Wenig Gemeinsamkeiten

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Gast
aber einer vorher mal, uiui, da hätte ich beim besten Willen nicht gewusst, wie ein gemeinsamer Haushalt hätte aufgebaut werden können (Stichwort: knallblaues Sofa mit neongrünen Sprenkeln...)

Off-Topic:
so ein sofa hätte ich von anfang an wohl nur - mit müh und not - "verzeihen" können, wenn er es nicht aus überzeugung gekauft, sondern vielleicht geschenkt bekommen hätte. oder wenn er zugegeben hätte, in einrichtungsfragen völlig unfähig zu sein, und mich bei zukünftigen käufen um rat gebeten hätte. ach ja, und wir müssten unsere gemeinsame zeit nur in meiner wohnung verbringen. :engel:

eine gemeinsame wohnung mit so einem exemplar käme jedenfalls nur in frage, wenn ich alles aussuchen dürfte und er verspricht, sich nicht einzumischen und nichts ohne meine ausdrückliche erlaubnis zu kaufen. :grin:
 

Benutzer15848 

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Ich hatte mal eine kurze Beziehung mit einem Herren, der mir eigentlich sehr ähnlich war. Wir hatten einen ähnlichen Musikgeschmack, waren beide eher ruhig (ich hatte da grad meine ruhige Phase :grin: ), sehr höflich zueinander, haben nicht geraucht, nichts getrunken (zu dem Zeitpunkt), uns gesund ernährt, zusammen alte Bücher gelesen und so weiter. Aber das wurde immer schlimmer in der Beziehung, wir haben uns gegenseitig noch ruhiger und braver und kultureller und zivlisierter gemacht... das hielt ein paar Wochen, dann haben wir beide völlig entnervt aufgegeben :grin: :grin: :grin:

Mit meinem Freund dagegen war am Anfang nicht so viel gemeinsam. Er war viel unterwegs, hat viel getrunken, ich nicht. Er wollte mich oft sehen, ich ihn nicht. Er hatte gar keinen besonderen Musikgeschmack (obwohl wir der Punkt ziemlich egal ist), hörte nur Radio, ich wusste ganz genau, was ich hören will und was nicht. Er war alt und angeblich reif, ich natürlich nicht :grin: Er arbeitete seit ewigen Zeiten, ich war grad mit der Schule fertig. Er hatte in seinem Leben erst ein (!!!) Buch gelesen, das las ich ungefähr pro Woche. Er interessierte sich für nichts Theoretisches, ich hauptsächlich. Er war ein totaler Landmensch aus einem winzigen Dorf... da könnte ich nie leben. Und so weiter.
Und so im Laufe der Beziehung haben wir uns zusammen entwickelt, teils angepasst, teils sind wir verschieden geblieben. Aber das funktioniert gut :smile:
 

Benutzer79932 

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Naja, warst du schon einmal in so einer Situation? Mein Freund zB spielt ein Instrument und das nur in der Nacht, wenn man dann nicht zusammen wohnt und sich folglich nur ein Zimmer teilt (wenn man beim anderen schläft) ist das unmöglich daneben zu schlafen. Und ihn stört es auch wenn ich im gleichen Raum bin. Wir können daher fast nie zusammen schlafen aufgrund dessen. Dafür verschläft er dann den halben Tag :ratlos:. Wie gesagt, das kann eine Beziehung sehr wohl extrem belasten, es muss ja nicht zur Trennung führen, kann mir aber schon vorstellen dass da viele das Handtuch werfen.
Off-Topic:
Ja, war ich. Aber ich käme niemals, NIEMALS auf die Idee, mich von meinem Freund zu trennen, weil er um 6 aufstehen will, ich aber bis 9 pennen möchte, echt nicht und ich finde das völlig überzogen.

