Weihnachten und Familienbesuche

Benutzer96961 

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Mein Freund fährt zu seiner Familie am anderen Ende von Deutschland und ich bleibe hier bei meiner Mutter und ihrem Freund. Dafür richten wir es uns während der Adventszeit als Paar schön gemütlich her, sodass jeder bei seiner Familie feiern kann. :smile:
Bei uns zu Hause ist das alles super entspannt. Alle sitzen in Jogginghosen rum und freuen sich über die freien Tage. :tongue: Ist mir lieber als das Rumgehetze.

Silvester feiern mein Freund und ich dann gemeinsam mit Raclette... viel Raclette. :grin: Möglicherweise gehts danach zu einer Party von seinem Kumpel - das wird spontan entschieden. Meinen Geburtstag direkt danach feiern wir zwar zusammen, den kleinen Städtetripp in der ersten Januarwoche unternehme ich dann aber doch wieder allein. :love:
 

Benutzer114808  (34)

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Wenn es nur ein bisschen so laufen würde, wie bei @Stonic und Tischtaenzerin Tischtaenzerin - wäre ich doch schon zufrieden.
Ich glaube nicht, dass dort die ganze Planung über den Haufen geworfen wird, wenn die Mutter von Stonics erstem Kind ihre Meinung ändert, oder irre ich mich da?
Jaein. Bei uns ist zum einen nichts in Stein gemeißelt und zum anderen planen wir nicht, die Kleine mit zu seiner Familie zu nehmen (500km vom Wohnort des Kindes entfernt) - weil wir da nicht hin fahren werden. Das macht die Sache um einiges entspannter und erfordert keine logistische Meisterleistung.
Allerdings glaube ich an sämtliche Absprachen bzgl. Weihnachten und Silvester erst, wenn es so weit ist.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Wen besucht ihr alles?

Entweder kommen meine Eltern am 1. oder 2. Feiertag nach Berlin und es wird bei meiner Schwester samt Familie gefeiert - da diese Wert auf Weihnachten legen. Oder sowohl meine Schwester mit Mann und Kindern als auch mein Mann und ich fahren zu meinen Eltern in Niedersachsen. Meist im jährlichen Wechsel.

Am Heiligabend feiern meine Eltern meist zu zweit, meine Schwester mit ihrer Familie und einigen Freunden. Da bin ich auch eingeladen, aber ich verzichte meist und verbringe einen ziemlich normalen, entspannten Abend mit meinem Mann.

Dieses Jahr fährt meine Schwester zu ihrer Schwiegerfamilie nach Baden-Württemberg, da der Schwiegervater am Heiligabend einen runden Geburtstag feiert; mein Mann und ich besuchen dieses Jahr ab dem 24.12. meine Eltern allein, erst am 27. werden meine Schwester und Anhang in mein Heimatdorf kommen (und wir fahren am 28.).
Die Mutter meines Mannes lebt im Schwarzwald, sie feiert in ihrer Gemeinde Weihnachten.

Habt ihr viel Stress?

Nein.
"Weihnachten ist, was du draus machst." :zwinker:
Ich bin an diesen Tagen gern mit meiner Familie zusammen, obwohl ich adventsimmun bin und seit Jahrzehnten keine echte Weihnachtsstimmung mehr hatte (was aber okay ist). Dennoch genieße ich es nämlich, gesellige gemütliche Tage zu verbringen, ich mache auch gern Geschenke, sofern mir etwas einfällt, was ich gern schenken will.

Mein Neffe und meine Nichte sind 6 und 4 und haben Spaß an Weihnachten, den ich ihnen auch gönne. In meiner Familie herrscht jedenfalls keine hohe Erwartungshaltung - und entsprechend gibt es auch wenig Streit, da wir alle ein paar entspannte Tage mit gutem Essen, schöner Musik und viel Zeit zum Reden und Lesen verbringen wollen.
Bei meinen Eltern werden mein Mann und ich wieder versuchen, so oft wie möglich die Regie in der Küche zu übernehmen, um meine Mutter zu entlasten. Diese ist jetzt 71 und will gern gut kochen, langsam wird das aber etwas viel - zumindest dann, wenn vier Erwachsene plus zwei Kinder zu Gast sind.

Wie macht ihr das mit Kindern aus erster Beziehung/ Großeltern/ Tanten & Onkels. Der Familie des Partners.

Stiefkinder oder dergleichen gibt es hier nicht, keine Patchworkfamilie vorhanden.

Die Geschwister meines Mannes feiern für sich, ggf. mit ihren Familien - manche wohnen in der Schweiz, andere in Süddeutschland, andere an der Grenze zu Dänemark ... Mitten im Winter für zwei-drei Tage mehrere verstreuten Familienmitglieder besuchen zu wollen, hält keiner von ihnen für eine sinnvolle Sache.
Meine Tanten und Onkel habe ich auch in meiner Kindheit zu Weihnachten nie gesehen. Da hat jeder in seiner Kernfamilie gefeiert, eventuell wurden an den Feiertagen die Großeltern besucht. Sie wohnten nur 50 km entfernt, aber das war trotzdem "weit weg". Meist hatten wir zuvor schon - am Nikolaustag bzw. am Wochenende danach - die Großeltern väterlicherseits und mütterlicherseits besucht, da die Mutter meiner Mutter am 6. Dezember Geburtstag hatte.

Ich finde das drei Tage immer sehr knapp sind um alle unter einen Hut zu bringen.
Wer verlangt das denn? Vielleicht sollte das gar nicht der Anspruch sein, wenn es für Stress sorgt -"alle Jahre wieder"? :zwinker:

Insbesondere wenn man aus getrennten Elternhäusern kommt.
Das ist bei uns nicht der Fall. Aber bevor ich versuchte, in knapper Zeit so viele und noch dazu divergierende Erwartungen zu erfüllen, würde ich mich wohl für eine ganz andere Variante entscheiden - nämlich neue Rituale zu etablieren zu anderen Terminen, um Weihnachten so zu verbringen, wie es mir gut tut.

Und wie viele aus der Familie des Partners seht ihr?
Keinen, mein Mann selbst auch nicht.
Verbringt ihr alle drei Tage mit eurem Partner oder teilt ihr euch auf?
Wir verbringen die Tage zusammen. Dieses Jahr haben wir beide sehr viel gearbeitet und hatten nur eine Urlaubswoche zusammen, entsprechend freuen wir uns auf die Zeit zwischen den Jahren.
Vor ein paar Jahren sind wir zu zweit Weihnachten ins Elbsandsteingebirge gefahren und sind gewandert, das war auch sehr schön. Da ich mittlerweile es wieder genieße, Zeit mit meinen Eltern zu verbringen, freue ich mich auch auf Weihnachten. Sie sind 71 und 76, noch halbwegs fit, aber mein Vater hat schon einige gesundheitliche Baustellen. Ich möchte gern Zeit mit ihnen verbringen.
Mein Mann hat ein eher distanziertes Verhältnis zu seiner Mutter, was an ihrem Verhalten in den letzten Jahrzehnten liegt - wir mögen sie gern, aber es ist eben eine gewisse Distanz da. Sie ist 85, das wird sich wohl nicht mehr ändern. Sein Vater lebt schon lange nicht mehr.
 

Benutzer39498 

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Hm, hm. Ich kann das einerseits nachvollziehen, weil es bei uns im ersten Jahr auch Knatsch gab deswegen, aber andererseits sehe ich es heute so wie damals mein Kerl - das entwickelt sich schon noch. Es lohnt sich nicht, wegen drei Tagen im Jahr einen Streit vom Zaun zu brechen und unglücklich rumzusitzen. Es ist eben auch nur Weihnachten. Je mehr Bedeutung man diesen Tagen zumisst, desto anstrengender wird es, alles 'perfekt' zu machen, desto größer ist auch das Potential für Enttäuschungen.
Nutze lieber die Zeit, die du mit deiner Familie verbringen darfst, das kann sich schneller ändern als man denkt.
Ihr wohnt doch jetzt zusammen - vielleicht sucht ihr euch einfach ein anderes Wochenende aus um gemeinsam Ruhe und Besinnlichkeit (so euch danach ist) zu haben? Wir feiern Weihnachten mit den wichtigsten Menschen auch vor, eben um dann an den Feiertagen keinen Stress zu haben.
Ich habe grundsätzlich schon kein Problem mehr damit, dass sie eben sein Ein & Alles ist. Aber ich finde es mist, wenn die Zeitplanung niemals auch meine Wünsche berücksichtigt und sich nicht an Absprachen gehalten wird. Das konnte ich noch nie leiden, egal in welchem Bereich des Lebens.
In meinen Augen sind das zwei unterschiedliche Baustellen.
Das Absprachen nicht klappen, ist ein Problem zwischen dir und deinem Freund. Das scheint kein neues Problem zu sein. Habt ihr das mal im ruhigen und konstruktiven Ton diskutiert? Sieht er da bei sich selbst Fehler oder findet er das undramatisch?

Das seine Tochter an erster Stelle kommt, ist dir seit längerer Zeit klar und du arrangierst dich damit. Ihr versucht aktiv, ein gemeinsames Kind zu bekommen - die Frage ist, ob du dann damit "auf einer Ebene" mit seiner Tochter stehst.
Das es so kompliziert ist, Zeiten und Orte mit seiner Tochter zu planen, ist ein Problem zwischen ihm und der Kindesmutter. Es liegt auch an ihm, daran etwas zu ändern.

Aber, ja, du solltest dir nach wie vor gut überlegen, ob du das willst. Patchworkfamilie heißt auch, das die Mutter seiner Tochter immer eine Rolle spielen wird. Das ist mitnichten einfach. Manchmal klappt es ganz toll, manchmal ist es eine Katastrophe. Aber es wird sicher nie einfach umschwenken auf Friede-Freude-Eierkuchen und glückliches Familienidyll.
 

Benutzer133456  (49)

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Wir verbringen Weihnachten und Neujahr normalerweise ausserhalb des Familienwirbels. Alle Jubeljahre mal bin ich ueber die Feiertage bei meinen Eltern, aber nur, wenn die nicht die Enkel da haben, denn das ist mir zuviel Tamtamm. Die sehe ich lieber alle jeden fuer sich, uebers Jahr verteilt. Und wenn ich die Wahl habe zwischen Mitteleuropa und Schweden im Dezember nehme ich viel lieber Schweden (Schnee!!).

Die Feiertage sind fuer uns einfach Winter-Dorfzeit in Schweden, und wir haengen bei unseren Freunden rum und tragen Pekingsuppe kreuz und quer durchs Dorf, denn die macht Madame Tahini episch gut, und alle wollen davon. Und da das wegen der Fluganreise durch Stockholm fuehrt, bekommen wir auf diese Weise auch noch so richtig Glitzer ab.

Hmm, nur noch ein paar Wochen...
 

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Benutzer150857 

Sehr bekannt hier
Wir haben eine sehr große, sehr schöne Familie, die wir um die Weihnachtszeit gern alle sehen würden. Leider klappt das nicht. So verteilen wir die Familientreffen über die gesamte Adventszeit hinweg. Ich finde das total gut, weil so jedes Wochenende etwas Schönes ansteht und Weihnachten an sich dann nicht mehr ganz so stressig wird.
An einem Wochenende treffen wir uns mit meiner ganzen Familie bei meinen Großeltern (mit ihren Kindern, Enkeln, Urenkeln :herz: ), an zwei weiteren Sonntagen laden seine Großmütter zum Adventsessen nach Hause ein und dort treffen wir dann auch die gesamten Familien. Nochmal irgendwann machen wir eine kleine Weihnachtsfeier im Freundeskreis und gehen Gans essen (mit den Kindern :herz:, das ist sooo eine schöne Runde!). Heiligabend verbringen wir ein Jahr bei seinen Eltern, ein Jahr bei meinen, und fahren dann vom 1.-2. Weihnachtsfeiertag zu den jeweils anderen Eltern. Bei meinen Eltern sind dann meist auch noch meine Großeltern über das gesamte Weihnachtsfest. Den 2. Weihnachtsfeiertag haben wir ab nachmittags dann wirklich nur für uns.
 
A

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Silvester hat er sie auch. Und auch die ganze Woche danach. Wir feiern also wahrscheinlich auch Silvester getrennt, da wir beide zu einer Party meiner besten Freundin eingeladen sind (Geburtstag) in meiner Heimatstadt - wo die Tochter wieder nicht mit hindarf. (die Mutter hat leider das Aufenthaltsbestimmungsrecht und verweigert ihm seine Tochter mit zu mir, 300km Luftlinie mitzunehmen)

Du kannst doch einfach nicht auf diese Party gehen? So könnte er doch genausogut sagen, dass für dich diese Freundin an erster Stelle steht und nicht er. Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann ist das doch deine freie Entscheidung eben mit dieser Freundin zu feiern und nicht mit deinem Freund und der Kleinen. Ich versteh nicht, dass du dann auf ihn sauer bist. Nur weil die Party zuerst ausgemacht war und das Kind dazwischen kam? Ich an seiner Stelle würde mich einfach total freuen, dass er Silvester mit der Tochter verbringen kann und wär ehrlich verletzt durch dein Verhalten und dass du dich an irgendeiner Party festbeisst und auch noch sauer auf ihn bist.
 

