was war für euch das ausschlaggebende für die entscheidung zu heiraten?

Benutzer48909 

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Unfair wieso? Ja, weil verheiratete Paare steuerliche Vergünstigungen bekommen und unverheiratete Paare zum Beispiel nicht und das obwohl es eigentlich nur eine Sache ist, die dann auf einem Papier steht!
Woran willst du das denn sonst fest machen? Heute biste mit dem zusammen und es gibt steuerliche Vergünstigungen. Morgen hast nen Neuen und dann willste die Vergünstigungen da haben. In 3 Monaten ist es wieder ein anderer.

Unfair auch deshalb, weil man als unverheiratetes Paar in einer Mischbeziehung (verschiedene Nationalitäten) meist nichtmal die Möglichkeit hat zusammen alt zu werden und mit 80 gemensam vorm Kamin zu sitzen! (Familienzusammenführung nach dem Ausländergesetz gibts nur mit Trauschein!)
Hier das gleiche. Woran willst du sonst festmachen dass wirklich eine Beziehung besteht, in der die Partner für einander einstehen wollen. Sowas geht nur mit irgendeinem amtlichen Nachweis, um überhaupt ein Fünkchen Sicherheit zu haben. Eine Beziehung kannst du von heute auf morgen beenden und dann nimmst du den nächsten und dann in 3 Wochen den Übernächsten. Bei einer Ehe ist das schon etwas schwieriger.


Nur finde ich es ärgerlich, dass viele zu einer Ehe gezwungen sind, wenn sie ihr Leben wirklich zusammen verbringen wollen!

Es spricht absolut nichts dagegen zu heiraten, wenn man sein Leben wirklich zusammen verbringen will. Diejenigen, die gegen die Ehe sind, die bringen in den meisten Fällen das Argument an, dass eine Scheidung so teuer ist und schwierig. Sorry, aber wenn man schon davon ausgeht, dass man sich eh trennt, dann will man in meinen Augen auch nicht sein Leben zusammen verbringen und miteinander alt werden. Sonst würde man gerade dieses Argument nicht ins Feld führen.
 
S

Benutzer

Gast
Das kapier ich nicht oO

Du sagtest, dass Du den Status "Ehe" überflüssig findest, weil man ja auch so wüsste, dass man zusammengehört. Und genauso könnte man auch den Status "Beziehung" oder "Partnerschaft" als überflüssig erachten, denn wie ich zu jemandem stehe, mach ich nicht an Worten oder Verträgen fest.

"...und das Gefühl der Zusammengehörigkeit, das man sich offenbar nur über eine Heirat aneignen lässt."

Wie gesagt, eine Ehe ist in dem Punkt letztendlich nichts außergewöhnlicheres als eine Beziehung, sie ist nur schwerer zu lösen, wenn man keine Lust mehr darauf hat.
 

Benutzer82754 

Verbringt hier viel Zeit
Woran willst du das denn sonst fest machen? Heute biste mit dem zusammen und es gibt steuerliche Vergünstigungen. Morgen hast nen Neuen und dann willste die Vergünstigungen da haben. In 3 Monaten ist es wieder ein anderer.


Ok, dann nehmen wir mal ein anderes Beispiel:

Nicht verheiratetes Paar lebt zusammen in einer Wohnung. Beide Arbeitslos und müssen Hartz4 in Anspruch nehmen.... DA WERDEN GELTEN SIE ALS EHEÄHNLICHE GEMEINSCHAFT UND BEKOMMEN INSGESAMT WENIGER GELD!
Dann muss es da auch anders geregelt sein!!!
Da passt doch alles hinten und vorne nicht!

Ich kenn 'n Pärchen die sind seit 16 Jahren zusammen und haben 3 Kinder! Haben die nicht auch ohne Trauschein das Recht auf die gleichen Vergünstigungen wie wenn dieses Papier zur Hand ist?

Ich sag ja nicht dass jede 0-8-15 Beziehung die gleichen Rechte haben sollte!

Aber eheähnliche Beziehungen (man wohnt zusammen, hat vielleicht Kinder o.ä.)


Klar ist sowas nicht durchsetzbar, aber wenn man da mal genauer drüber nachdenkt schon irgendwie fies!

Hier das gleiche. Woran willst du sonst festmachen dass wirklich eine Beziehung besteht, in der die Partner für einander einstehen wollen. Sowas geht nur mit irgendeinem amtlichen Nachweis, um überhaupt ein Fünkchen Sicherheit zu haben. Eine Beziehung kannst du von heute auf morgen beenden und dann nimmst du den nächsten und dann in 3 Wochen den Übernächsten. Bei einer Ehe ist das schon etwas schwieriger.

