Wenn der eine mehr verdient als der andere....

Benutzer29410 

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Wäre ich ein solcher "Realist", so müsste ich meine Pläne, später mal eine Familie zu gründen, sofort begraben.
Wenn ich beim Gedanken, eine Familie zu gründen, schon an das mögliche Zerbrechen der Familie denke, würde ich es bleiben lassen.

Ja, gut, Banane, aber erstens ziehen mein Freund ich bloß zusammen und basteln nicht schon gleich an einer Großfamilie und zweitens kenne ich doch deine Prioritäten was die Lebensgestaltung angeht zur Genüge aus einem anderen Thread.
Ich finde das einen Sonderfall und kann mich da nicht wirklich mit identifizieren.

Ehrlich gesagt ist das in meinem Fall wohl eher eine Vorstellung, die nicht zutreffen wird, da ich doch ein Studium mit sehr guten Berufsaussichten absolviere... aber es könnte ja trotzdem so sein.

Tja, das habe ich bereits erfolgreich absolviert (genauer gesagt, derer zwei), über meine Gehaltsaussichten kann ich mich absolut nicht beklagen und doch ist mir mein Jungunternehmer um einiges voraus.

Vielleicht spült dir ja das Schicksal eine Karrierefrau, Ärztin mit eigener Praxis oder eine reiche Erbin vor die Füße, während du noch studierst. Und dann würdest du fröhlich über ihr Geld verfügen und dir von ihr einen hohen Lebensstandard finanzieren lassen?

Mir hat meine Mami jedenfalls was anderes beigebracht.
 

Benutzer12391  (40)

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Ich verdiene im Berufsleben von je her ca. das 3 Fache von ihr und trotz FB spricht man natürlich über das Zusammenziehen.

Für uns wäre klar, dass wir einen gleichen Beitrag in die Haushaltskasse geben und die Wohnungskaltkosten auch zu 50% teilen.
die Kosten für die Warmmiete ich zu 2/3 sie zu 1/3 und Telefon, Internet usw übernehme ich, genauso wie, wenn mal die Spülmaschiene oder so kaputt geht.

Allerdings: Die Dinge die jemand alleine bezahlt gehören ihm auch, wenn es mal in die Brüche gehen sollte.
 

Benutzer42166  (37)

kurz vor Sperre
Meine persönliche Meinung: Zwei Menschen, zwei Wohnungen, eine Stadt.

#Hannes#
 

Benutzer44981 

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Ja, gut, Banane, aber erstens ziehen mein Freund ich bloß zusammen und basteln nicht schon gleich an einer Großfamilie und zweitens kenne ich doch deine Prioritäten was die Lebensgestaltung angeht zur Genüge aus einem anderen Thread.
Ich finde das einen Sonderfall und kann mich da nicht wirklich mit identifizieren.
Vielleicht habe ich mich auch nur etwas missverständlich ausgedrückt...
Wenn man "nur" zusammen zieht, ohne gleich an so feste dinge, wie Ehe oder Familie gründen zu denken, finde ich es sinnvoll, wenn jeder sein Privatkonto hat und man zusätzlich noch ein gemeinsames Konto für Miete, Nebenkosten, Nahrungsmittel, Getränke, etc. hat.
Ich kann mir nur überhaupt nicht vorstellen, wie man das alles genau trennen und aufteilen kann, wenn man zusammen lebt.
Und ebenso finde ich es nicht unbedingt nötig, dass beide Partner gleich viel Geld aufs gemeinsame Konto einzahlen... Wenn der eine deutlich mehr Geld zur Verfügung hat, finde ich es OK, wenn er dann auch mehr aufs Konto einzahlt.

Aber über das Thema Familie gründen, usw. müssen wir wohl wirklich nicht weiter diskutieren :zwinker: - Da haben wir nun mal völlig verschiedene Ansichten.
Tja, das habe ich bereits erfolgreich absolviert (genauer gesagt, derer zwei), über meine Gehaltsaussichten kann ich mich absolut nicht beklagen und doch ist mir mein Jungunternehmer um einiges voraus.

Vielleicht spült dir ja das Schicksal eine Karrierefrau, Ärztin mit eigener Praxis oder eine reiche Erbin vor die Füße, während du noch studierst. Und dann würdest du fröhlich über ihr Geld verfügen und dir von ihr einen hohen Lebensstandard finanzieren lassen?

Mir hat meine Mami jedenfalls was anderes beigebracht.
Wenn ich dein Gedankenspiel mit der reichen Karrierefrau, o.ä. weiter spiele, würde ich es so sehen:
Beim zusammen ziehen kommt es drauf an, wie teuer die Wohnung ist. Wenn ich problemlos die Hälfte zahlen kann, würde ich natürlich darauf bestehen, die Hälfte zu zahlen.
Aber wenn sie z.B. in eine teurere, größere Wohnung will und dafür dann auch bereit ist, einen größeren Anteil zu bezahlen (weil ich nicht dazu in der Lage wäre, die Hälfte zu bezahlen), würde ich das annehmen, wenn ich weiß, dass es ihr wirklich nichts ausmacht.
Ebenso wenn wir nur zu teure Wohnungen finden und sie von sich aus anbietet, mehr zu zahlen.

Ich würde so etwas natürlich nie von ihr verlangen, aber ich finde es nicht schlimm, auf ein solches Angebot einzugehen - wenn sie es wirklich ernst meint.