Benutzer96053 

Planet-Liebe Berühmtheit
Heiligabend ist ganz unser Tag. Da koch ich uns was Leckeres, wir machen es uns auf dem Sofa mit Weihnachtsmusik gemütlich, der Weihnachtsbaum leuchtet und unsere gemeinsam gebaute Krippe ist auch ausgepackt. :love:
Die Krippe haben wir zu unserem ersten gemeinsamen Weihnachten selbst so gebaut, dass die Figuren und der Stall (maßstabsgetreu) genau unseren Vorstellungen entsprechen.

Die beiden Weihnachtsfeiertage verbringen wir dann je bei seinen Eltern und bei meinen.
Bei meiner Familie ist das immer eine kleine organisatorische Meisterleistung - die Oma meiner Schwägerin (die aus ganz bestimmten Gründen meinen Bruder und seine Frau "in der Hand" hat), spielt sich gern auf. So auch dieses Jahr. Sie kam schon früh damit an, welchen Tag sie feiern wollte - gestern kam dann der Anruf, dass sie es sich anders überlegt hätte und es doch der andere Tag sein muss.
Meine Eltern müssen die Befindlichkeiten auf allen Seiten der Familien ihrer Schwiegerkinder berücksichtigen - das ist wirklich anstrengend.

Da lob ich mir meine Schwiegerfamilie. Die planen gern so, dass wir auf jeden Fall kommen können. :smile:
Dieses Jahr wirds allerdings ein bisschen still, weil mein Schwager nicht mit seiner Familie kommen wird. Da der Kleine schwerkrank ist, werden sie sicher nicht durch ganz Deutschland fahren. :frown: Da sehen wir die Große auch erst, wenn wir sie kurz nach Weihnachten mal besuchen.

Hörnchen Hörnchen Leider kenne ich ein paar Patch-Work-Familien... meiner Erfahrung nach ist es so: Spielt die Ex sich einmal auf und hält sich nicht an Absprachen, wird es noch schwieriger, wenn dann ein weiteres Kind im Spiel ist. Da wird die "Eifersucht" (vielleicht auch einfach das nicht-gönnen-können oder die Angst, dass man alleine ist und das Kind in einer anderen Familie feiert) nicht kleiner.
Aber tröste dich: Wenn sie groß ist (noch max. 10 Jahre), dann kann sie selber entscheiden, zu wem sie an Weihnachten will.
 

Benutzer114808  (34)

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Hörnchen Hörnchen
Ich hab jetzt nochmal darüber geschlafen. Tatsächlich liest es sich bei uns manchmal sehr einfach - ist es aber nicht. Wir drehen oft genug am Rad, weil Absprachen in letzter Minute gekippt werden. Oder man so schöne Pläne macht und dann... Willkommen in der Realität. Manchmal bekomme ich da echt Mordgelüste.

Mein Mann muss sich nicht zwischen mir und seiner Tochter (künftig: seinen Töchtern) entscheiden, es wird nicht aufgerechnet wer oder was wichtiger ist. Das erfordert aber ein hohes Maß an Gelassenheit, Flexibilität und "Geben". Und nicht zu vergessen: Spontanität.
Vor allem letzteres würde ich dir sehr ans Herz legen. Schaut ein paar Tage vor Weihnachten, was wirklich möglich ist. Genauso mit Silvester. Unterstütze ihn, wo du nur kannst - auch wenn es deine Pläne durchkreuzt. Alles andere kostet nur unnötig Nerven, Kraft und Tränen. Und führt letztendlich zu nichts.

Ladet die Familie zu euch ein, wenn ihr anders nicht sicher zusagen könnt. Aber vielleicht reicht es der Familie auch, wenn man erst drei Tage vorher (passend zum Einkauf) Bescheid gibt. Verbringt Silvester zusammen und du feierst mit deiner Freundin nach. Mädels-Wellness-Wochenende oder so. Überlegt euch einfach verschiedene Alternativen und sprecht mit allen. Die Problematik ist ja nichts neues.
 

Benutzer150857 

Sehr bekannt hier
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Du kannst doch einfach nicht auf diese Party gehen? So könnte er doch genausogut sagen, dass für dich diese Freundin an erster Stelle steht und nicht er. Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann ist das doch deine freie Entscheidung eben mit dieser Freundin zu feiern und nicht mit deinem Freund und der Kleinen. Ich versteh nicht, dass du dann auf ihn sauer bist. Nur weil die Party zuerst ausgemacht war und das Kind dazwischen kam? Ich an seiner Stelle würde mich einfach total freuen, dass er Silvester mit der Tochter verbringen kann und wär ehrlich verletzt durch dein Verhalten und dass du dich an irgendeiner Party festbeisst und auch noch sauer auf ihn bist.
Es geht aber doch um den Geburtstag ihrer besten Freundin. Ich kann schon verstehen, dass man sich dann daran "festbeißt". Außerdem find ich schon auch, dass er sich ein bischen nach ihr richten und mal mit der Mutter der Kleinen ein paar ernste Worte wechseln könnt, was den Aufenthaltsort der gemeinsamen Tochter anbelangt. Ist ja jetzt auch nicht so, dass seine Tochter Hörnchen nicht kennen würde und sie da wer weiß wohin schleppen würde.
 
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Ich bin letztes Jahr ihmzuliebe nicht gegangen. Gleiche Konstellation. Sie ist meine beste Freundin und hat da nun mal Geburtstag. Wie würdest du dich denn als meine beste Freundin fühlen, wenn ich immer den Freund vorziehe?

Aber dann entscheidest du dich doch trotzdem bewusst für sie. Ich sehe darin einfach keinen Grund für dich auf ihn sauer zu sein. Wenn dir die Party wichtig ist, dann fahr doch zu der Party. Wobei mir persönlich mein Geburtstag nicht so wichtig ist, dass ich unbedingt am gleichen Tag feiern muss, an Stelle deiner Freundin wäre es mir also schnurzpiepegal, wenn wir eine Woche später feiern würden. Aber wenn du ihr damit eine riesige Freude machst, Silvester bei ihr zu sein, dann mach ihr diese und sei deswegen nicht sauer auf andere Leute. So wie ich das sehe: Deine Freundin wird glücklich sein, dein Freund wird glücklich sein, seine Tochter wird glücklich sein und du bist eigentlich die Einzige, die es wert findet, deswegen grantig zu sein. Ich würde an deiner Stelle versuchen, den Ärger runterzuschlucken und eine großartige Party zu haben. Weil du dich so entschieden hast.
 

Benutzer120063 

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Aber dann entscheidest du dich doch trotzdem bewusst für sie. Ich sehe darin einfach keinen Grund für dich auf ihn sauer zu sein. Wenn dir die Party wichtig ist, dann fahr doch zu der Party. Wobei mir persönlich mein Geburtstag nicht so wichtig ist, dass ich unbedingt am gleichen Tag feiern muss, an Stelle deiner Freundin wäre es mir also schnurzpiepegal, wenn wir eine Woche später feiern würden. Aber wenn du ihr damit eine riesige Freude machst, Silvester bei ihr zu sein, dann mach ihr diese und sei deswegen nicht sauer auf andere Leute. So wie ich das sehe: Deine Freundin wird glücklich sein, dein Freund wird glücklich sein, seine Tochter wird glücklich sein und du bist eigentlich die Einzige, die es wert findet, deswegen grantig zu sein. Ich würde an deiner Stelle versuchen, den Ärger runterzuschlucken und eine großartige Party zu haben. Weil du dich so entschieden hast.

Naja, letztes Jahr war sie komplett bei ihm und hat die Party sausen lassen - dieses Jahr würde sie eben gerne ihre Leute sehen und ihn zumindest Silvester dabei haben - das kann ich schon verstehen. Es ist doch nicht üblich, dass einer immer auf alle seine Wünsche verzichten muss, wenn er den Partner sehen will - der Partner sollte doch umgekehrt auch ein Interesse an gemeinsamer Zeit haben.
Die Freundin feiert, wenn ich das richtig verstanden habe, nunmal da - entweder ist man dann auch auf der Party oder nicht, das feiert man ja nicht zu zweit nach? Und esist ja nun nicht irgendeine Freundin.

Hörnchen Hörnchen , Kann er nicht nochmal mit der Mutter reden ihr sagen, dass der den Termin vergessen hatte und sie bitten, das Kind entweder doch zu nehmen oder es ihn mitnehmen zu lassen? Das fänd ich schon fair...


Allgemein: Ich habe bisher Weihnachten meist mit meiner "Kernfamilie" verbracht, auch wenn ich einen Partner hatte - er war dann bei seiner Familie. Zwei Weihnachten waren schon so, dass einmal er am letzten Weihnachtsfeiertag zu uns gekommen ist und einmal ich nach dem letzten Weihnachtsfeiertag aber eben noch in gemeinsamen "Ferien" zu seiner Familie.