Soso, und so ein Blatt Papier gibt das Fünkchen Sicherheit?
Ich dreh auch hier den Spieß mal um: schonmal von dem Begriff Buissnes-Marriage oder Scheinehe gehört?
Also kein Papier gibt über sowas wirklich Sicherheit!




Es spricht absolut nichts dagegen zu heiraten, wenn man sein Leben wirklich zusammen verbringen will. Diejenigen, die gegen die Ehe sind, die bringen in den meisten Fällen das Argument an, dass eine Scheidung so teuer ist und schwierig. Sorry, aber wenn man schon davon ausgeht, dass man sich eh trennt, dann will man in meinen Augen auch nicht sein Leben zusammen verbringen und miteinander alt werden. Sonst würde man gerade dieses Argument nicht ins Feld führen.


Doch, das Argument find ich absolut berechtigt! Denn wenn die Chance dass diese Ehe besteht bis "dass der Tod sie scheidet" geringer ist als das Risiko geschieden zu werden, dann muss man darüber einfach nachdenken!

Klick
Wer zu faul ist den Link zu klicken..... die Scheidungsrate liegt seit einigen Jahren ÜBER 50%
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
Soso, und so ein Blatt Papier gibt das Fünkchen Sicherheit?
Ich dreh auch hier den Spieß mal um: schonmal von dem Begriff Buissnes-Marriage oder Scheinehe gehört?
Also kein Papier gibt über sowas wirklich Sicherheit!
immerhin gibt es die sicherheit, dass man ncih nach drei monaten losziehen und den/die nächste ins land holen kann, da man ja nun das trennungsjahr einhalten muss.
und ich find das gut so.

wobei du mit deinem ersten beispiel mit den 16 jahren und den kindern schon auch recht hast. aber andererseits: was hindert sie am heiraten?

Es spricht absolut nichts dagegen zu heiraten, wenn man sein Leben wirklich zusammen verbringen will. Diejenigen, die gegen die Ehe sind, die bringen in den meisten Fällen das Argument an, dass eine Scheidung so teuer ist und schwierig. Sorry, aber wenn man schon davon ausgeht, dass man sich eh trennt, dann will man in meinen Augen auch nicht sein Leben zusammen verbringen und miteinander alt werden. Sonst würde man gerade dieses Argument nicht ins Feld führen.
ja seh ich auch so
 

Benutzer84091 

Verbringt hier viel Zeit
Wann genau das Thema in unserer Beziehung konkret wurde weis ich gar nicht mehr. Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass wir irgendwann man heiraten wollen. Nachdem wir eine turbulente Zeit durchgemacht hatten mit unserern Ex Vermietern und glücklich in einer neuen Wohnung waren hat mein Freund mich gefragt ob ich ihn heiraten will. Ich konnte das erst gar nicht glauben und habe ihn gefragt ob er das ernst meint....ja, er meinte es ernst....natürlich will ich ihn heiraten. Dann hat die Planungsphase begonnen und bald ist es soweit :smile:



Wollte dir eigentlich nur gaaanz viel glück für eure zukunft wünschen!!!!!
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
ich frage mich, an welchem punkt einer beziehung dieses thema konkret wird, bzw wie das bei euch so war.
Ich bin weder verlobt noch verheiratet und weiß auch nicht, ob das eines Tages mal ansteht ;-). Aber: Es könnt schon noch kommen.

was habt ihr euch für überlegungen dazu gemacht?
Bislang nicht viele. Er ist der erste Mann, bei dem ich weiß, dass ich wohl ohne zu überlegen JA sagte, wenn er fragt. Wer weiß, vielleicht frag ich auch ihn eines Tages. Kann auch unverheiratet glücklich sein.

Er hat mal gefragt, ob ich mir denn einen Antrag wünsche, weiß nicht mehr, wie wir drauf kamen. Ich sagte, dass das wohl nicht ganz zutrifft, dass ich mir das "wünsche" - aber ich wüsste, wie meine Antwort lautete :zwinker:. Wir haben schon mal über Nachnamen geredet, er hat sich auch schon mal aus Versehen :engel: mit meinem Nachnamen gemeldet und mal probiert, wie sein Vorname mit meinem Nachnamen harmoniert.

Und eines Nachts meinte er mal im Zusammenhang mit irgendeinem Spruch von mir: "Oh Mann, hätt ich das gewusst, als ich Dich geheiratet habe" :-D - wir haben dann beide etwas lachen müssen, weil er das so überzeugend und überzeugt sagte und sich dann fragte, wie denn sowas in sein Hirn kommt. :zwinker: Wir sind also wohl irgendwie verheiratet, ohne es zu wissen...