Aber ich würde es wohl genau so machen: Wenn ich mehr verdiene und wir eine schöne Wohnung finden, bei der sie nicht in der Lage ist, die Hälfte zu bezahlen, würde ich anbieten, einen höheren Anteil zu bezahlen, sofern ich dann trotzdem noch genug Geld zum Leben übrig habe.
Und ich fände es ziemlich schade, wenn sie darauf nicht eingehen würde und das Zusammenziehen daran scheitern würde oder wir in einer kleinen, hässlichen Bude wohnen müssten, obwohl eine deutlich schönere, größere und bessere Wohnung möglich gewesen wäre.

So viel Vertrauen und "Zusammengehörigkeitsgefühl" (mir fällt gerade leider kein besseres Wort ein) muss meiner Meinung nach einfach vorhanden sein, wenn man vor hat, zusammenzuziehen.
 

Benutzer48619  (36)

Verbringt hier viel Zeit
....und Männlein und Weiblein beschließen zusammen zu ziehen.

Wie würdest ihr das dann mit den Finanzen regeln?


wir wohnen eigentlich seit ca 1,5 jahren zusammen, dennoch ist es meine wohnung und ich will die auch bezahlen.

wir ziehen aber am 1.4.09 in unsere gemeinsame wohnung und sind uns in nächster zeit genau DAS am überlegen, wie wir das machen wollen und was das beste wäre für uns...

die entscheidung ist noch nciht gefallen und ich hör mich überall bisschen um, wie es andere managen.

bis jetzt am mir sympatschischsten ist:
zusammen ein konto haben und da jeden monat ca 1500.- (chf) im voraus drauf einbezahlen. so kann man im darauf folgenden monat miete (knappe 2000.- CHF) bezahlen und vom rest, die neben anfallenden kosten (TV, strom, telefon etc) bezahlen und sogar noch davon essen kaufen.

so hab ich mir das mal bis jetzt vorgestellt.. mal kukken wie es kommt :zwinker:


edit: ah ja, wir verdienen (wenn er 100% arbeiten würde) fast gleichviel.
ich sag mal bei ihm wären es evt ca 100.- bis 200 CHF mehr oder so. er arbeitet aber nur 80%.







Off-Topic:
HUCH, was hast denn du für einen nick :eek: :schuechte du verwirrst mich damit :grin::tongue:
 

Benutzer83575 

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Ich bin jedenfalls nicht so der Nehmer-Typ, und ich arbeite selber sehr hart für mein Geld - einfach so das von meinem Freund ausgeben (der auch sehr hart dafür arbeitet, sehr!), weil`s ja "unsers" ist
ich denke, der entscheidende Grundsatz in einer festen Beziehung (oder Ehe) bei Piratin ist: es gibt auch weiterhin ein meine und deine bei den materiellen Gütern. Ein "unser" wird es mit ihr nicht geben. ich kenne Piratin jetzt nicht weiter, aber ich denke aus dieser ansicht ableiten zu können, dass ihr die Karriere und die damit zu erreichende Unabhängigkeit (im Moment) das Wichtigste ist. Denn im Rahmen einer Familie mit Kindern ist ein (finanzielles) Geben und Nehmen im Verhältnis 50/50 selten sinnvoll umzusetzen. Das intime "wir-gefühl" einer Partnerschaft mit einer "unser"-Regelung, finde ich jedenfalls als etwas Besonderes, wenn nicht sogar als Grundlage für eine wirklich feste Liebe zueinander. Mag sein, dass dies nicht mehr sehr populär ist und Unabhängigkeit einfach höher bewertet wird. Ich lehne mich aber mal aus dem Fenster und behaupte, man verpasst da wirklich etwas. Denn banane0815 ist sicher kein Traumtänzer, was seine Lebensgestaltung angeht, aber er hat sicher schonmal in seinem Umfeld (bei seinen Eltern?) gesehen, wie wunderbar so ein Plan für DIE Familie aufgehen kann, wenn beide bereit sind daran zu arbeiten.

Ich finde das einen Sonderfall und kann mich da nicht wirklich mit identifizieren.
Wenn Piratin durch ihr Umfeld ständig mit den Rosenkriegen dieser Welt konfrontiert wird, ist ihre Einstellung natürlich zu verstehen. Sie wird sicher dann aber auch einen kompatiblen Partner wählen, der diesen Punkt genau so sieht. Und spätestens dann geht das ja völlig in Ordnung und (hoffentlich) gut aus ...

Mir hat meine Mami jedenfalls was anderes beigebracht.
Na nun wissen wir wenigstens, woher diese Einstellung kommt. :zwinker:

Zum Schluß möchte ich auch mal das Verhältnis aus der anderen Perspektive beleuchten: Als Beispiel: ich habe reichlich finanzielle Mittel zur Verfügung und nur weil meine Freundin/Frau einen "Unabhängigkeits-Tick" hat, soll ich mich z.B. mit einer - in meinen Augen - "Bruchbude" statt dem möglichen Penthaus (oder weiß der Geier was was für einem Luxus) als Wohnraum zufrieden geben. Auf Dauer wäre das ziemlich frustrierend für mich. Und eine ständige Reduzierung auf die kleinste gemeinsame Möglichkeit, wäre für mich kein stabiles Fundament für eine feste gemeinsame Zukunft...
 

Benutzer29410 

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Und eine ständige Reduzierung auf die kleinste gemeinsame Möglichkeit, wäre für mich kein stabiles Fundament für eine feste gemeinsame Zukunft...

Aber von dem Geld eines anderen zu leben wäre es?

