Wassergeburt – was haltet ihr davon?

Benutzer79140 

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ach das eine hat doch mit dem anderen garnichts zu tun!
eine pda lindert die schmerzen und kann der mutter helfen sich mehr auf die geburt einzulassen, da die schmerzen nicht mehr so stark sind. bei mir war es so, da solche schmerzen hatte (wegen einleitung) das ich die wehen garnicht veratmen konnte,also nicht gut fürs kind.
durch die pda kann man aber auch nicht mehr durch die gegend laufen und viele sachen ausprobieren.
zudem ist es auch eine sache wie man sich wohl fühlt. wenn man sich im bett wohl fühlt dann ist das so und da muß die mutter genau so pressen, wie woanders und ich glaube keiner hier hat die meinung, dass man sich aufs bett legt und die hebamme alles macht.
das ist ein ding der unmöglichkeit außer man liegt aufm op tisch!!!!
 

Benutzer8865  (34)

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apropos pda merkt ihr noch was davon? oder war sofort wieder alles weg? ich hab ewig lange an der stelle wo die nadel reinkam gespürt, wenn es wetterveränderungen gab. hattet ihr auch sowas?

Ich merk davon gar nix mehr. Nachdem die PDA weggemacht wurde, irgendwann am nächsten Tag, wars erledigt.



Und @LadyMetis
Ich finds schon ein bisschen frech, davon zu sprechen, dass man sich die PDA legen lässt, um sich dann aufs Bett zu legen und einfach nur machen zu lassen. Als wenn mans mit PDA weniger "gut macht", als ne Frau die tapfer alles aushält. :kopfschue
 

Benutzer8457 

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Hallo, also ich war am montag zu einer kreißsaalführung und da ging es auch um Wassergeburten. der Oberarzt hat sich dazu folgendermaßen geäußert:
wassergeburten sind "trend" seit der jahrtausendwende, da war das richtig populär, in den letzen jahren ist es wieder etwas zurückgegangen aber im moment ist wieder ein leichter aufschwung.
Bei einer wassergeburt muss die geburt zweifellos total komplikationslos verlaufen und man sollte isch auf keinen fall auf eine wassergeburt versteifen weil unter der geburt dann doch alles anders laufen kann.
zu pda hat auch eine Frau gefragt wie intensiv die ist, ob man noch laufen kann etc. Dazu meinte der oberarzt dass jede frau natrüclich die schmerzen sehr subjektiv empfindet und dementsprechend auch die dosierung ist, man kann sehr woh sich noch bewegen und laufen aber wenn man halt schmerzempfindlich ist kann die dosierung auch so hoch sein dass man eher wacklig ist auf den beinen. und man kann natürlich auch nur in bestimmten phasen die pda spritzen, direkt am anfang macht es wenig sinn weil die frau schon mitbekommen soll, dass sie wehen hat und sich darauf einstellen kann (das hat mit sicherheit auch einen medizinischen und nicht nur psychischen hintergrund) ja und am schluss darf die pda auch nicht zu stark mehr sein weil man da gefühl braucht um vernünftig zu pressen, damit man auhc weiß wohin man pressen muss. ich denke eine pda ist auf jeden fall eine erleichterung aber die wesentliche arbeit bei einer geburt wird einem dadurch nicht abgenommen, das sollte man bei der entscheidung ganz klar vor augen haben
ich hab im moment mehr angst vor der langen spritze für die pda als vor starken wehen, mal schaun wie ich da unter der geburt denken werde, vor allem frage ich mich wie die bei mir spritzen wollen, ich hab irgendwie eine ziemlich tiefliegende wirbelsäule, weder ich noch mein freund kann einen wirbel bei mir ertasten und bevor die dann 7 mal stechen müssen halte ich vielleicht doch lieber die wehen aus.
naja mal sehn
ach ja, bei einer wassergeburt bekommt man auf keinen fall eine pda da die gefahr zu gro´ß ist die kontrolle in den beinen zu verlieren und extrem gesagt zu "ertrinken"
 

Benutzer49751 

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Falls dumich damit gemeint hast :zwinker: Lady metis:
Ich denke keineswegs das die Hebamme die Arbeit macht und ich nur dalieg :ratlos: Das wäre ja zu schön :grin:
Was ich damit meinte ist, das ich diese Situation nicht kenne, von daher weiss ich nicht wie ich reagieren werde usw also find ichs unnötig mir jetzt drüber Gedanken zu machen ob ich jetzt in der Wanner entbinde oder woanders. Wenn es dann soweit istwerd ich ja eh merken wie ich mich fühl und auf was ich Lust hab.

