Weisheitszähne

Benutzer57699 

Verbringt hier viel Zeit
Ich muss auch demnächst mal ran, aber ich werde die Op auch unter Vollnarkose über mich ergehen lassen, weil ich einfach so Angst vorm Zähneziehen hab.
Das ist auch kein Ding.Du sagst dem Arzt deine Gründe dafür und der wird dich entweder in 'ne Klinik oder zu einem Kieferchirurgen überweisen und da läuft dann alles weitere.
Allerdings wird diese Narkose ab einem bestimmten Alter (ich glaube so 8,9,10) nicht mehr von der Krankenkasse übernommen.Also muss die arkose selbst bezahlt werden.Ausnahmen machen Krankenkassen meines Wissens nach bei psychischen Erkrankungen, die eine Operation bei vollem Bewusstsein schwer bis unmöglich machen, oder bei Patienten, denen aufgrund von Angstzuständen eine Operation nicht zuzumuten ist.
Dafür brauchst du allerdings ein Attest von einem Psychologen/Psychotherapeuten o.Ä..
 

Benutzer15054 

Benutzer gesperrt
MichaelaGraz;4673559 schrieb:
Hab da mal eine Frage:

Kann es sein dass meine (mitunter täglichen) Kopfschmerzen von den Weißheitszähnen kommen?

Meine Zahnärztin hat ja gemeint, die gehören alle raus und sie verschieben mir auch die anderen Zähne, aber das ist mir noch lieber als sie zu reissen :flennen:

hab einfach so viel Angst davor.

Wie sind denn eure Erfahrungen? Ist man danach Krankenstand? Kann man alle 4 auf einmal reißen?

Einer unten ist zB schon ganz heraußen. Ist es nicht schwieriger einen Zahn, der schon ganz heraußen ist zu reißen, weil er schon so groß und fest verankert ist, als einen anderen der noch nicht so groß und weit heraußen ist?

Bin ratlos was ich tun soll. Ihr ratet mir sicher alle, dass ich sie reißen soll, aber ich trau mich einfach nicht :kopfschue

Ich habe mir auch die Weisheitszähne rausrupfen lassen. Glaub mir, das ist wirklich besser als die drinzubehalten. Unser Kiefer ist nunmal so schmal, dass nicht mehr alle Zähne, die wir teilweise noch aus grauer Vorzeit haben, reinpassen. Also müssen welche raus, und da kommen nur die 4 Weisheitszähne in Frage.

Es ist halb so schlimm wie du denkst. Du bekommst eine Betäubung. Ich würde dir empfehlen, zwei Termine zu machen und jeweils zwei Weisheitszähne ziehen zu lassen; erst die linke Seite, dann die rechte. So kannst du dann wenigstens noch etwas essen, wenn auf der einen Seite die Zähne gezogen sind.
Es ist nachvollziehbar, dass du Angst hast. Aber es bringt nichts, wegzulaufen vor dieser Notwendigkeit. Wenn du dir diese Zähne nicht ziehen lässt, könnte es zu üblen Nachwirkungen kommen, die du auf Wiki oder jeder Seite über Kieferorthopädie lesen kannst.

Ich würde dir raten, dir im Internet ein spezielles Forum zu suchen, wo es auch solche Zahnarzt-"Angsthasen" wie dich gibt. :zwinker:

Hier zum Beispiel gibt es zwei spezielle Communities von Leuten, die alle genauso Angst vorm Zahnarzt haben wie du:
http://www.zahnarzt-angst-hilfe.de/
http://web888.can13.de/vkpnuke/

Hier ein Text auf 'gofeminin', in der eine Frau über ihre Überwindung der Zahnarzt-Angst spricht:
http://forum.gofeminin.de/forum/f23...-Zahnarzt-uberwunden-TEXT-ZUM-MUT-MACHEN.html

Angst haben ist nicht schlimm; Angst nicht überwinden können und sich von ihr lähmen lassen, DAS ist schlimm.

Zieh das durch, um deiner Gesundheit willen. :zwinker:
 

Benutzer57292 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn die Zähne normal gewachsen sind, ist das wirklich nicht schlimm. Hab schon mehrere Zähne wegen zu kleinem Kiefer für so viele Zähne :zwinker: gezogen bekommen. Das ist Ruck zuck gemacht und es heilt schnell.

Doof wird es, wenn sie ganz verkantent wachsen, und der Kieferchirurg den Knochen sägen muss. Das ist ein bischen wie beim Schlachter. Aber man überlebt es auch. Ich hatte einmal mit und einmal ohne Vollnarkose. Wenn du also Angst hast, mach mit. Man wacht dann irgendwo beduselt wieder auf und es tut nicht mal so weh, und der Mund ist auch nicht so eklig betäubt wie mit Spritze. Lass natürlich vorher vom Narkosearzt abklären, ob es bei dir unbedenklich ist.
 

Benutzer86877 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo,

entschuldigt bitte dass ich den Thread wieder hochhole, aber ich dachte ich schreibe mal meinen Erfahrungsbericht und rate Dir somit von einer Vollnarkose und dem Entfernen aller 4 Zähne gleichzeitig ab.

Mein Arzt meinte vor 1 Jahr das wäre kein Problem, da es sich um ein Routineeingriff handelt und die Zähne auch nicht so verwachsen wären, na ca. 1 - 1,5 Wochen wäre alles verheilt und ich könne wieder normal essen.

Gesagt getan, als ich aus der Narkose aufwachte, war mein Mundbereich um das 5 fache angeschwollen was aber wohl normal ist!? Mundauspülen, trinken, essen noch nicht mal reden war möglich. Ich brachte kein Wort raus, und wenn dann nur unter Schmerzen und Genuschel. Naja das ist normal sagte der Doc. 1 Woche Krankenschein würde auf jeden Fall reichen.
Zudem hatte ich eine Kiefersperre erlitten die mir das sprechen noch mehr erschwerte.

Nach 3 Tagen ohne Brot war noch keine Besserung in Sicht. Auch die Schwellung ging keinen Millimeter zurück. Ab zum Arzt. Stärkere Schmerztabletten und ein neues Antibiotikum verschrieben bekommen. Ich sprach ihn auf die Kiefersperre an, das käme wohl davon dass mir der Mund während der Narkose zu weit geöffnet worden wäre. Na Danke!

Nach 5 Tagen, tat sich immernoch nichts. Sprechen war nur leise und unter Schmerzen möglich. Ich habe wirklich bis zu diesem Tag noch keine Nahrung aufgenommen (ungelogen)

Mittlerweile bildeten sich in und um meinem Mund schmerzhafte Aphten, so kleine weisse Herpesbläschen. mindestens 15 Stück. Eine ecklige und schmerzhafte Angelegenheit noch dazu.

Erneuter Besuch beim Arzt. Hmm seltsam sowas haben wir hier nicht oft, lachte er mich an. Naja ich schreib Sie mal noch ne Woche krank und verschreibe Ihnen neue Schmerztabletten, und Betaisodona zum Gurgeln.

Die Nerven lagen blank!

Nach ca. 1,5 Wochen bildete ich mir ein die Schwellung würde zurückgehen, nachdem ich sie ca. 10 Stunden jeden Tag mit Eis gekühlt habe. Nahrungsaufnahme war nur teilweise und unter starken Schmerzen möglich. Ausser ein bisschen Suppe und Babybrei war nix drin.

Nach 2 Wochen wieder zum Arzt. Hmm das sieht ja immernoch schlimm aus, ich kann es mir nicht erklären sagte mein Arzt. Ein gelber Fleck der langsam blau wurde verlief vom Kiefer bis zum Brustbereich. Ein weiteres Zeichen dafür wie sehr mich der nette Onkel Doctor doch während meiner geistigen Abwesenheit malträtiert haben muss. Die Kiefersperre lies langsam nach, aber weh tat es trotzdem noch.

Nach 3 Wochen ab zum Fäden ziehen. Oh oh das schaut ja immernoch nicht gesund aus, grinste der Arzt.
Die Aphten haben sich vermehrt und das Zahnfleisch lag auch blank, naja wenigstens war die Tennisball ähnliche Schwellung etwas zurückgegangen.

