Weihnachten bei der Ex

Benutzer121793 

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Entschuldigung, aber das würde ja bedeuten, dass alle Frauen , die mit geschiedenen Männern zusammen sind , jahrelang allein unter m Tannenbaum sitzen, während die Männer mit ihren Ex Frauen und der restlichen Familie Friede, Freude ,Eierkuchen spielen.....:confused:
Hallo lisbeth
es entspricht bei Weitem nicht der Normalität
das sich die EX-Eheleute ,gleich zu welcher Feier,friedlich zusammen an einen Tisch setzten können!

Außerdem,(rechnet man den Heiligen Abend dazu) besteht Weihnachten doch aus 3 Tagen,
....er einen Tag bei seiner Ex-Familie....die übrigen 2 Tage bei dir..wo ist das Problem?
Im Übrigen bin ich 1: zu 1 bei@ManonLescaut

Wenn du jedoch vor eigener Traurigkeit zerfliest,dann denke an die vielen Ehefrauen/Partnerinnen,
deren Männer am Heiligen Abend Dienst haben//Polizei/Feuerwehr/Ärzte/Krankenpfleger etc.
 

Benutzer123762  (45)

Ist noch neu hier
Leider bin ich auch nicht der Meinung, dass die neue Freundin Teil der Familie ist (es sei denn, man kommt mit einer Blutsverwandten seiner Ex zusammen). Sie mag ein sehr wichtiger Teil im eigenen Leben sein, aber solange sie nicht Kraft Gesetzes die neue Ehefrau ist, oder eventuell gemeinsame Kinder vorhanden sind, ist sie sicherlich nicht als Familienangehörige zu behandeln. Das heißt ja noch lange nicht, dass ihr generell keine Teilhabe zusteht.
In welcher Zeit leben wir eigentlich ? Muss ich jetzt erst heiraten, um Teil der Familie zu sein ? Ausserdem ist die Scheidung vollzogen und somit die Ex ja auch nicht mehr Teil der Familie. Also, man schmeisst den Mann raus, kassiert lustig Unterhalt und hat auf Ewigkeit alle Rechte, weil man ja ein Kind bekommen hat. ganz ehrlich, das fasse ich nicht....
Es war ausserdem nie die Rede davon, daß ich irgendwo uneingeladen reinplatze, ich erwarte lediglich Loyalität, da ich diejenige bin , die hier aktuell eine Beziehung führt und sich um den Herrn kümmert. Ich bin seit 1,5 jahren bereit mich zaghaft der Tochter anzunähern - habe auch alles geduldet - wenn sie möchte soll sie mir weiter fernbleiben, aber dann muss sie auch mal zurückstehen - zum Beispiel an Heiligabend ! Scheidung hin oder her - es muss nicht immer alles nach Wunsch laufen.
 
M

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Gast
In welcher Zeit leben wir eigentlich ? Muss ich jetzt erst heiraten, um Teil der Familie zu sein ? Ausserdem ist die Scheidung vollzogen und somit die Ex ja auch nicht mehr Teil der Familie. Also, man schmeisst den Mann raus, kassiert lustig Unterhalt und hat auf Ewigkeit alle Rechte, weil man ja ein Kind bekommen hat. ganz ehrlich, das fasse ich nicht....
Es war ausserdem nie die Rede davon, daß ich irgendwo uneingeladen reinplatze, ich erwarte lediglich Loyalität, da ich diejenige bin , die hier aktuell eine Beziehung führt und sich um den Herrn kümmert. Ich bin seit 1,5 jahren bereit mich zaghaft der Tochter anzunähern - habe auch alles geduldet - wenn sie möchte soll sie mir weiter fernbleiben, aber dann muss sie auch mal zurückstehen - zum Beispiel an Heiligabend ! Scheidung hin oder her - es muss nicht immer alles nach Wunsch laufen.