Und ich vertrau meinem Körper auch soweit das der schon weiss was er tut. Ich glaub nicht das man sich während einer Geburt so blöd hinlegt das man die Geburt "behindert"
Wahrscheinlich ist genau DAS am bequemsten was die Geburt vorantreibt,wir Menschen haben auch noch ein bisschen Instinkt in uns, was in welcher Situation richtig ist und darauf soll man sich dann auch verlassen.
 

Benutzer49751 

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Ich wunder mich, warum niemand auf die frage eingeht, wie es denn mit der hygiene aussieht, wenn die frau durchfall hat. hier ist die wanne doch mehr als unggeignet und ich kann mir schon vorstellen, dass es da hygienische probleme gibt. ganz so abtun, wie es hier der fall ist, sollte man das sicher nicht.
Außerdem schrieb hier jemand, dass einen der komfort des arztes egal sein kann. sicher ist das nicht ganz falsch, aber ein arzt kann sicher besser eingreifen, wenn er nicht knien muss, denn im knien ist nun mal die bewegungsfähigkeit eingeschränkt.

ichkönnte mir denken das sie dich dann bitten aus der Wanne rauszukommen bzw wird diejenige dann schon von selbst sagen das sie rauswill, wer will denn schon im schwimmenden durchfall sitzen, das ist ja eklig.

wegen dem arzt: wenn der arzt eingreifen muss dann sind doch wahrscheinlich komplikationen, oder? und da hab ich gelesen das dann die wanne sofort geöffnet wird, und die mutter rausgeholt wird.
ich glaub nicht das der arzt sich dann da hinkniet und die mutter in der wanne sitzen lässt.
 

Benutzer69081  (35)

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Sehr viele Geburten beginnen damit, dass frau einen Einlauf bekommt, damit unter der Geburt, egal ob in der Wanne oder an Land, kein Stuhl mehr abgeht.

ICh habe keinen bekommen, aber das "nur" weil die Hebis vorher mitbekommen hatten, dass ich nochmal auf Toilette war. Natürlich wird niemand gezwungen einen Einlauf zu kriegen, aber es ist förderlich für die Geburt und da sagen doch die wenigsten Nein ;-)

Wenn sich irgendwelche Komplikationen schon vorher abzeichnen, darf frau garnicht erst in die Wanne. Prinzipiell funktioniert eine Geburt komplett ohne Arzt.
Und ja, es ist so: Unter der Geburt muss es für die Mutter bequem sein, so dass SIE sich wohl fühlt und gebären kann. Da muss der Arzt sich anpassen, nicht umgekehrt. Man kann ja auch im Stehen oder auf dem Gebärhocker gebären, da kommt der Arzt/die Hebi auch nicht immer ganz leicht dran.
 

Benutzer69081  (35)

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Das mit den einlauf weiß ich, aber leider geht ja trotzdem in der hinsicht bei der geburt manchmal noch etwas schief :zwinker: .
Das mit dem arzt ist schon richtig, aber es ist auch unumstritten, dass der arzt bei gewissen "geburtsmethoden" einen besseren überblick hat und besser hantieren kann und das ist für mich persönlich schon sehr wichtig.
letztlich muss aber jede frau für sich entscheiden, wie die geburt für sie am angenehmsten ist und auf welchem weg sie ihr kind gebären möchte. da sollte man eigentlich niemanden reinreden.
genau deswegen machen Hebammen ungerne Wassergeburten bei Erstgebärenden.
Bei 2.Gebärenden ist das was anderes. Wenn dann der Schwangerschaftsverlauf gut war (keine gravierenden Komplikationen) und es bei der ersten Geburt keine Komplikationen gab, die evtl bei der nächsten wieder auftreten könnten, haben die da idR kein Problem mehr mit.