Bei deinem Beispiel geht es aber weniger um die unterschiedlichen Schlafgewohnheiten als um die Tatsache, dass er nachts ein Instrument spielt. Das würde ich logischerweise auf Dauer auch nicht hinnehmen, aber das würde er sich auch anhören und da müsste sicher was geändert werden. Das ist für mich allerdings Rücksichtslosigkeit - und die ist ein Problem, nicht die Tatsache, dass er erst morgens ins Bett geht.


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so ein sofa hätte ich von anfang an wohl nur - mit müh und not - "verzeihen" können, wenn er es nicht aus überzeugung gekauft, sondern vielleicht geschenkt bekommen hätte. oder wenn er zugegeben hätte, in einrichtungsfragen völlig unfähig zu sein, und mich bei zukünftigen käufen um rat gebeten hätte. ach ja, und wir müssten unsere gemeinsame zeit nur in meiner wohnung verbringen. :engel:

eine gemeinsame wohnung mit so einem exemplar käme jedenfalls nur in frage, wenn ich alles aussuchen dürfte und er verspricht, sich nicht einzumischen und nichts ohne meine ausdrückliche erlaubnis zu kaufen. :grin:

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Das blau-grüne Sofa wurde dann noch durch fünf (permanente) Kleiderberge im Schlafzimmer ergänzt, durch die man sich durchwühlen musste, um überhaupt das Bett zu finden :eek: Der Typ war diesbezüglich echt mal ganz übel. Geschmack null und dann auch noch ein absoluter Chaot...

Aber ein Trennungsgrund wäre auch das nicht. Aber selbstverständlich hast du mit dem zweiten Absatz völlig recht, er dürfte niemals nie etwas an Einrichtung kaufen, das würde alles ich machen und darauf würde ich bestehen :grin:
 

Benutzer30735 

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Ja, war ich. Und nein, das war kein Trennungsgrund und es wäre niemals einer.

Bei deinem Beispiel geht es aber weniger um die unterschiedlichen Schlafgewohnheiten als um die Tatsache, dass er nachts ein Instrument spielt. Das ist was anderes. Es ist auch was anderes, wenn einer z.B. arbeitslos ist, den ganzen Tag rumhängt und irgendwann morgens um 4 ins Bett lümmelt, während man selbst um 6 wieder raus muss. Dann ist das eigentliche Problem aber ein anderes.

Ich käme niemals, NIEMALS auf die Idee, mich von meinem Freund zu trennen, weil er um 6 aufstehen will, ich aber bis 9 pennen möchte, echt nicht.
ja, das ändert aber nichts daran, dass er nun einmal einen komplett anderen Tag-Nacht-Rhythmus hat als ich. Wie gesagt, solange es die Beziehung nicht beeinflusst, geb ich dir recht, nur wenn man sich dadurch kaum mehr sieht bzw. selten zusammen schlafen kann, ist es sehr belastend.
 

Benutzer75021 

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Kommt drauf an, wie stark die Differenzen sind. Mich würde das schon sehr stören denke ich.
Wir haben sehr viele Gemeinsamkeiten und das ist mir lieber!!
 

Benutzer79932 

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ja, das ändert aber nichts daran, dass er nun einmal einen komplett anderen Tag-Nacht-Rhythmus hat als ich. Wie gesagt, solange es die Beziehung nicht beeinflusst, geb ich dir recht, nur wenn man sich dadurch kaum mehr sieht bzw. selten zusammen schlafen kann, ist es sehr belastend.

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Hab meinen Beitrag noch abgeändert, weil ich das, was ich eigentlich sagen wollte, vergessen habe zu schreiben :grin:

Hat auch keiner gesagt, dass das nicht belastend sein kann. Aber ein TRENNUNGSgrund? Nee, echt nicht.