Nach sage und schreibe 5 Wochen Krankenschein, unzähligen Tabletten und Mundspülungen, konnte ich das erste mal wieder etwas Nahrung zu mir nehmen und wieder unter Leute gehen. Aber komplett verheilt war es trotzdem noch nicht und die Nachwirkungen der OP waren auch nach 6 Wochen noch spürbar.




Diese Geschichte ist unglaublich aber wahr. Ich würde mir niemals wieder 4 Weissheitszähne entfernen lassen. Das waren die schlimmsten Wochen und Schmerzen die ich jemals ertragen musste.
Natürlich ist jeder Mensch anders schmerzempfindlich aber ich kann jedem nur raten der so eine OP über sich ergehen lassen "MUSS" dies nicht unter Vollnarkose zu machen. Wenn ich drann denke wie der Doc an meinem Kiefer herumgerissen haben muss während ich schlief wird immer noch schwindelig.
Ich hätte es lieber unter örtlicher Betäubung in 2 oder 3 Sitzungen machen lassen sollen. Naja bei mir ist es ja eh schon zu spät aber für jeden bei dem die OP noch ansteht, rate ich zu einer Entfernung aller 4 Zähne unter VK ab.

Danke fürs Lesen.
 
C

Benutzer

Gast
Mir wurden auch alle 4 Zähne unter Vollnarkose entfernt. Nach 4 Tagen war ich wieder in der Schule, ich hatte beim Fädenziehen ein kurzes Ziepen, sonst NIE Schmerzen und ich war auch überhaupt nicht angeschwollen. Ich würde es immer wieder tun und kann es nur empfehlen, da man von dem Scheiß nichts mitbekommt.

Und wegen Essen. Ich habe 3h oder so nach der OP schon Pufferkuchen gegessen und auch ein Teller Nudeln, alles kein Ding.

So kanns nämlich auch laufen :zwinker:
 

Benutzer10075 

Verbringt hier viel Zeit
Bei mir hat es sich bemerkbar gemacht, durch Zahnfleisch entzündung. Wenn die Weisheitszähne sich durchs Fleisch bohren, gibt so komische kuhlen wo sich Essensrechte ansammeln und die entzünden sich. Mein Zahnarzt hat mir 3mal in der Woche eine Salbe unter jeden Zahn gespritzt, danach war die Entzündung weg.

Eigentlich sollte ich die Zähne dann im August ziehen lassen, aber ich trau mich einfach nicht und ich habe auch irgendwie keine Zeit 3-4Tage zuhause zu bleiben. Meine Prüfung steht bald an und ich möchte nichts verpassen.

Naja solange die Schmerzen nicht wiederkommen werde ich den Termin nicht wahrnehmen :grin: ich schäme mich dafür :frown: aber wenn du so dolle schmerzen hast dann lasse sie lieber ziehen und nehm dir kein Beispiel an mir !
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Eigentlich sollte ich die Zähne dann im August ziehen lassen, aber ich trau mich einfach nicht und ich habe auch irgendwie keine Zeit 3-4Tage zuhause zu bleiben. Meine Prüfung steht bald an und ich möchte nichts verpassen.
Wenn du keine Vollnarkose wählst, dann bist du doch normal gar nicht krank geschrieben.
Ich hab mir meine zwar in den Ferien ziehen lassen, aber wenn Schule gewesen wäre, ich hätte problemlos am nächsten Tag wieder hingehen können. :ratlos:
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
so nun noch ein erfahrungsbericht mit vollnarkose.

bei mir hat die kk die vollnarkose gezahlt, weil es bei mir quasi medizinisch indiziert war. ich sollte nämlich nicht nur 4 zähne, sondern gleich 6 gezogen bekommen. die weisheitszähne (8er) und dann hatte ich unten noch rechts und links nen 9er. auf dem röntgenbild sahen sie so aus, als wenn es machbar ist sie ohne großen aufwand (aber dennoch mit ein wenig aufwand) zu ziehen.