Bei Scheidungsraten von einem Drittel bis fast 50% ist so ein Denken wohl höchstens ein Arrangement auf Zeit.
Aber stabilisierend für eine Ehe (zumindest für den "gutverdienenden" Teil), ist so ein Arrangement natürlich.
An SEINEM Lebensstandard würde sich ja bei einer Trennung nichts ändern. Wenn dir deine Frau nicht mehr passt und du dich in eine andere verliebst oder wenn`s bei euch einfach nicht mehr stimmt, oder wenn SIE fremdgeht (jaja, ich weiß, bei euch kommt das NATÜRLICH nicht vor) dann kannst du sie einfach bitten, aus der Wohnung auszuziehen und lebst dein Leben vollkommen normal weiter. Sollte sich deine Frau in jemand anderen verlieben oder unglücklich sein, oder DU fremdgehen, muss sie sich eine Trennung wesentlich besser überlegen, denn das hätte einschneidende Konsequenzen für ihren Lebensstil.

Also ist dieses "Komm Schatz, ich finanzier uns das!" auch ne prima Art, den weniger verdiendenden Partner schön an der Kandarre zu halten. "Goldener Käfig" wird das auch genannt.

Denn im Rahmen einer Familie mit Kindern ist ein (finanzielles) Geben und Nehmen im Verhältnis 50/50 selten sinnvoll umzusetzen

Wie gesagt, ich ziehe bloß mit meinem Freund zusammen. Ich frage mich grade ernsthaft wieso jetzt einige schon gleich auf Familie und Kinder kommen????? Da wird das Finanzielle sicherlich anders geregelt sein, aber darum geht es jetzt doch gar nicht. Außerdem sind wir noch nicht mal ein Jahr zusammen und denken noch lange nicht ans Heiraten.

Na nun wissen wir wenigstens, woher diese Einstellung kommt.

Jep, berufstätige, gutverdienende Akademikermutter, gleichberechtigte Partnerschaft der Eltern - da kommt dann sowas bei raus, nicht zu fassen!
 

Benutzer79932 

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Ach du heilige Scheisse, bei einigen Antworten hier frage ich mich, ob wir eigentlich immer noch im Jahre 1920 leben.

malsehen schrieb:
Schluß möchte ich auch mal das Verhältnis aus der anderen Perspektive beleuchten: Als Beispiel: ich habe reichlich finanzielle Mittel zur Verfügung und nur weil meine Freundin/Frau einen "Unabhängigkeits-Tick" hat, soll ich mich z.B. mit einer - in meinen Augen - "Bruchbude" statt dem möglichen Penthaus (oder weiß der Geier was was für einem Luxus) als Wohnraum zufrieden geben. Auf Dauer wäre das ziemlich frustrierend für mich. Und eine ständige Reduzierung auf die kleinste gemeinsame Möglichkeit, wäre für mich kein stabiles Fundament für eine feste gemeinsame Zukunft...

Du hast echt einen an der Meise.
 

Benutzer44981 

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Denn banane0815 ist sicher kein Traumtänzer, was seine Lebensgestaltung angeht, aber er hat sicher schonmal in seinem Umfeld (bei seinen Eltern?) gesehen, wie wunderbar so ein Plan für DIE Familie aufgehen kann, wenn beide bereit sind daran zu arbeiten.
Das hast du richtig vermutet. In meinem Umfeld gibt es fast nur Familien, in denen die Frau nicht oder nur eingeschränkt berufstätig ist und dementsprechend deutlich weniger verdient. Und damit gibt es dann erzwungenermaßen auch nicht "dein" Geld und "mein" Geld, sondern nur "unser" Geld. - Und bis auf wenige Ausnahmen funktioniert das wunderbar (und auch bei diesem Ausnahmen ist nicht das Geld das Problem, sondern dass die Frau gerne arbeiten würde, es aber nicht mit der Betreuung ihrer Kinder vereinbaren kann)
Aber von dem Geld eines anderen zu leben wäre es?
Auch wenn du es vielleicht nicht nachvollziehen kannst... das ist dann nicht das Geld eines Anderen, sondern das gemeinsame Geld.
Bei Scheidungsraten von einem Drittel bis fast 50% ist so ein Denken wohl höchstens ein Arrangement auf Zeit.
Vielleicht lebe ich ja in einer Traumwelt... aber wenn ich so denken würde, käme ich niemals auf die Idee, zu heiraten oder eine Familie zu gründen.
Aber stabilisierend für eine Ehe (zumindest für den "gutverdienenden" Teil), ist so ein Arrangement natürlich.
An SEINEM Lebensstandard würde sich ja bei einer Trennung nichts ändern. Wenn dir deine Frau nicht mehr passt und du dich in eine andere verliebst oder wenn`s bei euch einfach nicht mehr stimmt, oder wenn SIE fremdgeht (jaja, ich weiß, bei euch kommt das NATÜRLICH nicht vor) dann kannst du sie einfach bitten, aus der Wohnung auszuziehen und lebst dein Leben vollkommen normal weiter. Sollte sich deine Frau in jemand anderen verlieben oder unglücklich sein, oder DU fremdgehen, muss sie sich eine Trennung wesentlich besser überlegen, denn das hätte einschneidende Konsequenzen für ihren Lebensstil.
Nehmen wir mal wieder das Beispiel einer Beziehung, in der beide verdienen, aber mit großem Verdienstunterschied. (A verdient mehr als B)
Nun will man zusammen ziehen. Dann gibt es zwei Möglichkeiten:
1) Man zieht in eine kleine Bude, deren Kosten man 50:50 teilen kann und B muss notgedrungenerweise unter seinen Verhältnissen leben.
2) Man zieht in eine schöne Wohnung und A zahlt mehr. Dann lebt B "über seinen Verhältnissen"

Nach einer Trennung sähe es dann folgendermaßen aus:
1) B wird weiterhin in einfachen Verhältnissen leben und A kann endlich so luxuriös leben, wie es sein Verdienst ermöglicht.
2) A lebt weiterhin auf hohem Niveau und kann sich sogar noch mehr leisten als vorher und B muss sich wieder mit dem niedrigeren, seinem Verdienst entsprechenden Lebensstandard begnügen.