Ja, Familie ist nunmal kein abstrakter Begriff wie "Freundeskreis" sondern relativ konkret. Du stehst streng genommen zu keiner dieser Personen in einem verwandtschaftlichen Verhältnis, bist auch mit niemandem verheiratet oder verschwägert. Im formalen Sinn bist du also kein Teil der Familie.
Da du zu der Tochter deines Freundes in keinem engen Verhältnis stehst, wird sie dich wohl auch emotional nicht als Stiefmutter sehen, sondern als die neue Partnerin ihres Vaters, die sie kaum kennt. Ergo bist du auch kein Teil der durch Zusammengehörigkeitsgefühl definierten Familie. Wieso ist es für dich so wichtig, als Familienmitglied betrachtet zu werden? Klar, als Partnerin deines Freundes akzeptiert und ernstgenommen werden zu wollen, das kann ich nur zu gut verstehen. Aber ich sehe meinen Freund auch nicht als Familienmitglied, denn das ist er einfach nicht. Diese Kategorisierung sagt doch nichts darüber aus, wie wichtig man im Leben eines anderen Menschen ist.

also, man schmeisst den Mann raus, kassiert lustig Unterhalt und hat auf Ewigkeit alle Rechte, weil man ja ein Kind bekommen hat. ganz ehrlich, das fasse ich nicht....

Das hat nie jemand behauptet. Aber nur am Rande: von "lustig" Unterhalt kassieren kann keine Rede sein, entweder der Ehevertrag regelt diese Angelegenheiten (und der wurde ja von beiden Seiten konzipiert bzw. zumindest unterzeichnet), oder der Exfrau steht meines Wissens nach aktueller Rechtslage kein Unterhalt zu (korrigier mich, falls ich falsch liege). Selbst wenn sie finanziell unterstützt wird, finde ich das in Ordnung, denn oft sind solche Frauen für die gemeinsamen Kinder zuhause geblieben und hatten somit finanzielle Ausfälle und haben Karrierechancen verpasst. Ich finde einfach, dass dich die Unterhaltszahlungen an seine Ex und seine Tochter relativ wenig angehen!
Ich will dir bestimmt nicht zu nahe treten, aber eingangs hast du die Frage gestellt, ob du übertreibst und ich dachte, du wolltest ehrliche Antworten, aber anscheinend lässt du nur die Kategorie von Antwort an dich heran, die dich in deinem Verhalten und in deinen Ansichten absolut bestätigt.

Ich bin seit 1,5 jahren bereit mich zaghaft der Tochter anzunähern - habe auch alles geduldet - wenn sie möchte soll sie mir weiter fernbleiben, aber dann muss sie auch mal zurückstehen - zum Beispiel an Heiligabend ! Scheidung hin oder her - es muss nicht immer alles nach Wunsch laufen.

Genau dieser Absatz macht mich stutzig: Es wirkt so, als ob du dich in Konkurrenz zu seiner Tochter sehen würdest. Ich kann mir vorstellen, wie scheiße es für dich sein mag, dass sie anscheinend keinerlei Interesse daran zeigt, dich kennenzulernen und ich will ihr Verhalten sicher nicht verteidigen. Sowas ist unfair und für dich bestimmt verletzend. Ich verstehe auch die Forderung an deinen Freund, sich in dieser Angelegenheit für dich einzusetzen und der Tochter klarzumachen, dass du ein Teil seines Lebens bist und sie dies zu akzeptieren hat.
Aber es geht hier primär ja nicht um die Erziehungsschwierigkeiten mit der Tochter deines Freundes, sondern um die Wo-feiert-wer-mit-wem-Weihnachten-Frage und da finde ich es schon sehr egozentrisch, dass du deine Bedürfnisse über die seiner Tochter stellst. In meinen Augen würde er als Vater seine Rolle nicht ernst nehmen, wenn er hier zu deinen Gunsten entscheidet und den Heiligen Abend nicht mit seiner Tochter verbringt.


Ich kann dir nur raten, dieses spezielle Thema auf sich beruhen zu lassen. Sein jetziges Verhalten zeigt, wie sehr er sich in die Enge getrieben fühlt und wenn du weiter ins gleiche Loch bohrst, kommt das einer "Ich-oder-sie"-Entscheidung gleich. Und da kannst du beim besten Willen nur verlieren. Vielleicht solltest du mal ein bißchen mehr Verständnis für SEINE Situation zeigen.

Feiert er eigentlich Silvester mit dir? Vielleicht könnt ihr euch ja da nen tollen Abend zu zweit machen, mit Fondue oder Racelette oder wie immer ein gelungener Silvesterabend für dich aussehen mag. Wäre das nicht ein Kompromiss, mit dem du leben könntest? Hl. Abend bei seiner Tochter, dieses Jahr (noch) ohne dich, da du mit der Tochter ja nix zu tun hast, 1. Weihnachtsfeiertag bei dir, Silvester mit dir?


Es ist NICHT so, dass ich dich prinzipiell nicht verstehe. Aber warum schlägst du deinem Freund nicht mal vor, seine Ex und seine Tochter in der Adventszeit zu einem gemütlichen Brunch oder so zu euch nach hause einzuladen? Wenn seine Tochter dies ausschlägt, sollte er mal ein ernstes Wörtchen mit ihr reden. DIESE Forderung könnte ich z.B. wiederum sehr gut nachvollziehen.... Ich würde ihm sehr deutlich sagen, dass sich in absehbarer Zeit etwas ändern muss, sprich, dass er sich für eine Annäherung zwischen dir und seiner Familie einsetzt. Aber wie schon tausendmal gesagt, ist dafür Weihnachten nicht der richtige Zeitpunkt. GUT DING WILL WEILE HABEN...

So, ich wünsche dir noch viel Glück für deine Beziehung, trotz allem ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr und hoffe, dass sich die Situation bald entspannt.

Ich klink mich an dieser Stelle aus, weil ich echt alles, was ich zu diesem Thema beizutragen habe bereits geäußert habe. Ich will dir damit weder wehtun oder sonstwas - aber ich denke, eine Diskussion macht nur dann Sinn, wenn ein gewisser Meinungspluralismus herrschen darf und wenn jemand auch Aspekte anspricht, die bisher vernachlässigt wurden bzw. versucht, die Dinge aus der Sicht der Partei(en) zu beleuchten, die keine Möglichkeit haben, sich in diesem Rahmen zu äußern.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
... ausserdem ist die Scheidung vollzogen und somit die Ex ja auch nicht mehr Teil der Familie.

Ja genau, wenn hier manche Erbsen zählen und die "Familienzugehörigkeit" das Recht der "Familie" betonen, hätte die Ex genau nun so wenig "Ansprüche" zu haben, wie Lisbeth.
Vater, Mutter, Tochter unterm Weihnachtsbaum ist nicht mehr - die Eltern sind geschieden, keine Familie mehr da.
Abgesehen davon: Familie bedeutet nicht zwangsläufig, dass man deren tatsächlich leiblichen Mitgliedern gegenüber verpflichteter fühlen muss, als irgend einem anderen Menschen auf der Welt. Wenn das so wäre, ließe man sich nicht scheiden und suchte sich einen neuen Partner.

Wir leben nicht in der Welt der Zweitfrauen, die weniger "Rechte" haben (zu haben haben), als die Erstfrauen samt gemeinsamen Kindern - oder hab ich was verpasst?

Ja, Familie ist nunmal kein abstrakter Begriff wie "Freundeskreis" sondern relativ konkret. Du stehst streng genommen zu keiner dieser Personen in einem verwandtschaftlichen Verhältnis, bist auch mit niemandem verheiratet oder verschwägert. Im formalen Sinn bist du also kein Teil der Familie.

Genau so wenig wie die Ex ... ist ja keine leibliche Verwandschaft.

... aber anscheinend lässt du nur die Kategorie von Antwort an dich heran, die dich in deinem Verhalten und in deinen Ansichten absolut bestätigt.

Hier gehts "nur" um Gefühle und um einen Stellenwert, den ich bei einem Partner habe, nicht um Verwandschaftsgrade oder Familienverpflichtungen.
Und ja, wenn man sich scheiße fühlt, weil man nicht klar kommt mit dem Verhalten des Partners, tut es gut zu lesen, dass andere das genau so sehen. Nicht mehr und nicht weniger. Dein gesamter Post degradiert Lisbeth auf eine beliebige Person im Universum und stellt die Tochter auf eine lebenslange Position - die Nummer 1.

Vielleicht würdest Du es anders betrachten, wenn Du als "erwachsene" und gestandene Frau, vor dem Problem "Ex-Familie" stehst? Bist ja nach jung, kann alles noch kommen - aber da Du ja jetzt bereits weißt und seelenruhig akzeptierst, dass Du dann gefälligst keine Ansprüche und Rechte zu haben hast, da formal kein Teil der Ex-Familie, ist ja alles in Ordnung ...

Genau dieser Absatz macht mich stutzig: Es wirkt so, als ob du dich in Konkurrenz zu seiner Tochter sehen würdest. Ich kann mir vorstellen, wie scheiße es für dich sein mag, dass sie anscheinend keinerlei Interesse daran zeigt, dich kennenzulernen und ich will ihr Verhalten sicher nicht verteidigen. Sowas ist unfair und für dich bestimmt verletzend.

Na immerhin darf Lisbeth aus Deiner Sicht verletzt sein.
Na und genau darum gehts hier ... sie ist verletzt!

... um die Wo-feiert-wer-mit-wem-Weihnachten-Frage und da finde ich es schon sehr egozentrisch, dass du deine Bedürfnisse über die seiner Tochter stellst. In meinen Augen würde er als Vater seine Rolle nicht ernst nehmen, wenn er hier zu deinen Gunsten entscheidet und den Heiligen Abend nicht mit seiner Tochter verbringt.

Klar darf sie egozentrisch sein! Hallo?? In der Beziehung mit einem Mann finde ich es normal, dass ich MEINE Interessen in den Mittelpunkt stelle und nicht die seiner erwachsenen Tochter, die eh nicht viel mit mir am Hut hat (was mir aber piep wäre - wenn sie nicht mag soll sie es lassen - denn sie gehört ja nicht zu meiner Familie, bloß um ManonLescauts Ansätze mal von der Gegenseite zu betrachten).

Ich kann dir nur raten, dieses spezielle Thema auf sich beruhen zu lassen. Sein jetziges Verhalten zeigt, wie sehr er sich in die Enge getrieben fühlt und wenn du weiter ins gleiche Loch bohrst, kommt das einer "Ich-oder-sie"-Entscheidung gleich. Und da kannst du beim besten Willen nur verlieren.

Ich widerspreche energisch! Es mag 100000 Menschen geben, die mit einer bestimmten Situation locker klar kommen. Aber, so lange ich damit nicht klar komme, muss ich den Mund aufmachen und gewiss nicht kompromisslos zurückstecken! In Lisbeths Situation wäre ja da tochterlebenslang kein Land in Sicht ... und so lange soll ich Heiligabend alleine verbringen, wenn Miss Tochter mich nicht dabei haben will ...?

@ManonLescaut: Will Dir echt nicht zu nahe treten, aber Deine Ausführungen sind beziehungsrealitätsfremd.

Es ist NICHT so, dass ich dich prinzipiell nicht verstehe. Aber warum schlägst du deinem Freund nicht mal vor, seine Ex und seine Tochter in der Adventszeit zu einem gemütlichen Brunch oder so zu euch nach hause einzuladen? Wenn seine Tochter dies ausschlägt, sollte er mal ein ernstes Wörtchen mit ihr reden. DIESE Forderung könnte ich z.B. wiederum sehr gut nachvollziehen.... Ich würde ihm sehr deutlich sagen, dass sich in absehbarer Zeit etwas ändern muss, sprich, dass er sich für eine Annäherung zwischen dir und seiner Familie einsetzt. Aber wie schon tausendmal gesagt, ist dafür Weihnachten nicht der richtige Zeitpunkt. GUT DING WILL WEILE HABEN...

Hä? Jeder Zeitpunkt ist richtig - die beiden kennen sich fast zwei Jahre, da wirds doch langsam mal Zeit. Und was für Wörtchen sollte er denn mit der Tochter reden?? Sie hat das Recht die neue Lebensgefährtin abzulehnen - basta. Wie sollte er das ändern - und vor allem warum???
Die Tochter kann Lisbeth schnurz sein, wenn die kleine Prinzessin sie denn nicht mag - warum sollte Lisbeth sich da verbiegen? Und den Vater unter Druck setzen, da mal gefälligst für Harmonie zu sorgen??? Will sich mir nicht erschließen.

Erschließen tut sich mir aber folgendes: Wenn der Vater MEHR Wert darauf legt, zu seiner Exfamilie und Tochter weiterhin ein gutes Verhältnis zu haben und dafür Lisbeths berechtige Bedürfnisse als Lebensgefährtin missachtet, nicht ganz klar in erster Linie zu Ihr steht, dann kann ER beim besten Willen nur verlieren - nämlich sie.

Dann hat er eben zwei Exe ...

Und hoffentlich ist Lisbeth nicht schwanger von ihm - dann kommt er langsam ins schwitzen, Erstfrau, Zweitfrau, Erstkind, Zweitkind ... oje - ich denke, eine dritte Frau im Leben würde ihn mächtig ins Schleudern bringen - da sitzen ja schon zwei alleine unterm Weihnachtsbaum. Obwohl, er braucht sich ja nur nach der formalen Reihenfolge zu richten ... *ironie* - das rechtfertig dann ja alles und er kann sich gemütlich zurücklehnen und den Heiligabendbraten bei der Erstfrau mit seinem Erstkind auf dem Schoß genießen und anschließend die selbstgebackenen Plätzchen der Erstschwiegermama futtern ...

Na prima, ist doch alles geregelt ... (lol - Lisbeth, Du hast doch echt keine Ahnung ... am besten gehst Du zu Deinem Exfreund an Weihnachten - oh, der hat ne neue Freundin?? Ja, aber die hat da doch da echt keine Rechte ... oder doch??)
 
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Benutzer75021 

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:what:
Ohje, wenn ich das hier lese dann wundere ich mich wie wir das die letzten Jahre so friedlich auf die Reihe gekriegt haben...
Ich habe auch 2 Kinder aus erster Ehe.
Jedoch wäre mir NIE in den Sinn gekommen "den Kindern zuliebe" Weihnachten einen auf heile Welt mit dem Ex zu machen!
Weihnachten haben wir (als ich alleinerziehend war) bei Oma/Opa verbracht, die Kids waren dann am 1. oder 1. Weihnachtstag beim Ex.
Später als mein jetziger Mann dazu kam, haben wir natürlich mit ihm zusammen gefeiert und die Kids waren/sind wie gehabt am 1. oder 2. Weihnachtstag bei ihrem Vater.
WIR (meine Kinder, mein jetziger Mann, ich) sind doch eine Familie. Mein Ex gehört da nicht mehr zu, für mich. Er ist zwar der Vater der beiden großen, aber da's war es dann auch!
Ich würde nie auf die Idee kommen ihn zu Familienfesten einzuladen-seltsamerweise beschweren sich die Kinder darüber auch nicht, weil sie es nicht anders kennen!
Alles eine Frage der Erziehung!
 

Benutzer92087 

Meistens hier zu finden
Ich finde vor allem die formale Unterscheidung Familie, Freunde, Beziehung unnötig. Es geht doch hier nicht um ein gerichtliches Verfahren, wo Normbegriffe gebraucht werden. Fakt ist, dass Lisbeth sich (meiner Meinung nach berechtigterweise) unglücklich damit fühlt und nach einer Lösung sucht. Im persönlichen Verhältnis zueinander kann man die Begriffe eh nicht trennscharf voneinander unterscheiden (fühle ich mich einer nicht-blutsverwandten Person näher als einer angeheirateten oder umgekehrt?) Das ist doch alles i- Tüpferl Reiterei, privat empfindet man sowas und geht nicht nach juristischen Definitionen vor, wer dazugehört und wer nicht und schon gar nicht handelt man dann "sittsam" danach :ratlos:
Natürlich hat Lisbeth den Anspruch auf ein gemeinsames Fest, ob das jetzt Moralität genannt wird oder Recht, weil sie sich - in welcher Art auch immer- an Kosten beteiligt ist doch völlig furzegal. Sie ist unglücklich und dafür muss eine Lösung gefunden werden.
Da sie schon versucht hat sich der Tochter anzunähern und die das ablehnt, sowie sie an Weihnachten bei der Ex nicht erwünscht ist, bleibt ihr ja nur übrig das Angebot ihres Freundes anzunehmen und gemeinsam zu zweit zu feiern (wobei ich skeptisch bin ob er das durchzieht).
So plötzlich werden Ex und Tochter nicht drauf kommen Lisbeth almosenhaft nach Jahren doch einzuladen. Und ganz ehrlich, soll Lisbeth Jahre unglücklich alleine unterm Weihnachtsbaum versauern? Es sind doch die anderen, die sich gegen ales querstellen. Sie hat ja faktisch gar nicht mehr in der Hand, als einfach nur mit ihm zu feiern. Den guten Willen hat sie laut ihren Schilderungen eh schon gegenüber der Ex gezeigt.
 