gut also hatte ich die wahl 3 + 3 mit örtlicher oder 6 auf einmal. ich hab mich für 6 aufeinmal entschieden, einmal blöd und fertig.

ich hab das ganze bei einem implantologen (also kein chirug) machen lassen und bin wirklich froh, das ich bei ihm war. denn mitten in der op stellte sich heraus, das das röntgenbild zu viel versprochen hatte und man an die 9er nur mit großem aufwand (kieferschnitt etc.) herankommt und ich minimum 2-3 wochen nachwirkungen gehabt hätte. also hat er sich entschieden sie drin zu lassen. was ich auch gut fand.
er hat mir das im nachhinein alles erklärt und sagte, sie werden wahrscheinlich innerhalb von wenigen jahren an die stelle der weisheitszähne wandern und man kann die dann unproblematisch ziehen.
jup und er hat recht behalten, ich hab sie mir gut 4 jahre nach den weisheitszähnen ganz normal beim zahnarzt ziehen lassen. schwupp draußen waren sie.

zurück zu den weisheitszähnen.
meine op war dienstags morgens. den ganzen dienstag hab ich aufgrund der vollnarkose (ich war so groggy) verschlafen, hab abends nudeln gegessen und kalten wackelpudding geschlürft und danach weiter geschlafen.
ich hab weder brei noch suppen ernährung gehabt, sondern alles was weich war, wie kartoffeln, gemüse etc. gegessen. schmerztabletten brauchte ich auch nicht, keine einzige.
donnerstags sind mir die tamponaden entfernt worden (bei mir wurde nicht genäht)
freitags hab ich schon wieder brötchen gegessen und bin abends auf party gewandert.
samstags hab ich gebrannte mandeln gefuttert.

ich würd es sofort wieder so machen.
und das hat man dann auch gemerkt, als die 9er durchkamen bin ich zum zahnarzt und sagte, raus damit. er hat mich angeschaut und meinte, keiner käme freiwillig zum ziehen von zähnen. jeder würd sich an den zähnen festklammern.
aber auch als die 9er draußen waren (waren eh nur stummelzähne, die nie richtig ausgebildet gewesen wären, also erst recht völlig nutzlos) null probleme. die sind einfach in der praxis unter örtlicher betäubung gezogen worden. kurzer miniruck und das wars.

was vielleicht die ts noch interessieren könnte.
meine weisheitszähne waren auch alle komplett durchgebrochen, die unteren weiter als die oberen, aber die wurzeln öffnen sich nicht sofort, wenn die zähne durchgebrochen sind. meine wurzeln waren entweder noch vollständig geschlossen oder nur minimal geöffnet, also auch noch nicht richtig verankert. (ich hab die nach der op mitbekommen)
das was bei mir gut war, ich hatte vorher auch immer probleme mit migräne und kopfschmerzen, es ist zwar nicht völlig weg, aber seitdem die weisheitszähne draußen sind, ist zumindest die kopfschmerzhäufigkeit zurück gegangen. kopfschmerzen hab ich so gut wie gar nciht mehr, die migräne hat bei mir leider andere ursachen.

ich würde jedem raten, dessen zahnarzt sagt, sie sollen raus und vor allem, wenn man selber auch schmerzen hat, das man sie ziehen läßt. man macht es nicht besser damit, wenn man zu lange wartet. und sei es das man irgendwann krumme und schiefe zähne hat. wer will das schon? die meisten kiefer sind heute eben wirklich zu klein für die weisheitszähne.

es gibt durchaus menschen, da gibt es keine indikation die weisheitszähne zu ziehen. mein bruder hat seine immer noch und die werden wohl auch nie gezogen werden. er hat weder probleme, noch ist sein kiefer zu klein, noch verschieben sich seine zähne oder es bildet sich karies. bei ihm ist da alles bestens. aber das sind heute wirklich eher die ausnahmen.
 