Und jetzt erkläre mir mal bitte, in wiefern Person B bei Variante 2) einen Nachteil hat.
Nach der Trennung fällt B nur wieder auf sein niedrigeres Niveau zurück und hat während der Beziehung von A profitiert.
Wenn jemand einen "Nachteil" hat, so ist es doch in beiden Varianten Person A: Bei Variante 1) muss er sich mit einem niedrigeren Lebensstandard begnügen und bei 2) "verschenkt" er einen Teil seines Geldes.

Erst beim Thema Familie gründen, beruflich zurückstecken, evlt. eine Zeit lan zu hause bleiben und nichts verdienen, etc. besteht dann eine wirkliche Abhängigkeit. - Aber das soll ja hier nicht das Thema sein.
Also ist dieses "Komm Schatz, ich finanzier uns das!" auch ne prima Art, den weniger verdiendenden Partner schön an der Kandarre zu halten. "Goldener Käfig" wird das auch genannt.
Und "wir leben in einer Bruchbude, weil du nicht dazu bereit bist, etwas von mir anzunehmen" hat meiner Meinung nach ein großes Frustrationspotential für den besser verdienenden Partner.
Wie soll man denn mit seiner schlechten Wohnsituation zufrieden sein, wenn man genau weiß, dass man sich auch problemlos mehr Luxus leisten könnte?
Wie gesagt, ich ziehe bloß mit meinem Freund zusammen. Ich frage mich grade ernsthaft wieso jetzt einige schon gleich auf Familie und Kinder kommen????? Da wird das Finanzielle sicherlich anders geregelt sein, aber darum geht es jetzt doch gar nicht. Außerdem sind wir noch nicht mal ein Jahr zusammen und denken noch lange nicht ans Heiraten.
Hier bin ich jetzt auch nur aufs Zusammenziehen eingegangen. (bis auf den letzten Absatz)
Allerdings ist für mich das Thema Familie gründen der nächste logische Schritt nach dem Zusammenziehen. Wie gesagt: Für mich ist es der größte Wunsch, eine Famile zu gründen.
In einer festen, schon länger existierenden Partnerschaft gehört für mich die Aussicht auf ein weiteres gemeinsames Leben (das für mich mit Kindern verbunden ist), einfach dazu. - Und erst in einer festen, länger existierenden Partnerschaft kann man meiner Meinung nach ans Zusammenziehen denken.
Jep, berufstätige, gutverdienende Akademikermutter, gleichberechtigte Partnerschaft der Eltern - da kommt dann sowas bei raus, nicht zu fassen!
Tja... und bei einer zufriedenen Hausfrau als Mutter und einer trotzdem gleichberechtigten Partnerschaft der Eltern (das eine schließt das andere nicht aus :zwinker:) kommt halt meine Einstellung raus.
Ach du heilige Scheisse, bei einigen Antworten hier frage ich mich, ob wir eigentlich immer noch im Jahre 1920 leben.

Du hast echt einen an der Meise.
Warum soll er da bitte "einen an der Meise" haben?!?

Was würdest du denn machen, wenn du viel verdienst und einen Partner hat, der wenig verdient - und ihr zusammen ziehen wollt?
Würdest du in eine kleine Wohnung ziehen, die deinen Komfort- und Luxusbedürfnissen überhaupt nicht entspricht - und wo aus Platzmangel keiner von euch beiden mal eine Rückzugsmöglichkeit hat?
Oder würdest du dann darauf verzichten, zusammen zu ziehen?

Eine andere Möglichkeit bliebe dir ja nicht, wenn du nicht dazu bereit bist, mehr als die Hälfte für eine schöne, große und luxuriöse Wohnung zu bezahlen.


Ich glaube, hier prallen einfach zwei völlig verschiedene Ansichten zum Thema Geld, Beruf und Privatleben aufeinander.
Samaire und Piratin sehen in einer möglichst steilen beruflichen Kariere und dem damit verbundenen guten Verdienst und großen Reichtum wohl ihre "Erfüllung".
malsehen und ich sehen Geld und Beruf aber nur als Mittel zum Zweck. Natürlich braucht man Geld, um ein Leben in materiellem Wohlstand zu führen... aber wir arbeiten, um zu leben und nicht anders rum.
Zumindest für mich ist es viel wichtiger, ein schönes Privatleben zu haben, mich später hoffentlich an meiner Familie und meinen Kindern erfreuen zu können, genug Zeit für meine Familie, Freunde und Hobbies zu haben, etc. als eine möglichst steile Karriere hinzulegen.
Wenn ich genügend Geld zur Verfügung habe, um schön zu wohnen und mir den einen oder anderen kleinen Luxus zu gönnen, halte ich es für unnötig, nach weiterem beruflichen Aufstieg zu streben, sofern dieser Aufstieg einen größeren Zeitaufwand oder eine sonstige Einschränkung für die wirklich wichtigen Dinge im Leben darstellen könnte.
 

Benutzer79932 

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Warum soll er da bitte "einen an der Meise" haben?!?

Er hat deshalb eine Meise, weil es eine Frechheit ist, Frauen einen "Unabhängigkeits-Tick", wie er das so schön formuliert, zu unterstellen, nur weil die keinen Bock haben, sich von Männern abhängig zu machen.

banane0815 schrieb:
Was würdest du denn machen, wenn du viel verdienst und einen Partner hat, der wenig verdient - und ihr zusammen ziehen wollt?
Würdest du in eine kleine Wohnung ziehen, die deinen Komfort- und Luxusbedürfnissen überhaupt nicht entspricht - und wo aus Platzmangel keiner von euch beiden mal eine Rückzugsmöglichkeit hat?

Ich würde eine Wohnung nehmen, die beide sich leisten können. Mein Bedürfnis nach Luxus ist nicht wirklich ausgeprägt. Ich habe weder ein Interesse daran, meinen Partner durchzufüttern, noch habe ich ein Interesse daran, mich von ihm durchfüttern zu lassen. Also wird bei gemeinsamen Anschaffungen ein Mittelweg gewählt und ich habe schlussendlich halt mehr Geld übrig. Was ich damit mache, ist sowieso mein Bier und geht niemanden was an.

banane0815 schrieb:
Samaire und Piratin sehen in einer möglichst steilen beruflichen Kariere und dem damit verbundenen guten Verdienst und großen Reichtum wohl ihre "Erfüllung".

Oh was für ein wunderbar einfaches Bild du doch zumindest von mir hast. Denn nein, mit dieser Aussage könntest du nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Mich würde ja brennend interessierten, woher du in Gottes Namen die Ansicht hast, mir wäre Luxus wichtig. Habe ich in diesem Thread auch nur irgendetwas in diese Richtung geschrieben? Ich glaube doch nicht.

Aber stellt euch mal vor, es gibt Frauen, die gleich viel oder mehr als ihr Partner verdienen (bei mir bspw. der Fall) und die es nunmal nicht notwendig haben oder für notwendig erachten, sich Männlein unterzuordnen und finanziell abhängig zu machen. Das hat mit "in einer Karriere die Erfüllung und Geld als Nonplusultra ansehen" absolut gar nichts zu tun. Aber es war ja klar, solche Frauen können natürlich NUR karriere- und geldgeile, materiell orientierte Weiber sein :wuerg: :wuerg: Der Gedanke, dass manche einfach für sich selbst sorgen möchten (und es dann meist auch können), ist euch offensichtlich komplett fremd.

Und wie war das, der arme malsehen muss auf seinen Luxus verzichten, wenn die Frau ihren "Unabhängigkeits-Tick" ausleben will und er deshalb frustriert in einer "Bruchbude" rumhocken muss? Aber Piratin und ich sind materiell und geldgeil und malsehen (bei dir weiss ich es nicht) legt mehr Wert auf ein schönes Beisammensein? Ja, logo, alles klar...
 

Benutzer76373 

Meistens hier zu finden
Wir haben jeder ein eigenes Konto und ein Gemeinsames Haushalts- Konto für Miete Strom und Lebensmittel etc.....einzahlen tut jeder anteilig nach Einkommen.
 

Benutzer44981 

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Dann solltest du vielleicht mal deine rosa Brille absetzen und das ganze weniger naiv-verklärt ansehen und mal ne Runde realistischer werden. Aber stimmt, du bist ja dann nicht der, der nach ner Scheidung ohne irgendwas dahockt. Das ist nämlich fast immer die Frau (und komm mir jetzt keiner mit dem Argument, die bösen Frauen würden nach der Scheidung den Mann ja sowieso finanziell abzocken, die haben nämlich auch dann noch nichts und kriegen nur deshalb überhaupt Geld, weil sie vorher alles aufgegeben haben oder wahlweise aufgeben mussten und sonst nicht überleben könnten).
Das möchte ich überhaupt nicht.
Denn dann hätte ich überhaupt keinen Grund zu leben und der einzige Grund, der mich vielleicht noch vom Selbstmord abhalten würde, ist der, das ich den Leuten, denen ich etwas bedeute, keine solche Trauer und solchen Schmerz zumuten wollte.
Er hat deshalb eine Meise, weil es eine Frechheit ist, Frauen einen "Unabhängigkeits-Tick", wie er das so schön formuliert, zu unterstellen, nur weil die keinen Bock haben, sich von Männern abhängig zu machen.
OK... das Wort "Unabhängigkeits-Tick" ist vielleicht keine besonders gute Wahl.
Allerdings verstehe ich immer noch nicht, in wiefern sich die Frau von ihrem Freud abhängig macht, wenn sie selbst genug Geld verdient, um (in einfacheren Verhältnissen) leben zu können.
Ich würde eine Wohnung nehmen, die beide sich leisten können. Mein Bedürfnis nach Luxus ist nicht wirklich ausgeprägt. Ich habe weder ein Interesse daran, meinen Partner durchzufüttern, noch habe ich ein Interesse daran, mich von ihm durchfüttern zu lassen. Also wird bei gemeinsamen Anschaffungen ein Mittelweg gewählt und ich habe schlussendlich halt mehr Geld übrig. Was ich damit mache, ist sowieso mein Bier und geht niemanden was an.
Würdest du das auch dann machen, wenn ihr euch dann nur eine eigentlich viel zu kleine Wohnung in einer unangenehmen Wohngegend und in einem alten, hässlichen Haus leisten könntet, obwohl du selbst mehr als genügend Geld für eine bessere Wohnung hast?
Sogar dann, wenn du die zusätzlichen Kosten überhaupt nicht bemerken würdest?
Oh was für ein wunderbar einfaches Bild du doch zumindest von mir hast. Denn nein, mit dieser Aussage könntest du nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Mich würde ja brennend interessierten, woher du in Gottes Namen die Ansicht hast, mir wäre Luxus wichtig. Habe ich in diesem Thread auch nur irgendetwas in diese Richtung geschrieben? Ich glaube doch nicht.
Ich habe niemals geschrieben, dass dir Luxus wichtig wäre. Ich habe nur behauptet, dass dir die berufliche Karriere, ein möglichst guter Job, beruflicher Aufstieg, etc. sehr wichtig ist. Oder irre ich mich da?
Aber stellt euch mal vor, es gibt Frauen, die gleich viel oder mehr als ihr Partner verdienen (bei mir bspw. der Fall) und die es nunmal nicht notwendig haben oder für notwendig erachten, sich Männlein unterzuordnen und finanziell abhängig zu machen. Das hat mit "in einer Karriere die Erfüllung und Geld als Nonplusultra ansehen" absolut gar nichts zu tun. Aber es war ja klar, solche Frauen können natürlich NUR karriere- und geldgeile, materiell orientierte Weiber sein :wuerg: :wuerg: Der Gedanke, dass manche einfach für sich selbst sorgen möchten (und es dann meist auch können), ist euch offensichtlich komplett fremd.
Ich bin nie davon ausgegangen, dass der Mann mehr verdient als die Frau!
Nur wenn ich auf Beispiele mit einem besserverdienenden Mann eingegangen bin, habe ich das wieder aufgegriffen.

