was war für euch das ausschlaggebende für die entscheidung zu heiraten?

Benutzer82754 

Verbringt hier viel Zeit
Dazu müsste man erst einmal definieren was "Glück" und "glücklich" für einen bedeuten.
Für mich bedeutet "Glück" wenn man etwas positives erreicht ohne das eigene Zutun. "Glücklich" kann ich aber sein, indem ich was dazu beigetragen habe, das fällt mir nicht in den Schoß.


Nee

"Glück" ist eine günstige Fügung des Schicksals

"glücklich" ist die Beschreibung einer Emotion, die durch eine günstige Fügung des Schicksals hervorherufen wird!

Ergo.... schließt sich aus!

Dandys Satz war richtiger!:zwinker:



Und trotzdem glaub ich hier an Zufall! 50% Scheidungsrate zeigen es.... denn 50:50 dass es gut geht ist der Idealfall der Stochastik (Wahrscheinlichkeitsrechnung)....... leicht zu überprüfen mit der ZUFALLsmethode:zwinker:



Das eigentliche Problem liegt ja darin, dass ihr niemals nicht wissen könnt, ob euer Partner genauso denkt und handelt wie ihr selbst!
Das heißt, dass KEINER Einfluss drauf nehmen kann, ob eine Ehe tatsächlich hält "bis das der Tod sie scheidet"!

Man glaubt den partner so gut zu kennen..... und ist sich soooooooooooooooooooooooooooooo sicher, dass die Ehe hält...... leider kann es nach 20 Jahren ganz anders aussehen!:zwinker:
 

Benutzer38203 

Verbringt hier viel Zeit
Nee

"Glück" ist eine günstige Fügung des Schicksals

"glücklich" ist die Beschreibung einer Emotion, die durch eine günstige Fügung des Schicksals hervorherufen wird!

Ergo.... schließt sich aus!

Dandys Satz war richtiger!:zwinker:
Off-Topic:
Das war meine Definition von Glück und glücklich.

Trotzdem finde ich es schade dass es bei euch Heiratsgegnern nur um Zahlen, Statistiken und Geld geht.
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Wie kommen deiner Meinung nach den unsere 50% Scheidungsrate zusammen?
Meiner Meinung nach geben viel zu viele Paare schon bei den kleinsten Problemen auf. Und eine Scheidung ist schnell eingereicht, man braucht sich nur einig zu sein.

Die Frage ist, warum glauben alle, dass eine dauerhafte Beziehung und auch Ehe nicht mit Arbeit verbunden ist?
 

Benutzer82754 

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Off-Topic:
Das war meine Definition von Glück und glücklich.

Trotzdem finde ich es schade dass es bei euch Heiratsgegnern nur um Zahlen, Statistiken und Geld geht.


Da kommt man heutzutage nicht drumrum!

Wenn es bei der Ehe nur um Liebe gehn würd, dann gäb es keine Steuervergünstigungen oder Gütertrennungsverträge!



Auch so ein Ding.... irgendwer sagte doch, dass man nicht heiraten sollte, wenn man schon über Scheidung nachdenkt!
Wieviele machen heut eine Gütertrennungsvereinbarung vor der Ehe? Auch eine vorherige Gütertrennung kalkuliert eine eventuelle Scheidung ein!
 

Benutzer80359 

Benutzer gesperrt
Und trotzdem glaub ich hier an Zufall! 50% Scheidungsrate zeigen es.... denn 50:50 dass es gut geht ist der Idealfall der Stochastik (Wahrscheinlichkeitsrechnung)....... leicht zu überprüfen mit der ZUFALLsmethode:zwinker:

Sorry, aber die Begründung ist totaler Blödsinn. Schon die Aussage, dass es sich bei einem Verhältnis von 50:50 um den Idealfall der Stochastik handelt ist Quatsch. Es gibt keinen Idealfall der Stochastik. Die Zufallsverteilung hängt von zugrundliegenden Fall ab. Ob die Verteilung dabei nun 1:200903, 1231:1382 oder 50:50 ist, ist der Stochastik total egal.