Ich empfehle grundsätzlich: Legt euch nicht auf eine Geburtsart fest ("ich WILL aber ins Wasser") sondern lasst es auf euch zu kommen. Ich hätte gerne eine Wassergeburt gehabt, wusste aber genauso gut, dass die das bei Erstgebärenden ungerne machen, deswegen hatte ich, wie es meine Hebi empfohlen hatte, meinen Mann gebeten, meine Wünsche zu vertreten.
Letztenendes, als ich da so am Wehentropf hing, hab ich garnicht mehr ans Wasser gedacht :grin: Als ich vom Wehenzimmer in den Kreißsaal gehen musste, hat mein Mann nochmal nach der Wanne gefragt. Ehrlich, ich hab ihn nicht unterbrochen, aber mir wars in dem Moment sowas von Schei*egal! :tongue:
Es wäre nicht gegangen, weil Sveas Herzschlag zwischendurch auf über 180 rauf war aber das hat mich dann auch nicht mehr gejuckt :zwinker: Ich hab sie auf dem Kreißbett in Rückenlage geboren (nachdem es in Seitenlage zu anstrengend war und nicht so gut voran ging)
 
P

Benutzer

Gast
also ich persönlich könnte mir zum jetzigen zeitpunkt die wanne nicht vorstellen, wobei ich nicht ausschließe, dass sich das dann wieder ändert...

aber ich muss ladymetis rechtgeben. die zeiten, wo man sich einfach hinlegt und der dinge harrt, die da kommen sind sicher vorbei. es gibt so viele möglichkeiten für uns werdenden mütter, warum sollten wir die nicht auch einfach nutzen?

und apropos einlauf: wie funkt denn das genau? wie ist denn da der ablauf? das ist einfach eines der dinge, vor denen ich mich bei der geburt "fürchte", bzw die mir unangenehm sind...

lg
 

Benutzer48102 

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Ja also angenehm ist so ein Einlauf nicht. Man legt sich auf die Seite, dann wird Wasser in den Po "geschüttet". Dann sollst du das Wasser möglichst lange drin behalten und dann darfst du aufs Klo...
Angenehm ist es sicher nicht und unter den Wehen auch schwer, aber hinterher hat man nicht mehr die Angst unter der Geburt was zu verlieren :zwinker:
 

Benutzer81892 

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und apropos einlauf: wie funkt denn das genau? wie ist denn da der ablauf? das ist einfach eines der dinge, vor denen ich mich bei der geburt "fürchte", bzw die mir unangenehm sind...lg

Wie es funktioniert wurde ja schon beschrieben.

Aber Du brauchst keinen Einlauf. Wenn Du keinen willst, dann lasse Dir keinen Einlauf einreden. Das ist nicht unbedingt nötig.

Nach einem Einlauf hat man übrigens auch danach noch flüssiges, schmutziges Wasser im Darm, und das entleert sich bei der Geburt auch.

Wenn Du Mühe hast zu pressen, weil Du Angst vor einer Darmentleerung hast, dann mache einen Einlauf. Auch kann ein Einlauf sinnvoll sein, um die Wehen voranzutreiben.

Ich hatte bei der ersten Geburt einen Einlauf. Danach ging alles viel zu schnell. Nie wieder!
Meine Wassergeburten waren ohne Einläufe. Und während der Geburt hatte ich ganz andere Sorgen als eine mögliche Darmentleerung. Die Natur hat gemacht, was sie zu machen hatte. Es gibt auch viele Frauen, die sowieso von selber vorher eine Darmentleerung haben. Und wenn nicht, ist es auch kein Problem, wenn man trotzdem bei der Geburt was "verliert". Das ist eben so, eine Geburt ist eben keine sterile Sache.
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Ich hatte einen Einlauf bei der Geburt vom Keks und möchte unbedingt beim nächsten Kind wieder einen haben. Beschleunigt hat der Einlauf überhaupt nichts, es hat ja eh alles so furchtbar lang gedauert.

Ich war auch mal für eine Weile in der Wanne, weil ich gehofft hatte, die Wehen da besser aushalten zu können und wenn es mir gefallen hätte, hätt ich für die Entbindung auch gleich drin bleiben können. Das Krankenhaus, in dem ich entbunden habe, hatte sich da überhaupt nicht so komisch. Die haben gleich gesagt, man kann sich von vornherein für eine Wassergeburt anmelden, dann halten sie einem eine von den großen Wannen frei. Man kann sich aber auch noch kurzfristig entscheiden, dass man das gerne hätte und wenn dann eben gerade ne Wanne frei ist, kann man da auch reingehen. Und ansonsten gab es noch kleinere Badewannen, die man zwar nicht für eine Wassergeburt nutzen konnte, aber man konnte während den Wehen dann ein Bad nehmen, das entspannt ja so schön.