Benutzer123762  (45)

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Ich denke sehr wohl, dass ich und auch alle anderen Mitschreiber sehr wohl dazu in der Lage sind, andere Meinungen zu akzeptieren.
Meiner Meinung nach liegt es klar auf der Hand, dass auch die Ex nicht blutsverwandt ist - bei der Feier also auch nichts zu suchen hat.
Zudem geht es gar nicht darum , den armen Kind an Weihnachten den Papi zu nehmen. Die beiden können natürlich auch gern ohne mich feiern, aber dann auch UNBEDINGT ohne die Ex.
Ich bin sicher kein Mensch, der nicht versteht, dass Kinder sehr wichtig und ein fester Bestandteil des Lebens sind. Jedoch bin ich der Meinung, dass fast erwachsene Kinder sich auch mal KOMPROMIßBEREIT zeigen können. Das Leben ist kein Wunschkonzert und glaube mir - ich habe etliche Male zurückgesteckt, was die Tochter angeht. Wenn ich mich jetzt MAL beschwere bin ich weder egozentrisch noch wehleidig.
Ich glaube auch nicht, dass es so sehr auf Blutsverwandtschaft oder Trauschein ankommt, sondern darum , mit wem man sein Leben verbringt, wer am Bett sitzt , wenn man krank ist und den man sich anvertrauen kann.
Weihnachten ist nicht das Fest der Blutsverwandschaft, sondern der Liebe.
 

Benutzer63776 

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Da du zu der Tochter deines Freundes in keinem engen Verhältnis stehst, wird sie dich wohl auch emotional nicht als Stiefmutter sehen, sondern als die neue Partnerin ihres Vaters, die sie kaum kennt. Ergo bist du auch kein Teil der durch Zusammengehörigkeitsgefühl definierten Familie.

Wenn Familie auch durch Zusammengehörigkeitsgefühl definiert wird, ist sie ja durch die Beziehung zum Partner sehr wohl Teil der Familie. Aber ich sehe schon die Schwierigkeiten ad hoc eine Weihnachtsfeier für alle Beteiligten zu "arrangieren". Vor allem, wenn sich nicht alle Beteiligten kennen. Lösungen für dieses Problem wurden hier bereits genannt. Gleichwohl bin ich der Meinung (Definition von Familie hin oder her) Weihnachten feiert man mit dem aktuellen Partner.

Ich stelle mir sowieso die Frage, wie diese "Weihnachtsfeier" aussehen soll? Da lädt die Ex deinen Freund, seine Eltern (und ihre Eltern?) sowie die gemeinsame Tochter zur Feier unterm Weihnachtsbaum ein. Alle Essen und Trinken und anschließend erfolgt die gegenseitige (freudige) Bescherung und dazu werden fröhlich Weihnachtslieder geträllert? Und keiner stellt sich die Frage, was aus Dir wird? Du bekommst dann quasi einen Tag später die Feier in der zweiten Reihe, obwohl du sonst im Leben deines Partners (hoffentlich) die erste Geige spielst? Ich finde das alles äußerst seltsam!

Was sagen denn deine potenziellen Schwiegereltern zu dieser Rollenverteilung? Ich verstehe nicht, weshalb das so kommentarlos hingenommen wird, dass du an solchen Tagen immer ins zweite Glied rücken musst!
 
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Benutzer92087 

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Hat sich denn mittlerweile was getan? Hast du mit deinem Freund besprochen, dass du mit ihm feiern wirst? Oder immer noch derselbe Status? Ich würde an deiner Stelle mal mehr Druck, was auch immer, machen, sonst vergeht die Zeit und du bist untätig dagesessen.
 
1 Woche(n) später

Benutzer63776 

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Weihnachten rückt näher! Seid ihr in der Sache schon weiter gekommen?
 

Benutzer56469  (36)

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Was mich interessieren würde, wie sehen das denn die Eltern deines Freundes? (weil du geschrieben hast die gesamte Familie ist dort eingeladen)
 
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