Wenn der eine mehr verdient als der andere....

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
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Meine Güte, wann begreifst du es endlich: dein Frauen- und Familienbild und dein ausgeprägter Kinderwunsch interessieren hier in diesem Thread keinen. Darum geht es hier überhaupt nicht und ich hab auch keine Lust, da schon wieder endlos mit dir rumzudiskutieren, das hilft mir bei meiner Fragestellung kein bisschen. Mach doch deinen eigenen Familien- und Kinderthread auf oder was weiß ich.
Das weiß ich schon längst, dass es nicht direkt zum Thread passt.

Und trotzdem verteidige ich mich, wenn mir hier Dinge unterstellt werden, die so überhaupt nicht stimmen.
Es ist doch wohl mein gutes Recht, auf falsche Unterstellungen zu reagieren und zu versuchen, diese Dinge zu klären.
Ich mag es einfach nicht, wenn ich falsch verstanden werde und mir Dinge vorgeworfen werden, die überhaupt nicht zutreffen.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Naja, meiner Meinung nach kann man auf Dauer nicht getrennt wirtschaften, wenn man zusammen lebt. Das was jeder Teil zur Gemeinschaft beiträgt, sei er in Geld zu messen oder nicht, lässt sich doch gar nicht aufdröseln und gegeneinander aufrechnen.

Eine Abhängigkeit entsteht allein durch ein ungleiches Gehalt nicht, bzw. sollte nicht entstehen können. Wenn jeder so viel beiträgt wie er kann und will, sehe ich keine sonstigen Verpflichtungen für einen der Partner und keine "Bestimmungsrecht" durch den Mehrverdiener.

Wenn jemand das so sieht, ist er sicherlich insgesamt der falsche für eine gleichberechtigte Partnerschaft, selbst wenn man das vielleicht eine Weile durch ein gleiches Gehalt bzw. gleichen Beitrag zu den Ausgaben kaschieren könnte. Es werden sich immer Argumente finden lassen, warum gerade er bestimmen will.

Ich kenne ein paar Paare, die versuchen "finanziell unabhängig" zu leben und mich persönlich überzeugt das nicht. Da kann "man"sich keinen Urlaub leisten und wohnt in einer nicht so schönen Wohnung. Letztendlich heißt das doch, dass der besser verdienende zurückstecken muss, was ich ein bisschen egoistisch vom Partner finde. Das eine Paar ist jetzt sogar noch seit einer Weile verheiratet, was de fakto ja heißt, dass das Geld was der Besserverdienende jetzt nicht für ein gemeinsames schönes Leben ausgeben "darf", nach einer Trennung zur Hälfte an sie fällt. :ratlos: Wo ist da die Logik?

Die Abhängigkeit die dadurch entsteht, dass ein Partner stark zurücksteckt sehe ich allerdings sehr kritisch. Während man bei einer ungleichen Verteilung der Ausgaben jederzeit ohne Probleme gegensteuern kann und auch bei einer Trennung den Lebensstandard bekommt, für den das eigene Gehalt ausreicht, ist bei einer nicht so guten Ausbildung und einem starken Knick in der Karriere im Regelfall nie wieder etwas zu ändern.

Solche Dinge werden ja im guten Glauben in Kauf genommen, dass sich nie etwas ändern kann und die Partnerschaft bis ans Lebensende besteht. Meiner Meinung nach ist das mehr als blauäugig und einfach nur falsch verstandene Romantik. Da könnte man gleich empfehlen, im Winter mit abgefahrenen Sommerreifen und ohne Gurt zu fahren, weil einem ja eh nichts passieren kann und die schlechten Fälle der Statistik immer nur andere treffen können.

