Welche E-Autos bieten aktuell die beste Kombination aus Ladezeit und Reichweite?

Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • #1
Hi zusammen, mein Partner und ich sind gerade ziemlich intensiv am Diskutieren, weil er sich einen neuen Wagen anschaffen will, auch zum Teil für die Arbeit, da fährt er manchmal Langstrecken, deshalb wäre ihm Komfort auch sowieso sehr wichtig. Da die tägliche Pendelei und die Fahrten zu Kunden quer durchs Land gehen, soll es diesmal definitiv ein reines E-Auto werden. Das Problem ist nur, dass er absolut keine Lust hat, auf seinen langen Touren ständig ewig an den Schnellladern zu stehen und Däumchen zu drehen. Wir suchen deshalb nach einem Modell, das nicht nur eine solide reale Reichweite auf der Autobahn mitbringt, sondern vor allem beim Laden so richtig Gas gibt, damit der Stopp schneller erledigt ist. Ich habe mich schon ein bisschen eingelesen, da verliert man aber im Dschungel der ganzen Herstellerangaben auch schnell den Überblick, weil die Realität auf der Autobahn ja oft anders aussieht als auf dem Papier. Kann hier jemand aus eigener Erfahrung berichten, welche Modelle aktuell den besten Kompromiss aus echter Langstreckenreichweite und minimaler Ladezeit bieten? Freu mich auf eure Kommentare!
 
Atlan
Benutzer232920  dauerhaft gesperrt
  • #2
Als erstes wäre das Budget ja mal wichtig
 
efeu
Benutzer122533  (37) Sehr bekannt hier
  • #3
Vor allem nicht die Peak-Ladeleistung vergleichen, die ist nur in einem bestimmten Ladezustand ganz kurz erreichbar (und oft nicht dort, wo man laden würde).
Lieber so Angaben wie 20-80% in Zeit XY.
 
Atlan
Benutzer232920  dauerhaft gesperrt
  • #5
Und kann zuhause geladen werden
 
Atlan
Benutzer232920  dauerhaft gesperrt
  • #7
Und bei eautos ist Leasing wohl die schlauste Variante
 
U
Benutzer177622  Beiträge füllen Bücher
  • #8
Da die tägliche Pendelei und die Fahrten zu Kunden quer durchs Land gehen, soll es diesmal definitiv ein reines E-Auto werden.
Wäre für mich der entscheidende Grund, genau kein E-Auto zu nehmen.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #9
Als erstes wäre das Budget ja mal wichtig
Da hast du natürlich absolut recht, das Budget ist eigentlich der wichtigste Hebel, um das Ganze überhaupt sinnvoll einzugrenzen.
Wenn Geld für uns keine Rolle spielen würde, wären wir wahrscheinlich sofort bei den absoluten Luxus-Reisewagen wie dem Porsche Taycan oder einem Lucid Air. Die bieten extremen Komfort und laden dank ihrer Technik so unfassbar schnell, dass man kaum Zeit hat, sich an der Raststätte einen Kaffee zu holen.
Da wir das Ganze aber realistisch betrachten müssen und der Wagen ja auch zum Teil für die Arbeit gedacht ist, schaue ich mich momentan eher in der gehobenen Mittelklasse um. Um deine Frage direkt zu beantworten: Unsere Schmerzgrenze liegt bei maximal 40.000 bis 45.000 Euro Bruttolistenpreis, da wir auch ein bisschen auf die Versteuerung als Firmenwagen achten müssen, und es sollte am besten einfach komfortabel sein.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #10
Vor allem nicht die Peak-Ladeleistung vergleichen, die ist nur in einem bestimmten Ladezustand ganz kurz erreichbar (und oft nicht dort, wo man laden würde).
Lieber so Angaben wie 20-80% in Zeit XY.
Unterschreibe ich sofort, genau dieser Fehler wird am Anfang fast immer gemacht, wir haben da am Anfang auch nicht so drauf geschaut. Was bringt mir eine Peak-Leistung von 250 kW, wenn sie nur bei 5 Prozent Akku für zwei Minuten anliegt und danach komplett in den Keller rauscht. Die durchschnittliche Ladekurve ist viel wichtiger, und da rechnet man in der Praxis eigentlich immer im Fenster von 10 auf 80 Prozent, weil unter 10 Prozent kaum jemand mit Absicht an die Säule rollt und es ab 80 Prozent wegen der Akkuschonung ohnehin extrem zäh wird.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #11
Vergleichsliste vom ADAC aus dem März mit gewonnen Kilometern in 20 Minuten Ladezeit.
1226 km mit nur einem Ladestopp: Welches Modell schafft das wirklich?
Danke für die Quelle! Das zeigt perfekt, wie praxisnah getestet wird, wenn man die nachgeladenen Kilometer in einem festen Zeitfenster misst, statt nur auf theoretische Laborwerte zu starren. Ich kenne diese ADAC-Untersuchungen und da muss man bei den Zahlen genau hinschauen, wer am Ende wirklich die Krone aufhat.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #12
Und bei eautos ist Leasing wohl die schlauste Variante
Auf jeden Fall, beim E-Auto spricht für mich aktuell fast alles fürs Leasing, vor allem weil mein Partner den Wagen ja als Vielfahrer beruflich nutzen wird.
 
V
Benutzer234935  (41) Ist noch neu hier
  • #14
Darf ich fragen, wieso?
Weil die effektivsten Langstreckenfahrzeuge immer noch Dieselmotoren sind. Insbesondere im kalten Winter lässt die Reichweite von E-Autos stark nach. Wenn dein Partner also jetzt schon vom Laden genervt ist, dann dürfte ihn das auf seinen Reisen noch mehr stören.

