Wenn das Date einen unattraktiven Beruf hat...

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Hallo zusammen!

Wenn man jemanden Datet wird man früher oder später auch wissen, was er/sie beruflich so macht oder bald hinsteuern möchte, falls man noch studiert. Gibt es da Berufe, die für Euch ein No Go wären z. B. weil ihr bestimmte Berufe ablehnt (Berufssoldat/in, Vertrieb im Call-Center) oder sie Rahmenbedingungen haben, die äußerst unattraktiv für eine Beziehung sind (niedriges Gehalt, Schichtarbeit, Montageeinsätze)? Welche Jobs wären das für Euch? Wie tolerant seid Ihr da? Könnt Ihr Euch mit allem arrangieren oder bei welchen Tätigkeiten würdet Ihr von weiteren Dates Abstand nehmen?

Man kann ja unterstellen, dass man im Regelfall nicht so ganz zufällig in einen Beruf gerät (kann es natürlich auch geben), sondern sich normalerweise bewusst für etwas entscheidet und dahinter steht.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ein Metzger wäre ein No-Go für mich.

Und Berufssoldat sehr wahrscheinlich auch.

Allerdings kannte ich die Berufe meiner Dates bis jetzt immer schon vor einem Treffen.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ich möchte nicht mit einem Menschen Sex haben, der etwas tut was ich für verwerflich halte.
Aber ich könnte mich mit jedem Beruf arrangieren den ich selber mit gutem Gewissen ausüben könnte, also ohne mich zu verbiegen (Kontorsionistin ausgenommen :grin:)
 
P

Benutzer

Gast
Als ich jünger war und noch einige Ideale hatte, hätte ich nie etwas mit einer angefangen die Bulle oder Soldat gewesen wäre. Heute ist mir das egal. Ich mache so was heute eher an der politischen Einstellung fest (kein Sex mit NAZIS*)

*: Ja auch Pegida und AfD zählen für mich dazu.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Für gewöhnlich weiß man ja schon im Vorfeld, was das Date beruflich macht... :confused:

Ich kann mir viele Berufe vorstellen, die für mich eher negativ besetzt wären - bei denen ich aber nicht sofort reißaus nehmen würde... BWLer zum Beispiel. Ich glaube nicht, dass ich mit einem BWLer eine Beziehung eingehen könnte, würde es aber nicht per se ausschließen.

Dann gibt es aber auch Berufe, die für mich ein No-Go sind: Berufssoldaten, Jäger...

Auch Hobbys wie Schützenvereine würde ich seeehr skeptisch sehen (und ja, ich habe mal einen Kerl nicht gedatet, weil er mir ein Foto von sich in Schützenuniform geschickt hat).

Nicht zu vergessen wären Politiker, die in Parteien sind, die ich nicht gutheiße... :smile:
 

Benutzer136524 

Meistens hier zu finden
Bei mir ist es auch der Metzger oder allgemein Berufe, in denen Tiere sterben oder leiden müssen oder natürlich auch Menschen. Eigentlich auch Berufe, bei denen man oft verreist. Ich bin einfach jemand, der gerne ganz viel Zeit mit dem anderen verbringt und mich würde es schon belasten, wenn ich über längere Zeiträume immer wieder alleine sein müsste.
Politik und so zählen für mich eher zur Einstellung generell. Mit so jemandem würde ich mich ohnehin nicht so gut verstehen, dass mehr draus werden würde.
 

Benutzer135968 

Sehr bekannt hier
Unattraktive Berufe, dabei geht es mir nur darum, was die Zeit betrifft, wie lange man sich nicht sehen kann. Kann man sich Monate nicht sehen, dann ist das schon nicht mehr schön. Oder wenn sie oft weit weg muss. Aber wenn man sich jeden Tag sehen kann, oder jede Woche paar mal, ist mir der Beruf egal. Jedenfalls, fällt mir kein weiterer Grund ein, eine Frau wegen dem Beruf, nicht zu wollen. Außer ich hab irgend ne Ideologie entwickelt, wo sie dagegen ist.
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Was den Beruf anbelangt, bin ich nicht allzu wählerisch.
Es ist schonmal ein Pluspunkt, wenn er ein geregeltes Einkommen hat und einem Job nachgeht.

Bei Berufssoldaten bin ich hin- und hergerissen, weil ich damit starke Autorität und evtl. sogar eine gewisse Aggressivität verbinde und da ich ein sehr sensibles Seelchen bin, würde das wohl nicht passen.