Ich sehe auch nicht so wirklich ein, dass es für die Kinder so gut sein soll, wenn einer der Partner so stark zurückstecken muss und der andere nicht. Es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber ich denke das die Aufopferungsbereitschaft heute nicht mehr so ausgeprägt ist und das so etwas zu Unzufriedenheit führt. Wenn sich einer der Partner so weit zurücknehmen soll und sich aufopfert, sich selber und die Partnerschaft zum "wohl" der Kinder ganz hinten anstellen soll, wird das heute wohl eher zur Trennung als zu einem glücklichen Familienleben führen.

Ob das dann so toll für die Kinder ist, die dann meistens bei der sozial schwächer gestellten Mutter leben und keine intakte Familie mehr haben, finde ich fraglich. Auch der Ausgleich durch Unterhaltszahlungen ist doch für beide Seiten, egal ob Zahlendem oder Empfänger keine optimale Lösung.

Warum soll eigentlich nur einer die Hauptlast tragen? Und machen wir uns doch nichts vor, da kann man immer schön von "einem der Partner, egal ob m oder w" sprechen, in den allermeisten Fällen ist und bleibt das immer noch die Frau.
 

Benutzer83575 

Verbringt hier viel Zeit
Letztendlich heißt das doch, dass der besser verdienende zurückstecken muss, was ich ein bisschen egoistisch vom Partner finde.
genau das habe ich erfolglos versucht bereits anzumerken...

Das eine Paar ist jetzt sogar noch seit einer Weile verheiratet, was de fakto ja heißt, dass das Geld was der Besserverdienende jetzt nicht für ein gemeinsames schönes Leben ausgeben "darf", nach einer Trennung zur Hälfte an sie fällt. :ratlos: Wo ist da die Logik?
Logik gibt es da keine, weshalb ich schon weiter vorne postete, dass das Hin- und Her spätestens mit der Heirat unsinnig ist, eigentlich nur "Mehrarbeit" durch die Verwaltung eines (oder mehr) zusätzlichen Kontos bedeutet. Faktisch ist mit der Heirat eh alles automatisch zu 50/50 geteilt, was erwirtschaftet wird.

Die Abhängigkeit die dadurch entsteht, dass ein Partner stark zurücksteckt sehe ich allerdings sehr kritisch. Während man bei einer ungleichen Verteilung der Ausgaben jederzeit ohne Probleme gegensteuern kann und auch bei einer Trennung den Lebensstandard bekommt, für den das eigene Gehalt ausreicht, ist bei einer nicht so guten Ausbildung und einem starken Knick in der Karriere im Regelfall nie wieder etwas zu ändern.
Dem stimme ich vollständig zu. Eine ordentliche und solide Ausbildung ist ein "Muss".

Solche Dinge werden ja im guten Glauben in Kauf genommen, dass sich nie etwas ändern kann und die Partnerschaft bis ans Lebensende besteht.
Ich denke, dass ist so nicht ganz richtig. Ich kann und will nicht glauben, dass wirklich alle Scheidungsopfer so blauäugig sind und sich nicht wenigstens Gedanken über das "wenn-dann" gemacht haben. Es ist aber vielmehr so, dass die "Rechnung" - also der Betreuungsaufwand für ein Kind (ich meine hier nicht die KiTa etc.) - irgendeiner "bezahlen" muss. Wenn es ein Elternteil/die Eltern nicht tun, wird das Kind darunter leiden. Wer bereits Kinder hat, wird genau wissen, was ich meine. Und weil eine intensivere Fürsorge für das Kind besser ist, werden "solche Dinge" in Kauf genommen.

Meiner Meinung nach ist das mehr als blauäugig und einfach nur falsch verstandene Romantik. Da könnte man gleich empfehlen, im Winter mit abgefahrenen Sommerreifen und ohne Gurt zu fahren, weil einem ja eh nichts passieren kann und die schlechten Fälle der Statistik immer nur andere treffen können.
Wie oben bereits gesagt, haben solche Arrangements andere Gründe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass heutzutage eine Partnerhälfte einfach so (vielleicht sogar für den Haushalt...) ohne Kinder freiwillig zuhause bleibt. Das wäre dann echt von vorgestern (und dann irgendwo selber Schuld). Sondern es gibt einen (oder mehrere) ca. 50cm großen und ca. 3500 Gramm schweren Grund... :smile:

Ich sehe auch nicht so wirklich ein, dass es für die Kinder so gut sein soll, wenn einer der Partner so stark zurückstecken muss und der andere nicht.
Wie genau meinst du das? Das Zurückstecken sicher nicht, aber ausreichende Fürsorge ganz sicher. Wenn ich innerhalb der letzten zwei Monate zum dritten mal Wegen Krankheit meines Kindes nicht arbeiten kann, ist es ganz sicher aus mit der Karriere und KiTas haben nunmal nicht rund um die Uhr offen, d.h. einer der beiden Partner kann auch nicht länger arbeiten, auch nicht wenn es besonders wichtig für die Firma sein könnte... Problem erkannt? Wenn jetzt beide in dieser Art ausfallen, ist die Quote je Partner halbiert, aber es wird bei keinem der beiden für eine Karriere und einem überdurchschnittlichen Einkommen mehr reichen. Damit stecken dann beide zurück und insgesamt haben alle weniger. Und dabei finde ich es egal, ob nun die Mütter oder die Väter den stärkeren Beitrag zur Fürsorge leisten.
Es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber ich denke das die Aufopferungsbereitschaft heute nicht mehr so ausgeprägt ist und das so etwas zu Unzufriedenheit führt. Wenn sich einer der Partner so weit zurücknehmen soll und sich aufopfert, sich selber und die Partnerschaft zum "wohl" der Kinder ganz hinten anstellen soll, wird das heute wohl eher zur Trennung als zu einem glücklichen Familienleben führen.
Wenn du mit "Aufopferungsbereitschaft" die Bereitschaft meinst, etwas für die Gemeinschaft Familie zu geben, dann stimme ich dem zu. Man sollte dann aber konsequenterweise das mit den Kindern lassen, wenn es keine Einigung gibt. Damit hätten ja alle Beteiligten was davon.

Ob das dann so toll für die Kinder ist, die dann meistens bei der sozial schwächer gestellten Mutter leben und keine intakte Familie mehr haben, finde ich fraglich. Auch der Ausgleich durch Unterhaltszahlungen ist doch für beide Seiten, egal ob Zahlendem oder Empfänger keine optimale Lösung.
Also bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Vorher kommt die Beziehungsarbeit. Und hier liegt meiner Meinung nach der Hauptgrund für erhöhte Scheidungsrate. Die Bereitschaft in schwierigen Zeiten an der Beziehung zu arbeiten, ist stark gesunken. Es ist viel bequemer, die "Schwierigkeiten" zu verlassen, als an einer Besserung der Beziehung zu arbeiten. Das gilt für Männer als auch für Frauen.

sorry für den langen Post
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Naja, meiner Meinung nach kann man auf Dauer nicht getrennt wirtschaften, wenn man zusammen lebt. Das was jeder Teil zur Gemeinschaft beiträgt, sei er in Geld zu messen oder nicht, lässt sich doch gar nicht aufdröseln und gegeneinander aufrechnen.
Genau so sehe ich das auch.

Schon bei wirklich guten Freundschaften finde ich es sinnlos, alles gegeneinander aufzurechnen.
Wenn man versuchen würde, die finanziellen Aufwendungen in meiner besten Freundschaft gegenüberzustellen, wäre ich definitiv deutlich im Nachteil (schon alleine die Spritkosten, weil ich oft zu ihr fahre, während sie mangels Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln kaum zu mir kommen kann) - aber das stört mich überhaupt nicht! - Den Wert dessen, was ich durch eine solche Freundschaft bekomme, kann man überhaupt nicht in Geld bemessen. Dagegen ist die finanzielle Ungleichheit so verschwindend gering...