Ich hab mich auch mal mit Freunden unterhalten - gerade die Paare, die zusammen wohnen, verbringen Weihnachten/Heilig Abend auch gar nicht so selten getrennt, wenn keiner seine übrige Familie alleine lassen will. Je nach Entfernung sieht man sich dann noch während der Weihnachtsfeiertage oder danach. Die wenigsten U30 haben regelmäßig einen gemeinsamen Heiligen Abend.
 

Benutzer114808  (34)

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Weißt du Tischtaenzerin Tischtaenzerin , das Problem ist, dass ich das ganze Jahr über Gebe, Gebe, Gebe.
Glaubst du, hier ist es an den Papa-Wochenenden anders? Noch dazu stehen die nicht im Vorfeld fest, es gibt nach wie vor keine Regelung dazu. Zu Weihnachten und Silvester gibt es zwar eine Absprache aber ich glaube da nach wie vor nicht dran.
Ihr müsst echt einen Weg finden, damit besser umzugehen. Was glaubst du denn, was abgeht, wenn ihr beide auch ein Kind habt?! Die Ex sitzt bei uns auch am längeren Hebel, da kann ich schimpfen und toben wie ich will (oder er).

Bezüglich Silvester wäre es dann doch eine gute Idee, ein Jahr mit Freundin zu feiern und ein Jahr mit Freund & Kind. Also abwechselnd. Fände ich einen guten Kompromiss.

Zum Thema Aufenthaltsbestimmungsrecht hat dir @Stonic schon eine PN geschrieben. Da gibt es anscheinend ein paar Missverständnisse... und vielleicht klärt sich dadurch doch einiges für euch.
 

Benutzer39498 

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Ich gebe zu, dass ich auch hoffe, dass es sich entspannt wenn wir ein Kind zusammen haben. Weil er seine Zeit dann einfach nochmal neu aufteilen muss. Da würde Silvester ohne mich und unser Kind einfach nicht gehen. Es wäre ja unfair ein Kind dem anderen vorzuziehen. Ich hoffe, dass wir dann mehr eine Familie werden. Vllt würde ihm das genug Kraft geben um bei der Ex nämlich mal Klartext zu reden und Druck zu machen, dass er sein Kind mit zu uns nehmen darf. Und wir dann als Familie alle zusammen feiern und nicht immer getrennt.
Ich könnte mir eher vorstellen, das es die Situation noch verschärft - wenn er dann seine Tochter gar nicht sieht an solchen Feiertagen, weil seine Ex es ihm verwehrt, das sie zu euch kommen darf, ist das für ihn auch wirklich nicht schön.
Da es genauso unfair wäre, seine Tochter eurem gemeinsamen Kind vorzuziehen, steckt er dann doch erst Recht in einer Zwickmühle.
Seine Ex hat genau das gleiche Anrecht darauf, mit ihrer eigenen Tochter die Feiertage zu verbringen (vollkommen unabhängig davon, das es so klingt, als ob da zu Hause durchaus Missstände herrschen würden).
Vllt sollten wir auch das Zusammenleben erstmal probieren ohne Schwangerschaft.
Das halte ich für eine sehr weise Idee. :smile:
 

Benutzer114808  (34)

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Ich frage mich eben, Liebe zum Kind hin oder her, wie kann ein Mann so eine Marionette seiner Exfreundin sein? Warum ist ihm dagegen die Meinung der aktuellen Freundin scheinbar egal? (Wahrscheinlich weil ich ihn nicht mit so einem perfiden Druckmittel erpresse, wie "dann siehst du dein Kind gar nicht mehr".).
Was will er denn machen, wenn er kein Urteil in der Hand hat, dass er ihr um den Kopf hauen kann? Oder eine Elternvereinbarung mit dem Jugendamt? Sein Kind nicht sehen?
Vielleicht hilft es, den Blickwinkel zu ändern: ihr drei als kleine Familie. Ihr drei gegen den Rest der Welt. Ohne aufzurechnen, wer wieviel gibt.

Nein - ab Mitte Januar erst. Ich überlege gerade, ob ich wirklich die Kraft habe das noch jahrelang mitzumachen oder ob ich die Reisleine ziehen sollte. Noch bin ich nicht schwanger, die Haushalte getrennt. Immer wieder die gleichen Diskussionen. Möchte ich das wirklich für mein Leben?
Bei den Gedanken - ganz ehrlich... wenn überhaupt, geht es ganz langsam an.
 
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