Gegen Diesel spricht aber der private Kostenpunkt. E-Firmenwagen muss man lediglich zu 0,25% des BLP privat versteuern - Diesel&Benziner zu 1%. In der Frage, ob man als Firmenwagen lieber einen id3 oder einen Golf nimmt, kann das schon ein entscheidener Punkt sein.

Ich weiß allerdings nicht, ob sich für €40t ein komfortables, langstreckentaugliches E-Auto findet, das sowohl mit Reichweite als auch mit Ladezeiten groß punkten kann. Alleine auf die Basispreise würde ich dabei nicht achten, wenn wichtige Assistenzsysteme vielleicht erst in den höheren Preisstufen zu finden sind.
 
Schweinebacke
Benutzer78484  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #15
Tesla Model 3 oder VW id.3 fangen mit der größeren Reichweite so um die 45k€ Listenpreis an.
 
Manche Beiträge sind ausgeblendet. Bitte logge Dich ein, um alle Beiträge in diesem Thema anzuzeigen.
Bembelschorsch
Benutzer186758  (53) Öfter im Forum
  • #17
Naja das ist dein einmaliges Erlebnis
Ich werfe mal rund 200tkm und 8j E Auto Erfahrung auf die Waagschale.
Die Polestars haben so gut wie keinen Akkuverlust im Winter, Renault Twingo und Zoe zwischen 30 und 50% Verlust.
Realistische Reichweiten von 500km Plus sind schon drinne, allerdings mit moderater Geschwindigkeit.
Ist eine grundsätzliche Entscheidung ob man das Auto nach der 90% Nutzung kauft oder ob es die 100% abdecken muss.
Für 2/3 mal im Jahr Langstrecke kann man auch was mieten ( mache ich seit 2j),
Für eine konkrete Empfehlung müsstest Du hier mal Zahlen auffahren.
Wieviel tägliche Km?
Wie oft und wieviel Km Langstrecke/ Monat?
Ist eher 100-120km/h angesagt oder lieber schneller?

Viel wichtiger als die WLP Reichweite ist der Verbrauch.
Der R5 in der schönen Alpine Ausführung verbraucht bei 130 über 26kw, eine Tesla 3 zwischen 12/16kw….
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #18
Weil die effektivsten Langstreckenfahrzeuge immer noch Dieselmotoren sind. Insbesondere im kalten Winter lässt die Reichweite von E-Autos stark nach. Wenn dein Partner also jetzt schon vom Laden genervt ist, dann dürfte ihn das auf seinen Reisen noch mehr stören.

Gegen Diesel spricht aber der private Kostenpunkt. E-Firmenwagen muss man lediglich zu 0,25% des BLP privat versteuern - Diesel&Benziner zu 1%. In der Frage, ob man als Firmenwagen lieber einen id3 oder einen Golf nimmt, kann das schon ein entscheidener Punkt sein.

Ich weiß allerdings nicht, ob sich für €40t ein komfortables, langstreckentaugliches E-Auto findet, das sowohl mit Reichweite als auch mit Ladezeiten groß punkten kann. Alleine auf die Basispreise würde ich dabei nicht achten, wenn wichtige Assistenzsysteme vielleicht erst in den höheren Preisstufen zu finden sind.
Da muss ich jetzt aber doch mal eine Lanze für die E-Autos brechen, denn die Argumente mit dem Winter und der Langstrecke stammen von meinem Wissensstand aus ehrlicherweise aus einer Zeit von vor fünf Jahren, die die heutige Realität kaum noch widerspiegelt. Klar verliert ein Akku bei Minusgraden an Effizienz, aber dank moderner Wärmepumpen, die mittlerweile fast überall serienmäßig oder für kleines Geld an Bord sind, bricht die Reichweite längst nicht mehr so dramatisch ein, dass man alle hundert Kilometer an die Säule müsste. Und was das genervte Laden angeht: Das ist auf Langstrecken doch heute gar kein echtes Thema mehr, weil die Routenplaner im Auto dir genau sagen, wann du wo für wie viele Minuten stehen musst.
Weil Langstrecken gar nicht ohne langwieriges Zwischenladen bestritten werden können. Insbesondere bei kalten Temperaturen.

Ich hab ein einziges Mal eine Mittelstrecke mit einem E-Auto bestritten.
Statt der normalen 3- 3,5 Stunden brauchten wir mit laden 6 Stunden. Echt schlimm.

E Auto würde ich persönlich mir nur für Stadt- und Kurzstrecken anschaffen. Dann würde ich die drei Mal mehr als 300km im Jahr vielleicht in Kauf nehmen.
Das klingt für mich ehrlicherweise nach einem absoluten Horrortrip, aber da habt ihr damals leider auch echt die denkbar schlechteste Erfahrung gemacht, die man mit der modernen E-Mobilität überhaupt haben kann. Sechs Stunden für eine Strecke, die man sonst in gut drei Stunden schafft, ist heute absolut nicht mehr der Standard und passiert eigentlich nur, wenn man mit einem älteren Modell ohne Batterie-Vorkonditionierung unterwegs ist, an einer total langsamen Säule strandet oder die Routenplanung komplett in die Hose gegangen ist.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #40
Ich war mit dem Ioniq 5 sehr zufrieden. Ladeleistung geht schon gut hoch, 150-180kW sind schon drin. Die 220 kommen natürlich auch mal aber wie du sagst, nicht so oft.
Hatte auch auf längeren Strecken nie das Gefühl, dass mich das Laden ausbremst. Hier und da mal 10-15 Laden, während man auf Toilette geht passiert eigentlich fast nebenher.