Wie sollte das dann erst in einer Beziehung und in einer gemeinsamen Wohnung sein, wenn das eigene Leben noch viel mehr mit dem der Partnerin verwoben ist?
Eine Abhängigkeit entsteht allein durch ein ungleiches Gehalt nicht, bzw. sollte nicht entstehen können. Wenn jeder so viel beiträgt wie er kann und will, sehe ich keine sonstigen Verpflichtungen für einen der Partner und keine "Bestimmungsrecht" durch den Mehrverdiener.

Wenn jemand das so sieht, ist er sicherlich insgesamt der falsche für eine gleichberechtigte Partnerschaft, selbst wenn man das vielleicht eine Weile durch ein gleiches Gehalt bzw. gleichen Beitrag zu den Ausgaben kaschieren könnte. Es werden sich immer Argumente finden lassen, warum gerade er bestimmen will.
Genau meine Meinung!

Wenn man dann das Finanzielle genau 50/50 geteilt hat, hat dann nicht der Partner ein höheres Bestimmungsrecht, der mehr Zeit oder Aufwand in die Pflege der Beziehung investiert? - Oder der Partner, der - weil er vielleicht aus beruflichen Gründen mehr Zeit hat - mehr Zeit für Arbeiten im Haushalt aufwendet? - Oder der Partner, der oft die "anspruchsvolleren" Arbeiten im Haushalt erledigt? - Oder der, der sich körperlich mehr anstrengt (z.B. beim Getränkekisten schleppen)?