Benutzer48909 

Meistens hier zu finden
Wenn du keine Vollnarkose wählst, dann bist du doch normal gar nicht krank geschrieben.
Ich hab mir meine zwar in den Ferien ziehen lassen, aber wenn Schule gewesen wäre, ich hätte problemlos am nächsten Tag wieder hingehen können. :ratlos:

Also ich hab 3 Tage und das Wochenende zuhause gelegen. Und ich hätte definitiv nicht arbeiten können. Ich hatte auch das Problem, dass es stark nachgeblutet hat. Muss natürlich nicht passieren, aber kann passieren. Von daher würde ich solch einen Eingriff, wenn es vermeidbar ist auch nicht vor wichtige Prüfungen legen.
 

Benutzer10075 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn du keine Vollnarkose wählst, dann bist du doch normal gar nicht krank geschrieben.
Ich hab mir meine zwar in den Ferien ziehen lassen, aber wenn Schule gewesen wäre, ich hätte problemlos am nächsten Tag wieder hingehen können. :ratlos:

Vollnarkose, hätte ich eh nicht machen lassen, da mir das einfach zu teuer ist. Von dem Geld lasse ich mir lieber ne professionele Zahnreinigung machen :zwinker:

Meine Weisheitszähne können auch nicht vom Zahnarzt gezogen werden sondern vom Kieferchirugen, die hätten mich 3 Tage krank geschrieben und Komplikationen können immernoch auftreten. Vor circa 6 Monaten als die Zähne noch fast komplett unterm Fleisch waren, hätten die da schon ziemlich drann werkeln müssen. Mir sind als Kind bereits 5 echte Zähne gezogen wurden und ich habe gedacht ich bin durch damit :frown:

Naja meine Zähne kommen immer weiter raus und ich denke so wird die Op auch leichter für mich. Spätestens nach meiner Prüfung im Mai werde ich sie ziehen lassen, es sei denn mich erwischt vorher nochmal eine Entzündung dann lasse ich es sofort machen.

Ich meinte ja in meinem vorherigen Post meine Prüfung steht bald an :zwinker: naja im Mai halt.. es ist halt meine Abschlussprüfung für die Ausbildung und jetzt lernen wir nochmal alles dafür. Das Ausbildungsbild ist neu, wir sind die ersten die diese Prüfung durchlaufen und mir ist es wichtig jetzt nichts zu verpassen.

Ich weiß nicht ob ihr davon gehört habt aber bald wird der Basistarif für die unversicherten eingeführt und jetzt gehen die ganzen Schulungen etc los, also drückt mir die Daumen das ich bis zur Prüfung verschont bleibe

Als Schüler würde ich natürlich nicht zögern.
 

Benutzer86449 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich habe mir in den Sommerferien zwei Weisheitszähne ziehen lassen. Jeweils immer einen.
Und es war echt gar nicht schlimm.
Gespritzt wurde ein, zweimal, aber selbst das habe ich nicht gespürt, weil der Arzt da so eine leichte Betäubungscreme auf das Zahnfleisch geschmiert hat. Dann war mein ganzer Mund taub und es ging los.
Angenehm war es nicht, nee. Hat schon gezogen, man fühlt sich nicht gut, weil man eben weiß, dass da einer im Mund gerade einen Zahn aus dem Fleisch zieht, aber nach 10 Minuten war bei mir schon alles vorbei. Ich habe noch Watte in die Backen geschoben bekommen und durfte, mit Schmerztabletten bewaffnet, nach Hause.
Dann habe ich TV geguckt und sogar schon wieder einen Keks gegessen. Aber auf der anderen Seite gekaut natürlich.
Als ich merkte, dass die Betäubung der Spritze weg war und einen leichten Schmerz vernahm, habe ich dann meine erste Schmerztablette genommen. Kurz vorm Schlafen noch mal eine und als ich am nächsten Morgen aufwachte war alles oke.
Habe gar keine Tabletten mehr genommen und nach ca. drei Tagen war alles wieder beim Alten.
Ich habe schon darauf geachtet, eher auf der anderen Seite zu kauen, aber eigentlich hatte ich keine Probleme.
Ein paar Wochen später kam dann der andere Zahn raus - Da war es sogar noch besser!

Also bei mir war es echt gar nicht schlimm. Und ich habe auch total Panik davor geschoben. :smile:
 
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