Nur weil die Scheidungsrate bei 50% liegt kann man daraus doch nicht ableiten, dass es sich beim Gelingen einer Ehe um Zufall handelt.

Das Einzige, was man an der Scheidungsrate von 50% festmachen kann ist folgendes: Wenn man als Außenstehender außer einer beliebigen Menge von frisch verheirateten Pärchen eines auswählt, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass dieses sich irgendwann scheiden lässt bei 50%. Nicht mehr und nicht weniger.

Man ist seines eigenes Glückes Schmied. Natürlich wird eine Ehe genau wie alles andere im Leben von außen beeinflusst. Aber das heißt noch lange nicht, dass der Lauf der Dinge von diesen Einflussfaktoren vorgezeichnet wird. Einzig und allein wichtig ist, wie man damit umgeht.

Die Wahrscheinlich einen schweren Unfall zu überleben lässt sich auch ziemlich genau angeben (x tote bei y Unfällen...). Trotzdem kann man sein "Glück" selbst beeinflussen in dem man sich entsprechend Verhält: Anschnallen, Geschwindigkeit nicht überschreiten, Gegenstände im Auto sichern, Auto mit Airbags fahren, etc. Wenn ich mich um all diese Faktoren nicht kümmer, ist die Gefahr bei einem Unfall zu sterben sicherlich höher.

Genauso ist es in der Ehe. Hier kann ich mich auch zurück lehnen und die Dinge ihrem Lauf überlasse. Oder ich kann mich um die Beziehung bemühen und mich dafür einsetzten.

(Nein, ich setze die Ehe nicht mit einem tödlichen Unfall gleich. Das war nur ein Vergleich :tongue: )
 

Benutzer71062 

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Wenn man die Wahrscheinlichkeit bei einer Beziehung mit einbezieht, dürften sich 16jährige gar nicht binden. Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass eine mit 16 eingegangene Beziehung länger als fünf Jahre hält. Trotzdem sind auch 16jährige schwer verleibt, als hätten sie ihren Partner fürs Leben gefunden. Wahrscheinlichkkeit - vieviele hoffen auf sechs richtige im Lotto. Die Wahrscheinlichkeit für einen richtigen im Leben ist deutlich höher.

Die Heirat ist ein Instrument, das eine Trennung erschwert. Verheiratete trennen sich schwerer als unverheiratete. Der mit einer Scheidung verbundene Aufwand führt dazu, dass man sich diesen Schritt schon länger überlegt. Genauso lange sollte man überlegen, bevor man diesen Schritt tut. Das alles bringt schon etwas mehr Sicherheit in die Beziehung, die - früher wesentlich mehr als heute - auch notwendig ist, für den Aufbau eines gemeinsamen Familienlebens. Eigentum, Kinder, Altersversorgung etc. lassen sich in einer dauerhaften Beziehung leichter umsetzten. Daher hat auch der Staat Interesse an einer gewissen Konstanz und fördert die Ehe.
 

Benutzer80359 

Benutzer gesperrt
Die Heirat ist ein Instrument, das eine Trennung erschwert. Verheiratete trennen sich schwerer als unverheiratete. Der mit einer Scheidung verbundene Aufwand führt dazu, dass man sich diesen Schritt schon länger überlegt. Genauso lange sollte man überlegen, bevor man diesen Schritt tut. Das alles bringt schon etwas mehr Sicherheit in die Beziehung, die - früher wesentlich mehr als heute - auch notwendig ist, für den Aufbau eines gemeinsamen Familienlebens. Eigentum, Kinder, Altersversorgung etc. lassen sich in einer dauerhaften Beziehung leichter umsetzten. Daher hat auch der Staat Interesse an einer gewissen Konstanz und fördert die Ehe.