Ich bringe mal ein Extrembeispiel: Mein Bruder, seineszeichen tätig in der Gastronomie und entsprechend am Wochenende beim Arbeiten, hat ne Freundin, die Bäckerin ist. Sie arbeitet unter der Woche, allerdings von 2 Uhr nachts bis irgendwann um die Mittagszeit. Er fängt dann an, arbeitet bis in die Nacht plus eben meistens am Wochenende. Natürlich ist so etwas nicht einfach, aber deswegen trennen? Sicher nicht. Man kann sich von mir aus trennen wegen dem, das aus so unterschiedlichen Leben resultieren KANN, nämlich wenn man sich bspw. auseinanderlebt, weil man zu wenig Zeit füreinander hat. Das okay. Aber wegen unterschiedlichen Tagesrhythmen trennen, das finde ich völlig lächerlich, sorry.

Und davon ist ja eigentlich noch nicht mal die Rede, also im Ausgangsthread. Es geht ja nur um zwei, bei denen einer gerne länger schläft und der andere gerne früher aufsteht. Also was daran schlimm ist, erschliesst sich mir echt nicht.
 

Benutzer30735 

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Hab meinen Beitrag noch abgeändert, weil ich das, was ich eigentlich sagen wollte, vergessen habe zu schreiben :grin:

Hat auch keiner gesagt, dass das nicht belastend sein kann. Aber ein TRENNUNGSgrund? Nee, echt nicht.

Ich bringe mal ein Extrembeispiel: Mein Bruder, seineszeichen tätig in der Gastronomie und entsprechend am Wochenende beim Arbeiten, hat ne Freundin, die Bäckerin ist. Sie arbeitet unter der Woche, allerdings von 2 Uhr nachts bis irgendwann um die Mittagszeit. Er fängt dann an, arbeitet bis in die Nacht plus eben meistens am Wochenende. Natürlich ist so etwas nicht einfach, aber deswegen trennen? Sicher nicht. Man kann sich von mir aus trennen wegen dem, das aus so unterschiedlichen Leben resultieren KANN, nämlich wenn man sich bspw. auseinanderlebt, weil man zu wenig Zeit füreinander hat. Das okay. Aber wegen unterschiedlichen Tagesrhythmen trennen, das finde ich völlig lächerlich, sorry.

Und davon ist ja eigentlich noch nicht mal die Rede, also im Ausgangsthread. Es geht ja nur um zwei, bei denen einer gerne länger schläft und der andere gerne früher aufsteht. Also was daran schlimm ist, erschliesst sich mir echt nicht.
Stimmt, ein Trennungsgrund ist es natürlich (für mich-und für dich anscheinend auch) nicht. Dass es natürlich zur Entfremdung führen kann (u. das vl. schneller als bei solchen die sich öfter sehen und mehr gemeinsam machen?) stimmt sicher. Naja, ich denke wir meinen eh ziemlich das gleichen :zwinker:
 

Benutzer79932 

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Stimmt, ein Trennungsgrund ist es natürlich (für mich-und für dich anscheinend auch) nicht. Dass es natürlich zur Entfremdung führen kann (u. das vl. schneller als bei solchen die sich öfter sehen und mehr gemeinsam machen?) stimmt sicher. Naja, ich denke wir meinen eh ziemlich das gleichen :zwinker:

Off-Topic:
Ich glaube auch :smile:
 

Benutzer45886 

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Ich hatte eigentlich nie einen Freund, der das komplette Gegenteil von mir war bzw. der andere Interessen/Anschauungen hatte.
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Also, von all meinen bisherigen Freundinnen ist meine Frau diejenige, wo wir noch die meisten Gemeinsamkeiten haben, obwohl reel gesehen diese kaum vorhanden sind. Es war für mich auch nicht zwingend wichtig.
Ein Punkt, wo ich aus Prinzip mit keiner zusammenkommen wollte, wäre, wenn sie Raucherin wäre. Unterschiedlicher Musikgeschmack, damit kann ich mich problemlos arrangieren, mit einem Hund wohl eher nicht, weil ich eine Abneigung gegen Hunde habe (die Gründe will ich jetzt nicht erklären)
Ob Frühaufsteher oder Langschläferin, wär ebenfalls kein Problem für mich.
Ein KO-Kriterium wäre für mich allerdings, wenn ich für sie den Geldesel darstellen müsste, falls folgendes zutrifft: Ständig die Jobs verlieren, oft arbeitslos und noch dazu nen Haufen Schulden, weil sie mit Geld nicht umgehen kann. Also typische Loserin.
Ich war mal mit einer solchen zusammen und hab genug Lehrgeld bezahlt, um mir klar zu sein, dass ich mit so einer Partnerin auf keinen Fall zusammensein will.