Ich hatte dann ziemlich Schmerzen, weil die Geburt sich endlos in die Länge zog und die Hebamme schlug dann ein warmes Bad vor, bevor ich richtige Schmerzmittel nehme, weil das auch manchmal helfen kann, den Schmerz besser auszuhalten. Eine der ganz großen Wannen, die man auch bei der Wassergeburt nehmen kann, war auch gerade frei. Ich fand die Idee toll, weil ich davor auch öfter gedacht hatte, ich will vielleicht eine Wassergeburt. Also bin ich in die Wanne, aber das war für mich (!) einfach nur grauslich. Die Wanne war mir irgendwie zu groß, ich hatte bei jeder Wehe Angst, dass ich untergehe oder ertrinke (ich kam mit den Füßen nicht an den unteren Rand der Wanne und konnte mich daher nicht abstemmen). Ich hatte das Gefühl, ich kann im Wasser den Wehen überhaupt nicht mehr ausweichen und ihnen nichts entgegensetzen. Ich war letztendlich nicht lang im Wasser, dann wollte ich wieder raus.

Zu guter Letzt hab ich meinen Zwerg dann sowieso im Liegen bekommen, weil das dann alles äußerst kompliziert wurde. Wassergeburt wäre letztendlich gar nicht möglich gewesen, aber das wusste ich da noch nicht.
 
P

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Gast
Zu guter Letzt hab ich meinen Zwerg dann sowieso im Liegen bekommen, weil das dann alles äußerst kompliziert wurde. Wassergeburt wäre letztendlich gar nicht möglich gewesen, aber das wusste ich da noch nicht.

darf ich fragen, was genau bei der geburt passiert ist, dass es so kompliziert war?
 

Benutzer68311 

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Wie es funktioniert wurde ja schon beschrieben.

Aber Du brauchst keinen Einlauf. Wenn Du keinen willst, dann lasse Dir keinen Einlauf einreden. Das ist nicht unbedingt nötig.

Nach einem Einlauf hat man übrigens auch danach noch flüssiges, schmutziges Wasser im Darm, und das entleert sich bei der Geburt auch.

Wenn Du Mühe hast zu pressen, weil Du Angst vor einer Darmentleerung hast, dann mache einen Einlauf. Auch kann ein Einlauf sinnvoll sein, um die Wehen voranzutreiben.

Ich hatte bei der ersten Geburt einen Einlauf. Danach ging alles viel zu schnell. Nie wieder!
Meine Wassergeburten waren ohne Einläufe. Und während der Geburt hatte ich ganz andere Sorgen als eine mögliche Darmentleerung. Die Natur hat gemacht, was sie zu machen hatte. Es gibt auch viele Frauen, die sowieso von selber vorher eine Darmentleerung haben. Und wenn nicht, ist es auch kein Problem, wenn man trotzdem bei der Geburt was "verliert". Das ist eben so, eine Geburt ist eben keine sterile Sache.


Sehe ich ganz genauso. Ich wollte keinen Einlauf. Ich war vorher selbst noch einmal auf Toilette gewesen und bin auch froh, dass ich es nicht gemacht habe. Und unter den letzten Presswehen wäre mir gar nicht der Gedanke daran gekommen, irgendetwas zu verlieren. In dem Augenblick hat man ganz anderes im Kopf, sofern man überhaupt noch denken kann... :zwinker:
 

Benutzer75314 

Verbringt hier viel Zeit
ich hätte gerne einen einlauf bekommen,wofür es aber leider zu spät war
irgendwie hatte ich die ganze zeit "angst" das etwas kommt.. das auch noch vor meinem freund :schuechte :tongue:
 

Benutzer69081  (35)

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Trotzdem ich vorher auf Toi war, hatte ich bei den Presswehen das Gefühl, als wäre da was gekommen :schuechte
Mein Mann hatte aber nichts bemerkt (ich lag auf der Seite und er stand vor mir) und meinte, ich hab mir das eingebildet. Also keine Ahnung, ob da was war. Aber in dem Moment dachte ich auch nur, dass es egal ist
 
P

Benutzer

Gast
also ich denk mal nicht, dass man da panik haben muss. nicht vor den ärzten und schon gar nicht vor dem freund. so was ist einfach natürlich, eine körperliche reaktion, genauso wie pupsen... also ich pupse auch nicht vor meinem freund, hab aber auch keine panik, dass ich im schlaf pupse und ers mitkriegt. ich krieg ja seine auch mit. ich denk, so verhält es sich mit ziemlich allem ähnlichen...
 
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