Kann es sein, dass du mein generisches Maskulinum fehlinterpretiert hast? - Ich bin oft einfach zu faul, in jedem Satz "der/die Mann/Frau" zu schreiben, oder überall "-innen" anzuhängen.
Und wie war das, der arme malsehen muss auf seinen Luxus verzichten, wenn die Frau ihren "Unabhängigkeits-Tick" ausleben will und er deshalb frustriert in einer "Bruchbude" rumhocken muss? Aber Piratin und ich sind materiell und geldgeil und malsehen (bei dir weiss ich es nicht) legt mehr Wert auf ein schönes Beisammensein? Ja, logo, alles klar...
Ich glaube, du kannst oder willst mich überhaupt nicht verstehen.
Ihr legt großen Wert auf eure finanzielle Unabhängigkeit und auf eure berufliche Karriere. Mehr habe ich nie behauptet und ihr werdet das wohl auch nicht abstreiten können, oder habe ich da wirklich einen völlig falschen Eindruck von euch?

Dagegen ist für mich die beurfliche Karriere nur mittel zum Zweck, genügend Geld für ein schönes Leben zu verdienen, während mein schönes Leben nicht durch den Beruf schön wird.
Ich möchte ein schönes Leben führen... und da darf dann auch gerne meine Freundin mit von "meinem" Verdienst profitieren. Ich profitiere ja auch davon, indem wir in einer schönen Wohnung wohnen.

Und nochmal zwei Fragen an euch:
Angenommen Person A verdient mehr als Person B (egal, wer jetzt das Männleich oder Weiblein ist). Trotzdem verdient Person B genügend Geld, um zumindest ohne großen Luxus selbstständig leben zu können.
Nun ziehen A und B in eine gemeinsame Wohnung, bei der B nicht die Hälfte zahlen kann und A ist gerne dazu bereit, mehr als die Hälfte der Kosten zu übernehmen.
In wiefern macht sich Person B dann von Person A abhängig?
(wenn man mal davon ausgeht, dass weder A, noch B die Wohnung alleine bezahlen könnte)
In wiefern hätte Person B nach einer Trennung einen Nachteil gegenüber dem Szenario, dass sie in einer Wohnung gewohnt hätten, bei der jeder der beiden die Hälfte gezahlt hat?
 

Benutzer29410 

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Samaire und Piratin sehen in einer möglichst steilen beruflichen Kariere und dem damit verbundenen guten Verdienst und großen Reichtum wohl ihre "Erfüllung".

Was für ein Unfug. Hab ich nie irgendwo behauptet. Obwohl ich mich durchaus nicht als Heimchen am Herd sehe, das ist richtig, aber ich finde nicht, dass es das "glückliche Familienleben" bloß mit hartarbeitendem Familienvater in Kombination mit treusorgender Hausfrau die die Kinder hütet gibt.

Kann mich Samaire nur in allen Punkten anschließen. Hier prallen einfach unterschiedliche Lebensanschauungen aufeinander, und da Samaire und ich wohl kaum Gefahr laufen werdenm, uns mit einem Partner wie Banane oder malsehen auseinandersetzen zu müssen, ist sie eigentlich auch überflüssig.
 

Benutzer44981 

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Was für ein Unfug. Hab ich nie irgendwo behauptet. Obwohl ich mich durchaus nicht als Heimchen am Herd sehe, das ist richtig, aber ich finde nicht, dass es das "glückliche Familienleben" bloß mit hartarbeitendem Familienvater in Kombination mit treusorgender Hausfrau die die Kinder hütet gibt.
So etwas habe ich auch nie behauptet! (also auf das Thema altes Rollenbild bezogen)
Falls du mich bisher immer noch falsch verstanden hast:
Ich bin nur der Meinung, dass ein "glückliches Familienleben" extrem schwierig zu realisieren ist, wenn beide Elternteile Vollzeit arbeiten und unbedingt ihre Karriere voranbringen wollen und dabei die große Gefahr besteht, dass die Kinder auf der Strecke bleiben.
Von daher bin ich der Meinung, dass es fast immer notwendig ist, dass ein Elternteil (egal, ob Mann oder Frau) beruflich zurücksteckt.
Kann mich Samaire nur in allen Punkten anschließen. Hier prallen einfach unterschiedliche Lebensanschauungen aufeinander, und da Samaire und ich wohl kaum Gefahr laufen werdenm, uns mit einem Partner wie Banane oder malsehen auseinandersetzen zu müssen, ist sie eigentlich auch überflüssig.
So sehe ich das prinzipiell auch. Eine Frau mit "eurer Lebenseinstellung" käme für mich wohl auch nie in Frage.

Ich mag es nur nicht, wenn ich immer als Vertreter der alten Geschlechterrollen dargestellt werde, obwohl ich das überhaupt nicht bin.
Ich mag es einfach nicht, wenn meine Aussagen fehlinterpretiert (oder vielleicht sogar bewusst verdreht) werden und versuche, diese Dinge klarzustellen, um nicht als "Idiot mit vorsintflutlichen Ansichten" dazustehen.
 

Benutzer79932 

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Ich mag es nur nicht, wenn ich immer als Vertreter der alten Geschlechterrollen dargestellt werde, obwohl ich das überhaupt nicht bin.
Ich mag es einfach nicht, wenn meine Aussagen fehlinterpretiert (oder vielleicht sogar bewusst verdreht) werden und versuche, diese Dinge klarzustellen, um nicht als "Idiot mit vorsintflutlichen Ansichten" dazustehen.
Aber Piratin und mich als materialistisch und geldorientiert hinzustellen, das ist dann in Ordnung?

Dass du konservativ bist, ist ziemlich offensichlich, da gibt es nicht viel zu verdrehen, egal ob bewusst oder unbewusst. Deine Einstellungen sind genauso legitim wie meine und du wirst dein Gegenstück schon finden, genauso wie ich meins finden werde oder je nachdem schon gefunden habe, aber stell dich nicht so hin, als seist du progressiv. Das bist du schlicht nicht, dafür muss man sich nur ein paar wenige deiner Beiträge zu diesem und ähnlichen Themen durchlesen.

Wo aber diese Aussage:
banane0815 schrieb:
Samaire und Piratin sehen in einer möglichst steilen beruflichen Kariere und dem damit verbundenen guten Verdienst und großen Reichtum wohl ihre "Erfüllung"
ihren Ursprung hat, würde ich zu gerne wissen. Das ist noch nicht mal verdreht, sondern vollumfänglich aus der Luft gegriffen und daher eine absolute Frechheit.

banane0815 schrieb:
Ich habe niemals geschrieben, dass dir Luxus wichtig wäre. Ich habe nur behauptet, dass dir die berufliche Karriere, ein möglichst guter Job, beruflicher Aufstieg, etc. sehr wichtig ist. Oder irre ich mich da?
Der einzige, der deine Aussagen verdreht, bist du selbst. Man bemerke das fett markierte im ersten Zitat. Interessant, dass das nachher, wenn ich mich gegen diese Unterstellung wehre, plötzllich verschwindet und es nur noch um den Job per se geht, nicht aber um Geld.


Ansonsten gehe ich auf nichts mehr ein und unterschreibe das hier:
Piratin schrieb:
Hier prallen einfach unterschiedliche Lebensanschauungen aufeinander, und da Samaire und ich wohl kaum Gefahr laufen werdenm, uns mit einem Partner wie Banane oder malsehen auseinandersetzen zu müssen, ist sie eigentlich auch überflüssig.
 

Benutzer44981 

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Aber Piratin und mich als materialistisch und geldorientiert hinzustellen, das ist dann in Ordnung?
Ich wüsste nicht, dass ich das jemals gemacht habe.
Ich habe lediglich behauptet, dass euch die Themen Beurf, Karriere und Eigenständigkeit sehr wichtig sind und ihr darin in gewisser weise eine "Erfüllung" seht.
Sollte ich mich in meinen vorherigen Posts missverständlich ausgedrückt habe, so bitte ich, das zu entschuldigen.
Dass du konservativ bist, ist ziemlich offensichlich, da gibt es nicht viel zu verdrehen, egal ob bewusst oder unbewusst. Deine Einstellungen sind genauso legitim wie meine und du wirst dein Gegenstück schon finden, genauso wie ich meins finden werde oder je nachdem schon gefunden habe, aber stell dich nicht so hin, als seist du progressiv. Das bist du schlicht nicht, dafür muss man sich nur ein paar wenige deiner Beiträge zu diesem und ähnlichen Themen durchlesen.
Von mir aus sollen einige meiner Meinungen durchaus konservativ sein... aber so erzkonservativ, wie ihr mich hier hinstellen wollt, bin ich absolut nicht!
Wie ich schon mehrfach erwähnt habe:
Ich behauptet andauernd, ich sei ein Anhänger des traditionellen Familienbildes (Frau am Herd und bei den Kindern und der Mann arbeitet) - Das bin ich aber nicht!
Ich finde diese Lösung sogar alles andere als optimal, wenn die Frau nicht später wieder anfängt, zu arbeiten. Ich kenne selbst genügend Beispiele, wo die Frauen sich dann nur noch langweilen, wenn die Kinder älter sind. - So etwas will ich niemals!
Das einzige, was man vielleicht als konservativ bezeichnen könnte, ist meine Meinung, dass ein Kind so viel elterliche Fürsorge braucht, dass ein Elternteil (Egal ob Mann oder Frau) zeitweise nicht und zeitweise nur eingeschränkt arbeiten sollte.
Wo aber diese Aussage:

ihren Ursprung hat, würde ich zu gerne wissen. Das ist noch nicht mal verdreht, sondern vollumfänglich aus der Luft gegriffen und daher eine absolute Frechheit.
Stimmt. Den Absatz mit dem großen Reichtum bitte ich zu ignorieren... Nur irgendwie ist der Schritt von beruflicher Karriere zu viel Geld einfach nicht besonders weit...
Der einzige, der deine Aussagen verdreht, bist du selbst. Man bemerke das fett markierte im ersten Zitat. Interessant, dass das nachher, wenn ich mich gegen diese Unterstellung wehre, plötzllich verschwindet und es nur noch um den Job per se geht, nicht aber um Geld.
Ich gebe zu, dass das eine ungeschickte Formulierung war. - Aber ich habe es so wirklich nicht gemeint.

Es ist für mich einfach nur schwer, im beruflichen Aufstieg einen anderen Sinn, als einen höheren Verdienst zu sehen, so dass ich hier in meiner persönlichen Denkweise einen Schritt zu weit gedacht habe.
Für mich ist ein Job nun mal nichts anderes, als eine Tätigkeit zum Broterwerb...

Und trotzdem möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass ich zumindest nicht der Einzige bin, der meine Aussagen verdreht.
Unter anderem dieses Zitat ist doch wohl eindeutig auf meine angebliche Einstellung bezogen:
Obwohl ich mich durchaus nicht als Heimchen am Herd sehe, das ist richtig, aber ich finde nicht, dass es das "glückliche Familienleben" bloß mit hartarbeitendem Familienvater in Kombination mit treusorgender Hausfrau die die Kinder hütet gibt.
 

Benutzer29410 

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Off-Topic:
Meine Güte, wann begreifst du es endlich: dein Frauen- und Familienbild und dein ausgeprägter Kinderwunsch interessieren hier in diesem Thread keinen. Darum geht es hier überhaupt nicht und ich hab auch keine Lust, da schon wieder endlos mit dir rumzudiskutieren, das hilft mir bei meiner Fragestellung kein bisschen. Mach doch deinen eigenen Familien- und Kinderthread auf oder was weiß ich.
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
ich versteh die große brisanz der frage nicht. sowas passiert jeden tag, dass einer mehr verdient als der andere und sie zusammen ziehen.

es kommt wohl sehr darauf an, was für eine beziehung zwischen den beiden läuft, also ob es etwa ein "wir sind in einer beziehung, studieren beide, und es wäre recht "convenient", wenn wir zusammenziehen würden" ist, oder schon ein "wir verbringen unser leben miteinander, jetzt suchen wir uns eine bleibe". es wird wohl je nachdem mehr oder weniger so sein, dass es egal ist, ob man am schluß ausgeglichen aussteigt.
 

Benutzer29410 

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Brisant war es dadurch, dass eine Posterin lieber in eine kleinere Wohnung, die sie zu 50% mitfinanzieren konnte ziehen wollte, als in die größere, die vor allem ihr Freund finanzieren würde.

Mein Freund und ich haben uns schon mal nach Häusermietpreisen erkundigt und ich werde mir das wohl absolut leisten können, die Hälfte der Miete zu bezahlen, deswegen ist das bei uns kein Problem.

Wir haben uns auf das Modell: wir zahlen beide Miete und wöchentlichen Essenseinkauf 50/50 und er finanziert mehr drumherum (weggehen, Kino, essen gehen, Zooeintritt, öfter einkaufen etc.) geeinigt.
 

Benutzer83575 

Verbringt hier viel Zeit
na holla, was ist denn hier los? so schnell können manche ihre fassung verlieren? :kopfschue

Du hast echt einen an der Meise.
:kopfschue :kopfschue :kopfschue

Er hat deshalb eine Meise, weil es eine Frechheit ist, Frauen einen "Unabhängigkeits-Tick", wie er das so schön formuliert, zu unterstellen, nur weil die keinen Bock haben, sich von Männern abhängig zu machen.
dann nimm das Freundin raus und setze PartnerIn ein. jetzt besser? hat der emanzenclub heute ausgang oder was? :kopfschue

Hier prallen einfach unterschiedliche Lebensanschauungen aufeinander, und da Samaire und ich wohl kaum Gefahr laufen werdenm, uns mit einem Partner wie Banane oder malsehen auseinandersetzen zu müssen, ist sie eigentlich auch überflüssig.
dem kann ich nur zustimmen. deshalb ist die welt ja so bunt...! aber lass uns bitte weiter zum zeitvertreib drüber labern, wir müssen es jedoch nicht, denn wir sitzen hoffentlich alle freiwillig vor dem rechner, oder...? :-;

noch was zum inhalt:
Wie gesagt, ich ziehe bloß mit meinem Freund zusammen. Ich frage mich grade ernsthaft wieso jetzt einige schon gleich auf Familie und Kinder kommen?????
dazu hatte ich von der zeit vor meiner familiengründung geschrieben und wie es dort ablief. nach vielleicht nicht mal einem jahr beziehung würde sicher kein normaler mensch gleich an beziehung und kinder denken. und das ist auch gut so. neueste zahlen zur scheidungsstatistik kennen wir ja jetzt... ob rosarote brille oder nicht, das glas ist eben halb voll oder halb leer...

Ich würde eine Wohnung nehmen, die beide sich leisten können. Mein Bedürfnis nach Luxus ist nicht wirklich ausgeprägt. Ich habe weder ein Interesse daran, meinen Partner durchzufüttern, noch habe ich ein Interesse daran, mich von ihm durchfüttern zu lassen.
du hast das problem leider nicht verstanden. und, wenn dein "bedürfnis nach luxus nicht sehr ausgeprägt" ist (aber ein wenig schon?), was ist dann dein motor zum geldverdienen? das, was deine äußerungen vermuten lassen?

@piratin
wenn du so oft fälle von einseitiger nachehelicher armut siehst, wie kommt es dazu, da es doch ganz klar die zugewinngemeinschaft gibt (und die genau aus diesem grund)? *ernst gemeinte frage*
 
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