Off-Topic:

Tatsächlich finde ich die "ich habe vor 5 Jahren mal ein Auto ausprobiert (was vielleicht auch wirklich schlecht war) und deswegen traue ich der kompletten Sache nicht" immer ein bisschen seltsam. Nach der Logik benutzt man ja auch z.B. auch kein Smartphone weil das hatte ich einmal und nach einem Tag war der Akku leer. Just sayin...
Das klingt auf jeden Fall super positiv, danke für deinen Erfahrungsbericht. Genau das mit den 10 bis 15 Minuten wäre für meinen Partner perfekt, weil er eben genau diese Sorge hat, dass man da eine halbe Ewigkeit verliert. Wenn das Laden quasi in der Zeit passiert, in der man sich eh kurz die Beine vertritt und einen Kaffee holt, nimmt das schon mal extrem viel Stress aus der Sache. Dass die vollen 220 kW nicht immer anstehen, ist gut zu wissen, aber wenn es sich im Schnitt bei 150 bis 180 kW einpendelt, ist das ja immer noch verdammt fix. Ich werde ihm deinen Kommentar auf jeden Fall mal zeigen.
100km hatte ich auch nicht behauptet, das hast du dir jetzt aus den Fingern gesogen und darauf deine Argumentation aufgebaut.

Ich selbst fahre übrigens den Skoda Elroq (wenn auch erst seit zwei Monaten) und eine Wärmepumpe hätte mich 1000 Euro extra gekostet. Das verstehe ich nicht unter "kleines Geld". Ja, bei einigen Herstellern oder Modellen sind die schon serienmäßig dabei, aber da sind die Basispreise entsprechend teurer. Man bekommt also nichts geschenkt.

Ja, die Akkuprobleme von vor 5 Jahren gibt es nicht mehr. Die Technik entwickelt sich stetig weiter, es werden immer bessere, größere und leistungsfähigere Batterien heraus gebracht und in ein paar Jahren dürften sie den Verbrenner auch endgültig überholt haben. Aber Stand jetzt finde ich, taugen sie in erster Linie als Stadtautos und für gelegentliche Autobahnfahrten und nicht für häufige Langstrecken.

Ladestationen finden sich je nach Wohngegend, Stadt und Land teils schon sehr unterschiedlich. Tankstellen dagegen gibt es an jeder Ecke in jedem Kaff.
Alles klar, da habe ich dir im Eifer des Gefechts wohl fälschlicherweise was in den Mund gelegt tut mir leid, danke für die Klarstellung. Und Glückwunsch zum Elroq, das schaut ja optisch nach einem echt schicken Teil aus. Dein Punkt mit den Tankstellen im Vergleich zu den Ladesäulen auf dem flachen Land stimmt natürlich auch, da gibt es regional immer noch heftige Lücken, wo man ohne eigene Wallbox echt aufgeschmissen ist. Wir würden uns so eine aber sowieso holen und die Strecken die er fährt wären hauptsächlich auf der Autobahn, wo man ja auch schon einiges an Ladestationen vorfindeet.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #42
Ich würde mal sagen, wenn es um gutes Preis-Leistungsverhältnis geht, sollte man sich auch die chinesischen Hersteller ansehen.
Einige Modelle bei BYD gibts mit DM-i Motoren und die kommen dann bis zu 1200km weit. Ist dann halt kein reines E-Auto aber auch da gibts ja genug Modelle. Dann müsste man sich halt anschauen ob die jeweiligen Reichweiten für einen passen oder nicht.
Von der Verarbeitung sind sie mindestens genauso gut wie die anderen Hersteller, bin selbst schon einen Atto 3 gefahren. Seit dem kann ich mir auch vorstellen eine E-Auto zu kaufen.
Da hast du absolut recht, die Chinesen darf man beim Preis-Leistungs-Verhältnis echt nicht mehr unterschätzen, und BYD ist im Moment ein gutes Beispiel. Sehe die ziemlich häufig bei mir in letzter Zeit. Glaube sogar dass unser Nachbar sich in nächster Zeit einen zulegen möchte. Hab mir mal deren Webseite angeschaut. Diese DM-i Super-Hybride von denen sind für Leute, die extrem viel Langstrecke fahren und partout keine Lust auf Ladestopps haben, eigentlich die perfekte Brücke, weil die im Alltag fast wie ein reines E-Auto fahren, hunderte Kilometer elektrisch schaffen und mit dem Benziner als Generator dann auf diese absurden Gesamtreichweiten kommen. Der Tipp ist super, werd ich ihm mal unterbreiten. Wie war so der Fahrkomfort als du gefahren bist?
Das würde ich so nicht unterschreiben.

1. Die E-Ente kommt von Citroën, nicht von Renault.

2. Früher waren manche asiatische Fahrzeuge vielleicht tatsächlich stärker auf ihre Heimatmärkte ausgelegt, aber moderne Modelle aller Hersteller, wie auch die von BYD, werden auch und gerade für die internationalen Märkte entwickelt. Eine Körpergröße innerhalb der mittleren Werte ist dort normalerweise kein Problem. Entscheidend sind eher Fahrzeugklasse, Sitzergonomie und individuelle Proportionen als die Herkunft des Herstellers.

3. Mit 2,12m, also der schon sehr ungewöhnlichen Körpergröße deiner Bekannten, wird diese so ziemlich mit allen Marken, egal ob asiatisch, deutsch/europäisch oder auch amerikanisch, Probleme haben, ein passendes Auto zu finden. Alleine Aufgrund der benötigten Kopffreiheit nach oben. Sie ist an dieser Stelle kein kein gutes Beispiel, da sich ihre Körperproportionen mit diesen Massen in Grenzbereichen bewegen. Und natürlich sollte jedem klar sein, dass man sich keine Gedanken über die Anschaffung eines Kleinwagens machen braucht, wenn man über 2,00m groß ist oder 150kg auf die Waage bringt. Da brauchts dann halt schon einen großen Kombi, Caddy, SUV oder gar VAN.
Hat den jemand im unteren Preissegement auch schon geschaut ob da etwas dabei ist . Ich beobachte gerade Renaut was sie für technsiche Daten für die E Ente nächstes Jahr raushauen. Ich darf zwar nicht selsbt fahren aber habe das Geld zur Seite gelegt für das Fahrzeug und jemand der Verwandtschaft und Freunde fährt mich dann. Bevorzugt jemand der sonst kein Auto hat. Für mich würde so ein "kleinwagen reichen. Was hier halt noch nicht besprochen wurde und ich problematisch finde für sich mal umzuschauen :

1. Stauraum
2. Größe von Euch
3. Kinderplanung usw

Damit steht und fällt ein Autokauf generell
Besonders bei der Körpergröße sind die Asiatischen Modell wie BYD leider sehr stark auf Asiatische Masse gemessen was Probleme machen könnte wenn du bzw dein Partner größer als 1,65 sind dann wird es mindestens unbequem.
Eine alte Schulkameradin hat etwa nicht nur wegen ihrer enormen Körpergröße von 2,12 m Probleme bei der Männer und Frauenwelt sondern auch ein Auto zu finden das ihr gefällt und zu ihr passt. Sie möchte von den technischen Daten und vom aussehen oft gern irgendwelche Kleinwagen haben aber da passt sie gerade wegen der langen Beine nicht rein. Die Sitze sowohl Fahrer wie Beifahrersitz wenn sie als Beifahrerin fahren wollte lassen sich so weit nicht zurück stellen.
Hinzu kommt dass die Reichweite gerade auch beim E Auto mit Zuladung sinkt hier sollte man dann als Rechenfaktor etwa auch die Familienplanung mit einbrechen. Auch ein Faktor der nicht so angenehm ist , das eigene Gewicht. Kraftstoffahrer sehen dies nicht so keine Ahnung warum . Mir etwa mit meinem E Bike Pedelec fällt jedes Kilo mehr oder weniger direkt in der Reichweiten anzeige des Motors auf.
Ich klinke mich hier auch mal kurz ein, weil das eine ziemlich spannende Diskussion ist. Ihr habt beide auf ihre Art recht, aber beim Thema "E-Ente" muss ich kurz schmunzeln, Die originale Ente war natürlich von Citroën, aber der User oben meinte glaub ich mit der "E-Ente" ziemlich sicher den neuen elektrischen Renault 4, den Renault gerade als modernen Retro-Crossover wiederbelebt hat. Aber egal ob Citroën oder Renault, beim Platzangebot gebe ich dem Vorredner vollkommen recht: Moderne E-Autos nutzen den Radstand durch die flache Batterie im Boden heute so extrem gut aus, dass man selbst in vermeintlichen Kleinwagen oft mehr Beinfreiheit hat als früher in einer Mittelklasse-Limousine. Eine Größe von über zwei Metern sprengt natürlich jedes normale Raster, aber für den normalen europäischen Durchschnittsbürger sind die Marken mittlerweile absolut ergonomisch und komfortabel abgestimmt.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #43
ich kopiere mal rein, das war für mich der eigentliche Grund umzusteigen.

  • Elektromotor: Der Wirkungsgrad liegt in der Regel zwischen 80 % und 90 %. Selbst inklusive der Ladeverluste (beim Laden der Batterie) liegt der Gesamtwirkungsgrad eines Elektroautos noch bei etwa 70 %.
  • Verbrennungsmotor: Ein Benziner kommt nur auf etwa 20 % bis 30 %, ein Dieselmotor (als besonders effizienter Verbrenner) erreicht im Schnitt 45 %. Über die Hälfte oder gar drei Viertel der eingesetzten Energie gehen als ungenutzte Abwärme verloren.
Das ist für mich auch immer das absolut schlagendste Argument überhaupt, weil man sich diese krasse Energieverschwendung beim Verbrenner mal bildlich vorstellen muss. Im Grunde fahren wir seit über hundert Jahren mit fahrbaren Heizungen durch die Gegend, die als mickriges Nebenprodukt auch noch ein bisschen Bewegung erzeugen, drei Viertel des teuren Kraftstoffs einfach so als reine Hitze in die Umwelt zu blasen, ist eigentlich der totale Wahnsinn, wenn man das mal rein physikalisch betrachtet. Genau diese enorme Effizienz des Elektromotors merkt man dann ja auch im Portemonnaie und beim Fahren, weil die Energie einfach direkt auf der Straße landet und nicht im Kühlsystem verpufft.
Bin mit dem Ioniq 6 total zufrieden. Fahre täglich ca 120km. Ich spare einfach wahnsinnig viel Zeit weil ich allein beim Einkaufen schon locker in der kurzen Zeit für 200-250km auflade.

Außerdem hat man in dem Auto einfach massig Platz. Es gab bisher noch niemanden der das nicht erwähnt hat wenn er bei mir hinten saß. Vorne hat man selbstverständlich auch viel Platz. Und fürs Campen fanden wir es genial einfach unsere eigene Stromversorgung zu haben und damit kochen zu können etc.
Danke für deinen Kommentar ich werd mir das mal mit meeinem partner gemeinsam genauer anschauen! Campen klingt super spannend, wo wart ihr denn?
 
Manche Beiträge sind ausgeblendet. Bitte logge Dich ein, um alle Beiträge in diesem Thema anzuzeigen.
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #47
Also Schottland ist richtig schlecht ausgebaut. Aber auch da war's kein Problem mit dem E-Auto. Man muss halt einfach mal kurz auf Google Maps schauen etc.
Skandinavien ist genauso gut wie bei uns, also absolut gar kein Problem. Man spart mit dem E-Auto auch einiges an Autobahnmaut oder Fährenkosten.

Man fällt in Skandinavien extrem auf mit Verbrenner, da fährt eigentlich jeder elektrisch. Auch fast alle Fähren die wir benutzt haben wären komplett elektrisch ebenso wie einige LKWs die wir gesehen haben.
Wow, da sind die ja schon um einiges weiter als wir, bzw bei mir in Österreich, ich mein da gibts auch schon einiges aber primär hätte ich schon gesagt sieht man daweil nur Verbrenner Autos. In der Stadt vielleicht dann schon mehr Elektro. Aber gut zu wissen, das dort das Fahren kein allzu großes Problem ist, generell wollen wir in nächster Zeit einfach auch mehr die Welt sehen, nicht nur mit dem Flieger sondern eben auch etwas flexibler unterwegs sein, sowas wäre fein.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #50
Du kannst dir auch die Anbieter Apps runterladen und schauen wie da die Infrastruktur ist.
Für einen kleinen Monatspreis ( ich glaub bei uns 11,99€) kann man auch die Tesla Supercharger ohne Tesla nutzen, das Netz ist ziemlich gut ausgebaut und vergleichsweise günstig.
Super, danke für den Tipp, ich glaub das könnten wir uns schon leisten, wenn wir dafür einen guten Überblick bekommen, sowas ist natürlich immer ziemlich nützlich. Ausprobieren kann ichs ja auf jeden Fall mal.
Ich spare im Alltag einfach wahnsinnig viel Zeit. Ich muss nie zum Laden fahren weil man das einfach im Alltag nebenbei macht wenn man einkaufen geht etc. Ich will jedenfalls nie wieder zurück zum veralteten Verbrenner. Auch meine Frau ist kürzlich zum Elektroauto gewechselt.
Ja hat schon einiges an Vorteile muss man sagen, sind da eben auch immer mehr überzeugt, dass das die richtige ENtscheidung für uns ist. Und wie du sagst, lässt sich schnell mal nebenbei erledigen und dann gehts schon weiter also spricht schon sehr fürs Elektroauto muss ich sagen.
 
Zwystel
Benutzer157728  (34) Verbringt hier viel Zeit
  • #54
Diese DM-i Super-Hybride von denen sind für Leute, die extrem viel Langstrecke fahren und partout keine Lust auf Ladestopps haben, eigentlich die perfekte Brücke, weil die im Alltag fast wie ein reines E-Auto fahren, hunderte Kilometer elektrisch schaffen und mit dem Benziner als Generator dann auf diese absurden Gesamtreichweiten kommen. Der Tipp ist super, werd ich ihm mal unterbreiten. Wie war so der Fahrkomfort als du gefahren bist?
Kommt halt dann auf das eigene Fahrverhalten an. Ich fahr jetzt nicht so oft diese langen Strecken, mir wäre es egal. Bei einem so kleinen Akku sollte man dann halt wirklich immer das Auto anhängen wenn es geht, nicht erst dann, wenn man muss. Dann fährt man die kurzen Strecken im Grunde immer rein elektrisch.
Ich fand es überraschen gut und war fast keine Umstellung. Ja ok, ist Automatik, an das muss man sich gewöhnen aber sonst fand ich es toll. Für mich bremst das Auto auch nicht zu stark ab beim Rekuperieren, da war ich mir etwas unsicher wie das so ist. Weil ich lasse das Auto normal immer sehr lange rollen (z.B. zur Ampel). Aber das passt auch und bei dem BYD den ich gefahren bin, kann man das sogar einstellen ob mehr oder weniger. Aus meiner Sicht gibts da also gar nicht so viel, an das ich mich gewöhnen müsste. Wenn ich jetzt auf Automatik wechseln würde, wär das auch bei einem Verbrenner gleich.
Wow, da sind die ja schon um einiges weiter als wir, bzw bei mir in Österreich,
Naja das hängt aber auch damit zusammen wie man wohnt. In Österreich gibts knapp 50% Eigenheimquote, in Norwegen sind das 80%. Das macht schon einen Unterschied wenn da 80% der Menschen ein eigenes Haus haben und sich dann auch eine PV-Anlage aufs Dach bauen können. Und vielleicht übertreibe ich jetzt aber wenn man sich die ländlichen Gebiete in Skandinavien ansieht, da hast du oft sehr lange keine Tankstelle. Da ist es dann schon ein großer Vorteil wenn du zu Hause dein Auto "volltanken" = laden kannst.
Ich spare im Alltag einfach wahnsinnig viel Zeit. Ich muss nie zum Laden fahren weil man das einfach im Alltag nebenbei macht wenn man einkaufen geht etc. Ich will jedenfalls nie wieder zurück zum veralteten Verbrenner. Auch meine Frau ist kürzlich zum Elektroauto gewechselt.
Gibts für dich irgendwelche Nachteile bei einem E-Auto? Was würdest du dir wünschen, könnte noch besser sein oder sollte sich eventuell in Zukunft noch ändern?
Ich finde der echte Gamechanger würde sein, wenn man sein Auto wirklich im 5 Minuten vollgeladen bekommt.
 
Triforce5586
Benutzer229176  (40) Klickt sich gerne rein
  • #55
Kommt halt dann auf das eigene Fahrverhalten an. Ich fahr jetzt nicht so oft diese langen Strecken, mir wäre es egal. Bei einem so kleinen Akku sollte man dann halt wirklich immer das Auto anhängen wenn es geht, nicht erst dann, wenn man muss. Dann fährt man die kurzen Strecken im Grunde immer rein elektrisch.
Ich fand es überraschen gut und war fast keine Umstellung. Ja ok, ist Automatik, an das muss man sich gewöhnen aber sonst fand ich es toll. Für mich bremst das Auto auch nicht zu stark ab beim Rekuperieren, da war ich mir etwas unsicher wie das so ist. Weil ich lasse das Auto normal immer sehr lange rollen (z.B. zur Ampel). Aber das passt auch und bei dem BYD den ich gefahren bin, kann man das sogar einstellen ob mehr oder weniger. Aus meiner Sicht gibts da also gar nicht so viel, an das ich mich gewöhnen müsste. Wenn ich jetzt auf Automatik wechseln würde, wär das auch bei einem Verbrenner gleich.

Naja das hängt aber auch damit zusammen wie man wohnt. In Österreich gibts knapp 50% Eigenheimquote, in Norwegen sind das 80%. Das macht schon einen Unterschied wenn da 80% der Menschen ein eigenes Haus haben und sich dann auch eine PV-Anlage aufs Dach bauen können. Und vielleicht übertreibe ich jetzt aber wenn man sich die ländlichen Gebiete in Skandinavien ansieht, da hast du oft sehr lange keine Tankstelle. Da ist es dann schon ein großer Vorteil wenn du zu Hause dein Auto "volltanken" = laden kannst.

Gibts für dich irgendwelche Nachteile bei einem E-Auto? Was würdest du dir wünschen, könnte noch besser sein oder sollte sich eventuell in Zukunft noch ändern?
Ich finde der echte Gamechanger würde sein, wenn man sein Auto wirklich im 5 Minuten vollgeladen bekommt.
Ehrlich gesagt fällt mir nichts ein. Die Ladezeiten sind halt im Alltag nicht wirklich da, ich spare im Vergleich zum Verbrenner Zeit. Eben weil ich beim Einkaufen etc laden kann anstatt extra zur Tankstelle fahren zu müssen.
Was sich ändern sollte wären halt die Preise. Aber generell sind die Preise der Autos abartig gestiegen in den letzten Jahren.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #56
Allein wegen Elon Musk meide ich Tesla Charger konsequent. Es gibt mit Ionity und den ganzen anderen Anbietern genügend Alternativen ohne, dass man einen rechtsradikalen Wahnsinnigen finanzieren muss.
Kann ich voll und ganz nachvollziehen, diese Konsequenz findet man mittlerweile bei immer mehr E-Autofahrern. Es ist echt nicht mehr von der Hand zu weisen, dass Musks politischer Rechtsruck dem Image der Marke massiv schaden, weshalb auch die Absatzzahlen spürbar einbrechen. Früher war das Supercharger-Netzwerk mal das absolute Totschlagargument für Tesla, aber der Markt hat sich glücklicherweise komplett gedreht.
Primär laden wir daheim; weil PV-Anlage. Bei den aktuellen Spritpreisen kann man kaum günstiger fahren als mit einem BEV. Selbst beim30ct/kwh und einem Verbruch von 20kw/h pro 100km fährt man immer noch deutlicher günstiger als mit einem Verbrenner.

Mein Mann hat seit Jahrzehnten immer auf Diesel geschworen, da war der Weg ins Büro aber auch noch lang. Nach einem Jobwechsel und daraus resultierender Kurzstrecke, hat der Diesel aber Unmengen gekostet. Also gabs erst einen PEV. Da nervte dann aber recht schnell, wenn der winzige Akku leer war und der Verbrenner ansprang. Seitdem - und dem Haus mit PV - gibt es nur noch BEV.

Und mit Ionity haben wir gute Erfahrungen gemacht. Funktioniert eigentlich fast immer, und lohnt sich auch im Montsbo, wenn man mal in Urlaub fährt, schon nach zwei Ladungen. Tesla kommt und schon aus Prinzip nicht ins Haus :annoyed:
Das ist natürlich der absolute Jackpot, wenn man die eigene PV-Anlage auf dem Dach hat und den Strom direkt in den Autoakku schieben kann, denn günstiger und grüner geht es ja im Grunde gar nicht mehr. Aber selbst wenn man, wie du sagst, mal mit 30 Cent rechnet und einen etwas höheren Verbrauch ansetzt, sieht jeder Verbrenner bei den aktuellen Spritpreisen an den Tankstellen kein Land mehr. Die Geschichte deines Mannes ist da eigentlich der Klassiker, denn moderne Diesel hassen nichts mehr als ständige Kurzstrecken, weil sich dann sofort der Partikelfilter zusetzt und der Verbrauch durch die ständigen Kaltstarts in die Höhe schießt.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #57
Kommt halt dann auf das eigene Fahrverhalten an. Ich fahr jetzt nicht so oft diese langen Strecken, mir wäre es egal. Bei einem so kleinen Akku sollte man dann halt wirklich immer das Auto anhängen wenn es geht, nicht erst dann, wenn man muss. Dann fährt man die kurzen Strecken im Grunde immer rein elektrisch.
Ich fand es überraschen gut und war fast keine Umstellung. Ja ok, ist Automatik, an das muss man sich gewöhnen aber sonst fand ich es toll. Für mich bremst das Auto auch nicht zu stark ab beim Rekuperieren, da war ich mir etwas unsicher wie das so ist. Weil ich lasse das Auto normal immer sehr lange rollen (z.B. zur Ampel). Aber das passt auch und bei dem BYD den ich gefahren bin, kann man das sogar einstellen ob mehr oder weniger. Aus meiner Sicht gibts da also gar nicht so viel, an das ich mich gewöhnen müsste. Wenn ich jetzt auf Automatik wechseln würde, wär das auch bei einem Verbrenner gleich.
Das mit der Rekuperation, ja so ein Thema über das ich mir auch schon gedanken gemacht hab besonders eben wie schnell man sich an sowas gewöhnt. Ist am Anfang tatsächlich die größte Sorge von vielen, mit denen ich auch schon gsprochen hab, die das Segeln vom Verbrenner gewohnt sind und Angst haben, dass das Auto beim Gaswegnehmen sofort den "Anker" wirft. Aber wie du schon sagst, haben die meisten Hersteller wie BYD das mittlerweile echt smart gelöst, sodass man die Stärke der Bremswirkung super an den eigenen Fahrstil anpassen kann und das Auto trotzdem noch schön rollen lässt, das find ich natürlich super, weil das erleichtert die Umstellung dann schon etwas.
Naja das hängt aber auch damit zusammen wie man wohnt. In Österreich gibts knapp 50% Eigenheimquote, in Norwegen sind das 80%. Das macht schon einen Unterschied wenn da 80% der Menschen ein eigenes Haus haben und sich dann auch eine PV-Anlage aufs Dach bauen können. Und vielleicht übertreibe ich jetzt aber wenn man sich die ländlichen Gebiete in Skandinavien ansieht, da hast du oft sehr lange keine Tankstelle. Da ist es dann schon ein großer Vorteil wenn du zu Hause dein Auto "volltanken" = laden kannst.
Ah ja, das hab ich so gar nicht bedacht. Wenn die Hälfte der Bevölkerung zur Miete wohnt, wie es bei uns in Österreich im Schnitt der Fall ist, steht man beim Thema eigene Wallbox oder PV-Anlage erst mal vor riesigen bürokratischen Hürden im Mehrparteienhaus, während man im norwegischen Eigenheim einfach Nägel mit Köpfen macht, macht schon SInn, warums dort dann "besser" geht. Wenn die nächste Tankstelle oder der nächste öffentliche Lader eine halbe Ewigkeit entfernt ist, verschiebt sich die komplette Logistik, und das Auto über Nacht einfach an der eigenen Hauswand vollzumachen, ist dort oben kein Luxus, sondern pure Lebensqualität und maximale Unabhängigkeit.
 
Bembelschorsch
Benutzer186758  (53) Öfter im Forum
  • #58
Über das "Segeln" musst du dir keine Sorgen machen das ist sehr praktisch und man gewöhnt sich ratzfatz dran.
Die Rekupation lässt sich immer einstellen das macht gar keinen Streß, die smarten Lösungen dazu funktionieren auch gut.

Ich boykottiere Tesla wegen Musk ebenfalls konsequent, wollte nur eine zusätzliche Alternative aufzeigen
 
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #59
Ich würde bei der Preisvorstellung auch den Tesla ins Rennen schicken. In den Long Range Versionen geht schon einiges, wenn man so um die 150 km/h fährt, dann kommt man ca. 320 km weit. Ich hatte das Vergnügen für mehr als 80.000 km und die Batterie hat das fast täglich vorkommende Schnellladen (teilweise auch ohne Vorkonditionierung) recht gut weggesteckt (die war immer noch im höheren 90%er Bereich).
Außerdem ist das Superchargernetz wirklich praktisch. Oftmals hat es nicht wirklich für Toilette, Snack und Kaffeeerwerb gereicht.

Kennst du eigentlich Nio? Dort kannst du Batterien innerhalb von Minuten austauschen lassen :smile:
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #60
Über das "Segeln" musst du dir keine Sorgen machen das ist sehr praktisch und man gewöhnt sich ratzfatz dran.
Die Rekupation lässt sich immer einstellen das macht gar keinen Streß, die smarten Lösungen dazu funktionieren auch gut.

Ich boykottiere Tesla wegen Musk ebenfalls konsequent, wollte nur eine zusätzliche Alternative aufzeigen
Vollkommen verständlich, den Musk-Boykott ziehen ja mittlerweile echt viele rigoros durch. Alternativen gibt es zum Glück genug, man muss den Laden wirklich nicht unterstützen, um ein gutes E-Auto zu finden. Ah danke für deine Antwort, das nimmt schonmal bisschen die "Angst". Das ist eben echt so eine Sache, vor der man vor der ersten Fahrt riesigen Respekt hat, und nach zwei Tagen fragt man sich, warum man überhaupt jemals anders gefahren ist, hoffe ich zumindest. Die smarten Systeme, die das automatisch regeln, zum Beispiel basierend auf dem Vordermann oder dem Tempolimit, nehmen einem da glaubb ich echt jeglichen Stress ab.
 
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #61
Ich würde bei der Preisvorstellung auch den Tesla ins Rennen schicken. In den Long Range Versionen geht schon einiges, wenn man so um die 150 km/h fährt, dann kommt man ca. 320 km weit. Ich hatte das Vergnügen für mehr als 80.000 km und die Batterie hat das fast täglich vorkommende Schnellladen (teilweise auch ohne Vorkonditionierung) recht gut weggesteckt (die war immer noch im höheren 90%er Bereich).
Außerdem ist das Superchargernetz wirklich praktisch. Oftmals hat es nicht wirklich für Toilette, Snack und Kaffeeerwerb gereicht.

Kennst du eigentlich Nio? Dort kannst du Batterien innerhalb von Minuten austauschen lassen :smile:
Ich kenne Nio gar nicht, was ist das denn für eine Marke? Klingt im ersten Moment zwar genial, dass man den Akku in ein paar Minuten einfach komplett tauschen lassen kann, statt an der Ladesäule zu warten, aber wie läuft das in der Realität? Deine Erfahrung mit dem Tesla klingt auf jeden Fall richtig solide. Wenn die Batterie trotz des ständigen Schnellladens nach 80.000 Kilometern immer noch so gut dasteht, nimmt das einem echt die Sorge vor der Haltbarkeit. Da sieht man mal, dass das Batteriemanagement mittlerweile richtig was taugt, selbst wenn man die Kiste nicht jedes Mal perfekt vorkonditioniert.
 
S
Benutzer152906  (48) Beiträge füllen Bücher
  • #62
Klingt im ersten Moment zwar genial, dass man den Akku in ein paar Minuten einfach komplett tauschen lassen kann, statt an der Ladesäule zu warten, aber wie läuft das in der Realität?

Man fährt hin und in die "Garage" rein und soweit ich weiß entnimmt ein Roboter die Batterie und setzt eine neue ein. Man sollte sich aber vorher sehr gut erkundigen ... als ich zuletzt davon gelesen habe, gab es in ganz Deutschland nicht gerade viele Stationen. Je nachdem wo man wohnt müsste man also ggf. ziemlich weit fahren, um das Ding tauschen zu lassen.
 
Triforce5586
Benutzer229176  (40) Klickt sich gerne rein
  • #63
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #64
Klimawurm
Benutzer235115  (33) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #65
Man fährt hin und in die "Garage" rein und soweit ich weiß entnimmt ein Roboter die Batterie und setzt eine neue ein. Man sollte sich aber vorher sehr gut erkundigen ... als ich zuletzt davon gelesen habe, gab es in ganz Deutschland nicht gerade viele Stationen. Je nachdem wo man wohnt müsste man also ggf. ziemlich weit fahren, um das Ding tauschen zu lassen.
Dein Einwand mit dem dünnen Netz ist absolut berechtigt. Habe mich ein bisschen versucht einzulesen, letztes Jahr gab es in ganz Deutschland gerade mal um die 15 bis 20 Stationen, meistens an den großen Autobahnen. Wenn man da nicht zufällig direkt an einer Pendelstrecke wohnt oder einen Roadtrip macht, bringt einem das im Alltag relativ wenig. Man muss sich vor dem Kauf eines solchen Autos also wirklich ganz genau anschauen, ob überhaupt eine Station in Reichweite ist, sonst lädt man am Ende doch ganz normal an der Säule. Das Konzept steht und fällt momentan einfach noch mit der Infrastruktur, klingt aber trotzdem sehr interessant.
 
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #66
Wenn man da nicht zufällig direkt an einer Pendelstrecke wohnt oder einen Roadtrip macht, bringt einem das im Alltag relativ wenig.
Allerdings fahren die wenigstens Menschen im Alltag ohne Unterbrechung 400 km und mehr :zwinker:
Und meiner Erfahrung nach ist das Nachladen aufgrund von Routenoptimierung wirklich weniger problematisch. Plus: ich fahre elektrisch mit vollem Tank los und am nächsten Morgen von so ziemlich egal wo auch :zwinker:
Die Toiletten sind im allgemeinen sauber und schneller zu erreichen (wenn man sich a die E-Hubs hält), gut, über den Kaffee kann man streiten, aber es ist wirklich erschreckend einfach. Das hätte ich bevor ich ein E-Auto hatte (und ich bin täglich viel gefahren, Kurzstrecken kamen selten vor) niemals gedacht.
Also der Batterieaustausch ist cool, aber nicht notwendig für zügiges vorankommen.
 
efeu
Benutzer122533  (37) Sehr bekannt hier
  • #67
Allerdings fahren die wenigstens Menschen im Alltag ohne Unterbrechung 400 km und mehr :zwinker:
Was ist eigentlich zur Zeit mit einer Standardkarre wirklich realistisch?
Ich fahre in der Regel alle meine Standardstrecken (230, 310, 420km) immer durch. Wenn mal Pipipause, dann halten, rein, raus, weg, kommt aber sehr selten überhaupt vor.
Interessant wird es erst, wenn man das mit einem günstigen Chinamodell mit Heizung und >150km/h durchfahren kann oder man nur sehr sehr kurz nachladen muss. Ich glaube, da sind wir vermutlich noch nicht?
 
Schweinebacke
Benutzer78484  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #68
Was ist eigentlich zur Zeit mit einer Standardkarre wirklich realistisch?
Ich fahre in der Regel alle meine Standardstrecken (230, 310, 420km) immer durch. Wenn mal Pipipause, dann halten, rein, raus, weg, kommt aber sehr selten überhaupt vor.
Interessant wird es erst, wenn man das mit einem günstigen Chinamodell mit Heizung und >150km/h durchfahren kann oder man nur sehr sehr kurz nachladen muss. Ich glaube, da sind wir vermutlich noch nicht?
Da muss man sich halt die Frage stellen, wie tragisch da zwanzig Minuten laden zwischendurch wirklich wären.
 
Es gibt 31 weitere Beiträge im Thema "Welche E-Autos bieten aktuell die beste Kombination aus Ladezeit und Reichweite?", die aktuell nicht angezeigt werden. Bitte logge Dich ein, um diese ebenfalls anzuzeigen.
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren