Wenn der Mann Sex verlangt

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Benutzer183601 

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Hallo,

ich bin mit der Situation in meiner Ehe etwas unzufrieden und möchte einmal Eure Meinung dazu wissen. Ich bin 35 Jahre alt und mit meinem Mann seit 13 Jahren zusammen. Sex hat für mich schon lange nicht mehr die große Bedeutung. Mir würde es genügen, wenn vielleicht alle vier oder fünf Wochen Sex stattfinden würde. Aber ich habe gar nicht erst die Gelegenheit, mal so lange zu warten und vielleicht Lust entstehen zu lassen. Spätestens nach fünf oder sechs Tagen fordert mein Mann den Sex regelrecht ein. Sage ich nein, ist er beleidigt, erwartet dann aber zumindest am nächsten Tag Sex. Sollte ich noch einmal nein sagen, haben wir hier eine Krise. Weil ich das nicht möchte, ziehe ich mich aus und lasse das notfalls über mich ergehen. Ihn stört nicht, dass ich keine Lust habe. Selbst wenn ich total kaputt von der Arbeit (Krankenschwester) bin und auf dem Sofa schon einschlafe, fordert er das ein, sofern er meint, er ist jetzt dran. Er ist dann auch eh nur auf meinen Körper fixiert. Er will gar nicht unbedingt immer Verkehr. Am geilsten findet er es, wenn ich ihn nackt befriedige und er überall an mir herumfummeln kann. Er glotzt mir dabei praktisch nur auf die Brüste und benutzt mich wie ein Lustobjekt. Ihm ist es auch egal, wenn ich dann irgendwann nicht mehr möchte. Letztens war ich zum Beispiel sehr müde, habe mich aber dazu hinreißen lassen, ihn zu befriedigen. Aber er kam lange nicht zum Orgasmus. Also liege ich da nackt seid 20 Minuten auf dem Sofa, habe eine Hand von ihm an meiner Brust, die andere zwischen meinen Beinen. Ich wollte irgendwann nicht mehr und habe ihm das auch gesagt. Aber er war trotzdem nicht bereit, das abzubrechen. Stattdessen hat er sich dann selber einen runtergeholt und weiter an mir rumgefummelt, bis er kam. Ich ließ das echt nur über mich ergehen, weil ich wusste, dass sonst wieder schlechte Stimmung ist.

Ich liebe meinen Mann. Aber ich fühle mich oft einfach benutzt und zur Sexualität gezwungen. Mache ich nicht mit, haben wir eine Krise. Er meint, er hätte ein Recht darauf. Ist das in anderen langen Beziehungen genauso? Wie geht ihr damit um?
 

Benutzer175862 

Öfter im Forum
Du sagst du liebst deinen Mann aber daran lässt in deinem Post wenig erkennen. Wenn ich ehrlich bin finde ich es sogar traurig zu lesen wie wenig ihr euch offenbar für die Gefühle des anderen interessiert :frown:

und ja, etwas “ueber sich ergehen lassen” ist genauso lieblos wie Sex einfordern finde ich..
Habt ihr das denn schon mal ernsthaft besprochen?

Abgesehen von deinem thread frage ich mich wieso du dein Alter als 20 angibst wenn du doch 35 bist, aber das nur am Rande. Vielleicht änderst du es nochmal ab..
 
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Benutzer181219 

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Er will einmal alle sechs Tage und das ist zu viel? Das soll Liebe sein?

Wenn ich nur einmal monatlich will nehm ich eine Asexuelle oder lass es.
 

Benutzer183601 

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Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie man das Alter hier einstellt. Doch, ich liebe meinen Mann wirklich sehr. Das habe ich hier vielleicht nicht groß umschrieben, aber das ist so. Wir führen auch eine gut funktionierende Ehe und haben ein wundervolles Kind. Er ist auch ein toller Vater. Aber das mit dem Sex ist eben etwas schwierig, weil ich das Gefühl habe, entweder ich lasse es über mich ergehen und wir haben zu Hause schlechte Stimmung
 

Benutzer183472 

Ist noch neu hier
Die einzigen von denen er Sex fordern kann sind seine Hände...
In 13 Jahren Beziehung kam es aufgrund hormoneller Probleme zu ner Pause von was über nem Jahr (3. Stäbchen hat da was massiv durcheinandergebracht)
Was du beschreibst ist leider eine sexuelle Nötigung ganz nüchtern betrachtet.
 

Benutzer175862 

Öfter im Forum
Aber wie oft ist DIR denn nach Sex? Sehnst du dich jemals danach oder nach etwas das du nicht kriegst?
 

Benutzer181219 

Klickt sich gerne rein
Also ich vermute, dass fast jeder eine schlechte Stimmung hat, wenn es dermaßen selten ist. Das sind doch jetzt keine extremen Wünsche, einmal / Woche.
 

