber mmn sollte dieses gefühl doch irgendwo überwiegen. wenn das nicht der fall ist, und die beziehung mit mehr negativen als positiven gefühlen und gedanken einhergeht, dann läuft da einfach was falsch - und sei es, dass es schlicht und ergreifend nicht passt.
mmn hättest du im prinzip schon früher erkennen können, dass das alles nicht gerade das gelbe vom ei ist. dann hätte man sich viel energie, zeit und nerven sparen können.
aber ich hoffe und denke doch, dass du nach dieser erfahrung vielleicht etwas kritischer an nächste beziehungen herangehen wirst und vielleicht eher erkennst, ob es passt/ läuft oder eben nicht.
ich wünsche dir ganz viel kraft für die nächste zeit! ich weiß, auch wenn man selbst keinen bock mehr auf die beziehung hat, ist es trotzdem schwierig nen abschluss zu finden.
 
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...und ich kann deine vermutung bestätigen, dass die lust auf sex abnimmt, wenn die lust auf den menschen abnimmt. sprich, wenn ihr andauernd nur palaver hattet, ist es nachvollziehbar, dass da keine stimmung aufkommt.

Genau. Schleichend, aber stetig, weil irgendwann der Wurm drin war und über Ballast nicht gesprochen wurde.
Man hat sich am Riemen gerissen, weil man noch versucht hat die Beziehung irgendwie wieder zu kitten, aber es hat einfach nicht mehr gepasst.
Das war aber nicht immer so. Wie gesagt, als wir uns vor vier Jahren kennen lernten (und ich sozusagen von einer Woche auf die andere bei ihm einzog) hat alles gepasst. Aber Menschen, oder vielleicht in dem Fall auch mehr nur ich, verändern sich halt.

aber ich hoffe und denke doch, dass du nach dieser erfahrung vielleicht etwas kritischer an nächste beziehungen herangehen wirst und vielleicht eher erkennst, ob es passt/ läuft oder eben nicht.

Was das Thema Beziehungen angeht bin ich erstmal durch. Das sagt bestimmt jeder nach einer Trennung, aber ich "freue" mich auf meine Freiheit. Hört sich blöd an, aber ich bin es einfach Leid. Die Beziehung hat mich über ein Jahr so viele Nerven und Kraft gekostet, dass es wie Ballast von mir fällt. Darüber hinaus bin ich auch nicht der Typ Mensch, der ein Problem damit hat nicht alleine sein zu können. Ich finde, man darf sich danach auch nicht wieder sofort in eine andere Beziehung stürzen. Man sollte mit dem Alten erstmal abschließen. Und das braucht eben seine Zeit. Aber Ich nochmal in eine gemeinsame Wohnung oder aber direkt zum Partner ziehen? Niemals!

ich wünsche dir ganz viel kraft für die nächste zeit! ich weiß, auch wenn man selbst keinen bock mehr auf die beziehung hat, ist es trotzdem schwierig nen abschluss zu finden.

Danke...
 
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Nachdem wir uns auch gestern praktisch nicht über den Weg gelaufen sind, ab es dennoch eine schriftliche Konversation, worin ich noch einmal meinen Standpunkt deutlich gemacht habe. Das mir einfach in einer 4-jährigen Beziehung andere Dinge wichtiger sind als täglicher Sex und dass ich auch nicht täglichen Sex brauche als Beweis dafür, dass man sich noch liebt. Darauf entgegnete er dann (mal wieder), dass ich ja keine Ahnung von einem Beziehungsleben hätte und dass er schließlich noch nicht im Altersheim leben würde und noch etwas erleben will. Wenn ich mir dazu (zum Sex?) zu fein wäre, dann müsste ich halt mal an mir arbeiten. Ähm...soll also soviel heißen wie "Zähne zusammenbeißen und durch", Hauptsache er bekommt was er will?! Sorry, aber in welcher ultranormalen 4-jährigen Beziehung ist täglicher, ach was 'red ich, am liebsten 3x/täglicher Sex noch der Fall??? Oder bin ich vielleicht doch nicht normal und verklemmt? Sollte er sich vielleicht mal in Therapie begeben?
Ich war gestern echt kurz davor ihm zu entgegen "weißte was, dann such dir doch einfach eine die das mitmacht, viel Spaß...du wirst dich wundern".
Er versteht gar nicht, oder will es einfach nicht verstehen unter welchen Druck er mich mit dem ganzen Thema setzt.

Viele werden jetzt vielleicht sagen "warum Druck? Ist doch nur Sex!?", aber wenn man bei jedem Ansatz körperlicher Nähe (und sei es nur kuscheln) nicht lange darauf warten muss bis die Hände wieder an Stellen wandern in der Hoffnung, es regt sich was...Nee! Das entspannt mich in keinster Weise, da schwillt mir höchstens der Kamm.
Das kann ich ihm aber natürlich in der Form wie ich es Euch hier beschreibe nicht sagen. Denn er versteht es einfach nicht und spielt dann gleich wieder das bockige, gekränkte Kleinkind, das sich zurückgewiesen fühlt. Es ist zum verrückt werden. Im Grunde sollte ihm selbst doch mal bewusst werden "was will ich?". Will ich eine harmonische Beziehung in der ich mein sexuelles Verlangen ein Stück weit zurückstelle, oder kann/will ich auf den Sex in dem Umfang nicht verzichten?! Statt dessen muss ich dann halt mal an mir arbeiten. Tolle Einstellung, Applaus...
 

Benutzer122781 

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ich weiß gar nicht, warum du dich immer noch so an dem thema aufhängst.
ihr wart 7 monate zusammen, da war dir der sex schon zu viel und ihr hattet genau dieselben probleme diesbezüglich wie heute. ich will gar nicht wissen, wieviele unnütze gespräche ihr darüber geführt habt. und wenn euch da eins klar geworden sein sollte, dann, dass ihr da ganz offensichtlich ein unterschiedliches bedürfnis habt. und das kann man nun mal einfach nicht wegdiskutieren. und da hat auch keiner recht oder unrecht...darum geht es überhaupt nicht.

anstatt wieder mit dem thema anzufangen, hätte da mal ein gespräch erfolgen sollen, wie ihr die trennung gestalten wollt.
denn offenbar habt ihr ja beide überhaupt keinen bock mehr aufeinander, kotzt euch nur noch an...wofür verschwendet ihr weiter eure zeit miteinander?
 
D

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...ihr wart 7 monate zusammen, da war dir der sex schon zu viel...

Ähm, nein. Wir sind mittlerweile 4 Jahre zusammen und am Anfang der Beziehung war es natürlich noch mehr, klar. Wo ist das nicht so, in der ersten Phase der Verliebtheit!?
Außerdem hänge ich mich doch nicht daran auf. Er kann ja scheinbar nicht loslassen und konfrontiert mich immer wieder.
 

Benutzer122781 

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Ähm, nein. Wir sind mittlerweile 4 Jahre zusammen
das ist mir bewusst.
die 7 monate bezogen sich auf diesen thread von dir, in dem du schreibst, dass es seit 3 monaten nicht mehr rund läuft (da wart ihr 10 monate zusammen) und eben dieses hier:
Was das Thema Sex angeht herrscht Flaute.
Außerdem hänge ich mich doch nicht daran auf. Er kann ja scheinbar nicht loslassen und konfrontiert mich immer wieder.
zu nem gespräch gehören nun mal mind. 2 leute, und es liegt ja an dir auf das thema dann einzusteigen oder es eben so zu lenken, wie es denn nun weitergehen soll (trennung).
 

Benutzer58054  (39)

Sehr bekannt hier
Man kann auch in einer Beziehung/Ehe leben wo es wenig Sex gibt. (Siehe meine Ehe, wir haben 2 kleine Kinder 2 Jahre und 9 Wochen. Wir haben seit der Schwangerschaft des Großen sehr wenig bis keinen Sex und das ist ok. Aber eben nur weil es ok für uns beide ist und es wird sich wieder ändern. Da ich trotz 2 Schwangerschaften sehr auf mich achte und sexy für meinen Mann sein will und weil ich meinen Mann auch nach 12 Jahren noch sehr attraktiv finde.)

Mein Ex hatte auch nach 4 Jahren Angst was zu verpassen und so haben wir uns getrennt. Das war das Beste was mir passieren konnte. Sonst hätte ich jetzt nicht meinen Mann und die 2 Süßen. Versuch es von der positiven Seite zu sehen.
 