Sexbranche würde ich ablehnen, ein callboy zB hätte keine Chance bei mir, da würde ich definitiv Abstand nehmen.
Ebenso Berufe, wo klar ist, dass er vermutlich ständig Frauen aufreißen würde :grin: Wie zB Animateur auf Mallorca oder Barkeeper.

Ansonsten höchstens noch Berufe, wo er enorm dreckig wird und ein hoher Ekelfaktor entstehen könnte (zB in der Kanalisation arbeitet o.ä.)

Auch Berufe, wo er viel unterwegs bzw. auf Geschäftsreisen ist, würden mich sehr abschrecken. Da kommt die Beziehung auf Dauer zu kurz.

Mit Berufen, wo man nicht jedes Wochenende frei bekommt, käme ich hingegen schon klar, auch wenn es nicht ideal ist.

Mit workaholics kann ich generell nichts anfangen, ganz egal welcher Branche sie auch angehören mögen.

Ich will aber hier keineswegs irgendeinen Beruf abwerten, das sind nur meine persönlichen Vorlieben, nichts weiter. Wie gesagt es muss sich bestimmt niemand peinlich berührt fühlen, weil es wirklich schon ne tolle Leistung ist, wenn man überhaupt einem geregelten Job nachgeht und somit selbst für seinen Unterhalt sorgt.

Interessanterweise finde ich alle Berufe, die irgendwas mit Medizin zu tun haben, besonders spannend. Diese Menschen ziehen mich meistens geradezu magnetisch an :grin:
 

Benutzer157470 

Öfters im Forum
Mir würde da jetzt spontan kein Beruf einfallen, bei dem ich von Anfang an nein sagen würde.

Das mit dem Schichtdienst ist halt so eine Sache. Ich arbeite Schicht, vorwiegend Nachtwache und Spätdienst. Er ebenfalls, aber eher alle drei Schichten. So kommt es, dass wir uns eigentlich viel zu wenig sehen. Wenn ich z.B. 5 Spätdienste habe und er 5 Frühdienste, sehen wir uns schonmal 5 Tage nicht. Dann haben wir sehr selten gleichzeitig frei und "verpassen" uns so permanent.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Mir würde da jetzt spontan kein Beruf einfallen, bei dem ich von Anfang an nein sagen würde.

Das mit dem Schichtdienst ist halt so eine Sache. Ich arbeite Schicht, vorwiegend Nachtwache und Spätdienst. Er ebenfalls, aber eher alle drei Schichten. So kommt es, dass wir uns eigentlich viel zu wenig sehen. Wenn ich z.B. 5 Spätdienste habe und er 5 Frühdienste, sehen wir uns schonmal 5 Tage nicht. Dann haben wir sehr selten gleichzeitig frei und "verpassen" uns so permanent.
Ging mir mit meiner Ex so .

Zu mir ,

Ich habe ein echtes Problem wenn der Job ethische Bedenken mit sich bringt .

Ingeneurin für ein AKW , KiK als Arbeitgeber usw. Alles Problemfelder .
Das kollidiert mit meiner Weltanschauung .

Es gibt da noch Einiges wobei es da nicht zu schwer wiegt .
 

Benutzer34605  (35)

Sehr bekannt hier
Manche sind aber ganz schön streng, muss ich sagen.
Warum kein Metzger, wenn man nicht gerade zufällig Vegetarier ist? Warum Ablehnung gegenüber Kanalisationsarbeitern? Die gehen nach Feierabend auch heiß duschen und dann ists wieder gut. Natürlich ist das ein "scheiß" Beruf im wahrsten Sinne, aber unheimlich wichtig. Wo kämen wir sonst hin mit unseren Fäkalien? Und in manchen Bundesländern verdienen die gar nicht schlecht.

Ich bin eher froh, wenn jemand einen Job hat und solange es moralisch für mich nichts Verwerfliches ist (Prostitution) oder Menschen dabei zu schaden kommen (Auftragskiller? :upsidedown:), gucke ich, obs dadurch Probleme beziehungstechnisch geben könnte.
 

Benutzer154388  (24)

Ist noch neu hier
Mir ist der Beruf eines möglichen Dates tatsächlich ziemlich egal. Liegt vermutlich daran, dass ich während meines Abiturs und danach noch ein halbes Jahr bei Burger King gearbeitet hat (und da verliert man so einiges an Ansprüchen, Standarts und oh, den Glauben an das Gute im Menschen :tongue:)
Wenn er oder sie jetzt nun beruflich Abwasserkanäle sauber macht, dann viel Spaß. Mein letzter Ex Freund war tatsächlich Berufssoldat, war während der Beziehung zwei Mal im Auslandseinsatz und das hat mich tatsächlich nicht wirklich gestört.
Auch komische Arbeitszeiten schrecken mich eigentlich nicht ab, ich bin aber auch niemand der seinen Parter 24/7 sehen muss.

Am Ende muss mein Date ja mit dem Job klarkommen, warum also nicht.
Was mich da schon eher stören würde, wäre jemand, der aus eigener Entscheidung arbeitslos ist, weil man ja doch eigentlich gar keinen Bock aufs Arbeiten hat, aber da bezweifel ich auch, dass ich so eine Person überhaupt sympatisch finden würde.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Jobs mit hohem Reiseaufkommen oder Schichtarbeit wären nichts für mich, genauso wenig wie moralisch verwerfliche Jobs. Im Endeffekt denke ich aber, wenn man sich verliebt, kann sowas durchaus in den Hintergrund treten. :zwinker:
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Metzger. Verlieben und Berühren lassen ausgeschlossen. Würde auch intellektuell nicht passen.

Würde ja auch Soldat schreiben. Aber gegen den Beruf hab ich nix. Im Gegenteil. (Auftragskiller wäre auch okay.) Die Einsätze im Ausland und die Gefahr er wird getötet, sind das womit ich nicht gut klar käme. Aber wenn ich den Mann liebe, wirds ne Lösung geben.
Viel anders ist es ja jetzt auch nicht. Schichtarbeit. Überstunden. Ständig gestrichener Urlaub. Rufbereitschaft. Die Gefahr er wird getötet. Letzteres war anfangs ein ziemlich großes Problem für mich. Aber an eine Trennung hab ich deswegen nie gedacht. Keiner ist davor sicher nicht an Altersschwäche zu sterben. Man kann auch als Dachdecker vom Gerüst fallen oder auf dem Weg zur Arbeit verunglücken.

Ein Prostituierter käme auch nicht in Frage. Bei der Ausübung seines Berufs näher kennen lernen allerdings schon. :grin: Er müsste sich dann nur was anderes suchen...
 
G

Benutzer

Gast
Nö, wichtig ist mir nur, dass er einen Job hat und genug verdienst um sich über Wasser zu halten und sich ab und zuwas zu gönnen.

Ich habe jahrelang jemand unter die Arme greifen müssen und das möchte ich nicht mehr machen, auch wenn ich den Großteil zurückbekommen habe. Es ist einfach auch ein super nerviges Thema in einer Beziehung.

Bei Polizisten bin ich mittlerweise etwas vorsichtig, die hatten bisher immer einen kleinen Schuss. Aber ausschließen würde ichs nicht.
 

Benutzer159802 

Verbringt hier viel Zeit
Manche sind aber ganz schön streng, muss ich sagen.
Warum kein Metzger, wenn man nicht gerade zufällig Vegetarier ist? Warum Ablehnung gegenüber Kanalisationsarbeitern? Die gehen nach Feierabend auch heiß duschen und dann ists wieder gut. Natürlich ist das ein "scheiß" Beruf im wahrsten Sinne, aber unheimlich wichtig. Wo kämen wir sonst hin mit unseren Fäkalien? Und in manchen Bundesländern verdienen die gar nicht schlecht.

Ich bin eher froh, wenn jemand einen Job hat und solange es moralisch für mich nichts Verwerfliches ist (Prostitution) oder Menschen dabei zu schaden kommen (Auftragskiller? :upsidedown:), gucke ich, obs dadurch Probleme beziehungstechnisch geben könnte.
Mal zur Prostitution, das du mit jemanden der Sex für Geld macht nicht zusammen sein möchtest finde ich absolut nachvollziehbar. Ginge mir genauso. Aber diesen Job als moralisch verwerflich zu betrachten ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung. Wenn so was unter Zwang oder Nötigung passiert dann ist das ohne Zweifel schlimm. Aber ich denke es gibt auch viele die das als normalen Beruf im Dienstleistungsgewerbe ansehen und ich finde auch dieser Job ist wichtig und hat seine Berechtigung. Viele Männer und auch Frauen sind in ihrer Beziehung halt sexuell nicht da wo sie sein wollen und suchen dann in dieser branche nach dem was sie Zuhause vermissen. Ich denke es gibt viele Beziehungen die nur noch intakt sind weil sich ein partner hin und wieder den unkomplizierten und unbedeutenden Sex woanders abholen und dann glücklich und befriedigt zurück in ihre eigentliche Beziehung gehen.
 