Benutzer183601 

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Ehrlich gesagt kann ich das gar nicht sagen. Nach etwa fünf Tagen weis ich ja, dass er bald wieder ran will. Dadurch kann bei mir auf natürlichen Weg gar keine Lust entstehen. Es ist eben ein Muss. Es kann sein, dass ich nach drei Wochen auch mal wieder Lust hätte. Aber zu solchen Pausen kommt es ja gar nicht erst
 

Benutzer174652 

Verbringt hier viel Zeit
Ich liebe meinen Mann. Aber ich fühle mich oft einfach benutzt und zur Sexualität gezwungen. Mache ich nicht mit, haben wir eine Krise. Er meint, er hätte ein Recht darauf. Ist das in anderen langen Beziehungen genauso? Wie geht ihr damit um?

meine empfehlung:
setz dich mal intensiv mit dem thema "liebe" auseinander ...
 

Benutzer121902 

Verbringt hier viel Zeit
Da war doch vor einer Weile ein User hier, der das gleiche aus seiner männlichen Sicht beschrieben hat. Wer war das nochmal?
 

Benutzer175298 

Öfter im Forum
Hier liegen die Bedürfnisse sehr weit auseinander- alle sechs Tage klingt nicht nach einer gesunden Beziehung, alle sechs Wochen noch weniger. Ihr leidet offensichtlich Beide. Ist das die einzige Gemeinsamkeit?
 

Benutzer183472 

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Also ich vermute, dass fast jeder eine schlechte Stimmung hat, wenn es dermaßen selten ist. Das sind doch jetzt keine extremen Wünsche, einmal / Woche.

Wenn Sie grade keine Lust auf ihn hat...
Stell mir das vor als würde der beste Freund einmal die Woche das Bedürfnis haben sich beim mich befummeln einen von der Palme wedeln.
(Muß da so nen vergleich ziehen ne Frau mit def ich zusammen bin muß nur in der richtigen Stimme säuseln)
 

Benutzer172046 

Sehr bekannt hier
Das sind doch jetzt keine extremen Wünsche, einmal / Woche.
Schon, aber wenn sie die nicht erfüllen kann und will, dann kann er entweder mit ihr darüber reden und gemeinsam mit ihr daran arbeiten, oder aber er hat halt einfach die falsche Frau... Man kann Lust doch nicht erzwingen.

Sex sollte etwas Schönes sein, auf das man Lust hat und das Spaß macht, nichts das man macht weil es halt gerade so im Kalender steht. Und gerade als Krankenschwester kann ich mir gut vorstellen, dass man aktuell eher weniger Lust hat...Menschen sind keine Roboter, die funktionieren nicht immer gleich...auch damit muss man umgehen können, oder man redet eben darüber und versucht, das irgendwie zu drehen.

Aber wenn die TS sagt "es reicht, ich habe keine Lust mehr", dann ist das ein Nein, dann hört man auf, oder macht alleine weiter, und alles andere ist absolut übergriffig bis Nötigung und hat mit respektvollem Umgang mit der Partnerin absolut gar nichts mehr zu tun.
Genauso wie emotionale Erpressung, die er hier wohl betreibt, allerunterste Schublade ist.

S SchneckeMelanie

Habt ihr das schon angesprochen? Was sagt er dazu? Gefällt ihm alles so, wie es ist?
 

Benutzer183472 

Ist noch neu hier
Ne andere sache S SchneckeMelanie
Wann hättest du dass letzte mal richtig erfüllenden sex?
Was ich da höre finde ich jetzt nich wunderlich, dass dein Verlangen eher mau ist.
Wann gab's die letzte erotische Massage (ohne pflichten)
Wann den letzten Strauß Blumen ne Aufmerksamkeit was wo er weiß es turnt dich an irgendein Spannungsaufbau?
 

Benutzer183601 

Benutzer gesperrt
Ja, ich glaube schon, dass es ihm gefällt. Manchmal ist er etwas enttäuscht, dass ich keine Lust hatte. Aber meist habe ich das Gefühl, dass es ihm egal ist. Ansonsten würde er ja akzeptieren, wenn ich keine Lust habe oder müde bin. Aber ihm ist es das Wichtigste, seine Geilheit an mir auszuleben. So lange das stattgefunden hat, ist er glücklich. Und zur Häufigkeit: Früher habe ich es ihm mindestens jeden zweiten Tag besorgt. Aber in einer langen Beziehung finde ich es normal, dass die Häufigkeit abnimmt
 

Benutzer174233  (33)

Öfter im Forum
Ich würde mal behaupten, dass es in Langzeitbeziehungen schon hin und wieder vorkommen kann, dass man auch mal Sex miteinander hat, wenn einer von beiden eigentlich keine so große Lust darauf hat. Aber wenn der Sex ohne Lust den Sex mit Lust dermaßen übersteigt empfinde ich das als nicht sehr gesund, weder für die Beziehung noch für dich als Person.
Sexuelle Handlungen sollte man eigentlich niemals über sich ergehen lassen müssen.

Verheiratet zu sein bedeutet ja nicht, dass man zur Befriedigung des Partners verpflichtet ist. Das muss auch in einer Ehe immer noch einvernehmlich statt finden.

Nun, euer Bedürfniss nach Sex liegt offensichtlich sehr weit auseinander, aber das sehe ich keineswegs als Grund um den Sex einfach einfordern zu dürfen, vor allem nicht unter Druck, weil sonst die Stimmung komplett kippt.
Da müssen andere Wege und Lösungen gefunden werden, notfalls auch mit professioneller Hilfe.
Ich kann mir nämlich auch sehr gut vorstellen, dass das ständige Gefühl benutzt/missbraucht zu werden sich schädlich auf deine Gefühle und die Ehe an sich auswirken wird.
Ich kann nur raten rede mit deinem Mann ausführlich darüber und sage ihm wie du dich damit fühlst.
 

Benutzer161012 

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Dann solltest du es nicht mitmachen und auf die Krise ankommen lassen.
Eine Krise führt letztlich auch dazu, dass man sich um Lösungen kümmert. Es einfach mitzumachen verstetigt doch nur diesen Zustand und führt bei dir und ihm unweigerlich zu unguten Gefühlen und zum Ent-Lieben.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er diesen Sex auf Dauer gut findet - und du tust es ja auf keinen Fall.
 

Benutzer183581  (36)

Ist noch neu hier
Sein Bedürfniss zu befriedigen ist keine Kunst. Dafür bist du auch nicht verantwortlich.
Die Zauber liegt einfach in der offenen Kommunikation (Basis für eine glückliche Beziehung).
Wenn du keine Lust hast und er das nicht checkt, dann solltest du ihm das Verständlich machen und mit ihm eine Lösung suchen.
Ist er dazu nicht bereit, kaufe dir Feinripp und ihm einen Porno und ne Puppe.
 

Benutzer181422 

Sorgt für Gesprächsstoff
Mache ich nicht mit, haben wir eine Krise. Er meint, er hätte ein Recht darauf.
Nein, hat er nicht!
Ich wollte irgendwann nicht mehr und habe ihm das auch gesagt. Aber er war trotzdem nicht bereit, das abzubrechen.
Das wäre ein Grund ihn vor die Tür zu setzen. Wenn er dich nicht respektieren kann (egal bei was), ist er deiner nicht wert!
Ist das in anderen langen Beziehungen genauso? Wie geht ihr damit um?
Ja, ist es.

Ich lebe nach wie vor mit meiner Frau zusammen, obwohl wir jetzt seit über sieben Jahren nicht mehr miteinander geschlafen haben.
Wir sind ein tolles Team, vertragen uns super, sozusagen beste Freunde vom Dienst. Es ist auch nicht so, das wir keinen Körperkontakt mehr haben. Wir schlafen meisten beide nackt im gleichen Bett. Wie eigentlich schon immer und sie wird auch wahnsinnig gerne gekuschelt, aber es gibt halt keinen GV mehr.
Warum sie nicht mag, kann sie sich selbst und dadurch eben auch mir nicht erklären.
Sie hatte mich (sozusagen) auch schon "freigestellt", aber das war mir unsere Freundschaft nicht wert. Immerhin leben wir jetzt seit über 20 Jahren zusammen.

Wobei ja, inzwischen habe ich noch eine "beste Freundin". Aber eben, weil ich den Raum von ihr dafür bekommen habe. Mit dieser gibt es sogar noch weniger Körperkontakt, aber das hängt, wie ich inzwischen weiß, mit ihrer letzten Partnerschaft zusammen. Das sie mich inzwischen überhaupt umarmen kann ist schon ein riesiger Fortschritt.

Ganz klar finde ich persönlich keinen GV zu haben nicht sonderlich schön, aber das Vertrauen und auch die Zuneigung von zwei so wundervollen Frauen zu besitzen ist mir weitaus wichtiger.
 

Benutzer174969  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Ist das in anderen langen Beziehungen genauso? Wie geht ihr damit um?
Nein. Meiner käme nie, nie, nie auf die Idee Sex "einzufordern", weil es nicht seiner Sexualität entspricht. Bei ihm ist der Ofen aus, wenn er merkt, dass ich wirklich kein Bock habe.

Andersrum ist es genauso, merk ich, dass er eigentlich kein Bock habe, dann ist der Ofen auch aus.

Wir sind jetzt 10 1/2 Jahre zusammen.

Bist du sicher, dass du ihn "liebst" und bist du sicher, dass "er" dich liebt?

Ganz ehrlich: Sein Verhalten ist für mich so fernab von meiner Realität. Und mir fällt es schwer zu glauben, dass er dich liebt. Denn wer tut seinem liebsten freiwillig seelische Schaden an? Auch wenn du es evtl. jetzt nicht merkst, es macht etwas mit dir.
 
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