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Mein Ex hatte auch nach 4 Jahren Angst was zu verpassen und so haben wir uns getrennt. Das war das Beste was mir passieren konnte. Sonst hätte ich jetzt nicht meinen Mann und die 2 Süßen. Versuch es von der positiven Seite zu sehen.

Ich frage hier ja nur deshalb so eindringlich nach wie andere den Fall sehen, weil man irgendwann anfängt an sich selbst zu zweifeln und vielleicht doch denkt, man tickt nicht ganz normal. So geht es mir :smile: In meinen Augen ist Sex in einer langfristigen Beziehung nicht oberste Priorität. Sexualität gehört dazu, ja, aber sie ist nicht Grundstein der Beziehung.
Ich komme mit der Einstellung so rüber, als wäre ich generell Anti-Sex. Das stimmt so aber nicht. Auch ich habe gerne Sex, wenn er ungezwungen, entspannt ist, ohne ein MUSS dahinter. Dann hat man eben mal zwei Wochen keinen Sex, dafür in der darauffolgenden Woche 3x. Als Beispiel. Das muss locker nebenher laufen und darf nicht zum Hauptthema werden. Gehöre ich, weil ich so denke, allen ernstes ins Altersheim? Na ich weiß nicht.

Und ich frage auch deshalb so eindringlich nach, um nicht eventuell in der nächsten Beziehung das Problem schon wieder vor Augen zu haben. Man kann ja schlecht beim 1. Date nachhaken wie's denn so ausschaut mit dem sexuellen Bedürfnis :-D Aus Fehlern versucht man ja zu lernen. Muss ich also doch etwas ändern, oder bin ich vollkommen okay und brauche nur das passende Gegenstück?!
 

Benutzer122781 

Planet-Liebe ist Startseite
Man kann ja schlecht beim 1. Date nachhaken wie's denn so ausschaut mit dem sexuellen Bedürfnis :-D
warum nicht?
also ich gehör nichtmal zu den leuten, die sagen, das MUSS ich vorher wissen, sonst geh ich keine beziehung ein, aber selbst wir (denn mein partner tickt da ähnlich) haben sogar vor der beziehung darüber gesprochen. ist doch nichts dabei.

sorry, dass ich mich immer wieder an deinen alten threads aufhänge, aber ich finds nicht unwichtig zu erwähnen, dass du doch vor deinem jetzigen partner einen hattest, der weniger sex wollte als du, also weißt du doch, dass es ohnehin anders sein kann.
worauf ich hinaus will: es steht kein bisschen fest, dass das problem "sex" bei kommenden beziehungen auch zum problem wird.
zumal ich es auch lediglich als symptom sehe. bei euch läuft doch viel mehr schief als das, ihr hängt euch eben nur lieber an dem thema auf (oder meinetwegen eben dein kerl, bevor du mir jetzt wieder dazwischen grätschst :zwinker:), anstatt die eigentlichen themen anzugehen.

aber ich versteh den verlauf hier auch langsam nicht mehr...
gestern schriebst du doch, dass die trennung für dich praktisch feststeht. also warum kommuniziert ihr nicht darüber anstatt immer wieder die ollen kamellen hochzuholen?
 
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gestern schriebst du doch, dass die trennung für dich praktisch feststeht. also warum kommuniziert ihr nicht darüber anstatt immer wieder die ollen kamellen hochzuholen?

Nicht Ich, Er!
Ich habe das Gespräch bzw. die Konversation Richtung Trennung geleitet. Habe ihm klar gesagt, dass ich keine Lust darauf habe, dass sich nun wieder wochenlang angeschwiegen wird. Habe ihm dann in seinen Vorwürfen vollkommen recht gegeben und habe seiner Meinung, dass man dann eben getrennte Wege gehen muss, beigepflichtet. Wer lenkte dann wieder zurück? Er!
 

Benutzer123446 

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Das muss locker nebenher laufen und darf nicht zum Hauptthema werden. Gehöre ich, weil ich so denke, allen ernstes ins Altersheim? Na ich weiß nicht.
Nein, da gehörst du nicht hin. Das ist DEIN Bedürfnis. Dein Ex(?)-Freund ist aber auch kein schräger Vogel, weil er ein ANDERES Bedürfnis hat als du.
Ich finde, der Haken ist einfach, dass ihr nicht zusammen passt. Punkt. Da hat niemand riesige Fehler begangen, da gibt es keinen besseren oder schlechteren Menschen, nur zwei, die sich leider auseinander gelebt haben, so traurig das für die Beteiligten auch immer ist.
Ich find es unfair, wenn nach einer Trennung schmutzige Wäsche gewaschen wird und die Vorwürfe sprudeln und ich würde euch wirklich empfehlen, das jetzt einfach so sachlich wie möglich über die Bühne zu kriegen.