Benutzer153493 

Meistens hier zu finden
Also mir würde wahrscheinlich ein Job keine Freude bereiten, der mich im Jahr mehr als 4 Monate von meiner Partnerin trennt.

Ansonsten bin ich da eigentlich höchst Tolerant im Vorfeld. Ob es mich belastet, würde ich dann im späteren Beziehungsverlauf mitkriegen.

Ansonsten bin ich immer interessiert was diese Menschen so bewegt sich für so einen Job entschieden zu haben. Was ihnen daran Spaß macht, selbst wenn es von meinen eigenen Interessen stark abweicht.

Ich hab so eine kleinen Sauberkeitsfimmel und mag es nicht wenn meine Hände schmutzig werden. Meine Freundin belächelt es immer, wenn ich nach jedem Arbeitsgang beim Kochen erstmal wieder Hände wasche^^

Sprich ein Handwerkerjob oder so, da würde ich mich die ganze zeit unrein fühlen und daher unwohl. Wenn meine Partnerin das aber nichts ausmacht, Es vllt sogar liebt im Dreck zu wühlen, ja dann bitte soll Sie das machen^^

Ansonsten ist meine Freundin eine Arbeitstier und da kommt es durchaus vor, dass wir uns unter der Woche nur beim schlafen gehen treffen, am Wochenende jemand arbeitet von uns oder Sie mal für ein paar Wochen Jobbedingt im Ausland ist. Macht mir alles nix ich komm sehr gut mit mir selbst zurecht und eigentlich finde ich es gut, dann kann ich mich mindestens mit Vorfreude aufs nächste Treffen freuen.

MfG Boarnub
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ach, Prostitution hatte ich auch noch vergessen... hab darum auch schon mal ein Date abgesagt... :zwinker:
Off-Topic:
Wenn er wenigstens so ehrlich gewesen wäre, mir zu sagen, welchen Nebenjob er hat... aber nein: er wurde mir, kurz vor unserem Date, doch irgendwie etwas suspekt, also habe ich seine E-Mail-Adresse gegoogelt... die Angebote waren mehr als deutlich.


Seit ein guter Freund von mir Arzt ist, wird mir auch klar, dass es für mich nicht passen würde... die langen Arbeitszeiten, die Rufbereitschaft... das wäre schon schwierig.

Unter Juristen habe ich bisher auch überwiegend Männer kennengelernt, die ich nur kurzzeitig in meiner Nähe haben kann (seltsamerweise waren Juristinnen immer sehr angenehme Gesprächspartner). Da gibt es durchaus Männer, die auch im Alltag nicht abschalten können und auch (witzigerweise) sehr befremdliche Moralvorstellungen haben. Eine Chance würde ein Jurist aber generell wohl doch kriegen, mag ja sein, dass ich nur die schrägen Exemplare kennengelernt habe...:upsidedown:
Off-Topic:
Beispiel: Einer fand es mehr als selbstverständlich, morgens als erstes in die Bibliothek zu gehen und die Bücher, die man nicht ausleihen darf, auf anderen Ebenen und hinter anderen Büchern zu verstecken, so dass nur er noch den Überblick hat, wo es zu finden sei... Sein Argument: "Die anderen machen das sonst auch." Aha. Uncool.



Ich hab schon seit Beginn meines Studiums gesagt, dass ein Informatiker vermutlich am besten zu mir passen würde - natürlich nicht nur wegen seines Jobs, der Rest muss auch passen... aber die Chance schien mir in dem Berufszweig am Größten.
Mein Freund (Informatiker) wollte hingegen eigentlich keine Lehrerin als Partnerin haben :grin: Ständig nur in den Ferien verreisen zu können findet er (eigentlich) blöd.:ashamed:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich glaube inhaltlich habe keine beruflichen Ausschlussgründe - ich bin absolut nicht ideologisch :zwinker:

Mir geht's mehr um die Einstellung zum Beruf, und die Freude daran. Jemand der ständig überfordert ist, oder es hast, morgens aufzustehen und arbeiten zu gehen würde mich nerven. Jemand der dauernd unentschlossen ist, abgekämpft, sich über Kollegen und Chefs beschwert ... nö. Halt ich nicht lange aus, schon im Freundeskreis nicht :zwinker:

Da ich nur Fernbeziehungen kenne, und das eigentlich mochte, stell ich es mir eigentlich ganz nett vor, eine Wochenendbeziehung zu haben, oder einen Kerl der ähnlich viel unterwegs ist wie ich, und man plant die Treffen geschickt. Ich mag, was vermutlich viele nicht anziehend finden - vielgereistes weltmännisches, Büros verteilt auf der Welt, nicht lange an einem Ort, gerne unterwegs - viel Arbeit, viel Verantwortung ... und Vielsprachigkeit ist sowieso höchst attraktiv. Die Lockerheit der Reisenden, das Selbstvertrauen der Mächtigen :zwinker: die Weltsicht, wenn man nicht nur seine kleine Welt kennt... und Spaß daran hat, vielbeschäftigt zu sein.
Off-Topic:
jaja ich weiß, wer nach Macht strebt, muss meist ein Ego Problem ausgleichen :tongue: - NOCH glaube ich dran, dass es sie geben muss, die wirklich souveränen Männer, die ich bewundern kann. Mal sehen ob ich in 30 Jahren eines besseren belehrt wurde :zwinker:


Ich glaube, so wie ich mir einen kleinen Filialleiter bei der Sparkasse vorstelle (...und kenne...), sowas wäre mein Antityp :grin: ohne irgendeinen Sparkassenmitarbeiter hier beleidigen zu wollen, aber da hab ich jemanden vor Augen, der ist der Inbegriff überarbeiteter Wichtigkeit in einem WIRKLICH kleinbürgerlichen Horizont. Oder wenn jemand faul und unselbstständig ist, der Leistung nicht schätzt, und sich vor allem irgendwie drückt *schüttel* - GAR nicht geht das. Und der Bildungsstand sollte schon so sein, dass ich nicht das Gefühl hab meine Sätze vereinfachen zu müssen, weil er sonst nicht mehr mitkommt, genau wie er kein Problem damit haben darf, dass ICH meine Job gerne tue. All das sind jetzt aber keine berufstypischen Merkmale durch die Bank weg. Es gibt keine Tätigkeit, die ich so verachte, dass sie einen tollen Menschen weniger toll machen würde.

Es ist also weniger der Beruf, als mehr der Mensch, der ihn ausübt und wie er ihn ausübt, was er sonst tut, welche Interessen er hat, und wie er die Welt kennt. Man kann auch den für mich passenden Weltblick haben, wenn man Busfahrer ist :zwinker: Aber jemand der alles hinschmeißt um eine Surfschule zu eröffnen ist vermutlich eher nicht kompatibel mit mir. Und jemand der großen Wert auf ein geregeltes Familienleben legt, auch nicht. Ich kann nicht aufhören unterwegs zu sein, zu lange an einem Ort ...verdörre ich innerlich. Das muss man mitmachen wollen.

Gehalt ist mir auch egal, ehrlich gesagt - wenn ich reich heiraten wollen würde, würde ich das anders angehen :zwinker:
 

Benutzer34605  (35)

Sehr bekannt hier
Mal zur Prostitution, das du mit jemanden der Sex für Geld macht nicht zusammen sein möchtest finde ich absolut nachvollziehbar. Ginge mir genauso. Aber diesen Job als moralisch verwerflich zu betrachten ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung. Wenn so was unter Zwang oder Nötigung passiert dann ist das ohne Zweifel schlimm. Aber ich denke es gibt auch viele die das als normalen Beruf im Dienstleistungsgewerbe ansehen und ich finde auch dieser Job ist wichtig und hat seine Berechtigung. Viele Männer und auch Frauen sind in ihrer Beziehung halt sexuell nicht da wo sie sein wollen und suchen dann in dieser branche nach dem was sie Zuhause vermissen. Ich denke es gibt viele Beziehungen die nur noch intakt sind weil sich ein partner hin und wieder den unkomplizierten und unbedeutenden Sex woanders abholen und dann glücklich und befriedigt zurück in ihre eigentliche Beziehung gehen.

Wenn andere sich (freiwillig) prostituieren müssen, ist mir das egal. Finde ich sogar recht interessant (Gab mal eine wissensreiche Doku über eine Edelprostituierte in Hamburg, sehr empfehlenswert zu schauen). Moralisch verwerflich war auf mich bezogen und dementsprechend auch auf potenzielle Partner, mehr nicht.
 
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