Im Endeffekt definiert aber doch wohl jeder anders, welche Rahmenbedingungen in Bezug auf Gemeinsamkeiten erfüllt sein müssen, um mit dem Partner zusammenzukommen zu wollen.
 

Benutzer81883  (49)

Verbringt hier viel Zeit
er ist unpünktlich-ich halte mich an abgemachte Zeiten
er ist exzentrisch-ich makaber
er ist super unordentlich-ich 'ne Putzfanatikerin
er ist leise und sanft-ich laut und schrill
er verträumt-ich realistisch

Wir sind 4,5 Jahre zusammen (davon fast 4 Jahre zusammen gewohnt-->ging nicht gut)
Nun wohnen wir getrennt und ja wir lieben uns immer noch. :herz: :smile:
 

Benutzer66033 

Verbringt hier viel Zeit
Ich war noch nie mit jemandem zusammen, bei dem es überhaupt nicht gepasst hat. Es hat immer irgendwas gepasst, auch wenn es vllt nicht viel war.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Dass man nicht bei allen Dingen die gleiche Meinung und auch ziemlich verschiedene Interessen hat, finde ich nicht so schlimm, so lange man dazu in der Lage ist, die anderen Interessen und Meinungen des Partners zu akzeptieren.
So wäre mir der Musikgeschmack meiner Partnerin z.B. ziemlich egal, so lange sie nicht den ganzen Tag unbedingt ihre schreckliche Musik hören muss und mich damit nervt oder einer besonderen, etxtremen Musikszene angehört. Aber mit einem relativ weit gefächerten Musikgeschmack ist das für mich wirklich kein großes Thema.

Auch ein Hund oder andere Haustiere wären für mich kein Problem, wiel ich kein Problem mit irgendwelchen Tieren habe. Höchstens ein giftiges, oder sonst irgendwie gefählriches Haustier wäre mir suspekt.

Eine unterschiedliche finanzielle Situation wäre auch nicht das große Problem, so lange sie nicht extrem auf meine Kosten lebt.

Frühaufstehen wäre zwar nervig, aber auch noch akzeptabel.

Dafür wäre aber eine Raucherin für mich als Partnerin undenkbar. Damit könnte ich mich niemals abfinden.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
1. Ich wußte am Anfang nicht, dass ihr der Hund wichtiger ist als ein Partner (ist übrigens bei ihr noch immer so!)
Das ist keine Antwort auf die Frage, ob Du ihr es gesagt hast, dass sie den Hund nicht mitbringen soll, und wie sie darauf reagiert hat :zwinker:.
2. Klar, sie war freundlich, lieb, sah gut aus und der Sex war auch gut. Aber das alles geht vermutlich nur einige Tage gut, dann setzen sich die Nachteile durch...:ratlos:
Das heißt, Du hast sie vor der Beziehung gar nicht wirklich gekannt, sondern bist halt recht schnell vom Kennenlernen in die Beziehung übergegangen?

Muss man ja so nicht machen, man kann sich ja mehr Zeit lassen :zwinker:. Machst Du das heute anders als damals?
 

Benutzer18889 

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Mir käme es auf die Differenzen an. Manches finde ich ziemlich egal, z.B. den Musikgeschmack oder die Aufstehzeit. Da kann man durchaus Kompromisse finden. Bei anderen Dingen wird es schon schwieriger. Das muss man individuell betrachten. Extrem unterschiedliche Einstellungen/Verhaltensweisen hatte ich noch mit keinem Partner.
 
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