ODER verstehe ich dich falsch, und die Trennung ist noch gar nicht beschlossene Sache und du möchtest Tipps, wie ihr das geradebiegen könnt?

Will ich eine harmonische Beziehung in der ich mein sexuelles Verlangen ein Stück weit zurückstelle, oder kann/will ich auf den Sex in dem Umfang nicht verzichten?! Statt dessen muss ich dann halt mal an mir arbeiten. Tolle Einstellung, Applaus...
Wenn die Bedürfnisse zu unterschiedlich sind und ihr beide gegen eine offene Beziehung seid, dann müssen entweder beide aufeinander zugehen/Kompromisse finden, was ich beim Thema Sex relativ schwierig finde, oder eben getrennte Wege gehen. Da ist nichts besser oder schlechter, und ich habe beim Lesen den Eindruck... wenn es nicht der Sex wäre, dann wäre es die Zahnpastasorte, das Aufräumverhalten oder die Lage der Wohnung. An IRGENDWAS würdet ihr euch aufhängen. Und das läge dann nicht an der Problematik des Themas, sondern an eurer Beziehung, in der offenbar was schief läuft.

EDIT nach deinem Post: Na ja, aber wenn du Schluss machen willst, dann ist das doch deine Sache, es zu kommunizieren? Ich verstehe das gerade nicht, deswegen frage ich wie du das siehst...
 
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...und ich habe beim Lesen den Eindruck... wenn es nicht der Sex wäre, dann wäre es die Zahnpastasorte, das Aufräumverhalten oder die Lage der Wohnung. An IRGENDWAS würdet ihr euch aufhängen.

So ist es aber gerade nicht, und genau das ist bei mir auch der springende Punkt, weswegen ich so aufgebracht bin. Um es mal ganz platt zu sagen, wäre der blöde Sex nicht, hätten wir das ganze Problem, den Stress nicht. Wirklich. Das sagt er ja auch. Aber ich kann nun mal auch nicht raus aus meiner Haut. Ich bin wie ich bin. Er sagt dann immer, ich könne ihm zu Liebe ja wohl mal mehr Lust haben. Als ob ich mir das aussuche, nur um ihm eins auszuwischen.
 

Benutzer123446 

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Und wenn du ihm antwortest: "Du könntest ja mir zu Liebe auch mal weniger Lust haben!", was sagt er dann?
Eure Bedürfnisse sind gleichberechtigt. Und wenn er das nicht sieht, dann liegt da aber doch auf seiner Seite mehr im Argen (z.B. mangelnde Rücksichtnahme auf deine Bedürfnisse).
 

Benutzer18889 

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Das hat doch keinen Zweck. Eure Bedürfnisse sind völlig unterschiedlich und das schon seit langer Zeit. Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass sich das wie durch Zauberhand bessern wird?

Ich war auch mal 2,5 Jahre mit jemandem zusammen und prinzipiell waren unsere Bedürfnisse nach Sex schon nach wenigen Monaten total verschieden. Mit anderen hätte ich sofort Sex gehabt, mit ihm nicht. Da hieß es auch ständig, warum ich denn keine Lust hätte. Damals war ich noch viel jünger und dachte, das sei normal. Heute hätte ich viel früher Schluss gemacht.

Übrigens weiß ich, dass es zumindest bei mir so ist, dass ich den selben Mann auch nach mehreren Jahren noch spannend finden kann und somit ständig Lust auf ihn habe. Andersrum hatte ich es aber auch mehr als einmal, dass ich nach wenigen Wochen/Monaten Schluss gemacht habe, weil die sexuelle Anziehungskraft verloren gegangen war. Da habe ich dann keinerlei Energie mehr in die Männer investiert, sondern nach spätestens 3, 4 Tagen alles beendet. Wenn diese Anziehungskraft einmal weg war, kam sie bei mir nie mehr zurück.
 
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