Nun, ich denk, irgendwann will mans - oder eben nicht. Ich plane das derzeit nicht und kann auch ohne Eheschließung glücklich werden. Mal schaun, was die Zeit bringt. Dass er mein Mann fürs Leben ist, fühle ich auch so...
 
T

Benutzer

Gast
heirate oder heirate nicht, du bereust beides (Sokrates)

...verheiratete Grüße....
 

Benutzer55230 

Meistens hier zu finden
Du sagtest, dass Du den Status "Ehe" überflüssig findest, weil man ja auch so wüsste, dass man zusammengehört. Und genauso könnte man auch den Status "Beziehung" oder "Partnerschaft" als überflüssig erachten, denn wie ich zu jemandem stehe, mach ich nicht an Worten oder Verträgen fest.

"...und das Gefühl der Zusammengehörigkeit, das man sich offenbar nur über eine Heirat aneignen lässt."

Wie gesagt, eine Ehe ist in dem Punkt letztendlich nichts außergewöhnlicheres als eine Beziehung, sie ist nur schwerer zu lösen, wenn man keine Lust mehr darauf hat.

Naja, ich denke, eine Beziehung wird wohl weniger konkret erwähnt. Du hast keine Ringe, es steht nix auf Papier, das granze Drumherum fällt weg und wird aufs Wesentliche Reduziert -> Das Zusammensein.
Und wenn einem schon die Beziehung zu viel ist, dann fällt heiraten erst recht weg.
 

Benutzer80359 

Benutzer gesperrt
Wie man an meinem Status leicht erkennen kann bin ich verheiratet. Ich war mit einer Frau 6 Jahre zusammen bevor wir geheiratet haben.

Wir haben beide die gleiche Einstellung zu Familie und Ehe, daher gab es keine großen Diskussionen über den Sinn und Zweck einer Hochzeit. Für uns beide war klar: Wenn wir länger zusammen bleiben wollen, werden wir irgendwann auch heiraten.

Nachdem wir also schon relativ lange zusammen waren, haben wir uns dazu entschlossen zu heiraten und dies vor einem Jahr getan. Bislang bereuen wir die Entscheidung noch nicht :tongue:

Bei uns war also ganz einfach die Einstellung zur Familie ausschlaggebend. Keine finanziellen Hintergründe oder sonstwas.

Ich finde es absolut richtig und gut, dass Ehen und Familien vom Staat besonders gefördert werden. Die Schaffung von stabilen Familien und Lebensräumen für Kinder ist für mich eine der wichtigsten Grundpfeiler einer Gesellschaft. Daher ist es für mich nur logisch, dass eine Ehe vom Staat gefördert wird.

Natürlich kann eine Familie auch ohne verheiratete Eltern stabil sein. Natürlich kann es auch in einer Ehe drunter und drüber gehen. Aber es schlicht und einfach ein Kriterium geben bei dem man die Grenze zwischen fördern und nicht fördern zieht.

Bei einer normalen Parnerschaft hält man sich immer ein Hintertürchen offen, dass man schnell und ohne große Konsquenzen das Weite suchen kann. Weshalb sollte das gefördert werden?

Wenn man Förderung vom Staat bekommen will, sollte man dafür auch etwas leisten, und dass ist in diesem Zusammenhang eben die Ehe. Bei einer Ehe haben sich die Partner quasi verpflichtet zusammen zu leben und sich nach Kräften für eine gute Partnerschaft/Familie einzusetzten. Natürlich kann das auch schief gehen, aber immerhin haben sie bekundet, dass Sie es versuchen wollen.

Im übrigen ist es nicht so, dass man durch eine Ehe reich wird. Wir haben durch die Hochzeit keinerlei Steuern gespart. Von einer übergroßen Förderung der Ehe kann also keine Rede sein.

Für die meisten die keine Ehe wollen, ist ja das Hauptargument, dass Sie dadurch quasi ihre Freiheit verlieren und befürchten an einen Partner gefesselt zu werden, den sie vielleicht irgendwann nicht mehr lieben. Das ist absolut richtig, daher sollte eine Ehe auch nicht aus irgendwelchen Überlegungen wie Aufenthaltsrecht, Steuersparen, leichter eine Wohnung bekommen, etc. geschlossen werden, sondern nur wenn man sich ziemlich, ziemlich sicher ist, dass man es sehr sehr lange mit dem Partner aushält.