Ich stimme dir da voll und ganz zu, dass es schlicht und ergreifend unmöglich ist, alles genau zu trennen und gegeneinander aufzuwiegen. Das führt nur zu Konflikten, weil sich einer (oder sogar beide) immer benachteiligt fühlen wird.
Es wird immer irgendwo gewisse Ungleichheiten geben.
Letztendlich heißt das doch, dass der besser verdienende zurückstecken muss, was ich ein bisschen egoistisch vom Partner finde.
(...)
Die Abhängigkeit die dadurch entsteht, dass ein Partner stark zurücksteckt sehe ich allerdings sehr kritisch. Während man bei einer ungleichen Verteilung der Ausgaben jederzeit ohne Probleme gegensteuern kann und auch bei einer Trennung den Lebensstandard bekommt, für den das eigene Gehalt ausreicht, ist bei einer nicht so guten Ausbildung und einem starken Knick in der Karriere im Regelfall nie wieder etwas zu ändern.
Auch wenn ich glaube, zu wissen, was du meinst, verstehe ich irgendwie den letzten Teil deines Satzes (zum Thea Ausbildung, Karriereknick) nicht wirklich.
Könntest du mir das erläutern?
Solche Dinge werden ja im guten Glauben in Kauf genommen, dass sich nie etwas ändern kann und die Partnerschaft bis ans Lebensende besteht. Meiner Meinung nach ist das mehr als blauäugig und einfach nur falsch verstandene Romantik. Da könnte man gleich empfehlen, im Winter mit abgefahrenen Sommerreifen und ohne Gurt zu fahren, weil einem ja eh nichts passieren kann und die schlechten Fälle der Statistik immer nur andere treffen können.
Meinst du hier, dass eine schlechte Ausbildung und ein Karriereknick im Glauben an eine lebenslange Partnerschaft in Kauf genommen werden?
Das sehe ich nicht ganz so:
Eine möglichst gute Ausbildung ist für mich wirklich essentiell wichtig. - Da stimme ich dir zu.
Aber einen gewissen Karriereknick halte ich für notwendig, wenn man Kinder hat - genau wie ich es in diesem Fall auch für notwendig erachte, dass der Wille besteht, die Beziehung zumindest über den Zeitraum aufrecht zu erhalten, in dem die Kinder im Haus sind (aber das ist schon ein so langer Zeitraum, dass das für mich der Bereitschaft zu einer lebenslangen Beziehung gleich kommt).
Ich sehe auch nicht so wirklich ein, dass es für die Kinder so gut sein soll, wenn einer der Partner so stark zurückstecken muss und der andere nicht. Es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber ich denke das die Aufopferungsbereitschaft heute nicht mehr so ausgeprägt ist und das so etwas zu Unzufriedenheit führt. Wenn sich einer der Partner so weit zurücknehmen soll und sich aufopfert, sich selber und die Partnerschaft zum "wohl" der Kinder ganz hinten anstellen soll, wird das heute wohl eher zur Trennung als zu einem glücklichen Familienleben führen.
Irgendwie habe ich hier den Eindruck, dass du doch wieder in Richtung "Leistungen gegeneinander abwägen und aufrechnen" denkst...
Zumindest meine Vorstellung von guter Kinderbetreuung schließt aus, dass beide Elternteile Vollzeit arbeiten. - Denn dazu wäre es ja auf jeden Fall notwendig, dass das Kind den ganzen Tag über fremdbetreut wird und nur früh morgends und ab dem späten Nachmittag von den Eltern betreut wird - und das ist meiner Meinung nach viel zu wenig Zeit. Insbesondere weil ja in der knappen Zeit, die man für sein Kind hat auch noch alle anderen alltäglichen Dinge, Haushaltsarbeiten, etc. erledigt werden müssen.
Natürlich wäre es (sowohl für das Kind, als auch für die Eltern) optimal, wenn beide Elternteile ihr Arbeitspensum in ähnlichem Maße reduzieren und ihre Arbeitszeiten so aufeinander abstimmen könnten, dass eine optimale Kinderbetreuung möglich ist - aber das bleibt in unserer Arbeitswelt und Gesellschaft wohl ein unrealistische Traumvorstellung.
Von daher ist eine für mich ausreichende Betreuung der Kinder wohl nur möglich, indem ein Elternteil zeitweise weniger arbeitet und dadurch natürlich auch insgesamt bei der beruflichen Karriere zurücksteckt.
Ob das dann so toll für die Kinder ist, die dann meistens bei der sozial schwächer gestellten Mutter leben und keine intakte Familie mehr haben, finde ich fraglich. Auch der Ausgleich durch Unterhaltszahlungen ist doch für beide Seiten, egal ob Zahlendem oder Empfänger keine optimale Lösung.
Die Trennung der Eltern ist meiner Ansicht nach sowieso der Super-GAU für das Kind.
Da sehe ich es wie malsehen: Wenn nicht die Bereitschaft besteht, die Beziehung zumindest so lange aufrecht zu erhalten, wie die Kinder im Haus sind und Krisen in der Beziehung auch mit großem Aufwand und großer Kompromissbereitschaft zu lösen, anstatt sich zu trennen und wenn man nicht davon überzeugt ist, dass die Beziehung eine Beziehung fürs Leben ist, sollte man - zum Wohl der Kinder - auf Kinder verzichten.
Warum soll eigentlich nur einer die Hauptlast tragen? Und machen wir uns doch nichts vor, da kann man immer schön von "einem der Partner, egal ob m oder w" sprechen, in den allermeisten Fällen ist und bleibt das immer noch die Frau.
Wenn du diese Frage auf die Zeit nach der Trennung beziehst, muss man wohl antworten: aus praktischen Gründen und zum Wohl der Kinder. Es ist für ein Kind bestimmt nicht gut, immer die Hälfte der Woche beim Vater und die Hälfte der Woche bei der Mutter zu sein. Kinder brauchen, insbesondere wenn sie jung sind, ein stabiles Umfeld und keine andauernde Veränderung.
Mal ganz abgesehen davon, dass eine solche Lösung wohl auch aus anderen praktischen Gründen kaum möglich wäre.

Und falls die Frage auf eine stabile, intakte Beziehung der Eltern bezogen ist, fängst du damit wohl wieder an, Leistungen in der Beziehung gegeneinander abzuwägen und im gleichen Atemzug die Betreuung der Kinder als "minderwertig" gegenüber einer beruflichen Tätigkeit zu sehen.
 
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