G
Benutzer
Gast
- #1
Hey zusammen,
ich schreibe hier zum ersten Mal und möchte einfach verschiedene Meinungen hören. Es geht um mich (M, 24) und meine Freundin (W, 24). Wir sind seit fast drei Jahren zusammen und führen grundsätzlich eine sehr schöne Beziehung. Wir wohnen noch getrennt, ich arbeite, sie studiert, und wir planen, Ende des Jahres zusammenzuziehen. Wir haben gemeinsame Freunde, sind aktiv, machen Sport und unternehmen viel.
Wenn ich jedoch etwas ändern könnte, dann wäre es unser Sexleben. Es ist sehr selten geworden — wenn überhaupt, dann vielleicht ein- bis zweimal im Monat.
Mir ist bewusst, dass es nach einer gewissen Zeit in einer Beziehung normal ist, dass die Häufigkeit nachlässt. Ich weiß auch, dass wir ein unterschiedliches Libido haben, dass Stress, Studium, Arbeit und Hormone eine Rolle spielen können. Das alles verstehe ich rational. Trotzdem macht es mir Sorgen, weil mir etwas Wichtiges fehlt.
Wir haben oft offen darüber gesprochen. Ich habe ihr erklärt, dass mir diese körperliche Nähe fehlt — dieses Gefühl von "Ich will dich, ich brauche dich, ich begehre dich". Ich weiß, dass sie mich liebt, sich um unsere Beziehung kümmert und emotional für mich da ist. Aber diese körperliche Bestätigung bekomme ich kaum noch.
Ich habe sie gefragt, woran es liegt. Meist nennt sie Stress oder die Pille und die hormonellen Auswirkungen. Daraufhin habe ich vorgeschlagen, die Pille abzusetzen, weil ich mich darüber informiert habe, wie stark sie das Libido beeinflussen kann. Ich habe ihr auch von Blogs, Supplementen und möglichen Wegen erzählt, wie man die Lust steigern kann, und vorgeschlagen, mit ihrer besten Freundin darüber zu sprechen. Sie meinte, sie würde das tun — aber passiert ist bisher nichts. Diese Gespräche hatten wir schon öfter.
Wenn wir dann einmal Sex haben und ich zwei Tage später wieder Lust habe, heißt es oft, ich sei undankbar oder wolle "zu viel". Ich denke mir dabei: Ich liebe dich, ich bin jung, ich finde dich attraktiv. Wenn wir jetzt schon kaum Zeit oder Lust füreinander finden, wie soll das später werden — mit mehr Verantwortung, vielleicht Kindern und noch mehr Stress?
Ich habe auch vorgeschlagen, etwas Neues auszuprobieren — andere Stellungen, Spielzeug, einfach mehr Abwechslung. Aber sie sagt, es passt alles so. Wenn ich sie frage, ob sie sich selbst befriedigt, sagt sie nein, das sei unnötig, sie habe ja mich. Aber wenn wir so selten intim sind, verstehe ich diese Aussage ehrlich gesagt nicht.
Am Anfang unserer Beziehung war es ganz anders. Da ging viel Initiative von ihr aus. Sie hat mir Nudes geschickt, Dessous getragen, mir oft einfach so oral Freude gemacht, weil sie wusste, dass mir das gefällt. Irgendwann hat das komplett aufgehört. Als ich sie darauf angesprochen habe, meinte sie, sie wolle das nicht zu oft machen, damit ich mich nicht daran "gewöhne" und es nichts Besonderes mehr ist. Für mich ist es aber jedes Mal besonders, und ich schätze das auch.
Ich mache manchmal dumme Sex-Witze, laufe nackt herum oder schicke ihr selbst Nudes — aber es bringt eigentlich nichts. Ich merke einfach, dass der Funke von ihrer Seite fehlt.
Ich will auch nicht ständig masturbieren, nur um diesen Druck loszuwerden. Sie ist attraktiv, sie macht mich an, ich habe Lust auf sie — aber dann passiert nichts, und am Ende mache ich es mir eben selbst.
Für mich ist es normal, heute Sex zu haben und morgen oder übermorgen wieder Lust zu haben. Für sie ist das unverständlich. Dann kommt oft: "Wir hatten doch erst letztens, reicht dir das nicht?" Und dann beginnt das Thema wieder von vorne.
Ich habe wirklich alles versucht: darüber reden, Hilfe anbieten, Druck rausnehmen, dem Ganzen Zeit geben oder das Thema ganz lassen. Nichts hat bisher etwas verändert.
Was mich zusätzlich verwirrt: In ihrer Vergangenheit war sie durchaus sexuell offen und erfahren. Das ist für mich kein Problem — im Gegenteil. Aber genau deshalb verstehe ich umso weniger, warum sie jetzt so zurückhaltend ist und so wenig ausprobieren oder Nähe zulassen möchte, obwohl wir schon so lange zusammen sind.
Deshalb frage ich mich ehrlich: Mache ich etwas falsch? Sehe ich das zu eng? Oder sind wir einfach sehr unterschiedlich, was dieses Bedürfnis angeht?