Ich liebe meine Frau und will möglichst mein Leben lang mit ihr zusammen bleiben. Natürlich kann sich diese Einstellung irgendwann ändern. Aber dann erwarte ich von mir selbst, dass ich die Beziehung nicht leichtfertig beendet und das Weite suche, sondern versuche eine Lösung zu finden, an der Beziehung zu arbeiten, etc. Genau dazu habe ich mich durch die Hochzeit selbst verpflichtet.

Das Ganze gilt für mich umso stärker, wenn man Kinder bekommen will. Kinder haben für mich ein recht darauf in einer stabilen Familie aufzuwachsen. Wenn sich die Eltern nicht sicher sind, dass zumindest so lange zusammen bleiben können, bis die Kinder erwachsen sind, sollten sie sich den Kinderwunsch meiner Meinung nach noch einmal gut überlegen. Wenn sich sich sicher sind, spricht für mich nichts gegen eine Hochzeit. Dann kann man sich durch die Ehe verpflichten für die Familie auch mal die Zähne zusammen zu beißen und sich ggf. etwas zurückzunehmen und sich keine Hintertür für die schnelle Flucht offen zu lassen.
 

Benutzer38203 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hab mir jetzt den ganzen Thread durchgelesen und ich bin entsetzt, was hier für Meinungen kommen.
Bei manchen scheint es wirklich nur ums Geld zu gehen und das finde ich erbärmlich.
Wir wollen (werden) heiraten weil wir und lieben und zusammen gehören und miteinander alt werden wollen und weil wir eine Familie sein wollen, mit allem drum und dran.
 

Benutzer83529 

Benutzer gesperrt
I lieben und zusammen gehören und miteinander alt werden wollen und weil wir eine Familie sein wollen, mit allem drum und dran.

Man kann euch nur Glück wünschen und macht es besser als die Hälfte der Eheschliessenden.
 

Benutzer38203 

Verbringt hier viel Zeit
Man kann euch nur Glück wünschen und macht es besser als die Hälfte der Eheschliessenden.
Es gehen auch viele Beziehungen kaputt und trotzdem geht man immer wieder welche ein...
Wenn man das von anderen und deren Glück abhängig machen würde, wäre das ja sehr armselig.
 

Benutzer83529 

Benutzer gesperrt
Wenn nicht Glück wass ist es dann daß einen 50 Jahre zusammenhält?
Man heiratet mit mitte 20, jeder entwickelt sich weiter. Wie willst du bitte steuern oder auch nur daran arbeiten daß ihr euch beide in die gleiche Richtung weiterentwickelt?

50% war auf die Scheidungsrate bezogen.

Du heiratest heute jemand aus völlig überzeugender Liebe, und es gibt absolut keine Garantie daß du oder dein Partner in 10..50 Jahren genauso fühlt.

Für mich ist das Glückssache, nichts anderes.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Es gehen auch viele Beziehungen kaputt und trotzdem geht man immer wieder welche ein...
Wenn man das von anderen und deren Glück abhängig machen würde, wäre das ja sehr armselig.

Ich hab mir jetzt den ganzen Thread durchgelesen und ich bin entsetzt, was hier für Meinungen kommen.
Bei manchen scheint es wirklich nur ums Geld zu gehen und das finde ich erbärmlich.
Wir wollen (werden) heiraten weil wir und lieben und zusammen gehören und miteinander alt werden wollen und weil wir eine Familie sein wollen, mit allem drum und dran.

Danke. Ich heirate zwar nicht wirklich demnächst (kein spannender Mann in Sicht :grin:), werde aber sicher eines Tages und das aus den von dir genannten Gründen. Ich bin wirklich eher ein pragmatischer Mensch, aber hier kann ich bei einigen Aussagen nur den Kopf schütteln.
 

Benutzer74396 

Verbringt hier viel Zeit
danke erst mal für eure verschiedenen meinungen.

ich würde ja nicht primär aus dem grund heiraten, damit er hier aufenthalt bekommen kann. aber es ist ein mitfaktor, ohne zweifel.

ich hab einfach angst vor der nicht-garantie. obwohl es die ja nie gibt. sei es in einer beziehung mit oder einer ohne trauschein.

gibt es denn niemanden, der vorher mit dem partner ein paar ernste gespräche geführt hat, wie zb über die lebensplanung, kinder, zukunftsvorstellungen im beruf etc? oder war das euch schon von vorherigen gesprächen klar?

mir ist es das nicht. klar kenne ich ihn seit einer weile und auch einiges von ihm. aber ich will nicht nur aus emotionalem antrieb einfach mal so heiraten.

aber andererseits, wie will man wissen, wohin man sich in zukunft entwickelt...es gibt keine wahrscheinlichkeit fürs zusammenbleiben. das risiko ist immer da, garantien gibts leider keine. egal, wie sehr man jetzt zusammenpasst. schwierig ist das...

mir erscheint die entscheidung, sich für jemanden zu versprechen (im idealfall das leben lang), und das nur auf gefühlen aufgebaut, etwas wackelig.
 

Benutzer38203 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn nicht Glück wass ist es dann daß einen 50 Jahre zusammenhält?
Man heiratet mit mitte 20, jeder entwickelt sich weiter. Wie willst du bitte steuern oder auch nur daran arbeiten daß ihr euch beide in die gleiche Richtung weiterentwickelt?

50% war auf die Scheidungsrate bezogen.

Du heiratest heute jemand aus völlig überzeugender Liebe, und es gibt absolut keine Garantie daß du oder dein Partner in 10..50 Jahren genauso fühlt.

Für mich ist das Glückssache, nichts anderes.
Warum sollte sich etwas in 20 Jahren an der Liebe ändern?
Liebe ist auch etwas was wächst, egal in wie weit man sich unabhängig voneinander verändert.
Ich befürworte ja auch keine Hochzeit wenn beide gerade mal 20 sind und seit einem halben Jahr zusammen.
Eine Garantie gibt es nie, auch bei keiner Beziehung.

Dann nenn mir doch aber mal bitte einen Grund warum man nicht heiraten sollte, wenn man sich liebt, schon ein paar Jahre zusammen ist und Kinder möchte oder hat?

Und dass eine funktionierende Ehe Glücksache ist ist ja wohl totaler Schwachsinn. Dann ist in deinen Augen auch eine Beziehung und die Liebe Glücksache. Natürlich, man muss ja nix dafür tun, entweder hälts oder nicht :kopfschue
 

Benutzer83529 

Benutzer gesperrt
gibt es denn niemanden, der vorher mit dem partner ein paar ernste gespräche geführt hat, wie zb über die lebensplanung, kinder, zukunftsvorstellungen im beruf etc? oder war das euch schon von vorherigen gesprächen klar?.

Also wenn du deinen Parter noch nicht so gut kennst dass die oben genannten Gründe sich nicht durch Alltagsgespräche geklärt haben sondern erst mit einem Hochzeitsgespräch besprochen werden, dann ist es definitiv zu früh/verkehrt zu heiraten !
 

Benutzer38203 

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gibt es denn niemanden, der vorher mit dem partner ein paar ernste gespräche geführt hat, wie zb über die lebensplanung, kinder, zukunftsvorstellungen im beruf etc? oder war das euch schon von vorherigen gesprächen klar?
Wozu explizit Gespräche und Diskussionen darüber führen? In einer langjährigen Beziehung müsste man doch wissen was man selber will und was der Partner will. Und wenn man da auf der gleichen Welle liegt, ist es eben eine Gefühlssache und keine Hop-oder-Top-Entscheidung.

Also wenn du deinen Parter noch nicht so gut kennst dass die oben genannten Gründe sich nicht durch Alltagsgespräche geklärt haben sondern erst mit einem Hochzeitsgespräch besprochen werden, dann ist es definitiv zu früh/verkehrt zu heiraten !
In dem Punkt stimm ich dir ausnahmsweise mal zu. :zwinker:
 

Benutzer83529 

Benutzer gesperrt
Warum sollte sich etwas in 20 Jahren an der Liebe ändern?
Ich spar mir mein Kommentar sonst gibts wieder einen auf den Deckel.

Eine Garantie gibt es nie, auch bei keiner Beziehung.
Jo sehe ich ja genauso, aber für mich ist dann das Gegenteil Glück davon.

Dann nenn mir doch aber mal bitte einen Grund warum man nicht heiraten sollte, wenn man sich liebt, schon ein paar Jahre zusammen ist und Kinder möchte oder hat?
Und dass eine funktionierende Ehe Glücksache ist ist ja wohl totaler Schwachsinn.

Doch natürlich kann man heiraten wenn in sein eigenes Weltbild das Ehemodell passt. Wieso ist eine Ehe die über Jahre hält keine Glückssache. Wenn dein Mann dich betrügt oder keine Gefühle mehr für dich hat, suchst du dann den Fehler zuerst bei dir?
Wenn dein Partner mit 35 an Krebs stirbt, dann war es euch nicht vergönnt lange zusammenzuleben. Ergo ist für mich das Glückssache wenn man mit dem Partner über eine lange Zeit die Liebe und das Leben teilen kann.
 
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