Prima Zusammenfassung! :smile:
 

Benutzer45886 

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Mein Freund und ich haben auch schon öfter über das Thema Heirat gesprochen und wir sind und einig, dass wir irgendwann mal heiraten möchten. Wann wissen wir noch nicht, aber wir haben es vor.
Wir heiraten aber nicht aus finanziellen Gründen (dann wären wir schon längst verheiratet und hätten uns zwecks Hausbau schon eine Menge Geld gespart), sondern aus Liebe und weil wir eine Familie gründen möchten.

Die hohe Scheidungsrate könnte ich mir aus den folgenden Gründen vorstellen:
- man heiratet NUR, weil ein KIND unterwegs ist
- man heiratet NUR, weil es FINAZIELLE Vorteile gibt
- man heiratet wegen einer AUFENTHALTSGENEHMIGUNG
- usw.
Das sind alles nur persönliche Vorteile, wo es aber NICHT um LIEBE geht.
Da sind Probleme und Turbulenzen doch schon vorprogrammiert.
Aber bei einer Ehe ist Liebe nun mal das Wichtigste.

Klar gibt es auch viele die aus Liebe heiraten und nach ein paar Jahren passt es einfach nicht mehr. Aber das kann man eben im vornherein nicht wissen. Zum Zeitpunkt ihrer Eheschließung waren sie sich aber sicher, dass es für die Ewigkeit ist.

Wenn man wirklich schon vor einer Hochzeit die große Befürchtung hat, dass man sich vielleicht einmal scheiden lässt, dann kann man ja von vornherein einen Ehevertrag machen und dort alles ganz genau regeln. Dann ist eine Scheidung auch nicht so kostspielig (weil das viele hier anspielen).

Klar, eine Garantie dass man wirklich bis ins hohe Alter zusammen bleibt, gibt es nicht. Weder in einer Ehe von noch einer „wilden Ehe“.

Als „Glückssache“ sehe ich eine lange Ehe auch nicht. Jeder muss an sich arbeiten – und das nicht nur in einer Ehe, auch in einer Partnerschaft ohne Trauschein.
Glück ist, wenn man alles schleifen lässt und wenn es gut geht, geht’s gut, wenn nicht, dann eben nicht.
 

Benutzer82754 

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Sorry, aber die Begründung ist totaler Blödsinn. Schon die Aussage, dass es sich bei einem Verhältnis von 50:50 um den Idealfall der Stochastik handelt ist Quatsch. Es gibt keinen Idealfall der Stochastik. Die Zufallsverteilung hängt von zugrundliegenden Fall ab. Ob die Verteilung dabei nun 1:200903, 1231:1382 oder 50:50 ist, ist der Stochastik total egal.

Nur weil die Scheidungsrate bei 50% liegt kann man daraus doch nicht ableiten, dass es sich beim Gelingen einer Ehe um Zufall handelt.


Wirf eine Münze 1 Million mal...... und schreib deine Ergebnisse nieder..... am Ende wird das Ergebnis in etwa bei 50:50 liegen!

Aber richtig, es ist keine Mathematik! Also lassen wir diesen Vergleich!


Und krass find ich es, dass "angeblich" die Hälfte der Verheirateten an ihrer Ehe nicht arbeiten....:ratlos:
Denn wenn ich es richtig verstanden hab hält eine Ehe, wenn man kontinuierlich daran arbeitet....



Die Heirat ist ein Instrument, das eine Trennung erschwert. Verheiratete trennen sich schwerer als unverheiratete. Der mit einer Scheidung verbundene Aufwand führt dazu, dass man sich diesen Schritt schon länger überlegt.

Dem muss ich zustimmen! Und das seh ich mitunter als riesengroßen Problem!
Um nochmal zur "Wahrscheinlichkeit zurückzukommen: Jede 2. Ehe wird geschieden, da sind wir uns ja anhand der Scheidungsrate einig, oder?! Und nun wäre noch die Frage zu klären, ob alle anderen Ehen, die noch Bestand haben "glücklich" sind?!?!? Das wage ich sehr zu bezweifeln! Und damit steigt die Möglichkeit/das Risiko wieder einen falschen Schritt zu tun, wenn man heiratet!

LEIDER ist die Heirat ein Instrument, das eine Trennung erschwert!
Wieviele unglückliche Menschen haben sich in die Ehe verrannt und trauen sich nicht den Schritt der Trennung zu gehen?
Viele trauen sich nicht den Schritt der Trennung zu gehen, weil sie oft Angst davor haben, was andere Leute darüber denken.
Viele trennen sich nicht wegen der gemeinsamen Kinder (obwohl die Beziehung schon keine mehr ist!)
Viele trennen sich nicht, weil es finanziell nicht funktionieren würde!
Und und und!
Ich bin überzeugt davon, dass es da draußen viele Ehen gibt, die nach einiger Zeit nur noch auf dem Papier Bestand haben! Und das kann es ja auch nicht sein!


Und dran arbeiten an einer Ehe ist vollkommen richtig, aber wer gibt euch denn die Sicherheit, dass euer Partner genauso dran arbeitet und in 20 Jahren immernoch genauso dran arbeiten wird?
Keiner ist sicher vor einer Scheidung oder einer unglücklichen Ehe! Und damit wären wir wieder bei dem Unfall mit Todesfolge! Wer Verstand hat, der minimiert das Risiko des Todes, indem er sich anschnallt, vorsichtig fährt usw. Aber das Risiko einer Ehe geht man bedenkenlos ein..... *ohne Worte*
 

Benutzer71062 

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@ ZOSARO

Und krass find ich es, dass "angeblich" die Hälfte der Verheirateten an ihrer Ehe nicht arbeiten....
Denn wenn ich es richtig verstanden hab hält eine Ehe, wenn man kontinuierlich daran arbeitet....

Falsche Schlussfolgerung. Auch in diesen Ehen wird man daran gearbeitet haben. Vielleicht nicht genug und vielleicht waren die Differenzen einfach zu groß. Übrigens genau, wie in jeder anderen Beziehung.

Übrigens: Wie hoch liegt eigentlich die Trennungsquote einer Beziehung? Auch nichteheliche Beziehungen bestehen, obwohl mindestens ein Partner unglücklich ist.

Mit der Ehe ist es, wie mit jedem anderen Vertrag. Man muss vorher genau prüfen, auf was man sich einlässt. Wenn man die Ehe verteufelt, weil man aus diesem Vertrag nicht so leicht herauskommt, dann müsste man auch jeden Kaufvertrag oder Kreditvertrag verteufeln. Ein Vertrag, und soetwas ist eine Heirat auch, schafft eine bestimmte Sicherheit.

Das die Scheidungsrate in der letzten Zeit gestiegen ist, liegt daran, dass die "Ausstiegsklauseln" vereinfacht wurden. Frauen sind heute nach einer Scheidung wesentlich besser gestellt, als vor 50 Jahren. Sozial und finanziell.

Ein weiterer Grund liegt wohl darin, dass heute leichtfertiger geheiratet wird. Früher war das ein Versprechen fürs Leben, heute auf Zeit. Viele junge Menschen gehen mit dem Eheversprechen genauso sorglos um, wie mit einem Kreditvertrag.

ZOSARO, welches Risiko geht man mit einer Ehe mehr ein, als mit einer nichtehelichen Beziehung, wenn man ein gemeinsames Leben sicher aufbauen will?
 

Benutzer82754 

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ZOSARO, welches Risiko geht man mit einer Ehe mehr ein, als mit einer nichtehelichen Beziehung, wenn man ein gemeinsames Leben sicher aufbauen will?

Das Risiko einer erschwerten Trennung, wenn es denn doch nicht funktioniert!

Ja, da red ich ausnahmsweise mal aus Erfahrung.... ich bin (leider noch) verheiratet. Nein, ich bin nicht dazu bereit an dieser Ehe zu arbeiten! Und ja, ich habe eine erschwerte Trennung! Die Einzelheiten würden hier zu sehr in meinen Intimbereich führen, weswegen ich sie hier nicht ansprechen werde *sollte auf Verständnis stoßen*!
 

Benutzer71062 

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@ZOSARO

wenn ich mich recht erinnere, ging es bei deiner Heirat hauptsächlich um eine Aufenthaltsgenehmigung. Und dafür hast du die erschwerte Trennung in Kauf genommen. Es wird sicherlich Gründe gegeben haben, die dich dazu bewegt haben.

Wenn man in einer nichteheliche Beziehung alles unter dem Sicherheits- und Versorgungsgedanken regelt, ist die Trennung genauso schwierig und wird auch nicht ohne Anwalt gehen. Z.B. Sorgerecht um die Kinder, z.B. Aufteilung des gemeisamen Hauses, z.B. Berücksichtigung des Versorgungsausgleiches etc..

Angenommen, du lebst in einer nichtehelichen Beziehung mit Kindern, arbeitest nicht und kümmerst dich um die Kinder. Was hast du dann, bei einer Trennung?


Für uns Männer ist es auf alle Fälle ohne Heirat besser.
 

Benutzer80359 

Benutzer gesperrt
Wirf eine Münze 1 Million mal...... und schreib deine Ergebnisse nieder..... am Ende wird das Ergebnis in etwa bei 50:50 liegen!

Wirf eine Heftzwecke und Sie mit 30:70 auf dem Kopf bzw. auf der Seite landen. Zieh eine Karte aus einem Skatspiel und es wird mit 1:52 der Herz-Bube sein. Und was sagt uns das :ratlos: Genau nix. Die Beziehung die dau da siehst existiert nicht...

Aber das Risiko einer Ehe geht man bedenkenlos ein..... *ohne Worte*

Wo hat hier jemand gesagt, dass man das Risiko bedenkenlos eingehen soll? Es wurde schon mehrfach gesagt, dass man die Ehe eben nicht leichtfertig eingehen soll, sondern erst nach gründlicher Überlegung.

Und krass find ich es, dass "angeblich" die Hälfte der Verheirateten an ihrer Ehe nicht arbeiten....:ratlos:
Denn wenn ich es richtig verstanden hab hält eine Ehe, wenn man kontinuierlich daran arbeitet....

Ich habe schon weiter oben gesagt, dass ich niemanden der sich Scheiden lässt unterstelle, dass er nicht genug an der Beziehung gearbeitet hat. Auch wenn man noch so hart an einer Beziehung arbeitet, den Erfolg kann keiner Garantieren. Das wurde nun schon recht häufig betont. Es geht nur darum, dass man an einer Beziehung arbeiten muss.

Bei der ganzen Diskussion geht es doch um zwei Dinge:
1. Ist eine glückliche Ehe ist reine Glücksache/Zufall.
2. Ist es generall sinnvoll zu heiraten / ist die Ehe sinnvoll?

Meine Meinung zu 1.:
Ein glasklares "Nein", eine glückliche Ehe ist kein Zufall, denn jeder ist seines Glückes schmied. Man muss an einer Ehe arbeiten und darf den Dingen nicht einfach seinen Lauf lassen. Ich versuche das nochmal mit einem Beispiel:

Was ist mit der Schule und dem Abi? Es besteht kein Zweifel daran, dass ein gewisses Risiko besteht, die Schule nicht zu schaffen. Nehmen wir einfach mal an, dass 50% aller Schüler von der Schule fliegen, bevor Sie einen Abschluss haben. Dann pass das Beispiel besser zu den Scheidungszahlen. Ist es dann Zufall/Glückssache, ob einer das Abi schafft? Oder kann jeder selbst beeinflussen wie weit er kommt? Ich denke die Antwort liegt auf der Hand.
Man kann sein gesamtes Leben gestallten wie man will. Nur man selbst ist dafür verantwortlich was man tut, was man macht, ob man sich für etwas einsetzt oder lieber nicht. Das ist bei Ehe nicht anders als bei allen anderen Dingen im Leben auch.

Meine Meinung zu 2.:
Ein glasklares "Das muss jeder selber wissen" :smile:. So einfach ist das. Es ist unbestritten, dass einem die Ehe gewissen Grenzen und Pflichten auferlegt. Die einen (dazu gehöre ich auch) finden das gut, weil man sich damit selbst verpflichtet Schwierigkeiten anzugehen und zu lösen statt die Flucht zu ergreifen. Die anderen finden das nicht gut, weil sie fürchten in der Ehe feststecken zu können. Es geht schief und sie kommen dort nicht mehr raus. Dieses Risiko wollen Sie nicht eingehen.

Welche Meinung ist dir richtige? Selbstverständlich keine von beiden. Es muss doch jeder selbst wissen wie er sein Leben gestallten will.

Was ich aber falsch finde ist, wenn hier einige sagen, dass die Ehe genrell schlecht ist und abgeschafft werden soll. Das ist für mich absoluter unsinn...
 

Benutzer71062 

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Bei dem beschriebenen Beispiel hat eine geschiedene Frau mehr Versorgungsansprüche (z.B. Rentenansprüche, Versorgungsausgleich) als eine unverheiratete, die sich von ihrem Partner getrennt hat. Diese geht zu Lasten der Männer.
 

Benutzer48909 

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Auch so ein Ding.... irgendwer sagte doch, dass man nicht heiraten sollte, wenn man schon über Scheidung nachdenkt!
Wieviele machen heut eine Gütertrennungsvereinbarung vor der Ehe? Auch eine vorherige Gütertrennung kalkuliert eine eventuelle Scheidung ein!

Das war ich, die das sagte. Und nein, für uns wären solche Verträge nicht in Frage gekommen.
 

Benutzer80359 

Benutzer gesperrt
Diese These musst du mir genauer erklären!

Ich würde das auch nicht so pauschalisieren. Ob Männer durch eine Scheidung schlechter gestellt sind als Frauen weiß ich nicht. Vielleicht müssen Sie öffters mehr zahlen, aber das liegt dann wohl daran, dass sie auch häufig besser verdienen.

Aber zumindest beim Sorgerecht für die Kinder denke ich, dass die Männer hier gegenüber den Frauen benachteiligt sind. Aber das wäre ohne Ehe noch schlechter.
 

Benutzer71062 

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Beispiel siebenjährige Partnerschaft mit zwei kleinen Kindern 3 und 5 Jahre, Frau Arbeitet nicht.

Beziehung geht auseinander.

A) wenn die Eltern verheiratet sind

B) wenn die Eltern nicht verheiratet waren.


Im Fall A ist die soziale Absicherung m. M. nach größer, da der Mann neben Unterhalt für die Frau auch einen Versorgungsausgleich zahlen müsste. Auch hat die Frau einen Anteiligen Anspruch auf seine Rente, für die Zeit, die sie nicht gearbeitet und sich nur um die Kinder gekümmert hat.
 

Benutzer80359 

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Im Fall A ist die soziale Absicherung m. M. nach größer, da der Mann neben Unterhalt für die Frau auch einen Versorgungsausgleich zahlen müsste. Auch hat die Frau einen Anteiligen Anspruch auf seine Rente, für die Zeit, die sie nicht gearbeitet und sich nur um die Kinder gekümmert hat.

Korrekt, aber das gilt ganz genauso umgekehrt, wenn die Frau gearbeitet hat und der Mann auf die Kinder aufgepasst hat...

Also kein Nachteil für den Mann sondern eine Nachteil für den finanziell Stärkeren. Aber ich finde das ist auch richtig so, immerhin hat sich der andere um die Kinder gekümmert und dem anderen so das arbeiten erst ermöglicht.
 

Benutzer71062 

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Statistisch gesehen sind es eben die Männer, die arbeiten und dann eben zahlen müssten.

Ja, du hast recht, er ist gerecht. Aber wie ist es im Fall B?

Da stehen dann die Männer nicht so sehr in der Verantwortung.
 
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