Ich würde mich über ehrliche und konstruktive Ratschläge freuen. Danke
ich schreibe hier zum ersten Mal und möchte einfach verschiedene Meinungen hören. Es geht um mich (M, 24) und meine Freundin (W, 24). Wir sind seit fast drei Jahren zusammen und führen grundsätzlich eine sehr schöne Beziehung. Wir wohnen noch getrennt, ich arbeite, sie studiert, und wir planen, Ende des Jahres zusammenzuziehen. Wir haben gemeinsame Freunde, sind aktiv, machen Sport und unternehmen viel.
Wenn ich jedoch etwas ändern könnte, dann wäre es unser Sexleben. Es ist sehr selten geworden — wenn überhaupt, dann vielleicht ein- bis zweimal im Monat.
Mir ist bewusst, dass es nach einer gewissen Zeit in einer Beziehung normal ist, dass die Häufigkeit nachlässt. Ich weiß auch, dass wir ein unterschiedliches Libido haben, dass Stress, Studium, Arbeit und Hormone eine Rolle spielen können. Das alles verstehe ich rational. Trotzdem macht es mir Sorgen, weil mir etwas Wichtiges fehlt.
Wir haben oft offen darüber gesprochen. Ich habe ihr erklärt, dass mir diese körperliche Nähe fehlt — dieses Gefühl von "Ich will dich, ich brauche dich, ich begehre dich". Ich weiß, dass sie mich liebt, sich um unsere Beziehung kümmert und emotional für mich da ist. Aber diese körperliche Bestätigung bekomme ich kaum noch.
Ich habe sie gefragt, woran es liegt. Meist nennt sie Stress oder die Pille und die hormonellen Auswirkungen. Daraufhin habe ich vorgeschlagen, die Pille abzusetzen, weil ich mich darüber informiert habe, wie stark sie das Libido beeinflussen kann. Ich habe ihr auch von Blogs, Supplementen und möglichen Wegen erzählt, wie man die Lust steigern kann, und vorgeschlagen, mit ihrer besten Freundin darüber zu sprechen. Sie meinte, sie würde das tun — aber passiert ist bisher nichts. Diese Gespräche hatten wir schon öfter.
Wenn wir dann einmal Sex haben und ich zwei Tage später wieder Lust habe, heißt es oft, ich sei undankbar oder wolle "zu viel". Ich denke mir dabei: Ich liebe dich, ich bin jung, ich finde dich attraktiv. Wenn wir jetzt schon kaum Zeit oder Lust füreinander finden, wie soll das später werden — mit mehr Verantwortung, vielleicht Kindern und noch mehr Stress?
Ich habe auch vorgeschlagen, etwas Neues auszuprobieren — andere Stellungen, Spielzeug, einfach mehr Abwechslung. Aber sie sagt, es passt alles so. Wenn ich sie frage, ob sie sich selbst befriedigt, sagt sie nein, das sei unnötig, sie habe ja mich. Aber wenn wir so selten intim sind, verstehe ich diese Aussage ehrlich gesagt nicht.
Am Anfang unserer Beziehung war es ganz anders. Da ging viel Initiative von ihr aus. Sie hat mir Nudes geschickt, Dessous getragen, mir oft einfach so oral Freude gemacht, weil sie wusste, dass mir das gefällt. Irgendwann hat das komplett aufgehört. Als ich sie darauf angesprochen habe, meinte sie, sie wolle das nicht zu oft machen, damit ich mich nicht daran "gewöhne" und es nichts Besonderes mehr ist. Für mich ist es aber jedes Mal besonders, und ich schätze das auch.
Ich mache manchmal dumme Sex-Witze, laufe nackt herum oder schicke ihr selbst Nudes — aber es bringt eigentlich nichts. Ich merke einfach, dass der Funke von ihrer Seite fehlt.
Ich will auch nicht ständig masturbieren, nur um diesen Druck loszuwerden. Sie ist attraktiv, sie macht mich an, ich habe Lust auf sie — aber dann passiert nichts, und am Ende mache ich es mir eben selbst.
Für mich ist es normal, heute Sex zu haben und morgen oder übermorgen wieder Lust zu haben. Für sie ist das unverständlich. Dann kommt oft: "Wir hatten doch erst letztens, reicht dir das nicht?" Und dann beginnt das Thema wieder von vorne.
Ich habe wirklich alles versucht: darüber reden, Hilfe anbieten, Druck rausnehmen, dem Ganzen Zeit geben oder das Thema ganz lassen. Nichts hat bisher etwas verändert.
Was mich zusätzlich verwirrt: In ihrer Vergangenheit war sie durchaus sexuell offen und erfahren. Das ist für mich kein Problem — im Gegenteil. Aber genau deshalb verstehe ich umso weniger, warum sie jetzt so zurückhaltend ist und so wenig ausprobieren oder Nähe zulassen möchte, obwohl wir schon so lange zusammen sind.
Deshalb frage ich mich ehrlich: Mache ich etwas falsch? Sehe ich das zu eng? Oder sind wir einfach sehr unterschiedlich, was dieses Bedürfnis angeht?
Ich würde mich über ehrliche und konstruktive Ratschläge freuen. Danke
Angetrieben durch was? Genau, Hormone. Unabhängig von der eigentlichen Libido. Doch dann passiert das hier: